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08.06.2012 19:43    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (4)    |   Stichworte:


Heute möchte ich euch einmal kein Automodell vorstellen, sondern einen Meilenstein europäischer Fernsehunterhaltungs-Geschichte. Mein Vater (1994 verstorben) war, als er im Ruhestand war, großer Fernsehfreund und entdeckte jeden Tag Neues. Jede Woche kaufte er sich eine Schallplatte oder Kassette aus dem Volksmusikbereich, die er sich anhörte; Musik und Unterhaltung bestimmten neben seinem Hobby, dem Kochen und Backen, den Alltag. Seine Fahrzeuge, die er im Ruhestand fuhr, das waren ein Renault 16, dann ab 1985 ein Renault 25 und ab 1990 sein Renault 19 Chamade TSE Automatik , der dann sein letztes Auto war, wurden nur selten bewegt - denn mein Vater liebte die Medienvielfalt. Bis er 1994 mit 85 Jahren verstarb, verpasste er so auch kaum eine Ausgabe von "Verstehen Sie Spaß...?" und meist saßen wir gemeinsam vor dem Fernsehgerät. Vorher hatten wir meistens gemeinsam einen Kuchen gebacken, denn auch ich koche und backe überaus gern, und aßen den dann beim Fernsehen auf.

 

"Verstehen Sie Spaß...?" sehe ich mir auch heute noch gern an, doch ich vermisse zwei Leute, wenn ich diese Sendung mir ansehe: Erstens meinen Vater und zweitens Kurt Felix, den kürzlich leider verstorbenen "Macher" dieser tollen Sendereihe, der ihr auch (teilweise mit Ehefrau und Sängerin Paola) lange Jahre ein Gesicht verlieh.

 

Kurt Felix war ein toller Mensch, und ich schätzte seine Art zu sprechen und zu moderieren immer sehr. Solche Urgesteine in der heutigen Fernsehwelt werden leider immer seltener, und allzu oft wird "Humor" in den Medien auf primitive, platte Witze reduziert, die zeigen, wie niedrig das Niveau oftmals doch ist. Ich bin kein Freund solcher geschmacklosen Plattitüden, sondern ein Mann, der herzhaften Humor, der aber doch niemanden stört und niemandem schmerzt, schätzt. Leider finden Demütigungen durch sogenannte "Comedy" immer öfter statt. Ich möchte die Welt nicht schlimmer reden, als sie ist, denn dies ist nicht meine Art, aber Fakt ist, dass ich "Spaß" dieser Art, wenn er denn überhaupt als solcher einzustufen ist, nicht verstehe.

 

Da schaue ich mir lieber alte Videoaufzeichnungen an, in denen Kurt Felix und Paola moderieren, Stars wie Karel Gott empfangen und nicht nur durch ihre charmante Art zu moderieren, sondern auch durch ihre eigene Strahlkraft die Zuschauer begeistert haben. Auch Frank Elstner, Dieter "Didi" Hallervorden, Cherno Jobatey und auch Guido Cantz leisteten/leisten gute Arbeit - aber das Niveau von damals wird leider nicht mehr erreicht. Karl Dall war auch noch recht gut, nur Harald Schmidt war noch nie mein Fall.

 

Wer sich für sie Sendung an sich interessiert, der möge hier lesen, wo man auch das, was wichtig ist, erfährt.

 

Ich möchte die Gelegenheit nun auch noch kurz dazu nutzen, um ein kurzes Gedenken an den großartigen Entertainer Kurt Felix (1941-2012) zu wahren. Er war ein Meister.


02.02.2012 18:40    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: ,


Ich wollte wieder einmal auf etwas Musik zu sprechen kommen und eine kurze Hommage auf den unvergessenen Rex Gildo verfassen; ein Sänger, den ich immer gern gehört habe und von dem ich auch ein paar Alben besitze. Das ist Musik, mit der ich gute Laune verbinde und schöne Erinnerungen. In der Rubrik "Musik" meines Blogs ist vor allem Platz für Schlager- und Instrumentalklänge, und Rex Gildo war auf diesem Gebiet nicht nur ein ganz Großer, sondern ist einer der Interpreten, die ich besonders gern höre.

 

Der 1939 als Ludwig Hirtreiter geborene Sänger aus München war schon früh musikalisch begabt und landete in den 60er-Jahren zusammen mit Gitte (Haenning) einige Duett-Erfolge. Ebenso erfolgreich war er dann als Solosänger - Lieder wie "Fiesta Mexicana", "Der letzte Sirtaki" oder "Marie, der letzte Tanz ist nur für dich" sind heute Klassiker des deutschen Schlagers und jeder kennt sie. In den 80er-Jahren wurde es stiller um Rex, aber er war dennoch nie vom Markt verschwunden. Einige kleinere Hits wie "Mexikanische Nacht" (Video) oder "Unvergesslich" konnte der sympathische Sänger dennoch landen. Im Herbst des Jahres 1999 verstarb er dann schließlich mit nur 60 Jahren - um die Todesursache ranken sich einige Versionen. In den letzten Jahren arbeitete er unter anderem mit der ebenfalls verstorbenen Hanne Haller zusammen, die für ihn einige Lieder schrieb und auch produzierte.

 

Bewusst aussparen möchte ich hier die Dinge, über die die Sensationspresse schon zur Genüge geschrieben hat und möchte mich stattdessen lieber auf das konzentrieren, was Rex Gildo konnte: Musik machen! Fröhlichkeit schaffen! Gefühle wecken! Ja, das konnte der Münchner wirklich gut, und ich gebe gern zu, dass ich seine Musik gern höre.


24.12.2011 15:27    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (21)    |   Stichworte:

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Allen Stammlesern und Freunden hier wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und möchte herzlich danken für eure Treue. Auch in schwierigen Situationen wie einem Unruhestifter in meinem Peugeot-Bereich und anderen Problemen habt ihr mich unterstützt, und das freut mich sehr. Ebenso freuen mich eure Kommentare hier sowie der nette Mailkontakt mit zwei besonderen Mitgliedern des Forums, ich möchte auf Dr.Seltsam und Andi verweisen, deren sehr gute Blogs ich euch bei der Gelegenheit auch empfehlen will.

 

Ihr seid eine tolle Gemeinde, und wenn ihr weiter lesen werdet, was ich doch hoffe und was mich freuen würde, gibt es hier auch in der kommenden Zeit noch viele tolle Artikel mit schönen Bildern und Autos. Manchmal Autos, die keiner wollte - manchmal Autos, die einmal beliebt waren, aber heute kaum mehr verlangt werden. Nicht zu vergessen "Menschen und Musik" und immer wieder einmal eine kleine Umfrage.

 

Vielen lieben Dank.

 

Ein frohes Fest wünscht euch euer Hans.


29.10.2011 11:52    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: ,


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Ich möchte euch in der Rubrik "Musik" Künstler vorstellen, die mir besonders viel bedeuten. Einer davon ist gewiss auch Hugo Strasser, der mittlerweile 89 Jahre alt ist und durch seine Reihe "Tanzplatte des Jahres" besonders berühmt wurde.

 

Geboren am 07.04.1922 in München als Sohn eines Hausmeisters, begann er mit sieben Jahren, aufzutreten und spielte Mundharmonika an einer Veranstaltung des Bayrischen Rundfunks. 1938 kam er dann an die Akademie der Tonkunst in München, ehe er in den Krieg eingezogen wurde, aber dort nicht aktiv als Soldat teilnehmen musste.

 

Nach dem Krieg dann spielte Hugo Strasser nach amerikanischem Vorbild Jazzmusik in amerikanischen Clubs in ganz Bayern. Ab 1949 komplettierte er als Altsaxophonist und Klarinettist im 1948 gegründeten Max-Greger-Sextett. Mit Max Greger, den ihr sicher auch kennt - und der mit einem Mercedes 300CE W124 Automatik anno 1992 negativ von sich reden machte, als der Mercedes in die Garage schoss und den Schwager von Max Greger verletzte, da das Automatikgetriebe einen Knaller bekommen hatte (um den automobilen Aspekt zu beleuchten) - verbindet Hugo Strasser eine sehr lange und gute Freundschaft. Noch heute ist er etwa zusammen mit Greger sowie auch Paul Kuhn und dem Orchester des SWR unterwegs - das Zauberwort heißt hier "Swing Legenden" - und Bill Ramsey ist hier auch mit von der Partie.

 

Besonders bekannt ist das 1955 gegründete 16-köpfige Tanzorchester von Hugo Strasser, mit dem er auch mit fast 90 Jahren noch auf zahlreichen Ballveranstaltungen zugegen ist. Dieses Orchester wurde im famosen Easy-Listening-Sound für zahlreiche Evergreen-Adaptionen bekannt und ist durch einen charakteristischen Musikstil unverwechselbar. Einen Hugo Strasser erkennt der Musik-Kenner sofort!

 

Vor allem der "Wild Cat Blues" in der Fassung von Hugo Strasser ist sehr bekannt und wurde vom Hessischen Rundfunk lange Zeit als Pausenfüller-Melodie mit dem Kätzchen-Film gespielt.

 

Von 1966 bis 1996 veröffentlichte Strasser zudem die Reihe, die sein Orchester offiziell in Weltruf etablierte - die Rede ist von der "Tanzplatte des Jahres", die in aller Regel vom Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) unterstützt und beworben sowie offiziell empfohlen wurde. Max Greger veröffentlichte solche Platten ebenfalls, doch das Original von Hugo Strasser war 30 Jahre durchgängig am Markt und immer erfolgreich. Ich besitze einige dieser Platten, wenn auch längst nicht alle.

 

Aktuell lebt Hugo Strasser im Münchner Raum. Trotz seines hohen Alters ist er weiterhin musikalisch aktiv.

 

Ich möchte euch natürlich auch noch einen Musiktipp geben - wenn dieser Artikel vielleicht euer Interesse an Hugo Strassers Musik geweckt hat, empfehle ich euch diese CD, die ich natürlich auch selbst habe.

 

http://www.amazon.de/Erfolge-Hugo-Strasser/dp/B00004T75Z


22.08.2011 19:55    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ,


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Camillo Felgen ist einer meiner Lieblinge im Showgeschäft. In meinem Blog, der neben Autos auch Menschen und Musik präsentieren soll, möchte ich diesem wunderbaren Menschen ein Denkmal setzen.

 

Geboren wurde der charismatische Luxemburger am 17. November 1920 in Tetingen. Er, der eigentlich auf den Namen Camille Jean Nicolas Felgen hörte, wurde zunächst als Grundschullehrer aktiv, später als Übersetzer und dann als Zeitungsreporter in seinem Heimatland Luxemburg. Nach einem Studium von Gesang, Schauspiel und Oper, das er in Belgien absolvierte, wurde er ab 1946 bei RTL (Radio Télé Luxembourg) als Nachrichtensprecher verpflichtet.

 

1951 begann seine Gesangskarriere mit Liedern wie "Bonjour les amis", das seinerzeit sogar als Erkennungsthema von RTL eingesetzt wurde. Neben seiner Gesangs- stand zunächst seine Radiokarriere im Vordergrund: 1958 wurde Camillo Felgen von Radio Luxemburg zum ersten deutschsprachigen Programmleiter ernannt. Bekannt wurde der Luxemburger als Radiomoderator; ferner gilt Camillo Felgen als Erfinder des Spruchs "Die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg", mit dem RTL lange Zeit warb. 1968 schließlich verabschiedete er sich von seinen treuen Hörern, um von nun an freiberuflich tätig zu sein; RTL fand in Frank Elstner einen, wie ich finde, würdigen Nachfolger. Auch Elstner schätze ich sehr.

 

Ebenfalls einen Namen machte er sich als Schlagersänger; mit Liedern wie "Ich hab' Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren" und "Schenk' deiner Frau doch hin und wieder rote Rosen" wurde er besonders erfolgreich. Er stand zwar stets im Schatten eines Peter Alexander oder Roy Black, war aber dennoch immer am Markt. Ab den 80er-Jahren war der inzwischen ergraute Luxemburger in zahlreichen deutschen Schlager- und Volksmusiksendungen ein sehr gern gesehener und immer gut gelaunter Gast, der Freude daran hatte, seine schönen Lieder zu singen. Von 1984 bis 1987 wurde der Entertainer zusätzlich bei RTL plus als Moderator für einige Sendungen beschäftigt. Fernerhin betrieb er zusammen mit seiner Frau einige Fachgeschäfte für Braut- und Abendgarderobe in Luxemburg.

 

Er starb mit 84 Jahren am 16. Juli 2005 in Esch-sur-Alzette, Luxemburg. Camillo Felgen ist einer der Interpreten, die ich besonders gern höre. Ich habe einige CDs und auch noch alte Kassetten und LPs von ihm. Diese höre ich mir immer gern an, denn Camillo Felgen ist in etwa das, was man sich als Ausgleich wünscht: Ein sympathischer, in jeder Hinsicht galanter Saubermann, der Lieder von einer heilen Welt anstimmt, die wir im Alltag leider allzu oft nicht finden.


18.08.2011 10:05    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: , , ,

fuellerfueller

Liebe Leser!

 

Nachdem ein User hier mehrfach im Peugeot-Bereich durch hetzerische, freche Kommentare, mit denen er mich beleidigte, vorführte und lächerlich zu machen versuchte, meine Artikel sabotierte und sonstige Unzulänglichkeiten ablieferte, muss ich eine Mitteilung machen oder besser mehrere.

 

Wenn jener User hier weiterhin meint, er muss hier solchen Blödsinn schreiben, der Kommentar gestern zum Versuchsfahrzeug Peugeot VERA schoss den Vogel ab, nachdem die im 306-, 405- und 505-Bereich schon an der Grenze des guten Geschmacks waren, dann sehe ich mich nicht mehr gezwungen, hier weiterhin zu schreiben; ich werde auch nicht jünger und wenn irgendeiner meint, er müsse mich hier aus dem Forum ekeln, muss ich die Konsequenzen ziehen.

 

Ich wollte das eigentlich ignorieren, aber wenn ich sehe, mit was für einer rotzigen Frechheit er hier schreibt, kann ich da nichts mehr außen vor und unbeachtet lassen.

 

Die Moderation scheint meine Beschwerden nicht ganz ernst zu nehmen, was mich ebenfalls aufregt, denn getan hat sich nichts, obwohl jeder Beitrag gemeldet wurde, den dieser User hier schrieb und ich den User auch direkt anschrieb - er reagierte nicht bzw. genauso frech wie dass er den Peugeot-Bereich bevölkerte. Ich habe versucht, das intern und vornehm zu regeln, doch das ist nicht gelungen. Was kommt als Nächstes?

 

Ob weitergeschrieben wird, entscheide ich selber nach dem, was in nächster Zeit passieren wird.


30.07.2011 21:13    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: ,

Stammleser erinnern sich womöglich noch an den Artikel von besonderen Youngtimern, die als nicht ganz alltägliche Taxis gedient haben. Hier ist er noch einmal.

 

http://www.motor-talk.de/.../...-1994-aber-ohne-mercedes-t3332235.html

 

Dieser Artikel soll Ähnliches thematisieren. Hier geht es um deutsche Polizeifahrzeuge der 80er- und 90er-Jahre, aber nicht etwa um VW Passat III Variant, Opel Omega A, Ford Mondeo oder sonstige Modelle, die jeder kennt, sondern um solche, die eher als Exoten dienen. Natürlich fällt einem da sofort mancher Peugeot ein, der im Saarland tapfer die Polizisten durch die Gegend fährt - die Franzosen mit dem Löwen im Grill fahren dort traditionell seit Jahren für den verlängerten Arm des Gesetzes.

 

Ebenfalls liefen mir bei der Suche nach eher ungewöhnlichen Youngtimern im Dienst der Polizei Fahrzeuge wie Mercedes 420SE W126 (ab 1991 bei der Hamburger Polizei als Begleitfahrzeug für Werttransporte im Dienst und von einer Bank mitfinanziert), VW Polo II Steilheck (bei der Berliner Polizei aufgrund seiner im Stadtverkehr sehr vorteilhaften kompakten Abmessungen ab etwa 1983 im Dienst), Volvo 340 (ab 1991 beim Ordnungsamt in Offenbach am Main tätig) und Ford Scorpio I (teilweise noch heute bei Landespolizeistaffeln im Einsatz und selten benutzt) über den Weg.

 

Eine entsprechende Fotogalerie habe ich euch erstellt und diesem Artikel beigefügt. Es wäre lustig, wenn sich vielleicht jemand an diese Exoten, die für die Polizei fuhren, erinnern kann. Vor allem Volvo 340 und VW Polo II würden mich interessieren, das sind ja besonders exotische Staatsdiener mit vier Rädern.


24.07.2011 14:54    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: ,


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Ich habe Fred Bertelmann schon als Kind gemocht - als ich elf Jahre alt war, sang er den "lachenden Vagabund". Was kaum jemand weiß, ist, dass ausgerechnet dieses Lied lange Zeit die meistverkaufte deutsche Produktion überhaupt war. Auf dem Video könnt ihr euch den Titel anhören!

 

Der 1925 in Duisburg geborene Fred Bertelmann wollte ursprünglich einmal Kinderarzt werden, doch dazu kam er trotz bereits begonnenem entsprechendem Studium nicht mehr. Nachdem die Musik sein großes Hobby war, entschied Bertelmann sich dann doch lieber für eine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger am Konservatorium in Nürnberg und später auch der UFA-Schauspielschule. Dieser Schritt ist für die deutsche Musikwelt von großer Bedeutung, denn Fred Bertelmann, der heute noch aktiv ist, begann in den frühen 50er-Jahren seine Karriere als Schlagersänger.

 

Sein größter Hit gelang ihm 1958 mit dem "lachenden Vagabund", der Platz 1 in den Hitparaden erreichte und lange Jahre als die meistverkaufte deutsche Produktion überhaupt galt. Zudem wirkte Fred Bertelmann in nicht weniger als 16 Filmen mit - als der Film "Der lachende Vagabund" in die Kinos kam, hatten in Bertelmanns Heimatstadt Duisburg sogar alle Kinder schulfrei, um sich diesen Film anschauen zu können. Ich habe den Film auch mehrere Male gesehen: Er ist sehenswert!

 

1966 heiratete er Ruth Kappelsberger, mit der er heute noch zusammen lebt. Nach der Hochzeit wurde es ruhiger um Fred Bertelmann, aber so ganz vom Markt verschwunden war der Entertainer nie: Mit Schlagerproduktionen wie "Mit dir möchte ich 100 Jahre werden" oder "Ich wünsch' dir eine schöne Zeit", aber auch Interpretationen von Operettenmelodien blieb er dauerhaft aktiv und hat 2010 sein bisher letztes Album "Das Leben ist Erinnerung" herausgebracht. Ich habe es natürlich gekauft, als Erinnerung an den Held meiner Kindheit.

 

Wer waren denn die Helden eurer Kindheit?


06.07.2011 16:58    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: ,

Wie sieht für euch die optimale Geburtstagsfeier aus?

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Da ich heute meinen Geburtstag feiere - den 64., wie man erahnen kann - gibt's am Abend natürlich auch eine Feier bei mir zuhause. Wer kommt? Nun, da wären sämtliche Kollegen aus dem Autohaus sowie zwei ehemalige Angestellte, die schon seit 1998 und 2005 im Ruhestand sind, zudem Freunde aus dem Alpinistenverein und der Vorstand vom Gesangsverein, der mir ein Lied singen wird. Ich bin schon gespannt, welches ausgewählt wird.

 

Es werden Getränke gereicht und natürlich gibt's auch gutes Essen nach Hausmacher-Art; eine Feier beim Hans ist in erster Linie gemütlich und zwanglos, locker und herzlich. Ich werde mich nachher selbst ans Schmieren von Brötchen für die hungrigen Leckermäuler machen; drei Kuchen hab' ich gestern abend bereits gebacken, die sind aber schon aufgebraucht - meinen lieben Kollegen und einigen Stammkunden, die mir gratuliert haben oder zufällig im Haus waren, sei Dank. Es scheint ihnen gut geschmeckt zu haben.

 

Nachher, so gegen 19 Uhr, werden die Gäste kommen, da hab' ich sie bestellt, und mit Leberwurstbrötchen, Hausmacher-Bratwurst-Brötchen, Limonade, regionalem Bier (natürlich nur in Maßen) und Knabbergebäck kann gemütlich geplaudert und gelacht werden. Ein paar CDs mit fröhlicher Orchestermusik (das Zauberwort heißt hier: "Non Stop Dancing" von James Last) sind auch schon zurecht gelegt.

 

So in etwa sieht für mich auch eine rundum gelungene Geburtstagsfeier aus. Ich mag keine großen Feiern, nur meinen 50. Geburtstag habe ich im Sommer 1997 bei traumhaftem Sonnenschein gefeiert - in der Auslieferungshalle vom Renault-Autohaus. Dazu habe ich gerade eben auch das Fotoalbum vor mir liegen - mein Gott, dieses pfefferminzgrüne Sakko zum schwarzen Polohemd hab' ich heute ja auch an, seh' ich gerade - und es war eine sehr schöne Feier. Auch wenn meine ideale Feier eher so beschaulich und gemütlich ist wie die, die ich heute geben werde.

 

An meinen 60. im Jahr 2007 erinnere ich mich ungern, denn damals hatte ich gesundheitliche Probleme und große Schmerzen, konnte kaum ernsthaft ans Feiern denken. Ich habe damals zwar, wie das so üblich ist, ebenfalls eine Runde ausgegeben, in der Werkstatt vom Renault-Haus, es war auch eine nette Feier, aber meine Gesundheit war damals nicht die beste. Das ist heute ganz anders, es geht mir sehr gut und heute kann ich sagen, dass ich einfach zufrieden bin. Zufrieden mit dem, was ich im Leben erreicht habe. Zufrieden mit dem, was ich bin. Und ganz nebenbei bin ich auch ganz zufrieden mit meinem Blog hier.

 

Wie sieht für euch denn die "optimale" Geburtstagsfeier aus?


02.07.2011 10:48    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (24)    |   Stichworte:

Dominique Strauss-Kahn. Wie geht's weiter mit ihm?

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Dieser Blog verfolgt das Motto "Autos, Menschen und Musik", und ein interessanter sowie aus aktuellem Anlass sehr bedeutsamer Mensch wird nun beleuchtet. Auch da viele gar nicht so richtig zu wissen scheinen, wer er denn ist, dieser "DSK" - Dominique Strauss-Kahn.

 

Geboren am 25.04.1949 in Neuilly-sur-Seine (Frankreich) als Sohn einer jüdischstämmigen Familie, wuchs der kleine Dominique in Monaco und Marokko auf und studierte an hohen Schulen in Paris, ehe er Ende der 70er-Jahre Professor für Wirtschaft in Nancy wurde. Weitere Stationen seiner Berufskarriere waren Strassburg und Nanterre.

 

Im Jahre 1986 wurde er zum Abgeordneten der Nationalversammlung für das französische Département Haute-Savoie, das an die Region Genf grenzt, gewählt und konnte diese Wahl 1988 abermals für sich entscheiden. 1991 wurde er unter der Legende Mitterrand Minister für Industrie und Außenhandel und 1995 Bürgermeister der Stadt Sarcelles im Norden Frankreichs.

 

Ab 1997 stieg sein politischer Stern immer weiter gen Himmel: DSK wurde zum Minister für Wirtschaft, Finanzen und Industrie ernannt und wurde einem breiten Publikum als fähiger Mann bekannt, der auch maßgeblich daran beteiligt war, den Euro in Frankreich einzuführen. 1999 indes trat er zurück, blieb aber seiner Sozialistischen Partei erhalten und kam 2004 gar an die Spitze derselben. Allerdings unterlag er gegen Ségolene Royal im Jahre 2007 als Kandidat der Partei für die französische Präsidentschaftswahl.

 

Dafür wurde Dominique Strauss-Kahn im Jahre 2007 Direktor des Internationalen Währungsfonds.

 

Was dann passierte, wissen die Meisten wieder:

 

http://www.bild.de/.../...as-zimmermaedchen-zurueck-18510286.bild.html

 

http://www.spiegel.de/thema/dominique_strauss_kahn/

 

Nur um zwei Artikel zu zeigen.

 

Jetzt sind ja einige Thesen gebräuchlich, die das weitere Leben von DSK betreffen. Was meint ihr, wie es mit ihm weitergeht? Kann er eine reelle Chance gegen Sarkozy haben und gegen ihn kandidieren, unter Umständen sogar gewinnen? Oder wird er auf einer ganz anderen Weise aktiv werden?

 

Ich glaube, dass er gegen Sarkozy zwar antreten könnte, auch da die Franzosen wissen, was für ein fähiger Mann er ist und noch nicht bestätigt ist, ob die Amerikaner ihn nur eingelocht haben, um den Franzosen Schmerzen zuzufügen (das las man häufig, ob's stimmt, ist ungewiss...) - aber ob er gewinnt, kann ich nicht sagen. Es könnte ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden.


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 13.05.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

italeri1947 italeri1947

Der herzhafte Grantler


 

Freundliche Hinweise

Wenn ihr Interesse an preiswerten Autos

("Low-Budget-Gebrauchtwagen") habt, dann seid ihr hier genau richtig und

erfahrt allerlei Nützliches und auch Unterhaltsames über die bunte Welt

der Autos, die (oft zu Unrecht) im Schatten stehen.

 

Ich freue mich auf euch!

 

Mit einem herzlichen Servus!

euer Hans

Freundliche Zaungäste

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