09.06.2012 13:19
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italeri1947
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Autos,
Low-Budget
3000 Euro - Astra, 190er oder Twingo?Mit 3000 Euro kann man auf dem Gebrauchtwagenmarkt durchaus etwas anfangen und hat schon eine recht große Auswahl. Vom kleinen Franzosen bis hin zur alten S-Klasse ist alles zu haben, was das Herz begehrt - gut, Porsche und Ferrari sowie ähnliche Kaliber vielleicht nicht unbedingt, aber ansonsten kann man sich alles kaufen, was man sich vorstellen kann. Dennoch ist Vorsicht geboten: Um 3000 Euro bekommt man wirklich solide Fahrzeuge, die noch einiges vor sich haben, aber auch furchtbare Blender; überteuert, schlecht gepflegt und eigentlich nicht empfehlenswert.
Ich habe mir hier drei Fahrzeuge ausgewählt, die alle um 3000 Euro kosten und verschiedener kaum sein könnten, gehe darauf ein und stelle die Exemplare vor, die mir bei meiner Suche begegnet sind.
Der erste Wagen ist ein fünftüriger, silberner Opel Astra G, Baujahr 2000, der aus erster Hand kommen soll und laut Inserat keine 90.000 Kilometer hinter sich hat. Extras: Automatikgetriebe, Kassettenradio mit Telefon, Klimaanlage, Alufelgen, elektrische Fensterheber und die Lackierung in Starsilber-Metallic. Der Wagen sieht auf den Fotos recht gut aus und soll "scheckheftgepflegt" sein. TÜV noch ein Jahr, und danach schafft er den mit Sicherheit auch noch. Dieser silberne Opel sieht ordentlich aus, und wenn die Kilometerleistung stimmt - worauf aber Farbe, Ausstattung (Automatik) und der Motor - der 2.0 DI mit 82 PS - schließen lassen, was alles auf langjährigen Rentner-Erstbesitz hindeutet, ist das wirklich ein solides Auto für 2.999 Euro. Mit einem Astra G ist man noch heute gut bedient, denn er bietet auch zeitgemäße Sicherheit und gilt als eine der besten Opel-Konstruktionen der Neuzeit überhaupt. Die Teileversorgung stimmt, mitunter auch auf dem Schrottplatz, und angemessenen Komfort sowie brauchbaren Platz bietet dieser Opel auch. Da dieser hier auch noch fünf Türen hat, ist er im Grunde auch noch was für die Familie. Nur den Motor, den muss man mögen - wenn aber die Kilometerleistung stimmt, ist das noch immer ein guter Tipp: Der beliebte Benziner wäre gleich teurer mit dieser Laufleistung aus dem 2000er Jahrgang. Dieses Auto lohnt sich und dient bei entsprechender Pflege sicher noch bestimmt vier Jahre - der Astra ist seinen Preis auf jeden Fall wert.
Das andere Ende der Fahnenstange markiert ein qualitativ sehr gutes, aber wie so oft leider viel zu teuer angebotenes Auto - das ich bewusst als Paradebeispiel einsetze: Ich habe versucht, einen möglichst mittelmäßigen Mercedes zu finden: Es wurde ein 190E 1.8, Baujahr Ende 1992, in ziemlicher Nullausstattung. Den Komfort, den der Astra G für das selbe Geld bietet, braucht man hier nicht zu erwarten, denn es gibt lediglich Automatik und Schiebedach sowie Sitzheizung und Anhängerkupplung. Das war's dann aber auch - selbst der Fahrerairbag fehlt. Dafür haben wir hier 250.000 Kilometer erreicht - für einen 190er nicht zu viel, wenn er gepflegt wurde; dieser Blauschwarze hier hatte einen Vorbesitzer. TÜV hat dieses Fahrzeug bis Ende 2013, aber es wurde im Inserat immerhin geschrieben, dass für die letzte Hauptuntersuchung viel Rost entfernt und einiges geschweißt werden musste. Zwei Unfälle gab es ebenfalls, schreibt der Verkäufer, aber die wurden laut Inserat bei Mercedes repariert. Ich denke, dass dieses Auto seinen Preis nicht wert ist - denn 3.000 Euro soll er kosten, der Baby-Benz aus dem Modelljahr 1993. Für die Hälfte könnte man es sich überlegen, da wäre der 190er kein schlechter Kauf, aber so wie er dasteht, mit 250.000 Kilometern, bereits mehrfach geschweißt und mit ungewisser Fortsetzung dieser Rostgeschichte, ohne besondere Extras, in häufiger Lackierung und dazu noch als kleinster Motor, ist er keine 3.000 Euro wert. Noch nicht einmal mit frischem TÜV: Auch wenn der 190er aus erster Hand kommt, ist das Risiko schlicht zu hoch.
Der Dritte im Bunde ist ein vergleichsweise junges Auto - ein 2004er Renault Twingo 1.2 Authentique. Der Klassiker schlechthin unter den Kleinwagen; in diesem Falle rot lackiert und mit gerade einmal 30.000 Kilometern eingefahren. Er ist scheckheftgepflegt, stammt aus erster Hand und hat noch ein Jahr TÜV. Elektrische Fensterheber, Kassettenradio, ABS, Airbags, Metallic-Lackierung und einen sehr sauberen Pflegezustand bringt der Renault mit - ebenso eine Gebrauchtwagengarantie. Wie der Astra soll er 2.999 Euro bringen und ist sicherlich einen Tipp wert. Der Twingo war im Jahr 2004 schon ein solider Kleinwagen, damals elf Jahre in Produktion, und gilt als technisch unproblematisch. Er bietet für einen Wagen seiner Klasse viel Platz und ist ein zuverlässiger, charmanter Begleiter. Das Baujahr 2004 mit gerade einmal 30.000 Kilometern und Scheckheftpflege aus erstem Vorbesitz sind im Falle des Twingo ein Indiz dafür, dass wir es hier mit einem augenscheinlich gepflegten Modell zu tun haben, das man für den geforderten Preis kaufen kann.
Natürlich, es gibt für 3.000 Euro noch viel, viel mehr auf dem Markt. Auf meiner Suche fand ich vom 40.000 Kilometer gelaufenen Golf III aus dem Baujahr 1995, der wirklich wie ladenneu aussah, über die etwas rostige, aber technisch gute C-Klasse von 1997 in Esprit-Ausstattung und mit 170 PS (C240) bis hin zum 2003er Ford Fiesta mit 170.000 Kilometern so ziemlich alles - ausgewählt habe ich hier nur drei typische Vertreter dieser Preisklasse: Relativ neuwertiger Kleinwagen, etwa zehn Jahre alter Kompakter aus Rentnerhand mit wenig Kilometern und ein zwanzig Jahre alter Mercedes. Alle für diesen Preis zu haben.
Nun noch eine Frage, welchen ihr von den drei vorgestellten Autos nehmen würdet und wieso; und auf eure Tipps in der 3000-Euro-Klasse bin ich auch schon gespannt. Ihr könnt auch gern Inserate auswählen und mitbringen; ich bin offen für alles. Meine Wahl wäre der Opel - als Alltagsbegleiter für mich wäre er ausreichend. Automatikgetriebe kommt mir mit fast 65 Jahren entgegen, ich merke es an meinem Omega ja eindrucksvoll, und ansonsten bietet er auch alles, was ich brauche: Er wirkt wie ein Rundum-Sorglos-Paket und mit der Laufleistung von kaum 90.000 Kilometern hat er noch sehr viel vor sich. Wenn man ihn aber einmal gekauft hat, sollte man ihn fahren, bis er auseinander fällt - verkaufen lohnt sich nicht! |






Kommentare: 77
09.06.2012 14:06 |
Bayernlover
Von den oben gezeigten würde ich keinen nehmen. Aber einen gepflegten E36 320i mit 6 Zylindern und 150PS sollte man mit dem Budget auf jeden Fall finden. Bei richtiger Pflege und wenig Rost wohl für die Ewigkeit gemacht!
09.06.2012 14:11 |
PoloMatthias
Also auch ich würde von den oben genannten keinen nehmen. Den Twingo finde ich persönlich total hässlich. Der Innenraum mit seinem komischen Tacho machen ihn nicht gerade schöner. Aber das ist auch Ansichtssache
Aber für 3000€ würde ich mir einen schönen VW holen. Golf IV oder so. Aber es gibt ja auch schon schöne Youngtimer für 3000€, natürlich auch von anderen Marken
09.06.2012 14:22 |
Goify
Ganz klare Sache, ich würde den 190er nehmen, weil er einerseits selbst auf kürzere Sicht, das am preiswertesten zu bewegende Auto (geringer Wertzuwachs, statt -verlust; sehr preiswerte Ersatzteile) und er andererseits wohl das langlebigste Auto in dem Trio sein wird. Außerdem ist er schon jetzt ein Klassiker, der einige Innovationen in sich trägt, die noch heute alle Mercedes auszeichnet (Raumlenkerhinterachse, erster Mercedes mit guter Aerodynamik).
Dazu kommt noch, dass ich familiär vorbelastet bin und auch selbst schon solch ein Fahrzeug mit großer Begeisterung bewegen durfte.
Der Twingo hat zwar ein recht innovatives Konzept, ist aber vergleichsweise recht unsicher und mir zu eng und der Astra ist einfach nur ein alter Gebrauchtwagen, der bei mir keinerlei Emotionen weckt. Er ist einfach nur Auto.
Geht es hingegen um Ladekapazität, ist der W201 das Schlusslicht, denn man hat zwar den größten Kofferraum, der allerdings nicht erweiterbar ist. Also schon simple Sachen wie ein neuer Besen aus dem Baumarkt werden zur Herausforderung. Da ist wohl der Astra aufgrund der größeren Ladelänge am sinnvollsten. Der Twingo bewegt sich irgendwo dazwischen.
Fazit: Für mich der 190er, für die meisten anderen ist wohl der moderne Astra am sinnvollsten.
09.06.2012 14:41 |
DER POLO_NEGER
Wenn ich mich bei den 3 Entscheiden müsste, würde ich ebenfalls den 190er nehmen, auch wenn er ein bewegtes Autoleben hinter sich hat
, denn er ist meiner Meinung ein robustes Auto von einem Premiumhersteller und selbst mit der Grundausstatung könnte ich leben.
Den Astra hingegen würde ich nicht nehmen, da mein Vater mit ihm als Firmenwagen schlechte erfahrrungen gemacht hat, schon nach 3 Jahen war der erste Auspuff fällig, nach 150.000Km verabschiedete sich der Turbo, 2000Km später platze der Wasserschlauch und schließlich kamen noch Probleme mit der Servolenkung hinzu und auch seine Kollegen hatten dauernd Probleme mit diesem Wagen, woraufhin mein Vater dann einen anderen Firmenwagen bekam, seitdem least die Firma keine Opel fahrzeuge mehr.
Der Twingo fällt für mich aufgrund seines häßlichen Designs heraus, er gefällt mir einfach überhaupt nicht.
09.06.2012 14:57 |
JuSt4fun-lev
Schwiereig, diese drei Wagen zu vergleichen, lieber Hans! Natürlich denkt jetzt jeder an seine persönlichen Bedürfnisse, die er an sein Auto stellt! Daher ist es schwierig, zwischen Limosine, Kompakt- und Kleinwagen zu unterscheiden! Bei einem Astra Kombi, einem Megane Kombi und einem 3er (E36) Kombi würde die Antwort wohl leichter fallen, aber ich versuch's mal...
Bei mir wäre da zB. an erster Stelle eine Anhängerkupplung- die hätte in diesem Falle der Benz- Pluspunkt.
Der Twingo hat extrem wenig gelaufen und ist ein sparsamer Begleiter bei den heutigen Spritpreisen.
Der Opel hat die beste Ausstattung- Automatik und Klima.
Müsste ich also wählen, würde ich den Opel nehmen und die AHK nachrüsten, da mir der Benz zu wenig Extras hat und der Twingo für mich ein Frauenauto ist (auch, wenn mir das one-box-Design durchaus gefällt)
Wenn ich selbst "auf die Jagd" gehen würde, so würde ich mir wahrscheinlich eher einen W210er kaufen- wie ich es vorletzten Winter getan habe- 167000km, erste Hand, TÜV neu, AHK- zwar mit diversem Rost (kosmetisch) aber technisch fit für 2100,-€. Den Wagen habe ich- ohne groß zu investieren (ausser neue Bremsen rundum- Sicherheit geht vor!) zwei Jahre lang gefahren und für 1800,-€ verkauft- TÜV läuft nächsten Monat ab- ich denke aber, dass Er da, wo er jetzt fährt diesen nicht braucht...
Auf jedenfall ein interessanter Beitrag- bin mal gespannt, wie sich weitere User dazu äussern!
09.06.2012 15:15 |
Mad_Max77
Ich würde mir für das Geld lieber einen alten 7er holen, E32 als 730i oder 735i.
09.06.2012 15:21 |
emil2267
mit dem twingo kann ich nix anfangen,deswegen der astra,is gut,günstig,passt fast jedem & so ne kiste bekommt man auch halbwegs gut los,wenn man keinen bock mehr drauf hat
der benz is mir zu alt,ich hab schon ne automobile baustelle
09.06.2012 15:42 |
_RGTech
Der 190er wird wohl länger halten und bei mäßigen Ersatzteilkosten wenig Wartung brauchen. Wertverlust dürfte schon vorbei sein. Die Unfallreparaturen muss man genauer ansehen. Wäre sonst ein prima Winterfahrzeug, dafür ist der Preis aber zu hoch.
Der Astra hat mehr Ausstattung und dürfte als Daily Driver auch in Sachen Sicherheit und Verbrauch einen guten Kompromiss für Pendler oder weniger auto-affine Leute darstellen (Zweitwagen für junge Familien z.B.). Wichtig ist, dass keine Umweltzonen in der Nähe sein dürfen und dass man wenig Autobahnauffahrten braucht.
Vom Twingo würde ich jedem abraten, der nicht auch ne Ente im Alltag fahren würde - ich finde die Dinger für alles, was über 30er Zonen rausgeht, einfach schrecklich. Fahrzwerk, Motor, Sitze, Innenraum, Verarbeitung, Klang aller Bauteile, Mitteltacho, Radioposition, so viel Kritik an einem einzigen Auto hab ich sonst kaum
Von den weiteren ausgewählten würde ich:
- den Golf III nicht mal eines Blickes würdigen, dafür sind die meisten davon einfach zu nackt und/oder klapprig, ähnlich oder schlimmer wie Astra F vor 95
- den C240 sicher am ehesten anschaun, aber vermutlich viel Rost finden
- den Fiesta (der kantige MK-6 hoffe ich?) auch mal ansehen, der wäre trotz Kilometern mir lieber als der Twingo
Ergo:
1. C 240
2. Astra G (Abwertung wegen Saugdiesel, sonst 1.)
3. Fiesta
4. 190E
5. Golf III
10. Twingo
LANGES EDIT, WEIL ich den Abschnitt mit den ALTERNATIVEMPFEHLUNGEN überlesen hatte
:
Für 3000€ sollten übrigens, so meine Meinung, auch unterbewertete Fahrzeuge zu bekommen sein (die besser sind als ihr Ruf):
Ford Focus I
Ford Fiesta Mk-6 war ja schon genannt, aber auch der bauähnliche Fusion
Opel Corsa C
Opel Astra G und J
Opel Vectra C
Opel Signum
VW Golf 4 (je nach Motor!)
smart 44
Mazda 323, 3, oder 2
Diese Autos empfehle ich immer wieder recht gerne, leider reagieren die meisten nur mit "mäh, mag ich nich"
Mit Einschränkungen nenne ich auch nen A3 oder Citroen C3, E36 compact oder Toyota Corolla. Volvos 400er sind zu alt und die V/S40 recht selten.
Ganz sicher jedoch keinen Seat Ibiza oder Polo 6N und auch keinen Golf 3, Kia, Hyundai, A-Klasse, Audi A4, oder gar Fiat Punto. Die waren damals einfach noch nicht so weit. Was heute durchaus anders ist.
Ein kurzer Blick in Mobile (mit ein paar Einschränkungen, sonst blätter ich morgen noch)
Wenn man in der Preisklasse aber lieber was exotischeres sucht, sind vielleicht die beiden hier was:
http://suchen.mobile.de/.../159319967.html (Allrad und Boxermotor! Kleber weg, Auspuff und Radio tauschen und gut)
http://suchen.mobile.de/.../161196493.html (nicht perfekt, aber Motor, Design und Ausstattung reizen)
Und für die eher konservativen gibt's ja noch:
http://suchen.mobile.de/.../161443903.html
09.06.2012 15:56 |
mirabeau
Astra G, aber ohne Automatik.
09.06.2012 16:07 |
norske
Es käme doch sehr stark auf den Verwendungszweck des Autos an: Als zuverlässigen „Daily Driver“ für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und für die Urlaubs- oder Ausflugsfahrt etwas ähnliches wie den Astra, aber mit anständigem Motor.
Als Zweitwagen für die Partnerin, mit dem auch mal das Töchterchen in den Kindergarten gebracht wird, wohl kaum den Twingo.
Als Spaßauto, der es ggf. bis zum Oldtimer bringen und eventuell ein gewisses Wertsteigerungspotential mitbringen soll, ganz bestimmt keinen W201 in Buchhalterausstattung.
Grüsse
Norske
09.06.2012 16:42 |
fehlzündung
Interessante Auswahl an Alternativen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Der Twingo würde für mich rausfallen. Meine Frau fuhr so einen, als ich sie kennenlernte (ja, ich habe sie trotzdem genommen). Das Ding war ungeheuer praktisch (also der Twingo jetzt). Mit umgeklappter Sitzbank konnte man auch sperrige Gegenstände gut transportieren. Die Aussenabmessungen machten die Parkplatzsuche leicht, der Motor war ausreichend stark für das Auto, der Verbrauch war in Ordnung und wenn man gemütlich fuhr, hatte der Wagen für das Alter und die Fahrzeugklasse wirklich guten Fahrkomfort (was allerdings an dem weichen Fahrwerk und der schwammigen Lenkung lag, muss man eben mögen oder nicht). Das große Glasschiebedach nd die kräftige Klimaanlage waren im Sommer wertvolle Begleiter. Nehmen würde ich ihn aber nicht, weil wir einfach zuviel Ärger und Defekte mit dem Wagen hatten, die sich mit der Zeit summiert haben. Schluss war dann mit durchgebrannter Kopfdichtung bei 140tkm....danach wurde es ein Golf III Automatik für 2500 EUR, der heute noch gut läuft.
Den Mercedes würde ich nicht nehmen, da er total überteuert ist. Ich mag den 190er zwar, aber wenn dann entweder einen ganz billigen nehmen und damit über den Winter oder bis er kaputt ist fahren oder gleich mehr invstieren und einen im Neuwagenzustand mit wenig KM und vielleicht etwas Ausstattung suchen. Die gibt es tatsächlich noch und damit hat man sicher lange Freude.
Der Astra scheint mir die beste Alternative zu sein. Er ist bodenständig, solide, preislich angemessen und hat eine vernünftige Ausstattung. Mit der Automatik und dem Motor sollte man allerdings auch eher zu den Gemütsmenschen gehören, sonst wird man nicht glücklich. Für mich wäre er aber akzeptabel.
09.06.2012 16:47 |
7406
Für keines dieser Autos bezahlt im Jahr 2012 noch jemand 3000€.
Dafür gibts auch schon nen Ibiza/Fabia/Polo TDI Bj 2002-2004 mit 100.000km. Ist nicht gerade der "Hingucker" aber hat ne grüne Plakette, verbraucht 4,0-5,0L Diesel und man braucht sich die nächsten 200.000km um Gebrauchtwagensuche keine Sorgen machen.
09.06.2012 16:51 |
italeri1947
Insbesondere der Vectra C ist einen echten Tipp wert; neulich in der Autobild gab es auch eine Kaufberatung für Favoriten bis 5000 Euro. Da war auch ein grüner Vectra C 2.2 Automatik dabei, der als Preis-Leistungs-Sieger bezeichnet wurde - tolles Auto, leider zu Unrecht verkannt.
In dieser Preisklasse würde ich nur Modelle aus den späten 90er-Jahren kaufen, die bereits ABS, Airbags und noch ein klein wenig Komfortzubehör haben, denn man bekommt solche für dieses Geld - und für 1000 Euro gibt es so etwas nicht oder kaum, da ist dann ein älterer, aber dafür sehr gepflegter Wagen mit nachvollziehbarer Historie wichter. Da es für 3000 Euro relativ "moderne" Autos mit gutem Zustand und solider Vorgeschichte gibt, würde ich diese wählen und das wäre hier der Opel Astra G, den ich vorgestellt habe.
Ich würde noch hinzufügen:
Citroen Xantia
Ford Mondeo Mk2 in sehr gutem Zustand ab 1997/1998
Mazda 626 (1997-2002)
Mitsubishi Carisma
Mitsubishi Galant (1997-2004)
Opel Vectra B
Opel Omega B
Peugeot 406
Peugeot 605
Renault Laguna
Renault Safrane (da muss man aber erst mal einen finden)
Seat Toledo (1999-2004) - Geheimtipp!
VW Passat 3B Limousine aus Rentnerhand mit Null-Ausstattung und schwachem Benziner
09.06.2012 16:58 |
CaptainSlow
Ganz einfache Entscheidung: Astra.
Der Twingo ist dann doch etwas zu klein für den Alltag, vor allem wenn er das einzige Auto wäre welches man besitzten würde. Als Zweitwagen wäre es was anderes. Ausserdem habe ich bei dem so meine Bedenken was die Standfestigkeit angeht.
Der MB 190 mag für Schrauber oder Benzfans was sein. Ansonsten einen auf 250.000km runtergerittenen, 20 Jahre alten Benz mit mangelhafter Sicherheitsausstattung der auch schon mehrfach geschweißt wurde? Nein danke.
Der Astra ist da einfach die beste Wahl. Er hat (bis auf ESP) auch für eine heute immernoch zeitgemäße Sicherheitsausstattung, er ist groß genug um "Erstwagen" zu sein und dadurch, daß er nur 4,1m lang ist (gerade mal 10cm mehr als heutige "Klein"wagen) ist er auch für die Innenstädte sehr gut geeignet und beitet trotzdem einen ordentlichen Kofferraum. Ausserdem würde ich heute keinen Wagen mehr ohne Klimaanlage kaufen. Das einzige was Geschmackssache ist, ist halt die Automatik.
Ansonsten würde ich, wenn jemand einfach nur von A nach B kommen möchte, wohl einen Mazda 323 (ich hab mal irgendeinen unter 3000€ genommen) empfehlen. Bieder, robust, zuverlässig. Wer ein Auto nicht als Statussymbol sieht und nur für den Transport, der liegt mit dem Wagen goldrichtig. Ausserdem gibt es da im Preisbereich von 3000€ oder knapp drüber (man kann ja verhandeln) durchaus was gutes zu finden.
09.06.2012 17:01 |
meehster
3 k€... Von denen in dem Blogartikel würde ich keinen nehmen:
Der Astra würde meine Fahrweise nicht einmal eine Woche durchhalten.
Der Benz ist von sich aus offenbar schon zimelich fertig und dann in Buchhalterausstattung? Nee.
Der Twingo geht von denen vielleicht noch am ehesten, aber als Vollwertauto taugt er auch nicht wirklich: Keine hinteren Züren, keine AHK für unseren Wohnwagen und und und. Und noch ein Auto als Hobby - da werd ich hier vom Hof gejagt
An Alternativen sehe ich je nach Fahrzeugbedürfnissen und -klassen sehr verschiedene Autos. Ich glaube für mich als Vollwertauto würde da am ehesten ein sehr gepflegter Mazda 323F BA oder Mazda 626 GE Fließheck und in beiden Fällen mit dem V6 unter der Haube.
09.06.2012 17:11 |
Dr Seltsam
Ich seh grad, ich bin der Erste der für den Twingo gestimmt hat
Der kleine Renault wäre meine 1. Wahl. Der Mercedes erscheint mir wie eine Revueshow mit vielen Überraschungsgästen. Wer weiß was da noch kommt und wie es kommt. No way.
Der Opel liegt dicht auf mit dem Twingo für mich, aber nach meinen Erfahrungen mit meinen Dienstautos ( alle Opels ), wähle ich doch lieber den Twingo. Ein kleiner, spritziger Stadtwagen wo man sich überall schnell rein und raus kurbeln kann und der sicher dank langer Bauzeit eine exzellente Ersatzteilversorgung hat.
Die Opel, die bei uns fahren sind sicher nicht schlecht, aber es gibt zuviele merkwürdige Defekte und Gebrechen die nicht sein müssen. Unter andrem defekte Zentralverriegelung, Rost auf dem Dach, defekte Getriebe um 150.000 Kilometer. Beim Opel wär ich mir da einfach nicht sicher, ob später nicht noch was kommt. Und bei dem derzeitigen Eiertanz um Opel wärs dann auch fraglich ob ich ihn überhaupt irgendwie, wieder sinvoll losbekomme.
Da hier schon der Fista MK-6 angesprochen wird, der wäre sicher auch eine gute Idee, besonders sein Schwesterchen Fusion. Absolutes Rentnerauto Nummer 1., aber auch absolut spitze was die Zuverlässigkeit angeht. Das sind diese Kisten die man anmacht und fährt und alle 3 Jahre tauscht man mal irgend ne Kleinigkeit. Wasserpumpe, Scheinwerfer, son Zeug eben und hat dann seine Ruhe.
09.06.2012 17:19 |
CaptainSlow
Ich möchte nur nochmal betonen, daß ich bei einer (schnellen) Internetrecherche keine anderen Fälle finden konnte, die dieses Problem haben. Auch habe ich es selber noch nie bei einem Combo gesehen. Nur bevor wieder das "OLOLOLOLOL OPELZ ROSTEN WIE IMMER!!!!111" rumgeht...
09.06.2012 17:26 |
Dr Seltsam
Ich mein damit ja nicht das alle Opel rosten, nur eben es tritt bei zwei Wagen des selben Typs auf, zusammen mit andren Defekten die zum teil recht merkwürdig oder Kilometeratypisch sind. Ähnlich wie mit obrigem 190er hätte man dann eine Defektwundertüte auf dem Hof, wo man nie genau weiß was kommt. Neulich hat ich noch ein lautes, metalisches Rappeln, besonders beim gasgeben im Auto. Das Geräusch war dermaßen krass das ich sofort die nächste Raststätte rechts ran bin und alles sichtkontrolliert hab was ging.
Wiegesagt, die Opels sind nicht schlecht, aber sie leiden unter meiner Meinung nach zu krassen Defekten teilweise. Wenn mal hier und da was kleines kaputt geht, n Ventil oder ein Bedienteil, ok. Wenn man aber immer das Gefühl hat gleich fliegen einem Motor und/oder Getriebe um die Ohren, dann sagt man mehr "nja".
09.06.2012 17:40 |
VolkerIZ
Wenn man bereit ist, 3000 Euro für einen 190er auszugeben, macht es schon Sinn, einen zu suchen, der das Geld auch wert ist und nicht für 3000 einen der 1500-Euro-Preisklasse zu kaufen. Und auch nicht unbedingt den 1,8er, der gegenüber dem 2,0 praktisch keine Vorteile hat. Die Motorleistung ist zwar voll ausreichend, aber sparsamer ist er deshalb nicht und hat auch nicht die perfekte Geräuschdämmung der anderen 190er. Schwarz wäre auch nicht gerade mein Ding.
Wenn man mich unbedingt zwingen würde, einen von den dreien zu nehmen, würde es trotzdem der 190er werden. Im Zweifelsfall würde ich mich immer für das älteste und ausgereifteste Auto entscheiden. Für den Alltagsverkehr zum Aufbrauchen ist so ein angebrauchter 190er ziemlich ideal. Die Technik ist bei 250tkm gerade warm geworden und wenn er schon Rost hat, kann man auch ohne Hemmungen im Winter damit fahren. Da geht der Menschheit kein zukünftiges Sammlerstück verloren. Nur der Preis paßt nicht zum Auto. Das werden aber sicher auch viele andere so sehen, der wird nicht sofort einen begeisterten Käufer finden. Bei ernsthaftem Interesse könnte man mal Kontakt aufnehmen und den Verkäufer und seine Preisvorstellungen ein paar Wochen reifen lassen.
09.06.2012 17:51 |
norske
Ich weiß nicht, ob man verheizte Kurierdienstkarren, bei denen jeden Tag ein anderer auf'm Bock sitzt, als Maßstab nehmen kann. Ich hatte ca. 10 Opel und nur einer davon hat gelegentlich Mucken gemacht. Der C18NZ ging schon mal aus und ließ sich erst nach ein paar Minuten wieder zum laufen überreden, alle anderen Opel waren vollkommen problemlos.
Bräuchte ich einen Daily Driver und das Budget wäre auf 3.000,- €uro begrenzt, würde ich mir ganz bestimmt einmal den Lancia Thesis anschauen. Das Auto gibt es mit 3.0 Liter V6 Maschine und LPG Umrüstung, einem luxuriösen Interieur und der Option, den Wagen nicht auf dem Supermarkt-Parkplatz unter tausend identischen Autos suchen zu müssen, durchaus zu diesem Kurs…
Grüsse
Norske
09.06.2012 17:54 |
Gammler89
Ich würd zum Fiat Grande Punto greifen. Modernes & solides Auto mit ausreichend Platz. Auf so ne alte Kiste hätte ich heutzutage keine Lust mehr ...
Nur der Prollfaktor ist nicht gegeben.
09.06.2012 18:11 |
där kapitän
Ich habe mir letztes Jahr einen Pendlerwagen gesucht. In Frage kamen für mich Golf 4 und Astra G. Bedingung: Muss aus dem Knick kommen und gasfest sein.
Letztendlich ist es ein 2002er Astra G mit 1.8 Liter und 125 PS geworden. Klimaaut., Xenonlicht, Tempomat, sechs Airbags, Prins VSI neu eingebaut, damals 71.000 km, komplett mackenfrei und nur bei Opel gewartet.
Das Auto ist die ersten fünf Jahre 12.000 km jährlich gefahren und dann 11.000 km in den nächsten vier Jahren; der Mann fuhr jetzt immer mit seinem Kombi und die Besitzerin Ehefrau hat das Dingen nur geputzt und in der Garage gehabt. Sind die Nachbarn in der gleichen Straße wie meine Schwiegereltern. Und sie wollte verkaufen, da war ich der Interessent
Der fährt auf Gas wie Vanilleeis auf heißer Waffel mit dem Z18XE. Und dank ordentlicher Maschine auch ein zügiges Kerlchen. Ich würde dieses Auto immer wieder kaufen. Aktuell hat er 115.500 km. Bei mir ist die Gasanlage also nach etwa 14 Monaten Laufzeit wieder reingefahren.
Und das, obwohl wir selbst reichlich Mercedes, auch neue W123er oder W124er hatten, die lockerst 350.000 km liefen. Ich möchte den Astra G, zumindest meinen, nicht missen.
Aktuell hat er einen Frontschaden, der repariert wird, weil eine Frau ihre Handbremse vergaß und in die Front rollte, als sie parkte (war Gefälle und batsch). Da muss selbst der Lackierer zweimal in den Schein gucken, weil er dachte, ich habe Xenons illegal nachgerüstet. Nein, nein, sagte ich... die sind original; er meinte ... ui, das ist sehr selten...
Also, man muss halt immer genau hingucken und WISSEN, was man will
Der Wagen kam mich übrigens 4.300 Euro... ok, nicht ganz die Preisklasse, aber bevor ich mich in einen Trecker mit Automaten setze... habe ich lieber nen Tausender draufgelegt.
cheerio
09.06.2012 19:18 |
italeri1947
Sicherlich auch nicht schlecht ist ein Peugeot 306, wenn es um Kompaktwagen gehen soll; speziell nach dem 1997er Facelift waren diese Franzosen wirklich gut! Empfehlenswert ist im Großen und Ganzen auch die bereits erwähnte Volvo-Baureihe S40/V40 der ersten Generation; die 440er wären hier in dieser Preislage für mich keine Option mehr - dafür ein Klasse-Tipp für 1000-2000 Euro. Für drei Tausender möchte ich schon etwas halbwegs Modernes haben, und empfohlen werden kann sicher auch ein relativ junger Ford Ka der ersten Baureihe bzw. Fiesta/Fusion.
Wer auf BMW steht, bekommt tolle E34 und E36 und kann beim alten 5er insbesondere bei späten "Executive"-Modellen aus 1994/1995 sehr gut erhaltene Fahrzeuge für unter 3000 Euro kaufen - beim 3er sind hier sogar auch mitunter schon passable E46 aus dem Baujahr 1998 drin - dann aber mit karger Basisausstattung (BMW-Reverse-Kassettenradio, elektrisches Schiebedach, elektrische Fensterheber vorne, Metallic, das war's schon) und meist als 318i mit um die 150.000 Kilometern. Mercedes-Fans könnten sich mit einem W202 anfreunden, der in der Regel recht preiswert angeboten wird und deutlich günstiger als die meist überteuerten, bereits erwähnten 190er. Wer mit etwaigen Rostschwierigkeiten leben kann und einfach eine große, günstige Limousine aus Stuttgart haben will, ist bei einem frühen W210 gut dran, wobei es hier auch schon Modelle nach dem 1999er Facelift zum 3000er-Tarif geben müsste. Von Audi wäre es der erste A4, der mich hier ansprechen würde; der 80er mag qualitativ fast noch wertvoller sein, aber er ist mir in diesem Segment schlicht zu alt. Freunde französischer Autos finden so gut wie alles, was Peugeot, Citroen und Renault in den 90er-Jahren angeboten haben; speziell der Peugeot 307 kann als frühes Modell für 3000 Euro gar nicht verkehrt sein und ist sogar recht jung (Modellstart 2001): Gepflegte Rentnerautos kann es geben und die sind wirklich nicht schlecht, auch wenn der Ruf genau dieses Peugeots oft ziemlich schlecht ist. Ford bietet, wenn man danach sucht, auch erlesen gepflegte Scorpio II; speziell die wuchtigen Limousinen wurden wie die Opel Omega B-Modelle der späten 90er-Jahre gern von Senioren gekauft und sehr gepflegt. Für 3000 Euro ist ein sehr gut erhaltener Scorpio drin, das Design aber muss man mögen. Technisch sind die Autos meist gut in Schuss, und zuverlässig sind insbesondere die Zweiliter und 2.3-Liter-Versionen, gern auch mit Automatik ausgerüstet. Scorpios sind meist sehr gut ausgestattet, und 3000 Euro sind hier im Grunde die absolute Obergrenze: Wer mit 3000 Euro einen Scorpio kaufen will, bekommt ein sehr gut gepflegtes, erstklassig erhaltenes und vielleicht 60-70.000 Kilometer gelaufenes Modell, ohne wirklich suchen zu müssen, problemlos.
Abstand halten sollte man von Opel Corsa B und C aufgrund beim B der grauenhaften Verarbeitungsqualität und beim C zahlreichen kleineren Defekten, so in dem Umfeld wie sie etwa Dr.Seltsam anschrieb.
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Wenn Opel in diesem Segment, dann entweder ein Astra G aus Rentnerbesitz oder gleich ein Vectra bzw. Omega; selbst beim Omega B hat man Auswahl und kann sogar ein Modell nach dem großen Facelift zum Modelljahr 2000 ergattern.
Ebenfalls nicht empfehlen würde ich sämtliche Fiat-Punto-Baureihen bis ca. 2005, ungepflegte Peugeot 206 mit mehreren Vorbesitzern (die 206 sind aufgrund ihrer Beliebtheit noch immer recht preisstabil) oder sonstige Kleinwagen. In den niedrigen Preisklassen wird man eher mit größeren Fahrzeugen froh, die wenig gelaufen sind (aus Rentnerbesitz etc.), gut ausgestattet und gepflegt, aber trotzdem günstig, weil die Nachfrage gering ist.
09.06.2012 19:24 |
Leif6277
Ich würde wohl den Astra nehmen, trotz Diesel, der für mich keinen Sinn macht. Der Twingo wäre mir zu klein. Ein 190er hätte sogar einen gewissen Charme, dagegen sprechen die Ausstattung und die hohe Laufleistung. Für mich gehört zu Mercedes und Co. eine gewisse Ausstattung, da bietet der hier aufgeführte für meinen Geschmack zu wenig. Zudem ist der Astra einige Jahre jünger als der Benz und dürfte bei vernünftiger Behandlung noch einige Jahre laufen.
09.06.2012 19:31 |
VolkerIZ
Die Ausstattung finde ich gerade bei diesem 190er ziemlich interessant. Das Notwendige ist dran: Schiebedach und Anhängerkupplung. Automatic darf bei Mercedes auch sein. Muß nicht, ist aber auch kein Gegenargument, weil die Mercedes-Automatiken wirklich gut sind. Sitzheizung ist auch nett, wenn auch nicht unbedingt nötig. Was mir noch fehlen würde: Colorglas und Mittelarmlehne vorne. Ist natürlich nichts für Ausstattungsfetischisten oder Sammler, für die muss immer die komplette Ausstattungsliste drin sein. Aber zum Fahren ideal. Was nicht dran ist, geht nicht kaputt. Gerade bei einem Auto, was nicht unbedingt perfekt erhalten ist, schon eine Überlegung wert.
Ergänzung: ätt Captain Slow: Rost auf dem Dach ist beim Combo gar nicht so ungewöhnlich. Mein Schrauber hat gerade einen in den Container gehauen. Leicht widerwillig, weil die Dinger ja inzwischen echt selten sind und der im Vergleich zu den meisten anderen noch "relativ" gut war. Etwa eine halbe Tafel Blech wäre aber nötig gewesen und ein halbes Jahr hat sich für 500 Euro kein Käufer gefunden. Das Dach war im Gegensatz zum Rest aber noch nicht durchgerostet, nur die Farbe von Sonne und Regen abgewaschen und großflächig braun.
09.06.2012 19:51 |
meehster
@ italeri1947: Für 3 k€ einen S40 vielleicht, aber einen V40? Ich weiß ja nicht. Zumindest nicht so leicht, einen guten Zweiliter zu finden
Es hat schon seiinen Grund, warum ich für meinen (angeschafft Januar 2011) noch 8400 € für die Anschaffung ausgegeben habe
Und ich habe in sehr vielen V40 von 2 bis 11 k€ VHB gesessen.
09.06.2012 20:13 |
Karls Quell
Ich hab zwar einen G, den von oben mit Diesel und Automatik würde ich aber nicht nehmen.
Gerade auch, wenn man schon was älter ist, und es bequem mag, wären mir die Sitze für längere Fahrten auch zu unbequem.
Was positiv ist, bei dem Wagen mit Telefon-Radio kann man sehr einfach den Bordcomputer freischalten und bei vielen Motoren geht auch Tempomat ohne großen Aufwand. Dann hat man einen Wagen mit für das Alter recht ordentlicher Ausstattung.
Twingo wäre mir nichts, ich mag Kleinwagen einfach nicht, mindestens Kompaktklasse sollte es sein.
190er finde ich auch sehr interessant, allerdings nicht das vorgeschlagene Exemplar. Einfach zu teuer dafür.
Wenn, dann länger suchen und irgendwo einen besseren 190er oder W124er auftreiben, vllt. auch etwas mehr Geld investieren. Richtig gute Autos sind dann aber auch bald schon wieder zu schade um als Alltagsfahrzeug her zuhalten...
09.06.2012 20:24 |
emil2267
ne freundin von mir hat sich nen 2000er V40 1.8 für halb soviel abgegriffen,hat wenig km & sieht vom zusatnd her sogar noch gut aus
is leider noch kein facelift,dann würde der mir sogar auch gefallen,wobei er in schwarz & mit alus schon für nen auto in der preisklasse echt was her macht
autos mit mehr als 200.000km wären für mich kein argument,das die technik da grad mal warm geworden is,is meist quatsch
weiss nicht,wies bei älteren mercedes aussieht,aber bei audis aus der ära kommt es oft genug vor,dass die autos ohne nennenswerte reperaturen diese laufleistungen erreichen & dann werden die kisten schnell zu fässern ohne boden
stossdämpfer,fahrwerksbuchsen,auspuff,motoranbauteile,-schläuche,leitungen & & &,was weiss ich alles,nur das wichtigste in neu,da sind schnell nochmal 2 scheine weg,so billig kann oben angepriessener benz gar net sein,dass er ausser bei fans noch anderswo punktet & top gewartete,durchreparierte modelle traut sich ja kaum einer zu verkaufen,bei den kosten & dem was beim verkauf rum kommt
nen kumpel hat sich donnerstag vom schrott nen 1993 er audi 80 avant 2.6E mit 188.000km für laue 400,-€ geschossen
haben das teil mal aufgewienert,der is wieder richtig schick
nächstes wochenende is bremsen & fahrwerk angesagt,dann grosse inspektion,reifen,windschutzscheibe,tüv & dann werden mit glück grad mal 1.500,-€ reichen & er hat nen schickes autochen,sogar noch paar euros über,falls es doch noch an mehr klemmt
09.06.2012 20:50 |
Rockport1911
Kein VW zur Auswahl? Du machst es uns nicht leicht...
Wenn überhaupt dann der Benz, wobei "dein" Exemplar etwas ungliebt erscheint. Da gibts bessere fürs gleiche Geld.
Diese silbernen Rentner-Astras stehen an jeder Ecke, irgendwie scheinen die alle in silber lackiert worden zu sein.
Der Twingo is ne Tussikarre. (duck und weg)
09.06.2012 20:57 |
VolkerIZ
Ich war inzwischen nicht untätig und habe mal gesucht, was man sonst für 3000 Euro bekommt. Natürlich gibts da auch VWs und sogar mindestens einen richtig schönen:
http://suchen.mobile.de/.../162335089.html?...
Und eine ganze Menge 190er, einer von den besseren Angeboten ist der hier:
http://suchen.mobile.de/.../160926512.html?...
Nochn Benz: Je älter, um so teurer, bzw. um so weniger schön im Zustand. Aber von den 123ern in der Preisklasse erscheint mir dieser noch am wenigsten zweifelhaft:
http://suchen.mobile.de/.../150987177.html?...
Für die Opel-Freunde hab ich auch was:
http://suchen.mobile.de/.../162395952.html?...
Nochmal Opel. Wenns auch mal mehr als 30.000km sein darf, bekommt man sogar richtige Oldtimer für das Geld, mit H und Tüv.
http://suchen.mobile.de/.../161484154.html?...
Und einen für den seltsamen Doktor:
http://suchen.mobile.de/.../141894283.html?...
09.06.2012 21:07 |
FranzR
Hi,
auf jeden Fall den Twingo!
hat keine Automatik (kann ich nicht leiden).
hat nicht die krassen Rostprobleme des verschlissenen Mercedes.
Der Twingo ist außerdem solide, sparsam und bequem. Er spielt wohl in einer ähnlichen Liga wie der Polo den ich mal als Zweitfahrzeug hatte.
Und wenn ich was transportieren muß, dann nehme ich eben meinen VW-Bus
09.06.2012 21:43 |
Dr Seltsam
Ei Volker das is aber a Prachtstück ersten Ranges
Ein herrlicher MK-1, würd ich mir sofort in meine Traumgarage einstellen. Sowas findet man nicht mehr oft, dafür würd ich wenn ich das Geld und den Platz hät glatt 5 große Scheine aufen Tisch legen
DER hier ist auch nicht schlecht. Vollausgestatteter Ghia Scorpio mit Automatic, 207 PS und ca 132.500 Km samt Vollausstattung für nur 2800 €. Traum in blau
http://suchen.mobile.de/.../159306218.html?...
09.06.2012 21:47 |
astra33
Habe selber so ein neuer Astra G 1.8 Aut. (125 PS) von 2001-2008 gefahren. Es kamen in dieser Zeit genau 250'000 km zusammen. An Motor und Getriebe gab es keine Reparaturen. Sogar der Auspuff war noch Original.
Ersetzt wurden: 3 x Zahnriemen, 2 x Wasserpumpe, 1 x Batterie, 2 x Thermostat, 1 x Wasserkühler, 1 x Heizungselement Innenraum.
Die Bremsen V/H waren erstmals bei 210tkm fällig.
Ein Satz Reifen (Michelin Energy) erreichten jeweils die 100tkm-Marke.
Der nachgerechnete Verbrauch über die 250tkm betrug 6,3 Ltr.
Oelverbrauch war nicht messbar. (30tkm-Oelwechselintervall)
09.06.2012 22:01 |
_RGTech
Stimmt, der und der Leon. Sind ja zudem die hübscheren Golfs.
Dann schreibst du auch von Scorpio und Omega B - da würde ich im 3000€-Segment aber schon sehr aufpassen, viele davon sind einfach durchgenudelt und haben Wartungsstau, weil's aufgrund der Fahrzeuggröße doch etwas teurer ist, höherwertige Ersatzteile zu verbauen. Davor nehmen viele wegen dem Verkaufswert Abstand. Gibt natürlich auch Ausnahmen wie den eben vom Doc gefundenen.
Dito würde ich auch eben keine W210er kaufen (selbst wenn du einen rostfreien kriegst, es ist unwahrscheinlich dass er das auch bleibt), und die ersten A4 sind im Gegensatz zur Nachfolgerreihe doch noch etwas wacklig (nach den 80er/100ern hatte Audi hier einen kleinen Durchhänger).
Du hattest noch nicht die Gelegenheit, eine Mercedes-Schaltung näher kennenzulernen, oder? Das tut auf Dauer nämlich nicht not, so eine zu haben.
Wuahaha
Sparsam vielleicht, aber sonst?
@VolkerIZ: Wenn es um "Youngtimer mit Klassikerpotenzial um 3000€" ginge, hättest du jetzt vermutlich den Preis gewonnen
Aber im stressigen Alltag möchte ich keinen von denen verheizen müssen.
Der 123 muss übrigens erst noch beweisen, dass unter den Radkappen, Radlaufchrom und Frontspoiler die Substanz noch taugt... normalerweise wär so was teurer.
Ich frag mich wieso sich der dritte nicht outet
09.06.2012 22:14 |
Anni 1964
Ich hatte mir voriges Jahr einen Golf IV für 3000,00 Euro von privat gekauft.
Nie wieder, lieber gehe ich ins Autohaus und zahle für einen Gebrauchten mehr.
Der Golf sah optisch tadellos aus, aber das Innenleben lies zu wünschen übrig.
09.06.2012 22:16 |
FranzR
Lach du nur, ich bleibe dabei.
Solide heißt es geht nicht viel kaputt
bequem heißt man sitzt gut, es ist nicht zu laut da drin, Heizung und Lüftung gehen ordentlich.
Abgesehen davon geht jeder verbaute Firlefanz irgendwann kaputt. Also Altautos immer in sparsamer Ausstattung nehmen, da fährt man besser mit
09.06.2012 22:26 |
habkeinelinsendrin
Habe für den Astra gestimmt. Von den 3 ausgesuchten Modellen ist es der Allrounder. Nur denk an die gelbe Plakette. Wenn du noch viel damit fahren willst, wirst du es ohne Filter ab 2014 nicht mehr können.
09.06.2012 23:00 |
CaptainSlow
Ich wundere mich auch schon die ganze Zeit, seit wann ein Twingo als "solide" und "haltbar" zählt. Auch ist er nicht gerade ein Sparwunder, er verbraucht nicht weniger, eher mehr, als andere Kleinwagen. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund seiner größe mies, denn er ist noch kleiner als andere Kleinwagen und kann/darf nur vier Personen transportieren. Ich habe ausserhalb des Designs, welches ja durchaus was besonderes ist und viel Anklang fand, nie einen Grund gesehen, warum man sich sonst diesen Wagen antun sollte. Es gibt/gab Günstigeres/Komfortableres/Zuverlässigeres/Sparsameres, und das sogar in Kombinationen.
09.06.2012 23:09 |
Gammler89
Naja, der Corsa B ist im Prinzip nur aufgrund von Rostbefall eine zweifelhafte Anschaffung. Allerings gibt es diesbezüglich auch wirklich gute Exemplare, die trotz fehlender Pflege keinen Rost haben.
Den C Corsa kann man bedenkenlos empfehlen, der hat eigentlich keine nennenswerten Schwachstellen m. M. n.