13.07.2011 16:18
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italeri1947
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Kommentare (1)
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Autos
Der letzte Personenwagen der Marke Triumph war streng genommen gar kein Triumph mehr, sondern ein Honda mit Triumph-Emblem. BLMC/Rover und Honda kooperierten von den 70er- bis 90er-Jahren miteinander; dabei entstanden einige interessante Autos mit britischem Flair in japanischer Perfektion. Leider wurden die meisten dieser Fahrzeuge aber kaum gekauft, sondern standen im Ausstellungsraum, ohne beachtet zu werden.
So auch der Triumph Acclaim, der zwischen 1981 und 1984 gebaut wurde. Die Basis stellte der kompakte Honda Ballade dar, der wiederum vom Civic abstammte. Auch die Technik stammte im Großen und Ganzen aus japanischen Regalen - von Honda. Das garantierte Zuverlässigkeit sowie eine von Beginn der Fertigung an ordentliche Fertigungsqualität.
Eine Premiere feierte dieser unbekannte Stufenheck-Kompakte ebenfalls - er gilt offiziell, was nur wenigen ein Begriff ist, als das erste in Europa hergestellte japanische Auto. Der Nachfolger des Triumph Dolomite, einer 60er-Jahre-Konstruktion, die 1981 als völlig veraltet und nicht mehr konkurrenzfähig galt, wurde in Deutschland als "Luxuslimousine für Tiefstapler" beworben, da auch eine gute Ausstattung serienmäßig im Preis inbegriffen war: Colorverglasung, Digital-Zeituhr, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Drehzahlmesser und andere Spezialitäten waren Grundausstattung, doch bei entsprechenden Honda-Modellen der frühen 80er-Jahre wie etwa dem Quintet war das ganz ähnlich. Im Acclaim-Topmodell CD konnte der Kunde sogar eine Klimaanlage als Extra ordern.
Die Technik beschränkte sich im Acclaim auf einen 71 PS starken Honda-Motor; es waren ein 5-Gang-Schaltgetriebe sowie ein Automatikgetriebe lieferbar, welches im Wesentlichen der Dreistufen-Hondamatic entsprach.
Ein Facelift gab es ebenfalls, allerdings kein festes, sondern eines, das nur kleine Änderungen in der laufenden Serie betraf. So wurden etwa Lenkrad, Schalthebel und Armaturenbrett leicht verändert. Das Sondermodell "Avon" wurde ebenfalls zwischendurch präsentiert und stellte sozusagen die Super-Luxus-Ausstattung dar.
Während der Acclaim in Deutschland ein Außenseiter blieb, für den sich eigentlich keiner erwärmen konnte, verkaufte er sich in Ländern wie dem Vereinigten Königreich recht gut; es wurden über 130.000 Einheiten hergestellt. Einen Rekord fuhr er ebenfalls ein; 1982 war der Acclaim seit 17 Jahren der erste Triumph unter den zehn meistverkauften Fahrzeugen in England! In Deutschland verschwand der Engländer jedoch spätestens gegen Mitte der 90er-Jahre aus dem Straßenbild völlig.
Was bleibt, ist ein relativ unspektakuläres Auto, aber ein zuverlässiges Fahrzeug, welches seine Besitzer nur selten im Stich ließ. Er darf als Wegbereiter gesehen werden für zahlreiche Modelle, welche die Kooperation zwischen Honda und Rover/BLMC in den folgenden Jahren präsentierte. Der Nachfolger, der Rover 200, war daher selbstverständlich wieder ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit. |




Kommentare: 1
21.08.2011 16:20 |
Andi2011
Da hab ich was dazu gelernt,als ich das Bild sah und den Text noch nicht gelesen habe,war mein erster Gedanke :Ah der erste Honda Civic...den mag ich nämlich gern,leider nur noch extrem selten zu sehen,ich finde ihn auch heute noch recht formschön.
Drei Honda Modelle finden sich in meiner persönlichen Autobiografie:
- Ein Honda Civic mit 1,6 Liter und 109 PS Maschiene in rot
- Ein Prelude der dritten Generation aus 1990 mit 140 PS in weiss
- Einen 1993er Honda Accord in silber
Honda baute und baut noch immer ganz interessante Autos:
der Legend ist klasse oder auch der erste und zweite CRX waren prima, der S2000 oder der NSX sowieso und man könnte noch ein paar Andere nennen die auch mal einen Artikel werd wären...
Meine drei Honda haben mich jedenfalls nie ausserplanmäßig in die Werkstatt gebracht und waren sehr gute Autos
Grüße
Andi
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