18.07.2011 15:31
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italeri1947
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Autos
Engelbert hörte der typische Opel-Vectra-A-Fahrer gerne. Vielleicht tut er das auch heute noch, möglich ist es ja. Inspiriert durch diesen Artikel meines lieben Kollegen Dr.Seltsam: http://www.motor-talk.de/blogs/dr-seltsam/blickfang-t3341416.html - schreibe ich nun einen Blogartikel über einen Mittelklassewagen, der so unaufdringlich und gut zugleich war für seine Zeit, dass er manche Konkurrenten regelrecht in die Frustration trieb.
Man sehe sich nur die zahlreichen guten Kritiken an, die der Opel Vectra A im Laufe seines Lebens erreichte: Die Autobild kürte den Wagen mehrfach zum "Meister der Mittelklasse" (1991 und 1992), lobte im Sommer 1991 seine "sprichwörtliche Ausgewogenheit" und Ende 1993 den V6 als "geölten Blitz" als Spaßmacher im biederen Opel-Kleid. Da muss was dran sein - da ist auch was dran!
Im Oktober 1988 debütierte der Vectra A als Nachfolger des wenig spannenden, aber sehr standfesten Ascona und wurde von Opel als High-Tech-Produkt, das komplett im Computer entstand, stolz beworben. Vor allem, so Opel damals, die Yuppies, sollten den Vectra erwerben, und um dieser Klientel den neuen Opel schmackhaft zu machen, wurden in Zusammenarbeit mit Irmscher pünktlich zum Modellstart am 14.10.1988 Zubehörsets mit schwarzen Rückleuchten, Spoilerkits, Alufelgen, Sportgrills und weitere Tuning-Möglichkeiten entwickelt. Das aber half nichts - meist griff die betagte oder praktisch orientierte Stammkundschaft zu; die Yuppies fuhren weiterhin Mercedes 190 oder BMW E30, bestenfalls noch Audi 90 oder Golf II GTI. Opel galt damals als solide, aber eben auch als ziemlich unaufregend - die Engelbert-Hörer fühlten sich in der mausgrauen Velourspolsterung im Vectra GL sehr gut aufgehoben. Ansonsten konnte man den neuen Stufenheck-Opel auch in den Varianten GLS, CD und GT kaufen. Je nach Geschmack war alles möglich, auch die Aufpreisliste gab einiges her.
Die bewährte Motorenpalette, die millionenfach in Modellen wie Kadett E, Ascona C oder Omega A schon zum Einsatz kam, sorgte 1988 mit Maschinen zwischen 75 PS (1.6i) und 115/122 PS (2.0i) für guten Vortrieb; untermotorisiert war keiner der Benziner. Das war schon eher der lethargische Vectra 1.7 D mit 57 PS, die schon im Kadett E an ihre Grenzen stießen. Dafür gab es auch was für Sportsfreunde - 150 PS im Vectra 2000 4x4 waren eine starke Ansage und sorgten für ordentliches Tempo. Da hatten auch Rod-Stewart-Hörer ihre Freude dran.
Im Frühjahr 1989 komplettierte das fünftürige Fließheck die Vectra-Palette, ebenso stieß im März 1990 der 1.8-Liter-Motor mit 90 PS in das Programm. Bis Ende 1992 passierte nicht mehr sehr viel, doch dann geschah eine Menge: Im Oktober 1992 kam es zu einer großen Modellüberarbeitung, die den Bestseller von Opel, der in der Zwischenzeit viele Preise einheimste, beim TÜV gute Noten erreichen konnte und auf Anhieb ein Vorbild für viele nachfolgende Mittelklassewagen (man denke nur an den ersten Nissan Primera, eine lächerliche Kopie des Vectra A) darstellte, nochmals frisch machen sollte. Mit serienmäßigem ABS, Airbags, neuen Scheinwerfern, schickem Kühlergrill mit großem Opel-Blitz, neuen Heckleuchten, Seitenaufprallschutz und verbessertem Interieur schaffte der Opel es abermals, neue Kunden für sich zu begeistern.
Die neue, noble CDX-Ausstattung mit Wurzelholzinterieur markierte nun die Spitze, aber auch nur für kurze Zeit, denn der Vectra V6 mit 170 PS wurde im März 1993 nachgereicht - zuerst nur mit Automatikgetriebe, ab Juni 1993 auch mit manueller Schaltung. Bis Anfang 1994 gab es diesen Sechszylinder nur als Stufenheck, dann aber auch als - kaum gefragtes - V6-Fließheck. Nachdem der Allrad-Vectra Ende 1994 entfiel, war dann der V6 die einsame Spitze in der Opel-Mittelklasse und damals auch ein sehr gutes Auto. Das andere Ende der Fahnenstange markierte der auf betonte Sparsamkeit getrimmte 1.6-Liter-Vierzylinder mit 71 PS, der im August 1993 die 75-PS-Version ersetzte, aber als nicht so standfest gilt.
Zum Ende der Bauzeit reichte Opel noch attraktive Sondermodelle wie "Sportive" oder "Selection" nach, die einige Extras zusätzlich boten und Preisvorteile zusätzlich. In diesen Jahren 1993 bis 1995 war die Qualität des Vectra A dann auch sehr gut und erreichte ihren höchsten Stand. Da klapperte nichts mehr, da war dann alles recht solide, wobei Fahrzeuge aus deutscher Fertigung bei Opel am besten verarbeitet waren.
1995 war dann Schluss mit dem erfolgreichen Vectra A, der auch als Dienstwagen für zahlreiche Behörden (Bundeswehr, Polizei) oder auch als Taxi nennenswerte Verbreitung fand. Er wurde durch den Vectra B ersetzt, der leider anfangs schlechter verarbeitet war als der Vorgänger.
Was bleibt, ist ein Mittelklassewagen, den das typische Schicksal seiner Artgenossen ereilt, sofern nicht BMW oder Mercedes draufsteht: Erst ein Arbeitstier, dann wieder ein Arbeitstier, dann wieder ein Arbeitstier... - oder: Erst ein Vorführwagen, dann ein scheckheftgepflegtes Rentnerfahrzeug, dann aber spätestens beim Drittbesitzer wieder ein Arbeitstier. Vectra A in gutem Zustand gibt es dennoch, und man muss sie zwar suchen, wird aber meist für recht wenig Geld fündig. Wer einen findet, der keine nennenswerten Rostprobleme hat (liebe Opel-Hasser: Solche Fahrzeuge gibt es, redet kein Blech!), der bekommt einen treuen Begleiter für viele Jahre. Der ist frustrierend gut, da besser als etliche Modelle anderer Hersteller, deren Fahrer angesichts der Tatsache, dass ein profaner Opel technisch mindestens ebenso solide ist, Haarausfall bekommen.
Und wer jetzt auch noch errät, wer das Engelbert-Lied, welches hier angehört werden kann, produziert hat, der darf sich einen Artikel wünschen. |





Kommentare: 27
18.07.2011 17:37 |
scion
Ich kann mich erinnern, das der Vectra A damals auch einige Vergleichstests gewann, denn inpunkto Verbrauch und Kosten war er immer vorne dabei. Vor allem der 1.8i/90 PS war eine der erfolgreichen Versionen. Meine Eltern hatten den damals in der engeren Auswahl, haben sich dann aber doch für einen Astra F 1.6 Si/100 PS entschieden, der qualitativ keine Akzente setzte.
Ich sehe die Konkurrenz eher im VW Passat B35i, Toyota Carina T17 und im Ford Sierra
18.07.2011 17:42 |
gaston73
Frustrierend - ja, gut - klares Nein. Der Vectra A war genau so ein grauenhaftes Auto wie der F-Astra. Teigiges Fahren ohne Rückmeldung vom mäßigen Fahrwerk und der Lenkung, hakelige Schaltung und später dann Rost, Rost und nochmal Rost. Wir hatten in der Firma einen Vectra, bei dem nach gerade mal 10 Jahren der obere Rahmen der Windschutzscheibe durchgerostet war. Den Schwachpunkt hintere Radläufe teilt der Vectra ja mit seinem kleinem Bruder Astra, von dem wir auch mehrere in der Firma hatten.
Wenn man etwas Gutes über den Vectra sagen will, kommt man auf Sitze und Platzangebot. Dazu war er wegen der guten Aerodynamik immer recht schnell und sparsam für seine Motorleistung. Zudem hielt die Technik lange, selbst die Benziner schafften bei mimimaler Wartung gut und gerne 4-500.000km.
Dennoch gehört der A-Vectra zu den letzten Autos, in denen man mich sehen würde, aber da sind Geschmäcker ja verschieden...
18.07.2011 17:55 |
UHU1979
Das ist wohl das erste Fzg. in diesem Blog, das ich kenne.
Meine Eltern hatten einen, einen 1991er 1.8i CD Stufenheck (bordeauxrot-metallic und innen helles grau), meine Schwester hatte einen 1994er 1,8i Fließheck rembrandtsilber (auf dem ich "illegale" Fahrübungen vor der Führerscheinprüfung durchführte) und dann war es mein erster eigener Wagen: 1.8i Selektion Fließheck aus 1995, also einer der letzten seiner Art. Bilder und Bericht dazu hier: http://www.motor-talk.de/.../...-mein-erstes-eigenes-fzg-t2391824.html
Es war ein tolles Fzg. und bildetet die Grundlage erster eigener automobiler Erfahrungen. Platz, Verbrauch etc. waren super. Der Wagen war vom Nutzen her nicht schlechter als damalige Passat als Hauptwettbewerber. Die Qualität war aber - da möchte ich dem Blogautor aufgrund meiner Erfahrungen widersprechen - irgendwo so, dass der schlechte Ruf der Opel der 90er Jahre ja nicht unbegründet war: Rost war ein nicht zu unterschätzendes Problem, nach 8 Jahren war der Wagen quasi durch, selbst der 1995er. Dennoch war die Konstruktion gut durchdacht und der Wagen sonst sehr zuverlässig. Hätte man besseren Korrosionschutz gehabt, wäre das ein sehr guter Youngtimer geworden. Bedenkt man die Stückzahlen, mit denen er damals auf die Straße kam, sieht man ihn ja heute kaum noch. Opel hat also selbst die Chance verpasst, sich selbst ein Denkmal zu setzen.
Und wahrscheinlich ist er auch der Grund, warum ich Panik vor Fzg. älter als 60 Monate habe.
Um Missverständnissen zum Schluss noch vorzubeugen: Ende der 90er erklang bei mir übrigens andere Musik aus dem Kassettenradio bzw. später nachgerüsteten Blaupunkt Lausanne CD-Radio.
Danke für den Blogartikel.
18.07.2011 20:59 |
mirabeau
Zur Rätselfrage: Dieter Bohlen?
Als Fan von Fließheck-Autos stand der Vectra lange auf meiner Beobachtungsliste, auch weil die 75 PS Benziner ausreichend und sparsam waren. Naja, nach ein paar Jahren tauchten die ersten rostigen Exemplare im Straßenbild auf und damit war das Thema erledigt. Da spielt dann doch der Citroen Xantia bei ähnlichen Abmessungen in einer anderen Liga.
18.07.2011 22:13 |
Goify
Toller Bericht, jedoch ist das Auto für mich der Inbegriff der Langweiligkeit und Spießigkeit. Wer den fährt, wird immer ein wenig belächelt. Er kann ein gutes Auto sein, aber das emotionslose Design in Verbindung mit dem emotionslosen Fahrverhalten ist eine Kombination, die mich abschreckt. Genauso wie der damals gebaute Astra F. Mir schlafen da einfach die Füße ein. Sorry. Vielleicht liegt es daran, weil er keine Kanten hatte, weder charakterliche (den Rost mal ausgenommen) noch optische. Irgendwie ein Blob.
Der Produzent könnte Peter Sullivan sein, zumindest nach discogs.com. Aber wer das ist? Keine Ahnung. Daher möchte ich dies nur als Hinweis geben, da ich die Lösung nicht weiß, sondern nur zu dieser mit beitragen möchte.
18.07.2011 22:15 |
PartyBlazer
Vectra A 2000 oder gar Turbo 4x4 waren keinesfalls langweilig
19.07.2011 19:15 |
scion
Das war ja auch die Basis für den keinesfalls langweiligen Calibra.
http://forum.avtoindex.com/.../Calibra_Turbo_92-97_30.jpg
19.07.2011 19:56 |
PartyBlazer
Ich fand den Calibra nie langweilig...egal in welcher Variante. Konnte selbst schon Turbo und 16V mein Eigen nennen
19.07.2011 20:02 |
Goify
Calibra ist ja auch ein feines Ingenieursstück. Super cw-Wert dazu der 2,0l 16Ventiler und er war extrem sparsam und flott.
19.07.2011 20:08 |
PartyBlazer
Wenn der Rost und später dann die Assi-Tuner nicht gewesen wären...aber der Bestand erholt sich. Es gibt wieder interessante Modelle in den einschlägigen Autobörsen
19.07.2011 20:35 |
emil2267
ich fand den 2000`er absolut klasse,auch heut noch
mir sind einige vectras untergekommen,meist 1.8er,schlechte autos waren das nie,im technisch guten zustand lassen sie sich schön fahren,sind sparsam,dazu noch relativ flott & wenns net grad das billigste kassenmodell war,fand ich sie auch innen ganz jut
der gammel war halt schon wüst,wüsst jetzt auch gar net mehr,wann ich das letzte mal einen aus nächster nähe gesehen hab
selber hatte ich neben nen E-kadett auch einen C-ascona GT ausm jahre 1988,dagegen kamen mir die normalen vectras danach irgendwie bisschen fader vor
ausser der 2000`er,man was der alles konnt
http://www.youtube.com/watch?v=DZZQHgdHImI
19.07.2011 20:45 |
PartyBlazer
Der 2000er hat auch mich einst inspiriert hier nachzulesen konnte damals aber einfach keinen guten auftreiben
dann wurde es ein Cali 
20.07.2011 09:29 |
italeri1947
@ PartyBlazer: Danke für diese Ergänzung! Das ist sehr wertvoll, und auch ein von dir sehr gut geschriebener Artikel zum wohl mutigsten Vectra aller Zeiten!
@ mirabeau: Glückwunsch, gewonnen! Du darfst dir hier einen Artikel wünschen.
24.07.2011 18:17 |
PureVernunft
1995 kaufte mein Vater als Ersatz für den mittlerweile schrottreifen 1981er Ascona C einen bordeauxroten Vectra A 1.8i mit 90PS und quasi Nullausstattung. Schiebedach, Servo, ABS waren drin, aber sonst nix, nicht mal Zentralverriegelung.
War ein tolles Auto, das uns jahrelang treue Dienste geleistet hat! Ich erinnere mich gerne an den Vectra zurück.
Der Calibra auf Basis des Vectra A war sowieso eines der schönsten Autos überhaupt. Leider gibt es Calibras nur noch völlig verbastelt oder zu horrenden Preisen.
25.07.2011 22:27 |
hades86
Der Vectra Turbo fehlt, der war nämlich mit 204PS das Topmodell. Geiles Ding!
31.07.2011 11:55 |
Vectra
Schöner Artikel!
Fahre auch einen Facelift Stufenheck mit dem sparsamen 1.6er.
Mittlerweile mein vierter Vectra A. Einen Calibra hatte ich bis vor etwa einem Jahr auch noch, als Cliff Edition mit dem 2.0 16V.
Der Vectra ist für mich ein klasse Auto. Nur die Vor-Facelift finde ich bis auf den 2000er echt hässlich. Viele wurden leider durch den Rost dahingerafft. Meiner wurde Gott sei Dank rechtzeitig versiegelt. Ich hoffe, dass ich ihn noch mindestens 20 Jahre fahren kann. Wenn nicht, wird er halt eingemottet...
An alle Vectra A Fahrer: Konserviert die Dinger was das Zeug hält, ich will in ein paar Jahren nicht nur noch rundgelutschte Insignias sehen...!
Gruß
P.S. "Musik" wie in dem Video höre ich leider nicht, da muss ich dich leider enttäuschen...
06.08.2011 14:45 |
Vectranarr
Absolut Klasse dieser Artikel.
Ich selbst fahre oder besser gesagt Restauriere meinen Vectra A BJ. 93 mit Facelift jetzt. Zuschade um ihn zu fahren oder zu entsorgen.
Hat mittlererweile 240.000, stand den ganzen Winter in der Garage und ist nach Überbrücken ohne Probleme gelaufen. Erst mal nachmachen.
Grüße und allzeit schrottfreie Fahrt
22.08.2011 13:17 |
manta-cc
Hallo!
ich mag das Auto auch, habe mir vor genau 1 Jahr den 2. "A" gekauft.
Ok, der Erste erfüllte alle Klischees an Opels "Verarbeitungsqualität" Anfang
der 90er: 92er CD mit 2.0i-115 PS Maschine.
13 Jahre fuhr ich ihn, gekauft als knapp 5-jährigen mit 47000 km vom Opel
Stratemann aus Dortmund.
Gammel kam dann, als er so 12-13 Jahre wurde, Radläufe, Motorhaubeninnenkanten,
Türkanten, Radhaus innen unten vorne (klingt komisch, ist aber so
) und so weiter.
i.W. habe ich an dem Auto in den 13 Jahren bzw. ca. 130.000 km, die ich ihn fuhr, nur
folgende Teile ausser der Reihe getauscht: Wärmetauscher Heizung, Wasserpumpe,
1 ABS-Sensor, Stabistange vorne und ein Querlenker.
An sich eine gute Kostenbilanz, 1x im Jahr frisches Öl und vernünftig gefahren, das
war's schon. Vollgasetappen gab es regelmässig bei langen Autobahnfahrten,
200 km/h brachte er auch mit 178.000 km noch, als ich ihn letzes Jahr an einen
libanesischen Händler für knapp 400 EUR abgab; das Auto soll danach nach Westafrika
verschifft worden sein.
Dann habe ich mir direkt - weil zufällig in der Nähe beim "Fähnchenhändler" entdeckt, wieder
einen gekauft! Ja, dazu stehe ich - diesmal ein rostfreier (!) CDX von 1995 mit mittlerweile
90.500 km. Vorbesitzer 3, davon ein älterer Herr, der die letzten 4 Jahre gesundheitsbedingt
nicht mehr Auto fahren konnte.
Bilder davon habe ich auf meiner Profilseite, wen es interessiert.
Die Karosse habe ich direkt nach dem Kauf mit Mike Sanders "fluten" lassen, den noch sehr
gut dastehenden Metallic-Lack ("Dschungelgrün") mit 5 Schichten Liquid Glass versiegel und
nun ist schon wieder 1 Jahr rum, aber bisher keinerlei Ausfälle oder Probleme.
Sie werden mittlerweile seltener im Strassenbild, ich bin mal gespannt, wie lange dieser
bei mir hält.
Gruss aus dem Ruhrpott,
Dirk
(172 mal aufgerufen)
28.09.2011 23:05 |
mozartschwarz
Der 71Pser X16SZ gilt als genauso standfest wie der Vorgänger mit 75Ps, C16NZ. Eigentlich sind alle Motoren für 300000km und mehr gut. Alle 150000km mal ne Kopfdichtung...
Das der 4x4 Turbo nicht auftaucht ist zwar schade aber es gab auch nur um 500 davon. Heute ein Klassiker der sehr hoch gehandelt wird, unverbastelt nicht zu kriegen..
28.09.2011 23:10 |
mozartschwarz
Ach ja! Peter sullivan
So es denn stimmt würde mich der Mitubishi Space Wagon mal int.
29.09.2011 10:31 |
manta-cc
Beim "Frontriebler-Typgruppen-Treffen" der Alt-Opel IG habe ich vor ca. 4 Wochen
in Rüsselsheim einen 4x4 Turbo ais 1991 mit knapp 35.000km im "Auslieferungszustand"
gesehen, eine absolute Rarität!
Das Werk wollte den Wagen schon für die eigene Sammlung ankaufen: habe mich
mit dem Besitzer länger unterhalten, das Auto kommt aus der Schweiz bzw.
Italien und ist absolut unverbastelt und rostfrei. Grade bei 91er-Karossen ja
eher selten.
Der Preis soll schon knapp an 5-stellig gewesen sein.
Gruss,
Dirk
11.12.2011 10:24 |
Astra-f-anatic
Der Vectra war optisch zwar nicht wirklich sportlich aber ein spitzen Alltagswagen. Mein ehemaliger Vectra A 2.0 16V CC war einer der letzten gebauten Bj. 95 (im selben Jahr kam der Vectra B).
Er hatte zwar nur den ECO-Tec 16V lief aber bis zum Verkauf ohne Probleme, trotz 204.000 km auf der Uhr. Das Serien Fahrwerk war nicht wirklich das beste aber sonst ein gutes Auto.
Dank der komplett öffneten Heckklappe, nicht so wie bei der Limo mit der kleinen Kofferklappe, ging einiges in Vectra. Auch die Coupe hafte Form des CC ist für mich auch heute noch optisch ansprechender als die Limousinen Variante.
11.12.2011 13:09 |
mozartschwarz
Das dürfte der 4x4 mit 35000 sein?!
http://www.motor-talk.de/.../...-4x4-mit-34-tkm-original-t2943994.html
11.12.2011 15:21 |
manta-cc
@mozartschwarz:
sieht verdammt nach dem aus, den ich in Rüsselsheim traf.
Der Besitzer stammt aus dem Kreis OF, habe mich mit den
Jungs nach Ende der Veranstaltung noch länger unterhalten, quasi
von Vectra A zu Vectra A-Fahrer.. die Kiste sieht in der Tat aus, wie neu!
Grüsse,
Dirk
11.12.2011 15:37 |
mozartschwarz
Och nee! Muss der ausgereschent em Offebächer in de Finger falle
Sorry musste sein! Komme aus Rüsselsheim und OF ist unbeliebt
29.01.2012 17:22 |
uttern600
Ich fahre seit 18 Jahren einen Vectra A mit 6-Zylinder-Motor. Die Leistung ist verblüffend. Es ist schon erstaunlich, wie verblüfft unaufmerksame BMW-Fahrer einem voll beschleunigenden Vectra nachschauen. (angegeben 7,5 sec auf 100 km/h mit Automatic.)
Rost ist kein Thema dank teurer Vorsorge im ersten Jahr. (Tuff-Kote)
Es ist ein Garagenwagen mit erst 76.000 Km! uttern600
10.02.2012 17:02 |
Vectranarr
Gute Kommentare, schlechte Kommentare.
man mag über ihn sagen was man will aber er bleibt ein Auto das gegensätzlicher nicht sein kann.
Ich selbst besitze einen Vectra A BJ. 93 und habe diesen letztes Jahr mit 240.000 auf dem Tacho in meine Garage geparkt, und habe begonnen diesen zu Restaurieren. Die Technik ist noch immer Tadellos. Es handelt sich hierbei um einen 1,8 mit 90PS. Des Weiteren bin ich immer noch auf der suche nach Rost aber ich habe bisher ausser eine kleine Durchrostung im vorderen Radlauf keine gefunden und somit denke ich dass dies nach der Laufleistung und dem Alter mehr als hinnehmbar ist. Ebenso ist mein Vecci auf dem Weg zum Youngtimer und wird somit im Originalzustand wieder erstrahlen. In meinem Block befinden sich einige Bilder meines Vecci. Der Astra F übrigens ist meiner Frau und ebenfalls in einem besten Zustand BJ 94. Allen eine schrottfreie Fahrt wünscht
Vectranarr