19.07.2012 17:01
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italeri1947
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"Zudem spielt das Äußere, auch wenn es gern vor allem von jungen Damen so dargestellt wird, als sei "nur der Charakter" wichtig, die größte Rolle. Ich will das einmal demonstrieren: Wer als relativ unintelligenter Redseliger mit moderner Kleiderwahl im neuen (geleasten oder finanzierten) CLS oder ähnlichen Fahrzeugen vorfährt, findet leichter einen Partner als ein schlicht bis nachlässig gekleideter, intelligenter und beruflich erfolgreicher Brillenträger, der einen seit Ewigkeiten bezahlten 1996er Omega B 2.0 mit 115 PS, etwas Rost und das Farbe "Uralgrün-Metallic" fährt, in dem der CAR300-Radio noch Kassetten frisst und wo die Fenster noch von Hand gekurbelt werden müssen. Traurig, dass es so weit kommen musste; sehr traurig." - so habe ich mich geäußert im Blog von Dr.Seltsam, der neulich zum Thema "Singlesein und einsam sein" einen tollen, unbedingt lesenswerten Artikel geschrieben hat.
Nachdem ich mich damit und auch mit dem Artikel tiefer beschäftigt habe und einiges daraus gelesen habe, auch las, dass Interesse an einem Blog von mir zu diesem Thema besteht, habe ich mich entschlossen, mich dazu zu äußern: Dabei möchte ich mich aber auch auf diverse Absätze aus dem Blog von Dr.Seltsam bedienen. Das hier ist praktisch ein Sonderblog, und auch wenn Dr.Seltsam nicht mitschreibt, ist er indirekt an der Entstehung dieses Artikels beteiligt. Danke hierfür!
Das ist bei uns nicht ganz so schlimm, wobei Unterschiede zwischen zwei Landkreisen, in denen ich verkehre und hauptsächlich mein Leben verbringe, groß sind wie Tag und Nacht sich unterscheiden: In einem sind die Frauen relativ "lieb und nett", halbwegs hübsch gekleidet (in der Regel) ehrlich und locker, man findet schnell Anschluss und ist nach spätestens drei ordentlich ausgesprochenen Sätzen akzeptiert und geschätzt - im anderen sind die meisten das genaue Gegenteil: Primitiv, peinlich angezogen, ungebildet, vorlaut und zudem oberflächlich. Diese Erfahrung habe ich auch im Autohaus gemacht bei Kundinnen. Was die Männer angeht, so sind die Unterschiede ähnlich in diesen beiden Landkreisen! Ich finde fast, dass ein jeder Landkreis seine eigene Mentalität oder so etwas vorzuweisen hat. Sicher gibt es überall besonders nette und auch weniger angenehme Menschen, das ist ganz gewiss so, aber gewisse Hänge zu bestimmten Charaktereigenschaften sind, wie ich beobachtet habe, auch an Landkreisen auszumachen! Selbst wenige Kilometer räumliche Distanz können Lichtjahre ausmachen, was menschliche Dinge angeht!
Dann möchte ich mich dazu äußern, wie ich dazu gekommen bin, nie zu heiraten. Sicherlich gab es da einige Mädchen, mit denen ich ausgegangen bin, und eine Dame, die mir sehr gefallen hat, aber ich war damals, in den 60er-Jahren, eher ein Außenseiter: Das war so, weil ich "noch immer nicht" verheiratet war und "noch immer nicht" Vater. Damals gab es Wichtigeres für mich, nämlich den Beruf, die Firma und auch die eigene Familie, denn meine Mutter war schon früh gestorben und somit blieben mein Vater und ich allein im Haus zurück. Mein deutlich älterer Bruder wohnte damals schon extern und heiratete 1983 mit 48 Jahren, wurde auch ein später Vater. Er führt eine tolle Ehe, so wie ich das sehe. Ich aber habe mich dagegen entschieden.
Oft fragte ich mich später, wie das Leben gewesen wäre, wäre ich der Linie so vieler meiner Jahrgangskollegen gefolgt, hätte ich nach der Lehre schnell geheiratet und früh für Nachwuchs gesorgt, rasch ein kleines Siedlungshaus gekauft und ein Leben als angestellter Kfz-Mechaniker irgendwo in einem Autohaus geführt: Da hätte es dann statt gemütlichen Abenden mit Freunden Gespräche über das Geld gegeben oder Diskussionen rund um das Fernsehprogramm, statt einer Woche Wanderurlaub in den Alpen vielleicht einen sonntäglichen Familienausflug an den nächsten Badesee, und ich wäre wohl mit einem frühen Passat Variant in Basisausstattung oder Ford Taunus Turnier 1.6 L mit 72 PS nach Hause gekommen, anstelle im R30 und danach im 7er-BMW. Darauf hatte ich keine Lust. Nein, ich bin wirklich froh, mein Leben so gewählt zu haben, wie es ist, und mit 65 kann ich sagen, dass ich zufrieden bin. Dafür habe ich mich immer gern um meine "kleinen" Neffen/Patenkinder gekümmert.
Sieglinde, mit der ich zur Volksschulzeit in einer Klasse war und die immer nett war/noch heute ist, traf ich vor einiger Zeit auf dem Klassentreffen. Sie war erst im Jahr 2009 Witwe geworden, nachdem ihr Mann bei einem Arbeitsunfall kurz vor der Rente verstarb, und wir unterhielten uns über das "alleinige" Leben ohne Partner. Sie sagte mir, ich sei ein netter Mann, immer höflich, ein guter Handwerker und von Grund auf ehrlich, aber: "Das lange Alleinsein hat dich bestimmt verdorben!", meinte sie lachend - ich lachte mit, denn sie hat ja eigentlich Recht: Ich bin vermutlich beziehungsuntauglich, denn ich mag Frauen sehr, spreche gern mit ihnen und unternehme auch gern etwas mit ihnen, wenn ich dazu kommen sollte, aber dann ist auch schon Schluss - mehr geht bei mir nicht. Ich brauche das nicht. Zudem habe ich so viele Eigenarten - angefangen von lauter Musik im Haus über Essen zu späten Zeiten am Abend, besonders frühes Aufstehen, viele sportliche Aktivitäten und tausend kleine Gewohnheiten - mir angeeignet, dass es heute für jede Frau ein Gräuel wäre, mit mir zusammen zu leben.
Nun berufe ich mich wieder auf den Blog von Dr.Seltsam:
Ein sehr interessanter Aspekt, auf den ich gern eingehe - und da sind wir fast schon wieder beim Opel Omega B, den ich eingangs erwähnt habe. Es liegt sicher auch an der Gesellschaft und daran, dass, wer sich nicht völlig kaputtmacht und den anderen anpasst, seinen eigenen Geist aufgibt, meist auf der Strecke bleibt. Zudem zählt für viele leider nur noch das Optisch sichtbare: Wer etwa in nicht ganz moderner Kleidung daherkommt, eine Gehbehinderung hat, einen seltsamen Akzent beim Sprechen oder irgendwelche anderweitigen "Auffälligkeiten", der wird meist allein bleiben. Es ist leider so, da kann man erfolgreich, leistungsbewusst, nett, menschlich beliebt und alles sein, aber einen Partner wird man so nicht finden - der kommt leider erst dann, erkennt man sich nicht mehr selbst und schämt sich vielleicht, schaut man sich an... Zudem spielt das Äußere, auch wenn es gern vor allem von jungen Damen so dargestellt wird, als sei "nur der Charakter" wichtig, die größte Rolle. Ich will das einmal demonstrieren: Wer als relativ unintelligenter Redseliger mit moderner Kleiderwahl im neuen (geleasten oder finanzierten) CLS oder ähnlichen Fahrzeugen vorfährt, findet leichter einen Partner als ein schlicht bis nachlässig gekleideter, intelligenter und beruflich erfolgreicher Brillenträger, der einen seit Ewigkeiten bezahlten 1996er Omega B 2.0 mit 115 PS, etwas Rost und das Farbe "Uralgrün-Metallic" fährt, in dem der CAR300-Radio noch Kassetten frisst und wo die Fenster noch von Hand gekurbelt werden müssen. Traurig, dass es so weit kommen musste; sehr traurig. Sicher gibt es Ausnahmen, aber diese bestätigen die Regel.
Ich bin in so einem Milieu aufgewachsen und muss eine Lanze brechen für die Landbewohner damals: Sie waren, wie ich finde, deutlich lockerer und umgänglicher sowie gastfreundlicher als ihre Nachkommen. Das aber liegt wohl auch daran, dass diese Nachkommen mit Dingen in Konfrontation kamen, denen sie intellektuell gar nicht folgen konnten; die moderne Zeit brachte so viel Mist mit (auch Gutes, aber das lassen wir hier außen vor), dass die typischen Dorfbewohner mit Volksschulabschluss, einfacher Ausbildung und geringem Horizont, weil man nie wirklich viel kennen gelernt hat von der Welt, dadurch überfordert, verunsichert, verängstigt und schließlich verroht wurden. Ich kenne viele solcher Beispiele. Wobei es auch darauf zurückzuführen ist, dass das heute alles intoleranter und forscher zugeht, dass die heutige Welt Dinge bietet, die es damals gar nicht gab. Man hatte in den 50er- und 60er-Jahren andere Probleme, als im Dorf "auf Teufel komm' raus" das schnelle DSL zu erreichen und ggf. dafür zu demonstrieren. Ich weiß, damit schneide ich ein heißes Eisen an, aber es ist mein Eindruck und auch fast eine Begründung für das, was Dr.Seltsam unter anderem in seinem Blog schrieb.
So ist es. Ich darf das öffentlich eigentlich gar nicht zugeben, aber die heutige (junge) Frau ist leider auch durch das, was die Gesellschaft ermöglicht, dazu angehalten, in erster Linie die Männer zu demütigen. Sicherlich spielen dabei das Männerbild der Billig-Medien und die Verherrlichung von Gewalt eine Rolle, und bestimmt ist es auch so, dass junge Anwältinnen bissiger sind und sich auch wegen winzigen Dingen, über die ein älterer Anwalt nur lachen wird, sich mit ihren Mandantinnen, mit denen man vielleicht die Lieblings-Fernsehshow und die Lieblings-Popsängerin gemeinsam hat, vielleicht auch das Lieblings-Szenelokal und den Lieblings-Schuhverkäufer virtueller Art, zusammenzutun, um den Männern eins auszuwischen. Ich bin mit 65 Jahren, einem Alltagsauto namens Renault Safrane und schlichten Hemden zur gemütlichen "Altherrenhose" und Lederschuhen sicherlich aus dieser Schusslinie und gehöre auch nicht zu der Zielgruppe, die bevorzugt in die Pfanne gehauen oder schlecht in den Medien dargestellt wird, aber trotzdem muss auch ich sagen, dass das Verhältnis Mann-Frau nicht mehr das ist, was es etwa 1997 noch war. Damals war ich auch noch öfters in Musik-Kneipen unterwegs, in denen auch jüngere Leute verkehrten, und ich kam immer schnell ins Gespräch, auch mit jungen Menschen von damals ca. 20-30 Jahren. Alles war locker, friedlich und umkompliziert. Man kam schnell auf den richtigen Nenner (oder auch nicht, je nach Person) und nie wäre einer auf den Gedanken gekommen, dass einer etwas Böses will, den man hier bei einem Glas "Sekt Orange" und flotter Musik kennen lernt. Auch wenn da mit mir ein damals um die 50 Jahre alter Mann mit Bundfalten-Hose und gemusterten Hemden der Gesprächspartner war, der eigentlich gar nicht in diese Gaststätte passte. Heute wäre das im Normalfall so nicht mehr möglich! Ich habe zwar auch heute noch sehr nette, deutlich jüngere Bekannte, z.B. hier im Forum, mit denen ich mich sehr gut verstehe, aber das mit dem "in die Kneipe gehen und einfach reden" wäre heute nicht mehr möglich.
Das sind ja nun alles doch schon teilweise recht negative Erfahrungen und Meinungen - aber dennoch bin ich froh, in der heutigen Zeit zu leben und am Leben zu sein, mit inzwischen 65 Jahren, denn man muss nicht alles schwarz sehen: Es gibt auch viele schöne Dinge auf der Welt, und es gibt auch viele nette Menschen, auch Frauen, auch junge Frauen. Man sollte nie alles über einen Kamm scheren und auch niemals generalisieren, wie man in der Fachsprache gern sagt, denn das bringt nichts.
Ich danke euch für das Lesen des Artikels und auch Dr.Seltsam, der den Impuls zu diesem Artikel setzte. Vor allem zu Kommentaren über meine Äußerung zu dem Sachverhalt mit dem uralgrünen Omega B bin ich gespannt, denn das ist ja auch hier ein Bestandteil der Reihe "Omega total".
Warum dieser Bericht übrigens unter "Omega total" eingereiht wurde, also der Reihe rund um meinen 1991er Opel Omega A 2.6i CD Automatik, das erfahrt ihr morgen. Es wird eine Überraschung geben; für diesen Abend plane ich etwas Besonderes und werde an dieser Stelle morgen davon berichten. |


Kommentare: 26
19.07.2012 18:09 |
sasisoli
Hans, siehst Du das nicht ein wenig negativ?
Ich bin den von Dir beschriebenen anderen Weg gegangen, mit 21 geheiratet und dann 2 Kinder. Aber trotzdem selbständig und kein Reihenhaus!
Ich bin jetzt 38, und hab keine Probleme, sowohl mit Leuten Deines Alters als auch mit den Jungen ins Gespräch zu kommen.
Es liegt viel an einem selber, und natürlich gibt es auch Leute, mit denen ich gar nicht ins Gespäch kommen WILL!
Wir sind viel herumgezogen, meine Familie kommt ursprüglich aus Schlesien, also eine richtige "Heimat" haben wir nicht und sind es somit gewohnt, uns in neue Verhältnisse einzuleben. Inzwischen sind wir in Italien gelandet, und selbst als "Ausländer" hab ich die von Dir genannten Probleme nicht. Wenn man sich für die Menschen und Geschichte seiner Gegend interessiert, wird man auch ernst genommen. Bin schon gefragt worden, ob ich zur Feuerwehr will...das zeigt mir, daß man uns akzeptiert und vielleicht sogar als "Bereicherung" des Dorflebens sieht. Meine Frau ist im Pfarrgemeinderat, die große Tochter lernt Koch im örtl. Hotel...alles Bestens!
Mag sein, daß es hier etwas lockerer zugeht, nein, das ist sogar bestimmt so. Man kann hier ein Kind nach dem Weg fragen, ohne gleich als Sexualstraftäter abgeführt zu werden...
...aber m.E. neigt man in D dazu, alles sehr negativ zu sehen. Stichwort German Angst. Natürlich ist es schlimm, wenn eine Frau sexuell belästigt wird, aber gabs das nicht schon immer? Man hat es nur nicht in den Medien gezeigt...
Und ich habe nicht das Gefühl, daß die heutigen Frauen so sind, wie Du es beschreibst. Im Gegenteil, ich habe seit ein paar Jahren auch "gute Freundinnen", bei denen ich keine Angst haben muß, daß sie mich in die Pfanne hauen...mit der von Dir beschriebenen "Angst" hätte ich die nie kennengelernt...
Also, sieh die Dinge positiv, das erleichtert das Leben ungemein!
S.
19.07.2012 18:51 |
rpalmer
Meinst du wirklich, dass sich eine vernünftige Frau darum kümmert, was für ein Auto man fährt?
Das Mädchen, dass nicht in meinen 126er steigen wollte... das hatte eben keine Chance; aber das welches im Regen auf mich wartete damit ich sie mit dem rostigen Fiat abholen konnte, das hat den Hauptgewinn bekommen...
Ich mein, ob in Schule, in Nachtlokalitäten, im Studiuem etc. ... es fiel eig. nie die Frage "Was für ein Auto fährst du?" sondern es ging um andere Dinge. Vielleicht gibt es ja Personen denen sowas wichtig ist, aber mit solchen verkehre ich nicht. Und ich kann das Thema Allein sein oder Zusammen sein so zusammenfassen:
Das Leben ist eine Last. Eine geteilte Last, das ist eine leichtere Last. Doch da müssen beide am selben Ende schieben/ziehen und nicht, dass die eine Seite zieht und die andere schiebt... dann ist die Partnerwahl wohl falsch verlaufen...
19.07.2012 20:01 |
MrXY
Ich glaube auch nicht, dass es am Auto liegt
Da werden verschiedene Faktoren zusammenkommen - die Kreise, in denen man verkehrt, der Hang zum Suff und der eigene Charakter; der materielle Wohlstand wird nur in wenigen Fällen eine große Rolle spielen und wenn vermutlich eher in Beziehungen die nicht lange halten.
Im Endeffekt gibt es wohl für jeden Topf einen Deckel, die Herausforderung ist ihn zu finden. Aber man kann auch ohne Deckel gut kochen und so muss man es wohl nehmen wie es kommt - irgendwie wünscht sich vermutlich jeder eine Beziehung, aber um jeden Preis muss es auch nicht sein, es müsste sich halt ergeben.
19.07.2012 20:03 |
Tillamook
"die Hälfte meines Geldes habe ich für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst..."
- George Best -
Da ist nunmal etwas handfestes dran

EDIT:
...und auffallen ist, dass gerade die Dauersingles es ständig auf die anderen, die Gesellschaft oder andere Umstände schieben und sich dann noch einreden wollen, sie seinen mit den Umständen glücklich. Das nehme ich denjenigen beim zwischen den Zeilen lesen bzw. zuhören einfach nicht ab.
Meine Einschätzung, meine Meinung. Kein persönlicher Angriff, sondern mein genereller Eindruck in diesem Thema.
Ich hab beruflichen Erfolg (hab auch dran gearbeitet und kräftig investiert), bin kein Raucher/Säufer, hänge nicht (mehr) bis um 7 in Discos und trotzdem läufts! Dass ich nen Passat fahre, der nach nichts aussieht und trotzdem allradgetriebene 200 PS hat, hat damit überaupt nichts zu tun. Damit beeindruckt man vielleicht ne 18 Jährige, mehr auch nicht
Geschmeidige lockere Grüße,
Alex
19.07.2012 20:14 |
Dr Seltsam
Ein sehr schöner Artikel Italeri, sicher ist das ein oder andre vielleicht aus dem Blickwinkel andrer Menschen überzogen. Aber es kommt wirklich auch teilweise darauf an, wo man mit wem wann und wie zusammentrifft. Ich hatte da heute erst zwei Beispiele, beides Damen über 30 die mir im Dienst über den Weg liefen. Mit beiden war gutes auskommen und man hat sich geholfen ( das eine war eine Kollegin, nur von einer andren Transportfirma ) oder einfach ein bisschen Blödsinn gequatscht ( Tresendame ) um die letzten Stunden bis zum Feierabend zu verkürzen.
Dagegen hat ich es auf der andren Seite so, dass ich von der Straße über den Gehweg in eine Einfahrt wollte. Die zwei jungen Damen, etwa mein Alter, starten natürlich in die Luft und nahmen keinerlei Kenntnis davon, dass hier ein PKW in die Einfahrt will. Erst als sie dann fast über die Motorhaube gestolpert sind ( ich stand ja schon ), schaute mich eine entgeistert an, wohl kurz davor irgend einen blöden Spruch abzulassen was mir den einfällt mitten auf dem Gehweg zu stehen.
Meine Meinung hat das heute alles einfach wieder unterstrichen. Mit Frauen ab ca 28/30 ist gut auskommen, darunter sind viele einfach noch etwas "unreif" und müssen erst noch etwas eingefahren werden was Verhalten und Charakter angeht.
Der User vor dem User über mir hat übrigens gerade diesen Satz geschrieben, ich finde er drückt meine Meinung zum Thema "die passende Frau finden" sehr gut aus:
irgendwie wünscht sich vermutlich jeder eine Beziehung, aber um jeden Preis muss es auch nicht sein, es müsste sich halt ergeben.
19.07.2012 23:29 |
mr. mountain
Erfolg bei Frauen...woran macht man das fest?
Ein Porsche..BMW oder Mercedes-Schlüssel auf dem Tresen scheint für manche Damen sicher ein "Schlüssel" zum Weiterkommen zu sein.
Als ich meine Frau kennenlernte (vor über 20 Jahren), fuhr Sie das schnellere und interessantere Auto als ich.
Um den richtigen Partner zu finden braucht man auch das nötige Quentchen Glück. Ich habe in meinem Leben einige "Womanizer" kennengelernt, die es sehr leicht bei Frauen haben/hatten.
Beim genauen Hinsehen fällt mir jedoch auf, dass viele dieser Männer zwar viele Beziehungen oder kurze Kontakte haben, auf lange Sicht dennoch alleine sind aufgrund gescheiterter Beziehungen und Ehen.
Hans, ich bewundere, dass Du mit Deiner Situation im Reinen bist, auch wenn ich glaube, ein wenig Melancholie zwischen deinen Zeilen zu erkennen. Davon abgesehen hast Du ja durch deinen Fuhrpark die Möglichkeit eine kleine Studie durchzuführen.
Einmal im Sonntagsanzug im 7er, an einem anderen Tag die bequeme Kluft im Opel...
Grundsätzlich sollte man dem Glück auch eine Chance lassen...wie im Geschäftsleben gibt es für den ersten Eindruck keinen Ersatz.
Ein paar aktuellere Klamotten sowie ein sympathisches Erscheinungsbild erleichtern die Kontaktaufnahme sicherlich.
Zum Thema "Aufbau von Freundschaften in neuer Umgebung" fällt mir auf, dass ich an meinem neuen Wohnort durchaus ein paar Freunde gefunden habe, die besten Freunde allerdings in der Heimat die Jugendfreunde sind. Ich denke, dass liegt eben auch daran, dass die Jugend als prägende Zeit Freundschaften inniger werden lässt als im beruflichen Alltag, wo vieles eben eher an der Oberfläche bleibt.
20.07.2012 00:03 |
silverdreammachine
Meine ersten Freundinnen hatte ich, weil sie unter 18 waren und ich überhaupt ein Auto hatte... das merkte ich, als ich meinen Führerschein verlor und sie sich trennten...
Meine jetzige Frau und ich kamen in meiner Zeit ohne Führerschein zusammen und liefen abwechselnd 6km, um beim Partner sein zu können- wir heirateten 1997 und sind heute noch glücklich zusammen
Wer nach dem Auto oder anderen materiellen Gütern schaut, kann niemals richtig lieben...
Klar macht es Spaß, wenn ich mit meinem BMW Leute (meist junge Menschen um die 20, männlich und weiblich) beeindrucken kann, aber man weiß ja, daß eine nur darauf bauende Freundschaft nix bringt...
- Was ist, wenn ich im nächsten Monat nicht durch den TÜV komme, und mir einen Kleinwagen kaufen muß? Dann sind die "Freunde" weg... nein danke, kein Bedarf!
20.07.2012 08:36 |
PremiumFan
Den Erfolg bei Frauen am jeweiligen Fahrzeug zu bemessen halte ich für reinen Schwachsinn.
1. Sieht eine Frau eher selten bei einem Date das Fahrzeug, weil man sich ja meist nie direkt am Parkplatz trifft.
2. Gibt es kaum Frauen, die sich für Autos interessieren und diese einordnen können.
3. Wenn es doch Frauen gibt, die etwas mehr Bescheid wissen als Nichts über Autos, ist der CLS gleichermaßen wie der Omega ein denkbar schlechtes Auto. Der Omega gilt als unmodern, altbacken und der CLS gilt als spießig, piefig, bonzig usw. Die ersteren CLS gelten in der degenerierten Mainstream-Meinung ebenfalls schon als uralt und nicht zeitgemäß. Beides sind denkbar ungeeignete Autos, um damit gefallen bei Frauen zu finden.
4. Willst du bei Frauen punkten musst du Ford Ka, Fiat 500, Mini oder irgendwelche anderen Schrottkarren fahren.
5. Empfinde ich die Assoziation zwischen "hochwertigem Auto" und "wenig Intelligenz" sehr realitätsfern. Hochwertige Autos fährt meist, wer sich diese Hochwertigkeit auch leisten kann. Und Geld hängt zu einem wesentlichen Faktor von der Bildung, der Intelligenz, der Cleverness ab.
Oder rüde gesagt: Ich kenne viel mehr Dumpfbacken, die Omega fahren als bildungsferne CLS-Fahrer. Und ich kenne beide "Szenen" recht gut, weil ich in beiden unterwegs bin.
Ein Freund von mir ist z.Z. Single. Er hat viel Fahrfreude mit seinem A8 4.2 TDI, fährt ihn sehr gern. Aber er fährt zu Dates oder anderen Treffen immer mit einem Transporter oder Hundefänger, weil er so umgeht, dass er gleich wegen dem Auto abgelehnt wird. Er sagt, dass er erst im Nachhinein und nach dem Anbahnen einer Beziehung quasi "beichtet", dass er noch so ein böses großes Auto besitzt.
So weit ist es in diesem elenden Neider-Deutschland schon gekommen.
PS: Wer einen Omega 2.0 fährt, ist selber Schuld. Es gibt so viele schöne andere große alte Autos, allen voran ein Omega 3000 24V, ein Senator 3.0, BMW 535i, Mercedes E300, Audi 100 2.8 usw. Oder gleich die großen wie BMW 750i, Mercedes S500, S600, Audi V8. Für Intelligenz spricht es zumindest unmitelbar nicht, sich mit dem blutleeren Vierzylinder und 115 PS abzuquälen und dabei 11 Liter zu verbrauchen.
LG
20.07.2012 09:04 |
metronaut
... tja, so unterschiedlich kann es sein.
Ich würde lieber jeden Tag mit dem Tretroller in mein belebtes Heim (egal ob Holzhütte oder Villa) kommen als mit Luxus in die Leere.
Unser extrem spießiges Reihenendhaus ist für mich nur eine praktische Unterkunft, alles andere wird meist von außen dazugedacht - ist aber nicht mein Problem.
Auch empfinde ich die (oft Schein-) Selbstständigkeit nicht als die Krone der beruflichen Entwicklung.
Die Damen für eine verlässliche Zukunft lernt man m.E. wohl nicht über die gekauften und umgehängten Markenartikel kennen (dazu zählt auch das Auto auf das man zwar furchtbar stolz ist - es aber nicht selbst gebaut hat). Man sollte aber nicht zu hart ins Gericht gehen, auch die Damen können nur beobachtetes Verhalten bewerten. Wissendes Schweigen oder sorgfältiges Tarnen aller eigenen Vorzüge schießen hier manchmal über das Ziel hinaus.
20.07.2012 11:40 |
knolfi
Tja, mein lieber italeri, wenn man das oben so liest, scheint man nicht umhinzukommen, dass du evtl. etwas "kauzig" bist....
Nun ja deine Thesen sind ein wenige einseitig gedacht...denn wie mittlerweile überall in den Medien verkündet wird, steht das KFZ als Statussymbol bei der jüngeren Generation unter 30 gar nicht mehr an erster Stelle, sondern eher Iphone, Playstation und der schicke TFT-40"-Fernseher.
Diejenigen, die die 40 überschritten haben, sind meist schon soweit im Leben angekommen, dass sie niemanden mehr mit einem Fahrzeug beeindrucken müssen....meist verheiratet und mit Kind(ern) gesegnet.
Bleibt der Rest: die 30 bis 40 jährigen, die in ihrem Job noch Gas geben müssen um sich ihren Platz in der Gesellschaft zu behaupten und dies auch gerne zeigen wollen, dass sie bereits einen gewissen Status erreicht haben...und noch evtl. ungebunden sind, um sich den einen oder anderen Luxus leisten zu können (dass muss nicht immer ein Auto sein).
Natürlich schlummert in der Physionomie des Menschen auch immer noch ein gewisser Urtrieb...und auch der Fortpflanzungstrieb gehört dazu, um die Art zu erhalten. Hier gilt das Gesetz der Natur, nur die stärksten und schönsten überleben...nur leider haben wir keine bunten Federn und müssen auch nicht mehr Mammuts mit bloßen Händen erlegen...somit wird eben Ersatz geschaffen: schicke Autos, edle Lofts, Küchen für den Preis eines neuen Porsche (in denen höchstens mal ein Kaffee gekocht wird) und teure Uhren...nur um die Weibchen zu beeindrucken. Ist dies dann vollbracht und man hat sich erfolgreich fortgepflanzt, lässt dieser Trieb meist langsam nach.
(Wer die Ironie findet, darf sie gerne behalten
)
Dann gibt's noch die Ausnahmen: diejenigen, die nie erwachsen werden und sich im Greisenalter noch in den 911 zwängen, die Midlifecrisis-Geschädigten, denen mit 55 die Olle zu Hause auf den Geist geht und die sich lieber wieder ein junges Gspusi nehmen und dann natürlich damit protzen, was sie sich alles Tolles leisten können (sitzen dann mit der behängten Tussi und La-Martina-Polo über den Bierbauch gezogen an der Bar des 5-Sterne-Hotels, führen sich auf wie ein junger Gockel und ernten nur Mitleid) und last but not least der Rest Sonderlinge, auf die eben keine Frau steht...so habe ich nun mal eine Gegeneinteilung in dein Schubladendenken durchgeführt.
Ich pers. fuhr mit 24 Porsche als Neuwagen, der selbst bezahlt war, nicht um Frauen zu beeindrucken sondern um Spass zu haben, denn mit 50 setze ich mich nicht mehr in solch ein Fahrzeug, weil es in meinen Augen lächerlich wirkt. Meine heutige Frau kannte ich damals schon ein halbes Jahr, und ihr war die Karre eher egal bis peinlich, da sie mehr auf meinen Charakter stand als auf diese Kiste. Mittlerweile sind wir 10 Jahre verheiratet und haben zwei Kinder...und ich fahre (nachdem ich mit mit den zwei Porsches und einem RS6 ausgetobt habe) einen schnöden VW und wohnen im freistehenden Eigenheim ohne 100.000€ Küche und nach unseren Bedürfnissen geplant und nicht um unsere Nachbarn zu beeindrucken.
Was allerdings meine Frau mir mal vor ein paar Jahren mir gesagt hat, war, dass Frauen am wichtigsten ist, dass ein Mann im Leben angekommen sein muss und ihr auch was bieten können muss...Frauen wollen Sicherheit, wenn sie mit Jemanden zusammenleben und mit ihm Kinder bekommen...das sollte ein Mann einer Frau bieten können.
Hintergrund dieser Aussage war eine Scheidung in unserem Freundeskreis, wodurch er sein ganzes Vermögen und zum Teil sogar seine Existenz verlor und mit Ende 30. wieder bei Null anfangen musste...Beeindrucken konnte er nur die jungen Hühner um die 20., bei den 30.igern war er unten durch...trotz BMW-Mietwagen von Sixt übers WE.
20.07.2012 12:06 |
PremiumFan
"Bleibt der Rest: die 30 bis 40 jährigen, die in ihrem Job noch Gas geben müssen um sich ihren Platz in der Gesellschaft zu behaupten und dies auch gerne zeigen wollen, dass sie bereits einen gewissen Status erreicht haben...und noch evtl. ungebunden sind, um sich den einen oder anderen Luxus leisten zu können (dass muss nicht immer ein Auto sein)."
Ich verstehe nicht, wieso hier immer unterstellt wird, dass man sich ein großes Auto nur kauft, um irgend einem Status gerecht zu werden. Das ist doch völliger Nonsens.
Kein einziger in meinem engeren Bekanntenkreis fährt ein großes Auto, um "Status zu zeigen".
Eher im Gegenteil: Sie versuchen, so unauffällig wie möglich zu sein. Dieser Zwang zum Mainstream nervt mich so extrem.
Aber bitte konkret:
Ich kaufe mir das Auto, was meinen verschiedenartigen Ansprüchen in Bezug auf das Zurücklegen von Strecken genügt. PUNKT!
Aus keinem anderen Grund kaufe ich ein Auto. Nicht, um eine Frau zu imponieren, nicht um das zu machen, was die Gesellschaft will, nicht, um dem Mainstream der Billig-Medien zu entsprechen und auch nicht, weil das Ökogewissen es so will.
Jeder, der sein Kaufverhalten davon abhängig macht, hat m. E. eine extrem schwache Persönlichkeit. So jemand ist erstrecht kein echter Kerl.
"Hintergrund dieser Tatsache war eine Scheidung in unserem Freundeskreis, wodurch er sein ganzes Vermögen und zum Teil sogar seine Existenz verlor und mit Ende 30. wieder bei Null anfangen musste...Beeindrucken konnte er nur die jungen Hühner um die 20., bei den 30.igern war er unten durch...trotz BMW-Mietwagen von Sixt übers WE."
WIe kommst du darauf, dass man "20 jährige Hühner" mit einem BMW von Sixt beeindruckt? Was führt dich dazu?
Ich kenne absolt keine einzige Frau/Mädchen was so denkt.
Eher im Gegenteil: Es wirkt sich negativ aus, wenn man etwas großes, hochwertiges fährt.
Ich kann euren Gedankengängen nicht folgen.
Ich darf das öffentlich eigentlich gar nicht zugeben, aber die heutige (junge) Frau ist leider auch durch das, was die Gesellschaft ermöglicht, dazu angehalten, in erster Linie die Männer zu demütigen. Sicherlich spielen dabei das Männerbild der Billig-Medien und die Verherrlichung von Gewalt eine Rolle, und bestimmt ist es auch so, dass junge Anwältinnen bissiger sind
Hier kann ich jedoch unumwunden Recht geben. Genau das erlebe ich auch täglich.
20.07.2012 13:25 |
Hellhound1979
Ein entsprechendes Auto suggeriert nun mal im gewissen Rahmen einen Status, ob der Besitzer dies beabsichtigt oder oder ob es im recht ist mal außen vor.
Das gerade gut situierte Männer es oft, trotz evtl. optischer und/ oder charakterlicher, ich bezeichne es jetzt einfach mal so, "Defizite", nicht schwer haben bei Frauen zu landen (Beispiele finden sich in der "Prominenz" genug) ist nur schwer von der Hand zu weisen.
Dies jedoch zu pauschalisieren und daraus eine Regel zu machen halte ich jedoch für übertrieben.
Wo ich jedoch zustimme, zumindest auch mein Empfinden betreffend, ist die Entwicklung dahingehend, das es als selbstverständlich angesehen wird, das der Mann gefälligst alles für die Frau zu tun, quasi anzubeten hat. Ein guter Mann wird dies mit Sicherheit von alleine tun und eine gute Frau weiß dies dann im Gegenzug auch zu schätzen, und vermittelt nicht den Eindruck sich herabzuwürdigen und mit dem Mann einzulassen, wenn er sich entsprechend bemüht hat.
20.07.2012 13:48 |
knolfi
@PermiumFan...du fährst zwar "Premium" denkst aber Economy...
Denn:
1. war der Post nicht für dich, sondern für den Blogbetreiber gedacht.
2. Fand ich deinen ersten Beitrag unverschämt und verletzend, das entspricht nicht der Nettiquette
3. Hast du den Ironie-Hinweis nicht gelesen, folglich will ich mir dir nicht weiter diskutieren
4. Hast du durch deine Aussagen gezeigt, das Premium und Niveau nicht unbedingt miteinander korrelieren müssen.
5. Frage ich mich ebenfalls, wie man mit einem Mietwagen Frauen beeindrucken kann...er hat's aber wohl damit versucht.
20.07.2012 16:45 |
italeri1947
Ich sage danke für eure zahlreichen Kommentare und möchte auch noch auf einige eingehen. Gestern abend haben wir (ein Freund und ich) noch einen kleinen "Selbsttest" mit dem Omega durchgeführt (mein Omega A - einen B habe ich nicht und konnte ich mir auch nicht auf die Schnelle organisieren), darüber werde ich zu gegebener Zeit schreiben.
Ende der 80er-Jahre musste ich mir anhören, als ich den weißen BMW gekauft habe und ihn sportlich aufrüstete, dass ich mir das "mit 40" doch nicht mehr erlauben dürfe und doch etwas Dezenteres fahren solle. Auf solche unqualifizierten Meinungen habe ich nie gehört, denn jeder soll tun, was er will - und dieser Zwang, betont unauffällig zu leben, existierte schon damals. Nach dem Motto: Keiner kann etwas besser als der andere, aber jeder ist in allem immer noch der Beste!
Das streite ich auch gewiss gar nicht ab, und ich bin mit mir eigentlich recht zufrieden. Ich habe alles erreicht, was im Leben ich haben wollte. Ohne eine gewisse "Kauzigkeit" kommt man im Leben manchmal nicht allzu weit - sicher beißt sich das mit dem, was ich über Partnerschaften sagte, dass man sich da im Grunde selbst aufgeben muss, um anerkannt zu werden, doch ist im Beruf es zumindest vorteilhaft, wenn man ein wenig Eigenes vertritt und etwas Markantes hat/macht/bringt.
Dem kann man durchaus zustimmen, doch ist das sicher auch kein landläufiger Freibrief: Es kommt immer auf die Regionen an. Trotzdem hat deine Aussage Gehalt und stimmt auch soweit. Mangelnde Reife ist aber heute ein Problem, das auch bei "älteren" Leuten noch auftritt, die das gar nicht haben sollten: Ich führe dies auf verweichlichte, andererseits aber zu strenge Erziehung zurück: Einerseits ist jeder Fremde ein potenzieller Kinderschänder, wird den Kindern eingetrichtert, andererseits aber dürfen bereits offensichtlich späte Grundschüler der 4. Klasse nachts auf Festen herumlungern (habe ich jüngst erlebt). Das ist inkonsequent. Wer im Kindesalter bereits nie Grenzen kennen lernt, der wird sie auch später nicht oder nur schwer und leidvoll erlernen. Ich habe Grenzen früh gespürt. Mein Vater war ein guter Vater, und meine Mutter war ebenfalls eine wunderbare Person voller Liebe und Herzlichkeit, aber mir war immer klar, was ich mir leisten darf und was nicht. Vielleicht bin ich altmodisch und mit 65 Jahren dürfte ich so etwas vielleicht auch gar nicht sagen, aber trotzdem...
20.07.2012 18:59 |
volvosilke
Kleine Liste der Autos meiner bisherigen "Lebensabschnittsparter":
Golf III TDI
Volvo 850 T5 (als ich meinen ersten Volvo hatte)
Ford Fiesta MKII (in Lila!!!)
Opel Astra II 1,6
VW T4 Transporter TDI
Es ist vollkommener Schwachsinn, dass Frauen auf die Autos gucken würden, das sagte ich im anderen Blog schon.
Falls sie dies doch tun, wollt ihr eh nichts von denen, glaubt mir. - Außer vielleicht Spaß...
Ihr scheint echt nach Gründen zu SUCHEN, warum ihr armen, leidgeprüften Kerle keine abbekommt.
Wie wäre es damit, dass ihr, statt hier ellenlange Blogs zu schreiben, mal raus auf die Straße geht?
Während man virtuell jammert, trifft man niemanden.
20.07.2012 19:17 |
emil2267
tja,man soll sich halt auch net nur von den inneren werten blenden lassen
besser net,echte frauen sehen oft auch gar net soooo toll aus,wie im heiligen internet & sind dafür aber auch ziemlich frech
meine freundin hat gar keinen führerschein,bei "unsren" autos sieht sie so details wie parkplatzbeschaffung,verbrauch,ersatzteile,werkstatt,versicherung & sonst unnötige kosten,mit ner jahreskarte für öffentlichen verkehr hätte ich sie wahrscheinlich einfacher rum kriegen können
ihren computer benutzt sie oft auch nur zum abstauben
20.07.2012 19:33 |
Dr Seltsam
Volvosilke, ich sag mal
Ford Fiesta MKII (in Lila!!!)
FUCK YEAH!!! Ne Frau die in sonem Auto anschnurrt, hät bei mir schonmal nicht wieder gut zumachende Pluspunkte. Ich find Frauen in schrägen oder ungewöhnlichen Autos klasse

20.07.2012 21:23 |
Andi2011
Moin,
Ich muss gestehen, ich habe tatsächlich noch nie eine Frau gekannt,die ihren Partner nach dem Auto ausgesucht hat - von daher hätte der bebrillte Uralgrün-Omega-Fahrer wohl die gleichen "Chancen" wie alle anderen auch.
Meine Meinung zum Thema Single/Partnerfindung:
Liebe ist nun mal von einigen Faktoren abhängig und meine Erfahrung ist, je weniger man sich darum einen Kopf macht um so freier und glücklicher ist man mit dem, was das Leben einem bietet und um so schneller erkennt man was und wer zu einem passt
Grüße
Andi
23.07.2012 08:02 |
harrry
Interessant zu lesen :-)
23.07.2012 10:12 |
knolfi
Ich muss dir beim ersten Absatz zustimmen: man braucht Charakter um etwas im Leben zu erreichen...allerdings gehört meist dazu auch eine gewisse Portion Toleranz und Anpassungsfähigkeit.
Beim zweiten Absatz stimme ich dir uneingeschränkt zu!
24.07.2012 23:49 |
bronx.1965
Lieber Hans,
toller Artikel. Danke für deinen ehrlichen, immer sachlichen Beitrag. Etwas "kauzig" darf man in deinem Alter wohl auch sein. Ich find', du beschreibst das klasse! Man muss nicht immer einer Meinung sein, ich teile gewiss nicht alle deine Argumente. Aber SEHR viele davon. Mir ist jemand der seine Sicht der Dinge (sachlich) vertritt, allemal lieber als einer der seine Meinung nur in den Wind hängt. Sehr selten, sowas.
@rpalmer, 18:51: volle Zustimmung!
@Metronaut, 09:04: Danke für den ersten Satz! Perfekt gesagt.
Meine Frau fährt übrigens einen 20 Jahre alten Omega 2,6 und das, weil sie ihren dicken sechsender mag und mit neuen Autos nichts am Hut hat.
Ich bin mit meinem 2,0 A-CarAvan als Youngie absolut zufrieden und "quäle" mich auch nicht mit einem "blutleerem" Vierzylinder ab, wie "Premiumfan" meint
Für entspannte Momente tut's unser Senator B mit der 3L Maschine, die sehr zum gelassenem Gleiten erzieht.
Mit einem Auto jemanden beeindrucken zu wollen? Tz, never.
Im Alltag richtet's ein T4 und der ist sowas von fern ab jedem Status', das es eine Wohltat ist, über solche Sachen nicht nachdenken zu müssen!
25.07.2012 12:54 |
Fordlover1975
Hmmmmmmm, was haben die Weibchen unserer Spezies gemacht, als es noch keine Autos gab? So vom als der Mensch vom Baum herabstieg bis 1886 so rum.......???????????
25.07.2012 12:55 |
Fordlover1975
heureka!!!!! damals gabs schon Opel Fahrräder......
29.07.2012 09:17 |
Daimler201
Absoluter Spitzenbeitrag, der sich in vielen Dingen mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.
10.08.2012 14:29 |
Kickdown-169
Also ich habe meine Frau mit einem silbernen VW Bora 2.0 Automatik kennengelernt und nun einige Fahrzeuge später, sind wir knapp 5 Jahre zusammen, kann also nicht am Auto gelegen haben...
Oder ich war so ein toller Typ, dass ich sofort überzeugt habe.
Aber mal im Ernst,
ich bin Mitte Zwanzig, fahre schwedische Mittelklasse-Limousinen mit Automatik, habe eine totale USA-Macke, höre amerikanische Country-Musik (ausschließlich), gebe Unmengen an Geld für Reisen aus (vor Allem USA, aber auch Island, Schweden etc.), trinke NIE UND GAR NICHTS alkoholisches, gehe nie in Discos und spiele Golf.
Trotzdem hält es jemand schon 5 Jahre mit mir aus und auch davor war ich kein Single
Grüße
Markus
10.08.2012 15:30 |
knolfi
Ich auch...und meine Ex-Freundin (mittlerweile Ehefrau seit 10 Jahren) jetzt auch...