05.02.2012 12:06    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (24)    |   Stichworte:

Was ist der Nissan Prairie für euch?

nissan-prairie-pro-4x4-1992-1995
Nissan prairie pro 4x4 1992 1995

Wenn wir ehrlich sind: So wie der silberblaue Wagen mit dem Schweizer Kennzeichen sahen sie doch zu Beginn der 90er-Jahre irgendwie alle aus: Mäßiger Pflegezustand, stumpfer Lack, langweilige Farbe, allerlei Unrat im Innenraum und natürlich die an den hinteren Scheiben vom Familienvater samstagmorgens sehr laienhaft und mehr schlecht als recht verlegte Scheibentönungsfolie aus dem Baumarkt.

 

Von was ist die Rede? Vom Nissan Prairie, gebaut von 1981 bis 1994 in zwei Generationen für den deutschen Markt (für andere Märkte gab es drei Baureihen bis insgesamt 2004). Der frühe Urahn der heutigen Kompakt-Vans kam erstmals 1982 zu den deutschen Händlern und nannte sich damals noch Datsun-Nissan Prairie. Es fiel sofort auf, dass es so ein Auto vorher noch nie gegeben hatte, und man konnte den neuen Japaner nie so recht einordnen: Kombi? Kleinbus? Kastenwagen? So richtig wusste niemand, wie man diese Fahrzeugklasse nennen sollte, und das Modewort "Van" kannte man 1982 eben noch nicht.

 

Technisch basierte der Prairie der ersten Serie auf dem im Blog schon erwähnten Stanza, der ebenfalls 1981 herauskam. Grundsätzlich wurde der neue Nissan mit Frontantrieb ausgeliefert, doch als Prairie 4x4 konnte er auch mit zuschaltbarem Allradantrieb (Foto: rotes Fahrzeug) gekauft werden - gegen Aufpreis, versteht sich. Doch Allrad war neben Metallic-Lackierungen und Automatikgetriebe die einzige Möglichkeit, beim Neuwagenkauf die Kosten zu erhöhen, denn japanisch komplett geriet die Serienausstattung des 4.09 Meter langen und damit sehr kompakten Prairie. Praktisch alles war kostenlos schon im Preis inbegriffen, sogar ein Autoradio gab es gratis.

 

Im Grunde brachte er also die besten Voraussetzungen mit, erfolgreich zu werden - ein geräumiger, gut ausgestatteter Wagen mit einfacher, solider Technik und das zum passablen Preis sowie in einer innenstadtgerechten Größe wurde angeboten. Doch wie das so oft im Leben ist, kam alles ganz anders. Der Prairie geriet zur absoluten Standuhr. Er entwickelte sich nach anfänglichem Interesse am neuen Konzept zu einem Auto, das niemand haben wollte. Das lag sicherlich auch an einigen Eigenarten des Japaners, die den Interessenten weniger Spaß machten: Die Handbremse war nicht wie sonst üblich im Boden verankert, sondern saß oberhalb des Autoradios. Sie musste daher horizontal herangezogen und durch eine Drehbewegung wieder gelöst werden. Das serienmäßige Radiogerät selbst war daher in Bodennähe montiert und aus einer normalen Sitzposition heraus konnte es kaum erreicht werden, weder vom Fahrer noch vom Beifahrer. So war das Radio eigentlich unnötig, weil man es nicht bedienen konnte.

 

1986 kam es für die letzten zwei Jahre noch einmal zum Facelift; hier wurden Rückleuchten, Felgen und Stoßstangen überarbeitet. Technisch änderte Nissan nichts.

 

Im Herbst 1988 wurde die erste Serie des Prairie dann abgelöst vom Nachfolger, der ebenfalls auf den Namen "Prairie" hörte, aber den Zusatz "Pro" bekam. Wieder beließ es Nissan bei Front- und Allradantrieb, bei Schalt- und Automatikgetriebe, beim Schiebetürkonzept der gegenläufig öffnenden Türen und bei einer sehr guten Grundausstattung. Hergestellt wurde diese neue Version in den spanischen Nissan-Werken. Vernichtend jedoch der erste Test der Autobild - der mit vielen Vorschusslorbeeren gestartete zweite Prairie enttäuschte die kritischen Tester, weil er schlapp, durstig, nicht sehr komfortabel und deutlich teurer war als die erste Generation, bei der man gewisse Schwachpunkte noch durch den niedrigen Preis verschmerzen konnte. 128 PS als einzig verfügbare Motorisierung (Benziner) waren zudem ein ungewohnter Sprung nach oben - der Vorgänger hatte sich noch mit 88 PS begnügt, was den Fahrgewohnheiten des klassischen Prairie-Fahrers genug Power geboten hatte.

 

Nach einigen Achtungserfolgen vor allem im Jahr 1991 in den neuen Bundesländern, wo Nissan auch als eine der ersten westlichen Hersteller überhaupt sehr schnell ein funktionierendes Servicenetz aufgebaut hatte, sackte der Stern des Japaners wieder ab auf den unbefriedigenden Stand der Vorjahre, und nach einem milden Facelift im Januar 1993 wurde das Fahrzeug dann zum Modelljahr 1995 aus dem Programm genommen. Auch die zweite Generation war trotz gutem Platzangebot ein Fahrzeug, das niemand wirklich haben wollte.

 

Was bleibt, ist ein Auto, das heute wirklich niemand mehr kennt und das es auf dem Markt auch nicht mehr gibt. Das liegt vorwiegend am Rost: Böse Überraschungen zeigten sich den wenigen deutschen Prairie-Fahrern beim TÜV. So haltbar die einfache Nissan-Technik der 80er- und frühen 90er-Jahre auch war, so kurzlebig war das Blech. Rostprobleme hatte jeder Prairie der ersten Baureihe, meist schon nach relativ kurzer Nutzungsdauer. Bei absoluten Gebrauchs- und Verbrauchsfahrzeugen wie dem Nissan Prairie kam dazu noch meist schlechte Pflege und nicht stattfindende Wartung hinzu, sodass die Haltbarkeit des Nissan weiterhin abnahm. Die meisten Prairie der ersten Serie waren spätestens 1992/1993 herum verschrottet, die letzten ihrer Art scheiterten dann an den Verschrottungsprämien für Fahrzeuge ohne Katalysator im Jahr 1995, wie sie etwa Ford gewährte ("3000 Mark beim Kauf eines neuen Ford Escort mit Katalysator für Ihr altes Auto ohne Katalysator"). Die zweite Serie ist heute ebenfalls nicht mehr anzutreffen, denn das Schicksal der ersten Generation mit genau den selben Problemen ereilte die Fahrzeuge etwa um 2004 herum.


Kommentare: 24

05.02.2012 12:24    |    Marco0174 Marco0174

Da tun einem schon die Augen weh...besonders beim roten!:(


05.02.2012 12:38    |    bronx.1965 bronx.1965

Ich finde die Formgebung heute noch absolut gelungen. Klare, sachliche Linien, zweckmäßig durch die Schiebetüren und ein Muster an Übersichtlichkeit. Zugegeben, etwas emotionslos und blutleer kommt er schon rüber, wer aber Kinder hat oder einfach ein zweckmäßiges Fahrzeug sucht, legt eher Wert auf

Praktikabilität.

Im Vergleich mit einigen aufgeblasenen Design-Fäkalien dieser Tage kommt der Wagen immer noch gut an.

Ein weiterer Vertreter dieser Gattung der Ur-Vans ist für mich der erste Espace, der ähnlich genial war.

Wenn auch ohne hintere Schiebetüren.

 

Ein zu Unrecht, wie ich finde, vergessenes Fahrzeug. Danke Hans, für diesen Beitrag.

MfG, Bronx


05.02.2012 12:59    |    go_modem_go go_modem_go

Ich fand die Zweite (spanische) Serie recht attraktiv gezeichnet.

 

Der Prairie war für Deutschland, aber auch Europa generell viel zu früh am Markt - wie man am späteren Erfolg von Renault Scenic & Co. ermessen kann.


05.02.2012 13:07    |    Hondajunkie Hondajunkie

von vorne geht es ja noch, aber von hinten :eek:

 

 

trotzdem, der urahne aller vans, leider um 5 Jahre zu Früh


05.02.2012 13:08    |    Drahkke Drahkke

Der Nissan Prairie war wirklich ein absoluter Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte der Kompakt-Vans. Die Linienzeichnung ist und bleibt zeitlos elegant.


05.02.2012 13:12    |    atiz atiz

Zitat:

Ein zu Unrecht, wie ich finde, vergessenes Fahrzeug. Danke Hans, für diesen Beitrag.

Zitat:

Der Prairie war für Deutschland, aber auch Europa generell viel zu früh am Markt

Zustimmung in allen Punkten. Ich finde (heute, mit Kind) die zweite Serie auch ganz ansprechend. Damals war die Kiste für mich nahezu nicht existent, meine Vorlieben waren anders ... ;) hier


05.02.2012 13:41    |    maschultz maschultz

Hatte damals nicht eine Jungschauspielerin/-künstlerin mit Luxemburger Pass Werbung für den Nissan Prairie gemacht? Desiree Nosbusch?

Oder irre ich mich da?

Wenn ja, so hieß es in der Werbung, sie habe das Fahrzeug mit ihren ersten Gagen gekauft?


05.02.2012 13:41    |    Knecht ruprecht 3434 Knecht ruprecht 3434

Wie der Audi A2 war der Prairie seiner Zeit weit voraus.:D

Nur die dumme Leute waren noch nicht Reif

für das neue Van Zeitalter.

Das Design ist im Vergleich zu heutigen Quallen und

Krebsgeschwüren wie sie die Strassen verschandeln

recht Gelungen.

Rost und sinnfreie Bedienung ist heute bei den meisten

Herstellern immer noch oder schon wieder weit verbreitet.:rolleyes:

Somit ist das kein Schandfleck des Nissans.:D


05.02.2012 13:41    |    scion scion

Ich denke schon, das man 1982 das Wort "Van" kannte, nur sahen die eben so aus. Ein Dodge Caravan, der bei uns schon groß ist, gilt eigentlich als "Mini-Van".


05.02.2012 14:04    |    atiz atiz

Es gibt noch Welche: Liste in mobile.de


05.02.2012 14:05    |    huti66 huti66

Mitsubishi zog dann 1983 mit dem Space Wagon nach. Auch so ein vergessener Zeitgenosse von damals...


05.02.2012 14:33    |    mirabeau mirabeau

Wer genau liest und hinschaut, sieht die seitliche Schiebetür. Damit war der erste Prairie eher Ahne der Hochdachkombis à la Berlingo/Kangoo/Doblo. Nur mit dem Unterschied, dass es ihn nicht als Lieferwagenvariante gab.


05.02.2012 15:02    |    scion scion

Der Nissan Vanette ist ja sowas, wie die Lieferwagenvariante des Prairie, oder?


05.02.2012 16:16    |    norske norske

Zitat:

Original geschrieben von Hondajunkie

[…]

trotzdem, der urahne aller vans

[…]

Boah, Kinder!

Der Urahn aller Vans dürfte wohl der Stout Scarab gewesen sein und der Urahn der Minivans war wohl der Fiat 600 Multipla. Als Urahn des Hochdachkombis geht der Prairie meines Erachtens auch nicht wirklich durch, davor gab es immerhin den VW Fridolin, die Citroën Kastenente und die Acadiane.

 

Grüsse

Norske


05.02.2012 18:00    |    scion scion

Wenn ein G20 ein Van und ein Voyager ein Minivan ist, was ist dann ein Opel Meriva ? Ein Nanovan? Microvan wäre ja dann ein Scenic?


05.02.2012 18:48    |    VolkerIZ VolkerIZ

Der Prairie war schon eine geniale Konstruktion. Es muß aber wohl so sein, daß der erste, der neue Ideen hat, erstmal damit scheitert. Ausnahmen sind vielleicht Kleinwagen, die hauptsächlich von jungen Leuten gekauft werden, die bei komischen Formen toleranter sind.

In der Mittelklasse ist das schon bedeutend schwieriger.

 

Dazu kommt, daß bei der ersten Serie auch gestalterisch noch ein paar Details schief gegangen sind, die die ungewöhnliche Form noch betont haben. Der silberblaue ist so einer. Andere Hersteller ersetzten in den 80ern Chrom durch Plastik und ließen die Formen eher durch Schlichtheit wirken. Nissan baut ein Auto, was von der Formgebung her an einen Geländewagen oder Lieferwagen erinnert, behängt das Ganze mit reichlich Chromleisten (und gerne auch mal mit 2farbigem Metalliclack) und stellt es auf winzige Rädchen mit altertümlichen Chromradkäppchen. Dadurch sah der frühe Prairie nochmal undynamischer aus, wie ein großer schwerer Klotz, der fast am Boden liegt und kaum so aussieht, als ob er sich bewegen könnte. Die späteren 4x4-Modelle mit größeren Rädern, mehr Bodenfreiheit und dicken Stoßstangen, die mehr die untere Hälfte betonen, sehen schon gefälliger aus, so wie der Rote. Wie hat sich der Prairie eigentlich in Amerika verkauft? Die allererste Serie wirkt für mich sehr stark am amerikanischen Geschmack orientiert, was in Europa natürlich schief gehen mußte.

Als die 2. Generation auf den Markt kam, gab es ja schon ähnliche Fahrzeuge wie z.B. den Mitsubishi Space Wagon oder den Renault Espace und der Prairie war in dem beschränkten Marktsegment nicht mehr konkurrenzlos.

Man beachte übrigens mal, wo beim Prairie 2 das Lenkrad sitzt. Da fängt der Innenraum an. Beide Prairies sind eigentlich ziemlich kleine Autos, was man ihnen auf den ersten Blick nicht ansieht, kaum länger als ein Golf. Und dann dieser riesige Innenraum. Deshalb finde ich die auch heute noch gelungen. Wenn man das mit den heutigen Vans vergleicht, da herrscht eher eine "gefühlte" Raumausnutzung. Von außen wirkt der Motorraum klein und der Innenraum groß und auf den 2. Blick ist nur die Frontscheibe so weit über den Motorraum gezogen, daß es optisch so wirkt und das Armaturenbrett ist einen halben Meter tief. Im Gegensatz zu Prairie und Co. und den Hochdachkombis wie Kangoo oder Berlingo kann ich mit den neuen Vans deshalb nicht viel anfangen. Das sind für mich optische Täuschungen. Dann lieber einen normalen Kombi oder gleich einen Bus.


05.02.2012 19:59    |    Harhir Harhir

Bei uns sieht ab und zu noch welche als ausgelutschte Handwerkerkisten. Da es bei uns kein Streusalz gibt sind diese auch von Rost verschont geblieben. Aber auch in USA war er nicht so erfolgreich.

Der Nachfolger war dann der Nissan Quest, der auch baugleich von Ford als Mercury Villager angeboten wurde.

http://en.wikipedia.org/wiki/Nissan_Quest

 

Der Mazda MPV der 90er war genauso ein Exot:

http://en.wikipedia.org/wiki/Nissan_Quest


06.02.2012 19:24    |    mas20699 mas20699

Hans,

 

vielen Dank für die Erinnerung an dieses Fahrzeug. Habe mir gerade länger das Bild von dem roten im Schlamm angesehen (2. bild, 1. Generation). Der war so was von zweckmäßig daneben vom Design das er schon wieder genial erscheint.

 

Meine Frau würde sagen. Absolut cool aber hässlich. Und meine Frau hat mir verboten hässliche Autos zu kaufen. Ebenso ist es vielen Männern bestimmt in den 80er Jahren gegangen. Gekauft hätten sie ihn schon, aber getraut haben sie sich nicht...

 

Schöne Grüße

Thorsten


06.02.2012 19:29    |    mas20699 mas20699

Nachtrag,

 

irgendwie erinnert mich das Fahrzeug an das Ostsandmännchen. Wenn dort ein "Zukunftsthema" im Intro behandelt wurde, dann sahen die Fahrzeuge gerne so aus.


06.02.2012 19:48    |    emil2267 emil2267

:D


07.02.2012 17:10    |    Autojoe Autojoe

Mein Nachbar hatt vor nahezu zwanzig Jahren so ein Fahrzeug. Wir haben uns ursprünglich gewundert weshalb dieses Fahrzeug Schietüren hatte. Volkswagen machte vor zwei Jahren einen Riesenwirbel zu den Schiebetüren am neuen Sharan geradezu als ob es eine VW Eigenentwicklung gewesen wäre. Der NIssan Prairie war ein hässliches Fahrzeug aber schon Zweckmässig und garantiert der Urahn von Sharan, Tiguan und Co. Ich hatte Anfang der 90er Jahre einen Mitsubishi Space Wagon jedoch hatte der keine Schiebetüren aber auch schon ein Minivan und damals absolut richtungsweisend.


07.02.2012 20:39    |    amgolfV amgolfV

Ur-Minivan ist für mich der Dodge Caravan der 1983 rauskam und später als Chrysler Voyager nach Europa kam.


23.02.2012 16:41    |    Trackback Trackback

Kommentiert auf: italeri1947 - Hans’ Hitparade von Autos, die keiner wollte:

 

Honda Shuttle (1983-2001).

 

[...] ähnlich gelagerte und zur selben Zeit erschienene Konstruktionen, so etwa der im Blog schon erwähnte Nissan Prairie , schwer. Dies lag vielleicht auch daran, dass Honda mit dem Shuttle 1983 ein Modell lieferte, das nicht [...]

 

Artikel lesen ...


24.02.2012 10:57    |    Cuxifant Cuxifant

Leider hat ja wohl keiner der Poster hier jemals einen Prairie Pro sein Eigen genannt, wäre ja schön gewesen von eigenen Erfahrungen zu lesen.

Ich habe (musste) im April 1992 einen kaufen, da meine Frau ( zu der Zeit 2 kleine Kinder) sich in den verguckt hatte. Vorher habe ich einen Mazda 626 gefahren, von da ab begeistert von japanischen Autos. Doch was der Nissan da offenbarte, war unter aller Kanone. Erst 19 Monate alt, fiel mir beim Waschen an der Heckklappe ein ca. 10 Zentimeter langes Stück Lack ab. Der Wagen hatte zum Kaufzeitpunkt 26.000 Km gelaufen. O.K., die Heckklappe wurde auf Garantie neu lackiert, aber mein Glaube an japanische Qualität war erschüttert. Dazu kam die starke Korrosion an der Schiebetürmechanik, nach 24 Monaten war die Auspuffanlage durch. Komplett! Auf Garantie einen neue bekommen. Dann diese Lastwechselreaktionen von diesem lauten 98 PS Twin-Spark Motor (8 Zündkerzen). Ständig ruckelte der Wagen beim Gaswegnehmen. Die Türscharniere auf der Beifahrerseite knackten bei jedem Anfahren, der 2.Gang wollte öfters nicht so wie ich wollte, die Gurtführung quietschte munter vor sich hin.

Völlig entnervt von diesem tollen Auto habe ich ihn nach nur 6 Monaten und nicht mal 10.000 Km Fahrleistung wieder verkauft/ in Zahlung gegeben: gegen einen Passat.

Der Prairie Pro: Von der Konzeption her ein schönes Auto, von der Qualität sicher nicht.


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