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22.08.2012 18:51    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (26)    |   Stichworte:

mazda-626-sth
Mazda 626 sth

Der Mazda 626 war jahrelang das erfolgreichste Modell seiner Marke überhaupt, was den deutschen Markt betraf. 1988 und 1989 heimste er zudem das Prädikat „meistverkaufter Importwagen in Deutschland“ ein. Dabei hatte er als Mittelklässler im Grunde alles, was die deutschen Käufer nicht haben wollten: Sie begannen zu der Zeit, als der 626 auf den Markt kam, kleinere und sparsamere Autos zu kaufen, und dann brachte Mazda den „Sechs-zwo-sechs“, wie er so gut wie immer genannt wurde: Ein komplett ausgestattetes, geräumiges, komfortables und dabei noch preiswertes Auto mit hohem Nutzwert. Nach der Umstellung auf Frontantrieb 1983 etablierte sich der Mazda vollends in Deutschland, doch sein Nachfolger konnte alle Ketten sprengen mit seinem Erfolg.

 

Der im Herbst 1987 als Stufenheck, Fließheck und Coupé eingeführte Neuling war sogar der erste Japaner, der in einem Vergleichstest gegen Audi 80, Peugeot 405, Ford Sierra und Renault 21 die deutsche Konkurrenz besiegen konnte. Dabei war er sogar noch günstiger als die Heimatmodelle von VW und Opel – bei besserer Grundausstattung. Es gab vom Start weg die zuverlässigen Zweiliter-Benziner, welche die Mazda-Kundschaft schon aus dem Vorgängermodell kannte: 90 PS gab es, entweder mit geregeltem oder ungeregeltem Katalysator. Mazda lieferte den 626 in mehreren Ausstattungslinien, wobei schon der LX (Basisversion) sehr gut ausgestattet war. Darüber rangierte der schon luxuriöse GLX. Serienmäßig war immer ein Fünfgang-Schaltgetriebe, aber wer eine Automatik wollte, wurde bei Mazda-Händlern, die damals noch meist in kleinen Garagen wirkten und in „Direkthändler“ und „Unterhändler“ unterteilt waren, auch fündig.

 

In Sachen Werbung hatte der deutsche Mazda-Importeur seinerzeit den Bogen raus und präsentierte den Neuling mit trächtigen Kampagnen. Schnell war der 626 so beliebt wie sein Vorgänger - sogar noch beliebter!

 

Im April 1988 vervollständigte der praktische und formschöne Kombi die Palette. Er etablierte sich als Freund der Familien und brachte nicht nur einen großen Kofferraum mit, sondern auch die bedingungslose hochwertige Qualität der anderen 626-Modelle. Wer es sportlich mochte, konnte mit 107 PS ein Zweiliter-Vierzylinder ohne Katalysator kaufen (aber nicht lang; dieser Motor wurde bald eingestellt, da er nicht schadstoffarm war). Darüber rangierten noch starke 2.2-Liter mit 115 PS (GLX; diesen Motor gab es auch im größeren 929) und besonders starke Zweiliter-GT-Varianten mit 140 PS. Der GT wurde ab 1989 nur noch als fünftüriges Fließheck ausgeliefert. Ebenfalls gab es einen Dieselmotor sowie Allradantrieb. Erstmals bei Mazda war hier das seinerzeit wegweisende, auch bei Honda angebotene System namens 4WS in der GT-Ausstattungsvariante erhältlich. Es sorgte für verbesserte Kurvenstabilität, indem es die Hinterräder geschwindigkeitsabhängig zu den Vorderrädern lenkte.

 

1990 kam es zu einem Facelifting, bei dem einige Kleinigkeiten wie Rückleuchten des Fließhecks, Stoßstangen und Lackprogramm verändert wurden. Ansonsten hatte dieser 626 keine besonderen Überarbeitungen genossen, ehe Limousine, Coupé und Fließheck 1992 eingestellt wurden. Der Kombi hielt gar noch bis 1996 durch und verkaufte sich durchaus gut.

 

Was bleibt, ist der Mazda 626 schlechthin. Der Typ GD (1987-1992), wie er intern genannt wurde, ist nicht nur die erfolgreichste, sondern wahrscheinlich in der Summe ihrer Eigenschaften die beste Mazda-626-Generation überhaupt: Zuverlässigkeit, Qualität und auch sonstige Werte wie Platzangebot und Temperament wurden bei der nachfolgenden Generation nicht verbessert, sondern eher verschlechtert. Zudem wurde der Nachfolger unnatürlich teuer und somit ein relativer Misserfolg auf dem deutschen Markt: Auch ein sehr zuverlässiger Wagen, aber leider war der Preisvorteil gegenüber deutschen Konkurrenten wie Passat, Vectra oder Sierra/Mondeo aufgezehrt. Andere Marken hatten zudem mit Fahrzeugen wie dem Citroen Xantia und dem Renault Laguna konzeptionell ähnliche Modelle zu günstigeren Tarifen im Angebot. Da bei Mazda die Versicherungsprämien um 1993 herum noch zusätzlich zu den Fahrzeugpreisen stark anstiegen, wechselten damals viele Mazda-626-Fahrer die Marke: Der bauchige Neue konnte nichts besser als der Alte und war dazu noch teurer. Ihm fehlte die Preiswürdigkeit der "Passat-Klasse", aber auch die Eleganz und Reife der "Omega-Klasse" bot er nicht, was Ende 1992 auch die Autobild in einem Dreiervergleich feststellte. Erst die 1997 gestartete, bis 2002 produzierte und letzte 626-Serie stimmte mit den alten Talenten und einem schlichten Styling wieder versöhnlich. Empfehlenswerte Autos sind alle 626.


Kommentare: 26

22.08.2012 19:08    |    mirabeau mirabeau

Als Renno-Händler hats Du die Dinger bestimmt gehasst! Da war einfach wenig dran zu mäkeln, nur Federung und die Diesel waren nicht das Gelbe vom Ei.


22.08.2012 19:13    |    italeri1947 italeri1947

Nein, eigentlich fand ich den 626 immer gut. Jede Marke hatte ihren typischen Kundenkreis, und wer einen solchen "vierrädrigen Perfektionisten" wie den Mazda wollte, der kam sicher nicht zu Renault. Wer Komfort und Pfiff wollte, ging aber andererseits auch nicht zum Mazda-Händler. Der R21 hatte einen ganz anderen Kundenkreis als der damalige 626. Eine ernsthafte Konkurrenz war er damals dennoch, denn 1987 stand es um Renault nicht gerade gut: Die Kompakten (R9/R11) waren alt geworden und fuhren am Publikumsgeschmack vorbei, der R5 ging ganz gut, der R4 war am Ende und kaum noch gefragt, einzig die R21 verkauften sich noch recht anständig. Unsere Nutzfahrzeuge von Rapid bis Master sprachen generell nur bestimmte Nutzer an. Der R19 darf als Retter der Marke gelten!


22.08.2012 19:35    |    Andi2011 Andi2011

Moin,

 

die 626 Fahrer dieser Modelreihe mit denen ich im Laufe der Jahre Kontakt hatte, waren allesamt glücklich mit ihrem Mazda, ein unauffälliger gut ausgestatteter Familienwagen.

Das Coupe hatte ich erst vor kurzem auf der Strasse neben mir und dachte noch:

"Mensch den hast du lang nicht mehr gesehen,eigentlich ein schöner und seltener Klassiker..."

 

Grüße

Andi


22.08.2012 19:45    |    Goify Goify

Ein Wagen, von dem man damals ein Familienvater schon träumen konnte, gerade vom Kombi. Kann mich noch erinnern, wie meine Eltern und ich so um 1992 beim örtlichen Mazda-Händler nach nem gebrauchten 626 Kombi fragten. Nur leider waren die recht wertstabil, sodass das nix wurde.


22.08.2012 19:52    |    silverdreammachine silverdreammachine

Ein Auto, was mich nach meiner Erfahrung mit dem Xedos6 sehr interessieren könnte...:)


22.08.2012 19:55    |    italeri1947 italeri1947

Danke für eure Beiträge!

 

Zitat:

Das Coupe hatte ich erst vor kurzem auf der Strasse neben mir und dachte noch: "Mensch den hast du lang nicht mehr gesehen,eigentlich ein schöner und seltener Klassiker..."

Hier lief lange Jahre so eines, zuletzt sah ich besagtes Mazda 626 Coupé (Optisch eher schlecht; ausgeblichenes Rot mit schwarz-grauen "KüWe"-Zierlinien, originalen Stern-Radkappen von Mazda und Heckspoiler - aber ohne schwere Beschädigungen und/oder Rost) Ende 2010 oder Anfang 2011. Es gehörte einer älteren Frau, etwas älter als ich. Der Wagen könnte durchaus noch immer existieren, nur sah ich ihn schon einige Zeit nicht mehr. Wahrscheinlich ist er aus/in erster Hand; auch das alte DIN-Kennzeichen ließ darauf schließen.

 

Hier gab es bis 2001 einen Mazda-Händler, der vor allem durch diese 626-Baureihe sich profilieren konnte; aufgemacht hatte das Autohaus etwa um 1984 herum. Es gibt noch ein paar 626 (GD) hier, von jeder Karosserievariante fällt mir gerade mindestens ein Exemplar ein, und sie sehen eigentlich alle noch ganz manierlich aus. Ich würde fast behaupten, dass es den Nachfolger seltener zu sehen gibt. Zumindest fällt mir da nur ein einziges Auto ein (rot-metallic, Baujahr 1993; den Erstbesitzer kenne ich sogar, denn er war mit mir in der Schule; der gute Mann schenkte den Mazda erst seinem Enkel, der den Führerschein gemacht hat, und stieg auf eine B-Klasse um).

 

Zitat:

Ein Auto, was mich nach meiner Erfahrung mit dem Xedos6 sehr interessieren könnte...

Ich schätze den 626 von 1987-1992 sogar als etwas besser verarbeitet/massiver ein als den Nachfolger, auf dem die Xedos-6-Reihe aufbaut, ein!


22.08.2012 20:08    |    kawandy85 kawandy85

in meiner lehrzeit als KFZ Techniker stand sich so einer die Räder platt, bei uns am Hof

 

und der hatte Schiebedach, und eine Elektrisch Verstellbares Sportfahwerk:

 

Auto Sport und Normal gabs da....


22.08.2012 21:12    |    Brucklyn Brucklyn

Hatte auch einen und war rundum glücklich damit.

Es war ein LX Fließheck mit dem FE/ 2 Liter 90 PS. Platz hatte er bei umgelegter Rückbank erstaunlich viel. Sonderausstattung hatte er meines Wissens gar keine, war wirklich das Basismodell. Vermißt habe ich aber nichts. Einzig die Sitze taugen nicht wirklich etwas.

Ich finde, er ist alles andere als auffällig, hat aber eine schöne Linie.

Damals habe ich €1000 gezahlt und habe ihn 4 Jahre gefahren. Den habe ich dann in den Export verkaufen können trotz schlecht repariertem Frontschaden, fortgeschrittenem Rost, diversen Elektrikfehlern inkl. nicht funktionierender Zündung und fast abgelaufenem TÜV.

 

Vom zweiten reden wir lieber nicht ;)

Das war dann ein GT , hab nicht genau geschaut und mich blenden lassen, war ja auch mein Wunschfahrzeug. Der hatte sich totgestanden und es ist eine Katastrophe nach der anderen aufgetaucht, nicht nur Standschäden. Den wollte bis auf ein paar Teile niemand, mußte wegen meinem Vermieter dann schnell weg und ist beim Schrott gelandet :( War mir eine Lehre...


22.08.2012 21:33    |    mr. mountain mr. mountain

Im Bekanntenkreis fuhren ein Coupé sowie eine Limo bis 2009 sehr zuverlässig. Die Autos waren über mehr als 2 Jahrzehnte für die mittlerweile älteren Eigner sehr günstig zu betreiben.

Das Coupé kam dann leider nicht mehr ohne höheren Aufwand durch den TüV während die Limo aufgrund des Ablebens seines Besitzers wohl den Weg in den Export fand.


22.08.2012 21:38    |    krebsandi krebsandi

Wo ist den das Fliessheck?;)


23.08.2012 07:32    |    Südschwede Südschwede

Mein Opa hatte 2 der 626 Kombi in Folge. Beide mit zu damaliger Zeit üppiger GLX-Ausstattung. Waren nach einem furchtbaren 929 Kombi-Schaukelschiff tolle Autos. Der 2. 626 von ca. 1994 wurde Anfang 2000 von einem Golf IV Variant ersetzt (den ich jetzte fahre), im Familienkreis weitergegeben, lebt immer noch und hat nun mittlerweile über 400.000 km auf der Uhr. Unglaublich solides, langlebiges Auto mit nahezu unzerstörbarer Technik. Nur, wo sind die 626 alle geblieben?? Man sieht kaum noch welche im Straßenbild.


23.08.2012 09:41    |    andis hp andis hp

Hallo,

 

ich hatte das Vorgängermodell mit 2l und 100PS als Limo.

Dieser Mazda war ein Zufallskauf, da ich im Winter 94/95 einen Crash mit meinem damaligen Escort XR3i direkt vor einem Mazda-Händler hatte. Dieser verkaufte mir in meiner Not einen älteren gebrauchten 626. Welches Baujahr das war kann ich nicht mehr genau sagen, ich schätze mal irgendwo zwischen 84 und 85. Ich weiß aber noch, das der Wagen ziemlich ungepflegt daherkam, total versifft war (vom Vorbesitzer) aber richtig gut lief.

Inspektionen waren lt. Scheckheft nur unregelmäßig gemacht worden. Der Mazda-Händler hat ihn mir ohne Garantie als Bastlerauto verkauft.

 

Im Sommer 95 gabe ich ihn in Zahlung für meinen ersten Neuwagen, einen Punto.

 

Mfg

Andi


23.08.2012 09:56    |    4-wheels 4-wheels

Einzige Rostproblemstelle, die mir als Nicht 626 Fahrer einfällt ist der Bereich rund um den Federbeindom.

Da kenn ich einige 626, die bei Freunden damals rund um diesen Bereich quasi gestorben sind. Aber OK, man(n) war jung u hat sich nicht rechtzeitig drum gekümmert u lieber was neues, gebrauchtes gekauft.

Schade eigentlich.

Wollte damals meinen Vater auch überreden einen 323 oder 626 Kombi zu kaufen.

Hat aber nicht geklappt. Daher saß ich meist öfters in zwar geräumigen aber langsamen Kadetts mit ohne Zusatzausstattung im Vergleich zu Mazda ;)


23.08.2012 10:52    |    deni196496 deni196496

Mein dad fuhr jahrelang einen silbernen 1984er 626 als Coupé. 2 Liter Benziner, 100 PS, Schaltgetriebe. Ich denke es war die GLX-Ausstattung. Der Mazda war aus meiner Gegend in Salzburg, gewandert ist er dann nach Bosnen. Ende der Geschichte: Rund um die Federbeine war ALLES weg. Die Sitze hat der Käufer nicht gewollt. Heute sind sie in unserem Geländewagen. Der 626 ist in den Schrott gewandert soweit ich weiß.


23.08.2012 12:11    |    sniffthetears sniffthetears

Also ich finde nachwievor den Vorgänger 626 GC, Baujahr 1983-1987 für ein sehr formschönes Fahrzeug. Mein Cousin fuhr von 1985-1997 ein solches Fahrzeug. Über 200.000 km hatte er überhaupt keine Probleme damit - hatte den 2.0L Motor drin. Die Ausstattung war für damals überwältigend. Elektrische Fensterheber v+h, elektrisches Hubschiebedach, Kontrollanzeige für defekte Glühbirnen, etc. Da konnten sich die deutschen Fahrzeuge warm anziehen.

 

Das Coupe fand ich auch sehr schön...:rolleyes:


23.08.2012 16:47    |    MadX MadX

Kleine Korrektur zum initialen Text:

Der 2.2-12V bot noch etwas mehr Austattung wie elektrische Außenspiegel, regelbaren Wischintervall und einen Tempomaten.

Die Variante GT war immer als Coupé und Fließheck lieferbar, nur das Stufenheck als GT wurde 1988 aus dem Programm genommen. Schade, denn einen GT als STH findde ich cool.

 

Greetz

MadX


24.08.2012 13:45    |    Fordlover1975 Fordlover1975

Der zweite Japaner meiner Eltern vor der noch immmer währenden Honda - Ära. 626 GLX 2.0i Fließheck. Das erste Auto das ich nach dem

Fahrschuldaimler öftermal fuhr wenn ich nicht grade mit dem Micra unterwegs war....


25.08.2012 17:48    |    italeri1947 italeri1947

Zitat:

Hier lief lange Jahre so eines, zuletzt sah ich besagtes Mazda 626 Coupé (Optisch eher schlecht; ausgeblichenes Rot mit schwarz-grauen "KüWe"-Zierlinien, originalen Stern-Radkappen von Mazda und Heckspoiler - aber ohne schwere Beschädigungen und/oder Rost) Ende 2010 oder Anfang 2011. Es gehörte einer älteren Frau, etwas älter als ich. Der Wagen könnte durchaus noch immer existieren, nur sah ich ihn schon einige Zeit nicht mehr. Wahrscheinlich ist er aus/in erster Hand; auch das alte DIN-Kennzeichen ließ darauf schließen.

Heute sah ich ihn wieder; das Coupé lebt noch. So schnell kann es gehen!


28.08.2012 09:40    |    Cuxifant Cuxifant

ZITAT: Der 2.2-12V bot noch etwas mehr Austattung wie elektrische Außenspiegel, regelbaren Wischintervall und einen Tempomaten.

Mein 2.2-12V Bj.1990 mit GLX-Ausstattung hatte keinen Tempomaten.


28.08.2012 16:41    |    MadX MadX

Stimmt, die allerersten 2.2i-12V bis ~ 05/1988 hatten noch keinen und die ab FL hatten keinen mehr.


08.09.2012 13:50    |    meehster meehster

Ich bin Fan des GD - vor allem als Fließheck-GT würde ich mir danach die Finger schlecken.

 

Es gab übrigens nie einen Kombi mit der Bezeichnung "GD. Der auf dem Foto ist ein "GV".


08.09.2012 14:01    |    Reachstacker Reachstacker

Mein 91er Mazda 626 kam mit Wandler, Klima, Radio, Fensterkurbeln, umklappbarer (40/60) Ruecksitzlehne und 2 Liter Motor.

Sehr zuverlaessiges Auto. War auch Spass zu fahren. :)

 

 

Gruss, Pete


21.09.2012 02:53    |    Iann Iann

Wir hatten familienintern mal einen 88er Stufenheck GLX, der sich damals bei Entscheidungsfindung auch tatsächlich gegen Audi 80 und Peugeot 405 durchgesetzt hatte. ;)

Welches Auto für rund 22.000 DM hatte Ende der 80er schon EFH!? Das hatte unser 3er 5 Jahre später und gut doppelt so teuer, noch nicht mal!

 

Bis auf die Tatsache dass er wegen vieler Kurzstrecken reihenweise Auspuffendtöpfe fraß, lief der 6er fast 15 Jahre ohne auch nur ein Problem und hatte bis zuletzt keinen erkennbaren Rost!

 

Einzig die Servolenkung fand ich immer recht gewöhnungsbedürftig (zu leichtgängig).

 

Schade dass er vor ziemlich genau 10 Jahren bei einem kapitalen Crash zerstört wurde.

Als 5. Auto, Zugwagen (für "nur" 2.0/90PS hatte er aus heutiger Sicht eine enorme Anhängemöglichkeit) und Winterauto würde er wahrscheinlich noch immer bei uns rollen.


05.10.2012 18:49    |    Trackback Trackback

Kommentiert auf: Fahrbericht:

 

Macht mal Platz da für diesen Mazda

 

[...] hatten einen prima Gebrauchtwagen-Wert und in der Qualität einen exzellenten Ruf.

Das stimmt; du meinst den zwischen 1987 und 1992 gebauten 626 , der vor einiger Zeit in meinem Blog besprochen wurde. Der war wirklich zu Recht sehr erfolgreich: [...]

 

Artikel lesen ...


16.04.2013 10:03    |    Trackback Trackback

Kommentiert auf: Allgemeine Kaufberatung:

 

Suche Kleinwagen für 1000-1500 Euro

 

[...] besten 626-Baureihe überhaupt entstammt - alles Wissenswerte habe ich in einem Blog schon mal gebündelt; hier kannst du nachlesen. Die Autos taugen was: Für einen 626 vom Typ GD (1987-1992) spricht in erster Linie [...]

 

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16.04.2013 12:18    |    ToledoDriver82 ToledoDriver82

Ein tolles Auto,haben selbst ein 89er Coupe. Aber der Unterhalt ist nicht ganz einfach und billig. Lassen sich die 2l noch auf Euro2 umrüsten würd es für den 2.2 schon schwieriger. Ersatzteile sind teuer und nicht immer einfach zubekommen. Rost an Radläufen,Domen und Endspitzen ist eher die Regel, sollte der Vorbesitzer nicht schon Hand angelegt haben. Aber auch dann kann Rost vorhanden sein wenn an der Versiegelung gespart wurde.

Die Motoren halten lange bei normaler Pflege,300tkm sind problemlos möglich.

 

Wenn man nicht zwei linke Hände hat und die Möglichkeiten zum schweißen, dann hat man die Möglichkeit auf einen tollen Youngtimer für den Alltag.


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