31.07.2012 11:14
|
italeri1947
|
Kommentare (84)
| Stichworte:
Autos,
Ford,
Mk2,
Scorpio
Ford der 90er-Jahre - eine Gebrauchtwagen-Alternative? 1992-luftaufnahme-niehl-86-31561
Ein Sonderblog widmet sich einer bestimmten Automarke in einem bestimmten Jahrzehnt – es geht um Ford in den 90er-Jahren. Damals waren die Kölner zwar bekannt für recht gute, einigermaßen moderne und preiswerte Fahrzeuge aller Klassen, die sich in Tests immer vorn platzieren konnten, aber sie waren auch weit entfernt von dem sportlich-luxuriösen Image der Marke im Jahr 2012.
Eine Widmung bezieht sich zudem auf zwei besonders treue Ford-Fahrer namens Dr.Seltsam und Andi2011, die beide Ford-Modelle besitzen und sich auf dem Gebiet dieser Automarke besonders positiv hervortun.
Begonnen haben die 90er-Jahre mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden namens John E. Hardiman, geboren 1934, Amerikaner. Er hatte erst im Sommer 1989 den legendären Daniel Goeudevert beerbt. Goeudevert war der Mann, der Ford mit dem Marketing-Konzept „Soviel Auto braucht der Mensch“ weit nach vorn gebracht hatte, was unter anderem eine komplette Modellpalette vom kleinen Fiesta bis hin zum luxuriösen Scorpio und der Nutzfahrzeug-Palette sowie Hochleistungs-Sportlern wie dem Sierra Cosworth mit zog, so wie auch ABS als mögliche Option in jeder Fahrzeugklasse. Der Katalysator als Serienausstattung war 1990 ebenfalls Standard, so wie es der Neuwagenkunde und die Vorschriften seinerzeit vorsahen.
In die 90er-Jahre startete Ford mit einer Modellpalette, die gut aufgestellt war und sich in Deutschland etabliert hatte: Der erst ein Jahr alte, vollkommen neue und erstmals fünftürig lieferbare Fiesta Mk3 schlug ein wie eine Bombe und war Corsa und Polo weit voraus. Der elf Jahre alte Escort Mk4 war in Ehren ergraut und konnte durch die Sondermodelle „Bravo“ und „Bolero“ noch einigermaßen am Markt gehalten werden – seine großen Zeiten hatte er hinter sich, war aber ein gutes Auto. Darüber rangierte der acht Jahre alte, aber immer der Zeit angepasste Sierra mit Stufenheck, Fließheck und Turnier sowie Cosworth. Ein erfolgreicher und günstiger Mittelklassewagen mit guter Ausstattung schon in der Grundstufe. Weniger erfolgreich, aber qualitativ hochwertig spielte der fünf Jahre alte Scorpio Fließheck eine recht kleine Rolle in der oberen Mittelklasse. Darüber gab es noch eine Fülle von Nutzfahrzeugen, vorrangig die 1986 eingeführte neue Transit-Baureihe mit Frontantrieb. Auf dem Lkw-Sektor konnte der Ford Cargo über ausgewählte Händler gekauft und gewartet werden. Ford hatte ein Programm, in dem jeder fand, was zu ihm passte: Vom Anfänger bis zum Senior, vom Single bis zur Großfamilie – keiner ging bei Ford leer aus. Wer nicht das Geld für einen neuen Ford hatte, konnte einen gebrauchten Wagen mit der A1-Garantie bekommen. Eine besondere Garantie von Ford war die 1986 eingeführte Langzeit-Reparaturgarantie: Wurde ein Teil schon einmal ersetzt, brauchte der Kunde die Folgereparatur oder erneuten Teileaustausch nicht mehr zu bezahlen – ein Fahrzeugleben lang, allerdings nur beim Erstbesitzer.
Gleich 1990 stand ein Modellwechsel an – der Escort bekam einen Nachfolger, der natürlich wieder Escort hieß. Dazu kam der passende Orion mit Stufenheck, ebenso ein Turnier (Kombi) sowie das Cabriolet. Der Sierra wurde erneut überarbeitet und erhielt neue Rückleuchten und Blinker sowie einen neuen Kühlergrill – nie war er so wertvoll wie in seinen letzten Baujahren. Zum leider nur selten akzeptierten Fließheck-Scorpio gesellte sich Ende 1990 das Stufenheck – und auf einmal gingen die Verkaufszahlen nach oben...
Aufgrund einem schnell aufgebauten Servicenetz in den neuen Bundesländern, das unter anderem mit der Hilfe großer westdeutscher Haupthändler wie Gerstmann (Düsseldorf), Hage (Frankfurt/Main) oder Schwabengarage (Stuttgart) erreichtet werden konnte, sowie günstigen Preisen für Neuwagen mit solider Ausstattung und dem „made in Germany“-Image konnte sich Ford rasch nach der Wende einen guten Namen in den fünf neuen Bundesländern machen. Davon profitierte die Kölner Marke noch stärker wie die Erzrivalen Opel und VW. Auf dem Foto sieht man das Kölner Werksgelände anno 1992 - hier verließen gute Autos die Hallen!
1992 erhielt der Scorpio, den es nun auch als Kombi gab, nochmals ein Facelift, so wie auch der „neue“ Escort, der zwar erfolgreich war, von Kunden und der Presse aber sehr gern niederschmetternd bewertet wurde. Dann stand nun im Oktober 1992 der Escort Mk6 in den Autohäusern, und auch der Sierra erfuhr seine letzte Frischzellenkur – wobei im März 1993 schon der vom Start weg erfolgreiche und in Vergleichen der Presse sehr gelobte Ford Mondeo kam. Dieses Weltauto hatte es in sich! Höchste Qualität wurde realisiert, ebenso die Fertigung einer Konstruktion für die ganze Welt. Zwischen 88 und 170 PS kam jeder auf seine Kosten. Viel wichtiger aber war, dass der neue Mondeo, der Sierra-Nachfolger, mit ABS und Airbags in Serie verkauft wurde und alle Modellvarianten zum selben Preis angeboten worden sind. Diese Einpreis-Strategie ab 1995 wurde auch auf den Escort bezogen – der übrigens 1995 erneut überarbeitet wurde...
Dazwischen stand 1994 der neue Ford Scorpio II. Nach neun Jahren löste diese mutig geformte Limousine mit einmaligem Design (Glupschaugen und Leuchtenband) den in seinen letzten Jahren so gut wie vorher nie verkauften Vorgänger ab – dabei blieb die Fahrgastzelle beim Alten, es wurde lediglich der Rest stark überarbeitet. Natürlich gab es auch hier wieder den Kombi Turnier, den es im Vorgänger seit 1992 gegeben hatte. Von diesem riesigen Kombi lebte der Scorpio dann auch, denn gekauft wurde allenfalls er gelegentlich. Die Limousine taten sich nur Überzeugungskäufer und Fans an – ich bin Fan und tat es aus Überzeugung in diesem Jahr, habe es nicht bereut und mir damit einen Klassiker gesichert.
Ebenfalls konnte sich Ford auf dem Markt der sportlichen Coupés mit dem Probe in zwei Generationen auftun, und Freunde von Großraumlimousinen (Vans) konnten mit dem aus den USA importierten Ford Windstar (ab 1995; vorher gab es den über Grauimporteure verkauften Ford Aerostar im originalen 80er-Jahre-Design à la „A-Team“) warm werden. Das aber waren – so wie auch die Geländewagen Ford Maverick (ab 1993; koordiniert mit dem Nissan Terrano II) und Ford Explorer (glückloser, aber luxuriöser US-Import) – Nischenmodelle, die kaum Gehör fanden. „Ford Unlimited“ hieß dieses Programm.
In der Zwischenzeit hatten sich ältere Ford-Modelle aber auf dem Markt gebrauchter Autos zu Sorgenkindern gemausert; vor allem war das der Taunus der letzten Serie (1979-1982). Er konnte nur noch zu Discountpreisen verkauft werden und wurde ebenso ungern in Zahlung genommen, weil ihn schlicht niemand mehr haben wollte. Viele gute Exemplare aus Rentnerhand, oft mit tollen Sechszylindern mit 90 PS und der Ghia-Ausstattung, in wirklich schönem Zustand, lockten durch niedrigste Preise trotz bestem Zustand in jeder Hinsicht dubiose Käufer an, die den Taunus dann nach kurzer Zeit entsorgten, weil er nicht mehr gepflegt wurde und das den Käufern übel nahm. Viele Taunus aber wurden auch in der Prämie verschrottet, die Ford ab 1994 Neuwagenkäufern bot, wurde ein Auto ohne Katalysator dagegen gegeben: 3.000 Mark gab es, egal was man brachte und es hatte keinen Abgasreiniger – Ford-Händler haben besagte Altwagen dann entsorgt, wurde ein neuer Ford mit G-Kat gekauft. Mit Albert Caspers als neuem Vorstandsvorsitzenden ging es weiter voran, nachdem John E. Hardiman bereits 1993 gekündigt worden war – der Mann mit der großen Brille bewies Weitblick und startete ein riesiges „Festival“ an Neuigkeiten. Das passte, denn 1996 gab es Sondermodelle des Mondeo namens „Fashion“ und eben „Festival“ mit serienmäßiger Metallic-Lackierung, Kassettenradio mit RDS Ford 2006 und besonderen Radzierkappen ohne Aufpreis. Unvergessen ist die Lackierung „Elektrikrot“.
1996 wiederholte sich das, was man schon beim Escort nach nur zwei Jahren getan hatte; der Mondeo bekam, obwohl erfolgreich und bei Testern und Kunden geschätzt, ein Facelift im New-Edge-Design. Somit wurde auch eine neue Designsprache bei den Kölnern begründet. Ähnlich kam der Fiesta Mk4 ab 1996 um die Ecke gerollt – erstmals gab es zwei Airbags aufpreisfrei in dieser Klasse! Der populäre Vorgänger wurde als Fiesta Classic noch eine Weile angeboten, bis als neues Einsteigermodell und heute fast schon Klassiker Ende 1996 der kleine, flotte Ford Ka auf den Markt kam. Die wuchtigen schwarzen Stoßfänger, das weich geformte und teils lackierte Armaturenbrett sowie das neue New-Edge-Design wurden das Markenzeichen des Ka, der es tatsächlich bis 2008 auf dem Markt aushielt und ein Hit wurde. Ein Erfolg wurde auch der erste deutsche Van von Ford, der Galaxy. Er war eine Kooperation mit VW (Sharan) und Seat (Alhambra) und gilt heute als Solidester aus diesem Trio. Über 45000 Mitarbeiter in Deutschland und Belgien (Mondeo-Produktion in Genk!) garantierten einen hohen Qualitätsstandard, und an die 2000 Vertragsunternehmen stellen deutsche Kunden meist zufrieden. In der Produktionstechnik und Effizienz war Ford um 1995 herum einsame Spitze: Da sehr viel koordiniert wurde, konnte niemand in Europa billiger Autos bauen als die Kölner das konnten. Außerdem stimmte die Qualität: Ford war 1993 erster Autohersteller, der sich nach DIN ISO 9001 TQM zertifizieren und die Qualität von unabhängigen Sachverständigen werksfremd überprüfen ließ.
Modellpolitisch ging es eher zaghaft weiter, nachdem 1996 das Jahr von Ford war: Im Dezember 1997 erhielt der Scorpio noch eine Aufwertung, ebenso der Escort. Beide gingen in ihr letztes Jahr. Der Scorpio lief im Mai 1998 ersatzlos aus, was Kenner und Freunde noch heute bedauern, da er wirklich ein tolles und brauchbares Auto war – und der Escort wurde im Oktober 1998 vom Focus beerbt. Doch der Evergreen, seit 1968 in verschiedensten Reihen gebaut, war keinesfalls am Ende seiner Laufbahn und überlebte als günstiger Escort Classic noch tatsächlich drei Jahre lang bis 2001. Somit wurde auch diese Modellreihe insgesamt elf Jahre lang gebaut, wie der Vorgänger, der erste Frontantriebs-Escort. Dafür setzte sich der Focus sofort durch; er gewann etliche Tests und besiegte auch den Golf, was dem Escort nie gelungen war. Den Focus gab es als Stufenheck, Fließheck und Turnier (Kombi).
Zum Modelljahr 2000, also im Sommer 1999, erhielt dann auch der Fiesta eine Auffrischung und wurde im letzten Facelifting zum Fiesta Mk5. Ansonsten standen im Dezember 1999, zur Jahrtausendwende, die Modelle wie folgt im Ausstellungsraum:
Ford Ka – für die Damenwelt und die Einsteiger. Ford Fiesta – für die Freundinnen und Freunde solider, ausgereifter Kleinwagen. Ford Courier – für Fiesta-Freunde mit Transportgelüsten. Ford Escort Classic – für Traditionalisten, die ein gutes Auto für wenig Geld wollten. Ford Focus – für die Käufer von Kompaktwagen als Fließheck, Stufenheck und Turnier. Ford Mondeo – als Stufenheck, Fließheck, Turnier, V6 und ST200. Ford Cougar – das Sportcoupé auf erprobter, solider Mondeo-Basis. Ford Explorer – kaum verkaufter Geländewagen für Luxus-Fans. Ford Transit – für die Aufgaben eines echten Praktikers.
Heute kann man sagen, dass Ford in den 90er-Jahren den Grundstein dafür legte; die Basis für das, was die Marke heute darstellt. Als Hersteller preiswerter Autos von bester Qualität, die sich hinter keiner anderen Marke verstecken muss, sind die Kölner heute in aller Munde. Und die Modelle der 90er-Jahre spielen noch eine Rolle auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Teuer sind auch diese nicht – leider auch nicht immer sehr gut erhalten, da das Alter seine Spuren hinterlässt und Ford auch nicht hexen konnte. Aber grundsätzlich sind Ford-Modelle der 90er-Jahre sehr empfehlenswert, kommt man an ein gepflegtes Exemplar: Sie alle sind technisch problemlos und brachten schon 1993 (Mondeo) eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung mit, die heute noch akzeptabel ist. Ein Klassiker der Zukunft ist der derzeit billigst angebotene Scorpio – er befindet sich auf einem ähnlichen Punkt wie vor 20 Jahren das die letzten Taunus, die heute gefragte Szene-Autos sind – und eine für Anfänger immer noch gute Wahl sind die Fiestas der Jahre 1989 bis 2001. |


Kommentare: 84
31.07.2012 11:42 |
spillerkiller
"Als Hersteller preiswerter Autos von bester Qualität, die sich hinter keiner anderen Marke verstecken muss, sind die Kölner heute in aller Munde. Und die Modelle der 90er-Jahre spielen noch eine Rolle auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Teuer sind auch diese nicht – leider auch nicht immer sehr gut erhalten, da das Alter seine Spuren hinterlässt und Ford auch nicht hexen konnte."
Fazit, die Autos hatten doch keine gute Qualität, sonst wären sie heute besser erhalten.
31.07.2012 11:47 |
KadettilacKS
Hallo Gemeinde,
ich hatte 1991 einen neuen Ford Escort Diesel 1,8 ergattern können, es gab zu der Zeit schlecht Neu oder Gebrauchtwagen zu kaufen wegen der vielen neuen Bundesbürgern die endlich ihren Trabant oder Wartburg weggegeben haben, ich habe die vielen Ostautos auf dem Hof stehen sehen ( 3000 Mark Prämie gabs..)
ein weißer 1,8er Diesel als Neuwagen war noch übrig, ich hab vorher nen eckigen Orion gefahren und davor Sierra.... Fakt ist : ich hatte noch nie einen solch grottenschlechten Neuwagen erwischt... ständig war an dem Auto irgendwas kaputt ( klar Garantie.. ) dann hats die C Säule erwischt ..Rißbildung .. wurde mit Reparaturharz (!) vom Ford Händler repariert
die 2 Sierras vorher und der Orion waren klasse Autos , aber der runde Escort eine Katastrophe, ich habe auch nie mehr gleich das neue Modell einer Marke gekauft, sollen doch erstmal die anderen gefälligst Probefahren
Gruß aus Kassel
31.07.2012 12:23 |
Fordlover1975
Tja, in den 90ern hat sich bei Ford vieles zum positiven gewandelt. Den
Fiesta ab 89 habe ich mir damals 1990/ 1991 bewusst angesehen und
Probe gesessen, vor allem beim S bekam ich glänzende Augen. Weiß auch noch, das bei unserem Ford Händler( Ford Hillmann ) sehr kompetente und freundliche Mitarbeiter wirken. Im Gegensatz zu VW, Opel, Daimler Audi.... positiv zu erwähnen ist noch der Renault Händler ( Fa. Rehbein später Voges in WHV, im Umkreis von 25 KM Gassert, Kirchhoff , Janssen )
31.07.2012 12:25 |
Fordlover1975
Bin mit meinem Escort MK 6 Turnier 1.6i 16 V Saphir ( der mit der XR-Front ) zufrieden.
31.07.2012 12:45 |
meehster
Für mich ist ein 90er-Jahre-Ford keine Alternative (mehr), nachdem ich einen 1994er Escort 1,4 hatte, der das unzuverlässigste Auto war, das ich je hatte. Die Kiste brauchte trotz über 17 Litern Durchschnittsverbrauch öfter eine Werkstatt als eine Tankstelle.
@ Hans: Wenn Du schon speziell über die 90er schreibst, dann bitte die kompletten 90er.
31.07.2012 12:56 |
Monstrabidur
Bei Fords der 90er im fortgeschrittenen Alter assoziiere ich immer mit grauem Panzerband (ok, es gibt auch ganz selten andere Farben) getapte Stoßfänger, bei denen sich das verbrauchte Fahrzeug in der letzten Hand vorm Verwerter befindet.
31.07.2012 13:00 |
Fordlover1975
Bei VW und Opel fallen mir spotan fehlende Blinker / Standlichtkappen, Radkappen,
Rost, rödelnde Getriebe etc. ein. Von manchem Insassen möchte ich lieber der Etikette halber schweigen....
31.07.2012 13:50 |
r-o-b-e-r-t
Bin mal gespannt, wie die heutigen, tollen Neuwagen in 15 oder 20 Jahren aussehen. Auch der aktuelle Mondeo, weil er ja so eine super Qualität hat (Ich lach mich schlapp)...
31.07.2012 15:39 |
tom_200d
Als ich mich Anfang der 90'er Jahre nach einem Nachfolger meines 82'er Taunus gemacht habe, habe ich mit Schrecken festgestellt wie schlecht die Fords im Innenraum geworden sind. Alles nur noch billig zusammen geschraubt und voller Plastik. Kein Ambiente, kein Wohlfühlen mehr, obwohl gerade Ford dafür bekann war, aber in 90'er war es damit endgültig vorbei.
Die Jahreswagen die ich mir 1993 angesehen wurden beim Fordhändler wie auf einem Basar feil geboten. Als Neuwagen vielleicht noch kaufbar, aber die Fords der 90'er Jahre ließen sich schon nach einem Jahr nur noch durch Rabatte an den Mann bringen.
Ich habe mich dann 1993 für einen neuen Renault 19 entschieden und diesen 10 Jahre ohne ausserplanmäßigen Boxenstop gefahren. Ich glaube das dieses ein Ford des gleichen Baujahres nicht geschafft hätte.
31.07.2012 16:04 |
wazzup
Fords der 90er - nein danke. Bin selber lange genug damit rumgegurkt, sowas würde ich mir nie wieder antun.
Der Ka ist die absolute häßlichkeit und kann nirgends überzeugen
Fiesta MK3 hatte die schlimmsten Rostprobleme, MK4 und 5 waren da zwar besser aber Qualitativ auch weit unten.
Escort: Der MK4 war für seine Zeit ein gutes Auto, wenn auch Motortechnisch (sehr) Rückständig, aber dafür mit einer guten Fahrwerkskonstruktion und brauchbarer Rostvorsorge. Mit dem MK5 kam der Rost im dutzend billiger, der MK6 war einfach nur häßlich und hatte auch keine Langzeitqualität. Der MK7 war dann zumindest optisch stimmig, die Rostvorsorge minimal besser, aber insgesamt immer noch Lichtjahre vom Golf entfernt, bestenfalls vergleichbar mit der Rostbude Golf III
Mondeo MK1: *würg* und Rost MK2 bestenfalls optisch OK
Scorpio: MK1 schön 80er style, MK2 naja mit nicht Massentauglicher Optik - aber nicht unbedingt der schlechteste Ford.
Cougar: Mein Persönlicher Favorit, wollte früher sogar mal einen haben. Ein Ami eben.
31.07.2012 16:41 |
supermailo
Ich hatte einen Ford Escort Cabrio MK IV XR3i. Als ich kaufte etwa 4 Jahre alt. Schickes Fahrzeug, dass mich nie ernsthaft im Stich ließ. Lediglich nach der Waschanlage musste man immer die Zündverteilerbox (oder so ähnlich) manuell wieder trocken legen.
Ein echter Seitenhieb kam allerdings beim Verkauf des Fahrzeugs. Es waren mehr oder weniger alle Gelenke und Lager ausgeschlagen die das Fahrzeug hatte. Und das mit gerade mal 70.000km auf der Uhr.
Da war mein erster Ford, ein 80er Granada, den ich als 10 Jahre alten Gebrauchten kaufte schon von anderem Kaliber. Als Rostlaube bekannt, zumindest der damalige Tenor, gönnte ich mir das Teil damals als mein erstes Auto.
Der 2,8 Liter Doppelvergaser mit 135 PS war zwar durstig, aber in Verbindung mit der 3-Gang Automatik flott und tierisch bequem. Als Ghia war natürlich alles an Bord was man für damalige Verhältnisse brauchte. Sogar ein nachgerüstetes Soundsystem mit seperatem Equalizer und so ´nem Quatsch.
Der Besuch einer Werkstatt wegen einer defekten Auspuffschelle brachte dann irgendwann Gewissheit. Die Kiste war für Ihre 10 Jahre in einem Top Zustand und Rostfrei. Lediglich der auch an Neuwagen zu findende Flugrost war vorhanden.
Ich gab mehrere Stoßgebete an den Vorbesitzer, ein wahrscheinlich gut betuchter und pflegefanatischer Anwalt, von mir.
Irgendwann hatte ich als "Auto für den Weg zur Arbeit" neben meinem damaligen Integra auch noch einen Fiesta (vor etwa 13 Jahren). Das war allerdings eine echte Krücke und auch mein bis heute letzter Ford.
Was allerdings nicht heißt, dass es nicht irgendwann wieder mal einer wird.
31.07.2012 19:00 |
escort_fahrer32
Weil....
Extrem günstig zu bekommen und zu reparieren!
Und mir gefallen (fast) alle Modelle
Ok,sie haben teilweise massive Rostprobleme,aber die bekommt man auch in den Griff!
Hatte bisher immer Ford´s der 90er und mit keinem große Probleme!
Die Leute,die was gegen Ford sagen,sind zu 99% noch nie in einem gesessen geschweigeden gefahren
31.07.2012 19:19 |
_RGTech
Ford hatte irgendwie in den 90ern nur die Art Fahrzeuge, die mich nie interessierten, im Programm. Scorpio und Sierra waren schon in der Erstversion mehr als langweilig - Revolutionen damals, aber nach 10 Jahren designseitig ausgelutscht wie heute der "erste" Rundaugenmercedes W210 vor Mopf.
Mit Fiesta 3 und Escort 5 begann auch hier die rundgelutschte Weichplastikzeit, der Ka konnte sowieso nie überzeugen - ein Twingo in hässlich, aber nicht mal von besserer Qualität - und der Rest, tja welcher Rest eigentlich... total in Vergessenheit geraten
Für mich fängt Ford erst wieder mit Focus I, Mondeo '01, Fiesta VI an.
31.07.2012 19:28 |
meehster
@ RG: Du hattest doch mal einen Scorpio. Der war zwar wimre nicht ganz so eine Katastrophe wie mein Escort, aber Freude hat er Dir auch nicht gemacht, gell?
31.07.2012 19:58 |
Trottel2011
Ich habe "NEIN" gewählt... Aber auch nur, weil ein Ja nicht reichen würde, da es meiner Meinung nach davon abhängt was man kauft und wofür es gedacht ist.
Ein Transit oder Courier war ein Gebrauchsgegenstand, welches die 5-7 Jahre im Betrieb verweilen sollte und dann durch einen neuen Transit/Courier ersetzt werden sollte. Hilfreich: wenn der Wagen weggerostet ist und sowieso schon laut Buchhaltung den Restwert "0" hat, ist es nicht schlimm. Zudem kauft man keinen gebrauchten Nutzfahrzeug der "Kurier" Klasse (sprich, Transit, Courier, usw.) da diese während des Gebrauchs oft "geschändet" werden.
Der Mondeo ist heute noch "tolerabel". Man kann Gebrauchte aus den 90ern kaufen - wenn diese gepflegt wurden. Ansonsten auch wie alle 90er Fords: wegerrodiert.
Fiesta und Ka würde ich auch nicht kaufen wollen. Typische Kleinwagen mit alter Kleinwagenkaufthese: Frau vom Mann soll den Wagen fahren und dies vielleicht 8 Jahre, maximal. Dann ist der Wagen Kernschrott. Und das traf auf beide zu.
In der Kompaktklasse ehemals mit Escort dann aber ab 98 mit Focus besetzt würde ich mich noch ein wenig umschauen
Essis gibt es ja schon noch im guten Zustand. Man muss die Perlen suchen, aber es gibt sie da draussen. Über den Focus braucht man nicht viel sagen. Der ist ja soweit schon sehr haltbar. Auch 14 Jahre nach Produktionsbeginn der 1. Generation sieht man sie noch umherfahren.
Sierra und Granada/Scorpio... Da bekomme ich Bauchschmerzen. Müsste ich mir da etwas aussuchen, würde es nur den letzten Scorpio als Kombi sein. Sierra ist ein tolles Auto aber leider wieder die typischen Attribute von Ford aus den späten 70ern, den 80ern und natürlich den 90ern. Leider sind die Fahrzeuge schneller verbraucht als verkauft... Ich freue mich wenn ich einen Sierra sehe, aber dann ist in 99,9% aller Fälle der Radkasten hinten durch und die Schweller lösen sich während der Fahrt in Staub auf. Eigentlich grausam...
Also von mir ein: JEIN also je nach dem WAS ich kaufe und WOFÜR ich es kaufe. Als Winterschlampe sind alle zu gebrauchen. Als schützenswerte Sommerkiste nur die, die man wirklich im SEHR guten Zustand (sowohl technisch wie auch "blechlich") erhalten kann.
31.07.2012 20:19 |
Dr Seltsam
Ich wollte mir eigentlich einen schönen Abend auf dem Sofa machen, aber wenn ich den Blödsinn der Gefrusteten hier lese muss ich mich doch mal zu Wort melden.
Erstmal, sehr gute Zusammenfassung von Italeri. Wie mans nicht anders erwarten kann. Ein schöner und saubrer Blog ohne Zweifel. Die Kommentare hier sind allerdings unter aller Sau und lassen jegwedes Fachwissen vermissen.
Erstmal, der KA ein Auto das keiner wollte? Der KA wurde wie Italeri sagte, von 96 bis 2008 gebaut. Das sind 14 Jahre! Solange wurde kaum ein andres Auto was in den 90ern vorgestellt wurde gebaut und ich glaube kaum das Ford den Wagen solange gebaut hätte, "wenn ihn niemand gewollt hätte".
Der KA ist einfach ein Hausfrauenauto und soll Omas, Hausfrauen und Fahranfänger günstig und simpel von A nach B bringen und das zumeist im urbanen Umfeld. Erkennt man auch an der recht genialen, dreigeteilten Stoßstangenkonstruktionen. Bei einem Rempler oder Unfall musste dadurch nicht die komplette Stoßstange getauscht werden.
Die Rostvorsorge sprang vor allem vom MK-3 zu 4 beim Fiesta spürbar an. Bei MK-3 rostete fast jeder irgendwann mal an den Radläufen und Tankstutzen. Beim MK-4 ging dies deutlich zurück, nur die wenigsten MK-4 hatten dort noch ernsthaft Rost. Ein paar Ausnahmen ausgenommen, ich vermute allerdings das diese aus einem bestimmten Werk kammen und entsprechend dort die Rostvorsorge schlechter war, wahrscheinlich weil dort hauptsächlich für die südlichen Märkte produziert wurden.
Das Problem der "Tapestangen" liegt darin, dass damals bei Mondeo und Escort Stoßstangen aus extrem harten Plastik verwendet wurden. Beim ersten Aufprall brechen daher große Stücken ab, unser MK-2 Mondeo hatte das auch. Da viele sich die Reperatur sparen wollen, wickeln sie einfach Tape herrum, entsprechend sieht das ganze dann aus.
Führt zum nächsten Punkt. Die hauptsächliche Kundschaft von Ford, waren meist Leute mit geringem Einkommen oder sehr sparsame Menschen. Entsprechend wurde, besonders um so kleiner der Ford wurde, an der Pflege gegeizt. Wer sich mal die Servicehefte der 90er Ford auf dem Schrott anschaut, der wird sehen das da oft nach dem dritten oder vierten Stempel schluss ist. Entsprechend sehen die Autos dann natürlich auch aus, wenn ich einen Hund nicht fütter stirbt er. So einfach ist das. Das will natürlich keiner mehr heute zugeben, dass er vielleicht mal das Öl vergessen hat oder die Waschstraße nur etwas war, was man im vorbeifahren sah.
Und wenn ich ein Auto nicht pflege, vergammelt es. Zumal gerade gebrauchte Ford oft bei Fahranfänger, Niedriglöhnern und Handwerkern ( Escort, Sierra, Mondeo ) beliebt sind und dort erst recht fertig gemacht werden. Was man den Leuten bei ihrem Lohnniveau aber nicht wirklich ankreiden kann. Man schaue übrigens auchmal wieviele Escort mit polnischem Kennzeichen noch leben, scheinbar wissen die Polen das ein kaputter Scheinwerfer kein Grund für den Schrottplatz ist.
Apropo Gammeln, Freunde andrer Marken sollten sich da nicht zuweit aus dem Fenster lehnen. Ich werf mal die Stichwörter Golf 3, Opel Omega und Astra, Mercedes W202 und ähnliches in den Raum. Wie in einem meiner letzteren Blogs geschrieben ( 24 Jahre, ich hab keinen Bock den jetzt rauszusuchen ) wurde in den 90ern die große BWL-Runde eingeläutet. Alle Hersteller haben stark gespart was bestimmtes Qualitätspunkte angeht, sogar eben Mercedes.
Da Ford herrauszustellen is schon etwas lala. Was übrigens das Plastik angeht, ALLE Hersteller haben damals zum Teil massive Plastikcockpits in der Zeit verbaut. Nur das sie bei VW meistens schwarz waren und bei Opel irgendwo zwischen schwarz und grau, genaue Farbanalysen soll hier nicht der Rot-Grün Blinde machen. Das war damals eben der Modetrend.
Desweiteren Meehster wissen wir jetzt alle das du mal ganz toll mit nem Escort in die scheisse gegriffen hast. Das du damals das Ding nicht direkt wandeln ließt und aufgabst ist deine Schuld, nebenbei gefragt hätte man vielleicht auchmal bei der Probefahrt was merken können. Ist aber kein Grund gleich eine ganze Jahrzehntspalette von Autos quer durch die scheisse zu ziehen.
Anbei übrigens noch ein Foto was ich heute gemacht habe. Zu sehen ist ein Ford Fiesta MK-3 Calypso, die Cabrioausführung. Null Rost, strahlendes Rot, perfekt erhalten. So kann ein Ford aussehen, wenn er den Pflege bekommt. Dazu noch die Empfehlung zu meinem Blog, wo ich einen Tatsachenberricht über 200.000 KM Ford Fiesta MK-4 festgehalten habe mit Technik-Check. Auch hier sieht man deutlich, dass Pflege das Alpha, Omega und alles dazwischen ist, wenn es um das Aussehen eines Autos über 10 Jahre nach Bauzeitende geht.
Ich habe fertig!!!!
(313 mal aufgerufen)
31.07.2012 20:41 |
pete173
Der Ford Puma wurde hier völlig vergessen, wenn mich nicht alles täuscht...
31.07.2012 21:10 |
Dan41747
Fakt ist nunmal dass es bei jeder Marke Gurken gibt und das durchaus auch unter Kernsoliden Modellen, Ich persönlich habe einen Arbeitskollegen der einen Golf 3 fährt, null Rost an der Kiste und Fahrzeugpflege ist dem Kerl fremd, er kennt nur treten treten und nochmal treten, wohingegen Ich jemanden kenne der einen nagelneuen Mercedes gekauft hat, eine E Klasse meine Ich und der hat nur ärger mit dem Hobel, wohingegen mein Ford tadellos läuft und Ich mit jeglichem Ford den Ich bisher hatte null mit Rost am Hut hatte.
Also nicht immer gleich pauschalisieren.
Gruss
Daniel
31.07.2012 22:07 |
Andi2011
Moin,
ein sehr schön zusammengefasster Blog zur Ford Geschichte der 90er Jahre, sehr lesenswert und gekonnt geschrieben,danke dafür!
Ergänzend zu den 90er würde ich auch noch den Puma und Cougar erwähnen,beide kein Riesenerfolg aber mit eigener kleiner Fangemeinde und bei beiden Wagen bin ich mir Sicher: in 10 Jahren werden die auf diversen Treffen ein seltenes und begehrtes Auto sein.
Den obligatorischen "Schlechtrednern" (von denen ich -und da bin ich bei Doc Seltsam- einige mit immer den gleichen wiederholten Phrasen durch jeden zweiten Ford Thread wildern sehe) sei noch mal in Erinnerung gerufen, dass Ford in den 90er eines der wirtschaflich effizientesten Unternehmen in der Autobranche war und auch als einziger der großen Unternehmen aus der letzten Wirtschaftskrise ohne staatliche Unterstützung herauskam und aktuell einer der größten und traditionsreichsten Hersteller weltweit ist - das wird man im übrigen nicht wenn man schlechte Autos baut die keiner will.
Ford hat es leider in den 90ern verpasst (und ist da auch bis heute leider nicht viel besser) seine Produkte mit einem entsprechenden Image zu versehen und zu bewerben, dass hat z.B. VW viel besser verstanden, Zitat: Sag doch einfach wir fahren Golf - ein Volltreffer!
Image ist halt wichtig (und manchen wichtiger als ein Auto das ihren Bedürnissen und Möglichkeiten entspricht), obwohl ich schon feststellen muss, dass sich das Ford Image in Deutschland besonders in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert hat.
Was ich heute von Ford sehe läßt mich persönlich positiv in die Zukunft der Marke sehen:
Mit Mullaly hat man einen guten Chef,die Strategie von Ford klingt für mich stimmig, die Modelpalette ist gut aufgestellt und spielt in der jeweiligen Liga oben mit, die kommenden Modelle haben allesamt Potenzial erfolgreich zu sein.Was will man mehr.
Würd ich einen Ford aus den 90ern kaufen? Unter den gleichen Gesichtspunkten wie jedes andere Model der 90er (Pflegezustand,Unterhaltskosten,Teilebeschaffung usw.) auf jeden Fall!
Grüße
Andi
31.07.2012 22:14 |
silverdreammachine
Die Ford der 90er meiner Eltern liefen zuverlässiger als die jetzigen...
nur der Escort meiner Schwester hatte schwere Rostprobleme...
31.07.2012 22:38 |
backbone23
Ist mir auch gleich aufgefallen, dass der Puma (immernoch) fehlt.
Amen, vor allem wenn die Kisten eine Anzahl von Vorbesitzern hat, die man nicht an einer Hand abzählen kann und eine Laufleistung aufweist die eigentlich niemand ernst nehmen kann.
Da ich mit meinem 96er Fiesta relativ zufrieden war, würde ich mir wieder einen Ford aus den 90ern kaufen. Meinen Focus zähle ich mal nicht dazu.
31.07.2012 22:51 |
Goify
Einen Ford? Nein danke, lieber gut zu Fuß, als schlecht gefahren. OK, das ist übertrieben, aber falsch ist es auch nicht. Die dümmlichen Sprüche mit dem Ford weg und mit dem Zug zurück oder er fuhr Ford und kam nie zurück hatten und haben leider ihre Daseinsberechtigung. Erst gestern blieb mein Vater mit seinem Mondeo wieder liegen. Gut, er ist schon zwei Jahre alt, da kann das passieren, aber nicht schon wieder mit verheerendem Service der Ford-Werkstatt.
Ich sag mal so und auch mit ganz viel Polemik: Das Leben ist zu kurz um Ford zu fahren. Das ist meine ganz persönliche Meinung dazu und dass diese so negativ ausfällt liegt daran, weil es Ford bis jetzt nie schaffte, wirklich gute Modelle auf den Markt zu bringen, es gab zwar positive Ausreißer, aber keine gleichmäßig hohe Qualität. Dazu noch die Misere mit den Werkstätten, die mir wohl jeder bestätigen kann, sogar Dr Seltsam schrieb schon davon. Ich sehe Ford dort, wo Opel vor fünf Jahren war, eine Marke mit gar nicht mal so schlechten Aussichten. Jetzt wissen wir, dass mit Opel bald Schluss sein wird und auch Ford wird zu kämpfen haben um überleben zu können.
Wenn Henry Ford wüsste, was mit seinem Namen für Produkte verkauft werden, er würde vom Glauben abfallen.
31.07.2012 22:56 |
silverdreammachine
Goify, ich muß dir leider widersprechen, gerade die Ford der 80er und 90er waren absolut zuverlässig... meine Eltern hatten `n 17m, `n Consul, 2 Granadas, `n Fiesta, `n Scorpio, 2 Mondeo, meine Schwester 2 Escort- alles absolut zuverlässige und superschöne Autos- erst der jetzige Mondeo (2008er?) macht öfter Probleme, aber Montagsautos gibt`s ja bei jeder Marke...
Edit: Und über die Werkstatt gibt es seit den 70ern auch keinen Grund zu Beschwerden!!
31.07.2012 22:58 |
Dortmunder 65
Hi,
Montagsautos gibs bei allen Herstellern und auch das Gegenteil, Wagen die scheinbar nie kaput zu kriegen sind.
Habe schon einige Marken gefahren, aber bislang keinen Ford und das nur weil ich nie einen passenden
gefunden habe sobald ein Kauf anstand.
Mein Vater hatte wohl 17,15 M (Bezeichnung korekt?) und Taunus, sehr robuste Kisten.
Meine Schwester hatte einen katastrophalen Escord. Mein Bruder einen durchschnitlichen Scorpio.
Gruß
Dortmunder 65
31.07.2012 23:04 |
Goify
Jaja, berühmte Einzelfälle.
Geh mal in den Ford-Bereich auf MT, da stellt es dir die Fußnägel hoch. Auch wir haben und hatten diverse Ford in der Familie. Wenn die Wagen nicht so billig wären, würde die keiner bei uns noch fahren. Mein Vater nimmt ihn nur, weil er 50 € weniger im Monat Mehrleasingrate als der Passat kostet. Wobei dieser sich auch nicht mit Ruhm bekleckern konnte.
Mein Kumpel war so sauer, dass er seinen Focus in einen Audi eintauschte, der eig. weit über seinen Verhältnissen liegt, eintauschte, nur um endlich mal Ruhe mit Reparaturen zu haben.
Schluss mit Bashing von mir an dieser Stelle. Soll jeder kaufen, was er für richtig hält. Wenn es um Wagen der 90er geht, käme für mich wohl ein gepflegter 5er BMW oder ein CLK in Frage.
31.07.2012 23:09 |
Andi2011
Eigentlich schätze ich ja die meisten Beiträge von dir goify,aber das was du heute hier an überheblichem polemischem Quark abgelassen hast ist schon echt billig provokant
Grüße
Andi
31.07.2012 23:21 |
Goify
Tut mir Leid, Andi, aber der gestrige Abend war eben wegen der Panne im Eimer. Und wenn man dann mal so überlegt, was der Wagen in der Vergangenheit hatte, die sonstigen Fords in der Famlie, zieht man seine Schlüsse, die einem Fordfan natürlich sauer aufstoßen müssen.
31.07.2012 23:51 |
mr. mountain
Ein 1996 er Escort Turnier Ghia war unser Ford der 90er.
Wir fuhren ihn von 2001 bis Anfang 2007.
Typische Mängel wie die Roststelle am Heckwischer oder der durchgerostete Schweller beseitigte eine Karosseriewerkstatt fachmännisch und zum guten Kurs. Ende 2006 besorgte ich sogar einen Satz neuer Winterreifen.
Nichts deutete auf den nahen Motorexitus hin.
Leerlaufschwankungen blieben in einer freien Werkstatt ohne Befund.
Eine Zweitmeinung beim Ford-Profi führte zum Wechsel der Zündkerzen.
8 Tage später blieb der Wagen mit defekter ZDK liegen.
Km-Stand 225.000. Damals war ich verärgert, da der Vorgänger, ein Escort Bravo bei 213.000 km die Hufe aufgrund durchgebrannter Ventile hochriss.
Mangelnde Pflege lag bei beiden Ford nicht vor, allerdings bekommen meine Autos heute Synthetiköle.
Der Motorschaden führte vor 5 Jahren dazu, dass es dann ein Mitsubishi wurde, der sehr zuverlässig läuft.
Mein Vater fährt seit 8 Jahren einen Focus, der qualitativ eindeutig besser als die Escort sind.
Zu den Ford heute: Ein Bekannter fuhr als Dienstwagen 10 Jahre drei Galaxy und mittlerweile einen Sharan. Sein Fazit: Kein Unterschied bzgl. Qualität und Zuverlässigkeit.. Das lässt Ford doch hoffen!
Und das gute Preis/Leistungsverhältnis haben gebrauchte Ford doch nach wie vor.
31.07.2012 23:52 |
norbert_g
Also ich trauere meinem Granada Turnier immer noch nach, der hat mich bis zur Trennung nie im Stich gelassen und was zu den anderen Marken zusagen ist: der Granada war sehr gut zu VW in die Werkstatt zu ziehen.
Der Granada kam wegen einem 745 Turbo weg, aber er fuhr im Winter jedem BMW auf und davon.
Mein Bruder hatte nämlich so einen BayrischenMistWagen, mit dem brauchte er bei Schnee gar nicht erst starten.
Norbert
01.08.2012 01:03 |
backbone23
Geht mir genauso.
Das gilt wahrscheinlich für viele dieser Automobilpioniere!
Das wiederum gilt wahrscheinlich für viele der Marken-Bereiche!
Und wenn man sich mal die Umfrage zur Zufriedenheit 2011 im Ford-Bereich anschaut (unbeachtet wie repräsentativ die ist), sieht man dass Ford wohl doch nicht so schlecht ist.
01.08.2012 02:06 |
Hartgummifelge
Als 1998 von einem unserer Aninstitute der damals 3 jährige Polo 6N mit 45PS und bis dahin mit 3. Servolenkungsschaden ausgemustert werden musste, wurden für den Polo mit 35000km auf dem Tacho sagenhafte 2000DM beim Kauf des Couriers gutgeschrieben.
Nach 8,5 Jahren, wurde der Courier beim Kauf eines Transits MK6 in Zahlung gegeben. Für den Courier, mit über 270000km auf dem Tacho, wurden 3100Euro (~6200DM) angerechnet, bei dem bis dahin, lediglich Reifen, Bremsen, Kupplung, Federn und Dämpfer getauscht werden mussten. Ansonsten hatte er nichts was ihn in die Werkstatt trieb, nicht mal die Karosse hatte einen Rostansatz.
Soviel zum Thema, Qualität und Verarbeitung, und Verkaufswert, VW vs Ford.
01.08.2012 08:47 |
der_Derk
Wir hatten damals 12 Jahre lang einen weißen '90er Fiesta - "Champ" mit Schiebedach, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung, Tieferlegung und 185er Reifen auf 13" Exip-Felgen. Die Optik konnte also geschickt überspielen, dass nur das kleine 50-PS-Rasselmonster drin steckte
:
Für seine Zeit ein Klasse Fahrzeug, und entgegen aller Unkenrufe hat er uns zuverlässig begleitet, war billig zu unterhalten und hat sowohl meine ersten Fahrversuche ausgehalten als auch die meiner Schwester. Nervig war allenfalls der im Jahrestakt zerfallende Endschalldämpfer (i.d.R. im Rahmen von Fords "Auspuff-Wochen" für 60-80 DM ersetzt), der beginnende Rost an den Radläufen sowie der ab 100000 km exorbitante Ölverbrauch - nur war Nachkippen billiger als die Reparatur. Mit 130000 km wurde er dann verkauft, aufgrund der Erfahrungen mit Ford kam ein '95er Escort Cabrio als Ersatz. Zum Kampf mit dem Rost oder sonstigen Tücken kam es aber nicht mehr - nach einem Jahr beendete ein Mercedes das Escort-Dasein, zumindest aus wirtschaftlicher Sicht. Die eingebaute Vorfahrt hat in der Realität nicht funktioniert, immerhin sind wir so gut aus der Sache heraus gekommen.
Trotz der guten Erfahrungen habe ich oben das "Nein" angekreuzt - denn das oben erzählte liegt mittlerweile ca. 7 Jahre zurück (die Ablehnung ist also weniger mit dem Hersteller zu begründen, als mit dem Allgemeinzustand und dem Alter). Kaufgrund für die Fords war bei uns auch der geringe Einstiegspreis und die entsprechend niedrigen Unterhaltskosten, und diese verbreitete Motivation spricht nicht gerade für überragende Pflege, welche ein preiswert hergestelltes Produkt aber nunmal ab einem gewissen Zeitpunkt benötigt - und dieser Punkt war am Beispiel eines '90er Baujahrs vor ca. 10 Jahren längst überschritten.
Als einzig wirklich empfehlenswert sehe ich aus dieser Ford-Palette noch den Maverick (welcher kein Ford ist) - wenn man relativ günstig 2,8 Tonnen schleppen muss oder in ein Gelände will, dass heutige SUVs nicht schaffen. Da sind die Alternativen nach wie vor dünn gesät. Bei den Volumenmodellen hingegen muss es nicht zwingend Ford sein, reparaturbedürftige Sarnierungsfälle aus den 90ern haben so ziemlich alle Hersteller im Angebot
.
01.08.2012 09:02 |
Dr Seltsam
Also zum Thema Mondeo:
1. Unser MK-2 Mondeo fuhr bis 250.000 KM und dann bekamen wir einfach ein unglaublich gutes Angebot für den MK-3 den wir jetzt haben. Sonst hätten wir den jetzt noch, den MK-2.
2. Der MK-3 den wir jetzt haben wird nächstes Jahr 10 Jahre alt. Noch nie liegengeblieben, 230.000 Kilometer auf der Uhr, fährt wie ein schweizer Uhrwerk tickt.
3. Dan der sich hier auch schon gezeigt hat kann wohl ebenfalls von je einem exzellent funktionierenden MK-3 und MK-4 Mondeo berrichten.
Unser Passat 2B, der Vorgänger des MK-2 Mondeos wurde hingegen bei 250.000 Kilometer abgestoßen wegen anbahnendem Zylinderkopfdichtungsschaden.
Und hier nochmal mein Blog über 200.000 Kilometer Fiestatechnik:
http://www.motor-talk.de/.../...km-die-fiestatechnik-t3925562.html?...
Bei Goify denk ich mal war es einfach Frust was da gestern Abend mitspielte. Man frage zu dem Thema auch mal nach DSG, TSI und Co herrum. Der Mondeo wird bald wieder laufen, bei den Kanidaten steht meist der Kulanzkrieg bevor und sie ans laufen zu kriegen ist da wesentlich aufwendiger.
01.08.2012 09:20 |
harrry
Hallöchen,
nun ja, Ford liegt mir eigentlich auch nicht. Auch die heutigen Modelle nicht. Ist halt alles billig-billig...
Dennoch habe ich mir, als Winterauto für meine Freundin, einen Fiasko (2000er Bj.) gekauft. Vor 1,5 Jahren für 1100,-€mit 90tkm.
Da ich bei einem Gebrauchtwagen IMMER erst einen Rundumschlag mache, sind noch mal knappe 1000,- an Teilen reingeflossen. Achsen, Ölwanne, Reifen, Bremssättel ...
Die Kaufentscheidung war, daß der Wagen KOMPLETT!!! rostfrei ist. Ich habe wirklich nirgends Rost entdecken können. Im Frühjahr gabs dann ein kleines Zusammenspiel mit einem Verkehrsschild (Querlenker, Kotflügel, ...) - wollte ihn erst verkaufen. Aber Dann hätte ich ggf. 300,-€ bekommen (und er war vollgetankt). Also habe ich ihn repariert. Mit Neuteilen natürlich.
Ja, nun kann der nächste Winter kommen.
Verarbeitungstechnisch ist der Wagen aber eine Katastrophe. Innen alles Hartplaste die klappert und im Motorraum alles verbaut, trotz des Popelsmotors (1,3l).
Aber nun ja, er fährt auch... :-)
So long...
01.08.2012 10:38 |
Linux_TDCi
Unsere Fords laufen bei uns wie ein Uhrwerk.
- Mondeo MK1 Ghia von 1995 bis 2002, dann innerhalb der Famile verkauft, hat dort 280.000 km ohne Probleme gelaufen, nur Klimakompressor musste getauscht werden
- Focus MK 1 FL von 2002 bis 2009 (160.000 km), zuverlässiges Fzg. Nur die Kupplungsfeder oder sowas in der Art musste ersetzt werden
- KA MK1 von 2002 (mit Klima u. Frontscheibenheizung (!)), läuft hier immernoch, keine Probleme, sehr zuverlässig.
- Mondeo MK3 ST als Diesel läuft hier seit 2009 ohne Probleme
Man muss aber dazu sagen, das wir unsere Autos pflegen und regelmäßig sauber machen sowie rechtzeitig zur Wartung (Ölwechsel usw.) bringen.
Wir sind zufrieden mit Ford, sicher gibt es hier und da, blöde u. inkompentente Werkstätten, aber das ist bei jeder Marke so.
Edit:
Um auf die Blogabstimmung zurückzukommen,
JA = wenn das Fahrzeug gut gepflegt ist und in einem guten Zustand ist
NEIN = wenn das die letzte Bruchbude ist
Trifft aber auch irgendwie auf alle Marken zu. Ich habe jetzt "JA" angeklickt, weil ich mir ohnehin nie ein Auto kaufen würde, was in den letzten Zügen liegt.
Da kann ich nur zustimmen. Ein wunderbarer Blog mit lesenswerten Artikeln. Weiter so!
Gruß
Linux_TDCi
01.08.2012 11:47 |
CaptainSlow
So ein Quatsch. Wenn du einem dieser Pioniere die Autos von heute mit deren FAhrleistungen, Komfort, extras und der ganzen Technik zeigen würdest, und sie sehen würden, daß in den meisten Industrienationen es total selbstverständlich ist sowas zu fahren, dann wären diese Pioniere wie Ford mehr als begeistert...
01.08.2012 12:09 |
Hartgummifelge
Was ist denn bei VW/Opel/BMW/Audi anders, nichts ausser dem Preis, der hier völlig überzogen ist, weil der Deutsche zahlt was dran steht.
Gleiche Modelle, gibts im europ. Ausland deutlich billiger. Der größte Frechheit ist, das manche Modelle in den USA für etwa die Hälfte des hier "normalen" Preises erhältlich sind, um dort die Nachfrage zu pushen, den Absatz zu steigern..
Der Deutsche lässt sich auch 2012 noch gerne von allen Herstellern blenden. und übers Ohr hauen..
In Belgien liegt die MWSt bei 21% nicht bei 19, wie bei uns.
Egal, die Autos sind am Ende, je nach Modell und Ausstattung 8-20% billiger als bei uns..
Nach Ausfuhr bekommt man zudem noch 2% MWSt Differenz erstattet ..
01.08.2012 13:22 |
Acanthus1
das ist noch ein richtiger FORD
seit 1992 der gleiche 4.6l V8 ..der ist ausgereift und geht wohl so schnell nicht kaputt
01.08.2012 14:26 |
MarioE200
ich habe etwas überlegt, ob ich meinen Senf dazusteuern soll...
Vorweg:
Ich möchte hier niemand persönlich angreifen oder seine persönlichen Vorlieben im Breich KFZ verunglimpfen.
Hier sind meine Erfahrungen mit Ford der 90er Jahre.
Mein Vater kaufte sich im April 1998 einen von August 1997 zugelassenen Moneo Turnier V6 Ghia.
Neupreis war knapp 60 t DM.
Als Vorführwagen hatte er gerade mal 3600km gelaufen.
Bezahlt wurde dafür 33.500 DM für ein fast neuwertiges Fahrzeug mit allerlei Tüdelüt an Bord. Eigentlich sollte es ein Passat werden, jedoch war der zu dieser Zeit mind. 10 t DM teurer und schlechter ausgestattet.
Als ich Ende 1999 umgezogen bin, habe ich mit meinem Vater die Fahrzeuge für ca. 4 Wochen getauscht. Er bekam meinen damals neu erworbenen 190 E 1,8 und ich den Mondeo.
Beeiendruckt hat mich die Straßenlage, der Motor, die komplette Ausstattung (sogar beleuchtete Türgriffe innen, Einparkhilfe und und und..)
Nachteilig fand ich:
die äußerst hakelige Schaltung, gerade im kalten Zustand
die schlechte Verarbeitung, alles trotz Holzimitat irgendwie "pappig" und knarzig
-das Heckrollo - wohin damit, wenn man unterwegs die Sitze umklappt
-Sitze umklappen sowieso unpraktisch, erst vordere Sitze ganz nach vorne, dann umklappen, dann nur ein Stück wieder zurück und unbequem Sitzen oder vorher Kopfstützen ausbauen
Nach 2 Tagen habe ich die Kopfstützen und das Heckrollo in den Keller gelegt.
Fazit des Mondeos bis zum Verkauf 2006
Pos.
geräumig, schnell, günstige Anschaffung, auf Langstrecke 9,5 Liter Verbrauch
Neg.
hoher Werteverfall (klar V6); Inzahlungnahme bei Ford für einen neuen Fusion = lachhafte 1800,-€ für einen durchgängig Scheckheftgepflegten Mondeo mit gerade mal 78 tkm und seitlich leicht zerditschter Heckstoßstange
Teuer war ebenfalls im Jahr 2003 der Zahnriemenwechsel und gleichzeitig der komplette Auspuff
hatte teure Ganzjahresreifen drauf, zum Jahrtausendwechsel waren meine Eltern in den Meraner Bergen unterwegs, trotz ASR kein For(d)tkommen. Seitdem entweder Sommer oder Winterreifen!
Eine Zündkerze hatte auf dieser Fahrt ihren Dienst quittiert.
Beim ortsansässigen Volvohändler konnten sie diese nicht tauschen, da sie dafür einen Spezialschlüssel von Ford bräuchten. Mein Vater wollte dieses nicht glauben und fuhr mit 5 Pötten 30 km weiter zu Ford, jedoch bestätigte der Werkstattmeister diese ungewöhnliche Konstruktion.
Was ich auch nicht verstehe, waum Ford immer noch an der abschließbaren Motorhaube festhält.
Ich habe mir damals einen Wolf gesucht (Männer schauen ja nicht in die Bedienungsanleitung
) als ich Wischwasser nachfüllen musste.
Aber: der Wagen hatte bis auf die Zündkerze keine außerplanmäßigen Reparaturen und keinen Rost
Verkauft wurde er damals nur, weil mein Vater als Rentner fast nur Stadtverkehr und Kurzstrecken fährt (KM Stand Fusion aktuell 31tkm), und der Mondeo bei dieser Fahrweise gerne 13 - 15 Liter verbraucht hat (ist bei einem V6 völlig OK!)
Ich wollte den Mondeo damals nicht übernehmen, da ich noch die Rechnung von 2003 im Kopf hatte (1743,82 €
)
Meine Schwester hatte einen Fiesta von 1990, der bei mir an zu brennen fing (Blinkstockhebel hat geschröggelt) Gott sei Dank war ein voller Kasten Wasser im Kofferraum.
Mein Opa einen 95er Escort, den einer auf einer Kreuzung kaltverformte. Danach hatte er einen 96er Escort
Das war ein Montagsauto, dauernd irgendwelche Defekte und Aussetzer.
Für mich kommt ein Ford nicht in Frage, ich mag diese Fahrzeuge nicht.
Das ist aber mein Geschmack, und über Geschmack...
Jetzt schauen einige in meine Signatur und stellen fest, der fährt ja einen 90er Jahre Mazda und mag keinen Ford.
So ein Ochse.
Dann Grüße ich halt als Ochse!
Mario