Preiswert und gut? Eure Wahl!
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Ich gebe es zu, die Autos für wenig Geld haben es mir einfach angetan. Da es mir gut ging, das Wetter an jenen Tagen passte und Zeit frei war, habe ich jüngst wieder einige kleine Rundfahrten mit Leonhard gewagt; es ging wieder um preiswerte Gebrauchtwagen, die zwar wenig kosten, aber gut dastehen und im Idealfall noch ein Jahr TÜV mitbringen.
Die Inserate hatten wir aus der Zeitung, aus dem Inserat, aber auch durch Telefonanrufe oder zufälliges Vorbeigehen bei Händlern gefunden. Heute waren es aber nicht nur echte Billigautos, sondern auch Fahrzeuge für mehr Geld.
Den Anfang machte ein 2500-Euro-Mondeo von 2001, grau-metallic, 130.000 Kilometer, Stufenheck. Er stand vor einem seriösen Einfamilienhaus; der Inserent hatte in der Zeitung den Ford ausgeschrieben. Der ältere Herr (79 Jahre) empfing uns freundlich und nahm sich viel Zeit für uns – auch nicht ganz erfolglos, wie sich später zeigen sollte. Er erklärte uns zunächst die komplette Bordliteratur inklusive lückenlosem Ford-Serviceheft, die ganze Historie seines 110 PS starken Mondeo 1.8 Ambiente inklusive Neuwagenrechnung über runde 40.000 Mark sowie das Auto an sich. Er sei immer zufrieden gewesen und würde den Ford zugunsten eines neuen C-Max hergeben, den er bestellen würde, da ein hoher Einstieg sinnvoller wäre. Die Probefahrt gestaltete sich so, dass ich fuhr, Leonhard hinten saß und Herr D. auf dem Beifahrersitz Platz nah,. Er nahm sich sehr viel Zeit und ließ uns 15 Kilometer fahren – nicht umsonst. Am Ende ging es bei einer Tasse Kaffee für jeden an die Preisverhandlungen; wir landeten bei 2200 Euro für dieses sehr gesunde, bereits entrostete Auto mit Klimaanlage, Audiosystem 5000, elektrischen Fensterhebern vorn und Anhängerkupplung sowie neuen Sommer- und Winterreifen... Wie es weiter ging, erkläre ich euch: Gekauft habe ich ihn zwar nicht, aber Herr D. hat den Mondeo an einen meiner Freunde verkauft. Ich habe vermittelt.
Es ging weiter mit einem weiteren Ford, der schon im Internet als frecher Ausreißer negativ aufgefallen war: Ein Ford Maverick, Baujahr 2002, 194.000 Kilometer, soll noch 3.950 Euro wert sein (von privat). Wir sahen uns den Wagen an; der Besitzer, ein sehr selbstbewusst auftretender Familienvater um die 40, hatte den Ford erst im September 2012 gekauft und wollte ihn nun wieder hergeben. So kurze Haltedauern wirken immer verdächtig; auf Nachfrage erläuterte er, ein SUV dieser Art sei doch nicht das beste Familienfahrzeug, ein Kombi wäre schon unterwegs. Ganz überzeugend klang das zwar nicht, könnte aber der Realität entsprechen. Das Serviceheft endete 2006, Vorbesitzer gibt es insgesamt vier, der TÜV wäre im Dezember wieder fällig, ein Ölwechselzettel von 178.000 Kilometern vom Sommer 2012 ist okay, die Klimaanlage funktioniert, alle anderen Verbraucher schienen auch zu greifen. Wir fuhren fünf Kilometer zur Probe in dem Benziner-Maverick. Kein schlechtes Auto; der Zustand ist für fast 200.000 Kilometer und vier Halter durchaus nicht verkehrt gewesen – aber der Preis... Im Inserat stand, dass man da noch handeln könne, und ich setzte dem Verkäufer das Messer auf die Brust: Mehr als 3.000, realistischer noch wären 2.500 Euro, wären für ein solches Auto nicht drin. Der Maverick ist ein Außenseiter, die Kilometer sind nicht wenig, die Vorgeschichte zeigt Lücken, der TÜV ist kein Jahr mehr gültig, ein Ölwechsel wäre von den Kilometern her auch überfällig. All das spricht nicht für einen so stolzen Preis. Am Ende landeten wir bei 3.300 Euro inklusive neuem TÜV und fuhren weiter. Eine Stunde später hat Leonhard telefonisch abgesagt – zu Recht auch. Das Auto war auch die 3.300 Euro nicht wert.
Ein Zehntel davon, 300 Euro, sollte ein persischroter Renault 19 1.8 „Elysée“ von 1995 kosten, den ich zufällig stehen sah. Da horche ich natürlich immer auf – der R19 Phase II ist ein sehr robustes Auto, mit dem 73-PS-Benziner sowieso. Ein Sondermodell „Elysée“ mit Metalliclack, ABS, Airbag, Schiebedach, Kassettenradio mit Bedienungssatellit, Infrarotfernbedienung für die Zentralverriegelung und Spezialsitzen ist noch eine Ecke besser; das ist ein Fall für Renault-Kenner. Das waren die letzten gebauten R19! Er stand bei einem Toyota-Händler, der ihn gerade in Zahlung genommen hatte, „von einem Rentner“, wie er sagte. Stimmt laut Brief – drei Halter, der letzte war seit 2002 am Werk und zählte immerhin 59 Jahre, als er sich den Gebrauchtwagen gekauft hatte. 171.000 Kilometer wurden angezeigt, ein Scheckheft bis 120.000 existierte – einmal war das Auto sogar bei uns gewesen! – der Zahnriemen war bei 120.000 auch ersetzt worden. Die Ausstattung war komplett original erhalten inklusive der Radkappen, TÜV bis Februar 2014 sorgt für freie Fahrt, so wie die grüne Umweltplakette. Eine Runde drehen konnten wir aufgrund fehlenden roten Nummern nur auf dem Hof, dafür wurde der R19 auf die Hebebühne genommen. Rost ist Fehlanzeige. Der Motor ist trocken, läuft rund, der Innenraum wirkt gepflegt, 170.000 Kilometer sind für dieses robuste Triebwerk mit kräftigen 73 PS kein großes Thema – der kann noch mal so viel machen. Allenfalls die abgefahrenen Reifen, diverse Kratzer rundum und alte Scheibenwischerblätter sollte man dem R19 ankreiden, aber alles in allem ist das für 300 Euro ein sehr faires Angebot: Gebrauchte Reifen aufziehen, neue Wischer, Ölwechsel durchführen, dann geht die Fahrt los. Mindestens bis 2014, dann könnte der Renault aufgrund einer augenscheinlich guten Substanz vielleicht noch mal zwei Jahre rollen. Wer den pflegt, kann noch fahren; die Basis ist vertretbar.
Einen Ort weiter stand beim Fähnchenhändler an der Ausfallstraße ein Opel Omega B MV6 Automatik, Baujahr 1996, uralgrün-metallic: Das volle Programm für 999 Euro inklusive zwei Jahren TÜV, 243.000 Kilometer gelaufen, aber inklusive Lederausstattung, Holz, Klimaautomatik, CD-Radio, originalen Alufelgen, Sitzheizung, elektrischen Fensterhebern, elektrischem Schiebedach und weiteren Kleinigkeiten. Dieser Omega hatte damals einen Gegenwert von bestimmt 70.000 Mark gehabt und seit 1996 insgesamt fünf Besitzer gehabt; erster war ein Opel-Händler, seit 2007 war der Wagen jetzt beim letzten Halter. Ein Scheckheft gibt es noch, das endete aber 2007 schon. Vermutlich hatte der letzte Besitzer nichts mehr groß gemacht, irgendwelche Hinweise auf Wartung seit damals gibt es nämlich nicht. Der TÜV ist auch im März abgelaufen, allerdings wäre neuer TÜV für 999 Euro „Festpreis“ laut Anbieter (Türke) drin. Inspektion neu oder gar Garantie sind jedoch Themen, die für den Omega nicht gelten: „Zu alt, aber TÜV neu, ehrlich, Top-Auto, V6 Power, 200 PS, super Sound, Kollege“, sagte er zu uns, der Anbieter. Optisch: Original erhalten, unverbastelt, aber Rost an den Türen, vermutlich schlecht reparierter Heckschaden (Spaltmaße, noch mehr Rost), Reifen von 2010 einseitig abgefahren, unsauberer Innenraum. Zu einer Probefahrt kam es auch in diesem Falle nicht – denn der Omega ist gar nicht erst angesprungen... Das tat dafür der Scorpio, denn wir ergriffen das Weite. Fakt ist: Ein MV6 für dieses Geld mit dieser Laufleistung, in den letzten Jahren komplett fehlender Historie, fünf Vorbesitzern und dann noch neuem TÜV – das riecht nicht nach Schnäppchen, sondern nach einem Auto, bei dem es irgendwo knistert. Omega B? Sehr gern, aber dieser eine hier muss nicht sein. Ein dubioses Geschäft!
Da wirkte der für 1500 Euro angebotene BMW 316i E36, Baujahr 1994, deutlich seriöser. Außer einem BMW-Reverse-Radio und dem elektrischen Stahlschiebe-Hebedach, ABS und Airbags bringt der Bayer zwar keine besonderen Extras mit, auch die Farbe (Arktisgrau-Metallic) ist nicht unbedingt spektakulär, aber erst 133.000 Kilometer und zwei Vorbesitzer? Klingt seriös. TÜV bis Oktober 2013 gibt es ebenfalls. Der private Verkäufer hatte den BMW nicht selbst gefahren, konnte uns aber einiges erzählen. Das sei das Auto vom inzwischen 80 Jahre alten Schwiegervater gewesen, der den BMW laut Brief seit 1996 fuhr und jedes Jahr in der Inspektion gewesen ist: Stimmt so auch – der letzte große Service war im Oktober 2011 bei 127.000 Kilometern gewesen. Bremsflüssigkeit, Öl, alles wurde ersetzt. Der graue BMW, auch im Innenraum grau, wäre in einem halben Jahr TÜV-fällig, „darüber kann man aber reden“, wie der freundliche Mann sagte. Wir drehten eine Runde in den Nachbarort und erlebten ein passables Auto. Zwar hat der Wagen ringsherum böse Kratzer und wurde offensichtlich bereits mehrfach laienhaft nachlackiert, doch die Basis stimmt. Als Bonbon wäre ein zweiter Satz Reifen auch dabei (Winterreifen von 2006, gutes Profil). Am Preis wurde nicht verhandelt, stattdessen würde man uns den 316i mit frischem TÜV-Stempel und neuem Ölwechsel übergeben. Ein faires Angebot.
Fast doppelt so viel sollte ein 2000er VW Golf IV kosten. Der rote 75-PS-Golf stand ebenfalls bei einem freien Händler, der mit allen möglichen Autos handelt: Viel Schrott, aber manchmal auch gute Stücke sind bei dem Betrieb zu finden. Die Fahrzeuge bezieht er von Vertragshändlern im Paket und verkauft gegen Aufpreis auch mit einem Jahr Garantie. Erster Eindruck: Knappe 180.000 Kilometer, ohne Radio, aber dafür mit Alufelgen und Klimaanlage – könnte gar nicht schlecht sein. Wir bekamen die Schlüssel und fanden im Golf das komplette Bordbuch vor; letzter Stempel im Serviceheft: Ende 2004. Dafür gab es einige handschriftliche Ergänzungen auf einem Zusatzblatt im Buch – letzter Ölwechsel war im Dezember 2012 bei 172.000 Kilometern mit Filter. Übliche Gebrauchsspuren im Innenraum, aber ein ruhiger Motor und eine Probefahrt ohne Auffälligkeiten gab es dann weiterhin. Der Golf war komplett bis auf das fehlende Radio – und, große Überraschung: Erste Hand, ein Mann geboren 1964 stand im Brief. Das sah doch ganz seriös aus, der TÜV allerdings wäre im September fällig. „Machen wir noch“, sagte der Anbieter. Mit neuem TÜV wären wir hier bei 2500 Euro statt 2800 geforderten, allerdings ohne Garantie.
Beim selben Händler stand auch ein Opel Astra G 1.6-16V Comfort, 100 PS, Baujahr 1999, silber-metallic, mit rund 170.000 Kilometern. Sein grober Fehler: Die Klimaanlage fehlt. Ansonsten ein Fünftürer mit allem, was du willst: Elektrische Fensterheber vorn, elektrisches Glasschiebedach, Kassettenradio, ABS, vier Airbags, silberner Lack, schwarze Polster, Fünfgang-Handschaltung, achtfach bereift, zweite Hand, grüne Plakette, TÜV bis August 2014. Der Preis betrug hier 2300 Euro – ebenfalls ohne Garantie. Der Astra wies ein lückenloses Scheckheft auf, da wurde immer alles erledigt, in der Anfangszeit bei Opel, dann beim freien Meisterbetrieb. Für 2100 Euro hätten wir den starsilbernen Astra mitnehmen können. Jetzt kann man wählen: Golf oder Astra? Beide mit ähnlichen Daten, beide beim selben Betrieb: Ich würde als Opel-Fan, müsste ich mich von den beiden für einen entscheiden, zwar den Astra nehmen, der Golf wirkt aber auch nicht verkehrt.
Vom Privatanbieter kam dann der Mercedes 190E 2.0, Baujahr 1991, mit angeblich originalen 110.000 Kilometern, den wir am nächsten Tag am Vorabend ansahen. Der Wagen, anthrazitgrau-metallic, war für 1.800 Euro ausgeschrieben und sollte TÜV bis September 2013 haben. Wir meldeten uns an; der Anbieter gab an, er würde den Wagen von seinem Onkel verkaufen, der nicht mehr Auto fahren möchte. Wir rechneten mit einem ähnlich guten Gesamtpaket wie beim grauen BMW und fuhren also nach Terminvereinbarung vor, um den Mercedes zu begutachten. Das Fahrzeug zeigte 108.500 Kilometer an, aber das Scheckheft fehlte. Macht nichts, auch ohne Scheckheft kann ein Auto brauchbar sein – wenn alles nachgewiesen werden kann. Das war aber auch nicht der Fall. Kann man glauben oder nicht, der TÜV-Bericht fehlte aber ebenfalls. Kann sein, dass der ebenfalls verlegt wurde – gab es alles schon. Im Brief stand tatsächlich nur ein Halter, der den selben Familiennamen trug wie der Verkäufer des 190ers: Geboren 1931, da könnte die Laufleistung schon passen. Als wir dann aber den Motorraum öffneten, fiel uns ein Zettel entgegen: Nächster Ölwechsel bei 245.000 Kilometern oder Dezember 2011 bei Mercedes. Ich merkte mir den Namen der Vertretung und rief hinterher mal an; da wurde ein letzter Werkstattbesuch bei 235.000 Kilometern bestätigt: Auch gut. Das erklärte uns schon, warum diverse Dokumente fehlten. Wir hatten genug gesehen und fuhren weiter.
Unser Fazit nun:
Der Ford Mondeo Stufenheck mit 110 PS für 2.200 Euro – ein rundherum faires Auto, das man jedem empfehlen kann. Erste Hand, komplette Vorgeschichte, einige Neuteile. TÜV bis Ende 2014, lückenloses Scheckheft, kleine Gebrauchsspuren, moderate Laufleistung: Das sind die Eckdaten eines Preis-Leistungs-Siegers. Dieser Ford wird noch viele Jahre laufen und jemandem viel Freude bereiten. Klarer Fall, dieses Auto ist absolut erste Wahl im niedrigen Preissegment. Schön, dass es geklappt hat und der Wagen bei einem meiner Freunde gelandet ist.
Der Ford Maverick für ausgehaltene 3.300 Euro ist ein typischer Langsteher. Den kriegt man eigentlich nicht los; es sei denn, man gibt ihn wirklich für einen Dumpingpreis her, und das sind auch 3.300 Euro für einen Außenseiter-SUV mit geringem Bekanntheitsgrad und hoher Laufleistung, lückenhafter Vorgeschichte, insgesamt vier Besitzern in elf Jahren und einigen optischen Macken nicht. Fällige Wartungsdienste, TÜV noch dieses Jahr am Ablaufen – das muss man nicht haben; das ist im Grunde ein Kandidat für den schnellen Export. Mehr als 2.500 Euro sind hier nicht drin, so denke ich.
Der weinrote Renault 19 1.8 „Elysée“ von 1995 für 300 Euro ist ein überlegenswertes Angebot für Leute, die für wenig Geld mobil sein wollen und geringe Ansprüche an den Wagen haben. Allenfalls die abgefahrenen Reifen, diverse Kratzer rundum und alte Scheibenwischerblätter sollte man dem R19 ankreiden, aber alles in allem ist das Fahrzeug für 300 Euro ein sehr faires Angebot: Gebrauchte Reifen aufziehen, neue Wischer, Ölwechsel durchführen, dann geht die Fahrt los. Mindestens bis 2014, dann könnte der Renault aufgrund einer augenscheinlich guten Substanz vielleicht noch mal zwei Jahre rollen. Wer den pflegt, kann auch dann durchaus noch damit fahren; die Basis ist vertretbar, die Technik des Renault ist solide.
Der Opel Omega B MV6 Automatik aus dem Baujahr 1996: Die vornehm dunkelgrüne Fullsize-Limousine für 999 Euro inklusive zwei Jahren TÜV, 243.000 Kilometer gelaufen. Wer Mut hat und das Geld besitzt, kann sich den kaufen. Als Alltagsfahrzeug ist dieser Omega aber kaum noch interessant, denn er hat einige Mängel aufgewiesen, die eigentlich den neuen TÜV zu einer Sache, die allein schon locker 1000 Euro kosten könnte, lässt man alles ordentlich reparieren – und da liegt unser Problem mit diesem Opel: Wie der an den neuen TÜV kommt, ist die andere Frage. Zudem wurde da einige Jahre lang offensichtlich nichts investiert. Jede Wette, dass diese Kosten auf den Käufer zukommen werden.
Der graue 1994er BMW 316i E36 aus zweiter Hand ist dafür ein überlegenswertes und faires Angebot. Wer mit den Kratzern und mehreren provisorisch ausgebesserten Lackschäden kein Problem hat, erhält hier ein kerngesundes Auto, das zwar mit Extras geizt, aber dafür so etwas wie Fahrspaß anbietet. 130.000 Kilometer sind für dieses Auto kein Problem, das Scheckheft ist komplett, langjährige zweite Rentnerhand schürt Vertrauen, und außer den optischen Mängeln gab es keine sichtbaren Schäden an diesem BMW. Den kann man für 1.500 Euro kaufen – ein gutes Geschäft! Außerdem sind die Ersatzteile für dieses Auto sehr preiswert; wer richtig sparen will, kann sicher auch auf dem Schrottplatz fündig werden!
Der rote Golf IV von 2000 hat zwar schon etwas mehr Kilometer hinter sich, macht aber einen ehrlichen Eindruck. Für 2.500 Euro ein überlegenswerter Gebrauchtwagen. Aus erster Hand, mit Alufelgen und manueller Klimaanlage brauchbar ausgestattet, ist der Fünftürer ein guter Alltagsbegleiter. Die 180.000 Kilometer sind noch im Rahmen, 75 PS sind etwas wenig, aber Geschmackssache. Wenn man hier ein Radio einbaut, ist der VW komplett. Ein faires Auto für Leute, die einen möglichst jungen und dennoch preiswerten Gebrauchtwagen haben wollen.
Der silberne Opel Astra G 1.6-16V Comfort mit dem 100 PS starken Benziner aus dem Baujahr 1999 für 2.100 Euro bewegt sich auf dem selben Niveau wie der rote Golf und ist ebenfalls empfehlenswert. Beide Autos schenken sich kaum etwas; welchen wählen, ist hier in erster Linie eine Geschmacksfrage. Eine Klimaanlage hat der Astra nicht, dafür aber 100 PS, außerdem ist er etwas günstiger – ansonsten in etwa das Gegenstück zum Wolfsburger.
Zum 190er-Mercedes sage ich gar nichts, das war ein schlechter Witz. Leonhard war außer sich, als er den Ölwechselzettel gesehen hat.
Nun noch eine Umfrage; welches Fahrzeug wäre eure Wahl?