MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

21.04.2013 09:00    |    HyundaiGetz HyundaiGetz    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Opel ist momentan sehr oft in den Medien: schleppender Verkauf, dadurch geringe Verkaufszahlen, rote Zahlen, Werksschließungen und vieles mehr. Da ich tief in meinem Herzen ein Opel-Fan bin, finde ich die Nachrichten teilweise echt schlimm, teilweise aber auch nachvollziehbar.

 

Seit meiner frühsten Kindheit gehört Opel irgendwie zu unserer Familie. Egal ob bei meinen Tanten oder in meiner "direkten" Familie - überall gab es Opel. Corsa A, Corsa B, Zafira A, diverse Combos waren hier und da vertreten.

 

Angefangen hat es bei uns Mitte der 90er Jahre mit einem gebrauchten Kadett E Caravan in der "Club" Variante mit 75 PS. Meine Mutter war ganz stolz auf den Kombi - endlich ein Kombi um mal wieder mit der ganzen Familie ans Meer zu fahren. Dazu ist es allerdings nie gekommen - aber das ist ein anders Thema. Das genaue Kaufjahr des Kadett weiß ich leider nicht. Ich tippe mal auf 1995 / 1996. Der Kadett war jedenfalls von 1988 und damit ein Jahr älter als ich.

 

Mein Bruder machte 2000 seinen Führerschein und kaufte sich als Anfängerauto einen Corsa A "Swing" von 1992 mit 45 PS. Mit seinem roten Lack und seinen kleinen Alufelgen ein schickes Auto. Da mein Bruder aber einige Kilometer zur Ausbildung fahren musste, war ihm der Corsa A auf Dauer zu unbequem und so kaufte er 2001 einen Corsa B von 1997 mit 54 PS. Den Corsa A übernahm meine Mutter, der Kadett E ging in die Schrottpresse.

 

Im Jahr 2004 benötigte meine Schwester ein eigenes Auto. Nachdem meine Mutter ihren neuen Hyundai Getz bekommen hatte, übernahm meine Schwester den Corsa A. Bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug für meine Mutter war auch ein Corsa im Gespräch, das gute Angebot des Hyundai Händlers brachte meine Mutter aber schlussendlich dazu Opel untreu zu werden.

 

Im Frühjahr 2005 hatte meine Schwester ihren ersten Autounfall: Der Corsa A landete in einer Leitplanke. Ihr ist zum Glück nichts passiert, aber der Corsa war ein wirtschaftlicher Totalschaden. Schaden! Trotz Opeltypischer Rostprobleme lief der Corsa wirklich sehr problemlos. Ein Liebling in unserer Familie. Nach dem Corsa A folgte hier der erste Renault Twingo - einen passenden gebrauchten Corsa B oder Corsa D haben wir leider nicht gefunden. So wurd auch meine Schwester Opel untreu.

 

Nur mein Bruder hielt treu durch. 2006 kam der Corsa B langsam in das Alter in dem immer mehr Reparaturen anstanden. Der Kleine hatte zwischenzeitlich über 170 tkm gelaufen und es wurd Zeit für was anderes. Beim Opel Händler in der Nähe kaufte mein Bruder einen Jahreswagen Astra GTC. Mit einem 101 PS Dieselmotor unter der Haube das stärkste Fahrzeug in unserem Familienfuhrpark und mit der "Njoy" Ausstattung einigermaßen gut ausgestattet.

 

Mein Bruder ist allerdings nie richtig glücklich geworden mit dem GTC. Die Mängel hielten sich zwar in Grenzen, aber auf Dauer war der GTC meinem Bruder doch etwas zu unübersichtlich für den Alltag. Erst war in Überlegung eine Einparkhilfe nachzurüsten. Aber schlussendlich ist Anfang 2008 ein Opel Corsa D bestellt worden.

 

Bei der Bestellung des Corsa sind fast alle mögliche Ausstattungsoptionen gewählt worden: Sport-Ausstattung, 17 Zoll Felgen, OPC II Paket, 125 PS Diesel Motor etc. etc.

 

Im Mai 2008 ist der Corsa ausgeliefert worden. Eine echte Rakete! Wobei mir persönlich der Motor wegen des großen Turbolochs nie richtig zugesagt hat. Der Corsa hielt insgesamt recht gut durch. Ein paar typische Probleme, wie die Radlager bei den stärkeren Motoren, hatte der Corsa zwar auch, aber dank Garantie alles kein Problem.

 

Ende letzten Jahres kam dann allerdings der erste große Knick in der Opel Laufbahn: Mein Bruder blieb mit einem Motorschaden auf der Autobahn liegen. Ein Schlauch vom Kühler war ohne Vorankündigung gerissen. Die entsprechende Warnleuchte ging erst an, als es zu spät war. Eventuell wäre der Schaden geringe ausgefallen, wenn Opel eine Kühlwasseranzeige hätte. Aber, hätte hätte bringt uns ja nicht weiter. Nach langem hin und her wurd der Corsa schlussendlich repariert. Dank Garantieverlängerung war der Eigenanteil noch einigermaßen erträglich (ca. 2.500 €).

 

Nach dem Motortausch lief der Corsa besser als vorher und der Verbrauch ging um gut einen Liter zurück. Mein Bruder wollte dennoch den Corsa langfristig gegen ein größeres Auto tauschen. Es lagen mehrere Angebote zu verschiedenen Astra 5-Türern, Astra Sportstourer sowie Insignia Sportstourer vor. Das richtige Angebot war allerdings nicht dabei. Aber, der Corsa lief ja gut, daher hatte mein Bruder kein Stress.

 

Bis... ja, bis vorletzte Woche. Auf dem Weg zur Arbeit sprang auf der Autobahn der 5. Gang raus und konnte nicht mehr eingelegt werden. Mein Bruder wurd vom ADAC in die Werkstatt geschleppt: Diagnose Getriebeschaden. Das Vertrauen in Opel erhielt einen großen Einbruch.

 

Aktuell steht der Corsa in der Werkstatt und wartet auf seinen Weiterverkauf. Leider stellt sich momentan der Händler etwas quer. Mein Bruder will keinen weiteren Opel, was für mich nach den beiden doch recht großen Schäden verständlich ist. Auch das Verhalten des Händlers ist nicht unbedingt optimal. Da mein Bruder natürlich recht kurzfristig ein neues Auto benötigte hat er sich nun einen gebrauchten Audi A4 Avant gekauft. Mein Bruder hatte schon länger überlegt, einen Audi zu kaufen und so war nun die perfekte Zeit dafür.

 

Somit hat sich das Thema Opel bei uns in der Familie nun leider erledigt. Und auch in meiner weiteren Verwandschaft verschwinden immer mehr die Opel und werden durch andere Marken ersetzt.

 

Ich wünsche Opel trotzdem weiterhin viel Glück für die Zukunft! Wenn mal wieder etwas bessere Modelle auf den Markt kommen (ich denke mit Mokka und Adam sind die Rüsselsheimer auf dem richtigen Weg, der Astra und Insignia sind einfach zu fett... ), kann es natürlich sein das irgendwann mal wieder ein Opel vor der Tür steht.


18.07.2011 20:53    |    HyundaiGetz HyundaiGetz    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: , , , , ,

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... heute ist es wohl genauso gelaufen. Eigentlich stand für 17 Uhr eine Probefahrt mit einem Hyundai i30 auf dem Terminkalender - ein Kumpel von mir sucht ein neues Auto und da passte der i30 genau ins Beutelschema. Und ich muss zugeben: Auch mich interessiert der i30.

 

Aber, soweit sind wir leider nicht gekommen. Um kurz vor 17 Uhr, ich wollte gerade das Büro verlassen, klingelt mein Handy "Du, ich steh an Standort X, mein Auto ist kaputt...". Da der Hyundai Händler auf dem Weg lag bin ich schnell reingesprungen, hab den Termin abgesagt und bin weiter zum gestrandeten Kumpel.

 

Als ich vor Ort ankam war der ADAC bereits informiert und unterwegs... also hieß es warten. Warten... und warten. Wobei es insgesamt recht fix. Der kaputte Astra G (Baujahr 1999) wurd zur nächstgelegenen Werkstatt geschleppt und nach kurzer Diagnose stand fest: Anlasser defekt. Reparatur erst morgen. Dank "ADAC Plus" Mitglied und mehr als 50 km Entfernung zum Heimatort stand meinem Kumpel ein Leihwagen zu, den wir dann beim Abschleppdienst abgeholt haben.

 

Der nette Herr vom Abschleppdienst sagte uns schon bei der Werkstatt das ein Opel Astra Sports Tourer auf uns warten wurden - ich war begeistert, mein Kumpel eher nicht: Er bekommt man Freitag einen Astra J 5-Türer für 4 Monate (Opel-Mitarbeiterfahrzeug), der kaputte Astra G geht zurück zu seinem Opa... Aber egal.

 

Ich habe trotzdem die Chance genutzt, mit dem Astra eine kurze Probefahrt zu absolvieren.

 

Schick sieht er aus, der "kleine" Kombi. Klein ist hier wirklich nichts mehr - der Kompaktklasse ist er zumindest von der Außenlänge entwachsen. Ein Skoda Octavia Kombi, den ich bisher immer eine Klasse höher angesetzt habe, ist von der Außenlänge her kleiner! Mit dem Heck stehe ich insgesamt auch etwas aufs Kriegsfuß - ich bin eigentlich ein Kombi Fan, beim Astra würde ich aber doch eher zum "normalen" 5-Türer greifen.

 

Bei einem Kombi erwartet man Platz... der Kofferraum ist ausreichend groß, auf der Rückbank geht es aber bei größeren Fahrern doch recht eng zu, das kann die Konkurrenz doch schon etwas besser. Auf dem Fahrerplatz finde ich aber ordentlich Platz. Inzwischen habe ich auch keine Probleme mehr vom Kupplungspedal zur Fußablage zu kommen ohne das Cockpit unten zu streifen - hier hat Opel wohl schon etwas getan.

 

Leider, leider hat der Leih-Astra nur die Selection Ausstattung und die Sitze in dieser Ausstattungsvariante sind einfach nur grauenvoll. Ich bin ja jetzt kein Luxusauto gewohnt, aber die Astra Sitze gehen wirklich absolut garnicht! Egal wie ich mich hinsetze, irgendwas drückt im Rücken und der Hintern rutscht in eine Art "Loch"... äußerst unbequem auf Dauer.

 

Die Ausstattung ist Basis-Varianten-Typisch recht einfach: Klimaanlage, el. Fenster, ZV mit Funk... nichts besonderes, aber insgesamt vollkommen ausreichend.

 

Was mir fehlt: Die Einparkhilfe hinten! Die Übersicht ist nach hinten eher mäßig, wobei ich es mir doch schlimmer vorgestellt habe. Hier im Sauerland wo es noch ausreichend Parkplätze gibt, käme man vielleicht noch ohne PDC klar, aber spätestens beim ersten Besuch in der Stadt würde ich auf PDC nicht verzichten wollen - gerne auch vorne.

 

Unter der Motorhaube werkelt ein 1.4 Turbo mit 103 kw / 140 PS. Ein ganz netter Motor, wenn auch mit einem leichten Turboloch. Gut, der Motor hatte auch erst knappe 900 km gefahren und vermutlich muss sich der Motor noch etwas entwickeln - dennoch was ich vom Durchzug beim Anfahren doch eher enttäuscht. Auf der Autobahn ist man aber schnell auf 150 km/h und die sind im Astra wirklich sehr entspannt fahrbar. Die Innengeräusche sind angenehm ruhig und der Astra läuft sehr gut und stabil auf der Bahn. Mit besseren Sitzen könnte man so sicherlich einige Kilometer fahren.

 

Die 6-Gang Schaltung lässt sich ordentlich schalten und weißt einen recht lang übersetzten 6. Gang auf. Auf der Autobahn zum Spritsparen sehr angenehm! Bei Tacho 160 km/h dreht der Motor im 6. Gang bei knapp über 3.000 Umdrehungen. Leider macht der Leder(?)sack des Schaltknaufes etwas Geräusche...

 

Insgesamt ist der Astra wirklich ein sehr angenehmer Begleiter. Da ich ja tief in meinem Herzen sowieso ein Opel-Fan bin, habe ich mich im Astra direkt wohl gefühlt. Vom Kombi hätte ich aber schon deutlich mehr Platz erwartet - das Platzangebot geht doch deutlich auf Lasten der Optik. Vom Fahrverhalten her etc. ist der Astra durchaus für einige Kilometer gemacht.

 

Zurück in meinem i20 fiel mir direkt eins auf: Mir fehlt der Turbo...


12.06.2009 20:37    |    HyundaiGetz HyundaiGetz    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , , , , , ,

Wie? HyundaiGetz spart Opel Astra GTC?

 

Natürlich spare ich nicht auf einen Astra GTC, sondern ich habe probiert den Astra so sparsam wie möglich zu fahren.

 

Aber, von Anfang an.

 

Ein Bekannter hat Anfang der Woche seinen neuen Astra GTC Edition 1.3 CDTi bekommen, und hat sich über den Verbrauch von 6 Liter lt. BC beschwert. Natürlich wollte ich ihm zeigen, das man auch einen Astra sparsamer fahren kann... Gleich dazu mehr.

 

Zum Auto:

Über den Astra habe ich ja schon bei der Testfahrt mit dem Opel Astra Caravan mein Urteil abgegeben. Trotzdem ist der Astra GTC die schönste Art Astra zu fahren - zumindest für mich. Klar die Form ist unpraktisch, unübersichtlich und manchmal regt man sich über die kleinen Scheiben auf - aber die schicke Form ist mir dabei wichtiger. Und wenn man nicht darauf achten muss, ob irgendwann ein Kinderwagen rein passt, ist der GTC sicherlich perfekt!

 

Der Motor:

90 PS Diesel sind in einem Kompaktwagen sicherlich nicht gerade übermotorisiert, für eine entspannte Fahrt reichen sie aber aus. Da das Fahrzeug eh nicht zum Rasen einlädt, ist es perfekt zum Spritsparen.

 

Meine Fahrweise ist vielleicht nicht ganz Praxisnah, bzw. man muss eben 5 Minuten mehr Zeit einplanen, kann dann aber in Ruhe mit 90 - 100 km/h im 6. Gang auf der LKW-Spur dahin gleiten. Dann sind auch Werte mit 4,X lt. BC ohne Probleme möglich!

 

Jetzt kommen die ganzen Kritiker wieder, das sowas ja wirklich nicht Praxisnah ist. Aber: Alle jammern über hohe Spritverbräuche, hohe Spritkosten und wollen etwas für die Umwelt tun. Na dann macht es doch auch! Das Spritsparen fängt nicht mit dem Auto an, sondern mit dem rechten Fuß.

 

Das ein Auto bei > 160 km/h auf der Autobahn nicht mehr sparsam ist, sollte jeden Menschen klar sein.

 

Mein Fazit für die Probefahrt mit dem Astra: Auch einen Kompakten kann man ohne Probleme sparsam fahren. Ein weiterer Test, wenn der Motor ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho hat (heute waren es 500 - 600 km) wird folgen.


11.05.2009 13:24    |    HyundaiGetz HyundaiGetz    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , , , ,

Da unser Opel Corsa D heute zur ersten Jahresinspektion musste, stand heute morgen ein Leihwagen vor der Haustür, den ich natürlich auch mal testen musste. :D

 

Daten:

Vor mir stand ein Opel Astra Caravan, 1.7 CDTi 125 PS, Silber Metallic, Erstzulassung im März 2008, etwas über 17.000 km gelaufen. Zusätzlich zur Edition-Ausstattung gab es ein paar Extras, wie das Sitzpaket-2 oder einen automatischen Innenspiegel. Insgesamt ein ausreichend ausgestattetet Auto - mir fehlte nur die Einparkhilfe hinten.

 

Optik:

Der aktuelle Astra gehört ja schon irgendwie zum Straßenbild. Optisch meiner Meinung nach immer noch ansprechend und passend für die Kompaktklasse: Schick, aber eher dezent und unaufregend. Ein Auto für einen jungen Mann, genauso wie für das ältere Ehepaar. Alters- und Klassenlos. Die große Chromleiste am Heck finde ich beim Caravan sehr schick, und auch die getönten Scheiben passen perfekt. Leider hatte der Leihwagen noch Winterreifen drauf, und wird mit hässlichen Radkappen verunstaltet.

 

Cockpit:

Dem Cockpit merkt man sein Alter schon etwas an - immerhin gibt es den Astra schon seit 2004 und am Innenraum ist nicht viel renoviert worden. Die leicht goldigen Zierblenden fänd ich in Silber etwas schicker. Tacho / Drehzahlmesser sind gut abzulesen, die Anzeige für die Motortemperatur fehlt mir nicht. Das Cockpit ist optisch nicht mehr ganz Up-To-Date, aber trotzdem noch ganz ansehnlich. Die Verarbeitung und die Materialauswahl ist in Ordnung.

 

Bedienung:

Die Drehregler für die Klimaanlage könnten etwas höher sein. Insgesamt erklärt sich die Bedienung aber von selbst. Gewöhnen muss man sich erst an die nicht einrastenden Blinker- und Scheibenwischerhebel. Da ich aber schon andere Opel gefahren bin, ist das für mich kein Problem.

 

Platzangebot:

Für einen kompakten Kombi ist das Platzangebot wirklich gut. Zwei Erwachsene + zwei Kinder passen sicherlich gut rein, bei 4 Erwachsenen über 1,80 m stößt der Astra aber sicherlich an seine Grenzen. Der Kofferraum ist erfreulich groß.

 

Kupplung / Getriebe:

Die Führung des Getriebes ist etwas weich und schwammig. Die Gänge rasten aber gut ein. Die Kupplung ist gut zu dosieren und man hat das Zusammenspiel schnell raus.

 

Fahrwerk:

Der Astra hatte kein Sportfahrwerk - ich bin kein Sportfahrwerk-Fan daher war es für mich nicht schlimm. Das "normale" Fahrwerk ist eher für die Langstrecke als für schnelle Kurvenjagt auf der Landstraße ausgelegt. Also eher komfortabel als sportlich - für mich perfekt.

 

Sitze:

Die Sitze könnten etwas bequemer sein. Der Seitenhalt lässt auch eher zu wünschen übrig. Andere Kompakte haben sicherlich bessere Sitze. Ich bin zwar kein Sportsitz-Fan, aber ich würde sie im Astra bevorzugen.

 

Übersicht:

Der Astra Caravan ist relativ übersichtlich. Große Scheiben erleichtern das Einparken ungemein. Wenn ich einen Astra bestellen könnte, würde ich aber aufjedenfall die Einparkhilfe mit bestellen. In engen Parklücken kann sie definitiv nicht schaden.

 

Motor:

Ein Sahnestück! Eigentlich bin ich vom dem 1.7 CDTi mit 125 PS nicht begeistert. Aber anscheinend hat der Astra eine andere Motorsteuerung als der in unserem Corsa. Man merkt (fast) keine Anfahrschwäche, der Motor stürmt direkt los. Er macht wirklich sehr viel Spaß. 200 km/h auf der Autobahn sind kein Problem, aber auch eine sparsame Fahrt mit Schalten bei 2.000 Umdrehungen macht der Motor ohne Probleme mit. Mir machte der 1.9 CDTi mit 120 PS aber noch etwas mehr Spaß.

 

Fazit:

Ein schicker Kombi. Ideal für die Familie oder für Langstreckenfahrer. Mir persönlich gefällt der Astra Caravan auch besser als ein Ford Focus Tunier oder VW Golf Variant. Wer einen zuverlässigen und praktischen Kombi sucht ist beim Astra sicherlich richtig - besonders weil man jetzt als Auslaufmodell sicherlich ein paar Extrarabatte bekommt.


16.07.2008 11:02    |    HyundaiGetz HyundaiGetz    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , ,

Bevor ich mich in den nächsten Beiträgen um unsere aktuellen Fahrzeuge kümmer, möchte ich euch einen Einblick in unsere Automobile Vergangenheit bieten. Sie ist nicht lang, und ich nenne auch nur die Fahrzeuge, an die ich mich noch Erinnern kann.

 

Fahrzeug 1: Opel Kadett E Caravan

Der Kadett ist das erste Auto was ich noch richtig mit erlebt habe. Es handelt sich um einen Kadett Caravan in der "Club" Ausführung (Das Bild ist nur ein Beispiel Bild, ein originales hab ich leider nicht), Erstzulassung war im Jahr 1988. Das Fahrzeug war in Rot lackiert, der Vorbesitzer hatte anscheinend langeweile gehabt, und alle Plastikteile (Griffe, Stoßstangen etc.) in Wagenfarbe lackiert. Der Kadett war Nachfolger eines Volvos und wurde bei einem Volvo Händler gekauft, wann dies genau war, weiß ich nicht mehr. Verschrottet worden ist der Kadett Ende 2000 / Anfang 2001.

 

Fahrzeug 2: Opel Corsa A

Mein Bruder kaufte sich als erstes Auto einen gebrauchten Opel Corsa A 1.2 Swing, Erstzulassung Mai 1992. Das Auto hat im Juli 2000 4.500 DM gekostet. Den Corsa kann man als richtiges Familienauto bezeichnen, da jeder in der Familie dieses Fahrzeug besessen hat. Da mein Bruder jeden Tag eine längere Strecke fahren musste, wurd der Corsa ihm zu unbequem, so verkaufte er den Corsa Ende 2000 / Anfang 2001 an meine Mutter - als Nachfolger des Kadett E. Als Nachfolger kaufte mein Bruder einen Corsa B. Meine Mutter hat den Corsa am längsten Gefahren, im August 2004 hat sie ihn an meine Schwester weiter gegeben. Als Nachfolger für meine Mutter kam der Hyundai Getz, den sie heute noch fährt. Bei meiner Schwester fuhr der Corsa bis Mai 2005, dann war eine Leitplanke leider stärker als der Corsa - Als Schrottfahrzeug haben wir auf dem Schrottplatz immerhin noch 50 EUR bekommen. Ingesamt waren wir sehr zufrieden mit dem Kleinen, er hatte keine großen Probleme, war sehr flott und dabei sparsam. Mit seinen Alufelgen sah er sogar richtig gut aus, auch der Opel Typische Rost hat sich lange zurückgehalten. Ingesamt fuhren wir innerhalb von 5 Jahren ca. 90.000 km mit dem Corsa. Durch unseren Corsa ist auch meine Cousine auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, so fuhren Zeitweise 2 rote Corsa in unserer Familie.

 

Fahrzeug 3: Opel Corsa B

Anfang 2001 kaufte mein Bruder sein zweites Auto: Einen schwarzen Opel Corsa B, Erstzulassung 1997. Gekostet hat der Corsa 10.500 DM und hatte unter 50.000 km gelaufen. Auch der Corsa lief wieder Problemlos, daher auch unsere positive Einstellung zu der Marke Opel. Außer Verschleißteilen war nichts zu machen. Einmal wurd der Corsa Opfer eines Einbrechers, ein Reh hatte auch Spaß daran in die Beifahrertür zu rennen, und kurz vor Ende übersah mein Bruder eine Metallstange eines LKW-Aufliegers, dies wurd aber nur unfachmännisch Repariert. Wie man auf dem Foto erkennt, war der Pflegezustand des Corsas eher schlecht. Verkauft wurde der Corsa im Mai 2006 an den Opel Händler, wo der Astra GTC gekauft wurde. Immerhin 750 EUR gab es dafür noch. Beim Verkauf hatte der Corsa 175.000 km gelaufen.

 

Fahrzeug 4: Renault Twingo 1.2

Meine Schwester brauchte einen Nachfolger ihres zu Schrottgefahrenen Corsa A. Beim Renault Händler fanden wir diesen Twingo. Einen 2001er Twingo 1.2 Authentique in Schwarz. Gekostet hat er 4.500 EUR und hatte 66.000 km gelaufen. Wirklich große Probleme hatten wir auch mit diesem Fahrzeug nicht - die große Inspektion musste gemacht werden, neue Reifen und Bremsen, aber das sind ja wirklich nur Verschleißteile. Im Sommer vermisste man etwas eine Klimaanlage, da der kleine Schwarze sich doch ordentlich aufgeheizt hat. Im Oktober 2006 viel dieser Twingo auch einen Verkehrsunfall zum Opfer - durch die tiefstehende Sonne ist meine Schwester einem Audi A4 aufgefahren, dank Anhängerkupplung ist am A4 nichts passiert, der Twingo erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden (6.500 EUR Schaden!). Als Nachfolger kam wieder ein Twingo, der heute noch bei uns fährt.

 

Fahrzeug 5: Opel Astra GTC

Als Nachfolger für den Corsa B meines Bruders kam im Mai 2006 ein Opel Astra GTC 1.7 CDTi Enjoy. Beim Kauf hatte der "Fast-Jahreswagen" (Erstzulassung August 2005) 9.900 km auf dem Tacho und kostete 16.500 EUR. Der Astra hatte leider ein paar (Qualitäts) Mängel, die aber soweit alle auf Garantie behoben wurden. Da mein Bruder mit dem Astra ingesamt nicht so zufrieden war, besonders die schlechte Rundumsicht, wurde er im Mai 2008 für einen neuen Corsa D an das Opel Autohaus für 11.000 EUR verkauft. Beim Verkaufsdatum hatte der Astra 55.000 km auf dem Tacho. Wenn man aber von der etwas schlechteren Qualität und der Rundumsicht absieht (Ich fand die Sicht nach hinten gut, bin allerdings auch fast 20 cm größer als mein Bruder) ein wirklich schönes Auto - für mich kann der neue Corsa D auch nicht mit dem Astra mithalten, aber mit dieser Meinung stehe ich in der Familie alleine da.

 

Wie gesagt, eine kurze Historie, aber vielleicht mal ganz interessant zu lesen. :)


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