28.11.2009 18:05
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Honkie2
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Kommentare (79)
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Wie wichtig ist für euch das ESP? Während des BMW Fahrsicherheitstrainings
Hallo Leser,
als ich gestern wie gewohnt bei Motor-Talk unterwegs war, bin ich auf einen Artikel von Dr.Seltsam gestoßen, der die Entwicklung des Automobils in Hinblick auf dessen Sichheit hinterfragte. Schnell kammen natürlich die Elektronischen Helferlein à la ESP und ABS ins Gespräch.
Bevor ich meinen Scirocco hatte, fuhr ich einen 10 Jahre alten Polo Classic, der lediglich mit einer hydraulischen Servolenkung auskommen musste - kein ABS, ESP und ASR. Wie man jedoch häufig in den Medien hört, wird mit dem Punkt Sicherheitsausstattung das ESP als Optimum in Verbindung gebracht, ohne welches sicheres Fahren schlichtweg unmöglich sei. Autos, die ab Werk nicht mit dem Helferlein ausgestattet sind, werden sofort als Risikofahrzeuge bezeichnet und stark bemängelt - meißt Kleinwägen mit Leistungen von 45-80PS.
Ich finde dies sehr übertrieben und bin der Ansicht, dass die Wirkung des ESP erheblich überschätzt wird. Man bekommt den Eindruck, das ESP verhindert jeden Abflug und hilft bei Selbstüberschätzung oder unangepasster Fahrweise - sprich die Freikarte fürs Rasen. In der Realität kann ein ESP bei idealen Bedingungen jedoch nur einen Geschwindigkeitsüberschuss von ca. 10% ausgleichen, bei Überschreitung dieser Schwelle ist das Stabilisieren des Fahrzeugs nicht garantiert. Allerdings sollte man mit einer normalen Fahrweise äußerst selten in eine Notsituation geraten, in der das ESP überhaupt regeln muss.
Zwar hat bei mir auch schon mal das orangefarbene Auto (bei BMW: Dreieck) geblinkt Wie wichtig findet ihr das ESP und wie häufig muss es euch im Alltag aus der Patsche helfen?
Zum Abschluss muss gesagt werden, dass das wichtigste Helferlein der menschlich Verstand ist - ist dieser mit an Bord, so haben auch ESP und Co. zu 99,9% ihrer Dienstzeit frei.
Mfg
Honkie2 |


- ein Zufall war dies aber nicht. 
Kommentare: 79
28.11.2009 18:12 |
andyrx
das ABS halte ich für extrem wichtig,das ESP ist hingegen schon etwas spezieller und wird von vielen gar nicht bemerkt--> beinhaltet aber das ABS ohnehin
wie wrksam das ESP bei guter Abstimmung sein kann,habe ich hier erfahren dürfen-->
Klick
dennoch hab ich die letzte Position in der Umfrage angekreuzt,denn im Alltag kam ich noch niemals in die Verlegenheit das ESP in Anspruch nehmen zu müssen,und meine Autos haben seit bestimmt 10-12 Jahren stets ESP an Bord
mfg Andy
28.11.2009 18:22 |
Seth Gecko
Hi Honkie,
ich habe was ESP betrifft die selbe Meinung wie du. Ich finde es toll, dass es mein A3 mit an Board hat, bin aber froh wenn es nicht eingreifen muss. Ich bin umsichtiges Fahren gewohnt da mein Audi 80 wie dein Polo nur eine Servolenkung hatte. Kein ABS, kein ASR, keine Airbags, kein ESP. Da musste man noch richtig fahren...
ESP ist keinesfalls ein Freifahrschein zum rasen. Vielmehr soll es in brenzlichen Situationen wie beispielsweise einem plötzlichen Ausweichmanöver helfen den Wagen zu stabilisieren. Trotzdem ist man als Fahrer immer in der Pflicht seine Fahrweise den Verkehrs und Wetterbedingungen so anzupassen, dass die Assistenzsysteme wirklich nur in unvorhergesehenen Situationen eingreifen müssen.
Mfg, Gecko
28.11.2009 18:34 |
Electican3
Ich finde ESP sinnvoll! Es gab schon 2-3 Situationen in denen ich wohl ohne ziemlich deppert dagestanden wäre (oder im Graben, je nach dem) jeweils aber dann in Fällen wo ich ausweichen musste (trotz angepasster Geschwindigkeit.. aber wenn der LKW auf der Landstraße seine Ladung verliert...) In meinem ersten Auto (Golf IV) hab ich Nachts mal auf nem Parkplatz getestet wieweit das ESP nutzt, die von dir angesprochenen 10% mehr Geschwindigkeit kommt gut hin.. bei 30 km/h gings noch gut um die Kurve, bei 35 km/h gings gerade aus... Das beste Schutzprogramm is dann doch der Verstand...
28.11.2009 18:37 |
emil2267
man sollte es halt nutzen wie airbag & gurt,mit denen fährt man auch nicht vor die wand,nur weil mans kann
28.11.2009 18:39 |
Honkie2
@Seth Gecko
Da muss ich dir voll zustimmen. Die Erfahrungen im Polo möchte ich nicht mehr missen - das Fahrgefühl war damals noch viel intensiver. Wie habe ich's immer genannt: Rennfahrer-Style (Fahrhilfen: AUS).
@Electican3
Nur als Ergänzung: Den Wert von 10% habe ich vom Instruktor des BMW Fahrsicherheitstrainings bekommen. Bei unseren Fahrübungen entsprach dieser auch den realen Geschwindigkeitsdifferenzen.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 18:51 |
Stewaan
Wenn ESP, dann nur komplett abschaltbar. Das ein oder andere Mal stört das ESP schon.
Solange man sich jedoch nicht auf das ESP verlässt und übermütig wird, ist es immer gut, eine Art Fallschirm an Bord zu haben.
28.11.2009 18:55 |
ronbooo
Ich finde gut, dass es sowas gibt. Möchte aber auch immer selber Entscheiden wann ich es nicht haben möchte. Von daher, gut wenn es auch abschaltbar ist.
greetz ron...
28.11.2009 19:06 |
DedeII
Hi,
im Übrigen in naher Zukunft bei fast jedem Neufahrzeug vorgeschrieben:
http://www.motor-talk.de/.../...sp-ab-2011-in-eu-pflicht-t2108658.html
Grüße Dede
28.11.2009 19:27 |
JWck
ESP gehört meiner Meinung nach in jedes Auto, genauso wie Airbags oder ABS, ist jedoch kein Freibrief dafür, das Auto ständig am Limit zu bewegen.
Die Physik lässt sich irgendwann nicht mehr elektronisch wegriegeln.
Ich persönlich habe in allen Autos, die ich fahre, ESP an Bord aber das gelbe Dreieck blinkt nur, wenn ich es abseits öffentlicher Straßen (Fahrsicherheitstraining oder ähnliches) wirklich mal drauf anlege, die Grenzen des Fahrzeugs zu testen oder aber wenn ich aus irgendeinem Grund mal stark beschleunige oder es nass ist (manche Autos kommen da schnell an ihre Grenzen).
Im normalen Fahrbetrieb ist ESP von daher immer an, aber wird niemals gebraucht, weil es bei modernen Autos schon einiges braucht, um das ESP anspringen zu lassen.
Allerdings gibt es in meinem Freundeskreis in letzter Zeit eine unschöne Häufung von Unfällen, in denen 10 bis 15 Jahre alte Autos einen Teil ihres Blechkleides und die Fahrer leider manches mal einen Teil ihrer Gesundheit lassen, die mit ESP zum Teil verhindert oder wenigstens gemindert werden können.
Wobei auch hier gilt: ESP ersetzt nicht einfach den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Fahrzeug.
28.11.2009 19:45 |
Seth Gecko
Stimmt Honkie besonders im Winter war es schon spaßig auf einem leeren, verschneiten Parkplatz das Auto und die Haftungsgrenze besser kennenzulernen... Genau wie die Bremskraft richtig zu dossieren und an der Blockiergrenze zu halten um so den Wagen lenkbar zu halten.
Meiner Meinung nach wichtige Lektionen für einen jungen Fahrer um die Kräfte die auf ein Fahrzeug wirken auch im Alltag besser verstehen und einzuschätzen zu können. Wenn man dann merkt wie 5 Km/h oder unterschiedliche Fahrbahnbedingen den Unterschied machen können fährt man bewusster.
Mfg, Gecko
28.11.2009 19:47 |
Honkie2
@JWck
Die Unfälle liegen wahrscheinlich einfach an Selbstüberschätzung und unangepasstem Fahrverhalten. Ein 10 Jahre altes Auto wird wahrscheinlich schneller an seine Grenzen kommen, als ein vergleichbares modernes Auto, das gebe ich dir Recht. Wenn man allerdings weiß, was das Auto kann, dann passiert auch nicht so viel - dieses wissen jedoch haben nicht viele Autofahrer. Ich kann auch mit einem modernen Auto so schnell fahren, dass es an seine Grenzen kommt und das geht selbst mit 100PS recht zügig (wenn man es darauf anlegt).
Sogesehen, Verstand einschalten, was bei uns in der Gegend auch recht viele vergessen und das beginnt leider schon oft bevor sie ins Auto steigen. Wenn ich in der Disse höre: "Ich fahre erst in 5h, da kann ich doch was trinken", dann denke ich mir auch nur
.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 19:50 |
Chewie-GER
Ich habe "Gut zu Haben" gewählt,weil bei einem gut abgestimmten Fahrwerk das ESP nur bei zu hoher Kurvengeschwindigkeit regelt und das Fahrzeug zu fangen versucht (erinnert sich noch jemand an den Audi TT oder MB A-Klasse(A168) wo ESP erst dann Serienaustattung wurde als sich Design-bedingte Konstruktionsmängel offenbarten die durch Sparmaßnahmen während der Konstruktionsphase nicht bemerkt wurden (Fahrwerktest am Computer - Mercedes Benz)).
Check your six
28.11.2009 20:05 |
RedDragon220
Honkie es fehlt "ESP? Was ist das???"
Unsere beiden Autos haben so etwas erst gar nicht und habe trotzdem in der Kreisbahn den 6er Golf bei dem Fahrsicherheitstraining in die Tasche gesteckt.
Ich bin schon fast der Meinung, wo das ESP eingreift, der sollte an der Fahrweise was ändern.
LG,
Torben
28.11.2009 20:13 |
Polo6NFDTCiV
x völliger Unsinn, für Fahrzeuge, die ein vernünftiges Chasis mit stimmiger Lastverteilung besitzen.
Wer keine Autos sondern Neuzeit- Serien- Kipp- Schwank und Schleudermodelle baut, kommt wohl nicht drum, ein Gruss an BMW, MB VW und RENAULT.
40 Jahre Entwicklung die eindeutig in die falsche Richtung gehen.
Statt für Fahrsicherheit zu sorgen, kommt eine Technik zum Einsatz, die das Versagen, der Ings am Reisbrett bestmöglich ausbügeln soll.
28.11.2009 20:34 |
BluesBrother1973
Kurz und knapp: Ne unnütze Spielerei mit der noch mehr Leute das Autofahren verlernen
28.11.2009 20:36 |
Klez
Wie darf man das verstehen? Bezeichnest Du BMW, Mercedes und Co als Bauer von Schleudermodellen?! Bitte ausführlicher Schildern...
28.11.2009 20:37 |
Mr.H
ich habe einen guten freund im autounfall verloren. die polizei und unabhängige gutachter sind zum schluss gekommen das mit esp und abs es wahrscheinlich nicht zum unfall gekommen wär.
ich fahre viel oldtimer und neu wagen und das macht schon einen gewaltigen unterschied besonderes bei nässe wenn.
auch wenn man es wie oben schon gesagt 99 prozent der zeit nicht braucht ist es doch gut es für den 1 prozent zu haben. denn in einer gefahren situation hilft often jedes bisschen.
28.11.2009 20:42 |
andyrx
bei Nässe kann ESP zum echten Lebensretter avancieren das sollte man nie vergessen,denn niemand hier kann die Räder seines Autos einzeln abbremsen,dies ist eben nur mit ESP möglich und so manche Kurve oder Ausweichhaken ist dann nur mit ESP zu meistern....
mfg Andy
28.11.2009 20:49 |
Klez
Nicht nur bei Nässe... Diejenigen die ESP nicht für nötig halten sind schlicht und einfach Dummschwätzer. Sorry, aber anders kann man das nicht nennen.
ESP erkennt bereits sehr geringe Unstimmigkeiten und bremst gezielt einzelne Räder ab. Eine Fähigkeit die der beste Fahrer der Welt nicht kompensieren kann. Das geschieht bei kleineren Eingriffen auch ohne ein Aufleuchten der Kontrollanzeige... Auch das klassische aufschaukeln eines Fahrzeugs bis zum Zustand der unkontrollierbarkeit wird durch ESP wirkungsvoll im vorraus verhindert.
ESP kompensiert definitiv keine verantwortungslose Fahrweise, kann in der ein oder anderen Situation aber Leben und Material retten.
28.11.2009 20:54 |
Nubo586
Ich finde es gut, wenn das Auto das ich fahre ESP hat. Auch der beste Fahrer kann mal in eine Situation kommen in der er sein Fahrzeug nicht mehr alleine kontrolieren kann und dann ist es immer gut ESP zu haben.
Auf der anderen Seite bin ich aber auch absolut der Meinung, dass ein Schalter zum ESP ausschalten das ESP auch auf jeden Fall ausschaltet.
Leider bekommt man von allen Seiten immer zu hören, dass Autos ohne ESP unsicher sind. Leider denken viele Laute dann, dass wenn sie ESP haben, dass sie dann mit ihrem Auto machen können was sie wollen. SO entstehen (glaube ich) mehr Unfälle und nicht weil jemand kein ESP hatte.
28.11.2009 20:56 |
Polo6NFDTCiV
Das kann man leicht erklären Klez, im Sommer konnte man in Salzgitter diverse Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten über eine Kreisbahn und durch einen Slalomkurs fahren, die neueren Fahrzeuge griffen ohne Vorankündigung mittels Mess- und Regeltechnik ein, ohne das der Popometer Alarm meldete. Mit den alten und älteren Modellen konnte man vorsichtig auf der Kreisbahn beschleunigen, ohne das die Fahrzeuge ausbrachen, ohne in Gefahr zu geraten, das die Autos über die Vorderräder schieben.
Die Fahrzeuge mit ESP liessen sich meist, Dank ESP, nicht über 60-65 km/h auf der Kreisbahn beschleunigen. Gasanahme wurde blockiert, die Räder unter lautem Brummen entsprechend geregelt.
Man konnte leider das ESP nicht komplett abschalten, sodass die alten Kisten bei weitem besser und zügiger zu fahren sind.
Einen Lada Nova, einen Volvo 244 mit 86 durch den Kreis gescheucht, während der Megane bereits bei 55 km/h jeden Fahrer am massregelt und gnadenlos ausbremst.
28.11.2009 20:57 |
Honkie2
Da ist es wieder: der Vorteil ein altes Auto gefahren zu haben. Beim Polo war der Unterschied zwischen Nässe und Trockenem etwas ausschlaggebener als beim Scirocco - da kann man locker die gleichen Kurventempi fahren - beim Polo naja.
Dennoch gehen die Sensoren an, wenn man sieht, dass es nass ist. 
Trotzdem ist es natürlich gut, ESP zu haben - vielleicht unterschätzt man dann doch die ein oder andere Pfütze und in der Situation ist man dann besser dran, als ohne. Jedoch habe ich meine Zweifel, ob Fahranfänger, die sofort im Scirocco, 1er oder A3 sitzen den nötigen Respekt vor der Straße aufbringen, denn bei Selbstüberschätzung sind auch dem Elektronischen Stabilitätsprogramm die Hände gebunden.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 21:02 |
7406
Zum Versagen der Ings, das keines Ist:
In so ziemlich jedem Bereich des Lebens ersetzen digitale elektronische Steuerungen eine präzisere Einstellung der Mechanik bzw. Die mechanik selbst. Beim Auto heult der Pseudeopurist rum. Das sowas Autos leichter, Fahrgasträume Variabler und das Gesamtkonzept billiger macht solle jedem Klar sein. Wenn der Käufer nicht gleich zum Koreaner rennen würde, weils dort 2€ billiger ist, hätten europäische Ingenieure auch vielleicht mehr Spielräume bessere Fahrwerke zu entwerfen.
28.11.2009 21:04 |
RedDragon220
Naja, wie gesagt... ich fahre ne alte Gurke, einen 91er Passat GT. Wenn es nass ist, wird die Fahrweise eben angepasst. Ich bin bis jetzt noch nie in eine Situation gekommen wo der Wagen im Grenzbereich gekommen ist.
Also für mich brauche ich kein ESP, mein Auto hat ja nicht einmal ABS.
LG,
Torben
28.11.2009 21:05 |
MichaelN
Mir hat es schon einmal das Leben - oder zumindest das Auto - gerettet.
28.11.2009 21:13 |
Mr.H
also bei unserem audi bekomme ich das esp nur zum leuchten wenn ich viel zu schnell durch die kurven fahre, bei nässe unterwegs bin oder wenn ich in eine gefahren situation komme: ausweichen etc.
ja das popometer funktioniert bei vielen neun auto auch nicht mehr so wie man das bei alten gewohnt ist.
für einen sehr geübten fahrer der auf der rennstrecke unterwegs ist mag das esp ein hindernis sein aber aber bei normalen gebrauch kann mir keiner erzählen das er vom esp eingebremst wird und nicht fahren kann wie er will.
also wenn ich bei nässe im 912 oder 325i e30 unterwegs bin muss man schon höllisch aufpassen fuss leicht vom gas in der kurve oder zu viel beschleunigen und der wagen steht schräg.
28.11.2009 21:13 |
andyrx
Hallo
moderne ESP Fahrwerke wie es bei Porsche praktiziert wird sind sogar auf der Rennstrecke mit ESP schneller als ohne...ich hab das auf dem Lehrgang auf der Rennstrecke bei Porsche selbst erfahren können (Beitrag den ich im mit obigen Link eingangs des Thread gepostet habe)...schlampige Abstimmung und wenig Sorgfalt in der Etnwicklung führen natürlich auch zu Ergebnisen wie oben,das ESP Auto gnadenlos und frühzeitig eingebremst werden ist die Folge.
Meine RX-7 sind sehr schnell und ESP frei,aber speziell bei Nässe ungeniessbar und der Abflug schneller passsiert als sich das mancher wünscht--> Klick
Ich weiss um dieses heikle Verhalten der potenten Youngtimer und richte mich darauf ein.....und hatte deshalb damit noch nie einen Crash,ich kenne aber genug junge Leute die es mit den RX-7 unterschätzt haben und abgeflogen sind....2 davon leben nicht mehr
also Leute,bitte das ESP nicht verteufeln--> gerade bei jungen Leuten kann das ESP manchen Fahrfehler ausbügeln der mangels Erfahrung oder durch Übermut sonst nicht mehr zu kontrollieren ist.
mfg Andy
28.11.2009 21:28 |
Honkie2
Die Sache ist nur, dass die Grenzen der neuen Autos relativ hoch liegen, sprich wenn auf dem Schild 100km/h als obere Geschwindigkeitsgrenze darsteht, ist es bei idealen Bedingungen (trocken) auch zu 95% möglich diese Tempi zu fahren. Daher sind Fälle, in denen das ESP bei modernen Autos angeht, immer extreme Geschwindigkeitsüberschüsse und damit eigenes Verschulden.
Ein E30 kann bei falscher Handhabung (Abrupter Lastwechsel) auch in der "80ger Kurve", die mit 60km/h durchfahren wird querkommen. Da ist dann fahrerisches Talent erforderlich.
Das die neue Technik nicht immer toll ist, merkt man an der Gegenlekunterstützung im Scirocco. Die lenkt einen eher in den Graben.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 21:33 |
Mr.H
ja besonder die roundabouts wo man relative schnellen last wechsel hat da reichen auch 20 kmh bei den breiten reifen die auf dem wagen geht das immer schnell.
aber auch der 912 mag keine lastwechsel oder ruckartige gasbefehle wenn es nass ist.
aber wenns gewollt ist macht es unglaublich viel spass
was ich bei neu wagen ab und zu erlebe das wenn das heck kommt (absichtlich) das es unglaublich schwer ist gegen zu lenken z.b. beim audi ist das der fall.
wie auch immer ich will das esp bei einem neuen auto nicht missen wollen. wenn da erstmal die 2tonnen in bewegung sind hat man wenig freude
28.11.2009 22:06 |
Dr Seltsam
Ich hab für "gut zu haben" abgestimmt. Schön wenn man ein Backup hat, aber ein guter Autofahrer hat seine Kiste auch ohne solche Helfer unter Kontrolle. ESP und Sippe sollten als letzte Reserve gesehen werden, eigentlich sollte man immer so fahren als hätte man es garnicht an Bord.
28.11.2009 22:28 |
deepsilver
Mir hat das ESP schon ein paar mal auf gut Deutsch den Arsch gerettet, sonst hätte ich im Winter wohl schon 2 Abflüge gemacht nachdem ich das Auto gerade einmal 1 Woche hatte.
Seit über 15.000km hat es nicht mehr eingegriffen (nur ASR wenn ich etwas zu viel Gas gebe), denn mitlerweile weis ich relativ gut wo die Grenzen sind und brauche sie nicht mehr auszuloten.
28.11.2009 22:41 |
der_horst
vorab: mir sind in dem blog-eintrag irgendwie zuviele kursive und fette worte, liest sich nicht so wirklich rund wie ich finde
was das esp angeht: einfach mal ein fahrsicherheitstraining machen und die dynamikplatte mal mit und mal ohne esp fahren (sofern es sich ganz ausschalten lässt). der unterschied ist deutlich spürbar. mit esp ist das ganze ziemlich einfach und erfordert kaum aktive mithilfe, ohne esp ist man ziemlich am kurbeln und braucht doch recht viel platz.
und das obwohl man weiss, dass man gleich gegenlenken muss. wenn einen so eine situation nach einem stressigen arbeitstag auf ner verregneten autobahnabfahrt passiert ist man glaube ich für jede hilfe dankbar, egal für wie gut man sich als autofahrer hält.
28.11.2009 22:54 |
__NEO__
Passt evtl. ganz gut zum Thema...
http://dl3.interlake.net/.../esp_live_auf_dem_testgelaende.wmv
Habe allerdings auch das 3. angekreuzt. bei wem das ESP unter den normalen Fahrbedingungen ständig regelt sollte sich über seine Fähigkeit ein Fahrzeug im öffentlichen Strassenverkehr zu führen ernsthafte Gedanken machen - eben weil auch ESP die Physik nicht überlisten kann. In Gefahrensituationen (plötzliches Ausweichen vor einem Hidnernis/Fussgänger/auf die Strasse rennendes Kind o.ä.) meiner Meinung nach absolut unbezahlbar!
http://dl3.interlake.net/.../esp_ist_mehr_als_eine_option.wmv
http://dl3.interlake.net/.../one_moment_can_change_your_life.wmv
http://dl3.interlake.net/.../die_fallende_kiste.wmv
28.11.2009 23:03 |
alexander-barth
Also wenn man mal das ein oder andere Fahrsicherheitstraining mitgemacht hat dann weiß man wie wichtig ESP sein kann.
Ich habs vor kurzem noch dort erlebt. Schiebeplatte (dort wird ein Reifenplatzer bei ca. 100km/h simuliert) > mit ESP kann man das Auto abfangen. Ohne = No Chance! Das ist echt der Hammer.
Im Alltag hab ichs bis jetzt vielleicht 2-3 mal benötigt (in 3,25 Jahren und ~70tkm). Das war jeweils in einer ein wenig zu schnell Kurvendurchfahrt, wie z.B. Autobahnabfahrt!
FAZIT: Ich persönlich möchte es nicht mehr missen! Denke es ist schon sehr sinnvoll und hat mich evtl. sogar schonmal vor dem sicheren Abflug gerettet.
Gruss, ALex
28.11.2009 23:10 |
Honkie2
@der_horst
Ich werde die kursiv und fett geschriebenen Ausdrücke etwas reduzieren, aber sie bleiben Honkie2's Stilmittel.
Klar, als Sicherheitsfeature ist ESP super, genau wie ABS, aber übertreiben sollte man es damit nicht - eine vorrausschauende Fahrweise können sie nicht ersetzten, maximal (im Notfall) erweitern.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 23:12 |
RedDragon220
Alex, das stimmt so nicht ganz
Ich habe unseren Passat auch ohne ESP auf der Dynamikplatte abfangen können... klar, er wurde ordentlich nach Links/Rechts geschleudert, aber ich kam nicht mal in den Bereich der Drehung. Gefahrene Geschwindigkeit waren 80km/h.
LG,
Torben
28.11.2009 23:20 |
BluesBrother1973
Siehste, wärst du mit einer angepassten Geschwindigkeit in die Kurve gefahren, dann hättest du es garnicht gebraucht...
Aber das ist wahrscheinlich auch wieder Dummschwatz, genau wie ich in 18 Jahren und ca. 900000km das ESP nie gebraucht oder vermisst habe...
28.11.2009 23:39 |
alexander-barth
@RedDragon220
Das glaub ich dir sogar! Allerdings kann man den Passat auch nicht ganz mit einem A3 vergleichen!
Gerade auf der Schiebeplatte macht der Radstand echt viel aus, und da hat der Passat deutlich mehr als der A3. Hier gilt noch der alte Spruch "Länge läuft".
Ich habs übrigens auch mal ohne geschafft, allerdings ist es deutlich schwerer als mit!!!!
28.11.2009 23:43 |
RedDragon220
Das ist klar, allerdings hat das auch ordentlich was mit dem Fahrwerk zu tun und Gewichtsverteilung. Der Golf 4 Kombi hatte keinerlei Chance, der war sich nur am drehen.
Ich wollte damit eigentlich nur mal zeigen, das man auch ohne ESP gut zurecht kommen kann. Hier greift der alte Spruch: "Ist die Straße nass, Fuß vom Gas, ist die Straße trocken, drauf den socken"
LG,
Torben