15.03.2012 14:22    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

endlich ist es nach 2 Monaten soweit, die neuen Schonbezüge aus Kunstleder sind verbaut! Nach ewigem überlegen ob die Farbkombination schwarz/grau gut ausschauen wird, habe ich die Teile letztendlich doch behalten und montiert. Doch fangen wir von vorne an.

 

Die Sitzbezüge sind von K-Maniac und aus Kunstleder genäht. Sie sind laut Hersteller passgenau für das Golf 3 Cabriolet und beinhalten alle Teile der Ausstattung. Zudem sind an den vorderen beiden Sitzen hinten Taschen verbaut, die meiner Meinung nach echt praktisch sind und einen guten Eindruck machen.

 

Nach freundlicher Beratung seitens K-Maniac und Farbwahl hatte ich die Bezüge schon 3 Tage nach Onlinekauf zuhause. Sie machen einen robusten Eindruck und sind zudem von Innen mit einer Schaumstoffschicht zusätzlich gedämmt. Das hat den Vorteil, dass die Oberfläche der Bezüge schön gleichmäßig ausschaut und Schönheitsfehler der Orginalbezüge wie z.B. eine zerrissene Seitenwange nicht mehr erkennbar sind.

 

 

Die Bezüge verfügen über keine Löcher für Gurte oder Klapphebel etc., diese muss man mit einem Kreuzschnitt selbst machen. Wie das Beziehen am besten geht steht zwar in der Montageanleitung, allerdings sollte man das ganze nicht unterschätzen.

 

 

Die Rücksitzbank, die hintere Lehne sowie das Kopfteil habe ich selber montiert, die vorderen beiden Sitze hat mir ein Autosattler angebracht, da ich das sicher nicht so gut hinbekommen hätte, wie ein Fachmann, hinten kann man aber nicht viel falsch machen.

 

 

Die Bezüge sind wirklich extrem passgenau, vor allem das hintere Kopfteil sowie die beiden vorderen Kopfstützen lassen sich nicht beziehen, ohne den alten Bezug zu entfernen (war zumindest bei mir so). Außerdem soll man darauf achten das ganze bei Raumtemperatur zu tun, da hierbei das Leder dehnbarer ist.

 

Es ist schon sehr mühsam die Bezüge anzubringen und sollte am besten zu zweit erfolgen. Solange der eine spannt, kann der zweite die Reißverschlüsse schließen oder ähnliches, alleine ist das fast unmöglich. Die hintere Kopfstütze ist von der Konstruktion her nicht ganz passend, denn das Teil muss im Auto über Blech draufgezogen werden und angeschraubt, der Bezug aber schließt unten komplett ab, sodass man es so gar nicht montieren kann. Aufgrunddessen muss ein Schnitt gesetzt werden und der Bezug am Kopfteil zum Teil verklebt werden. Hierbei hat mir auch der Sattler geholfen, da ich mich kaum getraut hätte, den Bezug einfach so hinten zu durchtrennen.

 

Letztendlich kann ich nach 2 Wochen Gebrauch sagen, dass es sich auf den neuen Bezügen sehr gut sitzen lässt und sie doch bequem sind. Ich denke aber, dass das Fahrzeug im Sommer nicht offen stehen darf, da die Teile doch schnell warm bis heiss werden ;), Mädels mit Mini-Röcken müssen also aufpassen. Optisch sind sie für den Preis von ca. 200€ Material und 50€ Montage nicht zu beanstanden, so meine Meinung. Was bei mir jetzt nicht so passt, sind die Seitenteile. Die Bunte Farbkombi werde ich also in schwarz einfärben und davon berichten.

 

Fazit: Klar kommen Bezüge nicht an originale VW Ledersitze dran. Allerdings sind diese dafür neu und sauber und zudem für 200€ eine echt gute Wahl. So auch die Meinung des Sattlers. Wie findet ihr sie?


04.02.2012 16:57    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , ,

Hallo Motor-Talker,

 

ich habe nun mehr oder weniger spontan beschlossen einen Pollenfilter in meinem Golf 3 Cabrio nachzurüsten.

Viele wissen nicht, dass es in den Cabrios keinen Innenraumfilter werkseitig gab. Viele finden das auch richtig, mit der Begründung man fährt doch eh offen. Man vergisst dabei allerdings, dass das Wetter sich nicht immer zum offen-Fahren eignet. Im Frühlingen dringen tausende Pollen durch die Lüftungsschlitze, diese sind dann regelrecht grüngelb eingefärbt - das wäre mit einem Innenraumfilter anders. Auch im Winter oder wann auch immer das Verdeck zu ist möchte man nicht unbedingt die direkte Abgasluft im Innenraum haben. Der Filter kann vielleicht die Nanopartikel nicht binden, bewirkt aber trotzdem eine Reinigung der Luft und ist meiner Meinung nach absolut sinnvoll.

 

Durch Zufall habe ich ein Filtergehäuse aus einer Golf 3 Limo in der Bucht für 1€ geschossen. Zudem hatte ich Glück, dass es sich hierbei um die flache Variante handelt. Der Filter ist hierbei wesentlich günstiger als der gewölbt und schlägt mit 10-15€ aufs Portemonnaie.

 

Die angesaugte Luft kommt über den Wasserkasten in den Innenraum. Um dort hinzugelangen muss die Abdeckung der beifahrerseite demontiert werden, zuvor Gummi über Motorwand abnehmen.

 

Schließlich kommt bei den Cabrios das Laubgitter zum vorschein und bei dem ein oder anderen ein Haufen Ablagerungen in Form von Blättern und Dreck.

 

Es empfiehlt sich alles schön zu reinigen und zu saugen, dann das Laubgitter mit Hilfe einer 10er Nuss links und rechts zu lösen.

Den Lüfter selbst auch vorsichtig absaugen, das Gitter hält nunmal nicht mal alle Blätter etc. zurück.

 

Jetzt wird der untere Teil des Filtergehäuses eingesetzt und mit den gleichen Muttern links und rechts befestigt wie das alte Laubgitter auch. Darauf achten, dass das Teil schön dicht sitzt aber nicht zu extrem anschrauben, nicht, dass da was bricht.

 

Der schöne neue Filter wird in den oberen Teil des Filtergehäuses eingesteckt. Dann wird dieses Teil in die 3 Schlitze des unteren festgeschraubten Teils gesteckt und eingeklipst. Achtung: Die Zubehörfilter passen oft nicht so 100%, lieber nocheinmal neu einsetzen anstatt mit Gewalt den Rahmen hineinzudrücken und zu beschädigen!

 

So, jetzt sitzt alles schön und durch betätigen der Drehregler im Innenraum merkt man auch deutlich, dass immer noch kräftig Luft gezogen wird. Mal sehen wie sich die Lüftung bei verschmutztem Filter verhält.

 

In umgekehrter Reihenfolge wieder alles zusammenbauen und sich darüber freuen, sich und dem Auto etwas gutes getan zu haben ;). Der Pollenflug kann kommen!

 

Gute Fahrt und denkt daran eure Filter regelmäßig zu wechseln!


31.01.2012 22:52    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , , , ,

Hast du Gasdruckdämpfer oder Öldruckdämpfer verbaut?

Hallo Motor-Talker,

 

leider kann ich euch noch nicht darüber berichten, wie gut meine Lederbezüge sitzen. Vorerst ein Einschub, denn die nächste Hauptuntersuchung steht im Februar an.

 

 

Dazu habe ich, wie vor 2 Jahren auch, die Werkstatt meines Vertrauens aufgesucht, um ein Bild davon zu bekommen, was aufjedenfall vor der Untersuchung gemacht werden muss, um dann nicht überrascht zu werden. Wie macht ihr das? Geht ihr auch vor dem Tüv zur Werke des Vertrauens oder repariert ihr erst nachdem der Prüfer es bemängelt hat?

 

Folgendes ist scheinbar fällig:

 

1. Stoßdämpfer vorne:

Es sind originale VW Dämpfer drin, ich vermute mal vielleicht sogar die originalen? Der Dämpferwirkung nach könnte das hinkommen... Jedenfalls kommen jetzt frische Bilstein B4 Gasdruckdämpfer rein. Die B4 habe ich hinten schon vor 2 Jahren montiert, das passt jetzt vorne ganz gut. Kostenpunkt 2x Dämpfer: 105€.

 

2. Bremsscheiben+Beläge nahe Verschleißgrenze:

Die Brembo SportMaxx Scheiben haben jetzt fast genau 40 tkm gehalten, ebenso die ATE Beläge. Ehrlich gesagt war ich etwas überrascht, dass diese fast verschlissen sind. Fazit: Die Sportmaxx waren damals eine gute Wahl, jetzt werden es auch Brembo-Scheiben, allerdings nicht die Sportmaxx sondern normale innenbelüftete. Als Team mit einem weiteren Satz ATE Belägen werden auch diese Scheiben hoffentlich sicher und gut arbeiten. Kostenpunkt Scheiben&Beläge: 110€.

 

3. Bremsschläuche vorne leicht porös:

Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Neue Teile sind schon bestellt, die hinteren sehen einwandfrei aus.

Kostenpunkt 2x Schlauch: 15€

 

4. Antriebswellenmanschette getriebeseitig eingerissen:

Die Manschette hat an ihrem dünneren Ende einen Riss und auch mittig. Klarer Fall: Neue her. Dazu gestern bei VW gewesen und ein schönes Sett mit Manschette, Fett, Mutter und weiterem Kram geordert. Kostenpunkt: 34€.

 

5. Domlager haben Spiel:

Da sowieso neue Dämpfer reinkommen, werden logischerweise auch die Domlager gewechselt. Kostenpunkt 2x Lager: 19,50€.

 

 

Alles in Allem hat sich doch bisschen etwas angehäuft. Ich nehms dem Golf nicht übel, schließlich fährt er mich auch jeden Tag wohin ich will :)

Was mich nervt sind die 60€ fürs Spureinstellen und natürlich die HU Kosten. Hoffentlich packt er die AU!

 

Ich werde berichten, Gute Fahrt und legt euch ne Decke ins Auto bei den Temperaturen ;)


18.01.2012 21:44    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: , ,

Hallo Motor-Talker,

 

zu Jahresbeginn gibt es auch für meinen Golf ein kleines feines Present. Jeder kennt die durchgescheuerten Sitzwangen, die früher oder später ganz aufreissen und einfach nur noch hässlich sind. Da mein Fahrzeug ein Cabrio ist und im Sommer oft offen steht, konnte ich nicht mehr länger auf die hängenden Stofffetzten schauen und habe mich spontan entschieden, etwas zu tun.

 

Option 1:

Eine komplette Lederausstattung oder zumindest eine schöne Stoffausstattung, die farblich passen sollte. Da ich für das Cabrio leider nicht fündig wurde und wenn doch zu astronomischen Preisen zw. 500-1000€, habe ich mich von der Idee schnell verabschiedet.

 

Option 2:

Schonbezüge. Für den normalen Golf 3 kein Problem - gibt es in unzähligen Farbkombinationen für kleines Geld. Diese würden beim Cabrio höchstens vorne passen, hinten haben wir aber ein Problem. Die Rücksitzbank ist komplett anders aufgebaut und hierfür ein Schonbezug aus Stoff kaum zu finden.

Da bin ich auf Bezüge aus Automobilkunstleder gestoßen, die passgenau für mein Cabrio genäht sein sollen - interessant! Sofort die Motor-Talk Suche angeschmissen (ja Leute bitte nutzt diese;)) und schon auf zahlreiche Meinungen gestoßen.

Es gibt scheinbar mehrere Hersteller solcher passgenauen Kunstlederbezüge - ich habe mich für die von K-Maniac entschieden.

 

Nach telefonischem sehr freundlichen Kontakt und viel Überlegung, habe ich die schwarz/graue Variante gewählt (wer die Wahl hat, hat die Qual). Eine ganz helle Farbe wollte ich nicht im Cabrio und einfach schwarz wäre etwas langweilig. Drei Tage nach Kauf waren meine Bezüge da und ich freute wirklich sehr ;)

 

 

Der erste Eindruck war für mich hervorragend, was die Farbwahl aber auch die Verarbeitung der Naht usw. angeht (Fotos leider nicht so gut geworden, wie in Wirklichkeit). Auch die Taschen an den beiden vorderen Bezügen gefallen mir sehr gut. Die Bezüge sind sehr passgenau und nicht so einfach zu montieren, wenn man ein perfektes Ergebnis erzielen möchte. Kopfstützen sind auch dabei, aber nicht abgebildet.

 

Also habe ich mich entschieden, diese vom Autosattler fachmänisch aufziehen zu lassen und auch meine Seitenverkleidung mit schwarzem Kunstleder zu versehen. Auch dieser bestätigte mich in meiner Wahl, was die Qualität der Bezüge anbetrifft.

 

 

Der Einbau soll Mitte oder Ende Februar erfolgen - dann werde ich Euch vom Ergebnis ausführlichst berichten ;)

 

Gute Fahrt


31.10.2011 15:50    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , ,

Hallo Motor-Talker,

 

ich möchte euch von einem kleinen Zwischenfall vor kurzem berichten, durch welchen ich gelernt habe, nie wieder etwas am Auto an Sonn- oder Feiertagen zu schrauben ;)

 

Nach einem Blick in meine Tabelle fiel mir auf, dass der letzte Ölwechsel wieder gute 12tkm her ist und es also an der Zeit, dem Golf frisches Öl sowie Ölfilter zu spendieren.

Da es mittlerweile der 7. Ölwechsel ist, den ich an meinem Auto durchführen wollte, stellte das ganze keine große Aufgabe dar und war von mir Sonntag Vormittag in aller Ruhe mit 30 min Aufwand eingeplant. Gesagt getan.

Fahrzeug auf die Rampen gefahren, Ölauffangwanne druntergeschoben und versucht die Schraube zu lösen. Nach etwas drehen ist es geschehen - die Schraube lies sich plötzlich superleicht drehen, sogar in beide Richtungen! Bewegte sich aber kein Stück aus der Wanne heraus oder hinein - echt TOLL!

Da sie aber schon leicht undicht war und einige Öltröpfchen durchdrangen, blieb mir nichts anderes übrig, als die Wanne mit Öl abzunehmen.

 

Nachdem die gefühlten 30 Schrauben der Ölwanne endlich alle ab waren, wurde die volle Wanne vorsichtig abgenommen und entleert. Zum Vorschein kam die gelöste Mutter mit Gewinde, in welchem noch die Schraube fest saß. Ich habe also nicht nur die Schraube gelöst, sondern in einem Zug auch die Mutter.

Eigentlich nichts schlimmes, doch es war wie gesagt Sonntag und keinerlei Möglichkeit, an eine neue/gebrauchte Ölwanne zu kommen.

 

So war das Fahrzeug nun für den Sonntag lahmgelegt, bis ich am darauffolgenden Tag eine neue Ölwanne aus dem Zubehör für knapp 70€ gekauft und eingebaut habe.

Ob ich die Mutter noch an der alten Ölwannen anschweissen lasse oder nicht überleg ich mir noch, allerdings möchte ich euch raten, keinen Ölwechsel an Sonn- und Feiertagen durchzuführen ;)

 

Gute Fahrt!


05.08.2011 14:00    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , ,

Sportmax Golf 3Sportmax Golf 3

Hallo Motor-Talker,

 

immer wieder kommt die im Forum die Frage auf, welche Bremsscheibe man kaufen soll, was ist zu empfehlen, taugen die gelochten was oder doch die geschlitzten? Dazu im folgenden meine spezielle Erfahrung mit Brembo Bremsscheiben.

 

Vor 1,5 Jahren habe ich meinem Golf 3 die Brembo Max Bremsscheiben vorne gegönnt, dazu ATE Bremsbeläge. Ich war wirklich gespannt, ob die Scheiben nicht nur gut aussehen, sondern auch was können oder nicht. Nach dem die Teile endlich verbaut waren, folgte nach ca. 2 Tagen das, was man eigentlich mit neuen Scheiben vermeiden sollte: Eine Vollbremsung aus ca. 150 km/h runter auf 50, weil ein träumender Verkehrsteilnehmer nicht in der Lage dazu war, in seinen Spiegel zu schauen.

Zum Glück hatte dieses Vorgehen den neuwertigen Bremsscheiben gar nichts ausgemacht.

Im harten Alltag beanspruche ich die Scheiben immer wieder sehr, da ich viel Autobahn fahre und das mit meist 4 Personen im Auto, also vollbeladen. Oft kommt es auch vor, dass kaltes Wasser an die warmen bis heissen Scheiben beim Autowaschen gelangt. Zugegeben es riecht dann etwas komisch, aber ich denke das ist normal. Dies sind alles Dinge, von denen ich gehört habe, dass dadurch Bremsscheiben schnell mal krumm werden oder sich verziehen.

 

 

Nun bin ich mit dem Teilen knappe 35000km gefahren und kann sagen, dass sie immer noch rund sind und nicht quitschen oder sonstiges.

Es ist kaum eine Kante vorhanden, was darauf hindeutet, dass die Scheiben wirklich sehr langsam verschleissen. Desweiteren bin ich von den Bremseigenschaften bei Nässe wirklich beeindruckt. Ist es trocken, so bremst die Scheibe nicht viel anders, als eine gängige Bremsscheibe.

Ist es nass, so merke ich den Unterschied zu früher schon. Beim anbremsen, reagiert die Scheibe wie jede andere, doch schon gleich darauf, so scheint es mir, bremst sie besser. Ich erkläre mir das so, dass der Nässefilm durch die Beläge in die Rillen der Bremsscheibe abgeführt wird und die Bremsscheibe somit nahezu trocken ist.

 

Fazit BremboSportMax 256mm, innenbelüftet:

 

Nicht nur eine schöne Optik sondern auch ein geringer Verschleiss (in Kombination mit ATE Belägen) und gute Bremseigenschaften vor allem bei Nässe sprechen für die SportMax und für die Marke Brembo. Für einen Preis von 106,90€ würde ich die Scheiben aufjedenfall wieder kaufen, auch wenn es den echten WOW-Effekt, wie man ihn sich so von "Sportbremsscheiben" verspricht und erhofft, nicht gibt. Sie hält was sie verspricht, aber ich denke auch, dass man als normaler Fahrer mit günstigeren normalen Markenscheiben zufrieden sein kann.

 

Mehr interessante Infos zu dieser Bremsscheibe findet man HIER


03.08.2011 01:26    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: , ,

Hallo Motor-Talker,

 

aus schon lange gegebenem Anlass (SuperE5 1,629€/l) bin auch ich zur Vernunft gekommen und bewege mein Fahrzeug spritsparender als je zuvor. Sicher hat da jeder schon seine Erfahrungen gemacht und seine eigene Fahrstrategie entwickelt, trotzdem möchte ich euch etwas aus meiner Erfahrung berichten und einige Tipps geben, die auf vielen gefahrenen Kilometer basieren.

 

Das Auto ist ein Golf 3 Cabrio mit 2L Hubraum, ca. 1300kg Leergewicht und 116PS. Ich fahre es seit 2008 zu jeder Jahreszeit und auf eine sehr abwechslungsreiche Fahrweise auf ebenso abwechslungsreichen Strecken.

Voraussetzung für das Spritsparen ist meines Erachtens nach:

- richtiger Reifendruck mit möglichst werksseitiger Rad/Reifenkombination

- möglichst sauberer Luftfilter sowie dessen Gehäuse

- keine unnötigen Sachen im Kofferaum!

- technisch guter Zustand des Fahrzeugs sowieso wichtig (Abgasanlage dicht, Zündung ok, Spritfilter nicht über 200tkm alt)

- genug Zeit, damit man nicht rasen brauch

- RushHour möglichst meiden

Fahrten über die Autobahn früher und jetzt:

 

Als ich mein Auto gekauft habe, wollte ich unbedingt wissen, was es so kann - natürlich mit gesundem Menschenverstand. Man drückt gerne aufs Gas wenn das Öl warm ist und die Bahn frei, möchte sich selber und anderen beweisen, dass der Golf noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Desweiteren ist der 2.0 locker in der Lage, das Gefährt auf 200km/h zu bringen. Da freut man sich schon heimlich, wenn ein neuartiges Auto mit weniger Leistung die linke Spur frei macht. Doch dies alles sind Situationen, die einen schlechten Beigeschmack haben. Spätestens an der Tankstelle frägt man sich, ob es wirklich nötig war, man hätte auch langsamer fahren können.

Sehr oft habe ich mich das beim Tanken gefragt und ein bisschen schlechtes Gewissen gehabt, aber es machte mir nunmal viel Spaß schnell zu fahren und es war es mir wert, auch wenn die MFA Durchschnittswerte zwischen 9-13l angezeigt hat -> Abhilfe wegdrücken.

 

Heute ist es anders. Nicht, dass mir zügiges, ich möchte nicht sagen sportliches, Autofahren kein Spaß mehr macht.

Es ist mittlerweile einfach so, dass man es einfach weiss, dass man kann, wenn man will (netter Slogan übrigens) und es nicht "so oft brauch". Spätestens als ich mir den Tempomat in meinen Golf gebaut habe, strebe ich danach, die MFA-Anzeige zu unterbieten, sprich einen immer kleineren Wert zu erreichen und den persönlichen "Streckenrekord im Verbrauch" zu schlagen. Es ist wirklich unglaublich, wie sich meine Fahrweise mit der Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) verändert hat. Ich nutze sie sehr gerne auf der Autobahn, denn dadurch gestaltet sich die Fahrt ruhiger, angenehmer und vor allem entspannender. Ich schaffe es nie auf die Werte der GRA zu kommen, wenn ich versuche nur mit dem Fuß gleichmäßig ein und die gleiche Strecke zu fahren. Das beste ist, rechtzeitig loszufahren. Ohne Zeitdruck fällt es einem noch leichter langsamer zu fahren. Ich will nicht sagen, dass man ständig hinter dem LKW 80km/h fahren soll, aber eben um die Sollgeschwindigkeit von ca. 120-130 km/h.

Das gute bei mir ist, dass die A5 nur 2 Spuren hat. Dies hat zur Folge, dass man selbst hinter dem LKW mit 90km/h kein Verkehrshinderniss darstellt, da der Brummer eh langsam fährt. Hat man es eilig, wünscht man sich natürlich eine 3. Spur. Infolgedessen habe ich mir in letzter Zeit den ein oder anderen LKW ausgesucht, bin gemütlich gefahren und bin von meinem Auto sehr angenehm überrascht was den Verbrauch angeht. Werte zwischen 5,2-6,8l bekomme ich von meiner MFA präsentiert und freue mich, dass ich wirklich bares Geld sparen kann, indem ich mir einfach bisschen mehr Zeit nehme.

 

 

Fahrten in der Stadt früher und jetzt:

 

Früher bin ich einfach drauflosgefahren und kam in die schlimmsten Staus in der Innenstadt. Habe mich samstag vormittags über die vielen fremden Kennzeichen geärgert, die unsere Stadt regelrecht verstopfen und unter der Woche über die vielen Autos aus unserer Stadt, die aufeinmal alle irgendwohin wollen. Das Autofahren hat mich angefangen zu nerven, immer nur Stau, immenser Verbrauch und nichts als ärger - da nutzt auch das offene Cabrio nichts.

Jetzt ist es anders. Ich überlege mir bewusst wann ich wo hin muss und zu welcher Zeit ich über welche Strecke dort am besten hinfahre. Ich kenne die Engpässe, die Ampeln und die Baustellen um mir einen guten Plan zu machen. Siehe da, der Plan geht auch auf. In letzter Zeit kaum in Staus gestanden, viel flüssigerer Stadtverkehr und um einiges weniger Verbrauch, da das ständige anfahren vermieden wird.

 

Um das ganze festzuhalten, habe ich euch heute abend noch Bilder meiner MFA Anzeige in Position 2 gemacht, der km-Wert wurde vom Handy verzerrt, liegt aber bei ca. 1046km und einer Fahrzeit von 22 Stunden und 3 Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt hierbei bei 46km/h, also ein guter Mix aus Inner- und Außerortsstrecken. Die Krönung ist der Durchschnittsverbrauch von 7,3l Super/100km bei einem 17 Jahre alten Auto mit 2L Motor.

 

 

Zu beachten ist, dass ich auch hin und wieder vollgas gebe und nicht wie eine alte Oma fahren muss, um diesen Wert zu erreichen. Klar gibt es Leute, die sich für den Spritverbrauch nicht interessieren (müssen), aber allen anderen sei gesagt: Man spart durch etwas nachdenken und Zeitplanung bares Geld!

 

Gute Fahrt ;)


08.02.2011 23:44    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (2)    |   Stichworte:

Hallo liebe Leser!

 

Es geschieht oft, dass man beim Fahren ganz unerwartet mit bösen Überraschungen, auch Pannen genannt, konfrontiert wird. Da ich selber andere Leser vor teuren Reparaturen bewahren möchte, will ich euch kurz aus eigener Erfahrung berichten.

 

Früher oder später trifft es jeden - das Kupplungspedal bleibt beim betätigen plötzlich unten und es geht gar nichts mehr. Bloß nicht erschrocken bremsen sondern den Schwung mitnehmen und irgendwo versuchen sicher anzuhalten. Anschließened muss das Fahrzeug am besten nach Hause gebracht werden und dort machen wir uns dann auf die Suche nach dem Übeltäter.

 

Mein Golf scheint einen guten Charakter zu haben, denn das erste mal, als das Pedal untenblieb, war daheim in der Garage kurz vor dem Losfahren :) Das zweite mal beim Einfahren in meinen Wohnort, 200m Luftlinie von Zuhause. Wobei ich zuvor eine Strecke von 140km zurückgelegt hatte - Glück gehabt.

 

 

Die Kupplung kommt dann aus verschiedenen Gründen nicht. Überprüfen sollte man vorerst:

 

- Kupplungsseil

- Halteplättchen des Kupplungsseils am Ausrückhebel

- Kupplungshebel im Getriebe (dazu kein Ausbau notwendig!)

 

Auf Punkt 3 will ich näher eingehen, denn bei Punkt 1 (gerissenes Seil) muss dieses einfach ersetzt werden und bei Punkt 2 sollte eben das Halteplättchen ersetzt werden und das vielleicht selbstnachstellendes Kupplungsseil "resettet" werden. Dazu Suchfunktion nutzen.

 

Ich selber hatte damals die Befürchtung, dass wieder eine teure Reparatur ansteht, denn das Seil sah ganz aus und das Plättchen war bereits ersetzt worden. Dank der netten Community im Golf 3 Unterforum kam ich dann auf den Kupplungshebel, der im Inneren des Getriebes sitzt. Dieses kleine Teil bricht ganz gerne und verliert damit seine wichtige Funktion. Folge davon ist, dass man nicht mehr ein- und auskuppeln kann.

 

Abhilfe:

 

- Fahrzeug vorne sicher anheben

- Vorderrad fahrerseitig demontieren

- grünen Deckel mit VW Logo vorsichtig abhebeln, nichts verbiegen (der Deckel ist egal)

- prüfen ob der kleine Hebel in der Mitte einen Riss hat

- wenn ja, Ausrückhebel aus dem Getriebe ziehen, kann auch schwer gehen

- Sicherungsklammer vom Kupplungshebel lösen, diesen herausziehen und ersetzen (passt nur in einer Position)

- neuen Hebel mit neuer Klammer ordentlich einsetzen, Ausrückhebel wieder rein

- neuen VW Deckel gleichmäßig einsetzen, Rad montieren, Fahrzeug ablassen

- Kupplungsseil "resetten" (Anleitung schwirrt im Forum rum) und Einhängen

 

 

Weitere sinnvolle Infos sind über die Suchfunktion unter "grüner Deckel" oder "Kupplungshebel" zu finden.

 

VW Preise: Kupplungshebel (18,27€), Klammer (0,54€) und grüner Deckel (6,37€)

 

 

Viel Erfolg beim Reparieren ;)


01.12.2010 20:56    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: ,

Hallo zusammen,

 

durch Zufall bin ich in einem bekannten Auktionshaus auf ein Auto gestoßen, dass ich seit heute mein eigenes nennen darf ;)

Eigentlich spiele ich nicht mehr mit Autos sondern fahre sie bereits viel lieber auf der Strasse. Doch diesesmal hat mich das kleine Modell-Auto, welches meinem echten Wagen sehr nahe kommt, doch sehr fasziniert. Ohne lange zu zögern wurde das Teil gekauft und schon bald klingelte der Paketdienst an der Tür.

 

Ein nagelneues Golf 3 Cabrio in mysticblau perleffekt und nur 43 mal kleiner als mein echtes - wunderschön.

Es sieht so echt aus und tatsächlich auch in der Größe zu 95% genau wie mein originales, zumindest von außen. Ich frage mich, wie man solche Fahrzeuge so originalgetreu in dieser Größe fertigt?!

Wie dem auch sei, ich bin echt schwer beeindruckt und frage mich, wer von euch ebenfalls ein Modellauto seines echten Fahrzeuges besitzt oder sogar Modellautos sammelt?

 

Ein Kind steckt eben in jedem Mann ;)

 

 


05.05.2010 13:38    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (6)    |   Stichworte:

Hallo zusammen,

 

habe letzten Freitag endlich einen neuen Kopfdichtsatz verbaut und den Zahnriemen gewechselt. Zu Hause in der Garage war das keine leichte Arbeit, doch mit etwas Hilfe und viel Zeit hat es sich am Ende doch gelohnt.

Jetzt ist alles soweit wieder dicht und der 2E läuft zum Glück sehr gut. Bis jetzt kein blaues Qualmen aus dem Auspuff, kein Ölgestank und keine rasselnde Umlenkrolle. Ich hoffe das hält jetzt eine Weile so und bleibt alles schön dicht. Das Innenleben sah bis auf die Ölablagerungen an den Ventilen ganz gut aus, den Kopf habe ich nicht planen lassen.

 

 

Zu erst wurden alle Schläuche demontiert und der Luftfilterkasten abgenommen. Dann kam der Ventildeckel ab. Auch wenn die VDD vor ca. 60tkm schon mal gewechselt wurde war es nicht so schlimm, da ja eh eine neue im Dichtsatz mit dabei war.

 

Anschließend kam auch der Kopf runter, wobei sämtliche Dichtungen wie Zylinderkopfdichtung, Nockenwellensimmering, Ventilschaftdichtungen, 2x Kühlmittelflanschdichtung, Ansaugkrümmerdichtung, Abgaskrümmerdichtung, Dichtung an der Kurbelwellengehäuseentlüftung, Drosselklappe Papierdichtung(VW) sowie zahlreiche Schellen ersetzt wurden. Die Ventile wurden selbstverständlich von den Ölresten befreit, sodass alles wieder gut aussah.

 

Dannach wurde der Kopf wieder aufgesetzt, alles ordnungsgemäß angezogen und mit frischem Öl sowie Kühlmittel befüllt.

 

Die Maschiene sprang sofort mühelos an und ist erstmal warm gelaufen. Nach der Warmlaufphase bin ich eine Runde gefahren und habe das Auto abgestellt. Am nächsten Tag etwas Öl und Kühlmittel nachgefüllt und das Werk war vollbracht :).

 

Insgesamt sind nur Materialkosten für Kopfdichtsatz(Eilring), Zahnriemensatz(Conti), Schellen(VW), Öl(5W40), Filter(Mann), Kühlmittel(rot), Luftfilter(Mann) in einer Höhe von etwa 250€ angefallen, in der Werkstatt müsste man mit der Arbeit sicher mit kanpp 1000€ rechnen, wenn ich mich nicht täusche. War den ganzen Freitag bis in die Nacht am schrauben, von daher ist es meiner Meinung nach schon ein großer Aufwand, auch wenn ich das ganze hier in wenigen Zeilen beschreibe.

 

 

Da der Kupplungssatz noch keine 2 Jahre alt ist und in letzter Zeit auch vieles an Kleinteilen gewechselt wurde, hoffe ich, dass es vorerst die letzte große Reparatur von meinem 94er 2.0 Cabrio war. Das einzige was offen bleibt sind denke ich mal die Kolbenringe und Pleulager, ansonsten ist das Maschinchen mit seinen 221000km auf Uhr eigentlich soweit in bestem Zustand.

 

 

Im Anhang einige Fotos von meinem 2E. Vielen Dank fürs lesen und Gute Fahrt!

 


28.04.2010 19:52    |    VentusGL VentusGL    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , , , ,

Lohnt sich die geplante Reparatur oder ist es rausgeschmissenes Geld?

30 (85,7 %) Es lohnt sich allemal!
5 (14,3 %) Nein, der Bock ist eh zu alt.

Hallo zusammen,

 

endlich wird es draußen wieder schöner, die Temperaturen höher und die Abende länger. Für viele bedeutet das auch, Verdeck runter und endlich wieder Cabrio-Spaß. Leider haben die hohen Temperaturen bei meinem Fahrzeug einen unangenehmen Nebeneffekt, der für ein Cabrio eigentlich äußerst unpassend ist.

Die Abgase dehnen sich weiter aus (ja so ist das bei einem Gas bei Wärme), der Golf qualmt hinten die größten Blauwolken und es stinkt, dass man sich schon vor anderen Verkehrsteilnehmern schämen muss.

 

 

Ich habe mich endlich entschlossen, das zu ändern. Bei dieser Entscheidung musste ich viele Argumente abwägen. Für viele andere Schrauber ist das überhaupt kein Problem und keine Debatte wert, bei mir allerdings schon. Ich als Student kann mir meinen geliebten Golf gerade so im Unterhalt leisten, wehe dem es geht was kaputt - so wie es jetzt der Fall ist. Schon im Winter mussten neue Bremse und Stoßdämpfer rein, sowie TüV+Au Gebühren beglichen werden und jetzt das. Auch wenn das Fahrzeug sich normal fährt, ist der oben genannte Zustand für mich absolut inakzeptabel, peinlich und unfahrbar.

Meine Eltern können mein Problem gar nicht nachvollziehen - "du hast doch mängelfreien TÜV, was willst du wieder reparieren!?", aber es bleibt für mich ein NoGo.

Zweiter Aspekt ist das Alter des Fahrzeuges sowie die Laufleistung von 221tkm. Viele meinen es lohnt sich nicht, lass es. Ich finde allerdings, dass mein Golf sich soweit in einem ordentlichen Zustand befindet und sich die Reparatur allemal lohnt - bestes Beispiel ist Arnimons VW Golf 3 GTI ebenfalls mit 2E Maschine und über 400tkm Laufleistung - Arni an dieser Stelle danke für deine zahlreichen hilfreichen PNs!

 

Das Problem mit dem blauen Qualm deutet offensichtlich auf Verbrennung von Öl hin. Dies erweist sich bei einem Öl-Verbrauch von ca. 1L auf 1000km, laut VW normal, als nachvollziehbar. Doch woran kann das liegen? Der Motor und der Rest wird gut gepflegt, nie kalt getreten und regelmäßig die Flüssigkeiten und Filter gewechselt. Doch gegen den Zahn der Zeit kann man nichts machen.

Die Dichtungen werden hart und somit undicht, da kann man pflegen so viel man will.

Im Zubehörshop wurde mir ein Zusatz zum Motoröl empfohlen, der die Gummis wieder weichermachen soll und somit dichter. Ich persönlich halte nichts von so einer Chemiebrühe im Motor und bin auf diesen Tip nicht eingegangen. Gerne könnt ihr euch hier mal äußern, wenn ihr damit Erfahrungen gemacht habt und was für welche.

 

Nach zahlreichen Lesestunden bei MotorTalk hab ich beschlossen, die Hauptverdächtigen namens Ventlischaftdichtungen auswechseln zu lassen. Bei den zahlreichen Werkstätten war keine dabei, die das über Spezialwerkzeug und Kompressor machen kann, alle wollten sie mir den Zylinderkopf abnehmen und einen Haufen Geld dafür sehen, den ich leider nicht habe.

Letztendlich sprach ich mit einem Kumpel darüber, ganz zufällig. Er kennt sich gut aus und hat sich bereit erklärt mir bisschen zu helfen. Er ist auch Golf 3 fahrer und hat Spaß am Schrauben.

 

Für mich ist er natürlich die Rettung. Letzten Samstag sollte es soweit sein, Schaftiswechsel stand an. Als ich mir das ganze allerdings genauer ansah, war ich der Meinung, dass die ZKD mittlerweile etwas ölfeucht sei und sich ein kompletter Wechsel viel sinnvoller erweisen wird, da der Zahnriemen eh gelöst wird usw., auch wenn noch nichts tropft. Ich überlegte mir das ganze und war dann davon überzeugt, alles zu machen. Wenn, dann richtig!

 

So, nun sind die Teile gekauft und Freitag ist es soweit.

 

Gewechselt wird:

- kompletter Kopfdichtsatz für 2E 131,90€

- Zahnriemensatz von Conti 54,50€

- Dehnschrauben 29,90€

- Kühlmittel rot (noch vorhanden), einige Flanschdichtungen

- Öl + Filter

- Luftfilter

 

 

Meine Frage an euch, was empfehlt ihr mir noch unbedingt mitzumachen, wenn der Kopf schon runterkommt und alles offen liegt?

Das Fahrzeug soll hoffentlich noch 4-5 Jahre halten. Ist da am Ventildeckel noch eine Dichtung, da wo die Enlüftung oben links unter dem schwarzen Kästchen herauskommt(MKB: 2E)? Könnten es vielleicht sogar die Kolbenringe sein, die hin sind?! Fahrzeug fährt sich allerdings einwandfrei. Das wäre dann der absolute Alptraum.

 

Ich werde Freitag viele Fotos machen und natürlich weiterhin berichten!

 

Gruß und Gute Fahrt


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