Fotografie / Impression und Autos

Motor Talk, Autos und Fotografie.

11.08.2014 08:28    |    cookieMD    |    Kommentare (4)

 

 

Dies ist ein Beginn meiner neuen Serie "Sehenswerte Städte".

Wie ihr wisst, fahre ich sehr gerne einfach durch die Gegend - meist spontan - und steuer meist sehr sehenswerte Orte an.

 

Diesmal führte mich meine Reise nach Füssen und weiter nach Garmisch-Partenkirchen über Österreich wo billig getankt wurde. Als Abschluss schaute ich noch mal "kurz" nach Murnau, was aber eher ereignislos war.

 

Füssen

 

Sagt einem meist noch nicht viel, erst wenn das Wort "Neuschwanstein" fällt, weiß man bescheid. Füssen ist eine Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu und auch sehenswert durch seine schöne Altstadt. Die Stadt liegt an der romantischen Straße (Wikipedia Link) die ich auch befuhr.

 

Die Stadt lädt zum schlendern und anschauen an. Auch regierte und herrschte der Märchenkönig König Ludwig der II hier. Die Stadt bietet viel grün zum entspannen und die Seele baumeln lassen.

 

 

Route nach Garmisch-Partenkirchen über Österreich

 

Weiter geht es nach Garmisch-Partenkirchen, hier befuhr ich nicht die empfohlene Strecke die mir mein Navi sagen wollte (nicht mautpflichtige Schnellstraße aber ohne idyllische Landschaft) sondern nahm die Route entlang des Plansee. Eine wirklich tolle, aber auch schmale und abenteuerliche Route wo ihr mächtig Spaß haben werdet.

Der andauernde Verkehr ist manchmal etwas größer (kein Wunder, es gibt lauter schöne Campingplätze entlang des Plansees!) aber alles im Rahmen.

 

Die Route könnt ihr über Google Maps nach vollziehen, wichtig: Navi ausschalten und Landschaft genießen!

 

Route - Google Maps

 

Kleine Empfehlung: Für das günstige Tanken empfehle ich euch die JET in Reutten. Diese hat stets den niedrigsten Preis und kommt VOR dem Plansee! Weiter auf dieser Route kommt quasi 20 km keine Tankstelle mehr - erst in Deutschland dann wieder.

 

Hier befindet sich diese.

 

 

Garmisch-Partenkirchen

 

Besonders bekannt für die Zugspitzbahn ist Garmisch-Partenkirchen. Diese hat mit ihren happigen Preisen (52 Euro pro Person!) aber keinen Reiz für mich. Stattdessen wanderte ich durch den Michael-Ende Park wo auch grade ein Konzert und reges Treiben herrschte. Schöner Soul und Jazz erfüllte den Park, richtig tolle Stimmung!

 

Ich ging weiter, Richtung Bahnhof, um wenigstens ein Auge auf die Technik der Zugspitzbahn zu werfen. Beeindruckend - aber doch keine Rechtfertigung, warum diese so teuer ist.

 

Abschließend sah ich mir das Stadtzentrum an wo ich mir am Schluss ein Eis gönnte.

 

Die Rückfahrt wollte ich eigentlich über Kochel am See plane, doch dies strich ich wieder da sich in dieser Gegend praktisch immer der Verkehr knubbelt und ich keine Lust auf Stillstand hatte. Deswegen fuhr ich Richtung Murnau und weiter wieder Richtung Heimat - München.

 

Dies war alles ereignislos. Teure Tankstellen, aber eine schöne Route abseits der Autobahn. Auch empfehlenswert - aber plant lieber Kochel am See ein, wo ihr sicherlich mehrere schöne Motive sehen werdet.

 

Der nächste Teil wird nicht mehr in Bayern liegen, ich plane nach Schweden zu reisen und euch dort ein oder zwei Orte rauszusuchen die mehr als Sehenswert sind. Denn wie wir wissen: Dort ist fast alles sehenswert. -> Tipps und Anregungen zu Schweden? Ab in die Kommentare damit!

 

Vielen Dank für das Lesen, ich hoffe es hat euch Spaß gemacht.

Gibt es Verbesserungswünsche - Anregungen für den nächsten Teil?

Ab in die Kommentare damit!

 

Aber auch Lob wird dankend angenommen und gibt Motivation für mehr Stoff!

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09.08.2014 23:17    |    cookieMD    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

 

Neuvorstellung: Nun steht ein neuer vor der Tür!

 

 

212 000 km, 09/2000 Baujahr, tolle Ausstattung und 170 PS

 

Nun, ganz ohne Auto kann ich nicht. Das liegt einfach an meinem Charakter.

Nach dem ich nun den Schaden aufgeräumt habe, habe ich mich nach einem neuen Auto umgeschaut. Ganz klar sagte ich mir, dass ich diesen zuerst alleine ansehe.

 

Dass es dabei Tag sein sollte, war eigentlich klar.

Dass das Auto TÜV haben sollte war mir schon bewusst.

 

Ich habe mich leider bei vielen hier und in Familie lächerlich gemacht mit dem vorigen Kauf eines E36 Touring. Verlust von knapp 1200 Euro sind nicht so toll und fühlen sich verkehrt an.

War mir aber eine Lehre, mein Schluss daraus ist, dass ich keinen Wagen mehr Kaufe ohne eine Nacht drüber zu schlafen. Auch nehme ich bei der ersten Probefahrt keine Personen mehr mit... diese verleiten dann einfach doch durch gewisse Schuldgefühle schnell zum Kaufvertrag und unüberlegtem Handeln.

 

Nun zum neuen aber:

Ich begutachtete also vor ungefähr drei Wochen erneut einen Wagen, einen schwarzen BMW 320i mit 170 PS M54 Motor.

Dieser wurde von einem Privatmann inseriert und sah auf den Bildern mehr als gut aus. Der Rost war gut fotografiert, dies gehört ja dank mangelnder Feuerverzinkung zum Standard der E46 Modelle.

 

Vor Ort war der Rost nicht an tragenden Elementen, der Motor lief einwandfrei. Es waren teure Reparaturen durchgeführt worden und der Wagen sah gepflegt aus. Die Reparaturen waren alle nachweisbar und noch von diesem Jahr, also 2014.

Der private Verkäufer gestand Rede und Antwort, führte mit mir eine Probefahrt durch und war sehr freundlich sowie geduldig.

Der inserierte Preis war aber zu hoch, das sagte ich ihm und er nickte zustimmend.

 

Ich sagte ihm eine zweite Probefahrt zu am darauf folgenden Tag, diesmal war Shibi mit von der Partie.

Dieser prüfte das Auto genauso, inspizierte es und bestätigte meinen Eindruck vom Vortag, dass das Auto in einem ordentlichen Zustand sei. Dies behielten wir aber für uns, man muss ja hier nun die Mängel finden um den Preis niedrig zu halten und seiner Preisvorstellung näher zu kommen.

 

Die Preisverhandlungen gingen also in die finale Phase - bis wir schließlich auf einen Preis kamen, den wir sehr attraktiv für dieses Auto fanden...

Ein Eis und eine Überlegung weiter fanden wir uns wieder bei ihm ein und führten den Kauf des schwarzen (Farbcode 668 – schwarz II, Unischwarz) E46 Touring durch.

 

Voller Freude überführte ich dieses Auto und fahre dieses nun bereits seit drei Wochen. In dieser Zeit tat sich einiges, ich rüstete Dinge nach und widmete mich mit vier, aber auch manchmal nur drei, Motor Talkern den Reparaturen des E46.

 

Als erstes kam der Öl Wechsel, wo leider MacOil ein nicht freigegebenes Öl in den Motor kippte. (LL-98 stand LL-02)

Dies korrigierte ich selbstverständlich, ganz nach meiner Art, einige Tage später und füllte 0W-40 Mobil One mit LL-02 Freigabe ein. Selbstverständlich nach gründlicher Recherche und dem durchpflügen von Threads, wo Glaubenskriege über Öl tobten. (Wer kennt dies nicht?)

Natürlich füllte ich „dieses Öl“ nicht einfach stupide ein, sondern machte – diesmal selbst – einen Öl Wechsel bei einer Selbstmachwerkstatt die ich von Shibi kannte.

Weiter gang es dann mit der Reparatur der Vanos wo der Motor Talker Flashback aus dem E46 Forum tatkräftig half. (Ja, ich sah quasi nur zu! Aber meinen Job als Pflegenarr erfüllte ich. Ich putzte jeder Schraube, die mir Flashback gab... :) )

Ich bezog für den Umbau eine komplett überarbeitete Vanos über VANO-Tech, diese wurde revidiert und mit BEISAN Dichtungsringen versehen.

Während dieses Vorgangs tauschten wir einige Sachen gleich mit aus – Ventildeckeldichtung, Nockenwellensensor, Zündkerzen und einige Schrauben und Klipse. Natürlich wurden dann auch noch gleich mit die DISA oder lang "Verstelleinheit für die Drosselklappe" sowie die Xenon Brenner getauscht. (Nun sind Philips D2S X-treme Vision drin)

 

Folgendes steht noch an, was beseitigt werden sollte:

 

  • Blähkühler
  • Damit im Verbund der Verschlussdeckel wechseln – 2 bar sind etwas zu viel
  • Neuer Auspuff (der alte ist oben durch gerostet)
  • Versucht zu spachteln, aber nicht ganz zu bekommen)
  • Schiebedach reparieren
  • Klima Igel oder Endstufe genannt wechseln (bestellt)
  • Keilrippenriemen der Klima wechseln (liegt bereits im Keller)
  • Kotflügel finden (erledigt) -> lackieren lassen in Wagenfarbe
  • Rostentfernung

 

Nice-to-have Features:

 

  • Sportlenkrad 3-Speichen (auf eBay ergattert)
  • Weiße Blinker (ebenfalls „ergattert“ – original von BMW!)
  • Klimaanlage desinfizieren (Mief!)

 

Wie es weiter geht, werden die Tage zeigen.

Morgen wird ein wenig gereist und gefahren mit ihm, heute musste er den Stadtverkehr haut nah miterleben. Er wird gefahren, er schnurrt und von der Leistung ist er mir vollkommen ausreichend. Macht Spaß, der große, kleine Touring!

 

Hier geht es zu seinem Fahrzeugprofil!

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04.08.2014 17:02    |    cookieMD    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: II (A), S80, Volvo

Wie schon einige aus meinen vorigen - etwas frustrierten - Vor-"Blog" entnehmen konnten, gab es in letzter Zeit viele Enttäuschungen und Missgeschicke die passiert sind.

 

Nun will ich euch im klaren setzen, dass der Volvo nun verabschiedet wird. Vorerst emotional - er steht nun abgemeldet vor unserer Haustür, belegt die Einfahrt und ist ein Standzeug.

Und das grade mal zwei Monate nach dem Kauf, einfach nur katastrophal.

 

Keiner weiß so genau, was los ist: Ist es Pleuellager? Oder doch die Kettenführung die sich verabschiedet hat?

Warum... weshalb... wieso?

 

 

Ich habe abgeschlossen mit ihm, will nun günstig weiter fahren und nicht mehr so viel in ein Auto rein investieren. Das ist einfach viel zu viel Geld für einen Gebrauchtgegenstand.

Den Neukauf sollen andere Personen übernehmen, ich werde mich nun wieder vermehrt um die 2000 bis 4000 Euro Autos kümmern. Denn diese haben das meiste Potenzial, mich zufrieden zu stellen.

 

Bin auch nun einige Erfahrungen reicher, das eigene Gefühl sollte erhört und eine Kiste gekauft werden, die mich zufrieden stellt.

 

Dies ist der offizielle Abschieds Blog vom Volvo, damit kann ich das Kapitel nun schließen - mit einer Fuß noch in der Türe. Dieser muss nun noch abgehackt werden... ja abgehackt.

 

Der Stoß half nicht...

 

Auf wiedersehen Volvo,

Die Zeit war schön. Du hast mit mir Hamburg, Dänemark und die Ostsee gesehen.

Auch den Nürburgring durftest du erfahren - es hat mit dir Spaß gemacht.

 

Tschüss mein Freund!

 

(Zum ganzen Vorgang der nun abläuft bewahre ich stillschweigen bis die Sache geklärt ist. Ich bitte auch in den Kommentaren nichts über diesen zu verlieren. Danke!)


11.07.2014 23:30    |    cookieMD    |    Kommentare (263)

 

Ihr seit hoch qualitative Blogs von mir gewöhnt. Ich gebe mir Mühe damit ihr Spaß beim lesen habt.

Mein Fokuspunkt ist die Fotografie in meinen Blogs... doch momentan bin ich am Boden, eine Facette die nicht ganz klar denken kann.

 

Es sind privat erst heute einige Dinge passiert, die mir den Atem nehmen und wo ich nach Luft ringe.

 

Aber auch selbst habe ich mich überschätzt und Fehler gemacht die meinem Wissen so noch verborgen waren. Zum einen habe ich einen Volvo S80 V8, jenen Volvo den ich noch heute Liebe und wo ich mich drin zu Hause fühle, dem es nicht gut geht. Er ächzt im Leerlauf, was mag es nur sein?

 

Meine Werkstatt (siehe Bild 1) schätzt auf einen Pleuellagerschaden. Ich kann es so richtig nicht fassen dass ich nun ohne Auto dastehe da ich nicht den Volvo mehr bewegen möchte - sodass ich überstürzt mich entschließe, ein Übergangsauto zu kaufen.

 

Dass diese Überstürzung ein Fehler war, stellte sich grade mal zwei Wochen nach der Diagnose des Volvos heraus. Denn per Nacht und Nebel Aktion gekaufte Autos sind meist später eine fatale Fehlentscheidung trotz routinierter Menschen.

Hier viele Dankesworte an Bayernlover, einen Kollegen der mir an der Seite steht und stand - egal was kommt. Ich danke dir für alles - du wirst noch einiges mitmachen müssen mit mir. Doch ich revanchiere mich.

 

Ich kaufte also diesen vermeintlichen Übergang von einem netten Käufer um 22:00 Uhr. Besichtigt so wie man es nie machen würde mit einer Stirnlampen Funzel und von diesem einem netten Käufer der auch gar nicht so recht reden aufhören möchte, welch tolles Auto wir denn da grade ansehen.

Dass dieser dann auch nur auf einen Bein humpelt, da er sich einen Fuß gebrochen hat und er meint dass wir hier ein ehrliches Auto sehen lässt ihn für uns, Bayernlover und mir, nur noch mal glaubwürdiger erscheinen.

 

Bayernlover schaut mich an, was hälst du von ihm? Ich sagte wohl sowas wie "Ich sei in das Auto verliebt" und er tadelt "Sowas sagt man nicht vor dem Händler!". Ich resigniere, ne - Autos kaufen tu ich meist ohne große Emotionen. Bei dem Volvo war es aber dabei, ich habe mich verschossen. Beim BMW hatte ich Abstand, es war aber trotzdem ein tolles Auto - auf dem ersten Blick.

 

Aber verliebt, verliebt kann man in ein Auto eigentlich gar nicht sein. Das ist die falsche Ausdrucksform, eher angetan. Angetan von dem, was die Ingenieure und Leute, die das Auto dir zusammen bauen auf einem Fließband, geschafft haben.

Das ist eine Meisterleistung, der ganze Prozess vom Entwurf auf die Straße. Das ist es, weswegen wir hier sind.

 

Doch leider, so viele Motor Talker entscheiden sich auch dafür, gibt es zwischen uns und dem Fertigungsprozess Menschen, die den Wagen vor uns fahren. Vorbesitzer, wo wir hoffen, dass sie den Wagen so behandeln, wie wir es tun würden.

Durch diese Vorbesitzer entstehen Mängel die vielleicht, so denken wir doch oft - Hand aufs Herz?, nicht entstanden wären.

 

So auch dieser BMW 323i. Ich wahr angetan, dieses schöne Auto, wie es dastand. Eigenwillig, Charakter. So sagte ich zu Bayernlover "Ja, ich bin verliebt".

So kauften wir, im guten Gewissen und dem Glauben an das gute im Menschen, dieses Auto.

 

Und selbst am Donnerstag Abend, der Tag der Überführung, um 17 Uhr war ich überzeugt: Ja, dieses Auto soll mich erst mal begleiten. Doch auf der Überführungsfahrt wurde mir klar, dass dieses Auto nicht das ist, was uns der Händler versprochen hatte. Das Gute im Menschen, es verschwand.

 

Und löste sich dann ganz auf, als ich mit Shibi auf dem TÜV Gelände stand einen Tag später, dem Prüfer seine Mängelliste weiter und weiter schrieb und uns fragte: "Das ist kein Scherz, oder? Wie konnten Sie von Erding diesen Wagen nach Augsburg bringen - haben Sie den präpariert für einen Test?"

 

Das Gute im Menschen - zerstört.

Abermals steckte ich wieder ein, der Wagen ein Ding, was nicht mehr auf den Straßen bewegt werden sollte.

 

Ich war deprimiert, schockiert. Der Anlasser, meine Motivation am Sterben mich jemals mit einem Wagen wieder zu beschäftigen. Und doch war meine Heimat die Straße, ich kenne nichts anderes. Ich brauche dies, um zu atmen. Wie andere Luft, so brauche ich den Teer, die weite und meine Freiheit.

 

Und diese wurde mir erneut genommen, entrissen.

 

Auf rappeln, schnappte nach Luft die nicht vorhanden war.

 

Was war bloß los, warum?

Ich suchte stets nach Zeichen des Guten beim Autokauf. Beim Volvo freute ich mich sehr, dass ich Siegburger Kennzeichen (vor 17 Jahren fuhren wir auch SU Kennzeichen an unseren Familien Wagen, einem Peugeot 405 Break) hatte als Überführungskennzeichen. Auch dass der Volvo von dort oben kam, betrachtete ich als positives Zeichen.

 

Und doch war die Hoffnung zerstört, als der Volvo stark krank in meiner Einfahrt auf Anker lief.

 

Ich vergoss eine Träne, eine weitere als ich mich einfach in den Volvo setzte, wiederwillig resigniert vom BMW und dachte an die Zeit in Hamburg, am Nürburgring. Kann es das gewesen sein? Mein Volvo, mein guter Freund?

 

Und doch ist es nicht das Ende, aber ein kleines Ende für mich.

 

Ich rappel mich auf, aber ich muss mich sammeln. Deswegen erfolgt eine kleine Sendepause und ich hoffe auf euch.

 

Ihr werdet von mir hören, aber doch zu erst muss ich selber auf mich hören. Finden, sammeln - weiter machen.

Wer mich kennt, der weiß - verplant und doch ein eigenwilliger Perfektionist.

 

Bis dahin,

Euer Michael


25.05.2014 11:21    |    cookieMD    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: II (A), S80, Volvo

 

Guten Morgen MT Blog Leser!

 

Ein schöner Sonntag bricht an, es wird wieder warm hier in Erding. Ich habe gestern 14 Kilometer mit den Volvo zurück gelegt, nicht viel. Aber jeden Kilometer, ja gar jeden Meter, habe ich bewusst genossen.

 

Ich wollte endlich mal meinen Eltern zeigen, was ich denn mir da geholt habe. Auch sie waren begeistert, und wussten bescheid warum ich so viel Geld für einen Wagen mit 174 000 Kilometern ausgegeben hatte. Mein Vater hat es für einen überteuerten Preis gehalten, war nicht ganz einverstanden - konnte es mir aber nicht ausreden. Und ist nun voll überzeugt! :D

 

Das Auto ist mir persönlich jeden Cent wert. Mit diesem Blog, der zugegeben etwas ungewöhnlich startet, will ich euch gerne im Bild setzen was alles passiert ist.

 

Zum einen war da die Inspektion bei dem netten Volvo Betrieb hier in München. Ein Generationen Betrieb, und trotzdem Vertragshändler mit Volvo. Mir gefällt das sehr und man merkte gleich, dass hier viel Ahnung und viel Mühe in die Reparatur fließen. Auch mit Liebe werden die Wagen behandelt.

 

Die Inspektion mit mitgebrachten Öl und anderen Teilen (Zündkerzen, Innenraumfilter mit Aktivkohle) hat mich 305,30 Euro gekostet. Das hat alles rund um ziemlich verbessert, das Fahrgefühl wurde deutlich besser und direkter im Zusammenspiel mit den Sommerreifen die aufgezogen wurden auf den Volvo. Die Winterreifen sind wieder in meinem Keller verfrachtet. (Noch eine Anmerkung: 18 Zoll und jede Spurrrille wird verfolgt, aber ansonsten fantastisch die Sommerreifen)

Gleich danach habe ich noch die Klima desinfiziert mit so einem Spray - ob Sinn oder Unsinn bleibt in der Sache des Betrachters. Bei Skandix ist ein Dauersonderangebot dieses Sprays und somit kann man sich dieses gut und gerne für 9,- Euro immer mal wieder bestellen. Die Welt kostet es nicht, und ein wenig Verbesserung (Geruch ist angenehmer, nicht ganz so "wässrige" Luft...) merkt man eigentlich immer.

 

Desweiteren habe ich die Getriebespülung bei einem kompetenten Getriebespezialisten (Ein Mann Betrieb!) machen lassen. Nach der Tim Eckart Methode versteht sich.

Es trat permanent das Problem auf, dass vom dritten auf vierten der Gangwechsel sehr präsent war - ein Schlag in den Nacken sind hier die passenden Wörter.

Ich fuhr 170 km (nein, hin waren es 200 weil ich einen Umweg gefahren bin!) hin, habe auf das Getriebe gehört und ihm so eine umfangreiche Diagnose geben können. Er hat sich das ganze angeschaut, wusste bescheid und hat mir gute Chancen zugesichert.

Von 8:45 bis 13:00 Uhr brauchte er Zeit und ich habe mich währenddessen gemütlich in Passau umgesehen. Die Stadt mit den zwei Flüssen, doch so stark angeschlagen durch die Fluten, nun aber wieder eine blühende Metropole und eine wirklich schöne Stadt.

 

Ich finde und fand es regelrecht beeindruckend, wie schnell die sich aufgerappelt haben. Habe euch dazu mal ein paar Bilder von Passau angehangen. Wenn man diese jetzt mit den Medienberichten vergleicht, hat man schnell einen staunenden Gesichtsausdruck!

 

Nach einem wirklich tollen Caffee und Kuchen (um 11:30) und einem Friseurtermin in Passau fuhr ich zurück per Bus zur Werkstatt. Ich war sehr gespannt und voller Anspannung - hab ich hier tatsächlich einen Getriebeschaden vor mir, was mache ich dann? Will den Volvo weiter fahren! (Wer mich kennt: Ich mache mich sehr gerne verrückt über Sachen, die auf den zweiten Blick vielleicht nicht so schlimm sind)

 

Als ich die Werkstatt ansteuerte sah ich gleich meinen Volvo. Ich begrüßte den Werkstattmeister und er fragte mich gleich über Passau aus. Wie ich es fand, die Stadt nach der Flut. Ich sagte, wie ich es euch hier schon erzählte, dass ich es beeindruckend fand wie schnell man sich als Gemeinde aufrappeln kann und noch schöner alles gestalten kann. Er stimmte mir zu, fand es genauso toll. Passau sei eine großartige Stadt meinte er - und fand die passende Überleitung: Genauso wie ihr Auto!

 

Er grinste, ich ebenfalls. Hier hat wohl ein Saab 9-5 Aero Fahrer (fuhr er persönlich selbst, ein Wink an nick_rs!) einen neues Auto für sich gefunden.

Fuhr dann weiter fort: Die Getriebespülung war erst mal ein voller Erfolg, ich atmete sichtbar auf, und er erklärte mir die Schritte und bei der Spülung war das Problem permanent spürbar. Nach dem das Öl eingefüllt worden war, fuhr es sich wie neu, es blieb nun an mir, dass auszutesten.

 

Ich bedankte mich, und machte mich auf den 170 km langen Rückweg. Doch ich bemerkte schon in den ersten 50 km dass das Problem noch immer auftrat. Zwar nicht stark, aber es war vorhanden. Machte ich mich verrückt?

Aber, er sagte ja noch etwas: "Fahren Sie erstmal 600 km, dann sehen wir weiter!"

 

Diese fuhr ich: Berufsschule, nach Thomann (großer Musik Shop nahe Bamberg), München und vieles mehr. Schnell spulte ich innerhalb einer Woche 900 km auf das Auto. Doch das Problem war immer noch vorhanden. Hartnäckig - mein guter!

Nun empfahl er mir (per Telefon), ich sollte noch mal eine Werkstatt aufsuchen und das Getriebe doch zurück setzen lassen.

Dies machte ich, gestern um genau zu sein, bei meiner anderen Volvo Werkstatt. 35,- Euro und 30 Minuten später war alles erledigt.

 

Im Showroom entdeckte ich aber wieder (ich war schon einmal in dieser Werkstatt) diesen tollen 262. (Danke Trottel für die Verbesserung, hab ich total übersehen! :) )

 

Nun waren alle Gänge wie neu, nicht merkbar aber der 3-4 war wieder ein Schlag. Ah! Ruhig bleiben, und wieder 600 km fahren. An diesem Tag fuhr ich mit einem Kollegen wieder zurück nach München, der mir auch bei der Wartezeit im Volvo Autohaus Gesellschaft geleistet hatte, und ich achtete sehr auf die Schaltvorgänge. Es wurde immer besser und besser. Auf dem Rückweg kam er noch nicht 100 % klar, aber viel besser als sonst.

 

Klasse...!?

Gestern, am Samstag, fuhr ich dann an den Weiher um den schönen Sonnenuntergang zu genießen sowie auch ein paar weitere Bilder zu machen vom Volvo. Der Hauptgedanke war aber, noch mal das Getriebe zu testen.

Kein Schlag, wie neu war das Schalten. Was war denn jetzt passiert?

 

14 km später - und ich war mir sehr sicher nun, dass das Problem ausgestanden ist. Aber Vorfreude ist bekannterweise die schönste Freude. Eine Langstrecke über 30 km wird mehr Klarheit schaffen, eventuell schon nächsten Donnerstag wo es nach Italien zum Reschensee geht.

 

Ich freue mich sehr auf diese Tour, grade nach dem das Getriebe sich von der besten Seite gestern gezeigt hat.

 

Bis dahin, das "i Tüpfelchen" zum Schluss:

Einparkkünste in München. Ihr dürft raten: Wie lange hat das Individuum gebraucht, in diese Lücke einzuparken mit dem VW Polo?

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15.05.2014 21:55    |    cookieMD    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: II, S80, Volvo

 

Heute fanden einige Events statt, zum Beispiel feiern zwei tolle Personen Geburtstag. nick_rs seinen 19ten Geburtstag (Herzlichen Glückwunsch an dich!) und mein Vater den 60ten.

Beiden widme ich diesen Blog - grade Nick dürfte seine Freude an diesen Fotos haben, denn wir teilen uns ja das gleiche Hobby! (ich habe grade mit offenem Mund diese Fotos bearbeitet!...)

 

Wie ihr wisst, besitze ich seit dem 01. Mai 2014 einen Volvo S80 V8 mit 4.4 Liter Hubraum (man kann es nicht oft genug erwähnen... 4.4 Liter! 4400 cm³!) womit ich meine wahre Freude habe. Am 12.05.2014 lies ich den Wagen zu, geplant war eigentlich heute, doch ich hatte zu viele Termine wofür ich den Wagen brauchte.

 

Aber die "Geburtstags Woche" war immerhin etwas! :)

 

Vom 09.05.2014 bis 11.05.2014 habe ich den Wagen mit größter Mühe und Liebe aufbereitet - ich merke immer öfter, wie viel mir an dem Wagen wirklich liegt. Umso schlimmer war ein Fehler, der mir passierte aber über diesen ich schweige. (Ich bitte auch diejenigen, denen ich es erzählt habe, Stillschweigen zu bewahren. Die Behebung ist bereits im vollstem Gange und ist beileibe nichts dramatisches - für mich aber ein halber Weltuntergang gewesen...)

 

Heute, am 15.05.2014, habe ich meinen Steinschlag reparieren lassen sowie eine Inspektion durchgeführt mit Zündkerzen Wechsel (Original von Volvo), Innenraumfilter (Aktivkohlefilter von Skandix) Wechsel, Öl Wechsel sowie eig. alle wichtigen weiteren Flüssigkeiten.

Zudem fahre ich nun auf 18 Zoll Sommerreifen die in einem akzeptablen Zustand sind, doch ich überlege, diese vielleicht neu lackieren zu lassen. (Bordstein Bekanntschaften - auch einige böse dabei!)

 

Die Inspektion hat mich grade mal 303,- Euro gekostet - auch dafür liebe und lebe ich Volvo. Die fairen Preise können sich wirklich blicken lassen. Auch muss ich meinen größten Dank an das Autohaus richten - wirklich super Arbeit, super Sache und eine SUPER Bearbeitung. Ich kann es nicht anders sagen! Zudem die Zeit, die ihr für mich nehmt - dass ist nicht selbstverständlich!

 

176 000 Kilometer zieren den Kilometerstand bereits - ich hoffe, ich habe noch viel Freude an diesem Wagen, auch wenn mir die Geartronic momentan schlaflose Nächte beschert. (Ich denke an einen Getriebeschaden, aber der Werkstattleiter meinte, dies ist nicht so. Ich zähle auf seine Worte und werde am Montag in Passau (170 km Wegstrecke HIN) eine Getriebespülung machen lassen bei einem Spezialisten)

 

Bis dahin genieße ich, grade auch morgen auf dem Weg zur Berufsschule, einfach nur diesen Wagen und seine Sicherheiten die ich nicht mehr missen möchte.

 

Volvo und ich. Ein wirklich tolles Team, Hergeben möchte ich diesen Volvo einfach nicht mehr.

 

Volvo for life.

 

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und nun auch ebenso viel beim anschauen meiner Fotos! (Kritik durchaus erwünscht)

 

Bis demnächst,

Euer Michael

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04.05.2014 20:22    |    cookieMD    |    Kommentare (55)

Irgendwie passten wir nicht zusammen, wir wurden nicht warm. Der Audi und ich, von dem spreche ich.

 

Liebe Leser meines Blogs, ihr kennt ja zum Teil die Historie meines Fahrzeugwechsel - habe euch noch damals gefragt: Volvo oder Audi? Der A6 war von meinem Opa und der V70 II besaß ich bereits.

Doch ich wurde einfach nicht warm, habe viel Geld und Mühe in diesen Wagen gesteckt.

 

Doch der Funke wollte nicht überspringen, und ich entschied mich zum Verkauf. Der Wagen gehörte nach NRW und sollte die Familie nicht verlassen. So überlegten wir, meine Familie und ich gemeinsam, und entschieden uns den Audi an einen Onkel zu übergeben.

Verwandte sind sehr gutmütig, so auch mein Onkel, und er gab mir mehr als Genug für den Audi A6 und nahm ihn mit Freude. Und ich weiß: Er ist in guten Händen!

 

Ich fuhr meinen Begleiter für zwei Monate also wieder hoch nach NRW, einen heißen Kandidaten als Nachfolger schon in der Hinterhand.

 

Meine Prioritäten waren schon lange gesetzt, einige verwarf ich auf Grund der Motorisierung: Über 200 PS, ein Schwede (Volvo, Saab war aber auch lange ein Thema - doch das verwarf ich aufgrund des Innenraumes), gute Ausstattung, Xenon gerne, Tempomat, Gangschaltung...

 

Habe an einen T6 von Volvo in Verbindung mit 6 Gang Schaltgetriebe und V70 als "Chassis" gedacht oder vielleicht doch der Saab 9-3 als 6 Zylinder? Ach, es gibt ja noch den S80 als 2.5T günstig oder vielleicht doch ein S60? V70R gar?

 

Alles zu vernünftig!

 

Der letzte Monat April verging wie im Flug, ich erhielt Gegenwind und einige Meinungen von Personen. Doch mein Entschluss fasste ich Geheim - er sollte dem ganzen Repertoire an ausgesuchten Wagen die Krone aufsetzen.

Auch das Bauchgefühl bei der Probefahrt am ersten Mai stimmte - ich machte es kurz und kaufte den Wagen am 2. Mai und sagte nach der erneuten Probefahrt und Begutachtung des Wagens einfach zu.

 

Eckdaten: 315 PS, 8 Zylinder, voll ausgestattet, Allradantrieb. Und die Händlergarantie - für einen "Spontan"kauf unabdingbar - habe ich mitgenommen.

 

Ihr wollt wissen was es ist?

Von was ich spreche?

 

Doch zuvor noch eine Anmerkung: Diesen Kauf widme ich dem Volvo S60 von XG30_2000 - hier sein Fahrzeugprofil: http://www.motor-talk.de/fahrzeuge/613701/volvo-s60-i - grade auch, weil dieser unweigerlich ein Dorn im Auge war einiger Menschen wie wir zu lesen bekommen haben in seinem tollen Blog, Link: Smallblog.

Die Vernunft siegte, und der S60 von XG30_2000 ging... Möge er heute genauso unzerstörlich fahren und in so gute Hände wie von XG30_2000 sein.

Auch mein Volvo V70, von dem ich aber weiß, dass er gut aufgehoben ist, ist dieser Blog und das Auto gewidmet.

 

Und damit sind wir beim Thema: Mein neuer Begleiter auf allen Wegstrecken ist fortan ein Volvo S80 V8. Volle Hütte - Bis auf das Four C (nur Vorteile in Sachen Wartung!) und das BLIS (Blind Spot System) ist so ziemlich alles dabei, was man sich wünscht.

 

Man denkt kurz an die Gas Anlage die ich einst besaß - ja wollte dieser nicht damit billig tanken und seinen Geldbeutel schonen, mindestens 3 Jahre?

Ich mag bei dieser Frage zustimmen - doch es hilft einfach alles nichts wenn es in einer Beziehung nicht klappt und man sich einer anderen Marke verpflichtet fühlt.

 

Bereits 870 Kilometer liegen hinter mir, fast 176 000 Kilometer ist der Tachostand des Schweden. Einige Problemchen sind, unumgänglich bei der Kilometerleistung, vorhanden wie z. B. begrüßt er mich jedes mal mit "Alarmanlage - Wartung erforderlich" oder "Inspektion überfällig!" sowie das RTI vergisst seine Einstellungen, AUX rauscht und er haut den dritten Gang mit seinem 6 Gang Multitronic nicht grade sanft rein. Aber darüber sah (und seh) ich hinweg, und hoffe darauf, dass sich diese Problemchen ohne große Mühe lösen lassen.

 

Grade nach den 600 Kilometern zurück nach Bayern die ich heute abgespult habe, bereue ich nicht den Kauf! Ich kann es noch nicht fassen, dass mir dieses einzigartige und schöne Auto gehört.

Und jedes Mal beim Anlassen und losfahren haben sich meine Zweiel vielleicht doch einen Schalter zu fahren in Luft aufgelöst...

 

 

Auf Fragen, Anregungen oder Tipps - vielleicht auch angewandte Selbsthilfe zur Lösung der Probleme - würde ich mich freuen. Auf ein "Du bist Verrückt" antworte ich aber nicht mehr - das habe ich zu oft in den letzten 96 Stunden gehört.

 

Das Fahrzeugprofil von meinem Elch ist bereits online, ich würde mich auf einen Daumen hoch und ein Like hier und dort, gerne freuen!

 

Fahrzeugprofil

 

Auch zu finden ist er auf Spritmonitor:

Spritmonitor

 

Und zum Schluss ein paar Bilder:


21.04.2014 19:41    |    cookieMD    |    Kommentare (53)    |   Stichworte: A6, Audi, C5 (4B)

 

Willkommen in meinem Blog rund um Fahrzeugaufbereitung und Fotografie!

 

Diesmal war es mal wieder an der Zeit, vom Shibi_ den Audi in der seltenen Lackfarbe "British Racing Green" auf Hochglanz zu bringen - dafür ersuchte er mich und mit unseren breiten Segment an Pflegewerkzeugen machten wir uns ans Werk.

Es lief nicht alles perfekt, aber die Aufbereitung lohnte sich in jedem Fall - viele defekte konnten wir korrigieren und ausbessern.

 

Aber dies sei hier nur am Rande erwähnt, dieser Blog soll zeigen, dass auch ältere Audis vor Baujahr 2000 wirklich schön aussehen können und wollen.

Man sieht grade auf den Straßen immer wieder runtergefahrene Audis, grade A4 aber auch A6 die sehr schlecht gepflegt sind.

Dass es auch anders geht, merkt man immer wieder, wenn man Leute findet, die dass Auto zu schätzen wissen. Hier im Forum aber auch auf der Straße habe ich einige wirklich schöne Ausnahmen gefunden.

 

Ebenfalls eine Ausnahme ist der Audi A6 4B C5 von Shibi_, wir haben uns zur Aufbereitung getroffen und kurz vor der Blauen Stunde (ideales Lichtverhältnis zwischen nächtlicher Dunkelheit und Sonnenuntergang) und uns auf einen Parkhaus erneut zusammengefunden wo ich mit meiner Fotoausrüstung die Audis abgelichtet habe. Ein oder zwei Sehenswerte Aufnahmen sind, wie ich finde, entstanden.

 

Doch beurteilt selbst - und klickt euch durch die Galerie!

 

Am Rande:

Beide A6 4B haben ordentliche Sommerreifen drauf mit wirklich satt wirkenden Felgen. Der vom Shibi_ fährt auf 18 " und meiner rollt auf 17 ".


06.04.2014 20:58    |    cookieMD    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: A6, Audi, C5 (4B)

 

Wenn die Summe an Euros kleiner ist, als dass, was man in den Tank einfüllt, hat man definitiv etwas richtig gemacht.

 

Wir haben am Freitag uns gefragt, was ein Samstag so bringen kann und entschlossen uns, nicht unsere Kühlschränke aufzufüllen sondern eine Tour zu machen.

So machten sich ein Kollege und meine Wenigkeit auf nach Regensburg - es standen dort schöne Bauten wie die Walhalla oder die Befreiungshalle.

 

Mächtige Mauern, erbaut zu Zeiten von Ludwig erinnern an die Befreiungskämpfe von 1813 bis 1815. Eine Freude ist es auch, dass es an diesem Tag bis zu 23 ° warm wurde.

 

Mein Audi, sechs Zylinder und 165 PS, laufen rund und schnurren vor sich hin. Wie viel Leistung braucht ein Mensch um voranzukommen? Nicht viele, um glücklich zu werden aber mehr.

 

Doch an diesem Tag bin ich glücklich, er fährt und freut sich.

Es sind auch die ersten langen Kilometer auf Gas, hin und zurück, gecruist und schnell - alles ist drin an diesem Samstag.

 

Nun lasse ich meine Worte sein, und überlasse euch diese Bilder - ich wünsche euch ein schönen Sonntag Abend und ein schönen Wochenausklang...

 

Euer Michael

 

In Eigener Sache:

Ich mache bei einem Gewinnspiel mit, und benötige ein paar Besuche in einem Hardware Forum. Einmal anklicken und gleich wieder schließen reicht mir!

http://www.hardwareluxx.de/.../smoke-devils-cube-1015702.html

 

Vielen Dank!


04.04.2014 21:02    |    cookieMD    |    Kommentare (9)

 

Lange habe ich hier nichts geschrieben - das will ich heute ändern.

Es gang in den letzten Blogs um den Aufbau und Behalt des Audi A6 - nun hat dieser inzwischen 5000 Kilometer in meinen Händen zurückgelegt und die 70 000 geknackt.

 

Bisschen Stressig war es auch - zu letzt fällt mir ein etwas höher Ölverbrauch auf. Der Ursache wird noch auf den Grund gegangen, nichts destotrotz hielt es aber mich nicht ab, eine sehr große Änderung durch zu führen an meinem Audi A6: Eine Gasanlage!

 

Ich plante es schon beim Volvo, nun habe ich es bei meinem Audi, deren 2.4 Liter Maschine ja Gas "prädestiniert" ist, umgesetzt. Nach einem Monat Recherche und Überlegung entschied ich mich für das Autohaus, es darf hier offen gesagt werden, "Dehmel" in München.

 

Fairer Preis für die Umrüstung, sehr gute Umrüster - eine wirklich, mit Liebe!, durchgeführte Umrüstung des Audis auf Gas. Mit größter Sorgfalt wurde hier gearbeitet und ich kann diese nur weiterempfehlen! Es wurde eine BRC Gasanlage eingebaut und bereits 90 km schon damit "geflogen". Mein Eindruck: Das Auto fährt sich besser als zuvor... Vielleicht nur eine Einbildung? Ich wünsche mir, dass dieser Eindruck bleibt!

 

Auch der Schaden an der Seite wurde bei einem Lackierer durchgeführt. Hier haben sich aber nun ein paar Lackblasen gebildet und ich bin mir nicht sicher was ich machen soll - eigentlich habe ich keine Lust, dass zu reklamieren und das Auto wieder eine Woche in irgendwelche Hände zu geben. Zumal es nur 5 sehr kleine Blasen sind. Zumal es "sehr günstig" war für Münchener Verhältnisse... (1100,- Euro)

 

Da auch der Frühling bzw. fast sogar Sommer Einzug gehalten hat hier im Süden von Deutschland, wurden neue Sommer Reifen sowie passende RS6 Felgen gegönnt. Hier warte ich noch auf die Ankunft der Felgen; ich hoffe sie lassen nicht all zu lange auf sich warten.

 

Und was macht man am besten bei 20 ° und einer erfolgreichen Gas Umrüstung am Ende des Tages? Genau: Man wäscht und kümmert sich um die letzten Details... Nun gibt es endlich auch mehr für die Augen - nämlich endlich gute Bilder vom Audi mit meiner neuesten Errungenschaft bezüglich Fotografie - ein Fisheye Objektiv. (Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können lege ich euch mal einen Link nahe: http://de.wikipedia.org/wiki/Fischaugenobjektiv)

 

 

Falls ihr am Verbrauch interessiert seit eines Audi A6 4B C5 2.4 Liter Motors mit 165 PS empfehle ich euch meine Spritmonitor Seite:

Audi A6 4B C5 - 2.4 Liter Spritmonitor

 

Diese pflege ich mit allen Kosten, die bei meinem Audi anfallen.

Auch lege ich euch meine Fahrzeug Seite hier auf Motor-Talk nahe, ein Like hier oder ein netter Kommentar dort freut mich immer wieder! :)

 

Audi A6 4B C5 - 2.4 Liter Fahrzeugprofil

 

 

 

 

Falls ihr aus München kommt, und einen guten Gas Umrüster sucht aber noch Fragen habt - so meldet euch doch einfach spontan bei mir. Ich kann euch hier sicher gut weiter helfen und euch Adressen nennen für Gas Umrüster.


07.02.2014 16:13    |    cookieMD    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: A6, Audi, C5 (4B)

 

 

Nach meinem sehr emotionalen Blogeintrag von vor ca. einer Woche wird dies nun ein kleiner, sachlicher Zwischenbericht.

 

Der Audi ist von der Reparatur zurück, am Montag habe ich ihn abgeholt zusammen mit _Shibi. Dieser brachte mir auch gleich neue Reifen mit und wir fuhren hin- und her um ein Radio zu kaufen. Denn dass bisherige AEG Radio ist einfach nur ein Spott für dieses schöne Auto mit den vier Ringen.

 

Habe mich mit PfalzerJosh ausgiebig unterhalten und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass nur ein Pioneer DEH-80PRS zu dem Audi passt. Aber auch das originale Concert kam für mich in Frage - doch klanglich spielt das Pioneer noch mal auf einer ganz anderen Liga.

So haben wir, _Shibi und meine Wenigkeit, uns direkt von der Werkstatt aufgemacht und sind 60km nach Memmingen zum ARS24 Store gefahren und haben uns das Pioneer geschnappt.

 

Innerhalb dieser Woche habe ich mich auch um die letzten Finish Arbeiten gekümmert. Habe ihn gewaschen (Petzoldt Shampoo 2.0) und ihn danach gewachst. (Collinite #915)

 

Was noch ein wenig Probleme bereitet ist die unterdimensionierte Batterie, 55 Amperestunden leistet diese, für den Wagen empfohlen sind 70Ah, wenn nicht sogar 100Ah besser wären. (Diese würden aber bei jeder Fahrt nicht vollständig aufgeladen werden was natürlich eher nicht so toll ist für die Batterie)

So brauchte ich doch tatsächlich Starthilfe, da dass Auto nicht mehr startete nach dem Einbau des Radios und diverser Tests...

 

Seit dem hängt der Audi, wie auch gut auf dem Bild zu sehen ist, an einem Ladegerät was die Batterie sorgfältig und schonend auflädt.

 

Sonstige Arbeiten die erledigt wurden sind zum Beispiel die Aufrüstung zu "Aerotwin" Scheibenwischern. Anstehende Arbeiten sind das Upgrade von BNS 1.x auf BNS 4.x - ich hoffe das Kabel, was ich bestellt habe, passt an meinen Anschluss dran. Ansonsten wäre das schon sehr schade, wenn ich das GPS Modul nicht nutzen könnte.

 

Hierzu erstelle ich euch dann gerne, falls Interesse besteht, auch eine kleine Anleitung. Vorausgesetzt es klappt.

 

So, und nun:

Kommentare, Feedback oder Anregungen was dem Audi noch fehlt: Immer her damit!

Und ein kleines Versprechen für euch: Der Audi bleibt so wie er ist - in Originalzustand. Hier wird nichts verbastelt.


21.01.2014 21:42    |    cookieMD    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: A6, Audi, C5 (4B)

 

Hallo meine lieben Blogleser,

 

Nach einem Blog über eine Umfrage wer bleiben soll lege ich nun einen neuen Blog nach. Es ist eher eine Fahrzeugaufbereitung als ein "Goodbye Blog" - diesem widme ich meinem Elch natürlich auch noch. Doch gebt mir Zeit, noch habe ich nicht "Goodbye" gesagt, noch bringt mich die schwedische Ruhe von A nach B.

 

Diesem Blog widme ich meinem verstorbenen Opa und Halter dieses wunderschönen A6. Ebenso widme ich diesem Blog dem Retter dieses Autos, xHeftix. Ebenfalls darf Shibi_ mit seiner kompetenten Beratung um den Audi A6 nicht fehlen in der Widmung. Auch an alle anderen, die mich unterstützt haben eine Entscheidung zu treffen, die emotional kompliziert war, bedanke ich mich hiermit.

 

 

Ein paar Fakten zum Audi A6:

- A6 C5 4B Limousine / Stufenheck

- 2.4 Liter V6 Motor

- 165 PS oder 121 kw

- Tiptronic Automatik, 5 Gang

- Spitzengeschwindigkeit: 217 km/h

... und eine ziemlich komplette Ausstattung für das Baujahr 1997 und 65 000 Kilometern

 

 

 

Ich werde euch nach und nach auch weiter mit Bildern versorgen, auch ordentliche Finish Bilder fehlen mir noch. Doch ich fühle mich bewegt, diesen Blog jetzt zu schreiben, da mir bereits jetzt der Audi fehlt - doch steht er momentan nur in der Werkstatt und es wird ihm eine Kur gegönnt.

 

Die Aufbereitung des sehr harten Audi Lackes, wir reden hier nicht von unischwarz, sondern von "Rabenschwarz Perleffekt" (Farbcode LZ9V), war eine Mühe. Doch die ungeahnte Schönheit dieses Lackes, die sich nach der Aufbereitung mir bot, kann ich weder mit Text noch mit Bildern beschreiben. Auch, dass ich womöglich meinem Opa, der wohl an einem besseren Ort ruht, als jemals einem diese Erde bietet, eine Freude bereitet habe, lässt mich Glücklich werden über diese Tat, die ich euch nun erzähle...

 

 

 

 

Die Ausgangssituation:

Mein Opa war kein Fan von Waschstraßen, doch bevor man aufatmet und sagt "Keine Swirls", sollte ein jeder bedenken, dass mein Opa kein Lupus kennt und keine Mikrofaser Tücher. Auch waren ihm "zwei Eimer Wäsche" sowie "schonender Waschhandschuh" fremd.

Stattdessen benutzte er einen und immer den gleichen Waschschwamm und ein Leder zum trocknen ...

 

Dementsprechend war der Audi vom Lackzustand ausgeblichen nach 17 Jahren dieser Pflege, Swirls und Kratzer, zum Teil tief doch zum Glück nicht bis zur Grundierung. Aber etwas anderes gang bis auf die Grundierung ... dieses Schicksal (zu sehen auf dem linken Bild) war auch das letzte mal, wo mein Opa diesen Audi fuhr.

 

Emotionen wogen in mir auf, Opa schau mir zu - dein Auto strahlt bald wieder. Auf dieses warst du doch so stolz?

 

Die Wäsche

 

Ich machte mich ans Werk, zwei Eimer - einer von Lupus, einer von Meguiars und beide mit Gritguard - aufgestellt und den Kärcher erst mal in Gang gesetzt. Der Volvo schaut mir über den Gartenzaun zu, ich Blicke zu ihm und denke ...

Doch weiter geht es, den Arbeitsschutz nicht vergessen, die Foam Gun befüllen und erst mal den Audi abkärchern. Nassglanz lässt den Lack mit dem Farbcode LZ9V strahlen, die Waffen wechseln - auf zur FoamGun und, wie so oft gemacht, wird der Garten in ein Schaumland verwandelt, mit dem ValetPro SnowFoam eine leichte Übung. (Mischung 80 / 20 (SnowFoam))

 

Während des Einwirkens (ca. 5 Minuten) habe ich meine zwei Eimer befüllt mit warmen Wasser (17 °C) und dem Petzoldt Shampoo 2.0, meinen Wookie ausgepackt und diesen in den Eimern mit der Wasser/Shampoo Mischung einweichen lassen. Währenddessen wieder raus gegangen zum Audi und den restlichen Foam (Schaum) abgekärchert.

Erneut eine Schaumparty veranstaltet, wiederholter Aufsatzwechsel, die Eimer rausgeholt und den restlichen Schaum vom zweiten Foaming bereinigt mit dem Kärcher.

 

Nun den Kärcher beiseite gestellt und mich mit meinem Wookie an die Handwäsche gemacht mit zwei Eimer Methode und unter dem Einsatz zweier GritGuard.

 

Wieder den Schaum beseitigt (diesmal von der Handwäsche) mit dem Kärcher und anschließend mit vier Lupus 530 Trocknungstüchern (den blauen) sowie mithilfe eines Dodo Juice Detailers (für mich die perfekte Trocknungshilfe) das Auto getrocknet.

 

Die Kneterei

 

Die Knete hatte ich bereits 15 Minuten zu vor in warmes Wasser gelegt, es war an den Tagen nicht besonders warm. (5-7 °C)

Es war im Übrigen die Blaue "Magic Clean" Knete von Petzoldt, das Gleitmittel war der Petzoldt Glanzreiniger, einer der besten Gleitmittel und Reiniger / Detailer die ich kenne.

 

Und es lohnte sich richtig ... so noch nie erlebt, dass so eine dicke Kruste an Schmutz nach einer gründlichen Reinigung mit zwei Eimern übrig bleibt und erst sich löst mit dem Kneten ... aber seht selbst!

 

Die Lackanalyse und Politur

 

Mein Opa war immer vorsichtig gefahren, doch macht jedem das Alter zu schaffen und so fuhr mein Opa, immer ein leidenschaftlicher Autofahrer gewesen, im fortschreitenden Alter immer schlechter und kümmerte sich immer weniger um seinen Audi.

 

Ihm gang es schlechter, er ahnte Jahre zu vor, dass ein Kampf gegen Krebs und Kriegsgefangenschaft und dessen körperliche und seelische Wunden nur zu verlieren sei.

Doch der Kampf, sei er noch so hoffnungslos, wurde nie aufgegeben und die schönen Dinge im Leben, wofür es sich zu Leben gelohnt, gelebt ...

 

Ich hatte zu diesem Zweck keine Kosten und Mühen gescheut und so stand mir nicht nur als Werkzeug für die Politur eine Reihe von Menzerna Polituren zur Verfügung (FG400, PG1000, PF2200, SF4000) sondern auch eine Rotationsmaschine von Flex, die Flex Polishflex PE 14-1 180.

Das rote Monster und das schwarze Biest, der Gegner mit dem Farbcode LZ9V.

Audi Lacke sind, wie bereits erwähnt, überdurchschnittlich hart, Kratzer gehen sehr leicht rein aber schwer raus. So hatte der Schwamm den Lack sehr geprägt, Hologramme und Swirls über das ganze Auto verteilt.

 

Ich prüfe noch mal, ob schmutzige Stellen vorhanden sind, und teile mir gedanklich die Motorhaube ein. 40x40cm, erst mal prüfen wie sich eine Rotationsmaschine im Vergleich zu einer Excenter anfühlt. Somit traf ich meine Erstwahl - die Politur SF4000 und ein weißes Lake Country Pad. Keine Wirkung, aber der Umgang einer Rotationsmaschine wird so erfahren und erfühlt. Spielte selber ein wenig rum, fange mit Stufe 3, circa 720 RPM, an.

 

Eiert, schwer zu steuern. Erst mal Pad befeuchten, dann noch mal vier Tropfen auf das Pad auftragen. Gleich besser ...

Ich fing mich an zu steigern und so erstellte ich mir ein Konzept, dass ich anhand der Erfahrungen an der Motorhaube erprobt hatte:

 

- Anfangen mit PF2200, 3 Durchgänge je drei Kreuzstiche mit oranges Lake Country Cool Wave CCS Light Cutting Pad

- Abschließen mit SF4000 um den Glanz zu steigern, zwei Durchgänge mit drei Kreuzstichen und ebenfalls einem Lake Country Cool Wave CCS Light Cutting Pad, orange

 

Später an den Türen, wo tiefere Stellen das Alter des Wagens kennzeichneten, steigerte ich den ersten Durchgang mit PF2200 auf ein gelbes Lake Country Pad.

Hier gibt es nichts Weiteres zu beschreiben, außer dass der Audi Lack vieles fordert von dem Polierenden. Er benötigt viel Geduld und Konzentration um Kratzer endgültig zu beseitigen.

Die metallic Elemente im Lack machten die Arbeit nicht einfacher, das Ergebnis ist aber umso lohnender umso mehr die Arbeit voranschreitet.

 

Auch die vordere rechte Seite des Audis ließ sich mit der Flex Rota exzellent bearbeiten. Grobe Defekte am Radkasten wurden spielend beseitigt. Hier benötigte es aber noch mehr Geduld und noch mal drei Durchgänge je drei Kreuzstriche mehr mit der Menzerna PG1000 bis mich das Ergebnis zufrieden stellte und nur noch die Kratzer zu sehen waren, die bis zur Grundierung reichten.

 

 

Die Beifahrerseite rückte näher, der Tag war vor rüber.

Bilanz des ersten Tages

...waren quasi ununterbrochenes Arbeiten von 8 Uhr morgens bis 21 Uhr abends. Kleine Pausen ließen meine Konzentration steigern, ich wollte den Audi strahlen lassen und war mit Eifer dabei.

 

Politur - zweiter Tag

 

Nun war volle Konzentration gefragt, es sind von diesen Schritten nicht viele Bilder vorhanden da ich mich voll Konzentrierte auf dem Lack. Ich bitte dies zu verzeihen ...

 

Die Beifahrertüre war noch leicht zu bewältigen - hier waren weniger Defekte vorhanden die sich auch prima mit einer PG1000 und PF2200 beseitigen ließen.

Widerwillig, aber sie waren fast komplett entfernt.

Die Fondtüre rechts und der untere Radkasten erforderten aber stärkere Werkzeuge und so habe ich das schärfste ausgepackt, was ich hier zur Verfügung hatte:

 

- FG400 von Menzerna und zwei Woolpads - zwei Durchgänge je drei Kreuzstiche

- PG1000 und ein Woolpad und ein Durchgang mit drei Kreuzstichen

- PF2200 und ein Woolpad und zwei Durchgänge mit drei Kreuzstichen

 

Das Ergebnis überzeugte mich aber umso mehr.

Doch, wie ersichtlich oben, lies ich die Finishing Politur (SF4000) weg da die Zeit knapp wurde.

 

Der Volvo, mein Freund, erwartete eine Besichtigung, die zwar schön verlief doch der Preis zu drastisch runter gehandelt wurde ...

 

Nach der Besichtigung, ich war sehr nachdenklich, packte ich erneut den Kärcher aus und gang in Windeseile um das Auto und vollführte erneut eine zwei Eimer Wäsche, die Nacht kam. Es wurde frostig. Beeilung war geboten, die Politurreste mussten weg.

 

Diesmal verwendete ich ein Dodo Juice Shampoo, das Born to be mild.

 

Zum Abschluss widmete ich mich dem Leder und generell dem Innenraum, zuerst saugte alles gründlich aus. Gedanken stiegen in mir auf ....

 

Hier saß mein Opa, steuerte sein Schiff, souverän, wie er auch sein Leben gemeistert hatte. Mit Höhen und Tiefen... Man roch noch seinen Geruch, ein Gemisch aus Eukalyptus und teurem Rasierwasser.

 

Zielgerichtet bereite ich mit unterschiedlichen Pflegemitteln den Innenraum auf. Das Leder wurde vorne mit den Mitteln von Lederzentrum bearbeitet. Im Fond kamen die Lexol Reinigung und Versieglung zur Anwendung.

Für die Plastikteile kamen erst mal Dash Away und ein APC von ValetPro zur Anwendung. Weiter kam ich aber nicht mehr, denn es war schon wieder ein Tag zu Ende, es war 22 Uhr und ich hatte wieder zig Stunden in die Pflege gesteckt und noch immer war es nicht perfekt ...

 

Mein Opa schaut zu mir herab, ich kann es spüren, vielleicht fließt eine Träne von ihm zu mir herab. Guck Opa, dein Auto strahlt wieder, so wie du es immer gemocht hast. Ich hab dich lieb Opa. Ich kümmer mich um deinen Audi, verlass dich auf mich.

 

 

To be continued ...

 

 

In eigener Sache:

Ich verkaufe momentan meinen Volvo, falls irgendwelche Interessenten sich hier in meinen Blog wieder finden können mich gerne immer per PN kontaktieren.

 

Ihr findet die Anzeige hier im Motor-Talk Basar unter diesem Link:

http://www.motorbasar.de/...-liebhaber-auto-top-gepflegt-t4818701.html