Erfahrung mit meinem 740 GLT 16V

Erfahrungsbericht

12.03.2011 06:18    |    Goliath 2.0 Goliath 2.0    |    Kommentare (12)

Erfahrungsbericht über mein erstes halbes Jahr mit Goliath

 

Bei Entscheidungen für ein Auto bin ich mäkelig.

 

Wichtig ist mir jedenfalls praktischer Nutzwert im Sinne von „Raum als wahrem Luxus (Renault Espace-Werbung)“. Und mir ist wichtig zuverlässige Haltbarkeit. Aber auch jedenfalls passive Sicherheit. Die Fähigkeit zu einer unaufgeregten Reisegeschwindigkeit von 180 km/h - „satt auf der Bahn“ - ist erstrebenswert.

 

Sehr wichtig ist auch eine durch großzügige Verglasung gute Rundumsicht mit einer nicht zu niedrigen Sitzposition – Stichwort: Ellenbogen auf Scheibenrahmen.

 

Wie gesagt: IKEA-tauglich muß es sein, zur Not 4 Personen mit Hund(en) und Gepäck Platz bieten – und, wenn man auch noch vernünftig darin pennen könnte, nicht auszudenken........

 

Ach ja, ein Schiebedach ist Pflicht, wenn es schon kein Cabrio sein darf, bei dieser Anforderungsliste.

 

Dann muß er natürlich den ganzen neumodischen Multimedia - Schnickschnack von Rear Seat-DVD-Entertainment über Bluetooth-Audio-Streaming vom IPhone beherrschen und z.B. Freisprechfunktion, Bildschirm-Navi etc. aufweisen – hat man sich schließlich aus dem Firmenwagen daran als angenehm gewöhnt.

 

Und schließlich, last but everything but not least, muß natürlich das Image passen!

 

Bei Autos ist es wie bei Frisuren, Brillen- und Klamottenstil:

 

Ganz simpel: Sage mir, was Du fährst und ich sage Dir, wer Du bist. Punkt.

 

Für mich z.B. wichtig:

 

Obwohl das Auto all die geschilderten Merkmale aufweisen muß, darf es auf keinen Fall in irgend einer Art protzig herüberkommen, angeberisch, statusbewußt; das ist Pflichtkriterium.

 

Bestes Gegenmittel: Möglichst nicht zu neu. Gerne auch deutlich älter, mit Stil.

 

Stil also; welche Autos haben Stil?

 

Eine interessante Frage.

 

Und sie ist sicherlich insoweit unmöglich eindeutig zu beantworten, als dass insoweit wie immer die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt.

 

Einigkeit dürfte darüber herrschen, dass Autos wie z.B. eine neue S-Klasse, aber auch Golfs und Passats ihn nicht besitzen.

 

Aber vielleicht ein alter VW-Bus mit rund grinsender Front, oder alte britische Autos, eine Ente, ein R4, ein Käfer sicherlich. Aber auch dreißig, 40 Jahre alte Mercedese. Alle Aston Martins zum Beispiel.

 

Bei großen Autos, insbesondere Kombis, die es ja bei mir mindestens sein müssen (lieber ein Bus; siehe obiges Anforderungsprofil) wird die Auswahl eng.

 

BMW 5er, Mercedes E-Klasse, Audi A6/100, Citroen CX/XM/C 5, Opel Omega, Saab 9 5 Kombi, Volvo 240/700-900er/ 850/ V 70.

 

Am meisten, wie auch immer zu bewertenden oder zu messenden „Stil“ haben unter diesen wahrscheinlich tatsächlich die frühen Volvos, vielleicht gemeinsam mit den alten W123-Mercedes-Kombis mit Chromstoßstangen und 2 Liter 60 PS-Dieselmotoren, bei denen man sich während der Beschleunigung von 100 auf 130 km/h gemütlich eine Zigarette drehen kann. Und dem einmaligen Citroen CX mit gelbem Lupentacho, konvexer Heckscheibe und Hydropneumatik sowie dem schön kantigen Nachfolger XM Break.

 

Das war´s dann aber schon auch.

 

Die Franzosen sind zu unzuverlässig, katastrophal teuer in der Instandhaltung.

 

Mercedes (siehe Ausnahme), Audi, BMW zu spießig bzw. protzig; Opel geht gar nicht. Saab und spätere Volvos verweichlicht durch Ford- bzw. GM-Ägide und Sparzwänge.

 

Also ein Volvo der 700-900er-Reihe. Der „fridge on wheels“; kreiert mit dem Plastilinmesser aus dem vollen Block mit klaren, kantigen Schnitten (tatsächlich wahr). Führte bei einer Pressekonferenz zu seiner Einführung zu der Frage, ob Volvo überhaupt eine Designabteilung besitze. Aber mit einem cw-Wert von 0,4 immer noch „windschnittiger“ als der damalige Mercedes W123.

 

(All das von mir vom zu erwerbenden Automobil Erwartete wäre eigentlich am idealsten erfüllt in Form eines aktuellen VW Multivan Highline mit 2-Liter Biturbodiesel, 7-Gang-Doppelschaltgetriebe und ein wenig Ausstattung, die ihn lockerst selbst ohne die Erfüllung aller Wünsche in den Bereich von 60.000.- € gelangen lassen würden. Daneben idealerweise noch ein Fiat Cinquecento Cabrio für ca. 20.000.- €, für die sommerlichen Momente im Leben, sowie der Ökologie zuliebe.....:-)

 

Das beißt sich aber mit meinem notgedrungenen Zwangsbudget von 3.000.- € und den Bedingungen, wonach das Fahrzeug aus Berlin sein soll, Gewährleistung aufweisen sollte und bankfinanzierbar zu sein hat. Letzteres schließt die in dieser Preiskategorie immer viel besseren und seriöseren Angebote von privat bereits in Gänze aus.)

 

Und so kam ich also zu ihm, Goliath, dem zweiten.

 

Volvo 740(745) GLT 16V Kombi, , blaugrün-metallic, Baujahr 1989, drei Vorbesitzer, 158 Tkm runter, 2,3 Liter 155 PS-Vierzylinder, Viergang-Schaltung mit Overdrive. Stahlschiebedach (mit Kurbel!), Sitzheizungen vorne, stabiles Hundegitter zum Einrasten, Teilleder, 8-fach bereift auf Originalfelgen, vom Händler mit Gewährleistung (!!!!!, nicht „nur an Händler oder Export“), für 1.999.- € mit neuem TÜV, ASU.

 

Von einem exilrussischen Händler am Ostrand von Berlin in einer Plattenbau-Arbeitergegend. „Auto Alex“, Alexander Woltmann aus Tadschikistan.

 

Mit exklusiv russischem Werkstattteam und deutschem Verkäufer. Dazu später gesondert mehr..........

 

Bei dieser Motorenreihe ist die religiöse Einhaltung der Zahnriemenwechsel zwingende Voraussetzung für eine lange Lebensdauer; fällig bei 160.000 km, meiner hatte knapp 159.000 auf dem Buckel. Also ließ ich für 300.- € zuvor noch den Zahnriemen erneuern.

 

Für 2.300.- € rollte er also mit neuem TÜV vom Hof. Zu mir.

 

Bezüglich des Zustandes:

 

Ich würde sagen eine glatte drei. Kein Fünkchen Rost. Der Lack steht noch gut da, ist aber an einigen kleinen Stellen pfuschig mit Lackstift überpinselt – sieht aber keiner.

Die Stoßstangen verdienen ihren Namen! Und sind erfreulicherweise unlackiert! Zu der damaligen Zeit mussten Mercedes, Audi und BMW in den USA optisch monströse Austauschstoßstangen nachrüsten, um den gleichen Schutzeffekt zu erzielen!

 

Das Heckklappenschloß lässt sich nicht gesondert betätigen, es sitzt fest.

 

Innen herrschen alle inhärenten Mängel der Baureihe in Reinkultur vor: Der Stoffhimmel hat die Adhäsion verloren und hängt porös ohne Bindung zur noch krümelig poröser gewordenen Schaumstoffschicht darüber in Wellen und teilweise Fetzen herunter. Die Tankanzeige zeigt völlig unabhängig vom Betankungsstand meistens gar nichts, oder aber voll oder aber exakt mittelvoll an – meist aber gar nichts.

 

Der Kleber bei manchen Interieurteilen wie Schminkspiegel oder Handschuhfach sowie Zierleisten hat sich gelöst. Das Schiebedach schließt nur, indem man mit Quetschgefahr mit dem Finger der einen Hand den Windabweiser runterdrückt und dabei mit der anderen versucht, durch Kurbeln den Finger fast einzuquetschen – während der Fahrt keine Lösung für Ungeschickte!

 

Dann funktionieren noch diverse Birnchen im Armaturenbrett nicht mehr; während geradezu rührenderweise die inaktive Tankanzeige links prächtig illuminiert ist, liegen rechts die Kühlmitteltemperaturanzeige sowie der halbe Drehzahlmesser im Trüben.

 

Die Heizungsregler muss man im Dunkeln ertasten ......

 

So, wie ist es denn nun, das tatsächliche Fahrgefühl?

 

Zunächst der Motor. Er hat einen unnachahmlichen Sound; gibt man im Stand Gas, hört es sich an wie eine mächtige Schiffsturbine, die mit einem kräftig-tiefen „Wuuuuusch“ antwortet. Ich trete den Motor nie, sondern schalte frühst möglich im Sinne eines noch halbwegs überlebbaren Verbrauchs hoch. Es stellt sich auf dem breiten bequemen Velourssessel ein unnachahmlich entspanntes „Cruising-Gefühl“, sehr amerikanisch, ein.

 

Die Fuhre schiebt gemächlich satt voran. Dank hohem Drehmoments auch schon bei niedrigen Drehzahlen „aus dem Keller“, absolut unhektisch.

 

Jedenfalls nicht schnell. Aber auch nicht gefühlt zu langsam. Ganz speziell. Auf meiner Standardstrecke auf der Schnellstraße raus aus Berlin gilt überwiegend 120 km/h. Von alleine pendele ich mich bei 100-110 ein; mehr ginge, muß aber nicht. Bei anderen Autos ging mir das nie so.

 

Anfangs rubbelten die vorderen Bremsscheiben so gemein, dass sich das Auto beim Abbremsen aus Geschwindigkeiten oberhalb von 80 km/h schüttelte wie ein nasser Hund auf Kopfsteinpflaster, für 100.- € Arbeitslohn ließ ich vorne neue Scheiben einbauen, danach war das Problem gelöst.

 

Auf der Autobahn schnürt das Auto locker mit 180, wenn es sein soll und die Verkehrslage es hergibt, im drehzahlsenkenden Overdrive unbeirrt mit stoischem Geradeauslauf aufgrund des langen Radstandes und des Hinterradantriebs vor sich hin, ohne, dass man an Steigungen zurückschalten müsste. In diesem Modus schiebt er mit seiner Masse und gleitet sanft.

 

Bei schlecht geflickten Landstraßen hingegen schaukelt er hinten schon ein wenig, aber ohne bösartig zu werden und vor allem im direkten Vergleich mit modernen Fahrwerken mit neuen Stoßdämpfern und Federn; insoweit ziemlich amerikanisch wieder, eher komfortabel schaukelig weich abgestimmt – allerdings nicht zu weich für schnell gefahrene Autobahnkurven.

 

Die Schaltung will zwar mit Nachdruck bedient werden, das allerdings mit akzeptablen Wegen und hinreichend präzise und geschmeidig.

 

Von Kupplung und Bremse gibt es sonst nichts Außergewöhnliches zu berichten; sie verfolgen unauffällig ihre gestellten Aufgaben.

 

Eine Offenbarung ist hingegen eine andere Kernfunktion, die Lenkung. Komfortabel servounterstützt trägt sie mit der Antriebslosigkeit der Vorderräder zu einem Wendekreis und einer Manövrierbarkeit bei, die angesichts der Dimensionen des Fahrzeugs nichts weniger als verblüffend sind.

 

Ein U-turn aus dem Stand auf einer zweispurigen Straße gelingt mühelos in einem Rutsch: Einparken ist durch den hohen möglichen Lenkeinschlag in Verbindung mit den an einen Bestattungswagen erinnernden riesigen Heck- und Seitenfenstern und dem fast senkrechten Abschluß hinten und vorne hinter der gefühlt tischtennisplattengroßen Motorhaube ein Kinderspiel.

 

Mir gelingt es noch heute fast nicht, den Volvo rückwärts absolut parallel am Straßenrand einzuparken, schlicht weil ich auch nach fast 6.000 km nicht glauben kann, wie klein der Wendekreis ist und deshalb übersteuere. Ein Golf ist gefühlt unhandlicher!

 

Bei Freunden und Bekannten weckt das Auto durchweg positive Reaktionen, von „cool“ bis zu „sympathisch“.

 

In den 6.000 gefahrenen Kilometern ist mir der Anlasser kaputt gegangen; Nach 160.000 km ein normales Verschleißteil in jedem Auto; Ersatz war nach ein wenig online-Recherche spottbillig; 100.- € für ein Markenneuteil inkl. Einbau.

 

Von meinem letzten Dienstwagen, einem neuen Ford S-Max war ich es gewöhnt, über ein modernes Farbnavi, eine gut funktionierende Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie einen Ipod-Anschluß per USB sowie einen Aux-Eingang zu verfügen. Das alles und noch viel mehr, nämlich TMC Plus mit Sprachsteuerung beim Navi sowie kabelloses Audio-Streaming vom IPhone zusammen mit 4x50 Watt Leistung habe ich mir in Form eines modernen Sony-CD-Receivers für schlanke 150.- € in Verbindung mit einer Schwanenhalshalterung für das IPhone und ein hochwertiges Navigon-Navi eingebaut.

 

Dazu habe ich hinten für die Kinder ein Entertainment-System mit DVD-Player und zwei Kopfstützenmonitoren installiert, bei dem der Sound über das Autoradio ausgegeben werden kann (über den Front-Aux in-Anschluß).

 

Sieht man einmal davon ab, dass ich Navi und DVD-System bereits hatte, komme ich so auf einen Gesamtpreis von ca. 3.000.- € inklusive neuem Zahnriemen, Bremsscheiben vorne, Anlasser und Multimedia-Vollausstattung.

 

Die zwei Farbbildschirme links und rechts vom Cockpit lockern auch ein wenig die ansonsten frugal spartanische schwarze Plastiklandschaft der Armaturen auf und spenden nachts ein heimeliges Mood-Light-Ambiente. Immerhin verfügt das Auto so über sage und schreibe vier Farbbildschirme einschließlich des Iphones, sowie zuletzt noch eine 220V-Steckdose für z.B. das Laden des Laptops.

 

Jetzt fährt er und fährt und fährt und fährt. Und zaubert mir immer wieder ein Lächeln auf´s Gesicht.

 

Der Verbrauch ist natürlich ein Thema – wie auch die hohe Steuer; aber immerhin hat er die grüne Plakette.

 

In meinem Mix, bestehend aus 80 Prozent Ampelstrecke in der Stadt, teilweise Kurzstrecke, und 20 Prozent Schnellstraße, ist der Verbrauch selbst bei meiner extrem verbrauchsoptimierten Fahrweise im Drehzahlbereich zwischen 1.600 und 2.800 U/Min kaum unter 11 Liter zu drücken; ist halt ein Riesenschiff, was immer wieder beschleunigt und wieder abgebremst werden will.

 

Im Winter rechne ich dabei mit Werten um die 12,5 Liter.

 

Auf Autobahnlangstrecke mit moderatem Durchschnitt im Bereich der Richtgeschwindigkeit rechne ich mit Werten um die 9 Liter, bei zügiger Linksspur um zwischen zehn und 11 Litern.

 

Eine ganze Menge in Zeiten, in denen moderne siebensitzige Minivans mit Diesel dabei auf Werte um die sieben Liter kommen.

 

Andererseits: Erst kürzlich las ich einen Dauertest von einem downgesizten 160 Turbo-PS-Benziner Audi A4 Kombi modernster Machart, der, obgleich dramatisch kleiner als mein Goliath, im Langstreckenschnitt 10,6 Liter Super brauchte. Sehen so die Ergebnisse von 20 Jahren Fortschritt im Automobilbau aus?

 

Das Interieur insgesamt ist eher grob, eckig, kantig und mit Hartplastik Look-and-Feel. Da sind vergleichbar alte Mercedes-, BMW-, Audi oder selbst Saab Interieurs doch mit etwas mehr Liebe und besserem Detailfinish verarbeitet; aber alles zweckmäßig und robust.

 

Die Polster haben Sessel- bzw. Sofaqualitäten; fast schon zu weich, wenn man härteres gewohnt ist; auch insoweit zum entspannten Fläzen und Lümmeln halt. Kleinkariertes Plüschvelour mit Lederwangen. Hat was und passt zum Gesamtcharakter.

 

Wo wieder ganz die Stunde des Schweden-Elchs schlägt, ist bei dem Thema Laderaum. Meiner Kenntnis nach mit maximal 2.200 Litern dachhoch hinter den Vordersitzen einer der größten Kombis, die jemals in Deutschland verkauft wurden. Da kommt kein Mercedes mit, höchstens noch der alte Citroen.

 

Das ganze auch extrem breit ohne nennenswerte Einschränkung durch die Radkästen; eine Waschmaschine passt hinein ohne Umklappen der Rückbank, mit knapp 190 cm topfebener (!) Länge auch notfalls voll schlaftauglich. Man spürt, dass da Leute mit Kombierfahrung nachgedacht haben. Kinderleicht geteilt (2/3 vs. 1/3) umzuklappen mit zwei Hebeln und einer automatisch verfügbaren Abdeckung zur Überbrückung des entstehenden Spalts.

 

Und einem Stahlgitter zum von der Decke klappen und stabilen Einrasten zwischen Kofferraum und Rücksitzen zur Sicherung gegen Ladegut bei Vollbremsungen oder für den Hundetransport. Schwedisch solide ausgeführt.

 

Leider gibt es keine Laderaumabdeckung, so dass zum Schutz begehrlicher Langfingerblicke eine nachträgliche Seiten- und Heckscheibentönung ratsam erscheint; steht bei mir auf der „pimp my car“-Liste ganz oben.

 

Auf dieser Liste stünde auch eine Umrüstung auf LPG-Autogas. Damit wären wohl im Schnitt 13 Liter à 0,65 ct. Verbrauch zu erreichen, mithin Spritkosten von 8,50 €/100 km.

 

Gegenüber ca. 11,5 Litern à 1,40 €, d.h. 16,10 €/100 km derzeit.

 

Angesichts von geschätzten Umrüstungskosten von 2.500.- € würde sich das erst nach ca. 33.000 km amortisieren. Bei einer geschätzten jährlichen Laufleistung von 15.000 km mithin erst nach über zwei Jahren. Den Mehrwert würde ich angesichts des Alters aber nie wieder im Wiederverkauf erlösen, also dann eher doch nicht.

 

Perspektivisch werde ich noch einmal die Stoßdämpfer testen lassen, ob sie noch innerhalb der Spezifikation sind.

 

Ansonsten steht zwischen mir und einer langfristigen Bindung zu Goliath allenfalls die Möglichkeit, in einem neuen Job einen Dienstwagen zu bekommen, der mich dann weniger bis nichts kosten würde.

 

 

 

Fazit:

 

+ Solidität, Robustheit, Langlebigkeit (einfache Technik!)

+ Raumangebot, Ladevolumen

+ Übersichtlichkeit

+ Wende-Wunder! Wendekreis eines Kleinwagens

+ Passive Sicherheit

+ Komfort

+ Langstreckentauglichkeit

+ Image/Sympathiefaktor

+ Wertverlust nicht mehr messbar

 

- Unterhaltskosten (Verbrauch, Steuern)

- Materialqualität/Anmutung, Verarbeitung des Interieurs

- Fehlende Wunsch-Features: Funk-FB für die ZV(!), Automatik, ESP, Airbags, Klimaanlage


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