MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

31.12.2012 19:15    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

TitelbildTitelbild

Hallo zusammen,

 

die Weihnachtszeit und das Aufeinandertreffen von 5 Lackversiegelungsprodukten mit meinem Winter-Polo machen es möglich:

Der Celsi bringt nach langer Zeit mal wieder einen Artikel heraus. Na gut, ich will es nicht vertuschen: MonaLisa hat kräftig geholfen :)

Die Produkte sind nicht alle neu, im Gegenteil, bis auf das ARMOR ALL Shield sind es sogar schon fast "Klassiker". Aber meiner Kenntnis nach sind sie in dieser Konstellation noch nie gegeneinander angetreten, und meinen letzten Versuch, das Shield auf seine Standzeit zu testen, hatte ich ja leicht verbockt (siehe hier )

 

 

 

Für diesen Artikel habe ich mir vorgenommen, mich nicht auf das übliche Fachhützelgrützel zu beschränken, sondern auch den geneigten Anfänger etwas an das Thema heranzuführen. Deswegen gibt es diesmal auch eine etwas ausführlichere Einleitung, die sich kurz (jedenfalls so kurz wie einem Romanschreiber wie mir möglich) mit den wissenswerten Dingen rund um die Lackversiegelung beschäftigen soll.

Zur besseren Lesbarkeit und Aufteilung des Blog führe ich außerdem BEREICHSÜBERSCHRIFTEN ein und die Funktion...

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08.08.2012 20:56    |    MonaLisa_22 MonaLisa_22    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , ,

1 Gtechniq C4 Permanent Trim Restorer 1 Gtechniq C4 Permanent Trim Restorer Hallo zusammen,

 

sucht man nach einer Premium-Kunststoffversiegelung, wird man bei Gtechniq C4 Permanent Trim Restorer auf jeden Fall fündig. C4 frischt verblasste Kunststoffe hervorragend auf, verleiht den behandelten Oberflächen ein seidenmattes Finish und das Ganze bei einer Standzeit von ca. 2 Jahren. Zumindest spricht der Hersteller von dieser Standzeit. Nach unseren eigenen Erfahrungen lässt die Wirkung von C4 nach ca. 14 Monaten deutlich nach.

 

Zu erwähnen an dieser Stelle ist auch das tolle Abperlverhalten, das die behandelten Flächen aufweisen. Auf Bild 2 ist ein mit C4 behandelter Spiegelrand zu sehen(ca. 6 Monaten nach dem Auftrag).

 

 

2 C4 Beading auf Spiegelrand Fofine2 C4 Beading auf Spiegelrand FofineBei einem Preis von 1.996 Eur./ Liter ist das Produkt nicht besonders günstig ;). Aufgetragen wird es mit einem mitgelieferten Pad, das einem normalen Kosmetikpad aus der Drogerie sehr ähnlich ist. Das Produkt, bzw. dessen Überschuss sollte nach Verarbeitungsanleitung unmittelbar nach dem Auftragen mit einem MFT sanft nachgewischt werden. Ich habe aber C4 auch schon ca. 30-60 Minuten auf Kunststoffen einwirken lassen, bei Gummidichtungen sogar über die ganze Nacht. Dadurch haben die Kunststoffe immer noch die tolle seidenmatte Optik, aber der Glanz ist allerdings ein kleiner Tick stärker.

 

Vor ein paar Monaten gab es Probleme bei der Lieferung. Wochenlang war das C4 weder hier in Deutschland, noch in UK erhältlich. Geduldig haben wir auf den Rückkehr des C4 in die deutschen Shops gewartet.... Und es sofort wieder bestellt, sobald es wieder da war.

 

 

3 'Böses' C4: Speckig und fleckig3 'Böses' C4: Speckig und fleckigDas gelieferte Fläschchen machte einen gewohnten Eindruck. An dieser Stelle muss ich allerdings gestehen, dass keiner von uns dem Aussehen und der Konsistenz von C4 zuvor besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat. Warum auch? Das Produkt kam frisch aus dem Laden und wie gewohnt, in einem ungeöffenten Fläschchen. Keiner schöpfte den kleinsten Verdacht, dass es mit dem gelieferten Produkt etwas nicht stimmt...

Der problematischen Lieferung zum Opfer fielen Celsis Nebelscheinwerferblenden. Sie wurden vom Staub und Fliegendreck zuerst mit APC und dann mit IPA gereinigt, dann wurde das C4 sparsam aufgetragen. Für die engen Ecken der wabenfürmig strukturieren Blenden wurde ein feiner Pinsel benutzt.

 

Trotz des sofortigen Nachwischens bildete C4 in kürzester Zeit eine klarlackähnliche, speckig glänzende Schicht auf den Nebelscheinwerferblenden, die sich nicht mehr entfernen ließ. :eek: Der Glanzgrad war nicht regelmäßig, die Blenden wirkten fleckig. Ein Ergebnis, das man von C4 nicht gewohnt ist....

 

4 Gutes' C4: Gleichmäßig seidig matt4 Gutes' C4: Gleichmäßig seidig mattLeider war es nicht leicht, den Unterschied auf Bild 3 und 4 einzufangen, man muß schon sehr genau hinsehen. Nach einer genauen Inspektion des Fläschchens entdeckten wir dann, dass das Mittel irgendwie auskristallisiert ist. Die Kristalle waren sehr gut im Bereich des Verschlusses und am Flaschenboden zu sehen. Auch in der Flüssigkeit, die gewöhnlich glasklar ist, schwammen zig kleine Kristalle...

Bild 5-7 zeigen das (entleerte) Fläschchen mit dem "schlecht gewordenen" (?) C4. Im Hintergrund von Bild 5 die deutlich ältere (mehrere Monate) Flasche, die ich später im Lagerraum fand. Sie enthielt nur noch eine Restmenge, war aber völlig kristallfrei. Die Flasche mit dem problematischen Inhalt (Vordegrund) war indes erst wenige Wochen alt.

 

Ich habe mal eine kleine Serie von Detailfoto von dem jüngeren, aber schlechteren C4 angefertigt, damit Ihr deutlich erkennen könnt, was ich mit "auskristallisieren" meine. Celsi ist sich übrigens keiner "Mißhandlung" bzw. fehlerhaften Lagerung des bis zur Behandlung fest verschlossenen, neuen Fläschchens bewußt:

 

5 C4 mit starker Kristallbildung5 C4 mit starker Kristallbildung6 Noch mehr Kristalle6 Noch mehr Kristalle

Es stand zwar in der Wohnung, in der es sicher auch schon mal 27-28°C tagsüber wurde, aber es war lichtgeschützt in einem Schrank verstaut.

Zum Vergleich findet ihr unten Bilder von normalem C4, die peppar mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

Am Wochenende habe ich dann versucht, die Blenden vom C4 zu befreien. Wer schon einen ähnlichen Versuch gestartet hat weiß, wie viel Spaß das macht... Da hilft weder IPA, noch Terpentinersatz noch Waschbenzin. Erfolg hatte ich endlich mit meiner Wunderwaffe, dem bio-fix.

 

7 Kristalle auch außen am Hals7 Kristalle auch außen am Hals Von manchen Stellen ließ sich das C4 damit mühelos entfernen, manche habe ich erst mit viel Schrubben befreien können. In meinem Lagerraum fand ich dann noch einen älteren Rest C4, das ich auf die Blende wieder aufgetragen habe - erst danach sah sie wieder normal aus.

 

Was war denn da mit dem C4 los? Der Hersteller spricht ja von einer unbegrenzten Haltbarkeit des ungeöffneten Fläschchens, also war es wohl keine Überlagerung! Kann ja auch schlecht sein, bei Celsi stand es nur wenige Wochen im Schrank. Der Shop hatte es gerade mal 2 oder 3 Tage wieder auf Lager und GTechniq hatte solche Lieferprobleme, die werden bestimmt nichts auf Lager sondern frisch produziert haben. Gibt es Qualitätsprobleme bei dem Produkt? Wir werden die Antwort des Shopbetreibers abwarten und euch über die Ergebnisse informieren.

 

8 Intaktes C48 Intaktes C4

 

Zum Schluß gibt es rechtsstehend noch ein Bild von einem Fläschchen C4, wie es eigentlich aussehen sollte: Klar und ohne Auskristallisierungen.

 

Ich möchte mich nochmals bei peppar für die Bilder und Informationen zum C4 bedanken und bei Celsi für die Hilfe bei der Erstellung meines ersten Blog-Artikels.

 

 

Danke für's Lesen/Schauen

 

MonaLisa_22

 

 

 

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Ergänzung von Celsi vom 13.08.2012

 

Hallo,

 

ich habe noch eine Ergänzung zu Monas Bericht.

 

Ich habe gerade die 2. Blende, also die, auf der noch immer das "schlechte" C4 ist, vom TT abgebaut. Der BIOFIX Reiniger, den ich, nachdem ich dessen Erfolge gegen das C4 bei Mona erlebt habe, auch bestellt habe, ist nämlich da, also dachte ich mir: Runter mit dem Zeug von der Blende.

Dabei viel mit etwas auf, was ich so bei C4 auch noch nicht erlebt habe: Die Blende hatte "Steinschlag"! Der seltsame, speckig glänzende Überzug, den das C4 diesmal hinterlassen hat, ist, offenbar durch Steinschlag, abgeplatzt.

Ich habe mal ein Foto gemacht, auf dem man sowohl den Steinschlag als auch den "Speckglanz" gut sieht.

So, und nun kommt der Kram da runter!

 

Gruß,

Celsi

 

9 Steinschlag und Speckglanz9 Steinschlag und Speckglanz

 

 

 


23.05.2012 19:54    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hallo Lesers,

 

Wenn man diesen Artikel mit einem (jugendfreien!) blöden Witz einleiten wollte, dann würde dieser in etwa so gehen:

 

Frage: "Was haben eine mantafahrende, blonde Friseuse und mein neuer Lammfellhandschuh gemeinsam?"

Antwort: "Eine verbrannte Dauerwelle!"

 

Und "verbrannte Dauerwelle" trifft es so richtig, so läßt sich sowohl Erscheinungsbild als auch die Haptik der Fehlproduktionen erklären, die offenbar (in geringer Zahl) von der DODO JUICE Yeti's Fist im Umlauf sind.

 

Aber von vorn: In den letzten Wochen habe ich immer wieder von Usern in verschiedenen Fahrzeugpflegeforen gelesen, die die Yeti's Fist mit dem Begriff "kratzig" in Verbindung brachten. Einer hier sogar bei MotorTalk, der gefragt hatte, ob das so normal sei für die Yeti's Fist. Es war jemand, den ich etwas besser kenne, aber mir will zum Verrecken nicht mehr einfallen, wer das war, und die Suchfunktion im Pflegeforum spuckt seinen Thread beim Suchbegriff "Yeti" (sollte ja wohl 100% treffsicher sein) leider auch nicht aus.

 

Trotzdem habe ich das für einen Einzelfall gehalten und mir nichts weiter dabei gedacht, bis ich heute von Carparts Köln, die derzeit die Yeti's Fist mit Forenrabatt zum Hammerpreis von EUR 20,12 führen, meine 2 Yetis geschickt bekam. Und die können verschiedener kaum sein.

Okay, sie riechen beide nach nassem, totem Schaf in der Mittagssonne, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon fast auf.

Zunächst mal ein paar gegenüberstellende Fotos:

 

1 Beide zusammen, noch verpackt1 Beide zusammen, noch verpackt2 Der 'böse' Yeti im Detail2 Der 'böse' Yeti im Detail3 Der 'gute' Yeti im Detail3 Der 'gute' Yeti im Detail

4 Etikett 'böser' Yeti: identisch mit...4 Etikett 'böser' Yeti: identisch mit...5 ...Etikett 'guter' Yeti5 ...Etikett 'guter' Yeti6 Letzter Blick auf beide Verpackungen6 Letzter Blick auf beide Verpackungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich möchte an dieser Stelle kurz zu einer kleinen, wahren Anekdote ausschweifen:

 

    Als ich Anfang März MonaLisa_22 kennenlernte, lernte ich auch Ihre Yeti's Fist (also den Waschhandschuh!) kennen. Genauer gesagt: Sogar noch, bevor ich sie kennenlernte. Ich mußte mich nämlich ohne Navi (Winter-Polo) zu einer Tankstelle in einer mir völlig unbekannten Gegend in Hessen durchwurschteln, die sie als Treffpunkt für unser (Half-)Blind Date auserkoren hatte (man kannte sich ja schon eine Weile indirekt durch Posts und PNs in MotorTalk). Ich war nicht völlig sicher, ob ich richtig war (sie war noch nicht da), bis ich auf der Tankstelle neben den Wachboxen parkte, ausstieg und ... mit dem allerersten Schritt auf etwas knisterndes, eine Art Plastikfolie trat ... Es war die Umverpackung einer Yeti's Fist, die Mona beim Waschen am Nachmittag unbemerkt vom Wind weggeweht wurde. Da wußte ich, ich hatte den richtigen Treffpunkt gefunden. Und das richtige Mädel - wie sich dann später herausstellte.

    Diese Geschichte ist nicht erfunden!

 

So, nun hatten wir auch was für's Herz, um die weiblichen Leser ein wenig zu ködern :D, nun zurück zu den Fakten:

Ich kannte die Yeti's Fist also schon von Mona als sehr weich und fellig, und eine der beiden heute gelieferten Yetis, nämlich die in der größeren Verpackung, entspricht dem auch exakt. Die andere jedoch habe ich beim Herausnehmen aus dem Karton erst gar nicht als Yeti's Fist erkannt: In die kleine Tüte förmlich gequetscht und mit einer selbst unausgepackt deutlich sichtbar abweichenden Materialstruktur (vergleiche Bild 5 und 6), hielt ich sie zunächst für ein CHEMICAL GUYS Premium Thick Wash Pad. Das hatte ich vor einiger Zeit mal aus Neugier in eine meiner Bestellungen mit aufgenommen, und es erwies sich als rauher, kratziger Klumpen, mit dem ich nicht mal an meine Felgen gegangen bin. Wenn ich nun die andere Yeti's Fist betrachte, frage ich mich unweigerlich, ob das CG Pad damals nicht auch einfach nur ein mißglücktes Exemplar war, bei dem die Wolle eines 120jährigen Merino-Schafes versehentlich in die Produktion eingeflossen ist.

Kurzum: die zweite Fist ist rauh, kratzig und klumpig und in meinen Augen schlimmer für den Lack als jeder Baumarktschwamm. Ich habe das bei den folgenden Bildern meiner Meinung nach recht gut festhalten können:

 

7 'Böser' Yeti ausgepackt7 'Böser' Yeti ausgepackt8 'Böser' Yeti Strukturdetails8 'Böser' Yeti Strukturdetails9 'Böser' Yeti Strukturdetails 29 'Böser' Yeti Strukturdetails 2

10  'Böser' Yeti Einzelfäden Detail10 'Böser' Yeti Einzelfäden Detail11 'Böser' Yeti Strukturdetails 311 'Böser' Yeti Strukturdetails 312  'Böser' Yeti Einzelfäden Detail 212 'Böser' Yeti Einzelfäden Detail 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Vergleich nun Bilder von der einwandfreien Yeti's Fist, der Unterschied ist deutlich zu sehen, insbesondere auf dem letzten Bild in der direkten Gegenüberstellung:

 

13 'Guter' Yeti ausgepackt13 'Guter' Yeti ausgepackt14 14 "Guter" Yeti Strukturdetails15 15 "Guter" Yeti Strukturdetails 2

16 16 "Guter" Yeti Einzelfäden17 17 "Guter" Yeti Einzelfäden 218 Ein letzter Direktvergleich18 Ein letzter Direktvergleich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seht also, da sind 2 völlig unterschiedliche Viecher im Umlauf, selbst, wenn man beide beim gleichen Lieferanten kauft. Ich weiß nicht, ob die kleine, enge Tüte der "schlechten" Yeti's Fist ein verlässliches Merkmal für ein minderwertiges Exemplar ist, aber ich würde an Eurer Stelle beim Auspacken der Sendung sofort genau checken, ob Euer Exemplar was taugt.

 

In diesem Zusammenhang fällt mir noch etwas ein: Die Yeti's Fist war erst wochenlang in Deutschland kaum zu kriegen, dann flog sie bei LUPUS Autopflege überraschend und kommentarlos aus dem Programm: Ob da ein Zusammenhang besteht?

 

 

So, und weil hier noch Platz ist :D und ich gerade 3 Exemplare davon für eine Fotosession hier habe, nachfolgend noch ein paar Worte und Bilder zum "Yeti für Arme", dem DODO JUICE Tribble Mitt.

Kurze Aufschlüsselung des Namens, denn was beim Yeti klar war, ist hier eher "verschlüsselt": Dass "Mitt" ein (Wasch-)Handschuh ist, wird jeder noch im Online-Übersetzer nachschauen können, aber ein "Tribble" ... ? Hier braucht man schon "Trekkie-Spezialwissen":19 3x DODO JUICE Tribble Mitt19 3x DODO JUICE Tribble Mitt Ein Tribble ist ein dummes, sehr pelziges, flauschiges und außerirdisches Tierchen aus der Star Trek ("Raumschiff Enterprise") Originalserie von Ende der 60er ... es macht hohe, zirpende Geräusche, vermehrt sich rasend schnell und nervt die Klingonen so sehr, dass sie es zum "Todfeind des klingonischen Imperiums" erklärt haben.

 

So, nachdem ich mich nun als "Trekkie" geoutet habe, weiter mit Fakten aus der realen Welt:

Der Tribble Mitt ist eine deutlich kurzhaarigere Version des Yeti, aber nichtsdestotrotz schön fellig und weich. Völlig unbedenklich und schonend für den Lack, nimmt er aber merklich weniger Wasser auf als der Yeti, der schon mal locker einen drittel Eimer leersaugt. Ohne Witz! Aber abgesehen davon steht er dem Yeti in kaum einem Punkt ernsthaft nach. Er kostet gerade mal die Hälfte und dadurch, dass er eher dünn ist, bekommt man sogar ein etwas besseres Feedback vom Lack/Blech in die Hand und kann, wenn nötig, auch schon mal den Druck auf eine bestimmte Stelle am Lack erhöhen, was mit dem Flauschmonster von Yeti eher schwieriger ist. Oh, und er hat einen "Daumen", den die Yeti's Fist nicht hat und sitzt dadurch etwas sicherer auf der Hand.

 

20 Ältester (mehrfach benutzt)20 Ältester (mehrfach benutzt)21 Jüngerer (unbenutzt)21 Jüngerer (unbenutzt)22 Aktueller Kauf (neu)22 Aktueller Kauf (neu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was auf den Bildern leider nicht so gut rüberkommt: Auch der Tribble Mitt hat in den letzten Monaten ganz leicht in der Qualität abgebaut, was aber wohl weniger DODO JUICE anzulasten ist, als der Qualität der Merino-Schaf-Wolle, aus der die Handschuhe gefertigt werden. Der Tribble Mitt ist im Laufe der Zeit (also auf den Fotos von links nach rechts) immer dunkler geworden, und das Fell leicht steifer, dicker, völlig unkritisch zwar, aber spürbar wenn man drauf achtet. Vielleicht sieht man es auf den nachfolgenden Bildern noch besser, es ist wirklich subtil. Wobei Bild 24 nur für den Farbvergleich herhalten kann, das ist ein Tribble, der schon mehrere Einsätze hinter sich hat und unter teilweise ungünstigen Bedingungen trocknen mußte - entsprechend "knotig" sieht er gerade aus. Aber im Wasser wird er sofort wieder weich und haarig, fast so gut wie seine noch unbenutzten Brüder.

 

23 Ältester (mehrfach benutzt) Detail23 Ältester (mehrfach benutzt) Detail24 Jüngerer (unbenutzt) Detail24 Jüngerer (unbenutzt) Detail25 Aktueller Kauf (neu) Detail25 Aktueller Kauf (neu) Detail

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch, wenn ich mir nun eine Yeti's Fist zugelegt habe, ich halte den Tribble Mitt immer noch für einen äußerst lackschonenden und tollen Waschhandschuh, besonders beim Preis von gerade mal um die 10 EUR.

 

Celsi


18.03.2012 17:36    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (58)    |   Stichworte: , , , , , , , , , ,


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Der Hauptartikel zu diesem ersten Update ist unter diesem Link zu finden (oder man scrollt einfach ein wenig runter im BLOG): Hauptartikel

 

Ein erstes Update nach 8 Wochen gibt es hier zu sehen: Update 1

 

Um das Video einbinden zu können, mußte ich dieses Update als neuen Artikel gestalten.

 

 

 

Hallo Freunde,

 

heute habe ich überraschend weitere Bilder vom im August mit der SONAX Nano Lackversiegelung versiegelten weißen Tiguan bekommen (danke @Rolf).

 

Das ist 29 Wochen (fast 30) her, und der Tiguan wurde seither 12.000km durch den Winter geschleift (Garagenwagen, seltene Handwäsche mit DODO JUICE Born To Be Mild, keine Waschanlagenwäsche, kein Detailer).

 

Beading (Fotos) und Sheeting (Video) sind fast so frisch wie am ersten Tag, das habe ich nicht erwartet. Ich bin kein Fan von Versiegelungen (hat keinen besonderen Grund, ist Geschmackssache), aber diese Bilder bringen meine Aufbereitungspläne für die Saftorange übernächste Woche zum Wackeln: Ich wollte eigentlich das PETZOLDTs Premium Wachs ausprobieren, aber MANN, schaut Euch mal diese Bilder/dieses Video nach 29 Wochen an, das ist schon beeindruckend.

 

Beading 1Beading 1Beading 2Beading 2Beading 3Beading 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für's Lesen und viele Grüße vom

 

Celsi


24.10.2011 14:21    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , , ,


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Der Hauptartikel zu diesem ersten Update ist unter diesem Link zu finden (oder man scrollt einfach ein wenig runter im BLOG): Hauptartikel

 

Um das Video einbinden zu können, mußte ich dieses Update als neuen Artikel gestalten.

 

 

 

Hallo Freunde,

 

der Besitzer des weißen Tiguan aus dem oben verlinkten Review hat Wort gehalten und nunmehr knapp 8 Wochen nach der Aufbereitung Beading(Abperlverhalten)-Bilder nachgeliefert, ja, sogar ein kleines Handy-Video vom Ablaufverhalten (Sheeting) gedreht. Leider ist das Video wohl bei zunehmender Dunkelheit gedreht worden, so dass auf dem Original zwar im Grunde noch alles zu erkennen war, der Upload nach YOUTUBE jedoch hat das letzte Quäntchen Erkennbarkeit fast gekillt. Wenn man in YOUTUBE als Videoauflösung "720p" auswählt, dann auf "Vollbild" geht und sich ein wenig vom Monitor zurückzieht, erkennt man noch am meisten.

Für die, die nichts erkennen können, die Kurzzusammenfassung: Das Ablaufverhalten ist wie am ersten Tag, das Wasser fließt schnell und bis auf wenige, kreisrunde Tropfen rückstandsfrei ab.

EDIT: Ich habe das Video so nachbearbeiten können, dass nun mehr zu erkennen ist. Es ist jetzt zwar so blau wie Kumpel Chris nach den Wasen, aber nun erkennt man das Ablaufverhalten auch in der Standardauflösung ganz gut.

 

Daten zur bisherigen Standzeit:

 

    * Versiegelung (in einer Schicht) aufgetragen vor knapp 8 Wochen

    * Wagen seither erst ein mal gewaschen, nämlich direkt vor dem Video/den folgenden Bildern

    * Verwendetes Shampoo = DODO JUICE Born To Be Mild, also nichts carnaubahaltiges, was das Ablaufverhalten positiv beeinflussen könnte

 

Zum Beading habe ich zusätzlich noch ein paar Bilder bekommen. Ich habe keine weiteren Infos dazu, gehe jedoch davon aus, dass es sich um künstlich erzeugtes Beading handelt, also kein Regen, sondern aus einer Sprühflasche, was immer etwas "dramatischer" aussieht als (unregelmäßiger und leicht verunreinigter) Regen. Trotzdem zeigt es, dass die Versiegelung noch "voll da" ist.

Das ist nun kein Weltwunder, aber erste "High End" Wachse (z.B. das MEG NXT Tech Wax II) strecken nach dieser Zeit schon die Flügel. Spätere Fotos, z.B. nach weiteren 8 Wochen (*zum Tiguan-Besitzer schiel*) lassen da sicher bessere Rückschlüsse auf die Standzeit zu. Aber nun die Fotos:

 

Beading 1Beading 1Beading 1Beading 1Doch noch mal SheetingDoch noch mal Sheeting

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Das auf den Bildern sichtbare Tuch ist NUR das Trockentuch, der Lack wurde auf keine Weise "nachbehandelt".

 

Danke für's Lesen und viele Grüße vom

 

Celsi


13.07.2011 15:12    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , ,

HINWEIS: Diesen Artikel habe ich bereits in einigen anderen Fachforen veröffentlicht, dem ein oder anderen könnte er also bekannt vorkommen ;)

 

 

Hallo Freunde,

 

an dieser Stelle möchte ich Euch kurz ein etwas 'militantes' Aufbewahrungskonzept für eine FLEX3401 oder eine andere Poliermaschine vorstellen.

 

Kurz zu den Materialien:

 

  • Die stabile, wasserdichte BW-Kiste findet Ihr in EBAY unter dem Suchbegriff "Geräte-Kasten".
  • Den frei gestaltbaren Schaumstoff (Inlay) findet Ihr in EBAY unter dem Suchbegriff "Rasterschaumstoff"
  • Den dramatisierenden Aufkleber findet Ihr in EBAY unter dem Suchbegriff "Aufkleber radioaktiv"

 

Material-Gesamtkosten ca. EUR 40,-

 

Und nun lasse ich Bilder sprechen:

 

1 Leere Kiste mit Deckel1 Leere Kiste mit Deckel2  Leere Kiste innen2 Leere Kiste innen3 Gefederte Henkel3 Gefederte Henkel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mat-Nr. und Gewichtsangabe auf der Kiste waren 'serienmäßig', Radioaktiv-Aufkleber wurde nachgerüstet, ungeteilte Aufmerksamkeit an Flughäfen oder Grenzenstationen gibt's gratis dazu.

 

 

4 Geschlossene Kiste, 4 Geschlossene Kiste, 5 Rasterschaumstoff Lieferung5 Rasterschaumstoff Lieferung6 Werkzeug6 Werkzeug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rasterschaumstoff ist in großen Mengen billiger und man kann ihn immer gebrauchen

 

 

7 Erster Schicht Schaumstoff als Boden7 Erster Schicht Schaumstoff als Boden8 Fertig ausgestaltetes Inlay8 Fertig ausgestaltetes Inlay9 Flex 3401 in der Kiste9 Flex 3401 in der Kiste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man nicht auf allzu perfekter Ordnung besteht, passen auch noch vier 165mm Pads hinein.

 

 

10 Kabellösung10 Kabellösung11 4x 165mm Pads passen auch noch11 4x 165mm Pads passen auch noch12 Flex ist seitlich liegend zu lagern12 Flex ist seitlich liegend zu lagern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lagerung der Flex auf der Seite in Bild 12 weicht von den übrigen Bildern ab. Das liegt daran, dass ich nach der Erstveröffentlichung dieses Berichtes und seiner Bilder die Info bekommen habe, dass man die Flex Maschinen bei längerer Lagerung seitlich liegend und mit leicht angehobenen Griff lagern sollte. So werden sie übrigens auch ausgeliefert.

Das soll wohl verhindern, dass Schmierstoffe, die die Mechanik der Maschine schmieren und sich über die Zeit hinweg durch den Zug der Schwerkraft bewegen können, an Stellen gelangen, wo sie Schaden anrichten können.

 

Die starke Reflektion oben rechts in Bild 12 ist eine kleine, aber starke ANSMANN AGENT 1 LED Lampe (3W) , mit der man bei schlechtem Licht zuverlässig Lackdefekte aufspüren kann ("Swirl-Finder").

Ein kleines Loch in eine freie Schaumstofffläche, und schon ist der perfekte Platz dafür gefunden. Sie ist aus auf dem Foto, reflektiert aber heftig den Blitz des Fotoapparates.

 

So, das war's. Wenn noch Fragen bestehen, beantworte ich sie gerne.

 

Gruss,

Celsi


10.07.2011 18:37    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , ,

HINWEIS: Dies ist Teil 2 des Aufbereitungsberichtes. Teil 1 ist hier zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

Verzeihung auch für das schrille Titelbild, aber ich hatte gerade Bock, was Auffälliges und Witziges zu basteln ;)

 

 

 

III. ABLAUF mit Kommentaren zu den verwendeten Produkten (Fortsetzung)

 

III.5 POLIEREN (Fortsetzung)

 

2 Einstiege mit ProfiLine Handpolitur2 Einstiege mit ProfiLine Handpolitur Nach dem maschinellen Polieren des Lackes mit den beiden unterschiedlichen und doch so ähnlichen SONAX ProfiLine Maschinenpolituren haben wir uns an die Bereiche gemacht, die nicht mit der Maschine zu erreichen waren oder ein besonderes Mittel erforderten. Da waren dann zunächst die Einstiege, für die unsere SONAX Auswahl die ProfiLine Handpolitur bereit hielt (Siehe Bild 2). Ich tue mich schwer, zu diesem Produkt ein brauchbares Feedback zu geben, weil es ingesamt gut, aber unspektakulär war. Vom Ergebnis her konnte ich keine Unterschiede zur 3M Handpolitur feststellen, mit der der Smart beim letzten Mal gemacht wurde. Stellt Euch vor, Ihr müßtet die Reinigungswirkung von Scheuermilch beurteilen - da gibt es doch auch kaum Unterschiede ... Aufgetragen und durchgearbeitet wurde die Handpolitur übrigens mit einem blauen Polierschwamm (rechteckig) von LUPUS, abgenommen mit einem COBRA Super Plush Gold.

 

 

 

    Kurze Bewertung der SONAX ProfiLine Handpolitur

     

    PRO

  • Leicht aufzutragen und abzunehmen
  • Schön glänzendes Finish3 Ergebnis Einstiege nach Abnahme3 Ergebnis Einstiege nach Abnahme
  • Bei dem relativ weichen Smart Lack gingen oberflächliche und feine Kratzerchen gut raus
  • Mit um die EUR 6,- pro Tube recht preiswert, in EBAY fand ich den Liter für knapp EUR 17,-

 

    CONTRA

     

  • Silikonhaltig. Mag nicht jeder, kann Lackierern die Arbeit schwer machen und die Haltbarkeit späterer Versiegelungen negativ beeinflussen.
  • Wie bei nahezu allen Handpolituren, chancenlos gehen mittlere und stärkere Lackdefekte, wie z.B. die tieferen Spuren nachgezogener Schuhe im Einsteigsbereich
  • Dosierung durch die Membran genauso nervig wie bei den Maschinenpolituren

 

    Ich vermute außerdem einen gewissen "Fülleffekt" bei Kratzern durch das enthaltene Silikon, da kann jeder selbst entscheiden, ob er das "Pro" oder "Contra" zurechnen möchte.

 

 

4 Kunststoffdach mit ZAINO Z144 Kunststoffdach mit ZAINO Z14Weiter ging es mit dem Dach, und dieses bestand beim Smart aus getöntem, durchsichtigen Kunststoff, über den zu allem Überfluss auch noch zu 1/3 foliert wurde (dieses neckische Schwarz-Rot-Gold Band zieht sich längs über das ganze Auto). Wir haben uns hier für das ZIANO Z-14 Plastic Magic auf einem weißen Lake Country Pad entschieden. Dem "Glas"dach ist es gut bekommen und nahezu alle Waschanlagenkratzer wurden entfernt. Der folierte Teil hatte leichte Ausbeißungen, da war die Folie ein wenig matt stellenweise, entweder ist da mal etwas recht aggressives draufgetropft oder ein Vogel hat sich dort nach dem Clusterbomben-Prinzip erleichtert. Hier hat das Z-14 nichts ausrichten können, die Stellen blieben matt.

Da es hier vornehmlich um die SONAX Produkte geht, gibt es keine zusammenfassende Beurteilung zum Z-14. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass ich mein Z-14 nach dieser Aktion als "für mich nutzlos" eingestuft und verkauft habe. Es hat das Kunststoffdach nett gesäubert und

poliert, aber das hätte eine sanfte Lackpolitur (2500er oder 3000er) auch hinbekommen. Stattdessen hat es jedoch das Pad so nachhaltig versifft, dass es mich etwas geärgert hat, das war kaum sauberzukriegen. Von der Hartnäckigkeit leicht weniger penetrant als das MEGUIARS Endurance Tire Gel als Maßstab für diejenigen, die das kennen.

 

5 Scheibe mit ZAINO Z-12 poliert5 Scheibe mit ZAINO Z-12 poliert Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die Frontscheibe poliert, als Vorbereitung auf die Versieglung. Hier kam abermals ein ZAINO Produkt zum Einsatz, die Z-12 Glaspolitur. Und die würde ich nicht wieder verkaufen, die habe ich liebgewonnen und mache meine Scheibe(n) vor jeder neuen Versiegelung damit. Wir verarbeiten die Z-12 stets maschinell, mit einem weißen LAKE COUNTRY Polishing Pad und der FLEX 3401 auf Stufe 4 (Bild 4). Nach dem Durchgang mit der Z-12 ist die Scheibe quietschig glatt und porentief rein. Kratzerentfernung aus dem Glas darf man allerdings selbst auf unterstem Niveau nicht erwarten, dafür ist Glas zu hart, nur perfekte Säuberung.

Versiegelt wurde die Frontscheibe und auch die anderen Scheiben (nach normaler Reinigung mit IPA) dann später mit der OMBRELLO Scheibenversiegelung (auch ohne Bild). Auch die Wahl dieses Produktes geht auf eine längere Probierphase mit verschiedenen Mitteln zurück. Ich bin beim

OMBRELLO hängengeblieben, weil es sehr lange hält (um die 12 Monate), dabei preiswert ist (um die EUR 8,-) und bei richtiger Anwendung keine Blendeffekte oder Schlieren durch die Scheibenwischer verursacht.

Einzig die Anwendung ist etwas nervig: Hat man die im Applikator integrierte Ampulle einmal zerbrochen, kommt zunächst mehr Produkt heraus, als es gut ist. Die erste Hälfte der Windschutzscheibe ist richtiggehend nass mit dem Zeug, während es bei der 2. Hälfte relativ ausgeglichen ist. Wird der Applikator zu trocken und die Scheibe nicht mehr gleichmäßig benetzt, muß man sich ein Herz fassen, die Anleitung mißachten und nochmal über die erste Scheibenhälfte gehen, um wieder Produkt aufzunehmen. Anders ist dort aufgrund der schieren Menge des OMBRELLO auch vor einer halben Stunde kein Antrocknen des Produktes hinzubekommen. Wer immer wieder von der ersten Scheibenhälfte aufnimmt, kann auf diese Weise bei einem kleinem Fahrzeug wie dem Smart oder auch einem Golf alle Scheiben ausreichend damit benetzen.

Auch später beim Abnehmen des angetrockneten OMBRELLO weichen wir von den Empfehlungen der Anleitung ab: Statt Küchenrolle nehmen wir es mit einem (niederwertigen) Mikrofasertuch ab, an härtnäckigen Stellen unterstützt durch einen kurzen Sprühstoß dest. Wasser. "Bestraft" wurden diese Vergehen gegen die Anleitung noch nie, das Ergebnis war immer einwandfrei.

 

6 Lack Cleaner/ Bild (C) by SONAX6 Lack Cleaner/ Bild (C) by SONAXWeiter ging es mit dem Precleaning, dazu haben wir den vorliegenden SONAX PremiumLine Lack Cleaner verwendet. Allerdings nicht mit dem praktischen, beiliegenden Auftragsschwamm, sondern mit der Maschine und einem weißen Lake Country Pad. Dazu haben wir uns entschieden, weil die Beschreibung des Produktes den Schluß zuläßt, daß es leicht abrasiv ist: "...die behandelten Oberflächen werden poliert und geglättet ...", und das weiße light polishing Pad sollte das optimal unterstützen.

Diesen Schritt hat Kumpel Rolf allein durchgeführt, denn ich war währenddessen mit dem Kunststoffdach beschäftigt. Die Tatsache, dass ich diesem Schritt übersprungen habe, hat leider auch dazu geführt, dass ich ein Foto dazu "übersprungen" habe - sorry dafür. Ich habe stellvertretend ein Produkt Bild von der SONAX Page verwendet - Bild 6.

Zu dem Produkt selber kann ich, auch mit Rolfs Infos, kaum verwertbare Angaben machen. Der Lackreiniger soll den Lack für das Wachs vorbereiten, säubern, glätten und den Glanz erhöhen. Ich denke, das hat er gemacht, aber ich weiß keine Methode, wie ich überprüfen sollte, wie gut er das gemacht hat. Der Lack war hinterher glatt und gänzend, aber ich denke, selbst wenn ich eine angrenzende Fläche mit einem anderen PreCleaner gemacht hätte, hätte ich keinen Unterschied gesehen. Nicht nur mangels Sonnenlicht, sondern einfach, weil man das kaum mit dem Auge erfassen kann. Das ist wie die alte "Welches Wachs glänzt besser" Geschichte... Allerdings erinnere ich mich noch gut an Rolf's Gemecker bei der Abnahme des PreCleaners (erst mit dem beiliegenden roten SONAX MFT, dann mit COBRA Super Plush Gold). Das muß ein richtiger Knochenjob gewesen sein, allerdings kann man nicht ausschließen, dass entweder zuviel Produkt verwendet wurde oder wir es zu lange antrocknen ließen, deswegen ist diese "Kritik" mit Vorsicht zu genießen.

Ich entschuldige mich zu den "verwaschenen" Infos speziell zum Lack Cleaner, hier habe ich geschlampt und hätte dem mehr Aufmerksamkeit schenken sollen.

 

 

IV. KONSERVIERUNG

 

7 SONAX ProfiLine Hartwax7 SONAX ProfiLine HartwaxIm nächsten Schritt haben wir den Lack konserviert, und auch hier stand wieder das passende Produkt zur Verfügung: SONAX ProfiLine Hartwax. Uns stand zwar auch das SONAX PremiumLine Carnauba Care Wachs zur Verfügung (siehe Bild 7, über dem Applicator Pad), aber das hatte ich ja bereits in einem vorherigen BLOG-Artikel kurz angetestet und als gutes, wenn auch nicht überragendes Wachs etwa auf Höhe der DODO JUICE Standardwachse kennengelernt und beschrieben.

Das ProfiLine Hartwax richtet sich, wie der name schon sagt, an die Profis und verzichtet deshalb auf Nebensächlichkeiten wie einen leckeren Geruch oder einen schicken Behälter, wie wir es von den Enthusiastenprodukten kennen. Wir haben es nicht vermisst. Zur Standzeit des Produktes kann ich natürlich noch nicht viel sagen, es existieren zwar schon Bilder von 3 Wochen nach dem Auftrag (siehe am Ende dieses Berichtes), aber das ist natürlich noch keine Herausforderung an ein Hartwachs.

 

 

    Kurze Bewertung des SONAX ProfiLine Hartwax

     

    PRO

     

  • Flüssiges Carnaubawachs, angenehme Konsistenz, angenehm aufzutragen, leicht abzutragen
  • Schöner Glanz, spiegelnd auf dem schwarzen Smart Lack
  • Mit um die EUR 8,- für 250ml außerordentlich preiswert, um nicht schon zu sagen: billig.

 

    CONTRA

     

  • Nur die übliche nervende Tube mit der widerspenstigen Membran.

 

 

Auch hier war es wieder eine undankbare Aufgabe, sich ein brauchbares Pro/Contra aus dem Hirn zu wringen. Okay, der Glanz war ganz nett und hat uns das Endergebnis versüßt, aber die wichtigste Angabe, die Standzeit, muß ich noch nachreichen. Ehrlich gesagt, und man möge mir meine Voreingenommenheit verzeihen, läßt mich der verdammt günstige Preis von um die EUR 8,- hier keine Wunder erwarten, aber wir werden sehen ... ;)

 

8 Tankdeckel mit C4 konserviert8 Tankdeckel mit C4 konserviertEndlich wieder ein konkretes, deutlich sichtbares Ergebnis hingegen erzeugte die Verwendung der GTECHNIQ C4 Kunststoffversiegelung auf den ausgebissenen, grauem Kunststoffteilen. Über den Preis den C4 mag man denken was man will, EUR 30,- für 15ml sind einfach ein Hammer (und zwar kein erfreulicher). 9 Spiegeldreieck mit C4 konserviert9 Spiegeldreieck mit C4 konserviertMan kommt zwar relativ weit mit den 15ml, das klingt weniger, als es ist, weil das Produkt sehr sparsam verarbeitet werden kann, aber an einem älteren Auto mit viel Kunststoff (z.B. die Voll-Kunststoff-Stoßfänger an einem AUDI 80 B3) kann das trotzdem knapp werden. Der Punkt ist jedoch die extreme Standzeit des C4, man hat ein Jahr oder länger einfach Ruhe mit der Kunststoffpflege, und das ist mir pers. schon mal 30,- EUR wert - zumal ich so wenig Kunststoff an der Orange habe, dass ich das C4 (wie hier) auch an "fremden" Autos benutze.

 

Ich finde das C4 toll, auch wenn es ruhig ein wenig preiswerter sein könnte.

 

 

 

V. ERGEBNIS

 

Beim Ergebnis lasse ich zunächst einfach nur die Bilder sprechen. Mit etwas Sonne, damit man den Lackzustand mal genauer erkennen kann, wollte Petrus am frühen Abend leider nicht mehr rausrücken:

 

10 Front10 Front11 Seite11 Seite12 Heck12 Heck

13 Spiegeleien I13 Spiegeleien I14 Spiegeleien II14 Spiegeleien II15 Spiegeleien III (Tür)15 Spiegeleien III (Tür)

16 Rad/Reifepflege16 Rad/Reifepflege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um auch was zu der Standzeit sagen zu können, hatte ich die Besitzerin des Smart gebeten, mit ein paar Fotos zukommen zu lassen. Da das schon ein paar Tage her ist und sich kein Regen einstellen wollte, ist sie kurzerhand in eine Waschbox gefahren und hat den Smart nassgemacht, allerdings nicht zuvor gewaschen. Bei den Bilder handelt es sich also um Beading auf einem verschmutzten (3 Wochen nicht gewaschen) Alltagsfahrzeug.

 

17 Beading (ungewaschen) 3 Wochen später17 Beading (ungewaschen) 3 Wochen später18 Tankdeckel C4 konserv. 3 Woch. später18 Tankdeckel C4 konserv. 3 Woch. später19 Griffschale C4 konserv. 3 Woch später19 Griffschale C4 konserv. 3 Woch später

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war es soweit zu diesem 2teiligen Bericht - danke für's Lesen.

 

Gruss,

Celsi


17.06.2011 13:05    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: , , , , , , ,

1 Zur Verfügung stehende Produkte1 Zur Verfügung stehende ProdukteI. EINLEITUNG

 

Produkte der Marke SONAX sind ja eher der "Underdog", jedenfalls bei uns Enthusiasten. Obwohl es sich um ein großes und angesehenes deutsches Unternehmen handelt, dessen Produkte sich z.B. in den USA auch bei den "Freaks" großer Beliebtheit erfreuen, lässt dieser Name bei uns hier in Deutschland unweigerlich das gedankliche Bild von roten Pullen (manchmal auch schon blau-silber) im Baumarktregal hinter den Augen erscheinen - zu denen ich mich dann auch nicht weiter auslassen möchte.

Nun hatte ich Gelegenheit, einen kleinen Karton mit vielen Produkten aus der SONAX PremiumLine (im Kfz.-Handel erhältlich) und der SONAX ProfiLine zu ergattern (Siehe auch Bild 1). Die SONAX ProfiLine Produkte waren lange Zeit den Profis, also den gewerblichen Aufbereitern vorbehalten, sind aber nun (ich weiß nicht genau, wie lange schon, habe das nicht beobachtet) auch uns Amateuren zugänglich, vorzugsweise über das Internet.

 

Kumpel Rolf und ich haben uns dann einfach mal den Smart einer Freundin geschnappt und diesen, so gut es ging, mit den vorhandenen SONAX Produkten aufbereitet. "So gut es ging" bedeutet dabei nicht, dass die Produkte an Ihre Grenzen stießen, sondern es war einfach nicht für jede Anwendung etwas dabei. Zusätzlich habe ich in der Hitze des Gefechts an ein paar Stellen vergessen, aussagekräftige Fotos zu machen, da werdet Ihr Euch mit Text begnügen müssen. Und wir hatten zwar die SONAX Felgenversiegelung zur Verfügung, allerdings waren die Felgen des Smart bereits zuvor von der nichtsahnenden Besitzerin sorgfältig aufbereitet und mit 3 Lagen JetSeal 109 versiegelt worden - das wieder runterzuschrubben, hätte zu unserem sofortigen Ableben durch die Hand eben dieser Besitzerin geführt. Die Felgenversiegelung blieb daher leider unbenutzt, ebenso wie einige andere Produkte aus dem Karton, die wir vorerst nicht brauchten oder deren Verwendungszweck sich mit einem anderen Produkt überschnitt.

Für andere Stellen, wie z.B. das teilfolierte Dach oder die Politur der Scheiben, haben wir nichts passendes aus der SONAX Sammlung gefunden und griffen auf Bewährtes von anderen Herstellern zurück.

 

 

2 Verwendetes Material: U.a. 2x Flex34012 Verwendetes Material: U.a. 2x Flex3401II. HERSTELLERNACHWEIS und verwendetes Material für diese Aufbereitung:

 

  • Shampoo: MEGUIARS Shampoo Plus + einen guten Schuss MEGUIARS APC
  • Waschmedien: SONÜS Lammfellhandschuh und Baumarkt Fransenhandschuh für unterhalb der Gürtellinie und Felgen
  • Trocknung: Orange Babies Drying Towel (alte Version) und div. COBRA Super Plush Gold zum Nachwischen
  • Knete: MAGIC CLEAN blau
  • Gleitmittel: CHEMICAL GUYS Pro Detailer with Carbauba
  • Für grobe Teerflecken: DODO JUICE Tarmalade
  • Detailarbeiten: EZ Detail Brush Mini
  • Felgenreinigung: Normales Waschwasser und EZ Detail Brush
  • Maschinen: 2x FLEX 3401 VRG 140mm Teller (Bild 2), eine FLEX 3403 VRG mit 100er Teller wartete auf fiesere Kratzer, aber da der Smart aus Plastik ist (Stichwort "Wärmeableitung"), haben wir uns deren Einsatz völlig verkniffen.
  • Polierschwämme: LAKE COUNTRY 6,5" orange (light cutting) und weiß (polishing), von jeder Sorte je einer pro Maschine, sowie ROTWEISS orange 5,5"
  • Polituren: SONAX ProfiLine Cut & Finish (entf. 1500er Schleifspuren) und SONAX ProfiLine Perfect Finish (entf. 2000er Schleifspuren)
  • Politur für maschinen-unzugängliche Stellen: SONAX ProfiLine Handpolitur und Lackreinigungsschwamm blau von LUPUS
  • PreCleaner: SONAX Premium Class Lack Cleaner
  • Tücher (MFT) Politurabtrag: SONAX rot, später COBRA Super Plush Gold und COBRA Supreme Buff 530
  • Konservierung: SONAX ProfiLine Hartwax
  • Tücher (MFT) Wachsabtrag: SONAX rot, später CARRAND (AUTOSOL) Microfiber Max
  • Kunststoffpflege: GTECHNIQ C4 (nur noch Reste vorhanden) und später AUTOGLYM Rubber & Plastic Care (heisst heute "Plastic Cleaner")
  • Reifenpflege: MEGUIARS Endurance Tire Gel

 

 

III. ABLAUF mit Kommentaren zu den verwendeten Produkten

 

 

III.1 AUSGANGSZUSTAND

 

Die Bilder zum Ausgangszustand muss ich wohl nicht groß kommentieren: Lange kein hoffnungsloser Fall, aber ungepflegt. Frauenauto halt, wenn ich mir dieses Vorurteil erlauben darf. Davon, dass wir den Wagen bereits ein Jahr zuvor in der Mangel hatten, sieht man ihm kaum was an. Bis auf eine Ausnahme, aber dazu komme ich im Kapitel "Wäsche". Zunächst noch mal ein paar Bilder zum Ausgangszustand:

 

3 Fotos lügen:Dieser Smart ist schmutzig3 Fotos lügen:Dieser Smart ist schmutzig4 Kaum Fliegen durch VMax. bei 140km/h4 Kaum Fliegen durch VMax. bei 140km/h5 Dummes totes Insekt (killed by Smart)5 Dummes totes Insekt (killed by Smart)

6 Kotflügel :-)6 Kotflügel :-)7 Ein Jahr alte Collinite 476 Reste7 Ein Jahr alte Collinite 476 Reste8 Völlig ausgebissener Plastiktürgriff8 Völlig ausgebissener Plastiktürgriff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

III.2 WÄSCHE

 

Für die Handwäsche haben wir schon lange eine kleine Waschboxanlage einer Tankstelle in der Nähe gefunden, an der wir nach freundlichem Nachfragen am Counter und Zusicherung zügiger Wäsche stets mit der Hand waschen dürfen.

Also den Kofferraum des Smart mit den ganzen Utensilien vollgepackt und auf geht's.

 

Um eventuelle Reste des vor ca. 1 Jahr aufgetragenen Standzeithammers COLLINITE 476s garantiert loszuwerden, haben wir uns für eine "heftige" Wäsche mit einer kräftigen Dosis MEGUIARS Shampoo Plus mit einem ebenfalls kräftigen Schuss MEGUIARS APC entschieden. Aufgrund dieses Gemisches haben wir sogar diesmal Gummihandschuhe unter den Waschhandschuhen getragen. Als Waschhandschuhe kamen 2 SONÜS Lammfellhandschuhe sowie ein Baumarkthandschuh mit MFT-Fransen für die unteren Regionen zum Einsatz. Die Felgen wurden mit der EZ Detail Brush gesäubert. Ohne Bild: Auch Details wie das innere des Tankstutzens, fies viele Waben im Kühlergrill, Einstiege und Ablaufrinnen der Heckklappe (EZ Detail Brush Mini) wurden sorgfältig gesäubert.

 

9 Smart voll mit Waschkrempel9 Smart voll mit Waschkrempel10 Zwei Eimer, eine Box - voll isser10 Zwei Eimer, eine Box - voll isser

11 Erst mal schön ausbreiten11 Erst mal schön ausbreiten12 Dann gründlich waschen12 Dann gründlich waschen13 Überraschung: Intaktes C4 nach 1 Jahr13 Überraschung: Intaktes C4 nach 1 Jahr

14 Trocknen mit Orange Babies14 Trocknen mit Orange Babies15 Swirlogramme :-)15 Swirlogramme :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Wäsche wartete noch eine Überraschung auf uns: Ein Restbeading des COLLINTE vom letzten Jahr war allenfalls noch auf dem Dach erkennbar. Die Ansaughutze aus Kunststoff (Bild 13) jedoch, die wir letztes Jahr mit der schweineteuren Kunststoffversiegelung GTECHNIQ C4 bearbeitet hatten ... die zeigte noch einen Abperleffekt und eine Farbtiefe, als seien nur 2 Wochen vergangen. Einfach ein Hammer das Zeug, trotz seines Preises, schade, dass wir das damals nicht auch für die Türgriffschalen verwendet hatten, aber wir hatten nur eine kleine Probemenge.

 

Dann wurde mit 2 Orange Babies getrocknet, und im prallen Sonnenlicht, das uns an diesem wolkigen Tag sehr sparsam zur Verfügung stand, gelang mir dann auch noch ein kleiner Swirl-Shot (siehe Bild 15). Da wir noch keine Ahnung hatten, wie hart oder weich der Smart Lack ist, und außerdem schon wussten, dass wir die Rotationsmaschine erst gar nicht auspacken müssen, weil am Smart alles lackiertes Plastik ist, hatten wir hier schon Zweifel, ob wir das alles rausbekommen.

 

 

 

III.3 KNETEN

 

16 Dreck in der Knete von nur 1/4 Tür16 Dreck in der Knete von nur 1/4 Tür17 Zufälliger Fun-Shot: Kopfloser Celsi17 Zufälliger Fun-Shot: Kopfloser CelsiGeknetet wurde mit der MAGIC CLEAN Blau und dem CHEMICAL GUYS Pro Detailer with Carnauba (1:1) als Gleitmittel. Erwartungsgemäß kam an den Türen kräftig was runter (Bild 16), ebenso am Heck. Front, Haube und Dach waren eher harmlos.

 

Bei meinem Versuch, Rolf's pedantische Kneterei sogar am Nummernschild abzulichten, ist mir in den zahlreichen Rundungen des Smart zufällig eine spaßige Spiegelung vor die Linse geraten, wir haben es erst später, bei der Auswertung der Fotos, entdeckt. (Bild 17 unbedingt aufzoomen :-) )

 

 

 

 

III.4 ABKLEBEN

 

18 Abgeklebt18 AbgeklebtAbgeklebt haben wir mit TESA Band aus dem Baumarkt - da die Karre zu einem großen Teil aus unlackiertem Plastik besteht, das abgeklebt werden mußte, wollten wir unser gutes 3M Band nicht in grossen Mengen daran verheizen. Das sorgfältige Abkleben hat mit 2 Mann fast eine Stunde "gefressen".

 

Wie immer, war ich ordentlich genervt nach der Kleberei - das gehört eindeutig zu den von mir am meisten gehassten Aktionen eines Aufbereitungstages - gleich nach dem frühen Aufstehen, das notwendig ist, um früh genug an der Waschbox aufzuschlagen. Später am Tag, wenn die ganzen Samstagswäscher wach sind und sich vor den (nur 2) Waschboxen stapeln, rottet sich schon mal schnell ein Lynchmob zusammen, wenn man dann gemächlich mit der Hand wäscht und die Box blockiert. Kaum einer schnallt, dass wir zu zweit mit der Hand nahezu genauso schnell arbeiten wie nur eine Person, die die Kratzbürsten nutzt und sich nur ein wenig Mühe gibt, auch ja keine Stelle am Auto zu verschonen.

 

 

 

III.5 POLIEREN

 

Zum Polieren konnten wir dann endlich auf SONAX Produkte zurückgreifen wie geplant. Es kamen auf unseren 2 Excenter die beiden Polituren rechts in Bild 19 zum Einsatz, und zwar parallel, da wir uns nicht eine Tube ständig hin- und her reichen wollten. Das war auch nicht weiter schlimm, denn wir haben kaum einen Unterschied zwischen den beiden Polituren bemerkt auf dem mittelhart Smart Lack, beide Polituren haben leichte Kratzer und Swirls auch mit den Excentern relativ gut und zügig beseitigt und ließen bei vorherigen Test-Spots keine Unterschiede erkennen.

Hätte uns jemand während des Polierens heimlich die Tuben vertauscht - ich glaube nicht, dass wir es gemerkt hätten.

Ich hatte die sanftere SONAX ProfiLine Perfect Finish (entf. 2000er Schleifspuren) am Wickel, deswegen konzentriere ich meine nachfolgende Kurzbewertung auf diese (Bild 20) . Rolf hat die SONAX ProfiLine Cut & Finish (entf. 1500er Schleifspuren) benutzt, aber wie gesagt, wir haben keine grossen Unterschiede auf diesem Lack bemerkt.

 

19 verwendete SONAX Polituren19 verwendete SONAX Polituren20 SX Perfect Finish und oranges RW Pad20 SX Perfect Finish und oranges RW Pad21 Hochkonzentrierter Celsi mit der Flex21 Hochkonzentrierter Celsi mit der Flex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Kurze Bewertung der SONAX ProfiLine Perfect Finish

     

    Insgesamt hat uns diese Politur sehr gefallen, was auch auf Ihre etwas giftigere Schwester, die SONAX ProfiLine Cut & Finish zutrifft. Wir werden wohl unsere bisherigen MENZERNA Bestände erst einmal aufbrauchen und auf den SONAX Polituren Range umsteigen. Für härtere Fälle halten wir die 3M Schleifpolituren vor, ausserdem habe ich vor, die MEGUIARS #105 mal auszuprobieren. SONAX hat zwar mit der ProfiLine Schleifpaste (war nicht unter den Testartikeln) noch was Härteres im Programm, aber das haben wir noch nicht getestet und eine 500er fehlt im Product Range, wenn ich nicht schiele.

     

    PRO

     

  • Sehr angenehm und lange zu fahren, bleibt lange "feucht" und verklumpt erst sehr spät
  • Sehr geringe Staubentwicklung
  • Guter "Biss" bei gutem Finish, auf dem Niveau unserer zuvor benutzten MENZERNA Produkte bei gleicher Zügigkeit
  • Auch preislich auf gleicher Höhe wie MENZERNA oder 3M

 

    CONTRA

     

  • Keine Angaben/Empfehlungen zur Drehzahl auf der Tube, ebenfalls nicht zum Schleifgrad (nur ein SONAX-eigenes Zahlenstufensystem von 1-6)
  • Absolut ärgerliche Dosierung: Der Auslaß enthält eine Membran, die bei Druck auf die Tube zunächst nichts austreten läßt. Man muß stärker drücken, damit was rauskommt, und dann kommt gleich ein ganzer Schwall raus. Kontrollierte Entnahme erfordert Konzentration und Übung - nicht optimal, um mal eben Produkt nachzulegen. Nervtötend !

 

 

 

 

Nachdem die Tür fertig war, ein Blick nach draussen: Oha, die Sonne lässt sich gerade blicken. Die Chance für einen Hologramm-Check, also raus mit der Karre in die Sonne, und siehe da: Keine Hologramme. Allgemeine Zufriedenheit, auch wenn Rolf auf der Spiegelung in der Tür gerade einen Gesichtsausdruck hat, als hätte er sich versehentlich auf die EZ Detail Brush gesetzt (Siehe Bild 22)

 

22 Hologramm-Check in der Sonne22 Hologramm-Check in der Sonne23 Abnahme erst mit SONAX rot, ...23 Abnahme erst mit SONAX rot, ...24 ... dann mit COBRA Tüchern24 ... dann mit COBRA Tüchern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Abnahme der Polituren verwendeten wir die in kleiner Zahl ebenfalls beiliegenden roten SONAX Mikrofasertücher , dann die COBRA Tücher, die einfach mehr schlucken und weicher sind.

 

 

 

    Kurze Bewertung der SONAX 04162410 Mikrofasertücher rot

     

    PRO

     

  • Im Neuzustand weich und lackunschädlich, es sei denn, man scheuert mit großem Druck
  • Deutlich weicher und lackschonender als Supermarkt-Mikrofasertücher, aber kaum teurer
  • Mit ca. EUR 2,- pro Stück konkurrenzlos preiswert für diese Qualität (siehe auch unter "contra")

 

    CONTRA

     

  • mit ca. 40 x 40 cm recht klein, dazu kommt eine relaltiv geringe Faserdichte und -länge. Deshalb insgesamt nicht sehr aufnahmefähig, aber für den Preis durchaus okay.
  • Der nach Wäsche für alle MFT, die ich bisher getestet habe, übliche "Weichheitsverlust" bringt dieses Tuch schon nach ca. 2maliger Wäsche an die Grenze der Eignung für den Lack, jedenfalls für uns "Haarlinienzähler". Es gibt dann aber immer noch ein sehr schönes und vielseitiges "Schlampentuch" ab, ich nutze es gerne für Fenster und Innenreinigung und sogar im Haushalt.
  • Relativ harter, gekettelter Rand
  • Färbt bei Wäsche übelst ab, nicht mit anderen Sachen waschen, wenn diese nicht einen rosé Ton annehmen sollen

 

 

 

 

*** So, hier mache ich nun erstmal einen Cut und veröffentliche das ganze als "Teil 1". Ich bin noch lange nicht fertig, aber es sind jetzt schon fast unzumutbar viele Bilder und Text - da schlaft Ihr mir ja ein. Teil 2 reiche ich nach, sobald Ihr diesen Teil hier 'verdaut' habt :) ***


15.06.2011 20:59    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,

I. EINLEITUNG

 

Hinweis: Dieser Text ist in dieser Form zunächst in einem anderen Fachforum von mir veröffentlicht worden. Allerdings werde ich hier auf MotorTalk immer wieder nach diesem Produkt bzw. meinem Kurzreview dazu gefragt. Darum habe ich den nachfolgenden Artikel, modifiziert und aktualisiert, nun auch hier eingestellt.

 

 

Ich möchte Euch nachfolgend kurz ein neues DODO JUICE Produkt, die Versiegelung Supernatural Hybrid (nachfolgend: SNH) vorstellen. Diese Vorstellung beschränkt sich umständehalber auf die bekannten Fakten zum neuen Produkt, sowie die Anwendung und optische Eindrücke. Zur Standzeit kann ich nicht mit eigenen Erfahrungen dienen: Abgesehen davon, dass das SNH für aussagekräftige Standzeittest-Ergebnisse erst viel zu kurz auf dem Markt ist, probiere ich als Neuling in puncto Versiegelungen gerade mit diversen synth. Quick Detailern herum. U.a. mit dem ebenfalls recht neuen CHEMICAL GUYS Hybrid V7 Optical Select-High Gloss Spray Sealant & Detailer und dem PRIMA Slick. Von Letzterem habe ich bereits einen sehr guten Eindruck auf dem SNH gewonnen ...

 

Da diese Detailer u.a. auch die Standzeit "boosten", scheidet mein Fzg. damit schon aus für einen Standzeittest des SNH.

 

 

 

II. ANGABEN ZUM PRODUKT

 

- Das SNH soll die Eigenschaften vom 'normalen' Supernatural und die des DODO JUICE Quick Detailers Red Mist optimal vereinen.

- Es ist nicht vorgesehen, das 'normale' Supernatural durch das SNH zu ersetzen oder zu verdrängen, die Produkte sollen nebeneinander existieren und verschiedene Vorlieben bedienen.

- Wird im 100ml Pot geliefert

- DODO JUICE führt es als "Paste Sealant", nicht als Wachs, obwohl es wie ein Wachs aussieht (aber nicht riecht)

- Das Schichten wird auf dem Etikett ausdrücklich empfohlen

- Über das mögliche Toppen von SNH mit SN gibt es bisher trotz Nachfragen keine Angaben (siehe aber dazu meine Erfahrungen im letzten Abschnitt)

- In ihrem Forum nennen die Jungs von DODO JUICE eine erwartete Standzeit von ungefähr 6 Monaten bei schonender Pflege (Anzahl der Schichten bleibt ungenannt, ich vermute, die Rede ist von einer). Generell bescheinigt man dem SNH ungefähr einen Monat mehr Standzeit als dem SN. Auf "hauptsächlich in der Garage stehende Wagen" (so interpretiere ich "Garage Queens") sollen bis zu 8 Monate drin sein.

- Angeblich bessere Lösemittel-Resistenz als beim SN, damit hoffentlich auch unempfindlicher gegen die Folgen in der Sonne schmurgelnder Insekten (ein Problem u.a. bei "VAG-Lacken" im Sommer) (siehe aber dazu meine Erfahrungen im letzten Abschnitt)

- Kostenpunkt: derzeit knapp EUR 38,- in Deutschland

 

 

III. LOOK AND FEEL

 

DOSE

Das flache Döschen ist (in doppelter Höhe) vom regulären SN bekannt. Das Etikett auf der Rückseite bietet einige Hinweise. Damit jeder was davon hat, übersetze ich es:

SUPERNATURAL HYBRID ist eine (sehr) haltbare Pasten-Versieglung, gemacht aus synthetischen wie (bzw. 'und') natürlichen Zutaten, geeignet, um Lack und Felgen zu versiegeln. Auf eine saubere, (gut) vorbereitete Fläche auftragen. Abnehmen nach Eintrübung (Antrocknen). Schichte (es) nach 1-24 Stunden

 

INHALT

Das Produkt wirkt zunächst einmal fest. Es hat sich auch schon in dem Döschen "losgerappelt" und schlackert beim Schütteln darin herum und erweckt auch vom Geräusch her den Eindruck von "Härte". Wenn man jedoch mit dem Finger auf der Oberfläche herumfährt, gibt es sofort nach, "schmilzt", wenn man so will und bleibt in einem sehr dünnen Film am Finger zurück. Das SNH wird sicher sehr sparsam zu verarbeiten sein, vllt. auch deshalb die kleine Dose. Ich habe im folgenden Detailbild mal ein "S" auf die Oberfläche gemalt, ist aber kaum zu erkennen:

 

Von der Konsistenz her erinnert es mich damit schon sehr an das FINISH KARE 1000P , aber noch mehr vom Geruch. Keine Spur mehr von der fast neutralen, leicht süßlichen Note des SN, sondern es riecht (ebenso leicht wie das SN) nach Lösemittel, und zwar in der gleichen Duftnote wie das (viel stärker riechende) 1000P.

 

 

IV. PRAKTISCHE ANWENDUNG

 

- Das SNH ist im Grunde aufzutragen wie jedes andere Hardwachs der DODO JUICE Reihe auch.

- Im Gegensatz zum normalen Supernatural, das ich absichtlich auf Kunststoffe geschmiert habe, weil es sie schön konserviert und wieder tief schwarz gemacht hat, sollte das SNH nicht auf nackten Kunststoff oder Gummidichtungen gelangen. Es hinterläßt dort weiße Rückstände, die meinem Gefühl nach aber nicht so schwer zu entfernen waren wie Politurreste.

- In der Beschreibung auf der Dose wird nicht genau darauf eingegangen, wie lange das Produkt auf dem Lack verweilen sollte ("Buff off when hazed"). Nach einer Viertelstunde in der (noch recht schwachen) Sonne jedoch mußte ich manchmal ganz schön "schrubben", um die letzten Spuren vom SNH wieder vom Lack zu bekommen. Insgesamt war die Verarbeitung aber nicht außergewöhnlich zickig.

- Der Verbrauch war nicht so niedrig, wie ich in Teil 1 "orakelt" hatte. Ich habe für 2 Schichten etwa 1/8 der Dose verbraucht.

 

 

V. GLANZ UND ERGEBNIS

 

Vom Glanz her glaubte ich die begeisterten Schilderungen, die ich bis dato in UK Fachforen gelesen hatte, zunächst nicht nachvollziehen zu können. Das SNH glänzt schon toll, allerdings hatte ich das vom normalen SN auch nicht anders in Erinnerung. Der Glanz vom SNH ist dabei erwartungsgemäß mehr "sealant-like", härter.

Allerdings, als dann die Nachmittagssonne herauskam und ich mal aus den richtigen Perspektiven geschaut habe, glaubte ich doch teilweise eine Tiefe in dem Glanz zu erkennen, die es beim SN so nicht gibt.

Ganz besonders gut sieht man diese Tiefe in Bild 6 - es wirkt, als könne man in die Motorhaube hineinspringen und untertauchen.

Für alles weitere lasse ich (10) Bilder sprechen.

 

Bild 1Bild 1Bild 2Bild 2Bild 3Bild 3

Bild 4Bild 4Bild 5Bild 5Bild 6Bild 6

Bild 7Bild 7Bild 8Bild 8Bild 9Bild 9

Bild 10Bild 10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VI. BISHERIGE ERFAHRUNGEN

 

- Mit der von mir erhofften erhöhten Resistenz gegen Insekten sieht es nicht gut aus: Ca. 2 Wochen nach Wachsauftrag hafteten die Insekten am SNH genauso hartnäckig wie am SN, und 2 oder 3 fette Exemplare haben es auch bis auf/in den Decklack geschafft und dort die üblichen "Schatten" hinterlassen.

 

- Auch mein Experiment, das SNH mit SN zu toppen, ging aus meiner Sicht in die Hose. Das SN nahm dem SNH den harten, spiegelnden Glanz, der mich so begeistert hat, der Glanz wurde leicht "diffus", wie die Sonne durch leichten Dunst betrachtet. Das SN habe ich mit einem stark entfettenden Shampoo wieder runtergewaschen und noch eine Schicht SNH nachgelegt.

 

- Mein langjähriger Begleiter, der altbewährte CHEMICAL GUYS Pro Detailer with Carnauba , hatte einen ganz Bild 11Bild 11ähnlichen Effekt wie das SN auf dem SNH, deswegen suche ich derzeit, ich hatte es eingangs erwähnt, nach alternativen Detailern im synthetischen Bereich.

 

- Zum Anschluss jetzt aber noch was wirklich Positives zu meinem neuen Lieblingswachs meiner neuen Lieblingsversiegelung: (Siehe Bild 11: ) Überragendes Beading noch fast 3 Wochen nach Auftrag (Wagen ca. 1000km bewegt in dem Zeitraum).

 

Ich hoffe, Euch hiermit einen guten Eindruck von dieser tollen Versiegelung verschafft zu haben.

 

Gruss,

Celsi


21.09.2010 13:49    |    Celsi Celsi    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

1 Woolly Mammoth - Pressebild 11 Woolly Mammoth - Pressebild 1Hinweis:

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Hallo zusammen,

 

ich habe mal wieder einen Kurztest von einem Autopflege-Produkt gemacht, das mich besonders beindruckt hat. Diesmal in BLOG-Form, hier kann man einfach die Bilder schöner unterbringen.

 

Diesmal dreht es sich um das

 

Woolly Mammoth MEGA THICK SUPER DRYER TOWEL (25"x 36"x 1")

 

 

2 Woolly Mammoth - Pressebild 22 Woolly Mammoth - Pressebild 2Und der Name ist Programm, es ist 'thick' (dick), es ist 'mega', und es ist 'super'. Mit seinen 880g/m² ist es so dick wie nur die allerbesten Detailing Mikrofasertücher (MFT), und dabei trotzdem genauso groß wie das altbewährte Orange Babies Drying Towel. Die von Chemical Guys

angegebenen 4 Liter 'Fassungsvermögen' nimmt man dem Tuch sofort ab, sobald man es in Händen hält: Es ist unglaublich weich, schwer und dick.

 

Weniger weich, dafür schwer und dick ist auch der Preis: Mit knapp unter EUR 30,- ist es kein Schnäppchen, aber in meinen Augen seinen Preis wert. Denn mit seinen dicken Fasern (70% Polyester / 30% Polyamide) und dem umnähten Rand aus Seide dürfte es das saugfähigste und gleichzeitig lackschonenste Trockentuch überhaupt sein. Wie alle MFT ist es natürlich waschbar (max. 60°C, kein Weichspüler) und trocknergeeignet (niedrige Temperaturstufe) und damit wiederverwendbar.

 

Doch kommen wir nun zu den praktischen Anwendungserfahrungen und entsprechenden Bildern:

 

 

3 Wiegen vor Einsatz3 Wiegen vor Einsatz 4 Einsatz auf nasser Motorhaube4 Einsatz auf nasser Motorhaube 5 Ergebnis auf nasser Motorhaube5 Ergebnis auf nasser Motorhaube

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem eigentlichen Einsatz haben wir das Tuch gewogen, allerdings auf einer wackeligen Küchenwaage, die sich nicht auf Null resetten ließ und deshalb immer die 235g der Plastikschüssel aufschlug, in der wir das Tuch platziert habe. Das trockene Tuch (Bild 3) wiegt demnach korrigierte 476g.

Wie auch gut auf den Bildern zu erkennen ist, verfügte das gewaschene Auto (1986er AUDI 80, Typ 89) noch über eine völlig intakte Wachsschicht, was unserem Test jedoch zugute kam: Es stand ordentlich Wasser in Form großer Tropfen auf den waagerechten Flächen wie Dach und Hauben.

 

 

6 Einsatz auf nassem Dach6 Einsatz auf nassem Dach7 Ergebnis auf nassem Dach7 Ergebnis auf nassem Dach8 Trocknung Rest des Wagens8 Trocknung Rest des Wagens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4 bis 8 : Das Woolly Mammoth (WM) haben wir empfehlungsgemäß auf das klatschnasse Auto gelegt, an der Rändern gefaßt und dann über den Lack gezogen. Dabei leistet es anfangs, wenn es noch völlig trocken ist, enormen Widerstand, der jedoch schnell nachläßt. Die so behandelten Flächen werden völlig trocken, jedoch hinterläßt das WM, wenn es noch neu ist, einen feinen Fussel-Belag, so daß man noch mal kurz mit einem kleineren weichem MFT hinterherarbeiten muß, um diese aufzunehmen. Dies erledigt sich jedoch spätestens nach dem 2. Waschen des WM.

Ansonsten kann ich nur sagen, es hat alles geschluckt, was wir ihm vorgesetzt haben, trotz der erheblichen stehenden Wassermengen auf den ebenen Flächen. Wir haben den ganzen AUDI damit getrocknet, nahezu rückstandsfrei (bis auf die Fusseln).

 

 

9 Max ist genervt9 Max ist genervt10 Auswringversuch10 Auswringversuch11 Dürftiges Auswring-Ergebnis11 Dürftiges Auswring-Ergebnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch hatten wir kurz angedacht, eine kleine Lackpartie wie z.B. die Kofferraumklappe mit einem Vergleichsprodukt wie 'Kater Max' zu trocknen (auch schön flauschig, dazu beheizt), aber Max war nicht in Stimmung für Scherzchen (Bild 9). Nach vollendeter Trocknungsarbeit wollten wir dem Leser natürlich auch was für's Auge bieten und das aufgenommende Wasser aus dem WM anschaulich präsentieren, doch dieses gierige Tuch hat kaum was davon wieder rausgerückt, siehe Bild 10 und 11.

 

12 Wiegen nach Einsatz12 Wiegen nach Einsatz

Also wieder ab auf die Waage damit, und wenn man die paar Tropfen berücksichtigt, die wir schon in den Eimer wringen konnten, haben wir ziemlich genau 1 Liter Wasser aufgenommen. Mit Blick auf die Herstellerangabe von 4 Litern Kapazität (warscheinlich ist es da kurz vorm Tropfen, also halbieren wir das mal auf praxistaugliche 2 Liter) haben wir das WM also mit einem relativ großen Auto, auf dem auch noch das Wasser stand, gerade mal zur Hälfte ausgelastet. Es fühlte sich auch alles andere als 'nass' an ... 'feucht' trifft es schon eher, aber das tat seiner Wirkung keinerlei Abbruch.

Im Vergleich zum Orange Babies würde ich es als ungefähr gleichwertig mit Tendenz zu 'etwas besser' einordnen wollen. Vom Preis/Leistungsverhältnis sehe ich es ungefähr gleich, auch, wenn es absolut gesehen natürlich mehr als doppelt so teuer ist, aber dafür ist die Aufnahmefähigkeit auch überragend. Wobei die des Orange Babies trotzdem sehr gut ist. Leicht besser finde ich es, weil es sehr, sehr weich und lackschonend ist, das Orange Babies kann nach mehreren Wäschen ohne Trocknereinsatz schon mal etwas härter (aber nicht zu hart) werden.

Ob einem das jedoch den deftigen Preis wert ist, muß jeder für sich selbst entscheiden.

 

Hier nochmal die Zusammenfassung:

 

PROs:

  • Enorm saugstark
  • Super weich und lackschonend, Seidenrand

 

NEUTRAL:

  • Ich habe lange überlegt, ob ich es unter 'contra' anführe, aber ich halte den Preis für gerechtfertigt, deshalb hier: Preis
  • Ebenso liegt in der Natur der Sache, deshalb neutral: lange Trocknungszeit des nassen Tuches

 

CONTRA:

  • Hinterläßt Fusselrückstände, das relativiert sich jedoch nach mehrmaligem Waschen


Autor

Celsi Celsi

Wachsnascher


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