27.06.2012 21:13
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Celsi
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Kommentare (5)
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Aber erst mal weiter mit den beiden letzten Kandidaten:
Als mich vor einigen Monaten das halbsynthetische DODO JUICE Supernatural Hybrid Wachs mit seinem harten, glasartigen Glanz in den Bann geschlagen hatte, bin ich sehr schnell von meinem damaligen Liebling CHEMICAL GUYS P40 Pro Detailer weg: Auf dem Hybrid schien er immer einen leichten, milchigen Schleier zu erzeugen, der gleiche Effekt, den ich bekommen habe, als ich versuchte, das Hybrid mit dem normalen Supernatural Carnauba Wachs zu toppen. Deswegen habe ich das in beiden Produkten enthaltene Carnaubawachs in Verdacht ... Diese Probleme machte jedenfalls das synthetische PRIMA Slick, das man mir ans Herz gelegt hat (ich glaube, Freund Strikeagle war's), auf dem Supernatural Hybrid nicht. Die Anwendung des Slick ist einfach (Aufsprühen, Abwischen, kein Geschmiere), der Geruch angenehm frisch und die Glanzauffrischung und der Glätteeffekt auf Basis der bestehenden Supernatural Hybrid Schicht sind zufriedenstellend.
Von der Standzeit her bewegt sich das PRIMA Slick auf dem detailertypischen Niveau von ein paar Tagen. Das Slick ist zudem auch ein hervorragendes Gleitmittel für Knete, aufgrund seiner guten Streckbarkeit mit dest. Wasser, aber auch aufgrund seines niedrigen Preises. Ich hatte zwischendurch mit anderen synthetischen Detailern experimentiert (CHEMICAL GUYS Ultra Slick Synthetic Detailer, CHEMICAL GUYS V7, etc...), die aber nichts wirklich besser konnten, deswegen bin ich immer wieder zum preiswerten Slick zurückgekehrt. Es ist in Deutschland nicht leicht zu kriegen, aber da man es auch als Gallone bekommt, muss man den Aufwand der Beschaffung dafür relativ selten betreiben. Mit einem Literpreis von ca. EUR 12,- pro Liter (Grundlage Gallone) tut das Slick zudem der Geldbörse nicht so weh wie seine Konkurrenten.
restlos von Lack zu entfernen, wenn er quietschsauber und unbehandelt sein soll. Die Kontrollfläche in diesem Test (siehe spätere Schilderungen und Fotos), die nicht mit einem der 3 Detailer behandelt wurde, hat dementsprechend als letztes "Produkt" das IPA gesehen, deswegen führe ich es hier mit auf. IPA ist günstig im großen Online-Auktionshaus, aber auch in manchen Baumärkten zu bekommen. Ebenso in der Apotheke, allerdings zum sprichwörtlichen "Apothekenpreis".
Noch einmal für die, die den Artikel nur überfliegen: IPA IST KEIN DETAILER UND KEIN LACKSCHUTZSPRODUKT, IM GEGENTEIL !!!
Vor dem eigentlichen Testbildern und den entsprechenden Erläuterungen möchte ich noch einmal (etwas zu) ausführlich in die vorbereitenden Arbeiten vertiefen, ein bißchen "2. Erzähllinie mit ein paar OffTopic-Bildern" abseits von den eigentlichen, nackten Fakten erwartet ein Großteil meiner Leser einfach mittlerweile von mir. Dem dadurch gelangweilten "Überflieger" sei das Weiterscrollen ausdrücklich erlaubt.
Also beginne ich mit ein paar Bildern, wie ich die (immer noch unaufbereitete) Saftorange aus íhrer Garage werfe, während meine reizende Mittesterin schon mal die häßlich-grüne motorisierte Testfläche aus Ihrer Parkbox in Richtung Garage scheucht.
Vor der Garage haben wir noch einmal kurz Halt gemacht, um den bemitleidenswerten Lackzustand des Winterpolos in ein paar Bildern festzuhalten, bevor wir uns auf der Flucht vor der grellen Sonne und zur Erhaltung meines relativ guten Rufes bei den Nachbarn (es war Sonntag) in die geschlossene
In der Garage wurden dann die Halogen-Fluter angeworden, das scheintote Light Cutting Pad auf die FLEX 3401 geschnallt und die IP2000 auf's Pad geschlotzt. Von etwas härterem als der IP2000 haben wir abgesehen, weil wir
a) ein wenig Hochglanz wollten, um den Kandidaten auch eine "Bühne" bieten zu können b) sowieso "nur" eine Exzenter benutzen und uns nicht länger als 5-10 Minuten an der ganzen Haube aufhalten wollten c) gehofft hatten, dass der 16 Jahre alte VAG-Lack noch von der weicheren Sorte und nach kurzer Zeit schon relativ kratzerfrei wäre (Pustekuchen)
So richtig belastet hat uns die schwache Defektentfernung jedoch auch nicht. Der Lack sollte ja nur für die kommenden Produkte grundgereinigt werden, und an der Übergangskante am Kotflügel konnte man schon deutlich sehen, dass wir einiges an "totem" Decklack entfernt hatten. Sogar so etwas wie Hochglanz hatte sich eingestellt, trotz aller verbliebenen Kratzer. Also haben wir die FLEX zur Seite gelegt, das Pad entsorgt und die Flasche mit dem IPA zur Hand genommen, um die letzten Politurreste zu beseitigen und den Kandidaten einen absolut grundgereinigten Lack zu bieten. Ein frisches, mittelhartes MFT wurde mit IPA getränkt und die Haube sorgfältig damit abgerieben, für ein nahezu steriles Finish.
Bild 12 zeigt außerdem sehr schön: Auch Lack, der verkratzt ist wie eine Eislaufbahn, kann auf einem Foto hochglänzend und "kratzerfrei" rüberkommen.
Fortsetzung mit Beading- und Sheetingbildern der Kandidaten folgt. |














Kommentare: 5
27.06.2012 22:36 |
Sinned800
IPA KEIN DETAILER ? was ? ich nehme das immer um die schöne gleichmäßigen wasserflächen auf den lack zu bekommen und diese ätzenden perlen los zu werden die immer wieder kommen ständig .........
ja aber mal spaß zur seite
bin sehr gespannt auf deine beading bilder was hattest/hasst du denn für standzeiten mit deinen detailern ? ich komme auf meinem TT so auf knapp 3 wochen mit DJ tropical und sbsd ca. 4 aber nicht auf wax sondern auf Surf City Garage Nano Seal Protective Coat.
Grüße und danke für den wiedermal tollen blog !
28.06.2012 17:43 |
peppar
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung...lass uns nicht so lange warten!
03.07.2012 13:24 |
ringelsocke41
Fortsetzung, Fortsetzung, Fortsaetzung, Fortsetzung, Forsetzung....!!!!!!!!
03.07.2012 18:18 |
Celsi
Wow, Socke, Dich gibt es noch, hast Dich ja ewig nicht mehr blicken lassen? Teil 3 kommt heute noch raus ...
08.07.2012 19:20 |
Trackback
Kommentiert auf: Eine Lady mit Orangenhaut:
DODO JUICE Acrylic Spritz vs. SONAX Brilliant Shine Detailer vs. PRIMA Slick vs. IPA - Die Updates
[...] eines knapp einmonatigen Standzeitvergleiches zwischen den im Titel genannten Produkten.
Link zu Teil 1
Link zu Teil 2
Link zu Teil 3
Dieser letzte Teil besteht fast nur aus Bildern mit gelegentlichen Kommentaren. [...]
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