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Dr Seltsam

Geschlossen-Wir danken für ihre Treue

13.03.2011 09:20    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (44)

Fährt man so durch Deutschland merkt man, andre Region, andre Sitten. Nicht nur der Dialekt ändert sich von Region zu Region, auch das Straßenbild wechselt mit den Landschaftsbildern.

 

Natürlich, in Städten mit ansässigen Marken wie Rüsselsheim, Stuttgart oder Köln dominiert die dort produzierte Marke. Was auch dazu führt das man hier in Köln teilweise Ford sieht, die man woanders garnicht mehr sehen kann und entsprechend auch Sachen auf dem Schrott sieht die woanders ausgestorben sind. Ein alter Granda Turnier, ein Scorpio Kombi, woanders gibts sowas schon garnicht mehr. Aber hier fährt sowas noch auf der Straße.

 

Ganz anders aber z.B. im Raum Dresden. Dort sieht man wiederrum vorallem alte Reiskocher aller Art. Wagen die man anderswo garnicht mehr kennt. Oder weiß hier jemand auf Anhieb ohne Google was ein Daewoo Nubira ist?! Dort hab ich gleich drei davon an einem Tag gesehen.

Und das dort natürlich ab und zu sogar noch ein alter Wartburg oder Trabi seine Kreise zieht muss ich wohl nicht erwähnen.

 

Enttäuschend wiederrum war für mich etwas die Lage in Emden. Kaum ein Passat unterwegs. Dabei fällt der doch dort vom Band. Scheinbar waren die Passis wohl alle auf Ausflug als ich in Emden war.

 

Und wie siehts bei euch aus?! Was fährt bei euch so rum, was dominiert das Straßenbild und was findet man bei euch was man woanders reingarnicht mehr sieht?!


05.03.2011 13:15    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (9)

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Heute möchte ich mal vor einer intressanten Spezies warnen, die vorallem in öffentlichen Gebäuden sowie allgemein ältren Bauwerken vorkommt: Der gemeinen Leuchtstoffröhrenlampe, auch kurz als Lampinchen oder Lamepire der Fachwelt bekannt.

 

Diese Lampe ist meistens bis zu einem Meter lang und knappe 30 CM breit. Sowohl den Tag als auch die Nacht verdöst dieses posierliche Tier an der Decke an die es sich eisern festkrallt. Seine Nahrung bezieht es über Saugtentakel aus der örtlichen Stromleitung. Knippst man den Schalter an bekommt dieses Vieh eine Überdosis und der im inneren lebende Parasit ( der lange Leuchtbandwurm ) wird über die Überdosis zum leuchten gebracht. Normal sind zwei Parasiten pro Lampe.

 

Um so älter dann die Parasiten werden, um so länger brauchen sie zum aufleuchten bei Schalterbetätigung. Ihr Tod ist daher dann daran zu erkennen, dass sie überhaupt nicht mehr leuchten. Und nun warum ich vor ihr warne und warum sie Lamepire genannt wird.

 

Der gemeine Jäger wie wir alle wissen erlegt seine Beute durch Kraft, Eleganz und Intelligenz. Der Lamepire hingegen lässt sich einfach von der Decke fallen. Im Bonner Hauptbahnhof wo obriges Bild entstandn wurden daher schon zum Schutz Netze über die komplette Decke gespannt damit die herabstürzenden Lampen nicht unschuldige Passanten erschlagen/anfallen.

Das ist wohl die lameste Art Beute zu haschen seit der Erfindung der Jagdt. Sich einfach von der Decke fallen lassen. Daher Lamepire.

 

Allerdings, durch meine außerordentlich gutes Gespür für besondere Momente konnte ich einmal sogar Zeuge eines Beutegreifversuchs werden. Im Unterricht stürzte plötzlich das silberne Innenleben der Lampe herniedert und versuchte meinen Gesetzeskundelehrer zu erschlagen. Dieser war jedoch zum Glück kurz zuvor zur Seite getretten und entging so der mörderischen Attacke dieses faulen Räubers.

 

Allgemein steht der Lampepire allerdings vorm Aussterben, er wird immer öffters durch einen wesentlich schlankeren Artgenossen, den sogenannten Slimpire ersetzt. Solltet ihr also einmal noch irgendwo einen Lamepire sehen, bedenkt! Er nähert sich von oben wenn ihr es nicht erwartet und er schlägt schnell zu!

 

Obacht also was von oben komm! Und wieder mal bewiesen das man selbst aus einem maroden Hauptbahnhof noch was rausholen kann :D


05.03.2011 08:28    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (10)

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Eigentlich haben wir genug Threads über Rentner am Steuer hier.

Eigentlich ist das bloggen über einen einzigen Unfall nichts was meines Blogs würdig ist.

Eigentlich fällt dieser Blog hiermit völlig aus der Reihe.

Aber ganz uneigentlich ist der Unfall einfach zu merkwürdig als ich damit nicht ein paar Leute amüsieren möchte auch wenns eigentlich traurig ist.

 

Zugetragen hat sich das ganze keine 30 KM Luftlinie von mir entfernt am Freitag in Troisdorf. Ein Rentner versuchte mit seinem Opel vor seinem Haus einzuparken. Das klingt einfach, ist aber schwerer als man teilweise denken mag.

 

Das ganze fing so an das er vorwärts in eine Parklücke wollte. Ein Manöver was in Deutschland täglich tausende mal ausgeführt wird, hier endete es damit das der Rentner über die Parklücke, über den Bürgersteig, über die Wiese und gegen den Baum rollte. Soweit so Frontschaden. Damit hat der Spass aber noch kein Ende.

 

Also rein mit dem Rückwärtsgang und ab gegen einen Van der ordnungsgemäß ebenfalls auf dieser Straße abgestellt war. "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" dachte er sich wohl, daher wieder rein mit dem Vorwärtsgang, quer über die Straße und schob dabei einen geparkten Kleinwagen auf einen davor stehenden PKW.

 

Danach glitt der schon reichlich demolierte Opel am Kleinwagen ab, rutschte nach rechts weg durch den Vorgarten und erst ein alter Baumstumpf hatte genug Kraft den Opel und seinen Insassen endgültig zu stoppen.

 

Bilanz: 3 zum Teil erheblich beschädigte PKW, ein Totalschaden am Opel und ein paar verwüstete Vorgärten. Es gibt Unfälle die glaubt man erst wenn man die Bilder gesehen hat, daher hier die Bilder und nocheinmal der komplette Artikel:

 

http://www.ksta.de/html/artikel/1298988995093.shtml

 

Quelle: KSTA.de


02.03.2011 09:40    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (26)

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Der Schlag eines Schmetterlings in Südamerika kann einen Wirbelsturm in den USA entfachen. Kleine Ursache, extrem große Wirkung. Wie auch dieser Tage.

 

Leute rennen hektisch von links nach rechts, ein Auto fährt an und überrollt fast den Großvater der auf dem Weg zurück zu seinem Fahrzeug ist. Auf der vorbeiführenden Straße gibt es fast einen Unfall weil einer der passiernden Fahrzeuge nicht sieht das der Rückstau auf das Tankstellengelände mittlerweile so groß ist das der erst mit seinem Heck auf der Straße steht.

Fahrzeuge aller Art, vom alten Kleinwagen über den neuen Kompakten bis zum betagten Benz T-Modell von Anfang der 90er stapeln sich richtung Tankstelle. Leute starren mit bangem Blick auf die Zapfsäule und sind froh wenn sie wieder wegkommen. Für ein paar Liter Sprit fährt man sich fast über den Haufen.

 

Nein, dass ist nicht Lybien 2011, dass ist Deutschland 2011. Und es war auch nicht der Flügelschlag eines Schmetterlings, sondern nur 5% Ethanol die für ein allumfassendes Chaos gerreicht haben. Von ganz unten bis ganz oben herscht nur Chaos.

 

Die Autofahrer sind verwirrt und das zu recht. Von "es passiert überhaupt nichts" bis hin zu "totaller Motorschaden" sind alle Meinungen gut argumentiert nachzulesen. Autohersteller meinen die meisten Modelle können E10 tanken, sagen aber gleich noch dazu das sie im Fall eines Schadens dafür nicht aufkommen werden. Frei nach dem Motto "du darfst, denke ich, aber verlass dich nicht auf mich". Sollte also wirklich was passieren hat der Autofahrer die A-Karte.

 

Wie auch soll man jetzt genau wissen wie welches Autoteil in welchem Autmodell bei welchem Grad des Alterungsprozesses reagiert, im Endeffekt ist es nur Chemie und die hier anwesenden Chemiker wissen sicher das chemische Reaktionen und ihr Endergebniss von der Art der aufeinander treffenden Stoffe und ihrer Umgebung abhängen. Was da Schaden anrichtet kann hier absolut problemlos sein. 5% mehr können zu einer Reaktion führen die vorher noch nicht eingetretten wäre. Chemie ist Chemie.

Und im Gegensatz zu Ländern wie Brasilien wo Fahrzeuge seit Jahren auf E10 ausgelegt sind, ist das hier erst seit einiger Zeit ein Thema. Aber auch hier ist wieder von "unsre Autos sind im Prinzip seit Jahren auf E10 ausgelegt" bis "Weltuntergang", alles sauber argumentiert nachzulesen. Wem soll man jetzt glauben als unbedarfter Laie?!

 

Die Mineralölkonzerne und ihre Tankstellen laufen mittlerweile auch im Kreis wie der wilde Truthahn. Aufgrund des obrigen Chaos verlassen sich viele Autofahrer auf Super +. Dafür sind die Kapazitäten aber begrenzt weil es bisher kaum gekauft wurde, in einigen Regionen soll das Super + bereits ausverkauft sein.

Im Zusammenspiel damit und dem ohnehin steigenden Ölpreis ( angeblich durch das Chaos im nahen Osten ) bieten in heutigen Tagen einige Tankstellen das Bild wie man es nur aus Katastrophenfilmen kennt. Lange Schlangen um halbwegs günstig an den letzten Rest Super + ranzukommen bevors alle ist.

Ein Mineralölkonzern beschrieb heut morgen die Lage so, ich zitier mal grob aus dem Kopf: "Wir haben alles auf die Straße gebracht was wir aufbieten konnten um die Versorgung zu sichern".

 

Nebenbei schleppt sich die Umrüstung der Zapfsäulen auf E10 dahin, in einigen Gegenden gibt es bereits einen hohen Umrüstungsgrad, in andren noch nicht, andre dümpeln irgendwo dazwischen.

 

Und was passiert von Regierungsseiten aus?! Bisher betrettenes Schweigen. Soweit ich das lesen konnte gibt es eine Quote wonach ein bestimmter Anteil "Biosprit" abgesetzt werden muss. Wie nun aber zu lesen klappt das vorne und hinten nicht. Da jetzt das Damoklesschwert im Raum hängt das E5 solange verteuert wird bis die Leute gezwungen sind E10 zu kaufen heizt das Chaos noch mehr an, man tankt solange und soviel wie man irgendwie noch in den Karren reinzwängen kann bevor die Suppe noch teurer wird.

 

Die einzigen die dieser Tage halbwegs grinsend, aber auch mehr mit einem "nochmal davon gekommen" Gesichtsausdruck dastehen sind Fahrer von CNG und LPG. Bei uns ändert sich nichts und wer wie ich seinen Benzintank vor dem großen Chaos nochmal randvoll gemacht hat kommt jetzt erstmal eine ganze Weile hin. Und das bisschen Super + was man im Jahr braucht kann man auch noch bezahlen.

 

Nebenbei kommen jetzt auch wieder diverse grüne Frösche aus ihrem Tümpel gekrochen und meinen doch man sollte auf Bus und Bahn umsteigen wenn Autofahren so teuer sei. Ein Spruch bei dem man als Bewohner des ländlichen Raums wiedermal nicht weiß ob man lachen, weinen oder schrein soll.

 

Ach und bevor ichs vergesse, natürlich ist da noch die Prügelei ob der Biosprit jetzt Bio ist oder nicht noch sogar der Umwelt schadet.

 

Kurzum: Das Jahr 2011 ist noch garnichtmal so alt und automobiltechnisch schon im totallen Chaos versunken. Und das binnen eines Monats. Dafür brauch man auch erstmal irgendwie Talent.


01.03.2011 09:06    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (54)

Ja, natürlich. Steht unten in der Einfahrt. Guck ich aus dem Fenster sehe ich es. Aber ich meinte damit eigentlich nicht ob ihr euer eignes Auto, also das wofür ihr den Schlüssel habt gesehen habt. Sondern obs bei euch in der Region oder anderswo schoneinmal jemanden gesehen habt der fast exakt das selbe Auto fährt wie das was ihr habt.

 

Hier im Ort bei mir gibts zwei Fahrzeuge die meinem eventuell ähnlich sehen wobei einer die Nummer schon dadurch verkackt das er noch die zusätzlichen Nebelscheinwerfer im Stoßfänger drine hat. 100% Kopien meines Fiesta hab ich bisher nur zweimal gefunden, einmal in Köln und einmal in Bautzen.

 

Also jetzt her damit, wer hat wo seine Kopie gefunden?! :D