14.02.2013 12:50
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Dr Seltsam
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Kommentare (47)
Wie jeder gute Autofahrer, hab auch ich natürlich immer die Uhren im Blick. Geschwindigkeit und Drehzahl, Motortemperatur und Kilometeranzahl. Und neulich, irgendwie, aufeinmal springts mir ins Gesicht. Diese Zahl: 221.881 Kilometer. Eigentlich mittlerweile schon 221.905 Kilometer. Gut und rund gesagt also: 222.000 Kilometer.
Bald kann ich also dieses lustige Foto mit 222.222 Gesamtkilometern und 222 Tageskilometern machen wenn ich den richtigen Moment nicht verpasse. Allerdings, auch in anbetracht des heutigen Tages, kanns sein? Sind wir schon solange zusammen? Verfliegt die Zeit wirklich so verdammt schnell?
Gerade gestern noch, im Mai 2006 hatte ich den Führerschein neu. Ich kannte die drei wichtigsten Autobahnen der Region hier irgendwie, den Weg zur Schule und das wars. Du hattest noch kaum Lackabplatzer auf der Frontstoßstange, ein paar größere Kratzer von meinen ersten Einparkversuchen und ich hat irgendwie noch Freude am Ausbildungsbetrieb.
Und als hätte jemand auf Fast Forward gedrückt, aufeinmal 2013. Und das auch schon seit fast 2 Monaten. Aus dem jungen Auszubildenden von damals ist ein sarkatischer Zyniker geworden, aus dem noch recht jungfräulichen Fiesta mit 63.300 Kilometern auf der Uhr ein altes Schlachtross. Viele, menschlich wie wagentechnisch, konnten nicht mit uns mithalten.
Den wer heute mal auf mobile schaut, der wird sehen, SO ein Fiesta MK-4 mit SO einer Kilometerzahl ist verdammt selten. Und wenn man einen findet, dann oft in der Abteilung "Beschädigt". Getriebe hinüber, Rost, verwohnt und verwahrlost. Wie ich von langer Zeit bloggte, viele Fahrzeuge dieser Klasse bleiben für immer im Tal der Tränen liegen. Und so ist es auch beim MK-4.
Während wir, mein Fiesta und ich, uns von Düsseldorf nach Stuttgart, nach Berlin, nach Moers, nach Dresden und einmal entlang der ganzen Ostseeküste und zurück uns entlangbewegten, säumten unbemerkt die gefallnen Fahrzeuge unseren Weg. Unsichtbare Wracks, stumme Zeugen von mangelhafter Wartung und schlechter Behandlung. Eine unendliche, unsichtbare Kolone von kleinen und großen Fahrzeugen die aufgaben, die zurückblieben und verstarben. Mal am Unfall, mal am Rost, oft an mangelnder Pflege.
Und wir beide, wir bahnten uns unsren Weg entlang dieses stummen Leichenzugs. Wieviele Wagen der Baujahre 99 wohl schon auf dem Schrottplatz liegen und gelegen haben? Und der Fiesta, er fährt einfach weiter. Seit nunmehr 7 Jahren oder rund 160.000 Kilometern. Fahrzeuge die wohl einstmals stolz an uns vorbeiflogen, werden nun wieder überholt. Während diese auf dem Schrottplatz rosten, verunfallt sind oder anderweitig verreckt, rollt der Fiesta das Feld von hinten auf.
Langsam, beharlich und immer treu ergeben. Nicht klagend und nicht motzend, ein Zeugnis was gute Pflege ausmacht. Und so haben wir irgendwie plötzlich die ersten 7 Jahre vollgemacht. Und doch sind wir nicht die Spitze der Kolone. Den obrigen Fiesta MK-4 fand ich vor einigen Tagen auf mobile.de .
Sofern kein Tipfehler ist dies der wahre Kilometerkönig. 381.000 Kilometer. Der Verkäufer schrieb in der Anzeige, dass der Wagen jede Woche von Aachen nach Düsseldorf fuhr und jetzt wegen eines Schadens auf der Beifahrerseite ( große Streifspur über beide Türen ) verkauft wird. Muss man sich mal vorstellen, 481.000 Kilometer mit dem Fiesta. Das muss Treue respektive Liebe sein und zeigt wozu selbst diese kleinen Möhren fähig sind.
In diesem Sinne. Allen soweit wie möglich einen frohen Valentinstag und hier das Video, was mich auf diesen Blog gebracht hat. Ich finds einfach nur schön
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Kommentare: 47
14.02.2013 13:00 |
Daemonarch
Well done... Dir und deiner hässlichen Knutschkugel noch mindestens nochmal soviele glückliche Kilometer!
14.02.2013 13:01 |
Goify
Das würde mir zu denken geben.
Das Video zeugt von Treue.
14.02.2013 13:06 |
Dr Seltsam
@ Daemonarch: Ich denke ich sollte mir wirklich vielleicht eine B-52 aufs Heck malen. Bis auf die Größe haben Fiesta und B-52 viel gemeinsam
: Langsam, alt, hässlich, laut, aber einfach nicht totzukriegen. Die 52 wird nicht umsonst auch als "BUFF" ( Big Ugly Fat Fellow - Großer, hässlischer, fetter Kumpel ) bezeichnet 
@ Goify: Man muss sich den Umständen anpassen bzw einen Weg finden nicht Wahnsinig zu werden
14.02.2013 13:09 |
Strikeeagle
Ein schöner emotionaler Rückblick und eine wirklich gut gelungene Werbung von Ford. Ich bin mittlerweile sowieso der Meinung, das alle produzierten Fahrzeuge 300.000 km schaffen können, wenn man sich um sie kümmert, ordentlich pflegt und sie nicht nur nutzt und wieder abstellt. Mag da jetzt wer sagen was er will, Qualitätsausreißer und schlechte Modelle gibt es bei jedem Hersteller und dummerweise stellt sich das erst Jahre später heraus, wenn die Gebrauchtwagen am Markt einschlagen. Markengehabe und Vorurteile lassen sich so sehr schnell zerstreuen.
Wie sagt Hans "Italeri1947" immer so schön: Es sind und bleiben leider Autos, die oft ungeliebt im Alltag aufgebraucht werden und keine notwendige Wartung und Pflege erhalten. Die wenigen restlichen Exemplare ohne Wartungsstau mit aufmerksamen Besitzern werden selten sein.
Ich kann Dir nur weiterhin alles Gute mit dem MK-4 wünschen und hoffen, dass sich Eure Wege nie trennen. Wenn man schon jede Kleinigkeit beim eigenen Wagen kennt und viel selbst machen kann, spielt das Alter oft auch keine Rolle mehr. Man kennt das Fahrzeug, seine Eigenheiten und seine Stärken.
Alles Gute weiterhin,
und immer eine kompetente Werkstatt bei der Hand wünscht (selten genug)
Strikeeagle
14.02.2013 13:11 |
meehster
Ich freue mich auf jeden Fall, demnächst ein mit dem im Anhang vergleichbares Foto Deines Fiestas zu sehen.
Daß dort bei Dir irgendwann mal 3en oder 4en stehen, kann ich mir auch gut vorstellen.
(475 mal aufgerufen)
14.02.2013 13:16 |
bronx.1965
@Doc: nicht ganz, es heißt big ugly fat fu**er
Übersetzung unnötig. 
Erstmals tauchte der Begriff im 306th Bombardment Wing 1972 auf der Mc Coy Air Force Base auf.
Mit Grüßen, Bronx
Von mir ebenfalls alle besten Wünsche fürs Christinchen
14.02.2013 13:25 |
italeri1947
Dazu sage ich: Aus dem eher dynamischen 40-Jährigen von damals wurde ein 65-jähriger Gemütsmensch, aus dem neuen BMW 750i E32, der mit zehn Kilometern zu mir kam, ein Kilometerkönig. Viele, menschlich wie autobezogen, konnten mit uns nicht mithalten. So hat jeder sein eigenes "Auto des Lebens"; für dich ist es dein Fiesta, für mich ist es mein BMW.
Eine schöne Geschichte, die du uns erzählst. Ich habe jedes Wort von Herzen gern gelesen und kann deine Liebe zu diesem Fiesta nachvollziehen. Auf weitere 220.000 Kilometer - schaffen könnte er es zweifelsohne!
So sehe ich das, genau; danke für meine Ernennung. Die verbliebenen Autos bei guten Besitzern werden aber auch keine besonderen Wertsteigerungen erleben - wir sehen das doch etwa am Ford Escort Mk4 der Jahre 1986-1990, der selbst in gutem Zustand kaum etwas wert ist. Wie viele gute Autos in die Presse gingen, weil sie keiner wollte, wissen wir nicht.
14.02.2013 13:33 |
bronx.1965
Hans, ich möchte das auch besser gar nicht wissen
14.02.2013 13:47 |
Sachsenland
Die 381.000km sind doch gar kein Problem,schon gar nicht mit dem 1.8l Diesel.
Mein Ford Escort Express hatte 781.000km mit ersten Motor(ohne auch nur einmal irgendwas dran gehabt zuhaben) und Getriebe...Nur die Kupplung war 3x neu(War ein Paket Fahrzeug).
Zu diesem Kmstand hatte er nocheinmal T�v mit geringen M�ngeln bekommen und d�rfte heute wahrscheinlich noch immer mit der selben Maschine in Afrika rumfahren;-)
War im �briegen exakt der selbe Motor wie bei dem obigen Fiesta.
14.02.2013 14:24 |
backbone23
Vielleicht liegts daran dass die älteren JAS/JBS immer nur max. 99999 auf dem KM-Zähler stehen haben.
14.02.2013 17:22 |
Shibi_
Den Tageskilometerzähler hatte ich damals vergessen bei 222.000 zurückzusetzen damit er dann passend 222,2 anzeigt.
Aber nunja, das kann ich ja bei 333.333 nachholen.
(225 mal aufgerufen)
14.02.2013 17:38 |
toyota_fan
sehr schön geschrieben sehr emotional, danke
das mit 222222 km wollte ich auch machen aber dann... es hat ja schon 229,000 km
naja mein mondi wird auch hoffentlich die 333333 km noch schaffen
14.02.2013 18:01 |
Zenobia_V6
Ich freue mich über jeden, der sein Fahrzeug hegt und pflegt.
Aber es gibt auch leider Menschen, die das anders sehen und sich nicht um ihre Autos kümmern und unbedarft durch die Gegend fahren.
Gestern habe ich zum Beispiel erfahren, dass eine Bekannte von mir ihr Auto wegen durchgerosteten Bremsschläuchen abschleppen lassen musste.
Die Kontrollleuchte hat vor der Fahrt geleuchtet.
Als Antworte bekomme ich, ich sei Klugscheißer und sie könnte ja nicht unter ihr Auto schauen.
Da fehlen mir die Worte.
14.02.2013 18:12 |
Elchtest2010
2 Dinge ... Das mit dem Zynismus vergeht irgendwann
irgendwann schlägt es in eine gewisse Gelassenheit, manchmal fast Gleichgültigkeit um. Manche Dinge muss man eben nehmen wie sie kommen, daran wird ( man ) sichnie etwas ändern. Heutebsind mir soooo viele Dinge soooo scheissegal, über die ich mich vor einigen Jahren auch noch zynisch geäusst hätte. Wichtig ist: Humor behalten
Man verschwendet viel Energie wenn man sich über Dinge aufregt, die sich nicht ändern werden. Über MICH hätte ICH mich vor 15-20 Jahren auch tierisch aufgeregt
Augen zu und durch .lol
Und das 2. Ist eine Frage: wie ciel hastbdu denn an Reparaturen so reingesteckt und hast du immer alle Inspektionen oder Ölwechsel gemacht ? Ich finde die KM Leistung wirklich ganz cool. Meinst du du schaffst die 300.000 noch oder wird es irgendwann unrentabel ? Ich glaube ja inzwischen, dass man einen Wagen fast ewig fahren kann, wenn man immer regelmässig alles machen lässt. Denn das was ein neuer odervGebrauchter neuer kostet ... Dafür kann man viiiiiel reparieren lassen
14.02.2013 18:20 |
italeri1947
Das ist mir auch schon bei einer Kundin passiert, die wegen dem Zahnriemenriss ihren R19 von mir abschleppen lassen musste. Als ich sie darauf hinwies, dass das Wartungsintervall um fast 80.000 Kilometer überschritten wurde, musste ich mir barsch anhören: "Ist doch alles nur Geldmacherei!". Dennoch hat sie dann wieder einen Renault gekauft, wieder bei uns; ich glaube, es war ein Clio.
14.02.2013 18:21 |
Dr Seltsam
Ich denke die 300.000 KM sind drine. Ich hab immer alles machen lassen bzw selber gemacht, dass hat schon eine Menge Kohle gespart. Ich denke dieses Jahr werd ich aufjedenfall noch die 250.000 KM sehen wenn alles so läuft wies soll. Wenn ich den Wagen danach noch zwei Jahre fahre bis die Ablöse kommt, sollte also im Normfall die große 3 sicher drin sein
14.02.2013 18:29 |
bronx.1965
@Doc: Mir fehlen mit meinem "Dicken" noch 4 K, dann fällt die "3"
14.02.2013 18:34 |
Zenobia_V6
Schon traurig.
Aber trotzdem gut zu hören, dass es nicht nur mir so geht.
Eigentlich war es sogar ein Glücksfall, dass die Bremsleitung nicht schon viel früher unter Druck im Fahrbetrieb geplatzt ist, sondern einfach im Stand durchgerostet ist.
14.02.2013 18:37 |
Dr Seltsam
Was mich mal intressieren würde, Bremsleitungen rosten ja nichtmal eben von heute auf morgen durch. Hat da der TÜV nix gesagt!?
14.02.2013 18:47 |
Zenobia_V6
TÜV hatte das Fahrzeug vor über einem Jahr bekommen. Auf dem Prüfbericht standen sicherlich die Bremsleitungen in der Beanstandung. Aber es ist auch nicht Sache des TÜV sich um den Zustand des Fahrzeuges nach der Abnahme zu kümmern, sondern es liegt in der Verantwortung des Fahrers bzw. Halters.
Was mich nur traurig macht, sind solche ignoranten Aussagen.
Auf der einen Seite total "öko", aber ein Auto wird misserabel behandelt und wenn die Bremsflüssigkeit auf den Boden tropft wird mit den Achseln gezuckt und gesagt: "ich kann ja nun wirklich nicht unters Auto schauen".
Da fehlt mir völlig das Verständnis und ich finde, solche Leute sollten kein Auto fahren und erst recht keins besitzen.
So, sorry für den OT, aber ich musste mir mal Luft machen.
14.02.2013 18:53 |
Dr Seltsam
@ Zenobia: Mehr als verständlich, solch Leute würd ich am liebsten aus dem Auto durch den Bus in die Straßenbahn treten. Die Bestättigung für die These das viele gute Autos anhand ihrer Besitzer verstorben sind, wie auch Italeri eindrucksvoll beweist. Als Renaulthändler hat er da sicher mehr als eine Horrorgeschichte auf Lager
@ Bronx: Ich hab aber auch schonmal irgendwo eine Version mit "Fellow" gehört. Ich glaub das kommt vielleicht drauf an wo und wer unter welchem Umstand. Hier z.B. wird sie als "Big Ugly Fat Flying Forttres" bezeichnet. Am zögern des Piloten merkt man aber, dass er fast deine Version genannt hätte

http://www.youtube.com/watch?v=c3m6igaUH-Y
14.02.2013 20:09 |
pinkisworld
WEnn ich das so lese. Ich habe gerade heulend die 100tkm geschafft, dachte eigentlich das ich nächste Woche mal beim Verwerter vorbei schaue
Was würdet ihr dann erst bei meinem Polo sagen, der bei 4000km und bei 7000km nen Motorschaden hatte. (Steuerkette).
Aber er hat nun die 10tkm geschafft. oO
(189 mal aufgerufen)
14.02.2013 20:28 |
Daemonarch
Das wär doch fast typisch für die aktuellen Modelle... 100.000 auf der Uhr, und den 18. Motor drin...
14.02.2013 20:28 |
bronx.1965
Gratulation
Nun kann ich auch deine Erleichterung verstehen
14.02.2013 20:39 |
Dr Seltsam
Der 3. Motor und froh die 100.000 KM geschaft zu haben. Die 60er haben gerade angerufen, Sie und der VW-Käfer wollen das Ereigniss zurück was du geklaut hast
14.02.2013 20:50 |
Lewellyn
Heute auf der A2 bei Hannover die 222.222km mit meinem 318i vollgemacht.
Leider ohne Foto. Läuft wie Uhrwerk. Und seit 130.000 auf Gas.
14.02.2013 20:54 |
Devers
Wenn man öfters einen Motor braucht, als eine Tankfüllung sollte, man die Existenz und Sinnhaftigkeit eines Qualitätsmanagement in diesem Unternehmen doch mal in Frage stellen.
14.02.2013 20:59 |
Dr Seltsam
Haha, der war gut. VAG und Qualitätsmanagment in einem Satz
Insofern, mal sehn wie langsa der aktuelle Motor macht
Irgendwelche Wetten?!
Und Glückwunsch @ Lewellyn
14.02.2013 21:08 |
bronx.1965
120.000?
Gewagt, ich weiß
14.02.2013 21:17 |
V8-Junkie
Doc, die Fistel ist ja fast noch jungfräulich mit 222000 km.
Mein Chevy hat in seinen 34 Dienstjahren nachweislich 660152 km gelaufen.
Wenn er im Frühjahr wieder aus der Rente geholt wird nehm ich die 666666 in Angriff.
14.02.2013 21:25 |
meehster
Ich hatte tatsächlich mal ein Auto, wo das so war. Aber das lag eher an dem Vorbesitzer (Kfz-Meister) als am Auto selbst.
@ Doc: Ich finde es beeindruckend. Sowohl daß Dein Auto so viele auf dem Zähler hat und kein Ende in Sicht scheint als auch wie viele davon auf Deinem Mist gewachsen sind.
14.02.2013 21:59 |
Bayernlover
Zufällig vor sechs Tagen an der Ampel, gekauft im Dezember 2011 mit 116.900km, so viel dazu
(181 mal aufgerufen)
14.02.2013 22:12 |
Dr Seltsam
Weitere Fastschnappszahl, noch 55555 KM bis zur großen 2
Glückwunsch dazu. 
14.02.2013 22:25 |
Bayernlover
Danke danke, am Wochenende kommen wieder 500km hinzu
14.02.2013 22:47 |
där kapitän
Ich gucke auch immer blöd auf die 216.000 meines Vectra B.
Weil er 1999 mit 000.007 irgendwie frischer aussah.
Ich bin im Vectra B Forum auch so ziemlich der einzige User, der noch Erstbesitzer ist. Eine aussterbende Art geworden.
cheerio
15.02.2013 01:25 |
Magnus-Vehiculum
Ich sehe fast tagtäglich Leute, die bitte ihren Führerschein für immer abgeben sollten und ebenfalls, dementsprechend kein Auto mehr besitzen müssten.
Meiner hat jetzt seine 372933 hinter sich gebracht, davon aber nur rund 14000 mit mir seit letztem Juli. Wenns nach mir geht, fahr ich ihn bis zur Million und darüber hinaus weiter, was bei 28000Km im Jahr noch 22 Jahre dauern dürfte. Mir persönlich ist das etwas zu lang und ich würde auch liebend gern, das doppelte im Jahr fahren, wären da nicht doch irgendwo die Spritkosten die mich dabei begrenzen. Von Wartungen und Verschleiß an den jeweiligen Teilen mal ganz abgesehen.
Muss mir wohl mal nen Sponsor suchen fürs freiwillige Vielfahren.
Altes Tachofoto von Spontanfahrt nach Berlin im Anhang
(121 mal aufgerufen)
15.02.2013 08:32 |
Hardy Bensberg
Kompliment! Sehr schön geschrieben; da war das Lesen eine Wohltat!
Ebenfalls schön zu lesen, dass es noch Leute gibt, die ihr Fahrzeug gut behandeln. Das ist irgendwie selten geworden.
Auf die nächsten 222.222, cheerio Miss Fiesta
15.02.2013 09:21 |
blacKnight284
Ach bei 222.222 werd ich auch ein wenig sentimental.
3866 km bin ich ihn noch gefahren. Dann war er verkauft.
Für 2! Scheine. Aber ohne Verkauf meines "alten" 206er wäre halt die Bafög-Rückzahlung nicht am Stück gelungen.
Ein 3/4 Jahr später tuts aber nicht mehr ganz so dolle weh. Neue Autos haben nämlich auch ihren Reiz.
(64 mal aufgerufen)
15.02.2013 09:54 |
Dr Seltsam
@ V8-Junkie : Wie sieht den allgemein die Laufleistungen von Chevies so aus?! Wichtig ist, zumindest aus meiner Sicht, bei der Bewertung von Kilometerständen auch die Berücksichtigung der allgemeinen Laufleistungen dieses Fahrzeuges. Ein alter W-123 Diesel mit 400.000 KM ist etwas völlig normales, während deßen ein gepflegter Fiesta mit so einer Kilometerleistung eine absolute Ausnahme ist.
Schön auch wie neulich ein Fordler sagte, dass Autos wie meins die Fordwerke eigentlich zurückkaufen müssten und für Werbezwecke ausstellen. Aber bevor sowas passiert, steht meiner eher im Guinessbuch der Rekorde mit den meisten gelaufnen Kilometern

Und Black_Knight, meine könnt ich garnich mehr verkaufen. Mal von dem Witzgeld abgesehen was ich da bekomme, der emotionale Wert ist mittlerweile wesentlich zu hoch