27.11.2009 18:17
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Dr Seltsam
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Kommentare (39)
Mal ne ehrliche Frage, besonders an die Leute die vor 1990 oder noch früher Auto gefahren sind:
Wie habt ihr das überlebt
Ich meine, nachdem was man heutzutage in den Medien hört müsstet ihr alle tot sein! Und ihr lebt immer noch! Und das sogar recht gesund! Nicht das ich euch den tot wünsch, nein, so ists nicht, aber irgendwie bringt ihr die Medien schon in die Enge. Ich meine, ihr hattet kein ESP, ABS, ARS und IPS. Keiner hat euch bei Regen den Scheibenwischer angemacht und ihr musstet sogar das Licht selber anmachen was nichtmal in Kurven um die Ecke leuchten konnte. An der Heckklappe hättet ihr euch bös den Armmuskel ziehen können weils damals noch keinen Knopf dafür gab:
http://www.youtube.com/watch?v=N5mYSI5PF0U
Eure Knautschzone war keine Knautschzone sondern mehr so eine Art freundliche bitte an die kinetische Energie nicht voll auf euch einzuwirken wie mein Bild oben zeigt. Sicherheitsgurte waren vor 1970 auch kaum bekannt und den einzigen Sack voll Luft den ihr kanntet, den gabs auf Geburtstagen in rot, blau, grün und andren Farben. Dazu keine Servo und keine Klima. Ich meine, Klimaanlage. Ihr müsst doch im Sommer nicht aus dem Auto ausgestiegen sein, ihr seit rausgeflossen, ähnlich wie der feindliche Terminator in Terminator 2 um euch dann wieder zu eurer alten Form zusammenzusetzen:
Ab Minute 3:30 http://www.youtube.com/watch?v=wxbcICC_014
Also Leute, wie habt ihr früher das gemacht mit dem Autofahren?! Wie habt ihr das überlebt und seit in einem Stück geblieben wo man doch heut schon kreischt wenn ein Auto nicht mindestens 8 Airbags hat?!
Warnung! Dieser Artikel enthält satirische Elemente |






?!
Kommentare: 39
27.11.2009 18:53 |
Emmet Br0wn
Du hast doch auch den Fiesta überlebt
27.11.2009 19:10 |
meehster
Also: Vor 1990 bin ich selbst nicht Auto gefahren, doch mein ältestes eigenes Auto war eine Konstruktion der 1960er. Ich meine, klar, das für meine jetzigen Verhältnisse sehr einfach konstruierte Fahrwerk und 130 PS an den Hinterrädern waren nicht ganz so leicht zu fahren, wenn es etwas flotter sein sollte.
In Kurven um die Ecke leuchten kann ein serienmäßiges Auto übrigens schon seit 54 Jahren
27.11.2009 19:14 |
Emmet Br0wn
Citroen DS?
27.11.2009 19:29 |
pinguino
Auszug aus Wikipedia:
Nicht genug Tote und Verletzte in der Vergangenheit für Dich?
27.11.2009 19:33 |
Dr Seltsam
Mein Gott Pinguino, ich hab extra noch drunter geschrieben das es Satire ist
Könnt ihr Überkorrekten euch nicht irgendwo ein Loch graben und euch dort Gegenseitig mit eurer Spießigkeit aufen Geist gehen?!
27.11.2009 19:36 |
_RGTech
Du warst exakt 25 Minuten zu schnell:
http://www.motor-talk.de/.../...y-crash-schrott-zum-fest-t2485305.html
27.11.2009 19:38 |
SRAM
Indem wir auf der richtigen Seite der Statistik standen:
http://www.bast.de/.../getoetete-grafik.pdf
(Mehr Daten aus destatis und BAST).
Das Risiko pro Kilometer heute getötet zu werden ist achtmal (8-mal !) kleiner als zu der Zeit, zu der ich meinen Führerschein erhielt.
Was überwiegend auf die ganzen kleinen Helferchen, die oben so beiläufig abgetan werden, zurückzuführen ist.
Und das ist gut so.
Gruß SRAM
27.11.2009 19:41 |
pinguino
Heul nicht gleich los, wenn man Deinen Blödsinn anprangert.
Und satirisch wird ein Beitrag nicht, nur weil man Satire darunter schreibt.
Zum Beweis: FY (Satire, Satire, Satire)
27.11.2009 19:44 |
Dr Seltsam
Blablabla, wer vielleicht etwas Intelligenz hätte und sich nicht nur verbal prügeln will würde vielleicht bemerken das ich vom Regensensor bis zum Sicherheitsgurt technische Helfersystem angesprochen habe die bei einigen heute als unbedingt Notwendig gelten.
Der Sinn der Sache war eine Disskusion darüber was wirklich notwendig IST wie Sicherheitsgurt und Airbag und was wohl mehr in Richtung technische Spielerein gehört. Da ich aber in Gegensatz zu euch Telefonbuchlesern nicht im Beamtendeutsch schreiben möchte hab ich das ganze etwas flockiger präsentiert. Wenn man keine Ahnung hat, Klappe halten.
Und jetzt schau dir wieder deine Ausdruckstanzgruppen auf Arte an du Kulturexperte. Oder schreib den 45 Protestbrief über überfahrne Nacktschnecken an deinen Abgeordneten. Oder was solche Unterbeschäftigten Miesepeter wie ihr auch sonst immer zutun habt.
27.11.2009 19:57 |
pinguino
Bist Du jetzt auch noch beleidigt?
Irgendwie find ich das putzig.
Warum hast Du durch Deinen ungerechtfertigten ersten Angriff auf mich ("Überkorrekten", "Spießigkeit") Deine mit Mühe erstellte "Satire" so in den Dreck gezogen.
Warum reagierst Du auf die Unfallstatistik wie ein Vollidiot? Bist doch bestimmt normalerweise keiner.
Das war doch dann genau die Diskussion, die Du mit Deinem Beitrag bezwecken wolltest?
Gruß
pinguino
27.11.2009 20:01 |
dizeldriver
......na,na DR.Seltsam,jetzt wirst du aber selbiges-ist man von dir gar nicht gewöhnt!
.....aber spass beiseite...das komische war ,dass man früher die ganzen spielereien gar nicht vermisst hat-ausser bei mir vielleicht die servolenkung-autofahren war damals viel direkter,klar passierte auch mehr,aber der fahrspass ist bei vielen übertechnisierten autos irgendwie abhanden gekommen.....
27.11.2009 20:08 |
Dr Seltsam
Es regt mich nur auf das man hier wie in vielen andren Foren nichtmal für ne Sekunde etwas inkorrekt werden darf ohne das man sofort irgend eine Moral- oder Wikipediazahlenkeule um die Ohren gehauen bekommt. Man kann nicht mehr einfach sagen "Son scheiss Türke hat mich heute geschnitten", nein, sofort taucht son Vogel mit nem 24 Seiten Manuskript auf das man ein Nazi ist, dabei wollte man nurmal kurz Luft ablassen.
Die Welt wär einfach schöner wenn es Leute wie diesen Pinguheino die sofort überdrastisch reagieren müssen ( Nicht genug Tote und Verletzte in der Vergangenheit für Dich? ) und einem jeden Spass an der Sache versauen ( und dann beleidigt sind wenn man mit gleichen Mitteln zurückschlägt ) . Man hat bald Angst irgendwas ohne seinen Anwalt neben sich zu schreiben, irgendwer oder irgendeine Bevölkerungsgruppe könnte sich ja auf den Schlips getretten fühlen.
In Zukunft lösche ich solche Kommentare einfach die direkt so drastisch-undiplomatisch auftretten und wenn das nichts hilft mach ich den Artikel schweren Herzens dicht. Sollte das nicht helfen, Schade um den Blog, aber das wars dann. Ich hab keine Lust mich für jeden Satz dermal etwas grenzwertiger ist rechtfertigen zu müssen.

Nur übers Wetter zu schreiben macht mir einfach keinen Spass....
27.11.2009 20:14 |
dizeldriver
...ganz deiner meinung...
27.11.2009 20:15 |
pinguino
Also ich weiß echt nicht, was Dir in der Vergangenheit passiert ist, dass Du auf meine Beiträge so reagiert hast.
Ich habe mir mein Urteil über Dich gebildet und lass Dich Schwachkopf nun in Ruhe.
Einfach nur unverständliche und vor allem ungerechtfertigte Anschuldigungen Deinerseits.
27.11.2009 20:23 |
Dr Seltsam
Ich reg mich jetzt einfach nicht weiter auf und freu mich über meinen High-End Laptop der brandneu unter mir grad von mir benutzt wird. Der Tag war einfach zu geil um sich jetzt den Abend versauen zu lassen.
Und morgen fahr ich einfach so durch die Gegend, immer mit 3 KMh zuviel und freu mich dabei darüber wiesehr sich einige jetzt wieder aufregen würden wegen Umweltschmutzung und Stuff
27.11.2009 20:44 |
tomtomdollar
Hi Doc Seltsam...
deiner Frage entnehme ich daß du wohl eher zur jüngeren Autofahrergeneration gehörst ...
also erst mal freut es mich, daß sich überhaupt noch jemand für uns Dinosaurier des Verkehrswesens interessiert und dafür daß es auch ein Leben vor dem Bordcomputer gab.
Zu deiner Frage nach dem Überleben kann ich Dir sagen daß uns Mutter Natur, wohlwissend daß die elektronischen Helferlein erst viiieeeeel später im Automobilbau Einzug halten werden, etwas mit auf den (Autofahrer)-Lebensweg gab was wir damals Popo-(A....)-Gefühl nannten, welches uns zu maßvollem Umgang mit Gas, Kupplung(weiß einer von den Automatikfahrern was das ist?),Bremse und auch der Lenkung mahnte. Ich selbst erlebte den Siegeszug der Scheibenbremse und den schleichenden Tod der Trommelbremse als großes Privileg, da mir bei Überlieferungen meiner Vorfahren, von "Wurfankern" und "fußraushalten zum bremsen", mächtig Angst und Bange wurde.
Die von dir erwähnten Sicherheitsgurte baumelten lange Zeit nur als schmückendes Detail in den Fahrzeugen herum, erst als es dem Gesetzgeber dämmerte, daß auf diesem Planeten gewisse Resourcen auch mal knapp werden könnten, wurde die Anschnallpflicht eingeführt um denselben eine Daseinsberechtigung zu verschaffen
... und Knautschzonen waren in dieser Zeit ohnehin äusserst unerwünscht da diese unsere, damals hochtechnisierten und raffiniert ausgeklügelten, Airbags ausser Betrieb gesetzt hätten, die wie folgt funktionierten: Man besorgte sich im gut sortierten Spielwarenhandel einen Luftballon und trug diesen während der Fahrt im Mund.Erfolgte jetzt ein Aufprall, rammte die äusserst stabile Lenksäule das Lenkrad mit großer Wucht gegen den Brustkorb des Fahrers, wodurch die in der Lunge befindliche Luft über den Mund in den Luftballon gedrückt wurde, Dieser sich aufblähte und somit den Kopf vor einer Kollision mit dem Armaturenbrett schützte!!!
Zugegeben, das fehlen einer Klimaanlage war schon irgendwie lästig,... aber der versierte Autofahrer wusste sich auch hier Linderung zu verschaffen, indem er sich im Sommer einfach eine Beifahrerin mitnahm, die konnte ihm dann einen ...äähh ... ??? ... Wind ... oder so, weißichgarnichtmehristschonzulangeher
...
Jaaa, das waren noch Zeiten (schwelg) ... als man noch nach Herzenslust driften und mit den Reifen quietschen konnte ... ein Intervallwischer noch richtiger Luxus war ... und eine Autoreparatur noch weitestgehend nur nach einem großen Hammmer verlangte ... sie werden nie wiederkommen
Warnung: Dieser Artikel enthält keinerlei Satire, ist Todernst
27.11.2009 20:44 |
VLau50
Jungs, wo ist das Problem?
Jeder, der irgendeine Meinung öffentlich äußert, muss mit Reaktionen rechnen, die nicht seinen Wünschen entsprechen. (Beachte: .. "muss" .. "rechnen" .. !!)
Und wer sich selbst als Satiriker betätigt, muss das erst recht in Kauf nehmen.
Aber du hast es wahrscheinlich schon vorher geahnt, dass dir jemand so gegen deinen Strich antworten würde, so dass du schon sauer warst, bevor es überhaupt eintrat.
Und:
Wieso nicht satirisch antworten auf eine von dir weniger erwünschte Sichtweise?
Und:
Wieso sollen in einer Kommentarfolge nicht auch mehrere Perspektiven nebeneinander laufen können?
Dr.Seltsam, warte doch mal, ob nicht jemand anderes an deiner Stelle in deinem Sinne reagiert. Dann wird die ganze Geschichte interessant und du kannst dich entspannt zurücklehnen.
27.11.2009 20:50 |
Dr Seltsam
Vlau 50, mir gehts um ne ehrliche Disskusion und nicht um Zahlenklugscheisserei mit Beleidigung hintenrum weil man nichtmal genuch Eier in der Hose hat wenigstens offen zu sagen das man die andre Meinung scheisse findet. Wenn ich finde das jemand Mist redet dann sag ich ihm das und komm nicht so mit "Sind das etwa nicht genug Tote?" daher. Das klingt ja direkt als wär ich an all den Verkehrstoten schuld und das nur wegen meines Artikels.
Ansonsten, mehr so Beiträge wie tomtomdollar oder eben von dir VLau, irgendwo noch Neutral aber doch offen sagend was man will. So geht das
27.11.2009 21:01 |
Reachstacker
Na ja ich habs fahren im zarten Alter von 14 angefangen.
Meiner Mutter ihren Lloyd, Hausherrn seinen Borgward Kipper in der Kiesgrube, eigenes Moped ohne Führerschein.
Vor 1990 war das auf jeden Fall, eher so um 61.
Mir hat nix gefehlt von dem was es Heute gibt, ich hatte über die Jahre weder mehr noch weniger Unfälle.
Meine 2 schlimmsten Unfälle mit Krankenhausaufhalt: ich mit dem Fahrrad übern Käfer gefahren, da hätte mir das moderne Gedöns auch nix geholfen.
War sein Fehler er bog einfach links vor mir ab...
Der zweite war mein Onkel der einen Mercedes Kipper Nachts im Regen auf den Kopf gestellt hat, 6 Tonnen Kalksäcke überall. Die Fehler: Er war nach 15 Stunden Arbeit total übermüdet, Reifen hatten kein Profil mehr, so kriegte er und der Chef beide eine Geldstrafe und ich ein gebrochenes Schlüsselbein. Auch da hätte das moderne technische Gedöns nicht viel geholfen... Ansonsten nur das übliche im Jugendlichen Leichtsinn, ein paar mal hier und da (meistens im Schnee) in den Graben gefahren.
Das einzige das ich nicht wieder fahren würde war ein 10 Tonner MAN Kipper ohne Servolenkung, das war zuviel des Guten. 
Es stimmt zwar das in den Fahrzeugen weniger Sicherheit war und es mehr Tote gab aber nicht alle Verringerungen von tödlichen Unfällen geht aufs Konto moderner Sicherheitseinrichtungen.
Die meisten Unfälle werden vom Fahrer verursacht. Die 4 Kinder die in Wolfsburg mit den Nagelneuen VW gestorben sind zeigen das sehr klar.
Ein grosser Teil der Unfallverringerung geht auf Erziehung (oder Umerziehung) zurück, andere Methoden im Strassenbau, Viel weniger Motorräder, keine Tolerierung von Betrunken fahren (in den 50ern war jeder zweite mitten am Tag besoffen).
Fast jeder Tödliche Unfall in meinem Dorf war durch einen betrunkenen Fahrer verursacht, der auch oft der war der gestorben ist. In den USA war das auch so. Die Statistiken schnelzten immer Freitag Nacht auf Samstag Morgen in die Höhe.... Damals war auch wesentlich mehr Platz auf den Strassen, man konnte Rasen wenn man wollte.
Ein anderer Unterschied ist das Heute jeder mit dem Auto aufwächst, man ist sich den Gefahren mehr bewusst. Damals haben viele den Führerschein erst mit 30 oder später gemacht.
Persönlich würde ich mir durchaus ein Auto dieser Zeiten kaufen und damit Täglich fahren, ich sehe die nicht als Unsicher an.
Wieviel Sicherheit braucht man? Wieviel Staatsbevormundung will man ertragen?
Das ist alles Gewohnheitssache. Einer der schon 20 Jahre in Bautzen sitzt fühlt sich dort wesentlich sicherer als ein lebenslanger Wanderer der auch im dunklen Wald friedlich und ohne Angst schlafen kann, obwohl er weiss das ein böses Tier ihn einfach auffressen könnte, der Zuchthäusler kriegte im dunklen Wald wohl einen Nervenzusammenbruch ob des Mangels an Sicherheit.
Fazit: Ich wünsche mir das die Sicherheits Nazi's (amerikanischer Ausdruck, hat nix mit Parteizugehörigkeit zu tun) ihren Unfug in einem Land treiben wo ich nicht wohne...
PS: Klimaanlage würde ich mir doch Nachträglich einbauen lassen in meine 1959er Isabella.
Nur zum Spass:
Lloyd Kombi und unser erstes Auto ein Lloyd Alexander TS das war damals totaler Luxus.
Gruss, Pete
27.11.2009 21:25 |
DAiMA
Erst Hirn einschalten,dann starten.
So habe ich es, zumindest meistens, gemacht.
Dr. Seltsam
Ich habe verstanden was du zum Ausdruck bringen wolltest. Stay cool.
tomtomdollar
P.S.
Bin ich nicht ganz unglücklich über die vielen Helferlein, die auch die anderen
Verkehrsteilnehmer an Bord haben.
27.11.2009 21:38 |
tomtomdollar
Hey Dr Seltsam...
um Zahlenklugscheißerei aus dem weg zu gehn vergiss Wikipedia und probiers mal bei www.stupidedia.org ...
ist echt der Brüller
gruß tomtom
27.11.2009 23:01 |
XC70D5
Airbags, ABS etc., aber keiner fragt nach Brainbags und AntiBabbelSystemen...
Gruß
Martin
Ohne ABS, ESP und Klima "groß geworden".
27.11.2009 23:28 |
UHU1979
Meine Erfahrung mit einem Modell aus der Vergangenheit hatte ich ja in meinem Blog ja schon einmal beschrieben: http://www.motor-talk.de/.../eine-nostalgische-erfahrung-t2238585.html
Das Hauptproblem in der modernen Sicherheitstechnik und den Fahrerassistenzsystemen sehe ich in dem "Gefühl der Sicherheit vermitteln", die aber teilweise nur vorgetäuscht ist, da es nach wie vor die Grenzen der Physik gibt. Oftmals liegt der Grenzbereich höher und kleine Fehler werden dem Fahrer nicht mehr vermittelt (ESP macht das schon ...), andererseits wird der Grenzbereich schmaler: Wenn ESP die Sache nicht mehr retten kann, schafft es der Fahrer meist auch nicht mehr ...
28.11.2009 00:00 |
DerOppel
Aus meiner Sicht dürfte das konsequente Vorgehen gegen Alkohol im Straßenverkehr mehr zur Verkehrssicherheit beigetragen haben, als jedes Fahrsicherheitssystem ...
In den 50er - 70er Jahren war es absolut usus, am Wochende besoffen von der Feier nach Hause zu eiern. Das war damals ein absolutes Kavaliersdelikt - da muss man nur mal die Eltern/Großeltern fragen.
Das ganze Elektronikgedöns wird immer so dargestellt, als würde dieses praktisch gratis mitgeliefert. In Wirklichkeit aber muss man den ganzen Kram zwangsweise teuer bezahlen, was dazu führt das Autos mittlerweile unverschämt teuer geworden sind ... 50.000 Mark für einen Golf, geht's noch?!?!?
28.11.2009 00:36 |
emil2267
ich hatte mal nen winter (1998/1999) lang nen 1971er trabant 601 universal hycomat,der hatte sogar nen automatisiertes schaltgetriebe,easytronic oder wie das jetzt heisst
dazu gabs vier trommelbremsen,die applaus spendierten,wenn man gefahrensituationen auch ohne grössere verzögerung meisterte,abs war auch an bord,alles blockierte sofort
ne sicherheitslenksäule gabs auch,welche ich allerdings mit dem riesigen recht harten buslenker kurz über meinen oberschenkeln nie brauchte
sehr sympatisch fand ich die scheibenwischwaschautomatik,die sah dem choke-hebel sehr ähnlich
man hat ihn auch gezogen & über einen unterdruckschlauch an dem hebel & einem anderen der zu den düsen ging,kam die plörre irgendwie auf die scheibe
wischwasser war in nem grossen becher,der mit coca cola-aufkleber recht lässig im motorraum aussah
sensationell waren die reifen beim kauf (musste 20 märker abdrücken,da vorbesitzer noch ASU machen musst),pneumant-diagonalreifen die wahrscheinlich mindestens so alt waren wie das auto selbst & bestimmt noch mehr profil hatten,wie die damals aktuellen good year winterschlappen nach der saison
gestaunt hat nen polizist auch mal über den sanikasten,der noch von 1970 war & beipackzettel,sowie ne recht schöne bedienungsanleitung beinhaltete (allerdings aktuell akurat befüllt)
das beste war aber immer noch der damals auch schon fast 30 jahre alte alumnium-zündschlüssel,der mir tollpatsch natürlich schon nach einigen tagen im zündschloss abbrach,aber gott sei dank hatte jedes schloss seinen eigenen schlüssel & das lenkradsperrenfreie schloss liess sich auch mit dem abgebrochenen rest im schloss & nem schraubendreher drehen
ich hatte mal gedacht,dass die zylinderkopfdichtung durchgebrannt war,da die sch... kiste plötzlich mal abtourte & nur noch auf einen zylinder lief
hab nicht mal nachgeguckt,hab die kiste grad stehen lassen & bin mit strassenbahn weiter gefahren
nen tag später bin ich mit werkzeug angerückt & hab gesehen,dass es nur die zündkerze ausm gewinde gedreht hat
war aber auch die einzige grössere panne & ausserdem hats auch nie reingeschneit & die heizung ging auch
28.11.2009 00:55 |
Honkie2
Cooler Artikel, deine Frage habe ich mir auch schon oft gestellt - bei dem übertriebenen Medien-Hype über ESP und Co. Selbst der 45PS Smart wird ohne ESP zum unfahrbaren Geschoß - Ja ne ist klar.
Ich habe in einem 10 Jahre alten Polo Classic das Fahren gelernt. Ohne ESP, ABS, ASR und Co. Lediglich eine hydraulische Servo und ein Fahrerairbag waren mit an Board. Überlebt habe ich das ganze auch und ich muss sagen, erst in so einem Auto lernt man Auto fahren - da hat man das Gefühl selbst zu fahren. Man konnte die Straße spüren, die Lenkung war direkt und das Hochdrehen des Motors wr mit extremen Lärm (= Sound
) verbunden.
Meine Erfahrungen mit dem Polo möchte ich nicht mehr missen, da die Zeit echt lustig war und man nun weiß, wo die Unterschiede zwischen einem alten und einem modernen Auto liegen. Wie habe ich früher immer zu meinem Kumpel gesagt, der 1er gefahren ist: Der Polo hat noch Rennfahrer-Style.
(Ohne Fahrhilfen
)
Mfg
Honkie2
P.S. Das effektivste Sicherheitssystem hatte auch das erste Auto: es nennt sich menschlicher Verstand - mehr braucht man nicht.
28.11.2009 01:09 |
Honkie2
Ich muss noch etwas ergänzen: Wenn man vernünftig fährt, braucht man ein ESP nie im Leben bzw. extrem selten. Das Ding ist doch eh nur für den Notfall gedacht. Genau wie ABS. In den Medien wird es jedoch so verkauft, als bräuchte man es zum fahren - so ein Quatsch! Ich unterstütze Dr. Seltsam voll in seiner Meinung. Das die Anzahl der Verkehrsopfer so drastisch runter ging, lag an den Fortschritten im Karosseriebau, den Sicherheitsgurten und an der Tatsache, dass z.B. einzelne Komponenten (Bremsen) besser wurden.
Ein ABS ist echt sinnvoll (speziell in Gefahrensituationen) - ESP jedoch kann man sich bei schwach motorisierten Autos schenken. Mir hat es zwar auch schon mal unter den Arm gegriffen, aber die Frage nach dem Warum stellte ich mir dabei nicht.
Mfg
Honkie2
28.11.2009 08:27 |
Dr Seltsam
Ich muss sagen, tomtomdollars Definition des alten Airbags finde ich mehr als Genial
, damals hochtechnisierten und raffiniert ausgeklügelten, Airbags ausser Betrieb gesetzt hätten, die wie folgt funktionierten: Man besorgte sich im gut sortierten Spielwarenhandel einen Luftballon und trug diesen während der Fahrt im Mund.Erfolgte jetzt ein Aufprall, rammte die äusserst stabile Lenksäule das Lenkrad mit großer Wucht gegen den Brustkorb des Fahrers, wodurch die in der Lunge befindliche Luft über den Mund in den Luftballon gedrückt wurde, Dieser sich aufblähte und somit den Kopf vor einer Kollision mit dem Armaturenbrett schützte!!!
Übrigens, an die Freunde der Trommelbremse, mein Fiesta HAT noch Trommelbremsen. Zwar nur hinten, aber er Trommel bremst definitiv noch damit und das nicht schlecht. Somit haben Trommelbremsen also zumindest bis in das Jahr 2001 noch Verwendung gefunden, da nämmlich lief erst das technische Konzept meines Fistels aus
Und ich glaub auch, dass man mehr von Straße mitbekommt ist ein Sicherheitsplus bei alten Autos. Ich erinner mich das ich mal einen brandneuen Panda als Leihwagen hat während meiner eine neue Frontscheibe bekam. Mit dem Panda bin ich dann auch fast direkt in der ersten harten Kurve umgekippt weil ichs einfach noch vom Fiesta gewohnt war das er sich neigt wenn er anfängt "über Gebühr" in der Kurve belastet zu werden. Der Panda hat sich überhaupt nicht geneigt. Der wollt direkt kippen. Zum Glück gabs da noch den Blick auf den Tacho der zeigt das ich zu schnell war für die Kurve *schweingehabt
*
28.11.2009 12:48 |
emil2267
bin bis vor 2,5jahren 5jahre lang nen audi 80 1.8S gefahren,der hatte vorne einfache bremsscheiben & hinten trommeln unter seinen 14zoll räderchen,der hat mit seiner knappen tonne lebendgewicht auch immer verhältnismässig gut verzögert
das einzige was genervt hat,war dass man sie ab & an mal aufmachen musst & vom bremsstaub befreien,aber immer noch besser wie die anfälligen scheibenbremssättel der älteren vw/audi-generationen,bei denen sich doch recht gern mal der feststellmechanismus fest frisst
28.11.2009 15:45 |
zxcoupe
Genau so ist es!
Und wie man hier im Sicherheits-Forum etc. lesen kann gibt es aber genug Experten die ihren extremen Fahrstil dementsprechend anpassen - nach dem Motto "Ich fahr einfach mal zu schnell in die Kurve bei starkem Regen - das ESP wird's schon regeln!".
Was sicherlich an folgenden Faktoren liegt:
-Die Führerscheinprüfung und Fahrausbildung (Theoretisch u. Praktisch) ist heute etwa 10x so Umfangreich wie sie es vor 20-30 Jahren mal war
-die Autos sind heute um einiges Größer und dementsprechend auch mit mehr Knautschzone ausgestattet (heutiger VW Polo ist größer als damaliger Golf!)
-Es gab damals noch unbegrenze Landstraßen(!)
-Damals war Alkohol am Steuer "standard" und wurde nichtmal richtig überprüft (das Thema kam in letzter Zeit öfter im Familien- und Bekanntenkreis auf, Ergebnis war das selbst die Polizei sich damals "einen" nach Dienstschluss genehmigte und danach besoffen nach Hause fuhr. In jeder guten mittelständichen Firma brannten sich die Mitarbeiter nach Feierabend ordentlichen einen - und fuhren dann natürlich selbst nach Hause...)
-Weniger Autos auf den Straßen bedeuteten eben auch weniger Stau, weniger Kontrollen und mehr Leute die dementsprechend schnell fuhren
-Auch die aktuellen Sicherheitssysteme tragen unterstützend dazu bei die Todeszahlen zu senken!
Auszug aus Wikipedia:
Jegliche Behauptung allein die Sicherheitssysteme im Auto würden Unfälle verhindern und für die Senkung der Unfallzahlen seit 1970 verantwortlich sein ist reinster Quatsch!
So mancher fühlt sich heutzutage gerade durch die Sicherheitssysteme zu sicher und verursacht gerade deshalb einen Unfall!
EDIT: Zu den Gutmenschen die einen lustigen und gelungenen Blogartikel mit ihren falschen Fakten und ihrem dämlichen Gesülze vollspammen fällt mir echt nichts mehr ein - mit eurem Verhalten dem Dr. Seltsam gegenüber habt ihr euch ja selbst zum Volltrottel degradiert!
28.11.2009 15:55 |
RedDragon220
Hey Dr. Seltsam,
wie du durch meinen Blog weißt, fahre ich auch ein Dinosaurier des Automobilverkehrs.
Im Vergleich zu dem anderen Passat mit großen Knalltüten, den Fahrer würgenden Gurten und Beamtenbremsanlage (ABS) vermisse ich diese in meinem keines wegs, da ist das noch Auto fahren pur. Man muss eben noch selber Auto fahren können.
Aber die Idee mit dem Airbag von tomtom gefällt mir, müsste ich doch glatt mal ausprobieren.
Liebe Grüße,
Torben
28.11.2009 16:11 |
Dr Seltsam
Noch ne Zahl von mir die ich neulich gelesen habe, 40% aller Unfälle passieren auf Landstraßen. Das ist fast die Hälfte. Warum, weshalb und wieso kann sich vermutlich jeder denken, hohe Geschwindigkeit, enge Kurven, keine bauliche Trennung der Fahrspuren -> Bumskrawums.
Und Red, so alt is deiner nicht, wir hatten in unsrer Familie mal nen 2B als Familienkutsche. Der müsste noch vor deinem Tiger gekommen sein
Göttliches Familienschlachtschiff und die geilste Karosserieform die ich bisher bei einem Kombi gesehen hab.
28.11.2009 17:02 |
Honkie2
@zxcoupe
Du triffst den Nagel auf den Kopf - die Auswirkungen vom ESP werden extrem übertrieben. Die Leute wissen nur, dass sie das System schützt, haben aber keine Ahnung, in welchen Bereichen es helfen kann. Beim BMW Fahrertraining habe ich mit dem Instruktor über die Grenzen des ESP geredet und er erklärte mir, dass ein ESP bei idealen Bedingungen einen Geschwindigkeitsüberschuss von etwa 10% ausgleichen kann. Das bedeutet: wenn für Auto xy das maximale Kurventempo 100km/h ist und man mit 110km/h in die Kurve reinfährt (man befindet sich bereits im "Grenzbereich"), dann kann das ESP den Wagen noch vor einem Abflug retten. Alles drüber hinaus ist nicht garantiert.
Auch in Autozeitungen wird das ESP zu hoch bewertet, z.B. lese ich häufig folgendes: "Der Wagen ist sehr sicher und untersteuert im Grenzbereich, wo er sanft vom ESP abgebremst wird." Na gut, also mit 150km/h in die BAB-Abfahrt => Untersteuern => ESP => BAAAAAAAM!
Ah ja, das Zitat ist auf die physikalischen Grenzen beschränkt.
Ich fordere eine bessere Aufklärung über Sicherheitssysteme, damit sich der Spieß nicht umdreht. Oftmals würde das ESP auch helfen, nur reagieren die Leute falsch. Person xy fährt zu schnell in die Kurve (ESP könnte locker helfen), jedoch gerät der Wagen aufs Bankett, weil der FahrerIn nicht richtig lenkt bzw. die Fuhre im Grenzbereich nicht unter Kontrolle hat.
Ein Fahrertraining nach dem Führerschein sollte verpflichtend sein. Das wäre dann mal eine Regelung, die wirklich etwas bringt. Ich fand das BMW Fahrertraining in der Hinsicht echt klasse. Man hat alle Übungen mit und ohne Sicherheitssysteme (ESP und ABS) gemacht und somit deren Wirkung gesehen. Somit bekommt man ein Gefühl für die Helferlein - zudem konnte man den halben Tag 130i fahren.
*habenwill*
Mfg
Honkie2
28.11.2009 18:05 |
Trackback
Kommentiert auf: Honkie's Blog:
Das ESP - Lebensretter oder Übertreibung?
[...] Hallo Leser,
als ich gestern wie gewohnt bei Motor-Talk unterwegs war, bin ich auf einen Artikel von Dr.Seltsam gestoßen, der die Entwicklung des Automobils in Hinblick auf dessen Sichheit hinterfragte. [...]
Artikel lesen ...
29.11.2009 22:10 |
STFighter
Mein 124er Bj. 87 hat zwar ABS udn Scheibenbremsen rundum (sogar innebelüftet^^) und verzögert von 220 auf 100 exzellent (ein Oberlehrer hat sich wieder auf die linke Spur gesetzt, ohne blinken natürlich!)...aber da bin ich dann doch recht froh übers ABS.
Aber ASR und ESP...okay, im Scirocco 3 mit dem 170 PS TDI den ich als Mietwagen vor nen paar wochen hätte, wär ich ohne ESP vll sogar abgeflogen (das hat in einer Kurve heftigst angefangen zu regeln). Das hat der 124er aber nicht. Der 124er (und auch der 190er) kündigen den Grenzbereich an, er wird leichter und fängt gaaaaanz leicht an zu rutschen...das gibts heut nich mehr oft.
PS: Es gibt heute auch noch autos die Trommelbremsen haben
Der Ford Ka bzw. Fiat 500, haben beide in den kleinen Motorvarianten noch Trommeln. Sogar der MK7 FoFi hat noch Trommeln. Und ich muss ganz ehrlich sagen, hätt ich das Geld, würd ich den 124er in die Garage stellen und nen FoFi fahren...entweder mit dem 90 PS TDCI oder dem 120 PS Benziner...beides absolute Spaßgeräte
01.12.2009 14:13 |
XC70D5
Früher haben die Reifen gequietscht, heute geht die ESP-Lampe an, macht für mich keinen Unterschied
...außer das ESP ist zu "smooth" eingestellt und beginnt schon zu regeln, wo der Spaß eigentlich erst anfängt
Gruß
Martin
02.12.2009 12:00 |
Pingback
Kommentiert auf: Pixelfeuer - das Alltags Fotoblog » Na wenn es Spaß macht
28.11.2010 22:33 |
Trackback
Kommentiert auf: Dr Seltsam:
10 Sekunden
[...] auf Zulieferungskurs kam.
Zum Thema leben ohne Helferlein hatte ich übrigens schonmal einen Blog
http://www.motor-talk.de/.../mal-ne-ehrliche-frage-t2484983.html
[...]
Artikel lesen ...
28.11.2010 22:57 |
NoNameHR
Ich hab das ganze nun mal grob überflogen.
Scheibenbremse oder Trommel hinten ist bis zu einer bestimmten Leistung sowieso egal . Der Grossteil der Bremskraft liegt sowieso an der Vorderachse an.
Das Problem mit den Sicherheitsfeatures liegt doch viel mehr beim Bediener. ESP wird als Lebensversicherung gesehen oder manche Wissen noch nichtmal was ESP eigentlich macht. Meine Freundin wunderte sich auch das beim Polo auf verschneiter Strasse immer eine Lampe blinkte . Das war das ESP was ständig eingegriffen hat.