MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

Dr Seltsam

Geschlossen-Wir danken für ihre Treue

28.02.2013 11:42    |    Dr Seltsam Dr Seltsam

sperresperre

Guten Tag werter Gemeinde, Freunde, Förderer und Feinde :D

 

Einige von euch wurden heute persönlich angeschrieben, mit einer für euch vielleicht etwas komisch klingenden EMail die meine private EMailadresse enthält. Und ich bitte erstmal zu entschuldigen das ich nicht jeden angeschrieben habe, aber bei 144 Freunden in meiner Freundesliste wär das sonst etwas außer Kontrolle geraten und ich hät den totallen Mailkoller bekommen.

 

Der Grund meines schreibens und meines letzten Blogs hier ist, dass ich mich von Motor-Talk zurückziehen werde. Ich mach den Laden hier dicht, dass wars, gute Nacht Kinder. The show ist over, geht nach Hause und werft euer Popcorn bitte nicht auf den Fußboden. Zumindest hier. Den wie ihr dieses Theater verlasst, so geht bitte einmal quer über die Straße und geht hier hinein:

 

Wer wissen will wo ich bin, PN an mich :)

 

Den dort geht die Show weiter. In bewährter Qualität werde ich euch demnächst an anderer Stelle mit dem Wahnsinn des Alltags füttern und euch diversen Blödsinn auf alberne Weise servieren sowie das Neuste rund um den blauen 99er Fiesta. Es sind auch noch ein paar andere Dinge in der Pipeline, diese sind aber im extremen Planungsstadium und daher noch nicht spruch und somit erwähnungsreif.

 

Warum nun aber dieses ganze Theater und was soll das überhaupt?!

 

Nun, in letzter Zeit häuften sich Vorfälle und Dinge, mit denen ich auf MT nicht zufrieden war. Andere wie z.B. Norske haben deswegen schon die Reißleine gezogen. Sei es die mit VAG vollgemüllte Startseite, sei es die mieserabele Programmierung wegen der immer noch viele Schaltflächen für mich hier schlecht bis eingeschränkt funktionieren. Zudem wies mich Dan neulich noch auf den Paragraphen 6 der AGBs hin, dass meine Werke mir nichtmal völlig allein gehören.

 

Nun, damit ließe sich vielleicht noch leben. Aber letzten Dienstag ist etwas passiert, was für mich persönlich das Glas vollmachte und das Gebäude sprengte. Irgend ein User hatte im V und S einen Thread aufgemacht, in dem es darum ging das laut einem Professor der TU-Dresden das Bewegen des Autos noch zu teuer sei. Soweit so schlimm. Meehster war hier die Erste die sich zu Wort meldete und wir wissen ja alle das Meehster teilweise manchmal sich etwas komisch ausdrückt und auch komische Ansichten hat.

 

Das ist übrigens nicht böse gemeint liebe Meehster, ich selber bin ja auch des öfftren ein schräger Vogel ;) Man kann sogar sagen, Meehster machte an diesem Tag trotz ungelenkter Formulierung alles richtig, den ihr Posting das in etwa "Noch ein Grund diese Ökofaschisten nicht zu wählen" lautete bekam im Endeffekt über 25 Likes was eine ganze Menge ist. Noch dazu ergab sich daraus eine friedvolle und lebendige Diskussion, in deren Verlauf sie noch einiges an Zustimmung einsammeln konnte.

 

Nach über 5 Seiten stieß ich dann hinzu und plötzlich. Fehlte das F-Wort. Ein werter Herr twindance war auf die schlaue Idee gekommen nach über 5 Seiten einfach den Beitrag von Meehster zu zerpflücken und alle darauffolgenden ebenfalls. Dabei war alles friedlich und freudvoll. Vielleicht etwas drastisch, aber naja, dass gehört dazu zu einer lebhaften Gesprächsrunde.

 

Da ich es also etwas sinnlos fand, so spät noch eine Gesprächsrunde zu zerpflücken die nochdazu eben freudvoll verlief und somit auch nachfolgenden Usern den einstieg unnötig erschwert, fragte ich mal freundlich was das bitte bringen soll. Eine echte Antwort erhielt ich nicht, sondern umgehend einen 36 Stunden Ban von MT. Noch dazu mit dem schönen Bild was ihr oben bewundern könnt bzw dem lakonischen Satz "ich könnt ja einen neuen Märtyerthread im Sagts uns! eröffnen".

 

Für mich klingt das ehrlich nach "Halt die Fresse und misch dich nicht ein du Idiot. Ich bin hier der Chef und du hast gefälligst zu parieren." Da ich hier allerdings weder in einem Rang noch einem Dienstverhältnis angestellt bin und auch nicht gerade als streitsüchtig bekannt, sehe ich das besonders in diesem Kontext absolut nicht ein, noch dazu mit den darauf folgenden Maßnahmen.

 

Und nein, ich will keinen Sonderstatus wegen meines Namens oder wer ich bin und wie bekannt ich hier bin. Ich finde nur es kann nicht sein, dass ein Moderator einfach zwei als friedfertig bekannten Usern hier so dermaßen übers Maul fährt. Und damit ist die Kiste für mich voll.

 

Schon länger hab ich mir das Spiel angesehen und fand die Art wie hier moderiert wurde immer unerträglich. Es gibt gute Mods wie z.B. AndyRX, aber es gibt zunehmend viele Mods die völlig aus dem Ruder laufen, noch dazu der tolle Herr Twindance. Im V und S findet eigentlich keine Moderation mehr statt, mehr ein willkürliches durchwalzen.

 

Namentlich bekannte Trolle wie waldfee2000, xmisterx und brunolp die dafür bekannt sind immer wieder Streit und Ärger zu verursachen laufen ungehemt und frei durch MT und setzen teilweise einen Thread nach dem anderen in Brand. Verdrehen von Aussagen und gezielte Provokation sind ihr Tagesgeschäft. Hier macht die tolle Moderation aber rein garnichts und sitzt mit den Händen in den Taschen genüsslich im Liegestuhl.

 

Irgendwann wenn der Thread dann völlig abgefackelt ist, wird ein Schloss dran gehangen und der Zirkus zieht zum nächsten Ort. Für mich ist das keine Moderation, für mich ist das eigentlich schon Sabotage. Aber dafür natürlich dann an anderer direkt mit dem Knüppel voll drauf. Mal davon abgesehen das ich eine zunehmende Tendez sehe, dass die Moderation immer parteischer wird, was ich der selber mal als Mod in einem kleinen Gamingforum gearbeitet habe für ein Unding halte. Gerade im V uns S sind zunehmende Tendenz zu beobachten wie die Mods wie u.a. Tecci und MartinSHL auf die Seite der TL-Freunde schlagen.

 

Ich könnte jetzt noch viel mehr sagen, noch viel mehr tun und viel mehr reden. Aber mein Standpunkt ist hiermit klar und auch was ich machen werde. Ich lade alle nocheinmal ein, mir zu folgen sofern weiterhin Interesse an meinen Ausführungen besteht und danke allen die nicht folgen wollen für ihre langjährige Treue.

 

Dieser Schritt viel mir nicht leicht, es ist die Aufgabe eines eigentlich liebgewonnen Hauses. Aber ich sehe hier keinen Sinn mehr. Ich möchte mich nicht in meinem Blog verkriechen, ich möchte nicht weiter zusehen wie dieser Platz der fast 4 Jahre lang täglich meine Lieblingsseite war weiter den Bach runtergeht, wie hier immer mehr alles richtung billig und Chaos rutscht.

 

In diesem Sinne, ich bin dann jetzt woanders. Und vielleicht sieht man sich. Euer Dr. Seltsam und sein blauer 99er Ford Fiesta.


26.02.2013 11:23    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (80)

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Normalerweise wer mich kennt der weiß, Neuwagen sind eigentlich Sachen womit man mich jagen kann. Es gibt da eigentlich nix was mich wirklich reizen und locken kann. Technische Spielerein brauch ich nicht und alles andere gibts auch auf dem wohlsortierten Gebrauchtwagenmarkt. Von teuer bis billig, von stark bis schwach. Bleibt eigentlich nur noch das Design und auch hier vermasselts der moderne Neuwagen quer durch die Bank.

 

Natürlich, ja. Es gibt Neuwagen die gefallen. Aber die sind entweder sehr teuer (Jaguar) oder fallen Weg weil ich mit dieser Marke böse aufs Maul gefallen bin (Ford). Daher ist das Thema moderne Autos etwas, was ich mehr am Rand mitverfolge. Will ich Autos sehen die mich begeistern und die ich mir vielleicht auch kaufen will/kann, so grab ich eine meiner vielen Youngtimerzeitungen aus.

 

Bis jetzt. Vor einigen Tagen war auf Youtube mal wieder so ein grobmotorisch verpixelter Werbebanner, da meine Datenleitung manchmal zum Dosentelefon mutiert. Irgendwas weißes flitzte da durch eine Reihe von aufblitzenden Kameras. "Meh, was is das jetzt wieder fürn Eimer?" dacht ich mir. Aber da ich grad langeweile hatte, hab ich mal draufgeklickt. Autos zieht mich eben an.

 

Das erste was mir aufviel: Es handelt sich um einen Peugeot. Das zweite was mir aufviel: Es war ein sportlicher Franzose. Genauer reden wir hier vom neuen Peugeot RCZ. Das sportliche Modell aus dem Haus mit dem Löwen. Und das wichtigste von allen: Es war kein designtechnischer Unfall, sondern ausgesprochen hübsch.

 

Statt des üblichen 0815 "böse Guck" Blick vorne den heutzutage mittlerweile jeder Rollator haben muss, grinst der RCZ leicht herrausfordernd aus seinen zwei Scheinwerfern. Hatte der Alte RCZ dort noch eine etwas dicke Plastiklippe, so wirkt der Neue jetzt richtig gehend freundlich und doch nicht irgendwie albern oder kindisch. Ein erwachsnes Auto mit charmanten Lächeln.

 

Auch der Rest. Das Ding sieht nicht aus wie ein aufgegangnes Weizenbrötchen. Die Dachlinie gleitet sanft nach unten zu einem leicht porscheähnlichen Heck und der Wagen steht einfach schnittig auf seinen vier Alurädern. Ob weiß oder schwarz, der Wagen macht eine gute Linie und wirkt aus jedem Winkel harmonisch und nicht etwa zerklüftet wie der neue Ford Ecosport.

 

Eine gute Linie finde ich dann auch auf der Hauptseite von Peugeot. Mit allem zusammengestellt so wie ich ihn möchte, sprich dem 155 PS Basismotor in schwarz mit Soundanlage, Xenon, seitlichen Zierstreifen und noch ein paar Spielerein kostet der Gute laut LISTE 33.300 €. Handelt man also etwas, kann man für 30.000 € oder vielleicht noch etwas weniger einen sportlichen Franzosen auf dem Hof haben, frisch vom Werk.

 

Der neue Peugeot RCZ. Ein Neuwagen der mich begeistert. Klingt komisch, ist aber so.

 

Hier gehts übrigens zur offiziellen RCZ-Seite :)

 

http://www.peugeot.de/.../?...

 

Edit: Dieser Blog war eigentlich etwas anders geplant, da letzten Samstag Aktionstag beim örtlichen P-Mann war. Leider fesselte mich ein grippaler Infekt ans Haus, so das die ganze Nummer hier etwas kleiner ausfallen muss. Vielleicht hol ich das die Woche noch nach ;)


25.02.2013 10:41    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (32)

:) ACHTUNG, ERST TEXT, DANN BILDER!!! :)

 

Vor vielen, vielen, vielen, also vor langer Zeit half ich meinem Chefe mal den Laden bei uns aufzuräumen. Dabei kam allerlei Zeug wie halbe Playmobilmännchen ohne Frisur, Spanngurte und jede Menge andrer Schrott zu Tage. Wer braucht schon die fehlnden 15 Minuten der Watergatebänder!?

 

Darunter war allerdings auch eine gutaussehnde Aktenmappe mit Staufächern für verschieden Hefte und eben Akten. Da das Ding noch gut aussah und ich noch immer nicht versteh warum die Leute alles wegschmeißen, erbettelte ich mir das Ding offiziell. Ein ordentlicher Dienstwagen mit weniger Defekten wäre natürlich noch be, ach vergessen wirs. Ich hab was gratis, wuhu! Und es ist aeh, jah. Die alte Schulheftkrücke von dem Chef sein Sohn.

 

Aufjedenfall also, erstmal raffen. Was de hast haste, was de kriegst weißte nicht wie mein Vater immer sagt. Ich schleppte stolz meine Beute nach Hause und dort verschwand sie nebst anderem nützlichem Gerümpel im Kleiderschrank. Sollte sich dadrin wirklich der Eingang nach Narnia verbergen, hab ich Narnia in den letzten Jahren ziemlich viel Wohlstandsmüll rübergeschoben. Inklusive einem billigen Kindermikroskop was euer ungelenkter Blogschreiber nach weniger als 3 Wochen zerlegt hatte. Plötzlich war die Lampe ab und ich starrte ins dunkel. Shit happens.

 

Vor ein paar Tagen nun tatterte ich wieder durch mein Zimmer und suchte eine Information in meinen umfangreichen Fiestaprospekten. Ich bin immerhin schon 25, da merkt man sich noch weniger als mit 24. Als ich den Ordner wieder ablegen wollte, erwischte mich eine ungünstige Strömung des Universums, mein Handgelenk verdrehte sich auf orthopädisch ungünstige weise und der Ordner trat seine Reise zum Erdmittelpunkt an die nach ca. 40 CM freiem Fall auf meinem ausgetretenen Uraltteppich endete.

 

Die Prospekte überlebten, aber die Klarsichtfolie brüllten NOOOOOOOOOOOOOOOOOO und rissen sich zu 50% los. Das wars mit dem Ausbruch ihr Amateure. Nur so konnte ich das jetzt nicht lassen, dass sieht ja aus wie bei Saddam unterm Sofa und wenn der zweite Halter reißt, hab ich wieder ne Loseblattsammlung.

 

Also, wo hin jetzt mit den Prospekten? Da viel mir wieder mein geheimes Gerümpelversteck ein. Und der Ordner der dadrin liegt. Also schnell das schwarze Ding aufgeklappt und tada, die Prospekte passen perfekt. Und dann. Aufeinmal. Da lag doch was drin.

 

Wertpapiere, Bargeld, Kontonummer und Pin für die Firmenkonten!? Mein Herz schlug schneller, mein Atem wurde flacher und die Zimmertemperatur auf meinem Eulenthermometer blieb konstant. Ich zog das Blatt herraus, erwartete die Geheimnise der Firma vor meinen Augen und erblickt: Ein Schwarz-Weiß Kopie von Baderegeln für 7. Klässler. Was für ein grandioser Sieg.

 

Ein paar schrottige Piktogramme in der typischen "schnell auf den Scanner geklatscht, Klappe zuknallen und auf den PRINT-Button einprügeln" Qualität. Wenigsten hat hier der Dozent nicht seinen Arsch kopiert. Die Piktorgramme sind so schrottig. Also. Ich meine. Da kann man doch was draus basteln.

 

Und jetzt dürft ihr euch die Bilder ansehen :D


24.02.2013 11:52    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (32)

fruehling-006fruehling-006

Heute morgen star ich so durch die Haustür herraus, besser durch die kleinen Guckfenster gegen unliebsame Haustürbettler. Durch die Glaselemente lässt sich dabei eine leichte Kokainschicht auf dem Gehweg erkennen, ungläubig stürz ich zurück in den ersten Stock und erkenne, es ist wieder alles weiß gezuckert. Und nicht nur das, von oben kommt noch mehr weißes Zeug herrunter.

 

Nun bin ich allgemein ein Freund der Winterpracht, allerdings hab ich schon so eine Ahnung und rüttel mal am Thermometer. Die Gewinnzahlen des heutigen Tages lauten: 4,5 Grad positiv plus auf der Celsiusskala. Ich bekomme eine Spartafresse und tret das Thermometer in die Wand. Damit ist die Betonspechtparty gelaufen:

 

http://www.xity.de/.../...party_auf_dem_tausendfuessler_id2466500.html

 

Den bei dem Wetter über die Straßen hier im Rheinland zu gurken ist nicht grade ratsam. Ich seh schon wieder Hektoliter Salzpampe am frisch gewaschnen Auto kleben, Muttis die panisch wegen ein paar Flocken furchtsamen fuchtelnd fahren und außerdem bin ich noch erkältet. Nicht zu vergessen der letzte Sommerreifenspätbremser der natürlich sich von 345.556 Autos im Rheinland genau MEIN Heck als Testobjekt für seine schwindenden Reaktionsfähigkeiten rausgesucht hat.

 

Das bringt mich zum zweiten Problem. Gestern hatte Peugeot offiziell Aktionstag und im Rahmen meines Intresses für Autos aller Art stand dieser auch im Kalender markiert. Die Grippewelle hatte nun auch mich erfasst, zwar hab ich die Erkältung binnen 24 Stunden bis auf einen gewissen Dauernasenlauf überrennen können, aber damit war ich am Samstag platt.

 

Peu platt, Betonspechtparty platt und die nächste Woche besteht dank Klausuren fast wieder nur aus lernen. Damit wars das mal wieder, die 506te bleibt im Nest. Arghhhhh.

 

Während die Schneeschmelze es so aussehen lässt, als hätte sich mein Fiesta beleidigt die Bettdecke übers Gesicht gezogen, wetz ich ungeduldig den Kalender auseinander. Frühling wo bist du, komm raus aus deinem Haus. Nein, ich bin keine Kältemimose und ich bin auch kein Frosthasser, aber langsam bräucht ich echt mal wärme.

 

Das Auto will schliesslich mal wieder gründlich von Hand gereinigt werden und das geht nunmal schlecht wenn aus zartweichen Fensterputztüchern ein kompakter Eisklumpen geworden ist. Auch andere arbeiten unterm Auto wie etwa die Demontage der Nebelscheinwerfer zwecks Neuabdichtung sind bescheiden, solange man sich dabei auf die kalte Platte legen muss. Erkältung brauch ich nich zweimal.

 

Ebenso wollt ich den Kofferraum wie Handschuhfach mal aufräumen weil ich mit dem momentan Stand unzufrieden bin, aber bei Kälte is das alles irgendwie suboptimal weil man dick wie ein Döner ungelenkt durch die Gegend stakst in seinen Klamotten und mehr runterreißt und hängen bleibt als das man wirklich Ordnung schaft. Mutti hol den Kran, ich häng schon wieder mit meiner Jacke zwischen Gas und Bremse fest.

 

Also Kinners. Zeit für Frühling. Zeit mal wieder mit einem entspannten ACDC-Album und offnem Fenster über Land zu fahren. Zeit für eine lustige Fahrt zur Eisdiele, entspanntes Schrauben am Auto und locker-fluffige Klamotten anstatt der unmodischen "ultimativ eingepackt" Klamotten. Wird mal wieder soweit im TShirt in lässiger Mantapose an der Ampel zu stehen anstatt sich die Eisschicht von der Brille zu kratzen.

 

Kurzum: Wird Zeit für Frühling, Wärme und Sonnenschein. Das Blau meines Fiestas richtig zum strahlen zu bringen und mit meinem Waittimer schonmal probeweise über die Promenade zu prollen :D ;)


21.02.2013 08:53    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (61)

demotivational-posters-rocking-outdemotivational-posters-rocking-out

Meine Güte wie siehts den hier aus. Wo vor ein paar Monaten noch die Party getobt hat und Leute nackt oder im Zitronenkostüm auf den Tischen getanzt haben, wo jeden Abend die Party so heftig war das mindestens einer sich ins Klavier erbrach und dann mit dem Ding downhill gefahren ist, da siehts heute aus wie in einem verlassnen Altenheim.

 

Wer hier schon etwas länger dabei ist erinnert sich vielleicht noch wage an die Zeiten, als man hier fast jeden Tag einen tollen Blog fand. Heute ist das mehr so eine meh, meh, meh Geschichte. Ich scroll die Blogliste durch und meh. Ein Blog über eine Leselampe im Audi A4 B5 Quattro, von 3 auf 4 Watt. Meh. Irgendwelche bunten Lappen die besser sind als andere Lappen und daraus entsteht ein läppischer Streit. Meh.

"Ich habe keine Ahnung wo ich hier bin und schreib irgendwas darüber das mir heute mehrfach die Sonnenblende meines Polos ins Gesicht geschlagen ist". Meh. Drei verwackelte Bilder mit Muttis alter Polaroid von 1980 von einem Auto das aussieht wie frisch vom Schrottplatz. Meh. Auch nicht spannend.

 

Findet man dann mal was spannendes, was sich in den meisten Fällen auf die selben 5. User zurückführen lässt (so in etwa Momentan Italeri, Andy, Catheads und Rockport-Polomann sowie alles rund um einen roten Golf 2) stürzt man sich darauf wie ein Hund auf die Wurst. Oh Gott, oh gott, omfg, Mutti guck mal ein richtiger Blog. Hoiiii. Freude und Vergnügen. Und danach erstmal wieder eine Woche Durststrecke bis einer der besagten Personen mal wieder was meldet.

 

Teilweise liegts auch daran, dass viele Größen in letzter Zeit abgesprungen sind. AndyRX ist wahrscheinlich größtenteils damit beschäftigt seine fast telekomfuhrparkgroße Fahrzeugflotte zu fahren. Meehster steckt irgendwo in Norddeutschland mit ihrem Cuore in einer Schafherde fest und kann daher auch kaum über etwas anderes berichten außer Cuore und Schafe. W124 hat sich freiwillig rausgeschossen, Norske hat ebenfalls den schwarz-gelben Schleudersitzhebel betätigt und sich mit einem "good bye loosers" rausgeschossen.

 

Andere Blogneuling rücken kaum nach oder gebens gleich wieder auf weil sie sich irgendwie beleidigt fühlen, man denke an das Desaster mit einer gewissen Fiestafahrerin. Was bleibt ist, dass man sich teilweise fühlt wie in der alten Eckkneipe von Onkel Willi. Immer die selben 12 vertrauten Schnappsdrosseln am Tresen auf die man sich auch irgendwie freut, aber der Staub auf dem Tresen ist nur dort nicht 5 CM dick wo immer die üblichen Stammbierkrüge stehen.

 

An den Wänden hängen Bilder von gloreichen Tagen aus den 80ern und es einfach nichts mehr los. Sogar der V und S scheint auszusterben, eine Sache die man sich kaum hätte denken lassen können. Und ich, tja, ich schreib noch so, aber ich merk wie hier langsam auch die Klappen fallen weils eigentlich kaum noch was zu schreiben gibt außerhalb der üblichen Hassknechtthreads über VAG und Tempolimit. Is ja sonst nirgendwo mehr was los.

 

War früher beim ersten Login des Tages hier auf MT viel zu tun und viel zu lesen, hab ich seit ich erstmal konsequent alle Eckkneipen rausgeschmissen haben ( sprich wo sich regelmäßig die selben 3 Leute über ihren Tag unterhalten ) und auch alle Hass- und Laberthreads wo jeder weiß das die nie ein Ergebniss finden werden (Tempolimit, VAG, Tempolimit, VAG, Fahrradfahrer und Hecktriebler vs Fronttriebler) gerade mal vielleicht noch 1 oder 2 Meldungen mit 1 bis 0,5 Beiträgen sowie einer alten Laugenbrezel als Deko. Es herscht die rotierende langeweile, die Stille ist ohrenbetäubend.

 

Wann und wo das passiert ist, ich habe keine Ahnung. Ich merk nur zunehmend wie sich immer mehr Menschen verabschieden und leiser werden, wie die Leute abwandern, ihre Koffer packen und sich ein One-Way Ticket weg von hier kaufen. Die alte Garade zerfällt, es gibt keinen Nachwuchs. Fast wie in einem Karnevalsverein in der Westeifel.

 

Aber keine Panik. Ich will damit nicht sagen das ich den Laden dicht mach. Ich will damit nur sagen, irgendwie ist es verdammt majestätisch tot hier momentan. Und zwar sowas von. Und woran das liegt und was man da machen kann. Keine Ahnung.


19.02.2013 09:26    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (30)

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Einige Menschen sehen so vertrauenswürdig aus, dass man ihnen glatt das eigene Kind mit der EC-Karte samt PIN um den Hals in die Hand drücken würde. Manche Menschen sehen so intelligent aus, dass man meint sie hätten als Kind als einziges Spielzeug einen Brockhaus und ein Buch über theoretische Physik gehabt. Und manche Menschen wie ich, die liegen irgendwo faul dazwischen und ziehen die Ratlosen an.

Egal ob im Buchladen, im Elektronikfachgeschäft oder auf dem Schrottplatz. Wissen Sie, können Sie, haben Sie. Irgendjemand hält mich immer für einen Mitarbeiter und fragt mich ob ich weiß wo das Playmobilpiratenschiff liegt oder wie man zum Dom kommt.

 

Wüssten die Leute wer ich bin, naja egal.

Vor ein paar Tagen nun eskalierte die Sache etwas. Angefangen hat das alles damit, dass es mal wieder Zeit war die Servicehefternte für einen meiner Freunde einzubringen. Ich hatte GO für den kompletten Platz soweit die Füße tragen und die Lust reicht und mein erstes Opfer bereits erwählt.

Ein giftgrüner Polo 6N der bis auf seine Chinascheinwerfer die einen auf BMW machten eigentlich nicht hier her gehörte. Als ich grad dabei war die Fahrertür zu öffnen und mich nach dem Handschuhfach zu strecken begann, hörte ich auf einmal hinter mir in gebrochen Deutsch: „Gehören ihnen das Auto hier?“

Ich drehte mich etwas verwirrt um, da ich kein V8-Amitkutscher bin der ständig nach dem Verbrauch seines angeblichen Schluckluders gefragt wird und auch kein Alt-Mercedesfahrer bin, der ständig den OHHHHH-Blicken ob des Sterns erwehren muss.

 

Also tauchte ich wieder auf und hatte mit einem Schlag das Musterbeispiel des türkischen Familienoberhauptes vor mir, fast so Klischeehaft das nur der fliegende Teppich und der Dönerspieß fehlen. Leichter Bierbauch, stämmig-kräftige Figur und drei Tagebart samt Schnauzer.

„Ist das ihr Auto?“ „Jae, aeh, dass ist meins“. „Gutes Auto?“ „Sehr gutes Auto!“ Als nächstes dachte ich daran, dass er es mir vielleicht abkaufen will, so was ist mir 2008 an der Ampel schon passiert als plötzlich ein Lastwagenfahrer türkischer Herkunft neben meinem Auto stand und es für seine Tochter haben wollte.

„Haben auch so ein Auto für meine Frau gekauft, müssen bald TÜV machen. Wie viel verbrauchen der Wagen etwa?“. Ich antwortet wahrheitsgemäß mit 6,4 Litern. „Weil, glauben mein Wagen verbraucht zu viel. Was könnten kaputt sein?“ Ok, ich will das jetzt nicht alles aufschreiben. Was als nächstes folgte war fast eine halbe Stunde gratis Sprechstunde beim Fiestapapst.

 

Es ging einmal komplett durch den Wagen. Beim Tankstutzen rein durch den Benzinfilter, alle vier Zylinder und durch den KAT und die Auspuffanlage wieder raus. Über die TÜV-Gefahr durch Rost in verschiedenen Stadien, die Lambdasonde rauf zum Gasantrieb und runter zum Preisrahmen den so ein Fiesta heute noch kostet.

 

Die Langstreckentauglichkeit und die Lebensdauer so eines Autos, wobei ich wieder einmal ein erstauntes Gesicht für die Laufleistung von 222.000 KM erntete. Nach dem ich wie ein Zitrone ziemlich ausgequetscht hatte und alle Fragen beantwortet waren, verabschiedete sich der freundliche Herr in seinem Galaxy und brauste davon. Was zum Teufel?!

Aber weiter im Text. Vor einer halben Stunde war ich wegen einiger Servicehefte gekommen. Ich hatte es gerade bis zum dritten Auto von vorne geschafft, als ich plötzlich von hinten ein „wissen Sie wo der Audi 100 Avant steht?“ hörte.

 

Was solls. Ich warf meine Beutetüte ins nächstbeste Auto als Depot und suchte mit einem freundlichen Deutschen Herrn Ende 30 nach einem Audi 100. Wir fanden ihn auch recht schnell und ich muss wirklich ein ganz lieben Eindruck machen, den für den Audi war eine kleine Klettertour von Nöten und der Herr der nicht mal meinen Namen kannte drückte mir direkt seinen ganzen Schlüsselbund samt Schlüssel für seinen Audi 80 mit den Worten „halt mal bitte“ in die Hand.

 

Was muss ich knuffig aussehen. Die Bremssättel die er für den Aufbau seines 100 brauchte, waren an diesem Exemplar wohl allerdings genauso fest wie an seinem. Wir durchsuchten noch 3 andere Audis und als auch dies nichts erbrachte, machte ich noch das TomTom und leitete ihn zu zwei Plätzen in Bonn wo die Chance auf Audi auch noch recht hoch ist, inklusive Anfahrtsbeschreibung.

 

Danach ein schneller Blick links und rechts. Keiner da? Kann ich jetzt? Seit einer Dreiviertelstunde versuchte ich nun endlich das zu erledigen weswegen ich hier war. Ich wollte gerade wieder aufbrechen, als ich sah wie zwei Herren versuchten einen Motorroller zu starten respektive an meinem Auto vorbeizuquetschen.

Heilige Jungfraumaria HILF! Die kamen mir entschieden zu nah an mein Auto, also das auch nochmal umsetzen.

 

Dann, nach fast einer Stunde unentgeltlicher Arbeit im Namen des Altmetalls. Konnt ich endlich suchen gehen. Die Sonne stand schon tief, aber ich fand was ich suchte, nebst diesem schönen Foto einer Reihe von ausrangierten Paket- und Lieferhelden. Na, wer von euch errät wer der absolute Überexot in dieser Reihe sein müsste?!


19.02.2013 08:23    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (14)

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Vor einiger Zeit fragte mich jemand, warum ich nicht über die Auflösung der Baustelle auf der A-3 berichte, wo ich doch hier sonst alle großen Baustellen des Kölner Rings begleite. Ich antwortete, dass das sinnlos ist, weil diese Baustelle garantiert wieder kommt. Und leider hatte ich recht. Wenn auch nicht so wie ich dachte.

 

Eigentlich sprach ich damals vom weiteren Ausbau der A-3 hoch richtung Ruhrgebiet. Nun ist die Baustelle wieder da, aber anders als gedacht. Und es ist nichtmal eine Baustelle. Wie sich viele vielleicht noch erinnern können, war mein letzter Artikel zur Verkehrslage, die Teilsperrung der Autobahnbrücke der A-1 bei Leverkusen. Und alles zusammengefasst bedeutet, genau richtig, wieder eine Brücke kaputt.

 

Im hiesigen Falle hat man jetzt festgestellt das die Brücke der A-3, die am Kreuz Leverkusen die A-1 überspannt wie auch ihr nahgelegner Kumpel der den Rhein überspannt völlig über die Belastungsgrenze ist und marode.

 

Also folge deßen werden hier demnächst Fahrspurverengungen und Tempo 60 auf der A-3 beim Kreuz Leverkusen eingeführt. Damit ist die Zeit in der der östliche Kölner Ring einmal größtenteils ohne Baustellen befahrbar war wieder vorbei. Wann und wie die Brücke saniert wird oder der alte Nutzungsstatus wiederhergestellt ist kann noch keiner sagen, es wird aufjedenfall einige Zeit dauern.

 

Wer jetzt die A-45 als Umfahrung nutzen will, sollte sich beeilen. Auch hier sind viele Brücken durch das Tal und Hügel gesäumte Land vorhanden, welche demnächst überprüft werden sollen und wo man befürchtet das es ebenfalls zu Sperrungen und Fahrbahneinengungen kommt.

 

Mein Tip: Vermeidet NRW einfach. Fahrt drumrum, fahrt garnicht erst rein. Ich werd die nächste Woche noch einen Trip in den Pott machen den ich sowieso vorhatte und danach hoffen das ich nur noch nach Süden rausmuss und somit quasi direkt in Rheinland-Pfalz bin. Ich hab einfach keine Ahnung mehr wie man hier ohne Großstau von Nord nach Süd kommt, außer man fährt die westliche Linie über die A-57 westlich am Ruhrpott lang und wechselt erst bei Koblenz wieder auf die A-3.

 

Quelle: http://www.ksta.de/.../...ke-wird-zur-baustelle,15189120,21875736.html


17.02.2013 10:02    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (11)

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Nach dem ich mich bereits als unmodern geoutet habe, indem ich mich aktiv für Verbrennungsmotoren begeistert hab und passiv am Salat vorbeimogelte, ist es nun Zeit dem Gebäude der Unvernunft einen neuen Stein hinzuzufügen. Mit ehrlichem Intresse fürs Militär ists aber noch nicht getan, daher heute nun der nächste Bauteil: Ja, ein guter altmodischer Actionfilm begeistert mich noch immer. :D

 

Es muss knallen und explodieren, Hubschrauber müssen abstürzen und Häuser einstürzen. Der Held läuft gradrückig ohne sich nochmal umzudrehen von der Explosion weg. Es gibt keine Hochschwangere Powermutti die im 9. Monat mit drei vollen Bierkisten auf dem Rücken und zwei gebrochnen Beinen noch ein ganze SWAT-Team ausschaltet, nur einen abgefuckten Haupthelden und seine ebenso krassen Sidekicks.

 

Ein "Dr Seltsam" darf auch nicht fehlen, sprich ein merkwürdiger Typ der zu sinnlosen Spontanaktionen und Sprüchen neigt. Alternativ können Explosionen auch durch eine raffinierte Story oder eine rasante Handlung ersetzt werden. Sprechen will ich hier von Filmen wie Stirb Langsam 1, 2, und 3, Auf der Jagd mit Tomy Lee Jones, MIB 1 und 2 ( 3 hab ich noch nicht gesehen ) und James Bond Skyfall. Sowas wird heute leider nicht mehr sooft gedreht, stattdeßen verhunzt man lieber den armen Iron Man und macht aus einem fliegenden Panzer eine jammernde Coladose wie in IronMan2.

 

Echt, ich dachte als nächstes sieht man wie Iron Man einen Reiskocher beim MediaMarkt umtauscht oder auf dem Amt steht um seinen Renault Twingo umzumelden. Fast noch schlimmer sind die obligatorischen Stuhlkreispsychologiesitzrunden wo dann erstmal der Film gegen die Wand gebremst wird und eine halbe Stunde Psychotherapie auf dem Schlachtfeld betrieben wird. DO NOT WANT! Explosionen und sympathische Schurken. Und zum Glück gibts noch Personal für sowas und auch noch Filme die sowas gradlinig durchziehen.

 

Die Rede ist hier von "The Last Stand" mit se good ul Terminator Mr. Arnold Schwarzeneger. Ein Held, drei Sidekicks und 1 verrückter Dorfredneck. Dazu ein wirklich böser Schurke und es wird nur vom Gas gegangen um nochmal hochzuschalten. Ein Film wie man sich ihn wünscht und von dem man kaum noch glaubt das er heute noch gedreht wird. Herlich! Zur Story möcht ich nicht zuviel verraten, den der Film hat einige gute Überraschungen auf Lager und ist wirklich ein 100% klassischer Actionfilm den ich nur empfehlen kann. Für alle die ihn schon gesehen haben sag ich nur: Vorsicht vor Omas! :D ;)

 

Ein Problem gibt es allerdings: Wo wird der scheiss den nun gespielt!? Nun, ich hatte Glück das ich als ich in Dresden verweilte der Film gerade halbwegs frisch war und ich die eine Vorstellung um 16.30 Uhr erwischte. Danach hatte ich allerdings plötzlich Lust mir noch "Zero Dark Thirty" reinzuziehen wenn ich wieder in Köln bin. Ihr wisst schon, der Film wo gezeigt wird wie die USA Uncle Bins Hütte finden, stürmen und zerlegen.

 

Das größte Problem nun aber was ich mit dem Film habe: Wo kann ich mir den legal anschauen? In den letzten Jahren jammerte das Kino nun gerne das keiner mehr kommt, die Filmpaläste verstauben und alle Welt nur noch illegal den Krempel aus dem Internet runterläd. Will ich mir jetzt aber nochmal legal Arnie oder eben "Zero Dark" anschauen, hab ich das simple Problem das es scheinbar nirgendwo zu brauchbarer Zeit kommt.

 

Das nächste Kino von mir aus ist in Hennef und spielt momentan zwei Seniorenfilme. Quartett ( nein lieber MauMau ) und Huck Finn. Nun, nicht was ich suche. Das nächst größere ist in Siegburg, ein Cineplex, riesen Kasten. Zero Dark kommt hier um 23:00 Uhr, genauso wie Arnie. Der ist aber nur noch Donnerstags bis Samstags zu Hause. Andere Termine gibts nicht.

 

Lassen wir nunmal die ganzen kleinen Miniaturmodellkinos mit Holzbänken als Sitzen und Postkarten als Projektionsflächen aus, muss ich wohl bis Köln fahren. Hier gibt eine Zero Dark Vorstellung um 19:15 Uhr. Für Lebewesen wie mich die kein untoter Vampir sind, ist das so ziemlich der einzig erträgliche Termin im Verbund mit einer angemessnen Projektionsfläche. Wenn ich schon 6 € oder mehr zahle will ich auch ne große Leinwand und bequeme Stühle und nicht in Omas Kartoffelkeller den Film über einen alten Wehrmachtsprojektor sehen.

 

Auch andere interessante Streifen weisen das selbe Problem auf: Gangster Squad klingt auch vielversprechend, doch schau ich ins Programm ist bei allen annehmbaren Kinos das gleiche Problem: 23.00 Uhr, 21.15 Uhr und das alles in Bonn oder Köln, was heißt erstmal 50 KM fahren bis ich vor Ort bin. Und dann wieder zurückfahren. Jungs, so wird dat nix.

 

Viele Filme die ich mir eigentlich in den letzten Jahren anschauen wollte sind mir so durch die Lappen gegangen, da zu normal-menschlichen Zeit lieber Ritter Rost (nein, kein Film über mein Auto ;)) oder Lauras Stern gespielt wird. Alternativ auch irgend ein Teeniefilm aka irgendwas mit glitzernden Vampiren.

 

Ansonsten hieß es eigentlich immer bis nach Köln fahren und dann dort in dieses eine, wirklich verdammt große Kino gehen. Da man dafür aber nicht immer Zeit hat und auch nicht immer Lust Abends um 22.00 Uhr noch 100 Km gesamt zu fahren nur um einen Film zu sehen, nunja. Lassen wir das eben. Sollen die Kinos doch zusehen wie die ihre Hütte vollkriegen :D ;)


15.02.2013 11:40    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (26)

forthelulzforthelulz

So sehet zum Himmel und seht auf die Uhr und ihr sehet das es noch nicht 20:24 Uhr ist. Um diese Uhrzeit nämmlich wird heute der Komet mit dem unkreativen namen DA14 in läppischen 28.800 KM an uns vorbeischremmeln und vielleicht den ein oder anderen Satelliten dabei mitnehmen. Lasset uns hoffen das es der Sputnik von Arte ist, damit uns in Zukunft weitere hochbrisante Ausdruckstanzgruppen zur Melodie eines sterbenden Kakadu der Violine spielt erspart bleiben.

 

Haben wir aber richtig Pech, dann ist nicht nur Arte weg, sondern auch der ganze Rest. Heute morgen gings in Russland los, die ersten Asteroiden sind schon aufgeschlagen:

 

http://www.spiegel.de/.../meteoriten-hagel-in-russland-a-883565.html

 

Sollte also bei der NASA mein verschollner Zwilling arbeiten, welcher genauso beschissen wie ich mit dem Taschenrechner umgehen kann oder ausversehen seinen Kaffee über die Berechnung gekippt hat, dann könnte dies mein letzter Blog sein. Ja es ist wahr, vielleicht stürzt heute Abend kurz nach Beginn der Spielfilme die Erde ein. Der Vorteil ist, dass die Welt dann von einer weiteren Folge Forsthaus Faltensau am Freitag verschont wird. Der Nachteil ist, dass ich wohl nie rausfinden werde wie das ist als alter Mann über die Jugend zu meckern. Daher mach ich es heute schon.

 

Aber nein, ich werde meine letzten Stunden nicht mit "Runter von Rasen" begehen. Ich werde aeh, eine Botschaft für die Nachwelt hinterlassen. Wenn ihr mein Zimmer und diesen Laptop findet, dass ganze Chaos hier, also, dass war der BigBang. Der Laden war hier tipytopy bevor der große Brummer mit mehr als 130.000 Tonne Gewicht einschlug und alles einmal bunt umsortiert hat.

 

Ok, vielleicht bring ich vorher nochmal den Papiermüll raus, aber wer sagt mir nicht das das Ding die Papiertonne direkt in mein Zimmer schleudert. Oder gar mein Auto in mein Zimmer. Aber merkt euch eins werte Ärschologen der Zukunft: Unsre Garage ist aus Stahlbeton und wenn ihr in 455 Jahren mein Auto ausbudelt und ihr macht da einen Kratzer rein, dann entsteige ich meinem Grab und werd euch solange mit lahmen Fiestageschichten nerven, bis euch die Ohren bluten.

 

Desweiteren, was könnte ich als letzte Worte sagen: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Okay, dass ist noch unkreativer als der Name von diesem kosmischen Gartenzwerg der da angeflogen kommt. Vielleicht hät ich mehr Sport machen sollen, eine Frau finden und doch mal die Staubflusen vom Schrank saugen sollen, aber hey, alles wird bald kaputt sein, wenn intressiert da mein Schrank?

 

Wer sich doch dafür intressiert, der Laptop den ihr da drin findet funktioniert nicht. Hier geb ichs zu, dass war nicht der Kieselstein, dass war ich. Ich bin eben ein Grobian. Ansonsten empfehle ich euch wenn ihr Langweile habt meine Stephen Kingsammlung.

 

Meinen Usern, Fans, Freunden, Förderern und Behinderern möchte ich für ihre jahrelange Treue danken. Ich wollt eigentlich ein Treuepunktesystem einführen, wodurch man nach dem lesen des 43 Blogs eine Packung Staubflusen von meinem Schrank zugeschickt bekommt die man dann als heilige Reliquie verkaufen kann, aber das hat sich dann wohl erledigt.

 

Den Müllmännern möchte ich dafür danken das sie mich heute morgen geweckt haben. BÄP BÄP BÄP, ich bin ein Müllauto und ich setze rückwärts. Könnt ihr euch nicht denken das der normale Mensch am Donnerstag um 9.00 Uhr noch schläft?! Ich bin Student, ich bin die Definition von Schlaf.

 

Ansonsten, wer das ganze überlebt. Euch wünsch ich viel Glück, erzählt den Nachkomen von unsrem Planeten, erzählt ihnen wie grüns hier war und das es das Sub des Tages gab. Ein ganzes Sub zum Preis eines halben, frisch belegt vor deinen Augen. Ich werde jetzt mal zum Asteroiden fahren, ihm also entgegen. Wenn er der Erde am nähsten ist, ist das genau die Strecke die mir noch zur 250.000 Kilometermarke fehlt, also der Viertelmillion. Wie ich aber Straßen NRW kenn kriegen die auch die Autobahn dort hoch nicht gebacken bis es soweit ist.

 

Also werde ich hier bleiben, Däumchen drehen und mein letztes Mittagessen essen. Es war lustig hier, mal sehn was danach kommt. Und wenn das Ding vorbeifliegt. Diesen Blog hat es nie gegeben und war das Ergebniss einer gezielen Hackerattacke auf meine heiligen Hallen.

 

In diesem Sinne grüßt Dr Seltsam. Können wir jetzt das Tonband abspielen, ihr wisst schon, REM, its the end of the world as we know it. Oder kann das wenigstens einer auf der Mundharmonika spielen wenn das die GEMA wieder gesperrt hat? Ach verdammt, nichtmal die Apokalypse kann man genießen. Ansonsten bleibt mein Motto für vor, während und nach dem Einschlag weiterhin:

 

Shit happens - I did it for the lulz!


14.02.2013 12:50    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (47)

Wie jeder gute Autofahrer, hab auch ich natürlich immer die Uhren im Blick. Geschwindigkeit und Drehzahl, Motortemperatur und Kilometeranzahl. Und neulich, irgendwie, aufeinmal springts mir ins Gesicht. Diese Zahl: 221.881 Kilometer. Eigentlich mittlerweile schon 221.905 Kilometer. Gut und rund gesagt also: 222.000 Kilometer.

 

Bald kann ich also dieses lustige Foto mit 222.222 Gesamtkilometern und 222 Tageskilometern machen wenn ich den richtigen Moment nicht verpasse. Allerdings, auch in anbetracht des heutigen Tages, kanns sein? Sind wir schon solange zusammen? Verfliegt die Zeit wirklich so verdammt schnell?

 

Gerade gestern noch, im Mai 2006 hatte ich den Führerschein neu. Ich kannte die drei wichtigsten Autobahnen der Region hier irgendwie, den Weg zur Schule und das wars. Du hattest noch kaum Lackabplatzer auf der Frontstoßstange, ein paar größere Kratzer von meinen ersten Einparkversuchen und ich hat irgendwie noch Freude am Ausbildungsbetrieb.

 

Und als hätte jemand auf Fast Forward gedrückt, aufeinmal 2013. Und das auch schon seit fast 2 Monaten. Aus dem jungen Auszubildenden von damals ist ein sarkatischer Zyniker geworden, aus dem noch recht jungfräulichen Fiesta mit 63.300 Kilometern auf der Uhr ein altes Schlachtross. Viele, menschlich wie wagentechnisch, konnten nicht mit uns mithalten.

 

Den wer heute mal auf mobile schaut, der wird sehen, SO ein Fiesta MK-4 mit SO einer Kilometerzahl ist verdammt selten. Und wenn man einen findet, dann oft in der Abteilung "Beschädigt". Getriebe hinüber, Rost, verwohnt und verwahrlost. Wie ich von langer Zeit bloggte, viele Fahrzeuge dieser Klasse bleiben für immer im Tal der Tränen liegen. Und so ist es auch beim MK-4.

 

Während wir, mein Fiesta und ich, uns von Düsseldorf nach Stuttgart, nach Berlin, nach Moers, nach Dresden und einmal entlang der ganzen Ostseeküste und zurück uns entlangbewegten, säumten unbemerkt die gefallnen Fahrzeuge unseren Weg. Unsichtbare Wracks, stumme Zeugen von mangelhafter Wartung und schlechter Behandlung. Eine unendliche, unsichtbare Kolone von kleinen und großen Fahrzeugen die aufgaben, die zurückblieben und verstarben. Mal am Unfall, mal am Rost, oft an mangelnder Pflege.

 

Und wir beide, wir bahnten uns unsren Weg entlang dieses stummen Leichenzugs. Wieviele Wagen der Baujahre 99 wohl schon auf dem Schrottplatz liegen und gelegen haben? Und der Fiesta, er fährt einfach weiter. Seit nunmehr 7 Jahren oder rund 160.000 Kilometern. Fahrzeuge die wohl einstmals stolz an uns vorbeiflogen, werden nun wieder überholt. Während diese auf dem Schrottplatz rosten, verunfallt sind oder anderweitig verreckt, rollt der Fiesta das Feld von hinten auf.

 

Langsam, beharlich und immer treu ergeben. Nicht klagend und nicht motzend, ein Zeugnis was gute Pflege ausmacht. Und so haben wir irgendwie plötzlich die ersten 7 Jahre vollgemacht. Und doch sind wir nicht die Spitze der Kolone. Den obrigen Fiesta MK-4 fand ich vor einigen Tagen auf mobile.de .

 

Sofern kein Tipfehler ist dies der wahre Kilometerkönig. 381.000 Kilometer. Der Verkäufer schrieb in der Anzeige, dass der Wagen jede Woche von Aachen nach Düsseldorf fuhr und jetzt wegen eines Schadens auf der Beifahrerseite ( große Streifspur über beide Türen ) verkauft wird. Muss man sich mal vorstellen, 481.000 Kilometer mit dem Fiesta. Das muss Treue respektive Liebe sein und zeigt wozu selbst diese kleinen Möhren fähig sind.

 

In diesem Sinne. Allen soweit wie möglich einen frohen Valentinstag und hier das Video, was mich auf diesen Blog gebracht hat. Ich finds einfach nur schön :)

 

http://www.youtube.com/watch?v=Ly1h8BAM5Io


12.02.2013 10:39    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (44)

Wie manch Mensch nun sicher weiß, hab ich ein gewisses Intresse fürs Militär. Nein, nicht politisch eingefärbt und auch kein "wuhu, tote Menschen!", sondern ein mehr technisch und geschichtlich begründetes Interesse. Das Militär sowie die damit verbundenen Konflikte und Kriege haben nunmal wie kaum eine zweite Macht die Geschichte mitbestimmt und viele interessante technische Konstruktionen dienen bzw wurden durch das Militär entwickelt.

 

Was liegt also näher als ins Dresdner Militärmuseeum zu gehen, wenn ich schonmal dort bin? Bzw, genauer gesagt, die Idee hat meine Onkel. Der kannte das Teil noch aus den Tagen vor der Renovierung und meinte ich soll mal nix erwarten. Ein weiser Tip, wie ich leider erst später merkte.

 

Der erste Eindruck wenn man von weitem kommt. Da ist was abgestürzt. Aus der klassischen Fassade ragt ein Metallkeil herraus, der die harmonische Linie mit der Grazie eines besoffnen Gorillas bricht. Das Teil zeigt angeblich die Flugrichtung der Bomber an, die am 13. und 14. Februar 45 Dresden zerbombt haben, defakto zeigt es für mich die Abschussrichtung in die der Architekt entsorgt werden soll der das verbrochen hat. Nämmlich weit rein in die Elbe.

 

Aber nich meckern, reingehen. In einem modernen Empfangsbereich schnell zwei Karten gefischt, Klamotten beim freundlichen Personal abgegeben und gleich die erste Überraschung. Die Sache fängt schon bei 1300 an! Ich meine wer intressiert sich auch für die ersten großen stehnden Heere die von Ägypten und dem römischen Reich befehligt wurden, wer Asterix ließt weis das die Römer eh zu nix fähig waren und die Ägypter haben sich eh bei jeder Gelegenheit in Klopapier gewickelt und in Omas alte Keksschachtel gepackt. Langweilig! Also direkt zu Sir. Drinkalot und seiner fröhlichen Tafeltrinkrunde.

 

Nur, wo gehts hier nach Waldheim? Die ganze untere Etage ist etwas wie das verrückte Labyrinth aufgebaut. Man geht z.B. zuerst 3 Schritte nach links, dann zwei Schritte nach rechts, dann wieder zwei links und dann nochmal 3 Links und dann im Vier-Viertelwalzertakt wenden und wieder raus aus dem Bereich. Raus auf die Hauptstraße einmal ums Karre und alle 5 M so eine ähnliche Nummer machen und zwischen den Schränken abtauchen.

 

Während anfang noch Freude herschte über eine dicke Kanone direkt am Eingang, weicht die Freude bald der Lesebrille. Text, unmengen von Text. Und Bilder, unmengen von Bildern. Und jedemenge Pieken. Mayers buntes Militärleben in Text, Bild und noch mehr Text. Wie mit der Streubombe verteilt liegen überall die Texte in den Vitrinen, Text an Bild an Text an Bild an Text. Hallo, Waffen. Irgendwer!? Ach dahinten, ganz versteckt ein paar Schwerter und Pieken wie zufällig vergessen. Welcher Text zu welchem Bild, dass bleibt auch im weiteren Verlauf ein gar heiter Suchspiel.

 

Nach dem wir uns aus der Mittelalterabteilung herrausgearbeitet haben steht für uns fest, im Mittelalter gab es kaum bewaffnete Konflikte. Man ließ sich malen, dann possierte man heroisch auf irgendwelchen Bildern für den Hofmaler und dann wurde geredet. Es gab nur Schwerter und Pieken, daneben some Huge Ass Kanons als Deko fürs Wohnzimmer. Quasi der A-8 des Mittelalters, welcher Nachbar hat die dickere Kanone in der Einfahrt stehen!? Dazu gabs ein paar lustige Blechhemden, bügelfrei und knitterfest bis Beschussklasse 3 oder so. Hat VAG damals eigentlich schon Kanonen gebaut? Vielleicht die UP!-Schuss mit Plastikzierkrone auf dem Visier?!

 

Danach gehts erstmal mit dem Fahrstuhl in die vierte Etage. Ein paar zersprengte Gehwegplatten demonstrieren absolut eindrucksvoll die gewaltige Zerstörung, die die britischen Bomber in Dresden angerichtet haben. Ehrlich? Hätts nicht dran gestanden hät man auch denken können das sind die üblichen Frostschäden die die Kommune mal wieder nicht gerichtet hat. Dahinter solls eine Aussicht geben, doch sie sehen, dass sie nichts sehen den die Blechplanken des Monsterkeils sind im Weg. Auch im hinteren Teil, irgendwie hat man immer das Geplanke vor der Nase.

 

Das war also die 4 Etage, runter in die 3. Über eine kunstvoll gestaltete Sichtbetontreppe steuern wir auf ein paar Regale zu, die so eng sind das selbst ich dünner Mensch kaum dazwischen passe. Darin, aeh. Ja. Was war da drin? Schallplatten, Filmplakate von Heimatfilmen aus den 50ern. Im Hintergrund erschießen sich ein paar Comicmännchen die wie von einem 3 Jährigen gemalt aussehen in einem Film, dahinter kommen irgendwo Pickelhauben. In einer Vitrine hängt der Anzug irgend einer Atomwaffengegnerin, Bilder von Wehrmachtssoldaten die im Kampf gefallen sind und der Querschnitt irgend eines Hauses.

 

Wer meint wir haben also die Spitze des Berges der zufälligen Krempelansammlung erreicht, der irrt sich aber. Als ob dieses Durcheinander noch nicht genug wäre, gehts jetzt erst richtig durch. In einer Vitrine soll eindeutig gezeigt werden, wie wir schon unsere Kinder zu glühenden Militaristen und Kriegstreibern erziehen. Und wisst ihr wie? Geistreiche Texte, eindeutiges Bildmaterial, Zeitzeugen, Fotos, pah zu einfach. Kommt ihr eh nicht drauf!

 

Mit Waffeln. Und den Auswüchsen von Bäumen, genannt Ästen. Vielleicht kennt ihr diese quadratischen Waffeln aus dem Supermarkt, die man nochmal in 4. gleichgroße, kleinere Quadrate teilen kann. In einer der Vitrinen liegt tatsächlich so eine Waffel, nur das jemand ( ich wars nicht, ich schwörs! ) schon ein Quadrat der Waffel gegessen hat.

 

Das übrige Ding was jetzt aussieht wie ein Winkelelement soll eine Pistole darstellen und zeigen das schon Kinder auf Waffen getrimmt werden. Links daneben ein dünnes Ästlein, ungefähr so lang wie eine Hand, auch das soll ein "Gewehr" sein und zeigen wie schon Kinder irgendwie totall geil auf Krieg sind. Weiter nach rechts muss auch noch Darth Vader leiden. Ein Spielset mit Darth Vadermaske und Minilichtschwert soll zeigen wie bereits Kinder dazu gebrachten werden sich als böse Menschenschlächter zu outen. Oder so. Oder weiter verwirrt.

 

Weiter hinten gibts noch eine 5 M lange Vitrine, in der eine bunte Parade aus Plastiksoldaten, Spielzeugpanzern, Gummimigs und anderen Sachen entlangzieht. Aeh jah, wo is hier die Treppe. Mein Wissensplus in Sachen Militärhistorie beträgt jetzt irgendwie -1 und zwei Etagen von 4 sind schon weg. Meine Hoffnung ruht nun auf der 2. Etage, man geht von oben nach unten.

 

Dort empfängt mich eine Vitrine. Und tatsächlich, dass erstemal seit 2. Etagen seh ich in diesem Militärmuseeum Waffen! Alte K-98 der Wehrmacht. Daneben liegen ein paar Abzeichen der Kaiserzeit und daneben ein Diensthemd der Bundeswehr-Luftwaffe. Mich beschleicht langsam der Verdacht das hier Nachts ein paar bekiffte alt 68er Hippys das Museeum versucht haben zu gestalten. Oben haben sies Essen liegen gelassen, hier unten schmeißen sie die Epochen zusammen und da hinten steht ein angesprengter G-Wolf aus Afgahnistan.

 

Sieht übel aus wie der aussieht. Was ihm genau passiert ist, wer überlebt hat oder nicht, wer schuld ist, wie das passieren konnte, warum, weshalb, weswegen. Kann ich euch nich sagen. Für das Schild war wohl kein Geld mehr, diese Antworten kann mir keiner liefern. Danach folgt das übliche Chaos-Karee, rein, raus, rum, rüber, vorbei, zurück, drunter, durch, rauf, rum. Bundeswehr und ziviele Hilfseinsätze, Bundeswehruniformen, Feldpost aus der Kaiserzeit, Wiederbewaffnung der Bundeswehr, kalter Krieg, NVA, Wendezeit, Vorbereitungen in Westdeutschland auf den 3. Weltkrieg, nehmt den ganzen scheiss, hauen wir ihn für 4 Minuten in die Mikrowelle und was dann noch übrig is stellen wir aus.

 

In einer Vitrine finden wir dann noch tatsächlich ein paar andere Waffen. Völlig falsch beschriftet. Als normaler Mensch schaut man von links nach rechts und ließt die Liste von oben nach unten. Danach ist der Colt ein Össisturmgewehr, die AK-47 eine Schrottflinte, die Schrottflinte ein Colt und das Össisturmgewehr Steyr Aug eine AK-47. Ich bin mein Onkel, mein Onkel ist die Vitrine und ich bin die Radkappe von dem Horch dahinten. Hae?! :D

Irgendwie kriegen wir beide weil wir uns etwas auskennen zusammengepuzzlet wer hier wer ist, auch wenn das für die zwei älteren Damen die hinter uns die einzigen hier sind in der ganzen Halle, dass sicher etwas schwerer fallen dürfte.

 

In einer anderen Vitrine hängt ein Bildniss von ein paar Soldaten des Warschauer Pakts. Mein Onkel der ja wie fast jeder männliche Ossi in der NVA war, versucht mir zu zeigen wer wer ist, allein die Scheinwerfer sind so eingestellt das man im oberen Teil fast nur Reflektion sieht. Ostsoldaten besonders helle oben im Kopf oder was will man mir damit sagen? Weiter hinten steht dann noch ein Barkas im Bundeswehrtrimm, ein alter Sprengschachtgullideckel und irgendwas auf russisch. Ok.

 

Machen wirs kurz, auch die letzte Etage ist eine Sammlung von Schaufensterpuppen mit völlig sinnloser Zusammenstellung diverser Schutzkleidung, von der Decke hängen ein paar Bomben und aufeinmal gibt es einen hellen Lichtblitz. Verdammt. Jetzt werd ich schon zu Fuß geblitzt oder wie, gibts ja nicht. Ich bin eben ein böser Raser. In irgend einem Nebenraum liegt irgend eine Rakete die wie gerade vergessen aussieht, ach scheiße ich bin froh das wir raus sind.

 

Draußen dann in einer Halle noch eine Großgeräteausstellung über Stalingrad, weil das ja gerade aktuell is. Wir rein, ein paar deutsche Panzer hier, ein paar russische Geschütze da und ein Doppeldecker. Frei nach dem Motto "Flip, lass den Praktikanten mal raussuchen was wir noch so an Wehrmachtszeug und Russenkrempel dahaben". Der berühmte T-34 der für die Schlacht von Stalingrad mit entscheidend war fehlt natürlich, wenn intressiert der olle Blechsarg auch schon.

 

Wir beide verlassen also die Halle. Sind schon auf dem Weg hintenrum am Gebäude vorbei zur Straßenbahn und da sehen wir ihn: Den T-34. Mit der Turm und Front zum Haus gedreht, zugeschneit, versteckt zwischen Gebäudeflügel und dem hinteren Teil des Keils. Ostern rückt nah, aber wir haben ihn gefunden. Toll, ganz toll. Das Beste kommt aber zum Schluss, wenn man vorm Haupteingang steht auf der linken Gebäudeseite ein paar NVA- und Bundeswehrpanzer.

 

Endlich. Auf den wirklich allerletzten Metern haben wir es geschafft: Wir haben militärisches Großgerät im Militärmuseeum gefunden. Aber irgendwie sind wir mittlerweile viel zu Müde um uns dem noch groß zu widmen. Wir machen uns auf den Weg zur Straßenbahn, etwas niedergeschlagen, den das eben war wirklich eine Nummero Nullo. Da lernt man mehr auf Wikipedia.


10.02.2013 16:58    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (33)

Wenn man so als Autofreund in fremde Städte fährt, dann guckt man natürlich auch immer wies dort aussieht mit dem Verkehr. Was ist anders, was ist neu, was kennt man so nicht? Da ich nun schon oft über meinen Wohnsitz Köln geschrieben habe, nunmal ein Bericht von der anderen Seite der Republik, meiner Heimat und Herkunft Dresden.

 

Auf den ersten Blick sieht der Automix aus wie in Köln. Doch wer genau hinschaut findet sie, die kleinen aber feinen Unterschiede. Dazu muss man aber wissen wo man suchen muss. Wer z.B. sich in die Neustadt, Heimat der Hippys und andrer alternativer Lebensformen begibt, findet mehr was alt und schräg ist. Leider war ich beim letzten mal nicht dort, daher sind mir wohl einige interessante Autos entgangen.

 

Auf dem Weg dorthin wird man aber sicherlich schon an der einen oder anderen Ostalgie vorbeikommen. Gemeint sind damit die vorallem noch halbwegs vorhandenen Trabis die im Dresdner Stadtverkehr herumzweitaktern. Sehr viele sinds nicht mehr, auch wenn der geneigte Besucher sogar eine "Trabisafari" buchen kann, sprich eine Stadtrundfahrt im Trabi. Irgendwo lungerte sogar ein Stretchtrabi herrum, den hab ich allerdings leider nicht gefunden. Wer viel Glück hat findet sogar vielleicht mal einen Barkas oder Wartburg. Viel Glück möchte ich aber gerade im Winter außerhalb der Oldiesaison doppelt unterstreichen ;)

 

Wers hingegen etwas westlicher liebt, aber denoch nicht nur modernes Geraffel sehen möchte, dem kann man Stadtteile wie Striesen empfehlen. Noch nicht so Geld- und Neuwagenschwer wie der weiße Hirsch, aber schon etwas gehoben. Hier findet man z.B. wie oben einen BMW mit H-Kennzeichen im Winterkleid oder auf einem kleinen Hof einen bemoosten Wartburg mit hängendem Beifahrerblinker. Kurz daneben ein alter Opeltransporter, der selbst in der Alttransportbudenhochburg Köln selten ist.

 

Weiter gehts um Häuserecken. Markant auch die immer wieder auftauchenden Japansonderlinge über die Italeri so gern blogt, wer genau aufpasst findet hier Japaner und andere allgemein als Reiskocher bezeichnete Mobile die es sonst nirgendwo mehr gibt. Apropo Italeri, in Sachen Renault ist Dresden etwas eigen. Was die "einheimischen" Autos angeht dominieren im Zeichen der Rombe vorallem R19 und Laguna. Alle anderen Renaults bis vielleicht auf den Twingo sind eher schwerlich zu finden. Woher das wohl kommt?

 

Und wo wir beim Thema sind, natürlich gibt auch Mk-4 Fiesta. Diese allerdings seltener als in Köln und zumeist auch noch gleich nur aus den letzten zwei Baujahren, 98 und 99 und gleich in den höheren Ausstattungslinien Style und Ghia. Dafür aber oft top gepflegt. Einen runtergerockten Focus muss man hier wirklich mit der Lupe suchen.

 

Wer mit dem ganzen alten und gebrauchten Blech nichts anfangen kann, dem empfehl ich einen Besuch im der gläsernen Manufaktur von VW. Selbst als jemand der VW nicht mag kann ich nur sagen, LOHNT SICH! Das ganze Gebäude ist architekturtechnisch mehr als beeindruckend, es ist sogar der einziger Ort der mir spontan einfällt der eine eigene Architekturführung anbietet. Leider waren Fotos verboten, sonst hät ich euch einmal die eindrucksvollen Hallen mitgebracht. Aber, es ist wirklich irre.

 

Nachdem man eine kleine Einführung in das Werk bekommen hat, geht es erstmal in ein kleines Kino das wie eine Zwiebel aussieht. Dies ist eine kleine Homage an das "Kugelhaus", ein komplett rundes Haus, dass vor dem zweiten Weltkrieg dort stand wo heute das VW-Werk ist. In diesem kann man in einem kleinen Filmchen die Abholung eines Phaeton aus dem VW-Werk beobachten, komplett mit einem im Golf 1 GTI herranbrausenden Servicemenschen. Da sieht man mal, wie man Tradition und Moderne verknüpfen kann, hier kann man VW wirklich nur loben.

 

Anschliessend gehts im Aufzug hoch zur eigentlichen Produktionsstraße. Mit einem wunderbaren Weitblick auf das einzige Parketfließband Deutschlands, wenn nicht gar weltweit, sieht man wie aus einer rohen Autokarosse eine Luxuslimousine wird. Automatische Roboter die Teilekisten abholen und anliefern sind zu beobachten, genau wie die Arbeiter am Band die Stück für Stück von Hand das edle Mobil zusammen bauen.

 

Zum schluss gehts dann wieder auf den Boden der Tatsachen, wo während der verabschiedenden Worte hinter dem Rücken des Führers die fertigen Autos ellegant richtung Lagerturm rollen. Ehrlich, selbst als "VW-Antifan" war ich mehr als begeistert. Ein Probesitzen im dicken P war hinterher mehr als Pflicht, auch wenn ich sagen muss das allein der Sitz komplizierter zu bedienen ist als bei mir das ganze Auto :D

 

Ich kann also jedem nur empfehlen, wenn ihr in Dresden seit, schaut euch die Fabrik an. Voranmeldungen sind hierbei das Mittel der Wahl, den das Kontingent ist begrenzt und man kommt nur mit sehr viel Glück spontan an Karten. Das wars erstmal an dieser Stelle, demnächst kommt dann noch ein Blog den man so wohl nicht von mir erwartet hat ;)


09.02.2013 22:07    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (45)

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Neulich vor einiger Zeit und Tagen holte ich meinen Erzeuger, auch Darth Vater genannt, vom Flughafen ab. Da sein Vogel noch nicht gelandet war, vertrödelte ich die Zeit in einem nahen Zeitungsladen. Irgendwann rotierte ich natürlich durch die Reihen der Autozeitungen und landete im Endeffekt bei einem dicken Heft einer sehr bekannten Zeitungsmarke. In dieser wurden Gebrauchtwagen bewertet und wie das bei mir so Reflex ist, stöberte ich direkt mal nach dem Fiesta.

 

Was ich dann sah war mein guter alter MK-4. Und kurz darauf ging der Horror los und am liebsten hät ich am Ende die Zeitung direkt angezündet und weggeworfen. Mehr Fehler pro Qudratmeter ging eigentlich nicht was den MK-4 Zeitungsbericht angeht, man kann schon mit Fug und Recht von absoluter Falschinformation sprechen. Bevor also jemand auf diesen Bericht reinfällt, hiermal ein paar Korrekturen von seiner Eminenz Mr. Fiesta.

 

Der erste Teil bzw Absatz mit der Überschrift "Das ist er" geht grade noch so. Ja, der MK-4 beruht auf der Plattform des MK-3 von 89, allerdings beruht der wiederum in seinem Konzept und Idee auf dem MK-1 bzw 2. Der Fiesta wurde erst 2001 grundlegend umgestellt, bis dahin waren alle Fiesta relativ leicht auf den MK-1 zurückzuführen wenn man wusste wo man ansetzen sollte. Einer der wenigen richtigen Sätze ist der, dass der MK-4 mit dem Mazda 121 verwand ist. Volle Punktzahl. Das einzige mal. ER?

 

Auch ist genug Platz vorne und hinten im Fond eng, naja, Kleinwagen?! Lassen wir das liebermal unkommentiert. Richtig lustig wirds beim Interieur, ärmlich und mit hohem Hartplastikanteil. Hallo. HALLO? ICH MEIN HALLO 90er?! Hatte nicht fast jeder Kleinwagen der 90er ein Hartplastikcockpit, Hartplastik ist das Autoschlagwort der 90er wenn wir uns im unteren Segment umschauen. Woraus besteht den bei anderen zu der Zeit das Cockpit, Gold, Blech und Platin? Hier geht der Tanz also schon los.

 

Und treten mit Anlauf in die Scheisse. Die Motoren waren damals nicht auf höhe der Zeit. Den Endura, also das ältere Ende der Motorenpalette kann man locker mit 6,4 L bewegen, selbst als jung-dynamischer Student wie ich bewiesen habe. Die Zetec bewegen sich ebenfalls im 6 - 7 L Bereich je nach Fahrprofil, soweit alles in der Norm. Die Zetec waren zudem komplett neu entwickelt, nur der Endura war noch der alte 50er Jahre Graugußblock.

 

Weiterhin frage ich mich, woher kommt der 1,3 L Motor mit 75 PS der dort erwähnt wird?! Es gab eine 1,3 L Maschine, aber die hatte entweder 50 oder 60 PS und nannte sich Endura. Daneben gab es noch einen 1,25 L Zetec mit 75 PS sowie einen 1,4 L mit 90 PS. 75 PS fänd ich jetzt nicht schlecht, aber der Endura hat definitiv maximall 60 PS, auch wenn er als 1,8 L Diesel antritt.

 

Weiter gehts mit angeblich häufigen gebrechen. Den Kantenrost übersetze ich jetzt mal als Rost an den Schwellern den der Fiesta gerne mal unter den Dichtgummis hat. Braucht aber ewig bis er sich durchfrisst und wer nicht totall schlampt findet den Rost noch im leicht behebarem Stadium. Woher allerdings die angeblich rutschende Kupplung und die kaputten Lichtmaschinen kommen frag ich mich. Vielleicht unter Umständen eventuell gabs da mal irgendwann irgendwo in den 90ern so ein Problem.

 

Heute aber ist das DEFINITIV NICHT MEHR der Fall. Die Hauptbaustellen beim Fiesta sind das Heizungsregelventil, die Querlenker sowie Rost am Unterboden und an den Schwellern und Klappen ( Motorhaube und Heckklappe ). Diese Punkte sind wirklich kritisch und sollten beim Kauf genau betrachtet werden. Außerdem sollte bei den Enduramaschinen das Ventilspiel eingestellt werden. Von LIMAs und Kupplungen habe ich noch nie was gehört. Und ich ja ich weiß, hier is sicher wer dem sein Kumpel der das Auto von der Oma seinem Onkel der Schwester hat, hat sicher mal was an der Kupplung gehabt. Ist aber heute NICHT mehr die Regel.

 

Über die Lenkgetriebe. Ach man möchte nur noch den Kopf auf den Tisch schlagen welcher Vollhorst den Text geschrieben hat. Und das Autos die häufige im Kurzstreckenverkehr bewegt werden wie eben der Fiesta dann mal gern an toter Batterie leiden weil die sich nicht richtig aufladen kann, is nunmal ein allgemeines Problem wofür aber das Auto nichts kann. Und nein, die Auspuffanlage ist beim MK-4 auch nicht so supersolide wie beschrieben und sollte mit beäugt werden. Hier kommt ebenfalls das typische Kurzstreckenprofil zum tragen, was gerne ab KAT zu Rostbefall an verschiedenen Stellen führt.

 

Wer jetzt noch nicht genug hat, darf mal nach rechts gucken. Dort wird behauptet der Fiesta Courier sei ein von praktisch denkenden Menschen begehrtes Auto. BULL-SHIT. Der Courier ist das schwarze Schaf der MK-4 Familie. Obwohl der MK-4 gegenüber dem MK-3 mit wesentlich verbessertem Rostschutz aufwarten konnte und die berühmte Tankstutzenstelle keine Probleme mehr machte, war gerade der Courier ein Rostexpress. Selbst ich würde mir einen Courier frühestens nach einem intensivem Schweißerkurs kaufen.

 

Der Wagen ist also absolut nicht zu empfehlen für "Pragmatiker", sondern eher für versierte Bastler. Pragmatiker nehmen lieber einen 60 PS Style der einfachen Technik wegen und des günstigen Preises für die sie kommt.

 

Sumasumarum. Dieser Bericht ist von vorne bis hinten eine Katastrophe und wurde scheinbar von jemanden geschrieben, der scheinbar noch nie sich mal 10 Minuten wirklich mit dem MK-4 beschäftigt hat. Wie das für andere Autos in dem Heft aussieht möchte ich nicht sagen, da ich mich mit diesen auch so nicht auskenne. Für den Mk-4 kann ich aber sagen und vermutlich auch für KA sowie die anderen Fiesta: Vergesst dieses Schundblatt.


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