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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

24.12.2015 19:38    |    dodo32    |    Kommentare (21)

Eure Meinung zu dodo's Blog

:):)

 

Hallo Zusammen,

 

vor rund 5 Jahren schrieb ich hier auf MT meinen ersten Blogartikel! Der eigentliche Hintergrund war Leute zu finden, die sich auch für das Thema Webervergaser interessieren. Um es kurz zu machen: es hat sich zwar der eine oder andere beteiligt, aber eine echte Diskussion hat sich daraus nie entwickelt. Schade eigentlich aber dennoch begann mir die Bloggerei Spaß zu machen. Über den Aufbau meines ersten Rennautos bis hin zu Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen! Ich hatte und habe nach wie vor Freude daran, meine Erfahrungen zu teilen.

 

Nach meinem letzten Artikel "Alles Lötzinn?!?" fragte ich einen Bekannten, ob er den Artikel gelesen habe. Ja, aber nur zur Hälfte, dann sei er ausgestiegen. Dies stand dann doch in einem gewissen Kontrast zum Feedback eines Lesers. Der Artikel sei informativ und er freue sich, dass ich derart detailliert berichte. Freilich habe ich mir über die Jahre überlegt, welche Leserschaft ich ansprechen möchte. Nun stellt sich die Frage: habe ich diese Zielgruppe erreicht? Es sollten Menschen sein, die ein wenig historisches Benzin im Blut haben. Bastler, Tüftler, Vordenker. Menschen die gerne lesen und die wie ich oft stundenlang durch's Netz brausen um herauszufinden, ob dies und das schon von jemandem probiert wurde.

 

Um letzteres herauszufinden, habe ich oben eine Umfrage angepinnt. Darüber hinaus würde mich interessieren was Euch besonders gut gefällt, was ihr eher als mäßig empfindet und was Euch überhaupt nicht anspricht. Wo seht Ihr Verbesserungspotenzial oder seid ihr der Meinung, am besten weiter wie bisher? Natürlich entwickelt sich ein Blog wie dieser. Zwangsläufig schon dadurch, dass der Erfahrungsschatz im Bezug auf meine Historischen wächst.

 

Auch würde mich interessieren, ob ihr Lieblingsartikel habt? Soll bedeuten Artikel, die ihr immer wieder einmal gerne durchlest. Eine Begründung dazu wäre auch klasse! :) Einer meiner Favoriten ist *dieser hier*

 

Bitte auch gerne einen Kommentar hinterlassen, möge dieser auch kritisch sein. Ich lese alles gerne und werde dann abwägen ob ich Veränderungen treffe, oder nicht.

 

Beste Grüße

-dodo-

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17.12.2015 16:53    |    dodo32    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: 3er, BMW, Wasserpumpe

PierburgPierburgHallo Zusammen,

 

bekanntlich habe ich ein kleines Problem mit sich auflösenden Schwingungsdämpfern. Viele Wege führen nach Rom und ich denke, dass ich einen für mich passenden Weg gefunden habe, diese äußerst unerfreuliche Nebenerscheinung zu beseitigen. Aber wie immer, schön der Reihe nach. Zuerst einmal wurde überlegt, woran es liegen könnte. Denn wir wissen ja dass ein Problem zu lösen eine Sache ist, die Ursache zu kennen, jedoch eine andere.

 

 

 

Mögliche Auslöser könnten sein:

     

  • Unwucht im Kurbeltrieb
  • Materialfehler Schwingungsdämpfer
  • Überalterung Schwingungsdämpfer
  • Zu hohe Drehzahlen
  • Schwingungen aufgrund der hohen Drehzahlen
  • Zu hohe radiale Belastung des Schwingungsdämpfers durch Wasserpumpen- und Limaantrieb

 

 

ElektronikElektronikTatsache ist, dass dieses Phänomen mit dem einst verbauten Linder Schwingungsdämpfer nicht auftrat. Auch ist in zeitgenössischer Literatur der Hinweis zu finden, dass es von Alpina o.ä. auch andere Dämpfer gab. Fakt ist also: das Problem war schon vor 35 Jahren bekannt. Darüber hinaus wirft diese Problematik weitere Fragen auf: warum passiert das anderen nicht? Liegt es an einer einzelnen Komponente oder ist es ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren?

 

 

 

 

TecomotiveTecomotiveDie Frage nach "den anderen" ist relativ simpel zu beantworten: die drehen nicht so hoch. Dennoch ist es auch bei normalen Challenge Motoren schon vorgekommen, dass ein Dämpfer kaputt ging. Aktuell sogar einer auf dem Prüfstand meines Vertrauens. Sei ihm noch nicht untergekommen und hat ihn freilich nachdenklich gestimmt, auch hinsichtlich meiner Situation. Darüber hinaus bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es nicht nur am Kurbeltrieb liegt.

 

 

 

 

ArmaturenträgerArmaturenträgerWenn man das ganze mal logisch durchdenkt und sich vor Augen hält, welche enormen radialen Kräfte auf den Schwingungsdämpfer wirken können, wird ein Schuh draus. Wer sagt, dass sich der Keilriemen nicht auch leicht aufschwingt? Darüber hinaus muss der Dämpfer, wenn er sich denn verdreht, auch gegen den Riementrieb arbeiten. Das alles bei Drehzahlen die weit jenseits dem liegen, die der Hersteller dem Gesamtpaket einst mit auf den Weg gab. Durch Zufall haben mir 3 VW Meister im Gespräch eröffnet, dass ein bestimmtes Passat Modell auch von diesem Phänomen betroffen war! Es lag am Freilauf der Lichtmaschine...

 

 

 

ArmaturenträgerArmaturenträgerKurzum: ich habe beschlossen eine elektrische Wasserpumpe anzuschaffen um die Fehlerquelle "Riementrieb" ausschließen zu können. Man könnte noch hinterfragen, warum man das damals nicht gemacht hat? Naja, selbst wenn man es geschafft hätte eine solche Pumpe mit den damaligen Möglichkeiten relativ kompakt und zu einem annehmbaren Preis zu bauen, wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Elektronik gescheitert. Diese zu entwickeln wäre sicher unverhältnismäßig teuer gewesen.

 

 

 

 

ArmaturenträgerArmaturenträgerDie Wahl ist also auf eine Pierburg CWA 200 mit tiny CWA Steuerrungselektronik der Firma Tecomotive gefallen. Ein Hauptgrund war, dass man die Anleitung auf Deutsch herunterladen kann und ich somit im Vorfeld die Möglichkeit hatte, mich ein wenig einzulesen und mit der Thematik vertraut zu machen. Da die Anleitung, der Lieferumfang sowie die Optik der Elektronik mich ansprach, wurde ein wenig gespart und dann bestellt.

 

 

 

 

AMP Super SealAMP Super SealDie Verdrahtung gestaltet sich unkompliziert. Einziges Manko: in der Anleitung sind keine Kabelquerschnitte angegeben aber es sind 0,5mm² für den Kabelbaum der Steuerelektronik, 0,75 für 2 Leitungen der Wapu, 0,75 für den Temperaturgeber und 2,5 für Klemme 30 und Masse der Pumpe. Ein schönes Feature ist , dass die Elektronik den Kühlerlüfter zusätzlich heranzieht und dieser auch im Nachlaufprogramm aktiviert wird. Dazu aber später mehr.

 

 

 

 

 

KabelbaumKabelbaumEin wenig Kopfzerbrechen bereitete mir Anfangs der serienmäßige Aufbau des Kühlsystem verbunden mit der Frage wie man das so umgestrickt bekommt, dass es in jedem Fall zuverlässig funktioniert. Wie so oft kam ein entscheidender Hinweis von meinem Clubkollegen nachdem ich ihm eröffnet hatte, dass ich das System ohne Thermostat aufbauen möchte. Nun ist es so, dass das Thermostat beim M20 nicht nur öffnet, sondern auf der gegenüberliegenden Seite auch schließt! Entfernt man das Thermostat ohne die anderen Öffnung zu verschließen, überhitzt der Motor!

 

 

 

 

AMP Super SealAMP Super SealNach einigem Grübeln kam ich dann zu folgendem Ergebnis: Das Thermostatgehäuse wird so modifiziert, dass es nur noch den Ablauf gibt. Bislang ist es so, dass wenn das Thermostat in den Regelbereich kommt, das Wasser unten vom Kühler hoch zum Gehäuse fließt und von dort wieder nach unten zu Wapu um dann wiederum durch den Block nach oben gepumpt zu werden und von dort zum Kühler. Zuerst wurde die Wapu ihres Schaufelrades beraubt. Darüber hinaus wird der heutige Zulauf verschlossen und das Wasser von vorne durch das Pumpengehäuse nach innen gedrückt. Der Anschluss vom Ausgleichsbehälter bleibt wo er ist. Bilder vom fertigen Ergebnis dann im nächsten Artikel und nun zurück zur Elektronik.

 

 

 

ArmaturenträgerArmaturenträgerDas Entfernen des Thermostats bewirkt zwar weniger Strömungswiderstand, jedoch fließt das Wasser dann von Anfang an durch den Kühler und somit ist es wahrscheinlich ein Problem den Motor vernünftig warm zu bekommen. Hierfür gibt es eine clevere Lösung seitens der Elektronik: den Pulsmodus! Über den im Thermostatgehäuse eingebauten Fühler erkennt das Steuergerät die Temperatur des Wassers. Liegt diese unter dem Regelbereich auf den wir nachher kommen, wird gepulst. Das heißt, die Pumpe dreht für einen vorzudefinierenden Zeitraum mit weniger als ihrer regulären Leerlaufdrehzahl die sich im übrigen auch einstellen lässt. Beispiel: 30 Sekunden Pulsen mit Drehzahl X und dann wieder X Sekunden reguläre Drehzahl.

 

 

 

img-8012img-8012Der Regelbereich sorgt dafür, dass das Wasser die einzustellende Zieltemperatur erreicht und auch hält. Beispiel: Zieltemperatur 90 Grad Celsius (Regelbereich 85°-95°). Fünf Grad über Ziel schaltet sich automatisch der Lüfter ein. Der Lüfter wird jedoch nicht nur aktiviert wenn man über Ziel liegt sondern wird laut Anleitung auch aktiv in den Kühlprozess einbezogen.

 

 

 

 

 

 

Armaturenträger Armaturenträger Interessant in diesem Kontext ebenfalls die "Boost Funktion", die auch deaktiviert werden kann. Die Elektronik erkennt einen ggf. auftretenden unverhältnismäßigen Temperaturanstieg und erhöht die Pumpleistung prophylaktisch. Dies kann laut Anleitung bei manchen Kühlsystemen zu einem ständigen auf- und abtouren der Pumpe führen. Sollte dies der Fall sein, lässt sich diese Funktion abschalten. Über die in im Gehäuse der Steuerelektronik eingebauten LED lässt sich die Drehzahl der Pumpe kontrollieren. Das werde ich beim ersten Einsatz schlicht beobachten müssen. Kaputt machen kann man nichts aber gut für die Pumpe ist das sicher nicht und man hat wahrscheinlich permanente Temperaturschwankungen.

 

 

 

 

img-8022img-8022Da ich sowieso vorhatte den Motorkabelbaum zu erneuern, wird dies zeitgleich erledigt. Dazu habe ich mir AMP Superseal Steckergehäuse besorgt. Nachdem ich gelernt hatte wie man diese zusammenbaut, gefiel mir das ganze gleich recht gut. Ziel ist, alle mechanischen oder elektromechanische Komponenten sowie den Kabelbaum bei Bedarf rasch entfernen zu können.

 

 

 

 

 

 

RelaisRelaisNach dem momentanen Stand der Dinge wird die Pumpe aus Fahrersicht unten rechts im Motorraum platziert werden. Wir fahren also mit dem Kabelbaum links raus und dann über den Schlauch rüber zur Pumpe. Der Lüfter wird über ein Relais zugeschalten. Dieses habe ich vorne im Motorraum mitsamt einem Relaishalter verbaut. Es ist wasserdicht und wurde für den automotiven Betrieb entwickelt. Das gleich verwende ich im übrigen für die Sicherheitsschaltung der Benzinpumpe.

 

 

 

 

AMP Super SealAMP Super SealDie Elektronik der CWA habe ich im Armaturenträger untergebracht. So lässt sie sich beim Fahren kontrollieren und ist auch zum einstellen gut zugänglich. Darüber hinaus hat ein digitales Voltmeter Einzug genommen. Dies soll mir zur Kontrolle der Batteriespannung dienen. Da wir ohne Lichtmaschine fahren werden ein durchaus sinnvolles Feature. Fündig wurde ich übrigens im Elektronikzubehör. 10,-- Euro, Digitale Anzeige und vor allem sehr leicht.

 

 

 

 

AMP Super SealAMP Super SealDas bringt uns auch zum nächsten Punkt: die Batterie! Momentan fahre ich ein Optima Red-Top mit 54 Amperestunden. Nun steht noch die Frage im Raum ob wir mit nachladen arbeiten oder ob ich eine Yellow Top zusätzlich anschaffe. Unter dem Kostenaspekt wäre die zweite Batterie die günstigere Variante. Da es aber u.a. bedingt durch die "Start/Stop" Technik mittlerweile auch AGM Batterien mit höherer Kapazität gibt, wäre auch dies eine Überlegung wert.

 

 

 

 

Letzteres würde zwar ein etwas höheres Gewicht mit sich bringen aber ob wir das auf der Hinterachse so sehr brauchen? Wir haben bekanntlich mit einem zähen Einlenkverhalten zu tun und teils heftiges Untersteuern beim einfahren in Kurven. Dieses Phänomen soll im übrigen durch einen Hinterachsstabi abgemildert werden. Besser einlenken wird er dadurch nicht aber wenn wir erst einmal in die Kurve eingefahren sind, sollte sich das in einem etwas stärkeren übersteuern bzw. einer Abschwächung des Untersteuerns äußern.

 

 

 

AMP Super SealAMP Super SealSo, das war es dann erst einmal wieder von meiner Seite. Ich splitte die Artikel dieses mal weil es sonst einfach zu viel wird. Nächstes mal also mehr zum Motor und weiteren Maßnahmen die ich am Fahrzeug durchgeführt habe bzw. noch werde.

 

Gruß

-dodo-

 

 

 

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05.11.2015 20:00    |    dodo32    |    Kommentare (12)

Hallo Zusammen,

 

lieber spät als nie, ein Kurzbericht zu unserem alljährlichen Oldtimertreffen. Bei schönstem Sommerwetter fanden über 300 Fahrzeuge den Weg ins schöne Babenhausen im Unterallgäu.

 

Für die Teilnehmer gab es wie üblich Verzehrgutscheine und freilich auch Pokale für das älteste Auto, das älteste Motorrad und für die weiteste Anreise. Letztere lag, wenn ich richtig erinnere, um die 450 Kilometer!

 

Es herrschte ein reges kommen und gehen und es gab wie immer außerordentlich schöne Fahrzeuge zu bewundern. Auffällig ist, dass es doch einige Autos gibt, die diese gewisse Patina eines "daily drivers" aufweisen. Finde ich gut denn es sind ja schließlich Fahrzeuge und keine Stehzeuge. ;)

 

Na dann, bis zum nächsten mal! :)

 

Gruß

dodo

 

CobraCobraFord CapriFord CapriFord CapriFord CapriGolf 1Golf 1Ford CapriFord CapriPorschePorsche??KäferKäferOpelOpelBMWBMWAsconaAsconaBMWBMWAsconaAsconaAscona RallyeAscona RallyeMantaMantaKollegaKollegaPorschePorscheSenatorSenatorBMW, KadettBMW, Kadett5er5er5er5er??RenaultRenaultKäferKäfer??E30 CabrioE30 CabrioCS CoupeCS CoupeOpel RekordOpel RekordGranadaGranadaKäferKäferRenault Renault ??PorschePorsche2CV2CVCSLCSLVW und AudiVW und AudiE 3E 3OpelOpelGolf 1Golf 1E 12E 12Golf 1Golf 1Golf 1Golf 1OpelOpel??

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03.10.2015 16:19    |    dodo32    |    Kommentare (37)

 

 

E 21E 21Hallo Zusammen,

 

kaum zu glauben, aber wir haben nun tatsächlich schon die vierte Saison bestritten. Wer hätte das gedacht? Ich nicht aber unverhofft kommt oft und wenn etwas wirklich Spaß macht, dann bleibt man auch dabei. Freilich sind viele Kompromisse von Nöten. Ich fahre nicht in den Urlaub und auch sonst leiste ich mir keine anderen Hobbys. Irgendwann sind einfach finanzielle sowie zeitliche Grenzen erreicht und man kann nicht alles haben. Dennoch haben wir ein paar Bilder für Euch und natürlich auch ein Onboardvideo vom letzten Lauf am RBR Ring.

 

 

VorstartVorstartAber schön der Reihe nach. Wir sind in diesem Jahr etwas später in die Saison gestartet denn es wurde bekanntlich ein Anhänger angeschafft. Dieser durfte sich auf der Anreise zum ersten Lauf am Pannoniaring bewähren und ich muss sagen: Top! Die Anschaffung hat sich gelohnt. Am Fahrzeug selbst wurden nur geringfügige Änderungen vorgenommen. Der Sitz wurde tiefergelegt, die Löschanlage wanderte in den Kofferraum und es wurde eine 25% Sperre in verbindung mit einer 3,91er Übersetzung verbaut. Darüber hinaus fand ein nagelneuer Schwingungsdämpfer seinen Weg in den Motorraum.

 

 

PannoniaringPannoniaringAlso raus auf die Strecke und Drehzahl rann an die Kiste! 7.500, 7.700, 7.800 und "jippiiiie" - läuft wie verrückt! Tja, 3 Runden lang bis sich wieder dieses seltsame Geräusch jenseits der 7,5 k einstellte mit dem Ergebnis, dass sich in der dritten Kurve meine 335,-- Euro in wohlgefallen auflösten und ich am Abschleppwagen die Rückreise ins Fahrerlager antreten durfte. Es hatte also nichts gebracht. Die Schwingungen waren nach wie vor vorhanden und das Neuteil hatte es nicht einmal 4 Runden ausgehalten. Also fragte ich mich: was nun? :confused:

 

 

BoxengasseBoxengasseDie Antwort war simpel: einen anderen Dämpfer, Wasserpumpenriemenscheibe und Keilriemen einbauen und nicht mehr so hoch drehen. Nur wie hoch? Ich habe das Limit auf 7.200 gesetzt und mir vorgenommen, die fehlende Leistung durch Wahnsinn zu ersetzen! Und was soll ich sagen..., es hat funktioniert! Der gordische Knoten ist geplatzt. Ich drehe niedriger und bin unter dem Strich wesentlich schneller, als im vergangenen Jahr. Den Lauf am Pannoniaring konnten wir ohne weitere Schäden beenden und somit stand dem Slovakiaring nichts mehr im Wege.

 

 

VorstartVorstartDa es bereits in Ungarn ungewöhnlich heiß war wurde beschlossen, eine Beregnungsanlage anzuschaffen. Eine ebensolche hatte ich bei einem ausländischen Rennteam entdeckt. Das Geheimnis lautet: adibiate Kühlung! Nie was von gehört? Ich auch nicht aber man nutzt dazu schlicht die Verdunstungskälte von Luft und fein zerstäubtem Wasser. Da es zu diesem Zweck nichts von der Stange zu kaufen gibt, war wieder einmal Eigeninitiative gefragt. Fündig wurde ich im Terraristikzubehör. Genauer gesagt, bei www.bdt24.de. Nachdem ich mich einige Zeit durch die Seite gewühlt hatte brachte ein Anruf dann Gewissheit: ja, man könne das System durchaus für den Zweck der Kühlung nutzen.

 

 

Red-BullRed-BullAlso wurde ein Pumpe, Düsen, Schläuche und ein 25 Liter Wassertrolley bestellt. Kurz gesagt: ich bin total begeistert! Das ganze funktioniert genau so, wie ich mir das vorgestellt habe. Es wurde lediglich noch eine Konstruktion geschaffen, die sowohl die Pumpe als auch die Netzteile aufnimmt. Ein Netzteil für die Pumpe und das andere für die beiden Computerlüfter die ich zur Kühlung eingebaut habe. Dies hatte schlicht den Hintergrund, dass das ganze nicht im heimischen Wohnzimmer zur Bewässerung des Leguans dienen sollte, sondern mobil auf den Rennen eingesetzt wird. Hier muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass weder Pumpe noch Netzteile unter Wasser stehen. Zwar funktioniert die Pumpe mit Niederspannung aber auch die kommt irgendwo her und wie sich 220 Volt in Verbindung mit Wasser auswirken können, braucht man wohl niemandem erklären.

 

 

SlovakiaringSlovakiaringAm Slovakiaring war es dann wie erwartet sehr heiß und die Anlage bestand ihre Feuertaufe tadellos. Auch das Rennauto machte keinerlei Probleme und wir konnten auch diesen Lauf ohne Schäden aber dafür mit durchaus attraktiven Rundenzeiten beenden. Meinen Enthusiasmus musste ich lediglich mit einem Dreher ins Kiesbett bezahlen. Tja, man soll halt nicht jagen, was man nicht töten kann. ;) Und man sollte seine Reifen nicht überfahren also lautete der Lerninhalt für die Folgeläufe: Schwung mitnehmen aber das Fahrzeug nicht durch den Lenkeinschlag abbremsen. Letzteres führt nämlich zu extremem Reifenverschleiß vorne und das ging so weit, dass ich die Reifen vom Toyo Renndienst von links nach rechts tauschen lassen musste.

 

 

Red-BullRed-BullVoller Elan und Zuversicht ging es dann im September an den Salzburgring! Nur war dieses mal alles anders, denn Petrus hatte die Schleusen geöffnet und wir waren gezwungen, auf Regenreifen an den Start zu gehen. Was soll ich sagen..., der erste Lauf: eine kleine Katastrophe. Ich hatte erhebliche Probleme den anderen Teilnehmern zu folgen bzw. überhaupt eine vernünftige Zeit zu fahren. Dies lag weniger am Aquaplaning als daran, dass ich das Gefühl hatte, permanent an der Haftungsgrenze zu fahren. Von der extremen Gischt der vorausfahrenden mal ganz zu schweigen. Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zuletzt aber es half nichts: es regnete weiter. Also Luftdruck angepasst und raus auf die Strecke zum zweiten Lauf. Schon besser aber um es kurz zu sagen: es war wirklich eine hohe Herausforderung.

 

 

PannoniaringPannoniaringDen dritten Lauf habe ich dann vorzeitig abgebrochen weil ich zum wiederholten male das Gefühl hatte, zu langsam unterwegs zu sein. Im Nachgang stellte sich zwar heraus dass die Zeiten nicht so schlecht waren, aber das Bauchgefühl auf der Piste sagte etwas anderes und wenn man dann noch von Straßenautos überholt wird, kommt man durchaus ins grübeln. Die Lösung des ganzen ist recht simpel. Wir fahren vorne sowie hinten 3 Grad Sturz und wir haben ein knüppelhartes Fahrwerk. Dass das unter diesen Bedingungen natürlich schwerer zu fahren ist, sollte eigentlich klar sein aber ich war so sehr damit beschäftig, das Auto auf der Straße zu halten, dass ich das einfach ausblendete. Unter dem Strich war es dennoch eine interessante Erfahrung und es bleibt die Erkenntnis, dass im trockenen schnell zu fahren eine Sache ist, aber sich bei Nässe die Spreu vom Weizen trennt.

 

 

SalzburgringSalzburgringVergangenes Wochenende dann der letzte Lauf am Red-Bull Ring in Spielberg. Das Training am Samstagmorgen war dann, sagen wir, recht interessant. Weil bereits 2 Gruppen vor uns auf der Piste waren und keine Gischt zu sehen war beschlossen wir, auf Semis rauszufahren. Ein Fehler, wie sich recht schnell herausstellte. Die Strecke war feucht bis nass und es war ein einziges gerutsche. So oft habe ich noch keine Dreher gesehen. Wieder einmal dachte ich, dass ich zu doof bin weil ich mehrfach überholt wurde. Tja, die standen dann aber meist 2 Kurven weiter quer. Kurzum: ich bin nach 3 Runden raus. Das bringt nix, hab ich mir gedacht. Man hätte zwar ein wenig driften üben können aber das ist zum einen verboten und zum anderen hatte ich keine Lust, die Kiste doch noch in die Planken zu setzen. Ein andermal vielleicht ;)

 

 

VorstartVorstartBlieben also noch 3 Wertungsläufe und was soll ich sagen: sehr geil war's! Nichts ging kaputt und im letzten Lauf passte auch der Luftdruck dann aus meiner Sicht zu 100%. Leider hatten wir 2 x Gelb draußen und ich habe mich auch drann gehalten sonst wäre sicherlich eine 1:58 drinn gewesen. Naja, 2:00 ist auch nicht schlecht und unter dem Strich ist mir das auch völlig egal. Ich war dabei und das ist alles was für mich zählt. Das Video ist im zweiten Lauf entstanden. Der Dritte war zwar besser, aber wir hatten Feuchtigkeit im Auto und die Kamera war gegen Ende leicht beschlagen. Zu Auswertungszwecken zwar ok, aber für youtube eher nicht.

 

 

img-7777img-7777Das war es dann wieder einmal von meiner Seite. So wie es im Moment aussieht, werde ich im nächsten Jahr wahrscheinlich spätestens ab dem zweiten Rennen in der STW an den Start gehen. In Brünn vielleicht noch einmal Classica, aber das entscheide ich dann kurzfristig.

-dodo-

 

 

 

DüsenDüsenBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlageBeregnungsanlagePumpePumpeimg-3186img-3186img-7751img-7751AlfaAlfaCapriCapriimg-6729img-6729img-6744img-6744img-7569img-7569img-6767img-6767img-6769img-6769img-6788img-6788img-6791img-6791img-6803img-6803img-6805img-6805img-6810img-6810img-6814img-6814img-6823img-6823img-6838img-6838img-6842img-6842img-7335img-7335img-6852img-6852img-6856img-6856img-6910img-6910img-6911img-6911img-6966img-6966img-3782img-3782img-6973img-6973img-6981img-6981img-7012img-7012img-7020img-7020img-7164img-7164img-7166img-7166img-3531img-3531img-7178img-7178img-7179img-7179img-7209img-7209img-7870img-7870img-7259img-7259img-7263img-7263img-7278img-7278img-7284img-7284img-7288img-7288img-7292img-7292img-7342img-7342img-7358img-7358img-7359img-7359img-7361img-7361img-7364img-7364img-7365img-7365img-7366img-7366img-7418img-7418img-7518img-7518img-7520img-7520img-7521img-7521img-7528img-7528img-7532img-7532img-7534img-7534img-6747img-6747img-3705img-3705img-7537img-7537img-7542img-7542img-7545img-7545img-7546img-7546img-7548img-7548img-7553img-7553img-7556img-7556img-7559img-7559img-7560img-7560img-7563img-7563img-7619img-7619img-7622img-7622img-7731img-7731img-7764img-7764img-7790img-7790img-7794img-7794img-7806img-7806img-7814img-7814img-7816img-7816img-7821img-7821img-7827img-7827img-7838img-7838img-7789img-7789img-7283img-7283img-7783img-7783img-7862img-7862img-7526img-7526img-6822img-6822img-6768img-6768

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27.06.2015 19:00    |    dodo32    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 3er, BMW, E21

 

E 21E 21Hallo Zusammen,

nun sind wieder einige Monate seit dem letzten Artikel vergangen. Und da sich doch das eine oder andere getan hat, möchte ich das den Lesern freilich nicht vorenthalten. Ich denke auch dass es besser ist, die Schritte nach und nach zu dokumentieren. Irgendwann wird es sonst nämlich zu viel, wie man unschwer bereits an diesem Artikel erkennen kann. Bis jetzt sind geschätzte 60 Stunden in die rote Karosse geflossen. Das alles "zu Papier" zu bringen ist schon eine kleine Herausforderung. ;)

 

 

Differential altDifferential altWir erinnern uns kurz zurück an den vorletzten Lauf in Salzburg der vergangenen Saison: Differential platt! Daraufhin war ich mit einem geliehenen unterwegs welches ich freilich zurückgeben musste. Da bei der roten Karosserie ein 3,91er Diff dabei war und ich noch eine Alpina Sperre liegen hatte, musste im Grunde nur noch jemand gefunden werden, der das ganze zusammenbaut. Mein Clubkollege hat für solche Dinge einen guten Kontak und weil ich so etwas noch nie gemacht habe hielt ich es für sinnvoller, diese Arbeit jemanden machen zu lassen, der sich damit auskennt. Die Probefahrt hat es ausgehalten und daher gehe ich davon aus, dass es auch auf der Strecke hält.

 

 

BremsenentlüfterBremsenentlüfterDesweiteren habe ich meine vorderen Bremsscheiben abdrehen lassen und noch einen Satz ATE Power Disc besorgt. Die werde ich zusammen mit den alten Belägen in Ungarn testen. Sollen ja angeblich hochgekohlt sein. Lassen wir uns einfach überraschen, was dabei herauskommt. Heute habe ich dann die Bremsanlage entlüftet. In der Vergangenheit nutzte ich dazu einen Adapter, der sich auf den Bremsflüssigkeitsbehälter aufschrauben lässt. Dann gibt man ca. 1,5 Bar Druck drauf und kann entlüften. Problem ist, dass so lange der Behälter mit Druck beaufschlagt ist, der Schlauch sich nicht anbnehmen läßt ohne dass es im Anschluss rausspritzte. Eine Riesensauerei und es ist mir ein Rätsel, warum das nicht geht. Beim Golf ging es auch. Egal, es musste eine andere Lösung gefunden werden.

 

 

Hapert AT BasicHapert AT BasicNun ist es nach wie vor so, dass ich Hobbyschrauber bin. Ein hochprofessionelles Entlüftergerät wäre also schlicht Perlen vor die Säue. Fündig wurde ich am Messestand der Firma Busching. Das Unternehmen bietet ein Entlüftergerät an, das mit Unterdruck arbeitet. Also wird die Flüssigkeit aus dem Entlüfternippel herausgesaugt. Sauerei gibt es auch keine denn die alte Flüssigkeit wird direkt in den Behälter geleitet. Eine saubere Sache und funktioniert hat es auch.

 

 

 

 

LogoLogoFreilich wurden auch die Vergaser wieder montiert und das Gasgestänge neu justiert. Dann war da noch der Schwingungsdämpfer. Wir erinnern uns: jenseits der 7.800 Touren lösten sich 2 dieser Teile vergangene Saison in Wohlgefallen auf. Die Ursache hierfür ist nach wie vor unklar. Der ursprüngliche Schwingungsdämpfer ohne Triggerzähne hat es schließlich auch ausgehalten. Hier stehe ich vor einem Rätsel. Ich haben nun einen nagelneuen gekauft bei BMW für die Kleinigkeit von 335,-- Euro in der Hoffnung, dass die beiden anderen altersschwach waren und deshalb den Geist aufgaben.

 

 

AbschlussblechAbschlussblechDarüber hinaus habe ich noch den Sitz tiefer gelegt. Dazu habe ich die Verstellung ausgebaut und ihn direkt auf die Konsolen geschraubt. Da mir die Löschanlage im vorderen Fußraum auch ein Dorn im Auge war ist diese in den Kofferraum gewandert. Im gleichen Atemzug habe ich den relativ schweren Kühlerlüffter gegen ein Exemplar von Spal ersetzt. Dieser ist wesentlich leichter und zieht bei Volllast höchsten 7 Ampere. Den anderen habe ich mit 18 Ampere gemessen! Die linke Tankhälfte habe ich auch ausgebaut. Ein Bekannter fertigte mir einen blitzsauberen Stopfen aus Aluminium an, so dass ich die andere Hälfte problemlos verschließen konnte. Tankinhalt haben wir jetzt rund 28 Liter. Das sollte im Grunde reichen, denke ich.

 

 

Ärschle wegÄrschle wegIm Herbst kam ein Clubkollege auf mich zu und bot an, meine Türen mit Glasscheiben gegen seine mit Kunststoffscheiben zu tauschen. Darüber hinaus sind die Türen innen ausgehöhlt, was eine weitere Gewichtsersparnis mit sich bringt. Die Scheiben habe ich so gut es ging poliert und noch 2 Türpappen aus GFK angefertigt. Sieht schick aus und vor allem sind die Türen jetzt erheblich leichter. Nervig ist eigentlich nur der Einbau. Da ist man schon einige Zeit beschäftigt, bis sie überhaupt und darüber hinaus auch ordentlich schließen. Aber man hat ja sonst keine Hobbies also tut man sich das halt auch noch an.

 

 

TrägerTrägerWeiter oben hatte ich bereits erwähnt, dass ich dieses Jahr eine Probefahrt durchgeführt habe. Die Location war ein landwirtschaftlicher Betrieb der über eine recht große betonierte Fläche, sowie eine Waage verfügt. Vollgetankt ohne Fahrer wiegt das Fahrzeug 940 Kilo! Das hat mich dann doch positiv überrascht. Auf der Hinterachse wiegen wir 420 und somit vorne 520. Ein Verhältnis von 50 / 50 wäre zwar ideal, aber ich denke man kann so erst einmal zufrieden sein. Sturz habe ich vorne auf 3 Grad negativ einstellen lassen und ein bischen mehr Vorspur geben lassen. Letzteres hat man umgehend beim verladen auf den Hänger gemerkt, denn man musst nicht mehr korrigieren. Gefahren ist das Auto gut, keine Probleme. Bin mal gepannt wie er sich auf dem Track verhält.

 

 

TrägerTrägerDann war da noch die rote Karosserie.Bekanntlich hatte mein Güde Schweißgerät den Geist aufgegeben. Nun war guter Rat teuer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Baumarktgerät wollte ich nicht noch einmal anschaffen und es musste über einen normalen Schuko- sowie über einen Starkstromanschluss verfügen. Nach einigem hin und her fiel die Wahl dann auf ein Lorch M 222. Dass sich die Investition gelohnt hat, habe ich nach den ersten Schweißpunkten festgestellt. Funktioniert einwandfrei! Das muss es auch denn an Egon musste einiges gemacht werden.

 

 

AbschlussblechAbschlussblechZuerst hatte ich mir den rechten vorderen Längsträger vorgenommen. Schaut euch einfach die Bilder dazu an. Dann waren die Radhäuser hinten drann und noch 2 Bleche im Innenraum. Tja und dann..., war da noch das Abschlussblech. Eher durch Zufall hatte ich eines Tages bemerkt, dass das Auto wohl auch von hinten eine mitbekommen hat. Der Versuch das mit einem Gleithammer herauszuziehen scheiterte kläglich. Naja, mal verliert man, mal gewinnen die anderen hab ich mir gedacht. Aber da war doch noch die andere Karosserie und mal gucken, ob sich das Blech vielleicht dort heraustrennen lässt. Bingo! Es war nur an 2 Punkten festgeschweißt und ich konnte es somit relativ leicht mit der Flex dem Spender entnehmen.

 

AbschlussblechAbschlussblechDas alte musste freilich auch noch raus. Da der Mensch an seinen Aufgaben wächst habe ich das ganze in einem Zug durchgezogen. Nicht an einem Tag, aber kontinuierlich dranngeblieben. Das herausmachen war eine Sache, das sauber einpassen, eine andere zumal es sich augenscheinlich um kein original BMW Teil handelte. Also habe ich das Teil erst einmal mit Grippzange und Panzertape fixiert um mir ein Bild zu machen, wo und wie ich ansetzen muss. Einige Zeit und Flüche später, war es dann bereit zum einschweißen. Ich habe im übrigen die meisten Schweißstellen verzinnt. So auch die Nähte am Abschlussblech. Erstens soll es nicht rosten und zweitens möchte ich nicht, dass man zu viel spachteln muss.

 

 

AbschlussblechAbschlussblechDie vorhanden Löcher habe ich auch gecleant und anschließend verzinnt. Von meinem Lackierer habe ich eine 2 K Grundierung bekommen die ich im Anschluss zur vorläufigen Versiegelung mit der Spritzpistole aufgetragen habe. Im übrigen habe ich die anderen Schweißstellen alle mit Brantho Korrux Nitrofest behandelt da die Karosserie zwischendurch doch einige Zeit steht und die meisten werden wissen, wie schnell so eine Schweißnaht das rosten anfängt. Klar kann man da wieder wegschleifen aber wozu, wenn man Vorsorge trefffen kann.

 

 

LackiertLackiertDie A-Säule werde ich wohl einschweißen lassen. Das ist aus meiner Sicht eine Arbeit die ein Fachmann erledigen muss. Für mich bleibt noch der linke Längsträger vorne, die Hutablage und ein paar weitere Kleinigkeiten, sowie das einschweißen des Käfigs. Dann kann die Karosse von unten und von innen lackiert werden. Wenn alles gut läuft und das Rennauto keine großartigen Zicken macht, sollte ich das bis Ende des Jahres geschafft haben. Warten wir ab. Bis jetzt sieht's gar nicht so schlecht aus.

 

 

 

 

TüreTüreLast but not least habe ich noch einen Autotransporter angeschafft. Man sollte eigentlich glauben, dass das kein Problem ist. Ist es auch nicht, wenn man über ein unbegrenztes Budget verfügt. Mein Limit lag ursprünglich bei 2.500 Euro. Leider musste ich feststellen, dass es für diesen Betrag zwar Anhänger gibt, aber die Dinger sind derart klapprig, dass mir dafür mein Geld zu schade ist. Um das ein bischen abzukürzen: es ist ein Hapert AT-Basic geworden. Massiver, geschweißter und vollverzinkter Rahmen, Alurampen mit 2,50 Meter Länge, Hochlader mit 13 Zoll Felgen und abgeschrägtem Heck sowie seitlicher Reiling. Die Deichsel ist auch massiv gebaut und die ersten Probefahrten waren absolut zufriedenstellend. Nächste Woche muss ich noch nur noch zur Zulassungsstelle und die 100 km/h eintragen lassen.

 

 

TüreTüreDas war es dann erst einmal wieder von meiner Seite. Nächste Woche geht's zum ersten Rennen dieses Jahr auf den Pannoniaring! Ich freu mich drauf

Grüße

-dodo-

 

 

TüreTüreRadhausRadhausBodenblechBodenblechKofferraumKofferraumRadhausRadhausRadhausRadhausTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerTrägerimg-5864img-5864RadhausRadhausRadhausRadhausSchleiferSchleiferRadhausRadhausAbschlussblech altAbschlussblech altHeckblechHeckblechimg-6488img-6488img-6495img-6495img-6518img-6518img-6539img-6539img-6541img-6541img-6542img-6542Lorch M222Lorch M222img-6569img-6569img-6577img-6577img-6624img-6624img-6625img-6625Haper AT BasicHaper AT BasicHapert AT BasicHapert AT BasicProbefahrtProbefahrtProbefahrtProbefahrtProbefahrtProbefahrt

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16.03.2015 20:15    |    dodo32    |    Kommentare (41)

GeparktGeparktHallo Zusammen,

 

wer kennt ihn nicht? Forrest Gump! Seine Mutter pflegte zu sagen, dass das Leben wie eine Schachtel Pralinen sei denn man wisse nie, was man bekomme. Und dass nur der Dumm ist, der auch Dummes tut. Ob ich etwas Dummes getan habe, weiß ich noch nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich mal wieder eine Schachtel Pralinen gekauft habe! Und ich weiß, dass ich Forrest in einem Punkt durchaus ähnlich bin. Ich dachte mir, so wie er es sich beim laufen auch gedacht hatte, dass wenn ich nun schon so weit gekommen bin, könnte ich ja noch ein Stück weiterlaufen....

 

 

InnenInnenEs war irgendwann im Frühjar 2014, als mir mein Clubkollege ein Spitzenangebot machte: eine Karosserie, viele Teile, Käfig, Motor etc. zu einem Preis, da darf man eigentlich nicht lange überlegen. Nach ein paar Nächten drüber schlafen habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Der Preis war zwar super, aber ich wusste weder wohin mit der Karosse und darüber hinaus konnte ich das Gesamtpaket finanziell schlicht und ergreifend nicht kurzfristig schultern. Ab und an muss man halt bei den Realitäten bleiben. Schade, aber der Gedanke selbst ein Rennauto zu bauen ließ mich einfach nicht los. Wenn ich doch nur eine Basis hätte....

 

 

11Irgendwann im August entdeckte ich bei Ebay eine rote Karosserie. Die Bilder waren ziemlich nichtssagend und so fragte ich den Verkäufer, wie denn der Gesamtzustand sei. Antwort: Rost an den E21 üblichen Stellen. :rolleyes: Na toll dachte ich, jetzt bin ich genau so schlau, wie vorher. Ob ich denn Bilder haben könnte, schrieb ich zurück. Klar, er würde sie auf das Smartphone meiner Freundin schicken. Die Tage vergingen, keine Antwort. Egal hab ich mir gedacht. Einen Versuch war es wert und ich hatte keine Lust auf blauen Dunst 200 Euro oder mehr für eine Leiche zu bezahlen. Also Haken dran und weiter geht’s.

 

 

55Montag morgen dann eine Nachricht der Freundin: „Du, ich habe die Karosserie ersteigert“. Antwort: „Du hast WAS?“. Auweia, hab ich gedacht das Schlimmste ahnen und gefragt, was das gute Stück denn gekostet hat. „8,-- Euro!“. Wieviel? 8,-- Euro? Na Bravo, gut dass wir drüber gesprochen haben. „Und weiter? Wie zum Geier willst Du das Auto holen?“. Dazu muss man wissen, dass sie zu dieser Zeit noch in NRW wohnte und ich gute 600 Kilometer weiter südlich.

Die eigentliche Dramatik bestand jedoch darin, dass sie das Auto für sich gekauft hatte – zum aufbauen. Es hat doch einiges an Überzeugungskraft gekostet sie von diesem Gedanken abzubringen. Nicht weil ich Ihr das nicht zutrauen würde, aber wenn ich mir schon schwer tue, was macht dann sie? Wenn man sich mal grob vor Augen führt was alleine die Spenglerarbeiten kosten, wenn man sich nicht selbst helfen kann, dann gute Nacht. Des weiteren will man ja auch in einem adäquaten Zeitraum fertig werden und nicht 5 oder mehr Jahre an das Auto hinschrauben.

 

 

66Lange Rede. Ich bin hochgefahren um mir das Trauerspiel anzusehen. Und leider bestätigten sich meine Befürchtungen. Das Auto muss über einen längeren Zeitraum draußen gestanden haben. Die Fußräume waren voll Wasser gelaufen, die Scheibenrahmen angefressen, die aufgeschweißten Bleche rostig. Und überhaupt war der Gesamtzustand geradezu desaströs. Beide Radhäuser angefressen, der linke Schweller fehlt auf eine Länge von gut 60 Zentimetern. Wären die Dome auch vergammelt gewesen, hätte ich das Teil so wie es war zum Schrotti gefahren. Darüber hinaus waren die „Arbeiten“, die der Vorbesitzer durchgeführt hatte, von höchster Qualität. Das muss alles wieder herausgetrennt werden, war mein erster Gedanke. Dem noch nicht genug hatte man den unteren Scheibenrahmen zwischen B und C Säule „fachmännisch“ herausgetrennt und noch fachmännischer ein Stück viel zu tief eingesetzt. :rolleyes: Hätte man das mit Spachtel vollenden wollen? Wenn ja, hätte man dazu ein gutes Kilo gebraucht. Einen derartigen Murks habe ich selten gesehen.

 

 

77Bei allem Schrecken gab es jedoch auch positives. Eine intakte Niere, Scheinwerfer, Spiegel, eine gute Türe, ein Hinterachsdifferential und viele weitere Kleinteile, die ich sowieso benötigt hätte.

Da ich meine 3 Sinne Wahnsinn, Schwachsinn und Blödsinn stets am Mann habe beschloss ich, den Versuch zu starten das automobile Häufchen Elend wieder flott zu machen. Zeitraum maximal 3 Jahre. Im Zeitplan bin ich im übrigen schon heute nicht mehr, aber dazu komme ich noch.

 

 

 

 

GartenGartenAls die Karosse dann endlich hier daheim angekommen war führte ich eine erneute Bestandsaufnahme durch und überlegte, wo ich anfange. Zuerst bin ich hergegangen und habe sämtliche Roststellen mit Rostumwandler bearbeitet, Grundiert und mit eine wenig Lack behandelt so dass es wenigstens nicht weiter rostet. Irgendwann zu nächtlicher Stunde ist mir dann auch aufgefallen, dass die linke A-Säule wohl einen Treffer bekommen hatte und dass das Abschlussblech auch eingedrückt ist. Na Bravo, hab ich gedacht, jetzt hab ich ein Problem. Kurzum: die linke Seite werde ich wohl machen lassen. Eine neue A-Säule und einen Schweller habe ich bereits hier. Das Abschlussblech habe ich zwar auch aber ich denke, dass sich das mit einem Gleithammer rausziehen lässt. Versuch, macht kluch...

 

 

GartenGartenIm vergangenen Herbst haben wir die Karosse dann in den Garten getragen, auf die Seite gelegt und den Unterboden weitestgehend vom U-Schutz befreit. Vorher mussten freilich die Tanks noch raus und es folgte eine weitere Überraschung: die Tanks sind in gutem Zustand! Neu, wenn noch erhältlich, kosten 2 Tankhälften gute 1.000,-- (!) Euro! Wir haben ca. 10 Stunden geschliffen und noch das eine oder andere Löchlein entdeckt aber keine wirklichen Katastrophen. Zum Abschluss habe ich den Unterboden an den freigelegten Stellen mit Brantho Korrux Nitrofest gespritzt. Das hat den Vorteil, dass ich mich in Etappen vorarbeiten kann und der nun blanke Unterboden nicht rostet.

 

 

LackiertLackiertNach ein paar Tagen Trockenzeit ging es dann in die Garage und Egon konnte endlich aufgebockt werden. Dann habe ich mich zuerst um den Scheibenrahmen gekümmert. Gar nicht so einfach das zu reparieren und vor allem war recht schnell klar: das muss verzinnt werden! Da der Mensch an seinen Herausforderungen wächst bestellte ich ein Set mit Zinn, Zinnpaste und Hobel beim allseits bekannten Korrosionsschutzdepot. Fehlte nur noch ein Brenner um das Zinn bzw. die Paste zu erhitzen und es konnte losgehen! Wirklich einfach ist es nicht aber auch nicht völlig unmöglich. Mit ein bischen Geduld bekommt man ein durchaus ansehliches Ergebnis. Ich bin zufrieden und die verbleibenden, minimalen Unebenheiten, muss man halt spachteln. Manch einer hätte sich nicht einmal die Mühe gemacht, da überhaupt Zinn aufzutragen.

 

 

Karosse 2Karosse 2Dann konnte es im Grunde vorne weiter gehen. Also Bleche geschnitten, angepasst, eingeschweißt. Bei Ebay noch einen Satz Spenglerhämmer gekauft und...., was war das? Das Schweißgerät wollte auf einmal keine Schweißpunkte mehr setzen. Anruf bei Güde: könnte die Platine sein. Rein ins Auto, zu Güde fahren, Platine kaufen, wieder nach Hause und einbauen. Aber was war das? Immer noch keine Funktion. Es ist schon außerordentlich ärgerlich wenn man weitermachen will, aber nicht kann. Nun war guter Rat wieder einmal teuer – im wahrsten Sinne des Wortes denn das Gerät vom Fachmann reparieren zu lassen, hätte sich nicht gelohnt. Was dann folgte war eine Schaffenspause denn ich hatte beschlossen, ein vernünftiges Gerät anzuschaffen das hoffentlich einige Jahre hält. Nach eingehendem Kriegsrat mit sony fiel die Wahl auf ein Lorch M 222. Kostenpunkt: über 1.200 Euro! Da man von Knäckebrot und einem Riegel Butter recht lange überleben kann, habe ich das Gerät dann vergangenes Wochenende bestellt.

 

 

GarageGarageEines schönen Tages klingelte dann das Telefon. Mein Clubkollege meldete, dass er einen Käfig für mein Projekt hätte. Problem sei nur, dass der Käfig in eine Karosserie eingewickelt wäre und das Zeug vom Hof muss und zwar möglichst schon gestern. Der Preis war mindestens genau so verlockend wie die Tatsache, dass noch einige andere Teile dabei waren. Also rasch den Kontostand geprüft und die Zusage erteilt. So kam ich also an die nächste Wundertüte die ich freilich in gewohnter Manier quer vor dem Haus deponierte. Bald kann ich mit Schrott handeln, ging mir nebenbei durch den Kopf...

 

 

99Dem nicht genug. Ich hatte bei Ebay Kleinanzeigen ein Frontblech zu einem fairen Preis entdeckt und konnte freilich nicht widerstehen. Also hingefahren und festgestellt: der hat noch mehr! Rasch wurde man sich einig über einen Satz hintere Schwingen mit Scheibenbremsen, vorderen Federbeinen und Radnaben. Um gut 500,-- Euro ärmer und die Erkenntnis reicher, dass das Knäckebrot auch ohne Butter schmeckt, konnte es nun ja weitergehen – dachte ich denn der nächste Anruf ließ nicht lange auf sich warten. Es gäbe da 2 Motoren...

 

 

ScheibenrahmenScheibenrahmenDass ich die dann auch gekauft habe, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Motoren kann man schließlich nie genug haben und wenn es für's Knäckebrot nicht mehr reicht, kann man ja auch Toastbrot essen. Mein Teilelager habe ich im übrigen noch um einen Motorträger und eine Lenkung erweitert. Somit habe ich nun einige der wichtigsten Teile am Lager und muss mich darum nicht mehr kümmern. In den nächsten Wochen sind erst einmal weitere Schweißarbeiten geplant, denn ich möchte spätestens im Herbst den Unterboden, den Innenraum sowie Motor- und Kofferraum lackieren. Wenn das erledigt ist, habe ich was die Karosserie angeht, das gröbste hinter mir und ich kann mich den anderen Baustellen widmen: Hinterachse, Vorderachse und Motor. Am Kabelbaum kann ich theoretisch im Winter 2015 auch anfangen wenn Zeit bleibt.

 

 

RadhausRadhausAbschließend möchte ich die treuen Leser bitten nicht die Erwartungshaltung zu haben, dass das Auto im April 2016 auf dem Leistungsprüfstand steht. Es sind erhebliche finanzielle Mittel und auch sehr viel Zeit notwendig, um dieses Projekt zum Abschluss zu führen. Ob ich es schaffe, kann ich heute noch nicht sagen aber wir wissen ja: auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt...

 

Grüße

-dodo-

 

GeparktGeparktBlech eingesetztBlech eingesetztZinnpasteZinnpasteLackierpistolenLackierpistolenGartenGartenGartenGartenGartenGartenZinnpasteZinnpasteLackiertLackiertLackiertLackiertverzinnenverzinnenRadhausRadhausM20 B25M20 B25ScheibenrahmenScheibenrahmenBlech eingesetztBlech eingesetztBlech eingesetztBlech eingesetztBlechBlechBlechBlechBlechBlechBlechBlechBlechBlechGrundiertGrundiertGartenGartenM20 B25M20 B25verzinnenverzinnenDomeDomeDomeDomeKäfigKäfigaugebocktaugebocktAuddosAuddos334488RadhausRadhaus

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29.09.2014 22:22    |    dodo32    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: 3er, BMW

EmilEmilHallo Zusammen,

 

nach dem ersten Lauf am Salzburgring hatte ich beschlossen, die Saison in einem Artikel zusammen zu fassen. Das macht auch Sinn, denn vor oder auf einem Rennen passiert in der Regel nicht so viel, dass sich das schreiben lohnen würde. Und natürlich ist es auch eine Frage der Zeit.

Nachdem der BMW und ich die Jungferfernfahrt am Salzburgring unbeschadet überstanden hatten, rückte auch schon die nächste Veranstaltung näher: der Pannoniaring! Zuvor musste jedoch noch das Problem der Bremse gelöst werden denn wir erinnern uns: so wirklich bremsen wollte das Fahrzeug nicht und da wir ohne Bremskraftverstärker unterwegs sind konnte es im Grunde nur der Hauptbremszylinder sein, welchen ich gegen ein neues Exemplar ersetzte.

 

 

Red-Bull RingRed-Bull RingWie bereits im vergangenen Jahr gestaltete sich die Anreise nach Ungarn problemlos und auch das Wetter hielt keine unangenehmen Überraschungen für uns bereit. Wir konnten also mit Semis die gesamte Veranstaltung bestreiten. Die Bremse funktionierte hervorragend und auch das Fahrverhalten des BMW gab keinen Anlass zur Klage. Ich hatte lediglich den Eindruck, als würde der Wagen etwas zu stark untersteuern. Wenn man sich das Tragbild der Reifen ansieht so könnte es durchaus möglich sein, dass wir vorne ein bischen zu wenig Sturz haben.

Die Rundenzeiten waren dennoch zufriedenstellend wenn man bedenkt, dass ich noch ohne Sperre unterwegs bin und es doch zum Teil aus den engen Kurven heraus erheblich an der Traktion fehlt.

 

 

E 21E 21Leider hatten wir auch dieses mal einen Ausfall zu beklagen. Auf etwa halber Höhe der Start / Zielgeraden ließ sich der fünfte Gang nicht mehr einlegen. Also ausrollen und ins Fahrerlager schleppen lassen. Diagnose des Mechanikers vor Ort: Kupplungsnehmerzylinder. Ein reinigen desselben mit anschließendem entlüften brachte keine Besserung also konnten wir den letzten Lauf leider nicht mehr bestreiten und mussten aufladen. Daheim angekommen wurde das Getriebe ausgebaut und siehe da: die Druckplatte hatte den Geist aufgegeben. Hierbei handelte es sich offensichtlich um einen Materialfehler denn selbst im 325er Cup werden z.T. Seriendruckplatten gefahren.

 

 

E 21E 21Weil sowieso alles zerlegt war und ich keine Lust hatte in 4 Wochen wieder alles auszubauen weil sich vielleicht bis dahin die Kupplung überlegt haben könnte mich zu ärgern, wurden beide Teile durch Helix Rennsportteile ersetzt. Der Slovakiaring konnte also kommen – dachte ich zumindest. Es war ja nur doch die Dichtung der Wasserpumpe zu ersetzen und das sollte ja nicht das Problem sein, dachte ich…

 

 

 

 

NebelNebelWasserpumpe also raus, Dichtung drauf und Wasserpumpe wieder rein. Wenn man schon einmal die Zahnriemenabdeckung herunten hat, sieht man sich freilich auch routinemäßig den Zahnriemen an bzw. kontrolliert dessen Spannung. Letztere kam mir zwar etwas gering vor aber es werde wohl so seine Richtigkeit haben ging mir durch den Kopf, denn ich hatte die Spannrolle nicht geöffnet und somit bestand zumindest aus meiner Sicht auch kein Grund, diese zu hinterfragen. Hätte ich wohl besser, denn als ich den Motor dann angelassen hatte um zu entlüften. war mein erster Gedanke: „nichts bewegt sie wie ein Russischer Panzer“. Das hörte sich nicht gesund an. Werkzeug im Motorraum vergessen? Kontrolle negativ. Also noch einmal und wieder ein Geräusch, das nichts Gutes erahnen ließ.

 

 

Red-Bull RingRed-Bull RingEtwas ratlos dann ein Anruf beim Clubkollegen mit dem Ergebnis, dass die Druckplatte vielleicht am Getriebegehäuse schleift. Klang logisch: E30 Kupplung und E21 Getriebegehäuse. Also wieder aufladen, abladen und Getriebe wieder raus. Fazit: es schleift nichts. Jetzt war guter Rat teuer also kontrollierten wir die Steuerzeiten und siehe da: Zahnriemen übergesprungen. Über das warum und weshalb kann man nun bis in alle Ewigkeit spekulieren. Tatsache war: noch 5 Tage bis zum Rennen und ich hatte keine Ahnung, wie ich das schaffen sollte. :(

 

 

SlovakiaSlovakiaWas dann folgte war ein Marathon der besonderen Art: Kopf herunterbauen, Einlassventile ersetzen, Kipphebel ersetzen, alles wieder mit neuer ZKD, neuem Zahnriemen etc. zusammenbauen und hoffen, dass es funktioniert. Am Tag vor der Abreise noch morgens einen Kühlwasserschlauch bei BMW besorgt und angelassen – er lief. Ich konnte also aufladen und mich auf den Weg in die Slowakei machen. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Klaus und Dieter ohne die diese Aktion in solch kurzer Zeit für mich nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre. Danke vielmals!!! :cool:

 

 

E 21 und PorscheE 21 und PorscheDer Slovakiaring ist bekanntlich eine recht anspruchsvolle Strecke. Hier konnte der BMW zeigen, was in ihm steckt. Freilich hatten wir wie schon in Ungarn das Problem fehlender Traktion, dennoch war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Kein Ausfall! Wir kamen über die komplette Distanz. Im letzten Lauf begann es zu regnen und ich konnte erste Erfahrungen bei Nässe sammeln. Es ist durchaus erstaunlich wie gut die Semislicks auf nasser Fahrbahn haften. Da ich jedoch meinen Fahrkünsten unter solchen Bedingungen nicht all zu viel zumuten wollte ließ ich es ruhig angehen mit dem Ergebnis, dass ich im gesamten tatsächlich auf Rang 3 gefahren bin – gleichmäßig langsam. Hat auch was

 

 

SlovakiaringSlovakiaringDann rückte der Termin für den Salzburgring näher. Da der Motor den Leerlauf nicht mehr halten wollte und auch ein nachregulieren der Leerlaufschraube nicht erfolgreich war beschloss ich, dem Prüfstand erneut eine Besuch abzustatten. Hintergrund war auch, dass ich zu diesem Zeitpunkt von eigenen Aktionen rund um das Triebwerk erst einmal die Nase voll hatte. Motorschäden vor der Garage zu fabrizieren bekommt zwar auch nicht jeder hin aber das heißt ja nicht, dass man darin zwingend Rekorde aufstellen muss.

 

 

 

 

LightshowLightshowSeltsam war, dass wir ca. 200 PS bei 6.500 Touren hatten aber danach die Leistungskurve steil nach unten ging. Egal. CO stimmte und ab nach Salzburg! Aufladen, abladen, aufladen, abladen – wir kennen das ja. Dann endlich Training zur Classica! Runde 1, Runde 2 und wieder rauf auf die Gerade. Vierter Gang, fünfter Gang, 7.500 Touren, 7.600 Touren, 7.700 Touren und dann klirrte und scheppert es dass ich dachte, jetzt kommen gleich die Kolben zur Motorhaube heraus. Also nicht durch die Schikane sondern geradeaus weiter zu den Streckenposten.

 

 

SchraubenSchraubenKomisch, dachte ich. Kein Rauch, kein Qualm, kein Öl. Auch die Öldrucklampe erlosch nicht simultan zum Geräusch…, was kann das sein? Lange Rede: der Schwingungsdämpfer der Kurbelwelle hatte sich aufgelöst und wurde mir von einem Streckenposten mit den Worten „Du hast da was verloren“ in die Hand gedrückt. Na ganz toll. Da waren sie wieder meine 3 Probleme: kein Schwingungsdämpfer dabei, kein Riemenrad für die Wasserpumpe und kein Keilriemen. Und noch etwas verwunderte mich: beim reinschleppen vernahm ich Geräusche, die irgendwo aus dem Bereich der Hinterachse kamen. Hmmm…, nun bloß nicht den Teufel an die Wand malen und erst einmal Teile organisieren.

 

 

ZylinderkopfZylinderkopfEin ungarisches Rennteam hatte alles dabei, was ich brauchte. Um 150 Euro ärmer und um die Erfahrung reicher dass man wohl besser nicht an die 8.000 drehen sollte, montierte ich die Teile und Hurra – es funktionierte. Einen Lauf verpasst aber egal, denn Sonntag ist ja schließlich auch noch ein Tag. Also rein ins Auto, Vorstart, raus auf die Strecke. Runde 1, Runde 2, die Gerade runter, rein in die Nocksteinkehre und Gas und…., „Raaabumm, rassel, schepper, knatter“ – nur dieses mal von hinten. Ausrollen => abschleppen => Fahrerlager => Diagnose: Differential platt.

 

 

Salzburg Salzburg Na ist doch super, hab ich gedacht! Ich schraube ja schließlich nicht gerne alleine und wenn sich schon eine so tolle Gelegenheit wie ein Rennwochenende bietet, bei dem viele Menschen anwesend sind, macht’s doch gleich doppelt so viel Spaß! Der Clubkollege Herbert hatte ein Differential dabei und der Mechaniker eines anderen Kollegen machte sich sogleich am Ausbau des alten zu schaffen. Pünktlich zum letzten Lauf waren wir dann fertig und ich konnte endlich zu Ende fahren. Ein Riesenspaß und der Lerninhalt „nicht zurückschalten vor der Fahrelagerkurve“ konnte umgesetzt werden. Die Belohnung war eine durchaus attraktive Rundenzeit, die aus meiner Sicht noch ausbaufähig ist.

 

PannoniaringPannoniaringAm vergangenen Wochenende dann das fünfte und letzte Rennen 2014 am Red-Bull Ring. Das Training hatte ich zum Auftakt gleich mal ordentlich vergeigt. Obwohl ich den Kurs bereits Anfang 2013 gefahren war, hab ich mich angestellt wie ein Neandertaler. Nein, so wird das nichts, hab ich mir gedacht. Also Konzentration und Gas rann an die Kiste im zweiten Durchgang. Jo, bis ich 3 Runden vor Schluss am Ende der Geraden ein Geräusch von vorne vernahm, das ich irgendwie, irgendwoher kannte: „Klirr, schepper, ratz, bumm“ und Motor aus. Dann, wir kennen das ja mittlerweile, ausrollen => abschleppen => Fahrerlager => Diagnose Schwingungsdämpfer => Teile besorgen => einbauen => starten => geht und antreten zum dritten Lauf.

 

 

WartungWartungIhr könnt Euch nicht vorstellen was es an Überwindung kostet NICHT über 7.200 Touren zu drehen. Und ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie langweilig das ist. Man kommt einfach nicht aus dem Quark und auch die Geräuschkulisse ist zum gähnen. Kurzum: der dritte Lauf war zwar ok, aber ich war eine Sekunde langsamer und darüber hinaus konnte ich schnellere Autos nicht im Zaum halten und musste sie ziehen lassen. Sonntag Morgen dann Lauf 4 und ich hab mir gedacht: hol’s der Teufel und Scheiß auf den Schwingungsdämpfer. Musst ja nicht auf 7.800 drehen aber bis 7.500…., das muss gehen. So geschehen und wir konnten den Lauf ohne weitere Schäden beenden.

 

 

Fahrerlager PannoniaringFahrerlager PannoniaringFazit: der BMW ist ein tolles Auto mit einem super Fahrverhalten. Der Wagen lässt sich mit dem Gaspedal lenken und wenn man eine Kurve mal mit Schwung erwischt hat und es schafft, diesen auch mitzunehmen, ist man sehr zügig unterwegs. Das Auto gibt wirklich viel her und ich bedauere keinen Cent und keine Minute, die ich investiert habe.

Mit Rückschlägen muss man einfach leben, sonst wäre es kein Rennsport. Das Material wird schon außerordentlich belastet und manchmal geht einem die Frage durch den Kopf, wie die Technik das überhaupt so lange aushält.

 

 

E 21 E 21 Abschließend gilt mein Dank allen Unterstützern und insbesondere Klaus, der immer ein offenes Ohr für meine Sorgen und Nöte hat und mir darüber hinaus seinen technisch stets einwandfreien Brenderup Anhänger zur Verfügung stellt. Ein beruhigendes Gefühl, wenn man tausende Kilometer pro Saison mit dem Gespann zurücklegt.

 

In diesem Sinne bis 2015 wenn es wieder heißt: Gentlemen, please start your engines and let the race begin….

 

-dodo-

 

 

M20 B25M20 B25:-):-):-):-)PannoniaringPannoniaringTeam MöstTeam MöstRed BullRed BullSalzburgSalzburgSalzburgSalzburgPannoniaPannoniaE 21E 21ClassicaClassicaE 30E 300202BlutsbrüderBlutsbrüderFordFordAlfaAlfaEscortEscortEscortEscortGruppe 2Gruppe 2Gruppe 2Gruppe 2E 36E 36E 36E 36SchwingungsdämpferSchwingungsdämpferFahrerlagerFahrerlagerE 30E 30E 30E 30AlfaAlfaCSL und 02CSL und 02NullzwoNullzwoE 21E 21pannonia-und-salzburg-2014-211pannonia-und-salzburg-2014-211PannoniaringPannoniaringAufgebocktAufgebocktC-KadettC-KadettPannoniaringPannoniaringPorsche und BMWPorsche und BMWRed-Bull RingRed-Bull RingSalzburgringSalzburgringE 30E 30M20 B25M20 B25PorschePorscheC-KadettC-KadettEscortEscortEscortEscortAsconaAsconaZylinderkopfZylinderkopfSteyr PuchSteyr PuchZylinderkopfZylinderkopf

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17.08.2014 18:58    |    dodo32    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 6 (1KA/B/C), BMW, Golf, Oldtimertreffen, VW, Youngtimer

0202Hallo Zusammen! Heute fand unser alljährliches Old- und Youngtimertreffen statt. :) Bei schönem Wetter um die 20 Grad, pilgerten bereits morgens ab 10 Uhr diverse Liebhaber des alten Blechs zum Veranstaltungsort. Auch mein schmalbrüstiger Freund sony8V ließ es sich nicht nehmen, dieses mal höchstpersönlich inklusive seinem funkelnden Cabrio zu erscheinen. Und siehe da, es gab sogar den Pokal für die weiteste Anreise. :) Ich hätte zwar eher auf den ersten Preis für den perfektesten Nachbau von Johnny Nr. 5 getippt, aber ich lag offensichtlich daneben. :D

 

E 21E 21Auch die beiden Forenuser Wintertouring und F+I GTD brachten ihre Gölfe zum Treffen. Einen Golf 1 mit Webern und einen sehr seltenen Oettinger Fire + Ice Turbo Diesel. Wie immer bot sich also ein abwechslungsreicher Querschnitt durch die deutsche Automobilgeschichte. Besonders interessant war ein vollkommen originales Exemplar eines BMW 3.0 CSL. Sehr exklusiv und ausserordentlich teuer sind diese Gefährte. Es gab allerdings auch einige Fahrzeuge, die offensichtlich nach wie vor im Alltag bewegt werden - mit H-Kennzeichen, versteht sich.

 

 

Golf GTIGolf GTIEin De Lorean wie er im Film "Zurück in die Zukunft" zu sehen war, konnte ebenfalls bewundert werden. Überhaupt waren dieses mal doch einige Fahrzeuge aus amerikanischer Produktion zu sehen und man muss sagen, diese alten Straßenkreuzer sind schon sehr imposante Erscheinungen. Für einen Europäer kaum vorstellbar, dass es Straßen bzw. eine entsprechende Infrastruktur gibt, die große Mengen dieser Fahrzeuge aufnehmen konnte

Wie immer also eine äußerst kurzweilige und abwechslungsreiche Veranstaltung die allen Teilnehmer viel Spaß gemacht hat. Bis zum nächsten Jahr!

 

-dodo-

 

Oettinger GTDOettinger GTDGolf CabrioGolf CabrioGolf CabrioGolf CabrioE 3E 3E 30E 30CommodoreCommodoreAsconaAsconaBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMWBMW02 02 AudiAudiBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLIsettaIsettaKadettKadettIsettaIsettaOpel GTOpel GTDe LoreanDe LoreanDe LoreanDe LoreanBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMW 3.0 CSLBMWBMWOpel, BMWOpel, BMWGolfGolfE 21E 21E 21E 21MercedesMercedesPritschenwagenPritschenwagen??E 21E 21E 21E 21S-KlasseS-KlasseE 21E 21

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02.06.2014 19:52    |    dodo32    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: 3er, BMW, E21

BMWBMWHallo Zusammen,

 

wenn man kein leidenschaftlicher Bastler ist, macht dieses Hobby sicherlich nur halb so viel Spaß. Dennoch ist es so, dass man irgendwann einmal damit fahren will, denn es heißt ja schließlich FAHRzeug und nicht SCHRAUBzeug. Und man möchte freilich wissen, ob die vielen großen und kleinen Überlegungen zielführend waren, oder ob man völlig daneben lag und sich die ganze Apparatur samt Kabelbaum in der ersten Runde in seine Bestandteile auflöst. Ich wollte eigentlich auf eigener Achse zurück ins Fahrerlager und nicht am Haken des Abschleppers...

 

 

CockpitCockpitAm vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit. Jungfernfahrt im 1978er BMW E21! Interessant ist, dass ich mir seit ich ein kleiner Junge bin so einen Wagen wünsche. Und jetzt, über 30 Jahre später, stehe ich im Fahrerlager und der rasende Rentner wartet grimmig geduckt auf seinen ersten Ausritt. Hinter dem Volant ein leicht nervöser dodo: Luftdruck? Passt! Alle Schrauben angezogen?? Passt! Vergasergestänge? Passt! So spule ich ich vor meinem geistigen Auge immer und immer wieder den Zusammenbau des Autos durch bis ich mir irgendwann sage: hol's der Teufel - jetzt gilt's! Mann oder Memme, die Memphis oder ich??

 

 

;-);-)Ich schäle mich also ins Auto, drücke den Startknopf und kurze Zeit später erwacht der mit 3 Doppelwebern bestückte Sechszylinder bellend zum Leben. Es spuckt, es sprotzelt und während ich langsam zum Vorstart rolle denke ich mir: es lebt tatsächlich! Es atmet, es faucht und will mir auf seine unvergleichliche Art und Weise mitteilen, dass es nicht als Einspritzer auf die Welt gekommen ist, was sich insbesondere bei kaltem Motor bemerkbar macht. Langsam will er aufgewärmt werden, Geduld muss man haben. Das spucken nimmt kontinuierlich ab und er verfällt bei ziemlich genau 85 Grad Wassertemperatur in einen sonoren Leerlauf, der unter anderem einer präzisen Einstellung der Leerlaufgemisch Schrauben durch Christian zu verdanken ist.

 

 

E 21E 21Dann geht's endlich los! Erster Gang links unten, auskuppeln und wir hoppeln gemeinsam vor zur Boxengasse. Begleitet von durchaus spürbaren Vibrationen der Karosse und ich überlege kurz, wann ich zuletzt beim Zahnarzt war und ob ich meine Plomben nachher im Fußraum suchen muss. Egal. Jetzt geht's erstmal raus auf die Piste und alle Sorgen sind auf einmal verflogen. Die erste Schikane und auch gleich die erste Überraschung: die Bremse ohne Bremskraftverstärker tritt sich wie ein Stein. Naja, mal abwarten, bis die Beläge eingefahren sind. Erste Runde und langsam die Reifen aufgewärmt, irgendwie will er unter 4000 Touren das Gas nicht richtig annehmen. Also nehme ich die Beschleunigerpumpen zur Hilfe und siehe da: es geht!

 

 

E 21E 21Jetzt war es Zeit herauszufinden, was der Eimer so hergibt. Also raus aus der Nockstein im Dritten, der Drehzahlmesser meldet 4.500 u/min. und ich gebe beherzt Vollgas! Meine Gehirnwindungen können im ersten Moment weder der Geräuschkulisse, noch dem Antritt des Motors so richtig folgen. Leck mi am Oarsch, das Teil marschiert ja mal ordentlich nach vorne! Vierter Gang bis 7.200 Touren, Fünfter und kein Ende in Sicht. Ziemlich genau im ersten leichten Rechtsknick liegen im höhsten Gang 7.500 an - Höchstgeschwindigkeit! Also erstmal Gas raus und mal wieder an's Bremsen gedacht denn wir erinnern uns: es trat sich wie ein Stein....

 

 

TwinsTwinsDann drauf auf den Stempel und die Fuhre wird gemächlich langsamer. Einlenken in die Memphis mit 4.500, schaut gut aus, von hinten bläst der Clubkollege im Alfa Spider mit beängstigender Schräglage herbei und ist im nächsten Moment auch schon entschwunden. Egal. Das mit der Bremse muss ich üben und so nehme ich stets noch vor dem 200 Meter Schild das Gas heraus, und taste mich so langsam heran. Im ersten Turn ist keinerlei Veränderung an der Bremse zu bemerken. Ein Blick auf die Scheiben im Nachgang offenbart: da geht noch was! Keinerlei Verfärbung oder ähnliches. Ein klarer Fall von Unterforderung also bin ich dahingehend erst einmal beruhigt. Muss ich wohl doch fester drauflatschen, oder DS 3000 Plus Beläge verwenden. Ich dachte das beißt etwas giftiger.

 

 

:-):-)Im nächsten Lauf werde ich mutiger und bremse mich Etappenweise an die Schikane heran. Das Sportgetriebe ist zwar erstklassig abgestuft, aber dennoch gewöhnungsbedürftig. Ich rühre also während dem Bremsen im Getriebe wie eine Omi im Spätzleteig und stelle fest: auch hier besteht Lernbedarf. Darüber hinaus will mir das mit dem Zwischengas nicht so recht gelingen. Anfahrt zur Schikane, bremsen, zurückschalten, einlenken und rum um's Eck - das Zwischengas lassen wir mal weg. Die Bremse ist meine eigentliche Herausforderung und nach einiger Zeit habe ich dann auch so etwas wie einen Druckpunkt gefunden, wenngleich noch lange nicht so, wie es sein sollte.

 

 

........Sonntag Morgen um Punkt 8 Uhr dann der dritte Lauf. Der Veranstalter mahnt ausdrücklich zur Vorsicht, denn es ist feucht auf der Strecke und recht kalt war es obendrein. Na ganz toll, aber egal, irgendwann ist immer das erste mal. Dann folgte die nächste Überraschung: trotz feuchter Piste ist es mir praktisch nicht gelungen, eine Blockierbremsung zu provozieren. Auch die Haftung der Reifen war überraschend gut. Die Belohnung war meine Bestzeit von 1:57. Eine Sekunde schneller als mit dem Golf und das mit 50 PS mehr. Man muss jedoch dazu sagen, dass ich auf der Geraden extrem früh vom Gas bin, das bremsen geübt und einiges andere ausprobiert habe, um mich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Üben, üben, üben. Den Wagen rauszuwerfen nur weil man meint sich und anderen etwas beweisen zu müssen, ist Unsinn. Und obendrein viel zu teuer. Von der Arbeit das wieder zusammenzustecken mal ganz zu schweigen...

 

 

FahrerlagerFahrerlagerIm letzten Lauf hatte ich dann so langsam ein Gefühl für die Bremse bzw. einen Druckpunkt. Darauf kann man beim nächsten mal aufbauen. Fakt ist, eine Blockierbremsung selbst aus sehr hoher Geschwindigkeit herbeizuführen, ist nicht ohne weiteres möglich. Dies spricht aus meiner Sicht für das Setup. Beim Golf war es stets eine Gratwanderung zwischen Haft- und Gleitreibung. Vom teigigen Pedaldruck mal ganz zu schweigen. Die BMW Bremse ist hart aber fair und ich denke, dass wenn man das mal raus hat richtig zügig unterwegs sein kann.

 

 

 

FahrerlagerFahrerlagerInsgesamt ist das Fahrverhalten als ausserordentlich präzise einzustufen. Kein Vergleich mit dem Golf. Dieser wollte nicht so wirklich um Kurven fahren, zerrte wie verrückt am Lenkrad, und benahm sich im Vergleich eher wie ein störrischer Geißbock. So war zumindest mein Eindruck. Der BMW lässt sich mit dem Gaspedal lenken. Dass mir das relativ schnell aufgefallen ist, hat sogar mich überrascht. In die Kurve reingebremst, eingelenkt, der Apparat rutscht leicht über alle viere, Bremse loslassen, Gas geben, es folgt ein sanftes Untersteuern und weiter geht's zum nächsten Eck! Wirklich toll! Am Tragbild der Reifen hat man gesehen, dass die äußere Kante etwas überfahren war. Irgendwann ist mir dann eingefallen dass Klaus erwähnte, meine Domlager ließen keinen höheren Sturz zu..., das erklärt dann auch das Untersteuern. Ist aber im Moment völlig unerheblich, denn ich habe erstmal andere Sorgen. So wie es fährt ist es eine aus meiner Sicht gute Basis, um sich weiter mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Zu guter letzt ist mir noch aufgefallen, dass das Auto bei starken Bodenwellen hinten den Eindruck macht, als würde es auf den Begrenzern aufsetzen. Das muss ich mir einmal in Ruhe ansehen. Ich tippe auf die Vorspannfedern. Ist aber nur eine Vermutung, vielleicht ist das auch normal so.

 

 

GFK HaubeGFK HaubeWie immer war es eine kurzweilige Veranstaltung und auch der Spaß kam nicht zu kurz. So fragte mich die sechsjährige Tochter eines Clubkollegen ob ich gehört hätte, was der Mann bei der Siegerehrung sagte. Ich erwiderte: "Nein, ich war nicht vorne, aber Du warst doch, was hat er denn gesagt?" Darauf sie: "Weiß ich nicht, ich kann doch kein Österreichisch". :D:D:D:D

Das war es mal wieder von meiner Seite. Ich werde in den nächsten Wochen den BMW in Ruhe inspizieren und auf's nächste Rennen vorbereiten. Der Pannoniaring ruft nämlich schon..., meine Lieblingsstrecke...

-dodo-

 

 

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24.05.2014 12:54    |    dodo32    |    Kommentare (73)    |   Stichworte: 3er, BMW, E21, E91, KMS, Vergaser, Zündung

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DiagrammDiagrammGetriebeGetriebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Zusammen,

 

eigentlich war der erste Einsatz des Fahrzeugs bereits vor 5 Wochen geplant. Aber es kommt meist anders als man sich das vorgestellt hat und insbesondere bei solchen Projekten, kann immer etwas schief gehen. Und es ging schief. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt hat bemerkt, dass die Verteilerkappe abgefräst werden muss, weil sie sonst nicht unter die Vergaser passt. Und genau da, lag der Hase im Pfeffer. Ich hab das grandios und mit Applaus verbockt. Um es kurz zu machen: kein Funke auf Zylinder 2 und 4. Der Witz an der Sache war, dass das auf Anhieb bzw. beim ersten mal laufen lassen, weder mir noch einem anwesenden KFZ-Meister aufgefallen ist. Wenn man so wie ich bislang nur 4 Zylinder gehört hat, dann ist die Laufruhe eines solchen Sechszylinders schon beeindruckend...., auch wenn er nur auf 4 Töpfen zündet. Unglaublich, aber wahr. :o

 

 

KMSKMSMir war zwar aufgefallen dass er für mein Verständnis das Gas etwas schlecht annahm, aber ich führte das schlicht auf die Tatsachen Hubraum und mehr Zylinder zurück – ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte. Das Auto wurde also aufgeladen und zum Prüfstand gekarrt. Dort angekommen die ganze Musik abgeladen, in die Halle gefahren und die Blicke der beiden anwesenden Meister zur Kenntnis genommen. Und diese Blicke ließen nichts gutes erahnen – da stimmt was nicht, konnte ich aus den Gesichtern herauslesen. Also Haltung bewahren und erstmal abwarten, hab ich mir gedacht.., kann ja jetzt nichts großes sein. Nach einigem hin und her war dann klar, dass es auf 2 Zylindern nicht funkt und zu allem Überfluss auch der Abgaskrümmer undicht war. Also wieder aufladen und ab nach Hause mit dem Wissen: noch 7 Tage bis zum Rennen...

 

 

E 21E 21Da waren sie also wieder meine 3 Probleme: kein Funke, undichter Auspuff und eine Handvoll CO Entnahmestutzen, die irgendwie ihren Weg an die Rohre meines Fächerkrümmers finden mussten. Zum Glück hat man Clubkollege Klaus ein Herz für Tiere und bot völlig selbstlos an, das Fahrzeug bei ihm abzuladen, ich dürfe Bühne und Werkzeug nutzen. An dieser Stelle also noch einmal meinen herzlichsten Dank! Ohne Deine Hilfe wäre ich manchmal ziemlich aufgeschmissen.

 

 

 

ElektrikElektrikDann ging's los: Krümmer raus und zum Schlosser, den ich bereits auf der Heimreise über sein Glück informiert hatte. Das lustige ist, der weiß zwar nie was er da schweißt, aber er schweißt und das ist stets eine hervorragende Arbeit. Dann Vergaser runter und Verteilerkappe angucken. Tatsächlich funkte es dort, wo es nicht funken sollte. Wasted spark sozusagen aber leider nicht im Sinne dessen, wie es sein sollte. Also wurde alles erneut isoliert und das Puzzle wieder zusammengebaut. Und siehe da: es funktionierte! Wunderbar, dann kann das Rennen ja kommen..., dachte ich..

 

 

 

kms-fertigkms-fertigAlso wurde Urlaub eingereicht und der gesamte Wanderzirkus nahm erneut Kurs Richtung Prüfstand auf. Abladen, in die Halle fahren, den Gesichtsausdruck von Geselle und Meister studieren und feststellen: sie haben ein Grinsen im Gesicht – also alles gut. War es auch, so ca. 15 Minuten lang bis ich zwischen brabbelndem Sechszylinder und schon leicht benebelt vom süßlichen Geruch der Abgase, ein „do stimmt wos net“ vernahm. Ich versuchte zwar den Monitor zu ignorieren..., aber ein HC Wert weit jenseits der 5000 auf 2 Zylindern und ein Blick des Meisters der Bände sprach bestätigte: wieder kein Funke. Fazit: wieder nix, wieder aufladen.

 

 

 

Erster VersuchErster VersuchJetzt war guter Rat teuer denn noch einmal wollte ich mir das nicht antun, sonst kann ich bald einen Rekord für das Guinness Buch einreichen in der Disziplin: „Rennauto auf- und abladen“ - denn das kann ich nämlich mittlerweile recht gut und auch in durchaus rekordverdächtiger Zeit.

Daheim angekommen folgte ein Marathon der besonderen Art und hier kommt auch der Forenkollege Anarchie99 ins Spiel. Telefonisch wurde binnen 3 Tagen ein Plan aufgestellt, wie man das Zündungsproblem dauerhaft lösen könnte. Herausgekommen ist folgendes: eine KMS IA 23 Zündung und Stabzündspulen mit integrierten Treibern. Letztere stammen vom Audi TT MKB AQA und können über die KMS problemlos angesteuert werden.

 

 

 

FertigFertigDie Spulen wurden also beschafft und der Einbau konnte beginnen. Gar nicht so einfach, denn sie liegen beim BMW direkt über dem Krümmer, also musste für jede Spule ein kleines Hitzeblech angefertigt werden, um ein überhitzen in jedem Fall zu verhindern. Dann muss man der KMS freilich auch mitteilen, wie hoch der Motor dreht und im Idealfall ein Lastsignal zur Verfügung stellen. Ersteres erfolgt über einen Drehzahlsensor und Triggerrad, zweiteres über ein Poti, dass an die Vergaser angeschraubt wird. Anarchie besorgte mir einen anderen Schwingungsdämpfer samt Sensor und ich kümmerte mich während dessen um den Kabelbaum.

 

 

 

HitzeblecheHitzeblecheJe 3 Zündspulen werden über eine 40 Ampere Sicherung und ein 70 Ampere Hochleistungsrelais mit Spannung versorgt. Dann wird eine Motormasse und eine Signalmasse benötigt, die getrennt von einander zu verlegen sind. Das erklärte Ziel am Kabelbaum war gewesen, das ganze so wartungsfreundlich wie möglich zu gestalten. Die Demontage aller Komponenten darf also maximal 15 Minuten in Anspruch nehmen und alles muss gut zugänglich sein. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, bemerkte ich als ich die Zündung verkabelte. Hier ein Plus abgreifen, dort eine Masse und das ganze in einen Kasten gestrickt, den ich im Beifahrerfußraum platziert habe. Alles mit Steckverbindern so dass auch hier eine rasche Demontage gewährleistet ist.

 

 

 

Im AufbauIm AufbauDie Anleitung der KMS ist auch für Leute wie mich nachvollziehbar. Leider hat sich ein Fehler im Wiring eingeschlichen. Laut Plan werden je 2 Zylinder gleichzeitig gezündet bzw. entsprechend verkabelt, also wasted spark. Das wären: Zylinder 1 und 6, 2 und 5 sowie 3 und 4. Da die Elektronik zwischen Spulen mit integrierten Treibern und Spulen ohne Treibern unterscheidet, gibt es die Kabelfarben Orange, Grün und Lila zwei mal. Einmal in 0,5 und einmal in 0,75 mm². Im Wiring selbst sind die Pins 18, 10 und 2 angegeben. Was auch korrekt ist nur stimmt die Zuordnung nicht. Das heißt, es steht dort „Ignition Output“. Wir brauchen aber „Ignition Output amplified“. Tja, und ich habe logischerweise „amplified“ genommen – also die, die als 0,75mm² deklariert waren. Hätte ich die Pins noch einmal gegen geprüft, wäre es theoretisch aufgefallen..., hab ich aber nicht und somit hatte ich beim ersten Versuch wieder keinen Funken.

 

 

 

Im AufbauIm AufbauDarüber hinaus war eine neue Sicherheitsschaltung anzufertigen weil ich nicht wusste, ob das Golfrelais das Signal der Spulen erkennt. Also wurde ein 5-poliges Relais beschafft und wie folgt verdrahtet: im Ruhezustand sind die Pins 30 und 87a verbunden und die Pumpe bekommt Strom – Motor läuft. Geht der Motor aus, bekommt das Relais eine Masse der Öldrucklampe auf Pin 85, das Relais zieht an und legt das Plus auf Pin 87, der wiederum mit einem Taster verbunden ist. Vorteil dieser Konstruktion ist, dass man über den Taster die Schwimmerkammern befüllen kann und die Pumpe nicht dauerhaft läuft, zum Beispiel bei Prüfarbeiten oder eben wenn der Motor aus ist. Die Schwimmernadelventile sind ja recht empfindlich und wenn da permanent Druck drauf ist läuft es auch aus den Vergasern heraus. Das ist halt einfach so und wenn man es vermeiden kann, warum nicht?

 

 

 

InnenraumInnenraumDann musste noch ein Mapping programmiert werden, um zu testen ob das Ding überhaupt läuft. Was soll ich sagen: nach dem umpinnen des Fehlers im Wiring, ist der Motor sofort angesprungen. Am Anfang war ein ruhiger Motorlauf jedoch nur mit 800 und 1300 Umdrehungen zu erzielen. Also hab ich untenherum einfach mehr Frühzündung gegeben und das Problem war gelöst. Der Rest wurde dann am Prüfstand gemacht.

 

 

 

 

PinsPins

 

 

 

 

Nach dem ausmerzen weiterer kleiner Kinderkrankheiten konnte es dann zum Prüfstand gehen. Um zu verhindern dass man die Spulen ausbauen muss um ggf. zu kontrollieren, ob ein Funke vorhanden ist, habe ich mir ein Gerät von Busching besorgt. Dieses muss nur an das zu prüfende elektronische Bauteil gehalten werden und signalisiert optisch und akustisch dessen Funktion. Eine clevere Erfindung. Insgesamt wurde 5 x hochgefahren. Wie immer ein spektakuläres Ereignis wenngleich ich gestehen muss, dass ich nach dem ersten mal die Halle verlassen habe und nur zum besprechen wieder rein bin. Ich hab mir gedacht dass wenn es das Ding verreißt, dann soll es so sein – ich will es aber nicht sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

WiringWiring

 

 

 

 

Meine Nerven lagen aufgrund der vergangenen Wochen relativ blank, also hab ich mir das einfach gespart. Wie man sehen kann war meine Sorge unbegründet, denn er hat es ausgehalten. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: rund 200 PS bei 7.500 u/min. Die Delle in der Drehmomentkurve ist zwar nicht schön, aber jetzt wird erst einmal gefahren und alles weitere sieht man dann zu gegebener Zeit. An dieser Stelle meinen besten Dank auch an Christian und dessen penible und blitzsaubere Arbeitsweise. Einfach klasse! So gefällt mir das und es macht einfach Spaß wenn man merkt, dass jemand mit Leib und Seele bei der Sache ist.

 

 

 

 

 

 

BMW E21BMW E21Wenn man sich nun das Drehzahl- / Geschwindigkeitsdiagramm ansieht bemerkt man, dass ich mit meinen Vorüberlegungen nicht so weit weg war: ich hatte nämlich mit exakt dieser Drehzahl gerechnet. Ich gehe davon aus, dass die Leistung ausreicht um den fünften Gang auf den Geraden auszudrehen und eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

NGK-SpulenNGK-SpulenAuch möchte ich noch erwähnen, dass es ohne die telefonische Unterstützung von Anarchie99 nicht möglich gewesen wäre, die Zündung innerhalb dieses kurzen Zeitraums funktionsfähig zu gestalten. Vielen herzlichen Dank dafür!

 

Das war jetzt mal wieder viel Text. Nächste Woche geht es zum ersten Einsatz am Salzburgring. Ich freu mich drauf!

 

Grüße

-dodo-

 

 

 

 

 

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Als ich meinen 2er Golf GTI im Jahre 2008 kaufte ahnte ich nicht, wo mich die Reise mit diesem Wagen hinführen würde. Relativ schnell entstand der Wunsch nach 2 Doppelvergasern und damit beginnt auch die Geschichte dieses Blogs.

 

Über das Forum lernte ich sony8V kennen. Viele Telefonate und Treffen später stand dann irgendwann einmal fest: ich will auch ein Rennauto! Auf öffentlichen Straßen kann ich nicht so fahren wie ich mir das vorstelle. Vor allem kann ich das Auto nicht so verändern wie ich mir das vorstelle.

 

Hier findet Ihr die Geschichte meines Golf und wie er vom Youngtimer zum Rennwagen wurde. Auch den einen oder anderen Bericht zu Motorsportveranstaltungen mit historischen Autos.

 

-dodo-

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