DieselFan84

Der Blog der Zahlen und der Technik

12.04.2010 15:35    |    DieselFan84    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: App, Apple, Appstore, iPad, iPhone, iPod

Hallo Leser,

 

 

 

Ich möchte heute mal etwas über den AppStore schreiben. Es gibt ja viele viele Meldungen über den AppStore für das iPhone/iPod/iPad. Ich möchte hier mal aufzeigen wie es aktuell wirklich aussieht.

 

Zugangskontrollen

 

Für Außenstehende sperrt Apple willkürlich Applikationen aus seinem Store aus. Das stimmt so nicht. Hier mal die bisherigen Gründe für das aussperren von Applikationen:

 

Die Apps enthalten pornographische Inhalte bis hin zu nackter Haut:

 

Zitat:

Nach Informationen des einflussreichen Technik-Blogs Techcrunch und anderer Blogs sperrte Apple in der vergangenen Woche im US-Store 5000 Apps mit nackten oder leicht bekleideten Frauen. Allein am Donnerstag seien 4000 Apps gelöscht worden, heißt es im auf Apple spezialisierten Internetportal MacRumours.

 

Apple reagierte auf Beschwerden

 

Apple bestätigte das gegenüber FOCUS Online nicht. Der Konzern sagt zum Thema nur Folgendes: „Immer, wenn wir Kundenbeschwerden zu Inhalten bekommen, schauen wir uns diese an. Wenn wir finden, dass diese Apps unangemessenes Material enthalten, entfernen wir sie und fordern den Entwickler auf, sie zu verändern, damit sie von Apple verbreitet werden.“ Bei den gelöschten Apps handelte es sich nicht um pornografische Anwendungen, sondern nach Angaben von „Techcrunch“ vor allem um Bilder oder Spaßprogramme.

Quelle

 

Apple lehnt BaukastenApps ab:

Zitat:

Apple lehnt aktuell vermehrt Apps ab, die auf der gleichen Codebasis aufgebaut sind und über wenige eigentständige Funktionen verfügen.

 

Apps aus vorgefertigten Bausteinen sind derzeit recht beliebt unter all jenen, die von iPhone-Entwicklung nur wenig Ahnung haben. Darunter sind unter anderem Systeme wie Appmakr, mit Hilfe derer sich einfache Apps mit geringem Funktionsumfang leicht erstellen lassen. Apple hat allerdings kein Problem mit Vorlagen an sich oder Systemen, mit denen sich Apps einfach erstellen lassen.

Das Problem liegt eher im Funktionsumfang. Die ungefähre Faustformel: Je grundlegender die Funktionen (z.B. Anzeige eines RSS-Feeds o.Ä.), desto wahrscheinlicher ist die Ablehnung für den App Store – viele Apps ließen sich in Form einer Webapp genauso gut anbieten. Betreffen wird dies vor allem Entwickler, die in großer Stückzahl Apps mit geringem Funktionsumfang in den Store blasen. Die einzige Lösung des Problems: Mehr Funktionen einbauen, die die App wertiger machen.

Quelle

 

Demnächst werden Programmen aus Crosscompiler verboten:

Zitat:

Eine Änderung der Lizenzbedingungen zur Nutzung der Entwicklungsumgebung für iPhone OS schränkt Entwickler bei der Wahl ihrer Programmierwerkzeuge ein und sorgt für Ärger bei Adobe. Laut den Vereinbarungen, der Entwickler beim Download der Entwicklungsumgebung für Apples am Donnerstag vorgestellte iPhone-OS-Version 4 zustimmen müssen, dürfen sie ihre Anwendungen für iPhone, iPod Touch und iPad nur noch nativ in Objective-C, C, C++ und Javascript schreiben und in diesen Sprachen die dokumentierten APIs ansprechen. Weiter heißt es unter 3.3.1 des Licence Agreements: "Applications that link to Documented APIs through an intermediary translation or compatibility layer or tool are prohibited".

Quelle

 

Warum macht Apple diesen Mist überhaupt?

 

Pornos & Nackte Bilder:

 

Ich denke hier lasse ich einfach direkt Steve Jobs sprechen:

 

Zitat:

Es war Ryan Block von GDGT, der beim Jobs-Event zu fragen wagte: “Wie sieht es damit aus, unsignierte Anwendungen laufen zu lassen?”

Die Frage löste bei Apple-CEO Steve Jobs Assoziationen zu Pornographie und Android aus: “Wissen Sie, es gibt einen Porno-Store für Android. Jeder kann sie downloaden. Sie können es, Ihre Kinder können es. Das ist nicht die Gegend, in die wir wollen.”

Quelle

 

Baukasten Apps:

 

Nun ja dem könnte man schon kritischen gegenüberstehen, aber grade hier scheint Apple wirklich nur wert auf Qualität und nicht auf Willkür zu setzen. Siehe:

 

Zitat:

Im Gegensatz zur Verbannung des Sex-Apps aus dem Store zeigt sich Apple im Fall der App-Baukästen aber etwas kommunikativer: Appmakr integriert derzeit neue Funktionen wie In-App-Käufe, Offline-Nutzung und Landscape-Modus in die App-Vorlagen, um den Apps Alleinstellungsmerkmale zu verpassen. Apple hat nichts gegen Apps “von der Stange” – solange sie Funktionen mitbringen, die sie des App Stores würdig machen.

Quelle

 

Crosscompiler

 

Auch hierfür gibt es Gründe, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

 

Zitat:

Wenn Apple eine neue Version seines iPhone OS mit neuen Funktionen veröffentlicht, müssen die Crosscompiler erst umgeschrieben werden. Dritthersteller müssen dann entsprechend lange warten, bis sie von den neuen Funktionen ebenfalls Gebrauch machen können. Die meisten Apps, die mit den Cross-Platform-Tools erstellt werden, sind laut Jobs zudem meistens qualitativ nicht besonders hochwertig, gerade im Fall von Flash könnte es zu einem Überschuss von wenig funktionalen Anwendungen sorgen (Beispiel: Baukasten-Apps).

Einen weiteren Grund führt der AppleInsider aus: Möglicherweise hängt der Schritt mit der gerade erst von Apple bekannt gegebenen Funktion des Multitasking im iPhone OS zusammen. Dafür sind recht umfangreiche neue APIs erforderlich. Das System selbst soll die Anwendungen verarbeiten und damit ein “Smart Multitasking” bereitstellen.

Das Problem bei der Nutzung von Crosscompilern und der Nutzung von Runtimes: Der so entstandene Code verhält sich nicht so wie eine native C/C++/Objective-C-App. Somit kann sich das System nicht auf die Anwendung einstellen, andere Prozesse können nicht so einfach angehalten werden. Apple benötigt den Zugriff auf normal kompilierte Anwendungen, um alle Funktionen des neuen Systems anständig ans Laufen zu bekommen.

Quelle

 

Ist doch alles Quatsch, Apple möchte doch nur Programme aussperren die ihnen das Geschäft versauen!

 

Diese Aussage ist falsch! Warum? Es gibt grade für den neuen iBook Store einen sehr großen Konkurrenten und das ist AMAZON mit dem Kindle App! Nach der Logik dieser Aussage müsste das App verboten werden ist es aber nicht! Entsprechend ist auch an dieser Aussage nichts dran!

Kindle im AppStore

 

Aber APPLE beschneidet die Freiheit der USER! Getreu dem Motto "Esst Scheiße – Millionen Fliegen können nicht irren"

 

In der Tat enthält der Spruch mehr Wahrheit als es sich die meisten Protagonisten denken. Für den Außenstehenden (grade das beobachte ich oft bei Linux Usern) wird es für eine Beschneidung der Freiheit gewertet. Für den Außenstehendem mag das auch richtig sein, wie schon oben in dem Spruch. Auch dort ist es für Außenstehende nicht zu verstehen das die Fliegen Scheiße fressen. WIR finden das ekelhaft.

 

Genau an dem Punkt ist der Knackpunkt! WIR finden es ekelhaft aber die Fliegen lieben es. Millionen Fliegen können nicht irren? Nein natürlich können Sie nicht! Immerhin ist es das was die Fliegen sich ausgesucht habe, DAS ist das warum es diese Fliegen gibt. Für eben jene Fliegen ist es das normalste der Welt Scheiße zu fressen und Sie verstehen gar nicht wieso das nicht alle machen!

 

Ähnlich ist es auch hier. Für eben die User die sich es ausgesucht haben und die Geräte gekauft haben gehen BEWUSST diesen Weg! Diese User erfahren andere Vorteile die ich hier kurz aufzeigen möchte:

 

  • Einheitliche Bedienung! Grade wer von Windows kommt weis wie unterschiedlich die Programme sind. Da ist es grade gut das auf dieser Plattform die kein Umlernen von App zu App erfolgen muss. Auch hier sind die Crosscompiler deutlich im Nachteil. Man müsste sich meistens an etwas neues gewöhnen. Windows lässt grüßen.
  • Die Programme laufen Stabiler und das OS behält die Kontrolle!
  • Keine Schädlichen Programme wie Trojaner oder Vieren!
  • Kindergerechte Inhalte!
  • EINE Quelle für Programme! Keine umständliche Suche über Google!

 

Meine Meinung

 

Nun grade da ich iPhone User bin finde ich den AppStore gut. Ich kann gefahrlos Programme runter laden ohne das diese schädliche Software enthält. Genau so kann ich sicher sein, das die Programme ähnlich Bedient werden und ich nicht jeder Anwednung neu "erlernen" muss. Aber ich bin hier sicherlich nicht repräsentativ!

 

Eure Meinung

 

Wie seht ihr den AppStore oder allgemein eins der angesprochenen Dinge?

 

Mfg Marcell


13.04.2010 09:43    |    DieselFan84

Heute gab es eine kleine Sensation im Appstore. Apple hat den Opera Mini zugelassen. Eigentlich basiert der Opera nicht auf den gleichen Webkit und daher sollte eigentlich abgelehnt werden. Er ist nun doch drin :).

 

Erster Eindruck:

 

Er lädt etwas schneller als der Safari und iCab Mobile. Dafür fehlt ihm ein Werbeblocker im Gegensatz zum iCab, das macht ihn leider wieder uninteressant. Auch ist die erste Übersicht der Website nichts zu lesen gedacht sondern nur für die Orientierung. Es wird keine Schrift

angezeigt sondern eher Balken.

 

Opera hat noch ein wenig zu tun, allerdings ist das schon def. der richtige Weg :).


Deine Antwort auf "Der AppStore. Ein Konzept mit Zukunft oder ein zum Tode verurteiltes Konzept?"

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