25.02.2010 14:20
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DieselFan84
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Kommentare (4)
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Zukunft,
OT,
Energieversorgung
Hallo,
dies ist der dritte und auch letzte Teil der Dokumentation von ZDF. Ich finde, das dies der wohl wichtigste Teil ist. Besonders für uns hier im Autoforum. Es geht um die Energieversorgung der Zukunft.
In dem Film werden Solarzellen erklärt und welche mit 80% Wirkungsgrad in Aussicht gestellt. Sollte das irgendwann klappen, so sind unsere Energieprobleme wirklich gelöst. Zumindest teilweise, denn es bleiben die Probleme der Speicherung der Energie. Denn die Sonnenenergie wird dann benötigt wenn meist wenig Sonne scheint. Beispielsweise für Beleuchtungen im dunkeln oder andere Anwendungen. Aber auch dafür wird es in Zukunft eine Lösung geben. Bleibt die Frage:
Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus?
Fragen über Fragen die uns und unsere Kinder noch beschäftigen werden.
Ein paar Informationen zu aktuellen Projekten der Energieversorgung von morgen:
Meine Meinung zu dem Thema:
Ich bin davon überzeugt, dass in 50 Jahren Solar- / Wind- und Wasserkraft viel Energie liefern können. Aufwindkraftwerke in den Wüsten können die Grundlastdeckung übernehmen. Dies kann zusammen mit anderen Kraftwerken geschehen, Beispielsweise der Kernfusion. Dies ist für mich die Energie der Zukunft. Weitere Kraftwerke könne auch Energie erzeugen. Solarenergie z.B. um bestimmte Spitzen zu decken. In den USA z.B. Solarkraftwerke um die Klimaanlagen mit Strom zu versorgen. Das macht durchaus Sinn, dann immer wenn wir am meisten Sonne haben wollen wir es auch schön kühl haben. Weiterhin machen natürlich andere Solarkraftwerke Sinn. Im Gespräch sind Sonnenwärmekraftwerke. Diese erzeugen durch Sonnenenergie heißen Dampf und dieser lässt sich speichern und später bei Bedarf abrufen.
Auch im Gespräch ist die Erzeugung von Wasserstoff aus diesen Energie. Dazu gab es erst vor einiger Zeit einen Artikel:
Laut den Aussagen dort sind die Wirkungsgrade erste bei 3% in der Praxis. Aber dies könnte bestimmt noch gesteigert werden. Ist dies unsere Zukunft? Die Erzeugung von Wasserstoff in der Sahara und dann der Transport nach Deutschland? Hier könnten wir mit Brennstoffzellen unsere Autos betreiben und Kraftwerke antreiben. Der Vorteil liegt auf der Hand, wir können wieder Strom erzeugen wenn wir es wollen.
Also fahren wir bei langen Strecken mit Wasserstoff und kurze Strecken mit einem Elektroauto? Also heißt es 2057 nicht Diesel für Vielfahrer und Benzin für Wenigfahrer? Sondern Wasserstoff zwingend für lange Strecken und Elektroautos für kurze? Ich bin jedenfalls begeistert von diesen Ideen und sehe hier die Zukunft unserer Mobilität.
Durch Intelligentes Management von vorhandenen regenerativen Energien könnten wir auch das Problem beheben, dass diese Energie nur dann zur Verfügung steht wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Infos dazu --> hier <--, mal ein kleines Zitat worum es geht:
Schaffen wir es dieses mit Intelligenten Netzten zu verknüpfen, dann haben wir unerschöpfliche Energiequellen für unsere Kinder geschaffen. Dies komplett ohne ein Gramm CO2 zu emittieren. Auch zu dem Thema Infos--> hier <--
Fazit für mich:
Ich bin fest davon überzeugt, das wir es in 50 Jahren schaffen können unsere GESAMTE Energieversorgung auf regenerative Energiequellen um zu schalten. Ob die Regierungen & Konzerne das wollen, das ist eine andere Fragen.
Weitere Informationen:
Ein kleiner Buchtip von mir: BUCHTIP
Das Buch habe ich selber und finde es wirklich gut. Es enthält viele gute Informationen und zeigt die Dinge leicht verständlich für jeden. Ein wenig Vorwissen ist natürlich nicht schlecht.
Wenn euch bestimmte Themen genauer interessieren (z.B. Solarenergie oder irgendetwas), dann schreibt mir einfach eine PN und ich verfasse dazu noch einmal einen Blogartikel.
Was denkt IHR?
Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Wie erzeugen wir in Zukunft die Energie?
MFG Marcell |

Kommentare: 4
01.03.2010 18:38 |
CaptainSlow
In den nächsten 50 Jahren werden wir nicht von Kohle- und Atomstrom loskommen. Photovoltaik, Solarkraftwerke etc. lohnen in Deutschland nicht. Windkraftwerke können einen Beitrag leisten zur Stromversorgung, sind aber nicht verlässlich. Wasserkraft wird in Deutschland schon sogut wie auf dem Maximum ausgenutzt. Die Kernfusion wird mindestens noch 50 Jahre auf sich warten lassen und Solarkraftwerke in irgendwelchen afrikanischen Wüstenstaaten...naja, ich wär nur sehr ungern Kunde bei "Ghaddafi Powers"
Solche Projekte könnte ich mir eher auf dem nordamerikanischen Kontinent vorstellen, in politisch stabileren Gebieten. Was mit "Desertec" passiert? Ich bin da mal gespannt.
Die Forschung wird weitergehen, und das ist auch gut so. Allerdings sollte man nichts überstürzen und zum Übergang weiter auf das Herkömmliche setzten. Kohlestrom ist für uns praktisch, da wir sogar Kohle im eigenen Land haben, Atomstrom sollte endlich das Stigma loswerden, so das hier wieder dran geforscht wird. Die schnelle Brüter Technologie zuverlässig in den Griff zu bekommen würde uns für lange Zeit viel Energie bescheren, so daß man in Ruhe an ausgegorenen Lösungen arbeiten kann.
Ich denke, ähnliches gilt auch für PKW Antriebe. Elektroautos machen einfach keinen Sinn im Moment. Selbst wenn sie größere Reichweiten etc. hätten...wenn jeder Abends seine Karre in die Steckdose stöpselt...naja, da braucht man halt ein paar mehr Kraftwerke zu, um den Bedarf zudecken. Und das wird mit Wind und Solar in Deutschland nicht gehen. Also kommen wir auch hier ersmtal nicht um Kohle- und Atomstrom herum.
Wasserstoff wird auch schwer (wenn überhaupt) seinen weg in die Autos finden. Es ist einfach fürs Auto eine unheimlich unpraktische Lösung, solange nicht die Probleme wie Herstellung, Verteilung und vor allem Lagerung gelöst sind. Ich denke, daß der Weg eher zum Elektrofahrzeug gehen wird, welches sich aber nur durchsetzt, wenn vernünftige Akkus entwickelt werden. Also werden uns auch die Verbrennungsmotoren noch eineige Jahrzehnte erhalten bleiben.
Kurz: 2050 wird es in D noch massig Verbrennungsmotoren, Kohlekraftwerke und (hoffentlich) Kernkraftwerke geben, um die Grundlast zuverlässig zu decken. Die regenerativen Energien werden einen größeren Anteil haben als heute, aber nicht den Hauptteil ausmachen.
€: Achja, und es heißt "Das Leben im Jahr(e) 2057" oder "Das Leben 2057". "In 2057" ist eine fürchterliche verhunzung der deutschen Sprache, dann bitte direkt "Life in 2057" oder so.
01.03.2010 21:23 |
DieselFan84
Sorry ich bin Legastheniker. Ich merke solche Sachen nicht
.
Aber ist das wirklich besser als Russland Powers oder Irak Powers
? Die Probleme werden eigentlich nur verlagern. Aber wir haben ja noch Italien und Spanien. Aber auch Wasserkraft ist noch genug da. Es gibt z.B. die Projekte mit Windrädern in der Nordsee
.
Natürlich, aber wir sollten alles daran setzten diese Energieträger los zu werden. Ich persönlich werde mein Möglichstes tun
.
Ich denke, dass E-Autos eher für Kurzstrecken sein werden. Quasi Stadtfahrzeuge und die Wasserstoffautos für längere Strecken.
Ich sehe das optimistischer. Verbrennungsmotoren werden uns noch lange erhalten bleiben. Aber H2 wird auch wichtig werden. Erst vor einige Wochen haben einige Hersteller gesagt das Wasserstofftankstellen erreichtet werden sollen. Diese sollen an den wichtigsten Autobahnen erreichtet werden. Aber es wird auf jeden Fall noch einige Zeit dauern bis es Serienreif ist. Es sind einfach noch viele Probleme zu Lösen.
01.03.2010 23:19 |
CaptainSlow
Hm, fällt sowas auch drunter? Ich habe gedacht du wärst nur einer von vielen, die das englische "in xyz" für ne Jahreszahl verwenden. Aber wenn dem so ist, habe ich nichts gesagt.
Die Ölstaaten sind politisch weentlich stabiler, als vieles in Afrika. Egal ob Russland, Kuwait oder Saudi Arabien. da habe ich einfach mehr Vertrauen rein, als in Algerien oder Lybien.
Naja, ich habe nichts gegen Atomstrom. Von mir aus, kann man auchnoch einige Jahrzehnte darauf setzten, das wäre die schlauste Variante. Durch den Einsatz schneller Brüter könnte man die Reichweite des Kernbrennstoffes soweit strecken, das wir uns erstmal darum keine Sorge mehr machen brauchen.
Ich denke, die (nähere) Zukunft liegt in E-Autos mit "range-extendern".
Ich denke nicht, daß sich das durchsetzt
1.: Im Gegensatz zu Strom muss eine komplett neue Infrastruktur geschaffen werden. Flächendeckend.
2.: So eine Wasserstoffkompressorpumpe (ich liebe die deutsche sprache für solche Wortmonster
) frisst enorm viel Energie weil
3.: man den Wasserstoff im Autotank auf sehr hohe Drücke bringen muss, einige hundert bar.
4.: Will man das nicht tun, so muss man den Waserstoff bei sehr geringen Temperaturen lagern (<50K), das wiederrum braucht auch Energie, und muss immer gewährleistet werden. Auch wenn der wagen mal nen Tag in der Garage steht...oder bei 45°C in der Sonne parkt.
5.: Dann gibt es immernoch das Problem mit der Speicherung. So ein Tank ist nach ner Woche fast leer diffundiert. Da man im Auto aber nicht unendlich viel Platz hat und auch das Gewicht begrenzt ist, ist es sehr schwer eien gute Lösung zu finden. Wasserstoff ist als kleinstes Atom nunmal sehr diffusionsfreudig.
6.: Brennstoffzellen sind nicht besonders langlebig
7.: Brennstoffzellen brauchen Wasser um zu funktionieren. Leider braucht man beim Autofahren solch hohe Leistungen, daß man noch zusätzlich Wassertanks mitführen muss, um genügend Wasser zur Verfügung zu haben.
8.: Und dann wäre da immernoch die aufwendige Herstellung sowie
9.: der sehr aufwendige Transport zu den Tankstellen hin
Alles in allem denke ich, daß dieses System in einer Sackgasse enden wird. E-Autos, irgendwann ja. Wasserstoff? Eher nicht.
08.03.2010 13:39 |
Trackback
Kommentiert auf: andyrx:
Klimawandel--->eine Erfindung oder reale Bedrohung...??
[...] locker in einigen Jahrzehnten unabhängig von sein. Aber nööö .... hier gibt es ein paar Infos dazu:
Energieversorgung von morgen
[...]
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