MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

14.01.2013 13:45    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , , , , ,

Liebe Motor-Talker!

 

Hurra, wir leben noch! Auch wenn am 21.12.2012 die Welt, wer hätte es gedacht, wieder nicht untergegangen ist, so war es dennoch bereits lange Zeit still um meinen Blog. Dies änderte jedoch nichts daran, dass das mobile Leben meinerseits hinter dem Vorhang munter weiterging und so möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal "Die wunderbare Welt des Kruegerl" von seiner dicken Staubschicht zu befreien und wiederzubeleben, fast so, als würde man einen alten, zugestaubten Oldtimer im hintersten Eck einer Scheune wiederentdecken.

 

Nun ja, was ist also alles geschehen zwischen April 2012 und Januar 2013, wird sich so mancher Stammleser, oder vermutlich bereits "ehemaliger" Stammleser, denken. Einerseits wäre hier natürlich immer noch das Projekt Swift, wobei sich der Projekttitel von "Marlene" mittlerweile zu "My white desire" gewandelt hat. Als erster Schritt flog einmal die mit Carbonfolie beklebte Plastik-Luftfilterbox wieder aus dem Motorraum. Daraufhin folgten zahlreiche Testkonfigurationen mit verschiedenen Systemen von komplett offen, bis geschlossen, wobei ich mich als perfekten Kompromiss zwischen Klang und Kaltluftzufuhr (wieder) für ein halboffenes System nach dem selben Aufbau entschieden habe. Diesmal jedoch sollte es um einiges hochwertiger wirken, als die vorherige "ATU-Lösung".

 

Herzstück des neuen Ansaugtraktes bildet daher mittlerweile eine (echte) Carbon-Filterröhre von SIMOTA, welche durch einen Saugrüssel, bestehend aus Teilen von "autobahn88" mit Luft versorgt wird. Beides Marken, welche in der japanischen Tuning-Szene ("JDM") keinesfalls unbekannt sind.

 

Im Innenraum hingegen hat sich das SPARCO-Fieber breitgemacht, welches sich an diversen Accessoirs, wie Schaltknüppel oder Handbremshebel erkennen lässt. Optisches Highlight stellt eine edle Lederbestuhlung nach Maßanfertigung dar, auf welcher Fahrer und geneigte Mitfahrer zukünftig platznehmen dürfen. Die roten SCHROTH-Gurte sind hier schon fast obligatorisch.

 

Dies waren jedoch vorerst einmal nur die Geschehnisse bzw. Umbauten, welche sich über die Sommermonate ereignet haben. Ich sage es einmal so... im Zuge der Suche nach einem geeigneten Winterfahrzeug, stellt der Swift mittlerweile nicht mehr das einzige Fahrzeug in meinem Fuhrpark dar.

 

Wie jedoch aus der ursprünglich angedachten "Winterschlampe" eine Oberklasse wurde, und wie sich diese langsam zu meinem neuen Liebling entwickelt, erfährt ihr erst morgen.


10.04.2012 00:04    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , ,


Warmgefahren und bereitWarmgefahren und bereit

Hallo, liebe Community!

 

Nach einem kalten und verregneten Osterwochenende ließ sich heute nun doch einmal wieder ein wenig die Sonne blicken. Dies nutzte ich als Anlass, mir nun spontan doch noch ein Kamerakind zu schnappen und ein halbwegs ordentliches Video meines Swift zu kreieren. Die erste Hürde brachte jedoch bereits die Auswahl der passenden Location. Neben dem mir wichtigsten Aspekt, der Sicherheit, mussten wir auch großen Wert darauf legen, niemanden seine feiertägliche Ruhe zu verderben. Schließlich fiel unsere Wahl an den Rand eines Gewerbegebietes mit einem gut einsehbaren, geraden Stück Strecke.

Da moderne Handykameras immer besser werden, haben wir weiters beschlossen, dass für dieses Projekt eines unserer Handies mehr als ausreichend sein sollte. Da die 12 Megapixel meines Bekannten meinem iPhone überlegen waren, viel die Wahl des entsprechenden Gerätes auf seines.

 

So ging es ab zum Aufnahmeort, ein paar Szenen wurden aufgenommen und danach ging es wieder nachhause, um die Videos zu übertragen. Dort mussten wir dann leider ernüchternd feststellen, dass alle aufgenommenen Szenen einem Speicherfehler zum Opfer gefallen sind. Sie waren einfach weg, die komplette Mühe für die Katz´. Was also tun? Die komplette Idee verwerfen und einen Trinken gehen?

Bei den aktuellen Spritpreisen freut man sich über jeden Liter, den man einsparen konnte und dann soll die aufgewendete Zeit samt Sprit, inklusive Warmfahren, umsonst gewesen sein? Nein, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.

 

Mein Kamerakind kurzerhand noch einmal überredet ging es doch noch einmal hinaus zum selben Aufnahmeort. Dort wurden selbige Szenen einfach noch einmal gedreht, dieses mal jedoch gleich mit dem richtigen Equipment - meinem iPhone 4S. ^^

 

Der restliche Abend wurde dann mit Zusammenschneiden und Hochladen verbracht und so könnt ihr nun meine bzw. unsere Modifikationen am Suzuki Swift sogar in 1080p begutachten.


07.04.2012 14:04    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , , , , ,


CockpitCockpit

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange habe ich mir überlegt, ob ich das Video mit der Soundprobe meines Swift einfach in den Kommentarbereich meines vorherigen Artikels posten soll, oder ob ich ihm gar einen eigenen Beitrag widmen soll... oder ob ich es überhaupt hochladen soll. Besonders ist das Video nämlich nicht geworden, vor Allem, da ich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme niemanden in meiner Nähe hatte, der mir zur Hand hätte gehen können. Gleichzeitig vorne vom Motorraum aus aufnehmen und im Innenraum das Gaspedal betätigen war also leider nicht drinnen. Am Besten wäre es wohl gewesen, eine Vorbeifahrt aufzunehmen, bei der auch der Auspuff-Sound besser zur Geltung gekommen wäre, doch auch dies hätte sich mit nur zwei Händen als eher kompliziert gestaltet.

Nichts desto Trotz denke ich, dass anhand dieses Videos gut hörbar ist, in welche Richtung der Klang meines nun doch schon recht modifizierten SUZUKI Swift einzuordnen ist - Prollige Schreitüte oder dezent edler Brummer; bildet euch eure Meinung selbst.

 

Die aktuelle Geräuschkulisse betrachte ich mehr oder weniger als final, ich denke, ich habe für diesen 1,2l-4Zylinder Saugmotor ein gutes Ergebnis erzielt. Was die Lautstärke angeht, ist die Luft nach oben sowieso recht dünn geworden, einerseits aus zulassungstechnischen Gründen und andererseits freut es mich immer noch, im Stadtverkehr dezent und niedrigtourig dahincruisen zu können und auch im Reiseverkehr auf der Autobahn nicht von jedem Überholten schief angesehen zu werden.

 

Mit dem mehr oder weniger komplett neuen Ansaugtrakt wurde also neben dem REMUS-Endschalldämpfer ein weiterer Flaschenhals am Swift mehr oder weniger gelöst. Wer sich jedoch bereits einmal mit dem tiefergehenden Leistungstuning eines Saugmotors näher beschäftigt hat, der weiß, dass alles tiefergehende von nun an auch mit viel höheren Kosten verbunden ist. Mit einem simplen "Chiptuning" ist es da leider nicht getan.

 

Also habe ich beschlossen, mich daher von nun an wieder mehr um die Individualisierung des Exteriors zu kümmern. Auch hier stehe ich neben der Anschaffung von schwarzen Alufelgen wieder vor verschiedenen Wegen und Richtungen, von dezent und unscheinbar über sportlich agressiv bis hin zur "Streetcar Tuning Culture" - ein weiterer Blogbeitrag, der genügend Platz für eure Kommentare und Meinungen diesbezüglich bieten wird, folgt schon bald. Nach einem Grundsatz, den mir schon viele geraten haben, möchte ich mich jedoch in allen Fällen richten: "Mach´ dein Auto nicht zur Kasperlbude!"


06.02.2012 00:03    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange Zeit war es nun ruhig um meinen Blog, untätig ging es jedoch keinesfalls zur Sache.

Ich habe mir heute einen weiteren Traum erfüllt. Wer meine Blog-Beiträge aufmerksam liest, erkennt schnell, dass ich ein absoluter Fan von sportlichen Kleinwagen bin und auch bei meinem neuen Swift war die Vision von Anfang an klar. An diesem kalten, aber sonnigen Sonntag wurde daher die wohl bisher kostenaufwändigste Investition an meinem geliebten Schatz verewigt - ein REMUS Sportschalldämpfer.

 

Von Anfang an sollte es eine edle und hochwertige Lösung werden. Ich halte nichts von laut schreienden, rostenden Billig-Schalldämpfern "Made in China", wie man sie gerne unter 60PS-Micras und Polos findet. Ich war auf der Suche nach einer eher dezenten Lösung. Ein schöner, dumpfer Klang sollte es sein, bei Reisegeschwindigkeit dennoch nicht zu aufdringlich. Das Herz in rot-weiss-rot ließ daher praktisch nichts mehr anderes zu, als eine Lösung von REMUS - und zwar durch eine Bestellung direkt beim Werk.

 

Vergangenen Donnerstag wurde das Paket versendet und bereits 24 Stunden später stand der Zusteller vor meiner Haustür, mit einem Grinsen im Gesicht ebenso wie meinem, als ich das Päckchen mit dem markanten "REMUS"-Schriftstück entgegennahm.

 

Der heutige, kalte Sonntag war wie geschaffen dafür, es sich in der beheizten Garage eines Bekannten bequem an die Arbeit zu machen.

Der Serien-Schalldämpfer war recht flott demontiert, auch wenn die Ungarn die Schrauben wohl versucht hatten, für die Ewigkeit festzuziehen. Die meisten Sorgen bereitete uns jedoch der nötige Nachschnitt der Stoßstange. Ein falscher Schnitt und die Arbeit ist verdorben. Der geplante Dremel mit Trennscheibe war defekt, die Flex zu grob. Als letzte Möglichkeit blieb uns nur noch die Stichsäge. Also die Schablone fixiert, noch einmal tief durchgeatmet und den ersten Schnitt gewagt.

Wider Erwarten verlief der Ausschnitt jedoch absolut reibungslos - der Schnitt gelang perfekt. Nach ein wenig Nachfeilen war das Heck bereit für die Hochzeit mit dem neuen Sprachrohr des Autos. Nach weiteren 20 Minuten war die Sache erledigt und es erfolgte der erste Start mit dem neuen Schalldämpfer, gefolgt von Gänsehaut.

 

Nachdem alles auf seine Dichtheit überprüft wurde ging es 200km zum Einfahren (zuerst schön warm gefahren und dann voll Stoff!), währendessen sich das Klangbild noch einmal markant veränderte. Neben einem genialen Sound war die angegebene Leistungssteigerung sofort spürbar. Gerade aus dem Drehzahlkeller heraus nimmt der Swift viel besser Gas an, bestätigt mit einem kurzen Brummen und zieht dann um einiges flotter und gleichmäßiger das Drehzahlband nach oben. Das Fahrverhalten hat sich mit dieser kleinen Änderung spürbar verändert und lässt den Kleinwagen um einiges spritziger über die Landstraßen fegen.

 

Hinzu kommt, dass ein gemütliches Dahincruisen auf der Autobahn weiterhin ohne unnötige Nebengeräusche möglich ist. Einzig und alleine ein leises, tiefes Brummen aus dem Heck ist neu, welches darauf wartet, sich bei einem beherzten Tritt auf das Gaspedal in das Brüllen eines Wolfes zu verwandeln.


02.07.2011 22:10    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Wieder einmal lockte ein Tuningtreffen, welches ich mir nicht entgehen lassen konnte. Heute ging es gemeinsam mit viktor12v ab zum 1. markenoffenen Tuningtreffen der Tuning Szene Wien. Noch vom Vortag leicht verkatert (Merke: Lokalrunden in großen Bars können seeehr teuer werden!) traf ich heute Vormittag mit knapp drei Stunden Verspätung am Eventgelände ein, wo mich Viktor bereits empfing. Danach hieß es erst einmal meine Leute zusammentrommeln sowie ein paar organisatorische Dinge zu erledigen, ehe ich das Event in vollen Zügen genießen konnte.

Diesmal fand ich im Gegensatz zum GTI-Treffen am Wörthersee auch die Gelegenheit, einige Fotos zu schießen, was widerum bedeutet, dass ich an dieser Stelle weniger schreiben muss und ihr einfach die Fotos genießen könnt.

Als ganz besonderes Schmankerl habe ich hinten noch einige Fotos der "Sexy Carwash" angehängt.

Viel Spaß beim Schauen und immer schön laut bleiben!


24.06.2011 21:37    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Vorweg einmal eine kleine Entwarnung: Die tollen Plastik-"Riffelblech"-Fußmatten sind selbstverständlich wieder aus dem Auto verschwunden und fristen nun bis zum Winter ihr Dasein in der dunkelsten Ecke meines Kellers. Im Innenraum durften sich also wieder meine Velourmatten ausbreiten. Nichts desto Trotz habe ich nun eine kleine, noch ausstehende Idee verwirklicht. Diese ist wohl auf den Bildern sofort zu erkennen.

 

Auf die Idee mit den Schroth-Gurtpolstern brachte mich übrigens der User escort_fahrer32 in einem seiner letzten Blog-Artikel.

In meinem alten Swift verwendete ich ebenfalls Gurtpolster, da ich diese gerade auf längeren Fahrten ganz angenehm finde. Jedoch waren dies damals solch 10€-Billigteile in dünner Plastik-Leder-Optik. Und vom Komfort her waren sie dann erst recht nicht das Wahre, zumal sie recht bescheiden aussahen.

Dann entdeckte ich jedoch die Schroth-Gurtpolster auf den Bildern im oben verlinkten Blog-Artikel und habe mir diese heute einmal genauer angesehen. 30€ sind zwar ein stolzer Preis für das Paar, aber dafür sind diese wirklich dick und weich gepolstert und liegen sehr angenehm an. Weiters sehen diese nicht gar so nach Billig-Baumarkttuning aus.

 

Selbstverständlich weiß ich, dass das Polster-Paar im Normalfall an die Schulterriemen der H-Gurte gehört, aber hey: It works! :D


02.06.2011 22:34    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Hallo, Motor-Talker!

 

Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen klettern nach oben, es ist wieder Festival- und Ausflugszeit.

Schon früh im Morgengrauen ging es heute auf richtung Süden, zum alljährlichen GTI-Treffen am Wörthersee. Der erste Zwischenstop wurde in Friesach (in der Nähe von St. Veit an der Glann) eingelegt. Bekannt ist dieses verschlafene Städtchen durch seine mittelalterlichen Befestigungsanlagen sowie einer ausgezeichneten Küche. Ein ausgiebiges Mittagessen war hier also vorprogrammiert. Gut gesättigt ging es dann auf nach Reifnitz zum Wörthersee, eine Gegend in Ausnahmestimmung, denn dort findet zwischen 1. und 4. Juni das bekannte Treffen statt. Ganze Straßenzüge und Dorfplätze verwandeln sich in dieser Zeit in eine Non-Stop-Partymeile.

 

Eigentlich hatte ich vor, das komplette "lange Wochenende" von ersten bis vierten Juni am See zu verbringen. Da Auto und Pflege jedoch in der letzten Zeit genug Kapital verschlungen haben, entschloss ich mich kurzerhand für einen einfachen Tagesausflug. Gelohnt hat es sich trotzdem meiner Meinung nach, auch wenn ich eigentlich fast ausschließlich im Schritttempo in der Kollonne unterwegs war.

 

Auf der Rückfahrt nach Wien hat Marlene im Übrigen die 200km/h-Marke geknackt. Zwar nur ganz kurz (aufgrund der sich verschlechternden Straßenverhältnisse), aber immerhin. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit betrug für so einen actionreichen Ausflug standesgemäß durchschnittliche 160km/h. Ob das jetzt so gesund für den neuen Motor war, weiß ich nicht, aber nach 1500 Kilometern sollte der Einlaufprozess doch bereits mehr oder weniger abgeschlossen sein.

 

Apropos Reisegeschwindigkeit: In einem Augenblick der Unachtsamkeit bin ich mit 160 Sachen natürlich volle Lutzi an einem Radar vorbeigerauscht. 130km/h waren erlaubt, das bedeutet, ich darf mich in den nächsten zwei Wochen schon einmal auf eine saftige Geldstrafe freuen, rechne mit 150€. Tja, da wäre schon ein nettes Wochenende am See drinn gewesen...


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