10.04.2012 00:04    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , ,


Warmgefahren und bereitWarmgefahren und bereit

Hallo, liebe Community!

 

Nach einem kalten und verregneten Osterwochenende ließ sich heute nun doch einmal wieder ein wenig die Sonne blicken. Dies nutzte ich als Anlass, mir nun spontan doch noch ein Kamerakind zu schnappen und ein halbwegs ordentliches Video meines Swift zu kreieren. Die erste Hürde brachte jedoch bereits die Auswahl der passenden Location. Neben dem mir wichtigsten Aspekt, der Sicherheit, mussten wir auch großen Wert darauf legen, niemanden seine feiertägliche Ruhe zu verderben. Schließlich fiel unsere Wahl an den Rand eines Gewerbegebietes mit einem gut einsehbaren, geraden Stück Strecke.

Da moderne Handykameras immer besser werden, haben wir weiters beschlossen, dass für dieses Projekt eines unserer Handies mehr als ausreichend sein sollte. Da die 12 Megapixel meines Bekannten meinem iPhone überlegen waren, viel die Wahl des entsprechenden Gerätes auf seines.

 

So ging es ab zum Aufnahmeort, ein paar Szenen wurden aufgenommen und danach ging es wieder nachhause, um die Videos zu übertragen. Dort mussten wir dann leider ernüchternd feststellen, dass alle aufgenommenen Szenen einem Speicherfehler zum Opfer gefallen sind. Sie waren einfach weg, die komplette Mühe für die Katz´. Was also tun? Die komplette Idee verwerfen und einen Trinken gehen?

Bei den aktuellen Spritpreisen freut man sich über jeden Liter, den man einsparen konnte und dann soll die aufgewendete Zeit samt Sprit, inklusive Warmfahren, umsonst gewesen sein? Nein, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.

 

Mein Kamerakind kurzerhand noch einmal überredet ging es doch noch einmal hinaus zum selben Aufnahmeort. Dort wurden selbige Szenen einfach noch einmal gedreht, dieses mal jedoch gleich mit dem richtigen Equipment - meinem iPhone 4S. ^^

 

Der restliche Abend wurde dann mit Zusammenschneiden und Hochladen verbracht und so könnt ihr nun meine bzw. unsere Modifikationen am Suzuki Swift sogar in 1080p begutachten.


07.04.2012 14:04    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , , , , ,


CockpitCockpit

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange habe ich mir überlegt, ob ich das Video mit der Soundprobe meines Swift einfach in den Kommentarbereich meines vorherigen Artikels posten soll, oder ob ich ihm gar einen eigenen Beitrag widmen soll... oder ob ich es überhaupt hochladen soll. Besonders ist das Video nämlich nicht geworden, vor Allem, da ich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme niemanden in meiner Nähe hatte, der mir zur Hand hätte gehen können. Gleichzeitig vorne vom Motorraum aus aufnehmen und im Innenraum das Gaspedal betätigen war also leider nicht drinnen. Am Besten wäre es wohl gewesen, eine Vorbeifahrt aufzunehmen, bei der auch der Auspuff-Sound besser zur Geltung gekommen wäre, doch auch dies hätte sich mit nur zwei Händen als eher kompliziert gestaltet.

Nichts desto Trotz denke ich, dass anhand dieses Videos gut hörbar ist, in welche Richtung der Klang meines nun doch schon recht modifizierten SUZUKI Swift einzuordnen ist - Prollige Schreitüte oder dezent edler Brummer; bildet euch eure Meinung selbst.

 

Die aktuelle Geräuschkulisse betrachte ich mehr oder weniger als final, ich denke, ich habe für diesen 1,2l-4Zylinder Saugmotor ein gutes Ergebnis erzielt. Was die Lautstärke angeht, ist die Luft nach oben sowieso recht dünn geworden, einerseits aus zulassungstechnischen Gründen und andererseits freut es mich immer noch, im Stadtverkehr dezent und niedrigtourig dahincruisen zu können und auch im Reiseverkehr auf der Autobahn nicht von jedem Überholten schief angesehen zu werden.

 

Mit dem mehr oder weniger komplett neuen Ansaugtrakt wurde also neben dem REMUS-Endschalldämpfer ein weiterer Flaschenhals am Swift mehr oder weniger gelöst. Wer sich jedoch bereits einmal mit dem tiefergehenden Leistungstuning eines Saugmotors näher beschäftigt hat, der weiß, dass alles tiefergehende von nun an auch mit viel höheren Kosten verbunden ist. Mit einem simplen "Chiptuning" ist es da leider nicht getan.

 

Also habe ich beschlossen, mich daher von nun an wieder mehr um die Individualisierung des Exteriors zu kümmern. Auch hier stehe ich neben der Anschaffung von schwarzen Alufelgen wieder vor verschiedenen Wegen und Richtungen, von dezent und unscheinbar über sportlich agressiv bis hin zur "Streetcar Tuning Culture" - ein weiterer Blogbeitrag, der genügend Platz für eure Kommentare und Meinungen diesbezüglich bieten wird, folgt schon bald. Nach einem Grundsatz, den mir schon viele geraten haben, möchte ich mich jedoch in allen Fällen richten: "Mach´ dein Auto nicht zur Kasperlbude!"


05.04.2012 21:17    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Hallo, liebe Community!

 

Dass mein Swift nicht lange einer "von der Stange" bleiben wird, war von Anfang an klar. Daher folgte heute wieder eine weitere Individualisierungsmaßnahme, dieses mal ist sie jedoch nicht auf den ersten Blick am Parkplatz erkennbar, denn sie erfolgte im Motorraum.

Nachdem die letzten trockenen Sonnenstunden des Nachmittages für eine kleine Ausfahrt genutzt wurden, hieß es ab in die Werkstatt und runter mit dem hässlichen, riesigen Luftfilterkasten. Neben einer agressiveren Geräuschkulisse aus dem Motorraum war es mir vor Allem wichtig, die Papierfilter loszuwerden. Einfach einen passenden Baumwollfilter in den Standardkasten zu quetschen war mir nicht originell genug und außerdem war mir dieser langweilige Plastikkasten auf dem Motorblock sowieso ein Dorn im Auge. Kurz die Vor- und Nachteile eines komplett offenen Luftfilters abgewogen wurde es dann dennoch wieder ein geschlossener. Vor Allem der Luftmassenmesser wollte wieder einwandfrei angebracht und in seiner Funktion in keinster Weise beeinträchtigt werden. Also wurde einfach die Orignalhalterung des Luftmassenmessers aus dem Luftfilterkasten geschnitten, zurechtgefeilt und wieder in den neuen Ansaugweg eingearbeitet. Die restliche Montage erkennt man auf dem etzten Bild ganz gut, denke ich.

Hier übrigens ein Bild des Original Luftfilterkastens: KLICK!

 

Eine geschätzte Leistungssteigerung in PS-Angaben meines Mechanikers sowie subjektive Eindrücke eines flotteren Fahrverhaltens spare ich mir jedoch an dieser Stelle, darum gab es ja letztens eine ziemlich große Diskussion in Verbindung mit meinem Endschalldämpfer.

Eines ist jedoch gewiss: Die neue Geräuschkulisse des Luftfilters in Verbindung mit dem REMUS-Endschalldämpfer zaubert mir bei jedem beherzten Tritt in´s Gaspedal erneut ein Lächeln in´s Gesicht. Kein Verlgeich mehr mit der Serien-Version. Einzig und alleine die neue Sport-Version des Swift würde mir noch mehr Freude bereiten, wobei ich mir mit meinem Schätzchen wohl sowieso mit der Zeit meine ganz eigene, kleine "Sport-Version" zusammenbastle.


27.03.2012 22:20    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , , ,


Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Heute gibt es einmal weniger zu lesen und anzusehen, sondern eher etwas zu hören.

Der 08/15-Autofahrer, der sein Fahrzeug als reinen Gebrauchsgegenstand ansieht, ist nicht hier auf MT unterwegs. Wir teilen uns hier allesamt eine große Leidenschaft: "Autos und alles, was einen Motor hat".

Viele von uns betrachten ihr Auto nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern auch als Hobby und manche haben wieder eine regelrechte Passion entwickelt. Bringt man eine gewisse Grundleidenschaft mit und ist von Motor-Talk einmal infiziert, lässt einem diese Faszination im Regelfall auch nicht mehr so schnell wieder los.

 

Diese Faszination überträgt sich dann natürlich auch oft auf den Alltag. Treffen hier zufällig einmal zwei Auto-Verrückte aufeinander, kann man schon einmal ein paar Termine umschlichten und Kaffee aufsetzen. Bei vielen Fahrzeugen auf der Straße, die die Meisten wohl nicht einmal bewusst wahrnehmen würden, drehen wir unsere Köpfe und wundern uns sofort, wie der Besitzer immer noch so sorglos damit herumfahren kann, obwohl es bei diesem Modell immer große Schwierigkeiten mit dem Ventilspiel gegeben hat. Wo der eine an der Tanke vermeldet, "dass sein Lack doch noch top, wie neu aussieht", rollt uns wohl bereits eine Kullerträne über die Wange.

 

Und wie sich wohl so manches neue Lied, welches aktuell aus dem Radio durch unsere Lautsprecher trällert, für den ein oder anderen leidenschaftlichen Motor-Talker wohl anhören mag, hört ihr heute anhand dieses, meiner Meinung nach genialen, Beispiels.


25.03.2012 18:16    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Eines vielleicht gleich einmal vorweg: So ein Wochenende kann schneller vorüber sein, als man "um´s Auto kümmern" sagen kann.

Der Winter ist nun - hoffentlich - vorbei und es folgt wieder die Zeit, wo man sich mit dem Auto sehen lassen möchte. Daher habe ich mir dieses Wochenende bewusst nichts vorgenommen und jede Einladung abgelehnt, um es ganz meinem geliebten Schatz zu widmen.

 

In den frühen Morgenstunden des Samstages schon ging es ab zum Reifenhändler meines Vertrauens, um meine zukünftigen Sommer-Schlappen abzuholen. Auch wenn ich mit meinen "Continetal Conti Premium Contact 2" bisher eigentlich rundum zufrieden war, so habe ich mich einfach in das Profil meiner neuen "Vredestein Sportrac 3" verliebt. Als ich mir vergangene Woche eine spitze Schraube in einen meiner Contis gefahren hatte, sah ich dies als perfekten Anlass dazu, direkt auf die Vredestein zu wechseln. Bedenkt man, dass meine Contis noch nicht einmal ein Jahr alt sind und noch nicht einmal 12 000 Kilometer herunten haben, natürlich ein wirtschaftlicher Skandal. Mir ist zwar schleierhaft, wie man sich in Reifen verlieben kann, bei den Vredestein ist es mir jedoch passiert. Auch wenn der Conti ein sehr guter Reifen ist, so ist der "Sportrac 3" von Vredestein laut diversesten Testberichten mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Wenn ich nun noch meine alten Continental zu einem guten Preis los werde, so nimmt das gleich noch einmal mehr den Schrecken dieser Investition.

 

Danach ging es ab in die Waschbox zur gründlichen Handwäsche, wie immer mit dem bewährten "Glossworkz" der Chemical Guys. Hierbei erkennt man natürlich jedes Detail und ein gefahrenes Jahr hinterließ auch seine Spuren. Ein paar Steinschläge hier, eine kleine (zum Glück kaum sichtbare) Schramme eines selbst ernannten Einpark-Königs da... Nach dem gründlichen Abtrocknen und einer Leberkässemmel zwecks Stärkung ging es wieder zurück in die Garage, wo wieder das volle Programm gefahren wurde. Abgesehen von der Pflege des Innenraumes entsprach der Detailing-Plan selbigen, wie hier bereits beschrieben. Der Innenraum zeigt noch deutliche Kampfspuren des Winters sowie einer durchzechten Nacht mit anschließendem Schlaf im Auto und benötigt daher eine gesonderte Behandlung.

 

Gemindert wird das perfekte Ergebnis nur durch einen Haufen kleiner Mikrokratzer durch eine Wäsche in der Waschanlage aufgrund massiver Faulheit im Winter sowie zahlreiche Steinschläge an Stoßsstange und Motorhaube. Auch wenn mir das Endergebnis dieses mal nicht gar so perfekt gelang, wie beim ersten mal (siehe oben genannten Link), so kann ich doch mit Fug und Recht behaupten: Ich kann es noch!


11.02.2012 18:39    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: , , , , ,

Thank you!Thank you!

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Es ist an der Zeit, danke zu sagen. Danke an die über 72 000 Leserinnen und Leser meines Blogs im vergangenen Jahr, die mich immer wieder dazu motivierten, auch nach längeren Pausen wieder einmal den Blog zu entstauben und mit neuen Artikeln zu ergänzen und es freut mich, dass diese Arbeit immer mit zahlreichen Kommentaren, Meinungen, Lob wie Kritik gewürdigt wird. Zeit also, um die vergangenen Jahre einmal Revue passieren zu lassen.

 

Alles begann mit dem Kauf meines ersten, eigenen Autos im März 2010, einem kleinen SUZUKI Swift EA mit Erstzulassung 1996, oder besser gesagt, durch die familiäre Übernahme. Damals schon war ich ein Freund von Kleinwagen und ein überaus großer Fan der Marke, kannte ich schließlich den quirrligen Dreizylinder schon, seit er als Neuwagen vom Gelände des Händlers rollte. Daher war es von Anfang an nicht schwer zu erkennen, dass sich hier hauptsächlich alles um die Marke SUZUKI dreht und als im Februar 2011 schließlich die engültige Wahl für den ersten Neuwagen fiel, sorgte das Ergebnis kaum für Verwunderung. Obwohl die Konkurrenz durchaus stark vertreten war (Alfa MiTo, Skoda Fabia, Renault Clio, u.A.), konnte sich schließlich das aktuelle Modell des Swift, also praktisch der Ur-Enkel meines damaligen EA, durchsetzen, wobei hier auch die große Verbundenheit zur Marke seinen Beitrag leistete.

 

Selbstverständlich gesellten sich mit der Zeit auch zahlreiche Beiträge abseits meines Suzukis hinzu, getreu nach dem Motto "Alles auf Rädern". Mit dem Kauf meines ersten Neuwagens dachte ich natürlich auch darüber nach, wie ich ihn von Anfang an am Besten in diesem Zustand erhalten könnte. Dies äußerte sich bei mir recht radikal, was meinem Blog schließlich die neueste Unterkategorie "Pflege" bescherte. Mit der Zeit musste ich jedoch feststellen, dass es ein ewiger Kampf sein wird. Natürlich kann man ein Auto immer pflegen und gut in Schuss halten, es ist jedoch nicht vermeidbar, dass mit der Zeit und den Jahren einfach die ersten Abnutzungserscheinungen an Sitzen oder kleinste Kratzer im Lack auftreten.

 

Den Höhepunkt erreichte "die wunderbare Welt des Kruegerl" schließlich im März 2011, als sie von der Redaktion zum damaligen "Blog des Monats" (heute: "Blogempfehlung") ernannt wurde.

 

Rege Aktivität gab es damals auch, als bei mir zahlreiche... nun ja, ich nenne sie einmal "postpubertäre Schübe", einsetzten. Der Aufschrei meiner Stammleser war groß, als ich plötzlich damit begonnen hatte, meinen neuen Wagen mit roten Plastik-"Riffelblech"-Matten auszulegen oder versucht habe, die neuen Sitze mit roten Sitzbezügen der Marke "ATU-Tuning" zu schützen.

 

Als ich dann jedoch einmal das "Gesamtkunstwerk" selbst begutachtete, wurde sogar ich weiss im Gesicht. Ich wollte meinen Swift unbedingt etwas individualisieren, erkannte aber erst später, dass der Weg, auf dem ich es versuchte, der falsche ist und den schönen, neuen Wagen total abwertete.

Als erstes flogen die peinlichen "Riffelblech"-Matten wieder raus, welche ich eigentlich selbst nie ganz ernst nehmen konnte. Danach wurde mir bewusst, dass ich eigentlich einen Plastik-Lenkradüberzug über mein Lederlenkrad (!) gestülpt hatte, fasste mir kurz an den Kopf, und schmiss ihn ebenfalls aus dem Auto (den Überzug, nicht den Kopf). Als nächstes fliegen die roten Sitzbezüge raus. Um meine Sitze zu schonen, kann ich temporär auch Müllsäcke drüberstülpen, wenn ich oder meine Beifahrer einmal schmutzig einsteigen müssen. Im Grunde befindet sich der Innenraum dann mehr oder weniger wieder im Werkszustand, von der werksseitigen Sonderausstattung einmal abgesehen. Im Endeffekt war das nichts anderes als rausgeschmissenes Geld, was ihr mir jedoch bereits in den damaligen Kommentaren versucht habt, zu vermitteln. Einzig und alleine die blaue Fußraum- sowie Deckenbeleuchtung bleibt drinnen, ääätsch!

 

Von nun an wird nach hochwertigeren Optionen gesucht, um das Fahrzeug zu individualisieren, was schließlich vor Kurzem mit dem Anbau eines REMUS Sportschalldämpfers begonnen hat. Auch hier gingen die Meinungen wiederum auseinander, wobei es diesmal im Kommentarbereich hauptsächlich um die Frage ging: "Leistungssteigerung durch neuen Endschalldämpfer - Ja oder Nein?".

Als nächster Schritt ist jedenfalls die Anschaffung (matt-)schwarzer 17"-Alufelgen in Planung, sofern das Budget heuer auch etwas teurere Marken-Felgen zulässt.

 

Eine garnicht einmal so unturbulente Geschichte also, die mein Blog seit seinem ersten Eintrag im März 2010 durchlebt hat. Ich freue mich jedenfalls bereits auf das zweijährige Jubiläum "der wunderbaren Welt des Kruegerl" und hoffe, ihr freut euch ebenfalls über neue Artikel rund um SUZUKI und alles, was Räder hat.


10.02.2012 11:54    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (81)    |   Stichworte: , , , , , ,

Er fließt in Strömen.Er fließt in Strömen.

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Blickt man zurück auf meine im Februar 2011 gestartete Umfrage war ganz klar ersichtlich, dass der Großteil der MT-Community weiterhin auf den bewährten und zuverlässigen Benzin-Antrieb setzt, wobei es sich bei den Teilnehmern wohl hauptsächlich um deutsche Autofahrer handeln dürfte.

 

Ganz anders jedoch sieht das Straßenbild bei uns in Österreich aus. "Die Österreicher sind dieseldeppat", merkte anno dazumal ein Leser meines Blogs treffend an. Schlendert man an den parkenden Autos in unseren Straßen vorbei, so reiht sich ein dieselbetriebenes Fahrzeug neben das andere. Steht man in Wien in der morgentlichen Berufskollonne im Stau, so dringt einem, besonders jetzt im Winter, ein eindeutiger Geruch durch die Lüftungsschlitze - der Geruch nach kaltgetretenen Dieselmotoren. Auch bei den Kleinwagen werden Dieselmotoren immer beliebter, so sieht man Polos, Golfs, Fabias und wie sie alle heißen nur noch selten mit Benzinantrieben, man hat sich an den berühmten "TDI"-Schriftzug am Heck der Fahrzeuge längst gewöhnt.

 

Untermauert werden diese Eindrücke von der Statistik Austria, welche unlängst die Statistiken der Neuzulassungen 2011 veröffentlichte. So waren 2011 54,7% aller neu zugelassenen PKW mit Dieselmotoren ausgestattet (194.721 Stück), nur noch 44,7% (159.027 Stück) hatten Benzinmotoren. In absoluten Zahlen sinken die Neuzulassungen von PKWs mit Benzinantrieben seit 2009 weiter und weiter. Das, obwohl die Preise für Diesel in Österreich immer weiter steigen und im Jahr 2011 an manchen Tagen sogar über dem Preis von Super Benzin lagen!

Auch 2012 wird dieser Trend wohl so weitergehen, besonders, wenn die Dieselpreise aktuell wieder weiter sinken. Ein einziger Puffer könnte die geplante Budgetsanierung darstellen, bei der sich auch der ökologisch umstrittene Diesel im Fadenkreuz befindet.

 

Herr und Frau Österreicher setzen den Diesel auch gerne für die tägliche, städtische Kurzstrecke ein. Nicht gerade Autobegeisterte mit Faszination für die Technik, welche das Automobil als reinen Gebrauchsgegenstand ansehen, ist dies sogar herzlich egal. Der Wagen fährt, also ist alles im grünen Bereich.

Die Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zeigen auch, dass ein völlig zugesetzter DPF oder ein gequälter Turbolader mit horrenden Werkstattkosten aufgrund falscher Behandlung als völlig normal angesehen werden. "Das Auto ist ja schließlich schon ein paar Jahre alt", heißt es dann oft.

 

Allgemein werden viele Faktoren beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf nicht bedacht. "Der Diesel ist billiger, deswegen haben wir uns für ihn entschieden", um wieder ein Zitat von einer Autofahrerin im Rahmen einer Nachbesprechung eines Fahrsicherheitstrainings einzustreuen.

 

Man darf gespannt sein, wie lange beim Großteil der Österreicher noch die stinkende, klebrige Flüssigkeit aus dem Zapfhahn läuft und wie weit neue Generationen von sparsamen und modernen Bezinmotoren sowie ausgereiftere und vorallem preisgünstige Hybrid- und Elektrotechnik an diesem Trend rütteln können.


06.02.2012 00:03    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Lange Zeit war es nun ruhig um meinen Blog, untätig ging es jedoch keinesfalls zur Sache.

Ich habe mir heute einen weiteren Traum erfüllt. Wer meine Blog-Beiträge aufmerksam liest, erkennt schnell, dass ich ein absoluter Fan von sportlichen Kleinwagen bin und auch bei meinem neuen Swift war die Vision von Anfang an klar. An diesem kalten, aber sonnigen Sonntag wurde daher die wohl bisher kostenaufwändigste Investition an meinem geliebten Schatz verewigt - ein REMUS Sportschalldämpfer.

 

Von Anfang an sollte es eine edle und hochwertige Lösung werden. Ich halte nichts von laut schreienden, rostenden Billig-Schalldämpfern "Made in China", wie man sie gerne unter 60PS-Micras und Polos findet. Ich war auf der Suche nach einer eher dezenten Lösung. Ein schöner, dumpfer Klang sollte es sein, bei Reisegeschwindigkeit dennoch nicht zu aufdringlich. Das Herz in rot-weiss-rot ließ daher praktisch nichts mehr anderes zu, als eine Lösung von REMUS - und zwar durch eine Bestellung direkt beim Werk.

 

Vergangenen Donnerstag wurde das Paket versendet und bereits 24 Stunden später stand der Zusteller vor meiner Haustür, mit einem Grinsen im Gesicht ebenso wie meinem, als ich das Päckchen mit dem markanten "REMUS"-Schriftstück entgegennahm.

 

Der heutige, kalte Sonntag war wie geschaffen dafür, es sich in der beheizten Garage eines Bekannten bequem an die Arbeit zu machen.

Der Serien-Schalldämpfer war recht flott demontiert, auch wenn die Ungarn die Schrauben wohl versucht hatten, für die Ewigkeit festzuziehen. Die meisten Sorgen bereitete uns jedoch der nötige Nachschnitt der Stoßstange. Ein falscher Schnitt und die Arbeit ist verdorben. Der geplante Dremel mit Trennscheibe war defekt, die Flex zu grob. Als letzte Möglichkeit blieb uns nur noch die Stichsäge. Also die Schablone fixiert, noch einmal tief durchgeatmet und den ersten Schnitt gewagt.

Wider Erwarten verlief der Ausschnitt jedoch absolut reibungslos - der Schnitt gelang perfekt. Nach ein wenig Nachfeilen war das Heck bereit für die Hochzeit mit dem neuen Sprachrohr des Autos. Nach weiteren 20 Minuten war die Sache erledigt und es erfolgte der erste Start mit dem neuen Schalldämpfer, gefolgt von Gänsehaut.

 

Nachdem alles auf seine Dichtheit überprüft wurde ging es 200km zum Einfahren (zuerst schön warm gefahren und dann voll Stoff!), währendessen sich das Klangbild noch einmal markant veränderte. Neben einem genialen Sound war die angegebene Leistungssteigerung sofort spürbar. Gerade aus dem Drehzahlkeller heraus nimmt der Swift viel besser Gas an, bestätigt mit einem kurzen Brummen und zieht dann um einiges flotter und gleichmäßiger das Drehzahlband nach oben. Das Fahrverhalten hat sich mit dieser kleinen Änderung spürbar verändert und lässt den Kleinwagen um einiges spritziger über die Landstraßen fegen.

 

Hinzu kommt, dass ein gemütliches Dahincruisen auf der Autobahn weiterhin ohne unnötige Nebengeräusche möglich ist. Einzig und alleine ein leises, tiefes Brummen aus dem Heck ist neu, welches darauf wartet, sich bei einem beherzten Tritt auf das Gaspedal in das Brüllen eines Wolfes zu verwandeln.


23.11.2011 22:03    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , , ,

· Messeauftritt unter dem Motto „Small Cars for a Big Future“

 

· Suzuki präsentiert vier Welt- und drei Japanpremieren – darunter den supersparsamen Kleinwagen REGINA und die Range-Extender-Version für die vierte Generation Swift

 

· Mobilitätsstudien: Zweisitzer Q-concept und Elektroscooter e-Let’s

 

 

Suzuki stellt sein Heimspiel auf der 42. Tokyo Motor Show 2011 (2. bis 11. Dezember 2011) zum wiederholten Male unter das konsequente Motto "Small Cars for a Big Future". Wie kein anderer zeichnet sich Suzuki bereits seit Jahrzehnten durch höchste Klein- und Kleinstwagenkompetenz aus. Welches außergewöhnliche Potenzial Autos in kleinen Dimensionen und Motorräder mit Blick auf Kraftstoffeffizienz, Fahrfreude, Innovation, Leistung und Design in sich bergen, demonstriert Suzuki gleich mit mehreren Welt- und Japanpremieren auf der diesjährigen Tokyo Motor Show.

 

Der REGINA: super sparsam, super sauber

Mit dem REGINA feiert Suzuki in Tokio die Weltpremiere eines Kleinwagens der nächsten Generation. Bei der Entwicklung des für den weltweiten Markt konzipierten Modells war Gewichtsreduktion ein wesentliches Ziel. So begeistert das Leichtgewicht mit schlanken 730 kg. Ein weiterer Fokus der Suzuki-Ingenieure lag auf der Aerodynamik: Der Cw-Wert des REGINA ist mindestens 10% niedriger als bei aktuellen Modellen in diesem Fahrzeugsegment. Davon profitiert auch der Kraftstoffverbrauch: Als Benziner verbraucht der REGINA sparsame 3,1 Liter auf 100 km (gemessen im JC08-Prüfzyklus). Der CO2-Ausstoß liegt bei klimafreundlichen 70 g/km.

 

Die vierte Generation Swift jetzt auch als Range-Extender-Version

Als weitere Weltpremiere betritt im Dezember der Swift Range Extender die Bühne auf Asiens wichtigster Automobilmesse. Für die vierte Generation seines Bestsellers Swift setzt Suzuki voll auf zukunftsweisende Technologien. Mit dem Swift Range Extender zeigt Suzuki seine Vision von umweltschonendem Fahrspaß. Leistung und Reichweite wurden dabei konsequent auf kurze Alltagsstrecken optimiert. Distanzen von 20 bis 30 km legt der wendige Stadtflitzer allein im Batteriebetrieb zurück. Bei Bedarf lädt ein aus den japanischen Kei-Cars bekannter 660-cm³-Benzinverbrennungsmotor den Akku während der Fahrt auf, um so die Reichweite zu verlängern.

 

Im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Modellen verfügt der Swift Range Extender über einen kleineren Akku. Die Vorteile: Er lässt sich schneller laden, wiegt weniger, ist in der Produktion sehr ressourcenschonend und preisgünstiger.

 

Mikromobilität im Alltag mit dem Q-concept

Der Q-concept steht für eine ganz neue Art der Mobilität. Das auffällige Concept Car lässt nicht nicht nur optisch zwischen herkömmlichem Motorrad und Pkw einordnen: Mit einer Gesamtlänge von 2,5 m und zwei hintereinander angeordneten Tandemsitzen ausgestattet eignet er sich ideal, um kurze Alltagsstrecken in einem Radius von zehn Kilometern zu bewältigen. Der Q-concept ist ausgesprochen wendig und passt auch in die kleinste Parklücke. Gleichzeitig bietet er durch seine Fahrzeugkabine eine wettergeschützte und komfortable Alternative zum Motorrad.

 

Den Q-concept gibt es in mehreren Versionen: So kann er mit einem Vordersitz für einen erwachsenen Fahrer und einer Rückbank mit zwei Kindersitzen ausgestattet werden oder auch als Transportfahrzeug mit nur einem Sitz und größerer Staufläche im Heck. In Städten, in denen Geschäft, Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen schnell erreichbar sind, eröffnet der Q-concpet von Suzuki den Bewohnern somit ganz neue Möglichkeiten der Mobilität.

 

Elektroscooter-Studie e-Let's

Die auf der Tokyo Motor Show erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellte Studie e-Let's ist ein Elektroscooter, der umweltfreundliche null Emissionen mit Alltagstauglichkeit verbindet. Das Revier des Einsitzers ist vor allem das Stadtgebiet. Der e-Let's wird durch einen leistungsstarken Radnabenmotor angetrieben. Er ist mit einem System zur Bremsenergierückgewinnung und einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und besitzt einen besonders kompakten und leichten Rahmen. So ausgerüstet wiegt er nicht mehr als ein vergleichbares Benzinmodell. Dafür bietet er die typischen Eigenschaften, die einen Elektroroller auszeichnen: eine beeindruckende Beschleunigung sowie Geräusch- und Vibrationsarmut bei null Emissionen.

 

Die Batterie des e-Let's lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose aufladen. Mit einer einzigen Ladung schafft der Scooter eine Reichweite von circa 30 km bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h auf ebener Straße.

 

Der leichte Elektroroller hat als Teilnehmer eines Hamamatsu-Stadtprogramms bereits erste Probefahrten erfolgreich hinter sich gebracht.

 

Highlights der Motorradsparte

Der Burgman Fuel-Cell Scooter wurde erstmals auf der Tokyo Motor Show 2009 vorgestellt. Auf der diesjährigen Messe zeigt sich der weiterentwickelte Motorroller erneut, nachdem er Praxistests in England und Japan unterzogen wurde. Es ist das vollständig mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeug, das in der Europäischen Union das Typengenehmigungsverfahren bestanden hat.

 

Die GW250 mit einem Hubraum von 250 cm³ wurde von Suzuki als neues Flagschiff für China entwickelt, dessen Bevölkerung dank anhaltendem Wirtschaftswachstum ihre Liebe zu Motorrädern entdeckt hat. Das Zweirad, das auf der Tokyo Motor Show seine Japanpremiere erlebt, wird in China produziert.

 

Eine weitere Japanpremiere ist die vielseitige Reise-Enduro V-Strom 650 ABS, die sowohl tägliche Fahrten innerhalb der Stadt als auch längere Touren zum Erlebnis werden lässt. Die 2003 auf den Markt gebrachte V-Strom 650 hat sich weltweit einen Namen als wandlungsfähige Reise-Enduro gemacht. Das neue Modell ist dank Verbesserungen der Motorleistung im unteren und mittleren Drehzahlbereich und einen überarbeiteten Design, das besseren Windschutz bietet, noch komfortabler. Die Ökobilanz des Exportmodells hat sich dank einer optimierten Kraftstoffeffizienz verbessert.

 

Der Leistungsträger GSX-R1000 wurde passend zu seinem Slogan "Own the Racetrack" (deutsch: "Die Rennstrecke im Griff") weiterentwickelt. Die neue Modellvariante, ebenfalls ein Exportmodell, zeigt sich in einer weiteren Japanpremiere mit Verbesserungen in Laufleistung sowie Kurven- und Bremsverhalten und einer optimierten Kraftstoffeffizienz.

 

Quelle: suzuki.at


22.11.2011 19:18    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , ,

Seit 02.11.2011 sind die Zulassungs-Rohdaten der Statistik Austria für Oktober verfügbar und diese Daten haben es in sich. Suzuki geht ganz klar den Weg des Erfolges!

 

Zum wiederholten Male ist es der Marke Suzuki gelungen, sich in der Monatsstatistik als die Nr. 1 unter den japanischen Marken in Österreich zu profilieren. Mit einem Marktanteil von 2,4 % liegt Suzuki im Oktober klar vor allen anderen japanischen Marken.

 

Das am meisten verkaufte Modell aus der Suzuki Palette ist dabei der beliebte Swift, der im Herbst 2010 in seiner vierten Generation auf den österreichischen Markt kam, dicht gefolgt vom kompakten SX4, der vor allem mit seinem intelligenten Allradantrieb punktet. Dahinter der SUV Grand Vitara und das Urgestein der Offroader – der Jimny. Weiters der familienfreundliche Splash und der Stadtfloh Alto. Auch die neue Mittelklasse Limousine Kizashi, der seit Herbst 2010 am österreichischen Markt ist, konnte sich bereits gut etablieren.

 

„Dieses tolle Ergebnis liegt unter anderem an der deutlich verbesserten Liefersituation bei den Modellen Jimny und Grand Vitara. Suzuki bestätigt damit aber auch wieder einmal mehr seinen Ruf als Spezialist im Kleinwagen- und Allradsegment mit einem sensationell guten Preis-Leistungsverhältnis und wir sind sehr zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird.“, meint Helmut Pletzer, Deputy Managing Director Suzuki Austria.

 

Quelle: suzuki.at

 

 

Ich gratuliere Suzuki recht herzlich und freue mich, dass sich das Unternehmen von Zweiflern und Spekulanten nach wie vor nicht in die Irre führen lässt und die Unternehmensphilosophie strikt durchzieht. Dies ist mit ein Grund, warum ich zum absoluten Suzuki-Liebhaber geworden bin.


21.11.2011 07:10    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: , , , , ,

New Swift Sport 2011New Swift Sport 2011

Neuer Swift Sport feiert Weltpremiere auf der IAA

 

 

 

Suzuki präsentiert den neuen, sportlichen Ableger des Bestsellers Swift auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt • Sportliches Design, agiles Handling und eine umfassende Sicherheitsausstattung versprechen ausgiebigen Fahrspaß • Höhere Leistung bei geringerem Verbrauch dank optimaler Getriebeabstimmung

 

Mit einer ausgesprochen sportlichen Weltpremiere geht Suzuki auf die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung (IAA): Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist präsentiert die neueste Generation des Kompaktflitzers Swift Sport, den sportlichen Ableger des Erfolgsmodells Swift.

 

Der neue Swift Sport kommt mit einem noch aggressiveren und sportlicheren Design daher. Die Front des Fahrzeugs prägt ein großer Kühlergrill, der einen Eindruck vom sportlichen Anspruch des Fahrzeugs vermittelt. Seine unverwechselbare Optik verdankt der neue Swift Sport zudem einer klaren und konsequenten Linienführung, in der sich Sportlichkeit und Leistung ausdrücken. Im Innenraum setzt sich das unverwechselbare Außendesign fort: Eine moderne Ausstattung und hochwertige Materialien vermitteln maximalen Fahrspaß.

 

Der 1,6-Liter-Benzinmotor, intern M16A genannt, leistet 136 PS (100 kW) bei einem maximalen Drehmoment von 160 Nm und ist perfekt mit dem serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe abgestimmt. Sportliche Fahrleistung und ein geringer Verbrauch sind das Resultat der aufwändigen Entwicklungsarbeiten. Federbeine mit eingebauten Druckfedern und eine eigens für den neuen Swift Sport entwickelte Hinterradaufhängung verleihen dem sportlichen Flitzer eine erstklassige Kurvenstabilität und ein noch flotteres und stabileres Handling.

 

Auch die serienmäßige Sicherheitsausstattung lässt keine Wünsche offen: Eine leichte, sehr steife und aufprallabsorbierende Karosserie, sieben Airbags (inklusive Vorhangairbag und Knieairbag für den Fahrer) sowie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP® bieten bestmöglichen Schutz für die Fahrzeuginsassen.

 

 

Fahrzeugdaten Suzuki Swift Sport

Länge 3.890 mm

Breite 1.695 mm

Höhe 1.510 mm

Radstand 2.430 mm

Spurweite vorne: 1.470 mm, hinten: 1.475 mm

Motor

Hubraum 1.586 cm³

Maximale Leistung 100 kW (136 PS) bei 6.900 U/min**

Maximales Drehmoment 160 Nm bei 4.400 U/min**

** Vorläufige Daten

 

Quelle: suzuki.at


19.11.2011 12:35    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , ,


Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Seit heute steht mein erstes, eigenes Auto, mein geliebter Swift EA 1.0 aus dem Jahre 1996 nicht mehr vor meiner Haustüre, ist nicht mehr in meinem Besitz, ich werde ihn vermutlich nie wieder sehen.

Zu hoch wäre der Aufwand zur Erhaltung gewesen. Auch wenn er von außen immer top aussah, gammelte mir unten rum ein Teil nach dem anderen weg. Die immensen Reparaturkosten, damit er seine Zulassung erhält, hätte ich mir neben meinem neuen Auto einfach nicht leisten können und für eine permanente Einlagerung fehlt mir der Platz.

 

Mir blutete das Herz, als ich mit genau einem Schein mehr in der Geldbörse das Gelände des Gebrauchtwagenhändlers verließ und im Hintergrund mitansehen musste, wie die Verkäufer an meinem geliebten, ersten Blechle herumrissen. Sollte mein Auto im folgenden Monat keinen Abnehmer finden, wird es übrigens nach Afrika verschifft.

 

Dir, vielen Dank, liebe Susi!

Du hast eine lange Zeit für meine Mobilität gesorgt und mich nie im Stich gelassen. Selbst im tiefsten Winter warst du immer zuverlässig für mich da und hast immer brav auf mich gewartet und deine Arbeit geleistet, egal unter welchen Bedingungen.

Du hast drei Generationen meiner Familie Mobilität verschafft. Sei es, als dich mein Großvater 1996 als Neuwagen vom Händler abgeholt hat, du nach seinem Ableben meiner Mutter den Alltag gerettet hast oder ich mit dir meine ersten Erfahrungen im Straßenverkehr gesammelt hatte. Eine Ära geht zu Ende.

Viel Glück, auf das du noch lange und gesund auf den Straßen dieser Welt unterwegs sein wirst und wer weiß... vielleicht sieht man sich an irgendeiner Autobahnraststätte einmal wieder.


17.11.2011 18:57    |    Kruegerl Kruegerl    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

 

Eine Sekunde lang die Gedanken wo anders gehabt, zu schnell für eine zuverlässige Rückmeldung der Sensoren gewesen und schon war er geschehen, der leidenschaftliche Kuss des Müllcontainers hinter mir. Der erste Schaden bzw. Unfall bei einem Neuwagen ist wohl der schlimmste und dieses hässliche Geräusch beim Aufprall werde ich so schnell nicht mehr aus meinem Kopf bekommen.

Als ich den Schaden das erste mal begutachtete war ich mir nicht sicher, ob ich heulen oder schreien soll. Besonders, wenn man den Wagen einen Tag zuvor noch liebevoll per Hand gewaschen und gewachst hat.

 

Doch was geschehen war, war nun mal geschehen, da half auch ärgern und trauern nicht mehr viel. Binnen zwei Wochen ging es an die Ausbesserung der Schäden.

 

Phase 1: Kratzer und Abschürfungen an der Stoßstange

Via Smart-Repair komplett behoben. Kostenpunkt: 200€

 

Phase 2: Dicker Kratzer im Rücklicht

Sowohl diverse Mechaniker als auch Autoaufbereiter meinten, dass bei einer derartigen Abschürfung nur noch ein Komplettaustausch des Glases helfen würde. Dennoch wollte ich es mit einer Politur versuchen, ich hatte schließlich nichts zu verlieren.

Den ersten Durchgang wagte ich mit "Meguiar´s Ultimate Compound" und einem mittelharten Handpolierpad. Noch einmal tief durchgeatmet und angesetzt... beim zweiten Durchgang wusste ich nicht einmal mehr genau, wo ich drüberpolieren soll, weil der Kratzer kaum noch zu sehen war. Schlussendlich ging ich zum Abschluss noch einmal mit einer Hochglanzpolitur drüber und der Kratzer war unsichtbar, restlos verschwunden, weg, futsch! Kostenpunkt: Eine Tasse Kaffee.

 

Phase 3: Wegstehende Stoßstange

Unter dem linken Rücklicht war die Stoßstange aus ihrer Verankerung gesprungen und ohne Demontage mit reiner Muskelkraft nicht mehr einzuhängen gewesen. Schließlich musste ich kapitulieren und fuhr in eine Vertragswerkstatt. Der Meister persönlich (!) begutachtete den Schaden und löste die Stoßstange. Seine (richtige) Diagnose: In der Zeit zwischen dem Unfall und dem Aufsuchen der Werkstatt hatte sich die Stoßstange kaltverformt. Es sei unmöglich, die wieder in die Verankerung einzuhaken. Um einen Komplettaustausch der Stoßstange werde ich wohl nicht herumkommen... ihr könnt euch sicher gut mein damaliges Gesicht vorstellen, wenn ihr noch einmal zu Phase 1 hinaufblickt.

Plötzlich ließ ein Lehrling von der Hebebühne neben meinem Auto seine Arbeit liegen und fragte mich, ob er es trotzdem einmal probieren könnte. Gerade, dass ich ihm nicht den roten Teppich ausgebreitet hatte. Nach zwanzig Minuten hin und her gedrücke und gefluche machte es plötzlich ein lautes "KLICK!" und die Stoßstange war wieder in ihrer Verankerung. Er konnte mir aufgrund der aktuell vorherrschenden Temperaturschwankungen (aus der warmen Garage raus in Minusgrade und umgekehrt) zwar nicht versichern, dass sie nicht wieder herausspringt, aber vorerst ist sie wieder drin und somit der komplette Schaden vom Unfall verschwunden.

Kostenpunkt: 20 zugesteckte Euro für den Lehrling.


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