31.10.2014 13:10    |    Kruegerl    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Herzlich Willkommen zum 2. Teil des wahren Profi-Tunings - das nächste Treffen kann kommen, wobei es angesichts dieser Konkurrenz ganz schön schwer werden dürfte...


30.10.2014 08:47    |    Kruegerl    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Zugegeben, normalerweise lasse ich mich nicht zu derart reisserischen Überschriften hinreissen und zugegeben, deutsche Fabrikate interessieren mich seit jeher nur peripher. Doch bei diesem Namen wurde selbst ich hellhörig: Mercedes Benz AMG GT. Die Eckdaten:

 

  • 4.0l V8 Biturbo mit 462PS bzw. 510PS (GT-S)
  • 600Nm Drehmoment
  • Elektronisch abgeriegelte 310km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Knapp 4,5m lang und 1570kg schwer

 

Fans des kernigen V8-Sounds werden zusätzlich mit einer Performance-Abgasanlage belohnt, bei der sich vom Cockpit aus der Sound wie an der Stereoanlage variieren lässt. Abends nochmal eine Spritztour drehen, ohne die Nachbarn aus dem Schlaf zu reißen, sollte also möglich sein. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Spielerei des kommenden AMG GT. So gut wie alle weiteren, wichtigen Variablen, wie Sperrdifferenzial, Dämpfercharakteristik oder diverse ESP-Modi lassen sich problemlos im Cockpit über die so genannte "Drive Unit" steuern.

 

Um das Geschoss auch zuverläsig wieder zum Stehen zu bringen, ist der Hochgeschwindigkeits-Benz mit einer innenbelüfteten Verbundbremsanlage mit 360mm großen Bremsscheiben ausgerüstet. Auf der Aufpreisliste jedoch finden sich auch 402mm große Keramikbremsscheiben. Allgemein hält die Aufpreisliste, besonders für den GTS, noch so einiges an Gimnicks bereit, wobei diese wohl alleine recht schnell das Konto in Form eines neuen Kleinwagens belasten könnten.

 

Exklusiv für den Mercedes AMG GT-S ist das "AMG Dynamic Plus-Paket" als Wunschausstattung erhältlich. Es umfasst dynamische Motor- und Getriebelager, die je nach Bedarf über eine spezielle Steuerelektronik mit den Namen "AMG Chassis Controller" (ACC) steifer ausgelegt werden. Des Weiteren bietet das Paket noch das Fahrprogramm "Race" an. Das Fahrwerk ist dann straffer ausgelegt und der negative Sturz an der Vorderachse fällt höher aus.

 

Lange Motorhaube, kurze Übergänge und ein rundes Heck. Es ist offensichtlich, in welchem Revier der AMG GT später wildern möchte. Gerade das Heck ist eine direkte Kampfansage an Porsche, während es an der Front sowie im Innenraum nicht an Mercedes-typischer Vertrautheit fehlt.

 

Der Fahrer startet per Knopfdruck und greift in ein dreispeichiges Sportlenkrad mit Leder/Alcantara-Finish und 12-Uhr-Markierung. Die Gänge sortiert er über Alu-Schaltpaddels hinter dem Volant. Klassische Rundinstrumente in teils geöffneten Tuben informieren über Drehzahl und Geschwindigkeit (Skala bis 320 km/h) – darüber wölbt sich ein kleines geschwungenes Cockpit-Dach auf.

 

Insgesamt zeigt sich der Armaturenträger in Form eines Flügels, der sich zu den Passagieren hin verjüngt. Ziernähte bilden den Abschluss des oberen Elements. Der untere Teil des Armaturenträgers ist in roter Kontrast-Farbe gehalten und separiert zusätzlich den oberen und unteren Teil des Armaturenträgers.

 

Obwohl sich mit mir gemeinsam nun wohl jeder fragt, was soetwas in einem reinrassigen Supersportwagen zu suchen hat, wird der AMG GTS auch mit zahlreichen Assistenzsystemen und anderen Helferlein vollgestopft: Rückfahrkamera, Parktronic, Verkehrszeichenassistent, Spurhalteassistent, und, und, und. Ob man in diesem Geschoss wohl auch auf einen Müdigkeitswarner angewiesen ist? Diese Elektronik, gemeinsam mit den anderen Spielereien, erklären natürlich das Gewicht - da wäre mehr drinn´ gewesen!

 

Preislich startet der Mercedes Benz AMG GT bei knapp 115.000€ mit der Basisversion. Wer lieber die auf über 500PS aufgeblasene GT-S Version haben möchte, muss mindestens 135.000€ zücken - ohne auch nur noch ein Kreuzchen auf der Aufpreisliste gemacht zu haben, versteht sich.

 


29.10.2014 08:06    |    Kruegerl    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Brabus? ABT? Spoon? Mugen? Pah! - das sind doch alles Anfänger.

Viel Spaß mit dem 1. Teil des wahren Profi-Tunings!


28.10.2014 09:50    |    Kruegerl    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,

Die dunkle Seite der Macht?Die dunkle Seite der Macht?

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Kommen wir einmal zu etwas ganz anderem. Seit vergangenem Frühjahr gesellte sich noch ein weiteres Hobby zu meinen Tätigkeiten: Das Sammeln von alten Roller-Leichen. Und ja, manchmal bekomme ich sogar eine zum Laufen.... manchmal länger, manchmal weniger lang. Also nichts wie rauf auf das Ding und los gefahren, solange der Motor schnurrt. Gerade auf Kurzstrecken, bei denen sich das Auto kaum lohnt, greife ich immer wieder gerne auf den Roller zurück. Eines war allerdings von Anfang an klar: So ein moderner Vollvisierhelm, wie er auch auf einer Suzuki GSXR oder Honda Hayabusa eine gute Figur machen würde, kommt mir auf dem tuckernden Roller mit Sicherheit nicht auf die Rübe - absolut deplaziert. Also wurde kurzer Hand der absolute Klassiker der 70er und 80er angeschafft - die Eierschale. Der stilistische, offene Jethelm, der zur damaligen Zeit auf fast jedem Mofa und Roller zu finden und auch mit alternativen Sonnenschirm erhältlich war.

 

Doch langsam sinken die Außentemperaturen und dennoch möchte ich nicht auf das Zweiradfahren verzichten. Während dicke Hose, Jacke und Handschuhe das größte Frieren noch verhindern können, wird es jedoch mittlerweile recht eisig im Gesicht. Plötzlich schielte ich schon zu den komfortablen Vollvisierhelmen, welche auch das Gesicht vor eisigem Wind schützen. Doch nein, so ein Stilbruch sollte immer noch nicht in Frage kommen. Also wurde kurzerhand etwas recherchiert und mit zweiradfahrenden Zeitzeugen geplaudert.

 

Das Ergebnis ist die oben gezeigte Kombination, die so manch anderen Verkehrsteilnehmer an der Ampel regelrecht zurückschrecken lässt. Zweiradfahren kann doch so simpel sein: Helm, Brille, Tuch, fertig. Kostenpunkt: ~50€.

 

Auch vom Tragekomfort sowie der Wetterschutzwirkung bin ich mehr als positiv überrascht, welche so manchen modernen Vollvisierhelm in allen Punkten übertreffen. Zusätzliches Plus: Der unscheinbare Stoff-Fetzen vor dem Gesicht vermag es sogar, früh morgens so manch kalte Dieselabgase vor einem etwas zu filtern und somit zu mindern.

 

So geht es auch auf dem Zweirad stilvoll durch den Winter!


27.10.2014 07:11    |    Kruegerl    |    Kommentare (65)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt...Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt...

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Ach ja, die AutoBILD... wer kennt sie nicht? Egal ob im Krankenhaus, im Urlaub oder beim Arzt - durchgeblättert habe ich sie überall gerne. Ist ja auch kein Wunder, lag "Europa´s Nr. 1" an jenen Orten immer griffbereit. Auch wenn ich deren Testberichte nie wirklich ernst nehmen konnte, so handelt es sich doch um ein recht kurzweiliges Autoheftchen, welches ich schon lange zu meiner regelmäßigen Klolektüre zähle. Vor einiger Zeit erschien in besagtem Medium ein "inoffizieller Langzeittest" des chinesischen Shuanghuan CEO bzw. wurde uns eher reisserisch das Resultat präsentiert. Unterboden, Fahrwerk und Abgasanlage komplett durchgerostet, korrodierte Teile hier, wackelnde Teile dort. Und mit Sicherheitsmängeln, wie zerbröselnden Bremsscheiben ist natürlich nicht zu spaßen. Dieser Ist-Zustand wurde nach 100.000km dokumentiert. Hunderttausend Kilometern. Wie die (durchaus dreiste) BMW X5-Kopie in dieser Zeit jedoch behandelt wurde, wie sie bewegt wurde und wo sie gestanden hat, darüber schweigen die "Tester". Das interessiert doch schließlich keinen - die Botschaft ist angekommen: Chinesische Autos sind pfui, deutsche Autos top! Nach 100.000km stellt man das deutsche, abgerockte Firmen-SUV schließlich ohne Mängel und völlig rostfrei wieder in den Schauraum.

 

Aber werden wir wieder etwas ernster: Der Shuanghuan CEO ist kein gutes Auto. So sollte ein Fahrzeug, welches als Neuwagen schließlich doch für über 30.000€ (!) den Besitzer wechselt auch nach so vielen Kilometern nicht aussehen, vor Allem mit diesen Sicherheitsmängeln. In dieser Preis- und Fahrzeugklasse schon ein Armutszeugnis.

 

So weit, so gut. Der Testbericht ist veröffentlicht, der Leser befriedigt. Doch was nun anfangen mit den für deutsche Verhältnisse unbrauchbaren, ehemaligen 30.000€-SUV? Die Möglichkeiten wären vielfältig.

 

Für einen guten Zweck versteigern? An Organisationen in der Dritten Welt spenden? In Afrika hätte ein Busch-Arzt den CEO wohl mit Sicherheit noch weitere 100.000km fahren können, ganz ohne den deutschen TÜV fürchten zu müssen. Der im CEO verbaute Mitsubishi-Motor mag zwar veraltet sein, doch er ist ein typischer, robuster und simpler Dritte-Welt-Motor, der notfalls auch mit dem Hammer repariert werden kann und somit prädestiniert für derartige Einsatzzwecke. Und selbst, wenn man die komplette Karosserie weglässt, vermag alleine der Motor immer noch eines erfolgreich zu erzeugen: Strom.

 

Doch nein, das wäre doch viel zu langweilig und hätte der Leserschaft wohl höchstens einen müden Augenaufschlag gekostet. Ein Auto, welches nicht dem deutschen Standard entspricht ist doch nichts wert! Soetwas gehört umgehend aus dem Verkehr gezogen und die restliche Welt davor bewahrt! Die chinesischen Fließbandarbeiter sollten sich schämen! Aber sowas von!

 

Was also tun, für unsere sensationsgeile Generation? - Richtig! Wir zerstören das Fahrzeug mutwillig, fluten es, zünden es an, sprengen es in die Luft und nehmen das ganze auf Video auf für die sensationsgeile Masse, die dies mit fleissig Klicks belohnt!

 

Bravo! - DAS IST DEUTSCHLAND!

 

 

 


26.10.2014 00:51    |    Kruegerl    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

Hallo, liebe Community!

 

Genau gestern vor 10 Tagen habe ich die Neuigkeit hier in meinem Blog veröffentlicht: Mein geliebter Swift verlässt mich. Ja, ich habe der Marke Suzuki nach vielen Jahren damit endgültig den Rücken gekehrt, dabei können die kleinen Flitzer aus Ungarn garnichts dafür. Nein, Schuld ist Honda. Eine Markenliebe, die seit meiner Pubertät ganz tief in einem Herzen schlummert. Dabei war es wohl das Unvernünftigste, was ich in meiner aktuellen Lage wohl tun konnte. Finanziell ohnehin leicht angekratzt und in eine ungewisse, berufliche Zukunft blickend, habe ich meinen drei Jahre alten Swift gegen meinen zwanzig Jahre alten Traumwagen eingetauscht: den Honda CRX del sol Vti. Günstig war er ja nicht, in seinem absoluten Originalzustand, mit einem Vorbesitzer und mit Händlergewährleistung... doch wissend, dass mein Swift als ehemaliger Neuwagen Jahr für Jahr an Wert verliert und die Abwärtsspirale sich fortlaufend weiterdreht, hatte ich den Entschluss gefasst. Jetzt, wo er noch halbwegs Geld brachte, musste er dem CRX weichen.

 

Wie es zu meiner heimlichen Liebe zu Honda kam und warum mir gerade so ein CRX aus den Neunzigern so viel bedeutet, habe ich ja bereits in einem vorherigen Artikel erläutert. Nun steht er bereits seit einigen Tagen in meiner Garage. Komplett durchgecheckt, entrostet, geschweisst und frisch versiegelt wird er mir hoffentlich für die nächsten Jahre Fahrspaß pur ohne Sorgen bringen - bei dem Kaufpreis erwarte ich dies nämlich durchaus.

 

Einen reparierten Frontschaden hatte er einmal. Zwar für jeden Laien sofort ersichtlich (Spaltmaß zwischen Frontstoßstange und Kotflügel) und gut repariert, dennoch hätte ich mich darüber gefreut, wenn es der geschulte Autoverkäufer zumindest in einem beiläufigen Satz erwähnt hätte. Auch der Lack zeigt an manchen Stellen so seine Makel, als ich ihn vergangenes Wochenende frisch gewaschen abholte. Ein mit Farbstift ausgebesserter Lackschaden hier, ein Steinschlag da. Dies hatte ich bei meiner ersten Probefahrt, als ich am Wagen noch einiges an Staub vom Stehen am Hof mitkutschierte, noch nicht bemerkt. Doch dies ist bei einem zwanzig Jahre alten Lack wirklich meckern auf hohem Niveau. Wer weiß, vielleicht bekommt er ja von mir in ein paar Jahren so und so ein völlig neues Lackkleid (selbstverständlich nur in Originalfarbe!) spendiert.

 

Doch einmal im tiefen Innenraum Platz genommen und den Schlüssel gedreht, sind alle anfänglichen Sorgen verflogen. Der 1.6l VTEC-Motor mit 132.000km auf dem Buckel sorgt für genügend Vortrieb und ist erst einmal alles ordentlich auf Betriebstemperatur und der Motor schaltet bei genau 5.500rpm in den VTEC-Bereich, bleibt einem nichts mehr als ein breites Grinsen im Gesicht übrig.

 

Die Cabrio- und Targazeit ist zwar nun langsam vorbei, dennoch konnte ich auch noch an einigen vergangenen Tagen "oben offen" bei sonnigem Wetter genießen. Auf der kurvigen Landstraße einfach ein Traum.

 

Einsteigen, genießen und Freude haben - das ist das Motto des CRX. Ein einzigartiges Fahrzeug mit viel Potenzial zum Klassiker und schon damals 1992 der flottere Konkurrent zu Mazda´s MX5. Es ist die Leidenschaft zu einem Fahrzeug, wie ich sie bei meinem Swift bis zum Schluss nie empfunden hatte. Auch in einer derzeit für mich recht harten Zeit, sorgt mein neuer CRX dafür, dass ich niemals die Lebensfreude verliere und ich täglich glücklich und voller Freude durch´s Leben gehe.


25.10.2014 13:43    |    Kruegerl    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , , , , ,

Offizieller Relaunch!Offizieller Relaunch!

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Nach so langer Zeit ist nun der Punkt gekommen, meinen Blog einer Frischzellenkur zu unterziehen. Und welcher Zeitpunkt wäre hierfür wohl besser geeignet, als der offizielle Relaunch der "Wunderbaren Welt des Kruegerl". Schon des Öfteren wurde es recht still um meinen Blog, manchmal aus reinem Zeitmangel, manchmal aus anderen Gründen. Doch vor Kurzem hat sich viel getan, wie manche Leser vermutlich bereits bemerkt haben. Nicht nur die Abgabe meines "Projekt Swift" sondern gar ein kompletter Markenwechsel zu Honda sind prädestiniert für einen völligen Relaunch.

 

Nach diversen Tests präsentiere ich euch nun das völlig neue Design der "Wunderbaren Welt des Kruegerls". Bis jetzt kam sie ja immer recht bunt daher, doch gerade bei meinem letzten Versuch, die Farbpalette der Lackfarbe meines neuen Lieblings anzupassen, musste ich selbst feststellen, dass derart bunte Designs nicht gerade die Lesefreundlichkeit fördern und ich beim Durchforsten meines Blogs selbst bereits nach wenigen Minuten kapitulieren musste. Also habe ich mich nochmal hingesetzt und weitergeforscht. Angenehm sollte sie werden, die neue Farbpalette, nicht zu aufdringlich, und ein wenig eleganten Flair der Neunziger Jahre versprühen. Was daraus geworden ist, könnt ihr von nun an selbst hier bewundern.

Am Seitenaufbau selbst hat sich zwecks Gewohnheit nicht wirklich etwas geändert.

 

Im Kommentarbereich ist wie immer Platz für eure Anregungen, Lob und natürlich auch Kritik!


24.10.2014 10:55    |    Kruegerl    |    Kommentare (57)    |   Stichworte: , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Sie werden also spät aber doch noch präsentiert, die heißesten Anwärter auf den Titel "das hässlichste Auto des Jahres". Für mich war meine persönliche Wahl bis vor Kurzem eigentlich bereits besiegelt, doch ein deutscher, nicht ganz unbekannter Hersteller hat vor Kurzem heiße Konkurrenz präsentiert: Den neuen Smart.

 

Doch beginnen wir von vorne, beginnen wir bei Citroen. Gerade die Designer aus jenem PSA-Konzern fielen in den letzten Jahren immer wieder durch unkonventionelle Designlösungen auf und hoben sich so - manchmal mehr, manchmal weniger gelungen - vom deutschen Einheitsbrei ab und wilderten kräftig in derem Revier. Doch beim neuen Citroen C4 kam plötzlich jemand auf die Idee: "Hey, seitliche Zierleisten sind doch sowas von old school. Wir klatschen unseren neuen mit Luftpolstern voll!"

 

Diese Luftpölsterchen mögen zwar in Folienform für so manchen als Entspannungstherapie fungieren, doch wie sich diese Luftpolster an einem Auto machen, können wir nun am neuen C4 Cactus.... "bestaunen". Dabei klingt die Grundidee ja erstmal garnicht so schlecht. Die "Airbump" genannten Luftpolster sollen die Breitseite vor fiesen Türschwingern am Parkplatz und Kratzern schützen. Vielerorts wird über eine so genannte "Verrohung unserer Gesellschaft" gesprochen. Doch sind wir tatsächlich bereits so agressiv und respektlos geworden, dass mir nun unsere Autos bereits mit dicken Luftpolstern schützen müssen?

Doch ohne seiner Außenpolsterung wäre er mit seinem hochgezogenen Näschen und dem mittlerweile zum Standardgewordenen SUV-Charakter wieder einer unter vielen und ich könnte an dieser Stelle nicht über ihn schreiben.

 

Dass sich Fahrzeuge nicht nur technisch sondern auch optisch immer weiterentwickeln ist wohl offensichtlich. Wobei, ob man tatsächlich immer von einer Weiterentwicklung sprechen kann, ist fraglich - sowohl in technischer als auch in optischer Hinsicht. Ob wir uns durch die Entwicklung von immer mehr Assistenzsystemen und anderen Helferlein unter dem Vorhang der "Sicherheit" im Gegenzug nicht selbst als Fahrer immer mehr rückentwickeln, werde ich allerdings lieber in einem anderen Beitrag zur Diskussion bringen.

 

Doch um beim Thema Weiterentwicklung zu bleiben und wieder den Anschluss zu finden: Auch Smart hat das Design seines neuen Fortwo "weiterentwickelt". Der Aufschrei war schon damals groß, als der erste Smart anno 1998 nach diversen Studien das Licht der Welt erblickte. Damals unkonventionell und neu, haben wir uns heute im Straßenbild längst an ihn gewöhnt. 2014 wird nun seine Eigentständigkeit an aktuelle Designtrends angepasst: Kurze hohe Stupsnase, Rückleuchten aus dem Einheitsregal und abgelutscht wie ein Bonbon. Kurz gesagt: Es steht dem Smart wie meiner Ex-Freundin Größe 34. Das Erfolgsrezept aus den Designabteilungen scheint aktuell zu sein: Man nehme ein bewährtes Design, ziehe die Nase hoch, dass jeder Pick-Up neidisch sein könnte und verpasse dem Ganzen übergroße Leuchten der Marke Einheitsbrei.

 

"Früher war alles besser", ein Spruch, der in diesem Zusammenhang mit Sicherheit bereits in den Neunzigern genannt wurde. Und in den Achtzigern. Und in den Siebzigern...

 

In den 70ern und 80ern kamen die scharfen Kanten, in den 90ern wurden sie wieder rundgelutscht und aktuell ziehen wir eben massenhaft Stupsnasen hoch. Unter den hohen Nasen bleibt dann auch wieder mehr Platz für das neueste Assistenzsystem. Damals haben wir über einen Fiat Multipla gelacht. Stelle ich ihn heute neben so manchen aktuellen "Designkracher" mutiert er zu einer richtigen Schönheit... ganz ohne hochgezogener Schnauze.

 

Was sagt ihr zu den aktuellen Design-Trends? - Top oder Flop?


17.10.2014 05:07    |    Kruegerl    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Morgen, oder besser gesagt, heute, hole ich endlich meinen Traum in Form eines Honda CRX ab. Da ich mich aktuell im Urlaub befinde, konnte ich auch den Vorabend dementsprechend feiern und der Vorfreude entsprechend Ausdruck verleihen. In meinem autoaffinen Stammlokal entsprechende Runden gezecht, kamen wir recht schnell auf einen Nenner. Und obwohl es weder meinem Alter entspricht noch meinem Musikgeschmack, legte der Chef des Lokales plötzlich ein bestimmtes Lied auf. Plötzlich war ich umgeben von zig ehemaligen wie aktuellen Honda-Besitzern. Kaum zu glauben, wie groß diese Community alleine in meiner Umgebung ist.

 

Jedenfalls... auch wenn es es absolut nicht meinem Musikgeschmack entspricht, war ich von diesem Lied absolut überrascht und es war wohl die perfekte Begleitung zur Feier kurz vor der Abholung.

 

PS: Standesgemäß wurde selbstverständlich ein Taxi nachhause genommen. Jetzt heißt es erst einmal für mich noch eine Mütze Schlaf nehmen, bis ich schließlich nachmittags endlich meinen grünen Frosch abhole.

 

 

 


16.10.2014 13:31    |    Kruegerl    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Ganz in der Tradition meiner letzten Bilderparade habe ich in der Fortsetzung wieder einmal 50 automobile Kuriositäten aus aller Welt für euch zusammengetragen - Viel Spaß!


15.10.2014 21:12    |    Kruegerl    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Es mag manchen vielleicht seltsam erscheinen, dass ich meinen Blog nach über zwei Jahren einmal wieder entstaube und aktualisiere. Es ist doch ganz schön viel Zeit vergangen und einiges geschehen. Mein Suzuki Swift wurde immer weiter modifiziert und durchgehend bis zum jetztigen Tage weiter optimiert. Auch mein kurzer Ausflug in die Welt der Motorräder, welcher mit einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt endete, konnte meine Motivation nicht stoppen. Ach, was hatte ich für einen Spaß mit meinem Swift. Wie viel Arbeit und Geld habe ich in Marlene gesteckt... unvergessliche Ausfahrten mit ihr erlebt, jeder Witterung und Polizeikontrolle gestrotzt. Doch nun schreibe ich hier einen Satz nieder, der mir bis heute wohl nie in den Sinn gekommen wäre: Its time to say goodbye, Marlene!

 

Marlene wird mich noch diese Woche verlassen und schon bald auf dem Hof eines netten Händlers auf einen neuen Besitzer warten, der sie hoffentlich mindestens genau so gut behandelt, wie ich es über drei Jahre lang getan habe. Die Gewissheit, meinen Swift vermutlich wohl morgen das letzte mal zu starten, lässt mir schon mein Herz verkrampfen und die ein oder andere Träne von der Wange wischen. Doch meine tatsächlichen "Traumautos" waren immer andere. Tief in meinem Innersten schlummert nämlich seit meiner frühesten Kindheit noch die Begeisterung für eine ganz andere Marke: HONDA.

 

Papa fuhr Honda, Onkel fuhr Honda, Tante fuhr Honda (bis heute) - kurz gesagt: Mit diesen Autos bin ich aufgewachsen. Meine Kindheit in den Neunzigern durchlebt ist es auch nicht verwunderlich, dass es mir gerade die Modelle aus dieser Zeit besonders angetan haben. Alleine der Geruch und die Haptik so eines alten Hondas lassen mich minutenlang in kindlichen Erinnerungen schwälgen. Als mich damals meine Tante mit ihrem Civic EG6 samt Invidia-Auspuffanlage direkt vor der Schule aussteigen ließ... wie stolz mein Onkel damals auf seinen CRX EE8 war... schöne Erinnerungen.

 

Auch heute fahren viele Bekannte und Freunde von mir immer noch klassische Honda, die mich regelmäßig zum Träumen bringen. Doch nun ist endgültig die Zeit gekommen, in welcher mir einfaches Mitfahren und Schwärmen nicht mehr reichen. Risiko hin oder her - ein HONDA musste her!

Mein Swift musste einem zwanzig Jahre alten Honda weichen. Klingt nach einer schweren Entscheidung, war es aber eigentlich nicht. Genauer gesagt, war es eine absolute Spontanentscheidung. Sie kam mir, als ich noch bis vor Kurzem im Krankenhaus wegen meines Motorradunfalles lag und seit dem bekam ich diesen Gedanken einfach nicht mehr aus dem Kopf. Bereits im Krankenhaus begab ich mich auf die Online-Suche.

 

Ein Civic? - Nein, zu gewöhnlich. Accord? - Ne. CRX? - Jaaaa, hat was. Nach einiger Zeit fiel die Entscheidung zwischen einem Honda CRX und einem Honda S2000. Von Wien bin ich zu Beginn dieser Woche extra nach Passau gefahren, um mir einen Honda S2000, welcher in einem "Topzustand" beschrieben wurde, genauer anzusehen. Leider stellte sich recht schnell heraus, dass ich mir diesen kleinen Ausflug nach Deutschland hätte sparen können. Dubiose Papiere, eindeutiges Unfallfahrzeug (auch, wenn der Verkäufer es nach wie vor bestreitet), etc.

 

Nein, es sollte also doch ein CRX werden. Doch leider stellte sich auch hier die Suche als garnicht so einfach heraus. Leider gehen gerade solche Autos durch Hände vieler junger Leute, die diese schönen Klassiker dann zu leuchtenden und schreienden Plastikbombern verunstalten. Die Weisheit eines gut bekannten Schraubers von mir: Desto größer der Auspuff, desto breiter die Felgen, desto härter und unüberlegter wurde die Karre behandelt. Nein, an soetwas hatte ich kein Interesse.

 

Doch dann fand ich ihn, meinen Traum - bei einem Händler ganz in meiner Nähe. Einen 1995er Honda CRX del Sol Vti aus Erstbesitz in absolutem Originalzustand. Mein Traum in grün. Lückenloses Serviceheft seit Erstzulassung und tatsächlich aus erstem Besitz. Soetwas schlägt sich (leider) natürlich auch auf den Preis nieder. Trotz Verhandeln habe ich mit Sicherheit einen "Liebhaberpreis" bezahlt. Aber ich sage es einmal so: Über Geld spricht man nicht.

 

Im Moment wird der CRX vom Händler noch einmal komplett auf Vordermann gebracht, der Unterboden erneuert und das große Service gleich miterledigt. Nun sitze ich hier, schlaflose Nacht um schlaflose Nacht und warte auf den erlösenden Anruf meines Händlers, um meinen grünen, 160PS starken VTEC-Frosch endlich abholen zu können.

 

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden und melde ich wieder, sobald mein neuer bei mir steht, mit den ersten Bildern.


28.01.2013 10:07    |    Kruegerl    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo, liebe Motor-Talker!

 

Was kann man mit, meist garnicht einmal so günstigen, Modellautos eigentlich so alles anfangen? Die Kleinen können damit über den Spielteppich rutschen, die Großen sammeln sie in riesigen Vitrinen oder lassen einfach nur ihren "Liebling" als Modell im Büro verstauben.

Doch einem war dies nicht genug. Dieser jemand heißt Michael Paul Smith und reist mit seinen Modellautos quer durch Massachusetts. Was er dort macht? - Fotos.

 

Der geschickte Modellbauer hat sich auf das Bauen von Dioramen spezialisiert und sich eine Fotografiertechnik angeeignet, welche seine Dioramen "in freier Natur" und bei natürlichem Licht unglaublich lebensecht wirken lassen. Kombiniert er seine unzähligen bisher gebauten Dioramen, welche zusammen seine eigens entworfene, kleine Welt "Elgin Park" bilden mit ein paar seiner in über zwanzig Jahren angesammelten 300 Modellautos, so entstehen lebensechte Szenen, welche direkt aus der Realität aus der vergangenen Zeit des vorherigen Jahrtausends stammen könnten.

 

Sein Geheimnis: Ausschließlich natürliches Licht unter freiem Himmel und den Betrachtungswinkel so gewählt, dass Dioramaplatte und realer Hintergrund zu einem Ganzen verschmelzen. Auf eine Nachbearbeitung am PC wird in allen Fällen gänzlich verzichtet.

 

Seine Bilder bedeuten mehr, als sich einfach Modelle in die Vitrine zu stellen. Sie verbinden Sammelleidenschaft mit Modellbau und wahrer Kunst - seine Bilder sprechen Bände.

 

Wer, wie ich, von den oben gezeigten Bildern nicht genug bekommen kann, findet HIER! übrigens noch mehr.


Kompletter Relaunch

Ich hoffe, euch gefällt das neue Design - Lob, Anregungen & Kritik sind im entsprechenden Blog-Beitrag jederzeit gerne erwünscht!

Was gibt´s hier zu sehen?

Ein Mann und sein Auto -

der alltägliche Wahnsinn auf und neben der Straße

 

Hier findet ihr zahlreiche Themen zu meinen aktuellen und vergangenen Autos,

Meinungen und Kommentare zu aktuellen, brisanten Themen aus Technik und

Wirtschaft sowie Themen, die mir während dem Fahren und auf Reisen so durch

den Kopf schießen.

Die treue Leserschaft

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 22.03.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.