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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines Ex-RS6-Fahrers

27.01.2012 11:48    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: 7P / 7PH, Touareg, VW

Liebe Blog-Gemeinde,

 

auf vielfachen Wunsch möchte ich euch nun den Nachfolger von Bolli vorstellen: Wie bereits weiter unten beschrieben, bin ich von Audi auf VW gewechselt und sitze nun etwas höher:D

 

Am Donnerstag vor einer Woche konnte ich meinen Neuen in der Autostadt in Wolfsburg in Empfang nehmen: einen black magic-perleffektfarbenen VW Touareg II V8 TDI mit nahezu Vollausstattung. Lediglich auf die AHK, die TV-Funktion und den Feuerlöscher in der Optionsliste habe ich verzichtet...dafür habe ich ihn mit feinsten Nappaleder ausschlagen lassen (Mittelkonsole, Armaturenbrett und Türspiegel komplett). Hat die R-GmbH fein gemacht.

R-Line Ausstattung wollte ich nicht haben, da mir die Sportsitze wg. der hohen Seitenwangen im Sitzbereich zu unbequem sind und die die Sitzbelüftung haben wollte. Die gab's nur bei den Komfortsitzen, dessen Seitenwangen im Lehnenbereich individuell aufblasen lassen...somit sitzt man trotzdem schön straff und es drückt nicht an den Oberschenkeln. Bin zwar kein Spargeltarzan, aber übermäßig dick nun auch nicht.

 

Das R-Lnie-Exterieurpaket sieht zwar von den Schwellern her gut aus, aber die Auspuffröhrchen gefallen mir überhaupt nicht. Da sehen die trapezförmigen großen Endrohre deutlich besser aus.

 

Der Motor ist vom Durchzug 'ne Wucht, man merkt ihm die 800 Nm schon deutlich an, auch der V8-Sound ist trotz Diesel toll....und ich merke, dass ich diesen Sound echt vermisst habe...ein V10 klingt nicht annähernd so gut. Gut, von den Fahrleistungen kommt er nicht annähernd an den RS6 ran, aber man fährt einen SUV auch deutlich gelassener als einen Powerkombi.

 

Mittlerweile hab ich rd. 750 km runter und befinde mich noch in der Einfahrphase, daher habe ich ihn noch nicht voll ausgetestet. Max. 170 km/h waren laut Kundenberater in der Autostadt empfohlen. Ich hab mich dran gehalten. Wenn er die ersten 1000 km voll hat, dann werde ich das Tempo mal etwas steigern...so auf 200 - 220. Nach 1500 km werde ich dann voll Stoff geben...:D

 

Gut am Neuen gefällt mir das schnelle Multimedia-System mit Festplattennavi. Gerade bei der Zieleingabe geht es deutlich schneller als beim alten MMI-2G. Auch die Bedienung via Touchscreen ist eine einfache und feine Sache, alles lässt sich sehr schnell und einfach einstellen.

 

Ebenfalls genial ist das Area-View-Rundumkamerasystem: Somit hat man auch eine gute Rundumsicht, wenn's mal eng wird (z. B. Parkhaus oder TG) und man schon seine Felgen...:D

 

Ein weiteres Highlight ist der DLA (Dynamic Light Assist), dieses System lässt es zu, dass ich immer mit eingeschalteten Fernlicht fahren kann, ohne dass ich jemanden blende. Daher ist es unerheblich, ob mir einer entgegenkommt oder vor mir fährt: der DLA blendet über ein Blendensystem im Scheinwerfer den Blendbereich immer aus (ganz schön viel Geblende :D)...das ganze funzt auch bei der Durchfahrt von Ortschaften, es wird automatisch abgeblendet...gestern war einer vor mir, der sich wohl über die helle Corona um ihn herum gewundert hat.:D

 

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten: negativ im Vergleich zum Audi empfinde ich die fehlende Funkuhr; d. h. man muss die Uhrzeit manuell einstellen, den nicht autom. abblendbaren rechten ASP, das fummelig einzubauende Trennnetz im Kofferraum (das praktische Rollo aus dem Avant oder TI wurde nicht realisiert) und die billig wirkende Wendematte, die in Verbindung mit dem Fixierset und bei umgelegter Rücksitzbank nicht nutzbar ist. Auch manche Abdeckung wirkt nicht so hochwertig wie bei Audi.

 

Im Vergleich zum Touareg I ist der TII deutlich gewachsen., obwohl er eigentlich zierlicher aussieht (wie ein hochgebockter Passat FL). Gerade der Innenraum bietet hinten mehr Platz dank verschiebbarer Rücksitzbank und auch der Kofferraum fasst mehr Inhalt...im Vergleich zum Audi/Touareg sind's 40 l mehr. Auch die Höhe hat subjektiv zugelegt, gegen den TII wirkt mein TI schon fast zierlich..gut mein TI hat auch eine Tieferlegung von 40 mm verbaut.

 

Soweit zum Neuen.

 

A bientot

 

knolfi

 

EDIT: der 220km/h-Bepper ist von der Lederoberfläche verschwunden. Dieser ist sowieso falsch, da die WR bis 240 km/h zugelassen sind.


12.01.2012 15:05    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: 4F, Audi, RS6

Tschö BolliTschö Bolli

Hallo Fangemeinde,

 

nach drei Jahren, 5 Monaten und 17 Tagen gehen morgen Bolli und ich getrennte Wege.:(

 

Morgen gegen 11:00 Uhr kommt der :) und holt meinen Bolli zwecks Ab- bzw. Ummeldung ab. Am kommenden Dienstag kann ich dann die Papiere und Kennzeichen (welches ich behalte) beim :) abholen und kommenden Mittwoch gehts dann in Richtung WOB, wo ich heute in einer Woche meinen neuen Touareg in Empfang nehme.

 

In all dieser Zeit war Bolli mir ein relativ treuer Gefährte...nur einmal hat er mich infolge einer entladenen Batterie im Stich gelassen. Dafür konnte aber weder er noch ich was, sondern der Aufbereiter meines Vertrauens hat wohl während einer Reinigungssession so ziemlich alle Verbraucher angelassen...:rolleyes:

 

Das war's eigentlich auch schon mit ausserplanmässigen Werkstattaufenthalten...ausser einer Inspektion, regelmässigen SR/WR-Wechseln, einem Parkrempler (ein freundlicher XC90-Fahrer hat mir vor zwei Jahren seine Fahrertür in die Beifahrerseite gerammt, wodurch bei mir nicht nur eine ordentliche Delle entstand, sondern auch noch der Lack reisszweckkopfgroß abgeplatzt war, was zu einer Komplettlackierung der Beifahrertüre führte...:mad:) und den weiter unten beschriebenen Reifenschaden brauchte Bolli nie in die Werkstatt.

 

Probleme gab's noch mit der Kartendarstellung des MMI 2G, welches mich zweimal in ein schwarzes Loch fahren ließ (Blankscreen)...nach einem Update, wo der :) zwar die Blauzahn-Verbindung zum Autotelefon zerschoß, war auch das behoben...nach einem zweiten Update fürs Telefon funzte auch das Telefon wieder...:D:D

 

Der TÜV hatte letzten Juli auch nichts zu beanstanden, wen wundert's bei damals gerademal 22.000 km.:D

 

Auffallend waren die vielen "qualitätsverbessernden Maßnahmen", die wohl an den RS6-Modellen durchgeführt wurden: mal fraß der Klimakompressor zu viel Motorleistung (!:D:D), mal wurden die Verschraubungen der Ceramic-Bremsscheiben getauscht, da die Anzugsmomente zu hoch sein könnten und die Scheibe evtl. springt....diese Maßnahmen habe ich meist in Verbindung mit den Räderwechseln machen lassen. Leider hab ich davon immer erst direkt bei der Abgabe erfahren, so dass ich infolge der zeitlichen und räumlichen Entfernung zu meinem :) meist meine Tagesplanung umstellen musste...:mad: Aber auch daraus habe ich gelernt und für den Touareg gleich ein Servicepaket inkl. Ersatzwagen nebst Hol- und Brungservice vereinbart.

 

Heute Abend räume ich noch meine pers. Sachen aus Boll und lösche im MMI meine pers. Daten. Dann heißt's noch einmal Schlafen und anschliessend Abschied nehmen.

 

Ich hoffe das Bolli, der von mir sehr gut gepflegt wurde und gerademal 24.500 km auf der Uhr hat, ein gutes neues Herrchen oder Frauchen findet, dass ihn artgerecht und angemessen behandelt...noch sind die Gebrauchtwagenpreise für den RS6 ziemlich hoch, als dass ein Jungspund diesen tollen Motor infolge falscher Handhabe schnell totfährt.

 

In meinem Blog ist's ja schon ruhiger geworden...mit meinem neuen "08-15"-SUV (:D) wird's hier wohl noch ruhiger werden, weil dieses Fahrzeug bei vielen verständlicher Weise nicht die Emotionen weckt, wie ein potenter RS6.

 

Allen Lesern sei aber für eure Treue in den letzten knapp 3,5 Jahren gedankt...

 

A bientot

 

knolfi


19.09.2011 16:15    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (2)

Hallo Bloggemeinde,

 

so langsam muss ich mir einen anderen Blogtitel zulegen, denn mit "purer Unvernunft" habe meine beiden zukünftigen Fahrzeuge nichts mehr gemein...:D

 

Tja mit bald 40 Lenzen auf dem Buckel wird eben auch der "Schwob gscheid" und meine Ausflüge in PS-Orgien-Regionen sind erstmal vorbei.

 

Nun ist auch der Nachfolger für unseren treuen Touareg I gefunden. Meine Frau (oder besser gesagt Regierung:D) konnte mich letzendlich davon überzeugen, dass man mit zwei kleinen Kindern eben auch bei einem Zweitwagen Platz braucht und wenn Sie schon kein Cabbi fahren darf - dass mit zwei fehlenden Türen und fehlendem Dach für den Transport von zwei Kindern nebst sperrigen Kindersitzen eben auch unpraktisch ist - wollte Sie auch 'nen SUV:rolleyes:.

 

Also wurde es auch nix mit dem ins Auge gefassten Brüllwürfel namens Golf R. Der ist aber auch nach erfolgter Probefahrt eher was für Freunde von getunten Kompaktwagen und weniger was für Familien.

 

Da Madame bereits 2008 den Tiguan probegefahren ist und schon damals von den Vorzügen dieses Modells angetan war, witterte Sie nun Ihre Chance, um den Sportwagen-Ambitionen ihres Ehegatten den Todesstoss zu versetzen und an seine Vernunft und Verantwortung zu appellieren.:D

 

Somit habe ich als Zweitwagen einen Tiguan Sport & Style mit dem 2,0 TSI-Motor und 210 PS bestellt. Der Wagen ist - wie ihr mich kennt - vollausgestattet und hat ausser einer AHK und dem aufsteckbaren Mittelarmlehnengedöhns für die Rückbank alles drin, was die Optionsliste hergab. Aussen wird er wie sein grosser Bruder schwarz und innen sind wir noch auf dem Braun-Trip...allerdings wollen wir erst einen Original-Ton dieser Farbe sehen, denn wenn diese eher "Exkrementenfarbig" ist, wird der Innenraum wohl auch schwarz.

 

Bestellt wurde am 12.09.11 und nun heisst's für meine Frau 10 Monate warten, denn vor Juli 2012 wird's dank der Lieferzeiten wohl nix.

 

Dann wird aber die heimische Garage brüderlich geteilt.:)

 

So long

 

Euer knolfi


07.06.2011 13:14    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Touareg II, RS6

Hallo blogfreunde,

 

nach laaaaaaanger Zeit mal wieder etwas Neues hier im Blog. Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute zuerst: Bollis Nachfolger ist gefunden, die Schlechte, es wird kein Bollerwagen sein.

 

Wie im letzten Artikel bereits geschreiben, brauche ich eigentlich kein RS6 mehr, denn der RS6 erwies sich seit der Geburt unseres zweiten Sohnes als zu unpraktisch: der Kofferraum des Avant hat eine schlechteren Zuschnitt (lang, flach und schmal) und lässt sich dadurch schlechter beladen als der unseres Touareg, weshalb wir für Familienfahrten ausschliesslich den Touareg nutzen. Somit ist Bolli überwiegend in die Garage verbannt und wird nur für Geschäftsreisen aus der Garage geholt, da ich ihm Kurzstrecken wirklich nicht antun möchte.

Als Nachfolger stand schon seit einem Jahr ein SUV fest. Welcher es werden sollte, aber nicht. Ich schwankte zwischen Touareg II, Cayenne II und den neuen ML. Nach ausgiebigen Probefahrten übers Wochenende mit den beiden Erstgenannten (wobei ich den Touareg als V8 Diesel und als Hybrid gefahren bin, den Cayenne nur als V8 Benziner), sind gestern die Würfel gefallen:

 

Es wird ein Touareg II V8 TDI. Die Gründe für den Touareg: er ist sozialverträglicher als ein Cayenne, deutlich günstiger im Leasing und zur Zeit der einzige aktuelle SUV mit V8 Diesel (den Q7 zähle ich mal nicht dazu, da dieser noch auf der alten Coloradoplattform (Touareg I/Cayenne I) basiert. Der ML kommt ja erst im vierten Quartal und Beta-Tester möchte ich für MB nicht spielen.:D

 

Eigentlich hätte ich Bolli ja noch bis Juli 2012 behalten müssen/sollen/dürfen, aber da ich nicht annähernd die vertraglich vereinbarte km-Laufleistung über die Leasingdauer erreiche (100.000 km), sondern mit rd. 30.000 km deutlich drunter bleibe, hat mir mein :) das Angebot gemacht, meinen Bolli schon im Oktober ablösefrei zurückzunehmen...genauso lange wie die (voraussichtliche) Lieferzeit des Touareg....und jeden Tag, den der Touareg später kommt, ist für mich eigentlich noch ein Gewinn:D.

 

Die Ausstattung ist vollumfänglich und kann hier eingesehen werden.

 

Nun bleiben mir noch 4 Monate mit Bolli und dann findet sich bestimmt ein anderes Herrchen für ihn.:(:D

 

Melancolische Grüsse

 

knolfi


09.08.2010 12:08    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (22)

Gruetzi miteinand...

 

nach knapp einem Jahr wird dies hier mein letzter öffentlicher Beitrag sein. Sicherlich habt ihr ebenfalls schon festgestellt, dass es von Bolli und knolfi schon lange nix Neues mehr gibt. Warum? Weil's nix bahnbrechendes zu posten gibt!

 

Ich bin einfach des Postens müde und überdrüssig geworden, inhaltlich gibt's für mich bei MT auch keine interessanten Themen mehr, so dass ich mich von MT zurückgezogen habe. Es wird eben viel "geistiger Dünnsch..." gepostet, mit dem ich mich nicht mehr identifizieren kann. Somit ziehe ich mich aus dem aktiven MT-Leben zurück.

 

Bolli und mir gehts gut, er ist nach wie vor unversehrt und hat auch nun schon seit einem dreiviertel Jahr die erste Inspektion ohne grosse Probleme hinter sich gebracht. Laufen tut er wie ein Uhrwerk...abs. fehlerfrei. Ach ja: zur Erhöhung des Spassfaktors hab ich ihm eine längere ABT-Leine gegönnt: statt bei 280 km/h ist er jetzt bei 310 km/h abgereglt; Leistung ist gleichgeblieben.

 

Ich werde Bolli noch bis zum Ende der Leasingdauer behalten und dann zurückgeben. Einen "neuen" RS6 werde ich allerdings nicht mehr nehmen, da zwei grosse Fahrzeuge in unserem Haushalt einfach zu overdressed und überflüssig sind (wir haben ja noch einen Touareg). Wahrscheinlich wird der Nachfolger aus dem Portfolio Touareg II, Cayenne S II oder MB ML III ausgesucht (z. Zt. geht die Tendenz zum Cayenne), da diese SUV z. Zt. unsere Anforderungen am ehesten erfüllen: sie sind sicher und bieten Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder (ja wir haben nochmals Nachwuchs bekommen :D) nebst Urlaubsgepäck und Kindergeraffel, sie sehen m. M. besser aus als diese hässlichen Vans und haben mit V8-Motoren bestückt auch ausreichend Power...wenn auch nich so viel wie ein RS6. Aber alles im Leben hat seine Zeit!

 

Als Zweitwagen wird es wohl auf eine "Einkaufstasche" im Golf Segment herauslaufen. Da bin ich noch unentschlossen, ob's ein Golf R, ein A3 Cabbi oder vlt. doch ein A5 Cabbi wird (bei mobile.de gibt's das eine oder andere Schnäppchen)...das gefällt nicht nur mir, sondern auch meiner Frau.

 

Ich wünsche allen fleissigen Teilnehmern weiterhin eine knitterfreie und störungsfreie Fahrt!

 

Es verabschiedet sich

 

der knolfi nebst Bolli


28.07.2009 11:07    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (65)

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Hallo Blogfreunde und Fans,

 

so gestern hatte Bolli Geburtstag. Exakt vor einem Jahr habe ich ihn aus NSU abgeholt. Gut, dass mit dem Geburtstagstermin stimmt vlt. nicht so ganz, denn die Endabnahme war bestimmt ein paar Tage früher...so ist es wohl schwierig Bolli's Geburtstermin zu bestimmen:D.

 

Nach einem Jahr und "nur" 8.500 km bin ich jedenfalls rundum zufrieden mit meinem RS6. Der Wagen ist wie auch schon seine Vorgänger sehr gut verarbeitet und ich hatte kaum ausserplanmässige Werkstattaufenthalte. Lediglich zum Reifenwechsel (Sommer/Winterreifen) und das im Blog beschriebene Problem mit dem aufgeschlitzen Reifen zwangen Bolli in die Box.

 

Einziger Verarbeitungsmangel war bis jetzt ein rasselnde LED-Leiste der Ambientebeleuchtung in der Beifahrertür. Dieses wurde behoben und seit dem gibt's keinerlei Störungen...bis auf einen kruzen bis jetzt einmaligen Ausfall der Kartendarstellung des MMI-Navis. Nach einem Reset ist's nie wieder aufgetreten.

 

Faizt: der Wagen geht wie die Hölle und machst auf der AB und Landstrasse einen heiden Spass. Hatte erst gesten mal wieder die Gelegenheit, ihn auf der A81 bis in den Begrenzer zu jagen...bei Tacho 290 ist Schluss, daher verwundert mich auch der sehr genaue Tacho.

Auch das Überholen wird zum Kinderspiel: einfach Kickdown und ab geht die Luzie...man kann echt stressfrei überholen und das in Bereichen, bei denen man mit einem normal motorisierten Gefährt nie vorbei käme.

 

Genial ist der Sound (speziell das Zwischengas beim Runterschalten), das brachiale Drehmoment und die phantastische Ceramic-Bremsanlage. Dank dieser Anlage kann man auch höhere Geschwindigkeiten auch bei etwas dichteren AB-Verkehr fahren. Wenn mal einer rüberzieht, dann bremst die Anlage aus einem Berech um die 230 km/h genauso gut wie eine herkömmliche Anlage aus dem 180 km/h-Bereich (um mal einen Vergleich zu haben). Der Verbrauch des Wagens liegt zur Zeit bei knapp 16l/100 km; Öl musste ich dank gutem Einfahren noch nicht nachfüllen.

 

Ein weitere entscheidender Vorteil ist die Unauffälligkeit des RS6: Laien haben teilweise Probleme, den RS6 von den zivilen Modellen zu unterscheiden: so fragte mich am Wochenende mein Nachbar, ob ich mir für meinen Audi einen neuen Auspuff besorgt hätte:D

 

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten: Nachteilig ist die breitere Spur in Verbindung mit einem riesigen Wendekreis, dass das Rangieren in engen Strassen und Parkhäusern oder Tiefgaragen schwierig macht. Hier würde ich mir einen Parkassistenten, wie ihn VW in die Modelle Golf VI, Tiguan und Touran als Option anbietet, wünschen...allein auch um die Felgen zu schonen. Auch die allzu sportliche Ausstattung schränkt die Alltagstauglichkeit ein: beim vorwärts Einparken in Parkplätzen mit hohem Randstein solltem man sich immer der Frontlippe bewusst sein, sonst knirscht's. Die sonst in den zivilen Modellen vorhandenen Ablagemöglichkeiten für die Fondpassagiere (z. B. Ablagenetze in an den Rückenlehnen der Vordersitze) fehlen und das Montieren eines ISOIFX-Kindersitzes auf dem RS6-Sportsitz auf der Beifahrerseite kann man schlichtweg vergessen, da mam an die Rasthaken nicht in die Verankerungsbügel bekommt.

 

Ansonsten verbindet der RS6 alle Annehmlichkeiten des A6-Avants in Verbindung mit einem Motor der Suoersportwagenkategorie: ein echter Pampersbomber für alle Familienväter, die ihren Sportwagen zu gunsten der Familie aufgeben mussten...

 

Nun ich kann und werde den RS6 noch weitere 36 Monate (oder drei Jahre) genieesen dürfen und dann....gibt's wieder was Neues:D

 

Bis denne

 

euer knolfi


24.07.2009 14:00    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (19)


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Hallo Blogfans und Pflegeprofis,

 

seit der vorletzten Fahrzeugwäsche habe ich eine ca. 10 x 20 cm ovale Fläche auf dem linken Kotflügel von Bolli entdeckt, an der der Lack (Klarlack) unter bestimmten Lichtverhältnissen leicht blind ist. Ursache hierfür ist wohl eine Lackreperatur infolge eines Steinschlags. Dieser wurde vom Aufbereiter repariert, allerdings scheint er dann zur Glättung der Oberfläche mit einem sehr feinen Schmiergelpapier gearbeitet zu haben, so dass man die sehr feinen Kratzer erkennt, wenn die Glanzpolitur und das füllende Wachs ausgewaschen ist, was nach zwei bis drei Fahrzeugwäschen der Fall ist.

 

Da Bolli gleich nach der Abholung eine Nanoversiegelung verpasst bekam, hab ich mir nun auf Anraten von dem von mir sehr geschätzten User @olos Meguiar`s Ultimate Quick Detailer bestellt, um den Tiefenglanz an dieser Stelle wieder hervorzuholen. Anbei hab ich mal ein Video gefügt, dass mich persönlich sehr überzeugt hat.

 

LG

 

knolfi


24.07.2009 13:41    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (16)

Hallo zusammen,

 

hin und wieder kommt es ja auch mal vor, dass diverse Verkehrsteilnehmer auf der AB versuchen mich zu ärgern oder besser: zu jagen...bis jetzt ist's leider immer bei dem Versuch geblieben:D

 

So auch gestern auf der A81 zwischen Stuttgart und Rottweil. Ich hatte plötzlich dieses Exemplar hinter mir, welches verzweifelt versuchte, an mir vorbei zu kommen...ohne Erfolg. Allerdings war der Antritt des SUV's ernorm und so bis 230 konnte er noch einigermassen mithalten. Kurz vor der Ausfahrt Rottweil hab ich ihn dann ziehen lassen, dabei sind mir die zwei mächtigen zentralen Ofenrohre aufgefallen. Dass es sich bei dem Exemplar um einen potenten Jeep Grand Cherokee handelte, hab ich mir schon gedacht, aber ich bin dann doch neugierig geworden, da mir nicht bewusst war, dass Chrysler, pardon Jeep, ebenfalls ein SUV mit Monster-Motor anbietet.

 

Neben den bekannten SUV's wie Cayenne Turbo, Touareg W12, die AMG-SUV/Offroad-Flotte (ML und G) und den Q7 V12TDI war mir nicht bekannt, dass Chrysler auch so ein Monster im Angebot hat: es handelt sich um das Modell SRT8 mit 6,1l-Hemi-V8 und 426PS...somit das nominell schwächste Modell in der Liga der "Schluckspechte":D.

 

Was ich dabei etwas verwunderlich fand, ist die Tatsache, dass das Modell über eine etwas unpassende Kriegsbemalung verfügte: die Schürze unterhalb des Frontstoßfängers wirkte irgendwie wie nachträglich drangebastelt und die serienmässigen Xenon-Brenner fehlten. Vlt. war es ein Vorgängermodell des hier Abgebildeten...Überhaupt verfügen die potenten Modelle aus Deutschland m. M. über die stimmigere Kriegsbemalung in Verbindung mit der dazu notwendigen Christbaumbeleuchtung...selbst beim Urgestein G-Modell sieht's passender aus als beim Jeep.

 

Nun ja, wieder was über ein Modell gelernt. Und den SRT8-Fahrern sei gesagt (und das meine ich ohne Arroganz): lasst es bleiben, gegen einen RS6, M5 oder E63 habt ihr keine Chance.;)

 

Allen anderen sei gesagt, dass ich bist jetzt immer schlechte Erfahrungen auf der AB mit Chrysler-Fahrern gemacht habe...die meinen nämlich manchmal, dass sie das ultimativ schnellste Gefährt haben und machen am wenigsten Platz.

 

So long

 

euer knolfi


17.07.2009 15:03    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (9)

Hallo zusammen,

 

da ich immer öfters PN-Anfragen von kaufinteressierten, zukünfitgen RS6-Fahrern bekomme, die sich wohl genieren, Fragen nach dem Umgang mit dem RS6 oder dessen Unterhalt öffentlich zu stellen, versuche ich hier mal ein paar generelle Informationen diesen potentiellen RS6-Fahrern zugänglich zu machen. Im speziellen geht es hier um Einfahrtipps, Streckenprofile, Realverbrauch und Nebenkosten.

 

Was muss ich beim Einfahren eines neuen RS6 beachten?

 

Ich musste mich bei diesem Thema ebenfalls von dem mir sehr geschätzten User @olos aufschlauen lassen. Ich habe seine Einfahrtipps befolgt und bin damit sehr, sehr gut gefahren, so dass ich sie hier gerne weitergeben möchte:

Der Motor sollte die ersten 1500 km nur im Teillastbereich bewegt werden und nur bis max. 3500 - 4000 U/min gedreht werden. Wenn ich Teillastbereich sage, dann meine ich, dass der die Balkenanzeige des Turboboosts max. bis 50% ausschlägt. Ab 1500 km bis ca. 2500 km kann man den Leistungsabruf langsam steigern; d. h. Drehzahl langsam auf 5000 - 5500 U/min steigern und hin und weider auch mal Vollast (voller Ausschlag Turboboost) abrufen, ab 2500 km sollte der Motor dann sauber eingefahren sein und man kann ihn ruhig voll ausdrehen.

 

Welches Streckenprofil ist ideal für den RS6?

 

Zuerst einmal bleibt hier festzustellen, das der RS6 Kurzstrecken (wie jeder andere Motor) nicht mag. Der Motor sollte ausserdem immer erst warm gefahren werden, bevor man die volle Leistung abruft; d. h. die Öltemperatur sollte mind. 95C betragen. Dazu muss man aber den RS6 mind. 15 - 20 km bewegen, bevor diese Temperatur erreicht wird. Daher sind "Poserfahrten" um den Cafeteriablock eher schädlich für den Motor.

Auisserdem ist und will der RS6 kein Sportwagen sein, auch wenn er bzgl. der Leistung so manchen Supersportler aus Italien, Deutschland oder England in den Schatten stellt. Der RS6 ist für Rennstrecken oder enge kurvige Landstrassen viel zu schwer, um sich agil und leichtfüssig um die Kurven bewegen zu lassen. Trotz allem macht auch eine Passfahrt in den Alpen mit dem RS6 hin und wieder Spass...:D Wer diesbezüglich ein Fahrzeug von Audi sucht, der ist mit R8 oder günstiger TTRS besser bedient.

Auf geraden Landstrassen fühlt sich der RS6 unterfordert, es sei denn man muss oder will häufig überholen...da bietet der Motor bzgl. seiner Leistungsreserven einen erheblich Sicherheitsaspekt...leichtsinnig sollte man trotzdem nicht werden.

Das ideale Revier für den RS6 ist die Autobahn: dort kann er am besten sein Potential ausspielen und so manchen Sportwagen das Leben schwer machen:D

 

Was verbraucht ein RS6?

 

Das kommt nun wieder auf das Streckenprofil an. Wer viel Kurzstrecke oder in der Stadt mit dem RS6 unterwegs ist, der muss schon mit über 20l/100km rechnen. Wer viel Landstrasse fährt (und sich dabei an die Begrenzung hält;)), der kommt auch mit 12 -13 l/100km hin. Wer's auf der AB richtig knallen lässt, der muss so mit 18l/100 km rechnen.

Mein Realverbrauch liegt z. Zt. bei genau 15,8 l/100km laut FIS bei einer Gesamtleistung von 7800km. Während ich anfänglich viel Landstrasse gefahren bin und dabei noch Verbräuche um die 15, 4l/100 km hatte, so bin ich in letzter Zeit mehr AB gefahren, wo ich Bolli eben auch mal richtig rannehme...:D

Noch was zur Benzinqualität bzw. Oktanzahl: Der RS6 kommt mit Super (95 Oktan) aus, auch wenn die Marktingstrategen von Audi was anderes erzählen. In der Tankklappe steht 95 Oktan und die Leistungsentfaltung ist nicht spürbar beeinträchtigt. Wer aber trotzdem meint, ein besseres Gewissen zu haben, wenn er in seinen RS6 Super Plus oder gar das (völlig überflüssige) 100 oktanige Ultimate oder VPower kippt, dem kann ich nur sagen: ihr könnt dann das Geld auch auf die Strasse schmeissen oder gleich mir überweisen (Bankverbindung gibt's per PN):D:D

 

Was kostet mich ein RS6?

 

Was ein RS6 neu kostet, brauche hier wohl niemandem zu sagen, dass kann sich jeder selbst zusammenkonfigurieren. Man sollte allerdings immer nach einem Rabatt fragen, die zu meiner Zeit (vor eineinhalb Jahren, also noch vor der Krise) bei rd. 15% lagen. Dieser Rabatt galt allerdings auch nur für das Geschäftswagenleasing ohne Einmalzahlung bei 48 Monaten Laufzeit und einer Laufleistung von 25000km pro Jahr. Ob und wie man den Wagen finanziert, überlasse ich jedem selbst, da gibt es immer wieder kontroverse Diskussionen.

Die Versicherungsbeiträge sind bei solch einem Wagen auch nicht zu verachten. Die VK mit 300 SB kostet rd. 1500€ pro Jahr, wobei man diesen Beitrag nur erreicht, wenn alle Fahrer/Nutzer 25 Jahre oder älter sind. Wird dies ausgeschlossen, so kostet der RS6 schnell mal 3000€ Versicherungsbeitrag. An Steuern zahlt man 337€ pro Jahr, da der RS6 eine Euro 4-Einstufung hat.

 

 

So ich hoffe ein paar Fragen rd. um den RS6 damit ganzheitlich beantwortet zu haben.

 

LG

 

knolfi


16.07.2009 14:31    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (41)

Hallo Blogfreunde und -fans,

 

nach längerer Abstinenz gibt's endlich mal wieder einen neuen Artikel....

 

Ich hatte vorletzten Mittwoch die Gelegenheit, das Flaggschiff aus der Q7-Reihe einen ganzen Tag Probe zu fahren. Wir haben eine Woche Urlaub in einem netten Hotel im Allgäu verbracht, in dem die Audi AG einen Testwagenpool vorhält. Die Fahrzeuge können kostenfrei von den Gästen ausgeliehen werden, lediglich die Spritkosten fallen an.

 

Neben dem Q7 V12 TDI standen u. a. noch eine RS6 Limousine, ein A5 Cabrio (3.0l TDI), ein A4 Allroad 3.0l TDI, ein A8 W12 und...als Highlights...der brandneue TTRS Roadster und der R8 V10 zur Verfügung. Letzgenannten gab's aber nur einmal pro Woche auszuleihen:rolleyes:

 

Ich hatte mich schon vor unserem Urlaub für den Q7 angemeldet und wollte auch diesen am besagten Tag mit der Familie nutzen (daher keine Probefahrt im R8 V10:(). Also gings mit dem Q7 von Sonthofen nach Günzburg ins Legoland und wieder zurück.

 

Der Q7 war mit allen erdenklichen Schnickschnack ausgestattet. Highlights der Ausstattung war das B&O-Soundsystem und die DVD-Entertainment-Anlage in der zweiten Sitzreihe mit in den Kopfstützen integrierten Monitoren. Listenpreis des Wagens lag bei ca. 164 TSD€:eek:.

Die Aussenfarbe war m. Mugelloblau Perleffekt und innen schwarzes Nappaleder samt Acantarahimmel.

 

Kritik an der Ausstattung kann ich lediglich am relativ flachen Kofferraum üben, der zwar breit und tief ist, aber durch die verbaute dritte Sitzbank eben einiges an Volumen verloren geht (der Buggy unseres Sohnes passte gerade so unter das Rollo). Ausserdem finde ich bei einem 164 TSD€ teuren Gefährt es etwas - nun ja sagen wir - unpassend, wenn das Armaturenbrett, was beim Q7 riesig ist, nicht in feinsten Leder bezogen ist, sondern aus schnödem Plastik besteht...vor allem, wenn ein Alcantara-Himmel verbaut ist. Das war aber auch schon alles...Jammern auf hohem Niveau:D

 

Vom Fahrgefühl ist der Q7 bezogen auf seine Grösse erstaunlich handlich. Er hat einen für seine Grösse geringen Wendekreis und lässt sich sehr einfach durch enge Passagen dirigieren, was beim Parken äusserst wichtig ist. Mir war jedoch die Luftfederung zu weich. Ich habe sie erstmal von AUTOMATIC auf DYNAMIC gestellt, um den Wagen straffer zu bekommen...bin eben RS6 versaut:D

 

So ein "Monster" gehört natürlich in aller erster Linie auf die Autobahn: Dort fühlt sich der Q7 richtig wohl. Die Leistungsentfaltung des Motors kommt überraschend harmonisch unbd der V12-Diesel ist akkustisch unauffällig. Das Nageln entfällt gänzlich und man kann akkustisch nur noch erahnen, dass man in einem Diesel sitzt. Das Überholprestige des Wagens ist norm. Die anderen Verkehrsteilnehmer springen nur so zur Seite, wenn eine solche rasende Schrankwand von hinten ankommt. Somit wird man so gut wie gar nicht aufgehalten:)

 

Vom Durchzug und der Leistungsentfaltung liegt der Q7 irgendwo zwischen meinem verflossenen 4,2'er und dem RS6. Bei Vollgas geht er zügig zu Werke, ihm fehlt allerdings das Brachiale des RS6. Der Motor ist für mich persönlich das ideale Treibwerk für den Q7 und ich kann die Eigentümer nur zu ihrer Wahl beglückwünschen....und ja Kühe können (fast) fliegen...:D

 

Meiner Frau hat der Wagen auch gefallen ("Ooch is der schön...und soo viel Platz!"). Das zeigt sich immer daran, wenn sie in einem Auto auf dem Beifahrersitz schläft, dann fühlt sie sich wohl:D...Beim RS6 macht sie das nie...waerum nur:confused::D

 

Mein Fazit: Der Q7 V12 ist ein echter Hammer. Kraft ohne Ende und dabei bequem wie eine Wohnzimmercoutch. Wenn einen Q7, dann mit dieser Motorisierung. Allerdings finde den Preis und das was dafür geboten wird, überteuert. Klar man bekommt einen einzigartigen Diesel-Zwölfzylinder und ein gut ausgestattetes Fahrzeug...allerdings im Basispreis für einen vollausgestatteten RS6 der immerhin mehr Leistung und eine bessere Entfaltung ausweist. Wenn man noch ein paar Annehmlichkeiten hinzuordert, ist man schnell bei 155TSD€. Ein RS6 ist dagegen ein echtes Schnäppchen. Dafür ist mir der Q7 zu wenig exklusiv.

 

Ich habe noch ein paar Fotos angehängt, die ich noch schnell vor der Rückgabe in der Tiefgarage des Hotels geschossen habe. Durch die Blitz ist die Bilder aber sehr sehr schlecht. Ich bitte dies zu entschuldigen.

 

So long

 

euer knolfi


13.05.2009 15:33    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (9)

Hallo Blogfreunde,

 

hier nun der zweite Teil zur Fahrzeugpflege (der etwas aufwendigere und unerfreulichere...).

 

Da Bolli ja noch unseren Raumgleiter als Stallgefährten hat, sollte auch dieser wieder aufgehübscht werden. Der Aufwand war hier wesentlich grösser, da eine Lackrenovierung durchgeführt wurde. Grund dieser Renovierung war eine unsachgemässe Wagenwäsche des Vorbesitzers: dieser ist häufig mit dem brilliantschwarzen unversiegelten Touareg durch eine Bürstenwaschanlage gefahren:rolleyes: Resultat waren viele kleine Mikrokratzer im Unilack; der Lack sah aus, als ob der Wagen schon mehrere Jahre auf den Buckel hat...dabei ist er gerademal 1 1/4 Jahre alt...

 

Bei der Lackrenovierung musste zuerst die alte Versiegelung (hatte ich vor einem Jahr machen lassen) wieder runter und mittels Füllerpolitur die Mikrokratzer aufgefüllt werden, dann wieder die neue Nanoversiegelung aufgebracht werden, anschliessend aushärten und letztlich noch ein Glanzfinish drauf.

 

Gleichzeitig wurde der savannabeige Innenraum gereinigt (wer kleine Kinder hat, weiss wie schnell ein Innenraum verdrecken kann). Zeitaufwand für den Profi: ein ganzer Tag, Kosten für mich ca. 800€ netto.

 

Aber ich denke es hat sich gelohnt, das Ergebnis ist in den Bildern zu sehen.

 

Da der Vorbesitzer sich leider mit neuen ungewaschenen Bluejeans auf das helle Leder gestzt hat, hat sich die blaue Farbe regelrecht in das Leder eintätowiert. Hier wird noch eine Ledernachfärbung des Fahrersitzes durchgeführt. Dazu wird mittels Sprühlackierung eine originale Farbschicht der Ledertons ausgesprüht und anschliessend versiegelt. Dies steht noch aus, da mein Aufbereiter noch den Farbton besorgen muss.

 

Dann sieht er wieder aus wie neu:D

 

LG

 

Knolfi

 

UPDATE am 02.06.09:

 

Heute ist mein T-Reg wieder beim Aufbereiter, er hat endlich die passende Lederfarbe für die Nachlackierung bekommen. Dabei meinte er bei mir heute morgen, dass die Verfärbungen nicht vom Jeansstoff kommen, sondern Abnutzungserscheinungen der Lederfrabe sind. Da ist nach 30.000 km im warsten Sinne des Wortes der Lack ab. Dies hat der Hersteller der original Lederfarbe, der auch den Sitzzulieferer von VW beliefert, bestätigt. Der Gerber spart durch einen zu geringen Lackauftrag Material und kann dadurch -Kosten einsparen. Und das bei einem 72.000€ teuren VW...der Hammer oder?

 

Bin mal gespannt, was es kosten wird. Weitere Infos dann wieder hier.


13.05.2009 15:31    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (19)

Hallo Blogfreunde,

 

heute mal was zum Thema Fahrzeugpflege...Ich bin zwar nicht der Pflegefreak, der jeden Samstag sein Auto poliert, aber ein sauberes und glänzendes Fahrzeug sehe ich ebenfalls gerne...ausserdem werde ich manchmal ganz rappelig, wenn mein Bolli dreckig ist. Dann ist ein Besuch in der Lappenwaschanlage umumgänglich:D

 

Wozu ich keine Zeit (und auch nicht mehr die grosse Lust) finde, ist das Thema polieren und wachsen. Früher als junger Kerl war ich da mit Freude und Eifer dabei, heute haben sich da meine Prioritäten verschoben.

 

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dies vom Profi machen zu lassen. Vor einer Woche war mein Bollerwagen dran. Bei ihm reichte eine Glanzkonservierung aus, denn der Lack war infolge einer zeitnahen Nanoversiegelung noch tipptopp und zeigte keinerlei Mikrokratzer, so wie man dies von Waschanlagen kennt...eine Aufbreitung der Versiegelung war daher (noch) nicht erforderlich laut Aussage meines Polierfachmanns. Ich denke, dass das auch für den Profi spricht, da er mir nicht irgendwas verkaufen wollte, was ich eh nicht brauche...

Da der Wagen vlt. geschätzt 10 Automatenwäschen (infolge der geringen Fahrleistung) gesehen hat, ist der Lack samt Versiegelung noch einwandfrei.

 

Zusätzlich bekam er noch eine Innenraumreinigung, die sich allerdings hauptsächlich auf Staub entfernen und aussaugen beschränkte:D.

 

Das Ergebnis habe ich in den Bildern dargestellt.

 

LG

 

knolfi


06.05.2009 14:00    |    knolfi knolfi    |    Kommentare (46)

Hallo Blogfreunde,

 

ich bin seit gestern immer noch ein bischen brastig und gefrustet: Hatte mal wieder einen Termin in Düsseldorf und mein Navi hat mich gesetern abend nach dem Termin über die A61 gelozt, was sich als totaler Reinfall erwiesen hat. Hat mein Schwager, der in Düdo wohnt, die Strecke noch als phantastisch gelobt (super wenig Verkehr), hatte ich mich schon gefreut...aber nicht mit Onkel Becks Sozi-Tempolimit in Rheinland Pfalz gerechnet. Ab der Rheinland-Pfläzer Grenze galt nämlich ein Tempolimit von 130 km/h:rolleyes::rolleyes:

Hinzu kommt, dass zuzeit sehr viele Baustellen auf dieser Strecke sind, so war eine regelässige Beschleunigungs-/Verzögerungfrequenz zwischen 80 und 130 in einem Abstand von 2 km die Folge...oder man hat trotz guten Ausbaus, das Limit gleich über längere Strecken (bis zu 16 km) auf 80 gesetzt, was noch in NRW der Fall war. Der Feierabendverkehr und das schlechte Wetter gab sein übriges, um die Strasse endgültig dicht zu machen...

Der grösste Witz war/ist, dass die A61 für ca. 10 km durch Hessen führt, dort ist das Limit aufgehoben. Sobald die Strecke wieder durch Rheinland-Pfalz führt, gilt wieder 130.

Mein pers. Fazit: Tempo 130 bringt nur was bei hohem Verkehrsaufkommen, sonst ist's reine Schikane. Eine verfünftige Baustellenplanung (nicht alle 2 km eine Baustelle von 4 km einrichten, sondern eine Baustelle durchgehend und dann die Abschnitte Stück für Stück sanieren) vermeidet, dass durch nutzloses Beschleunigen und Bremsen mehr Sprit verbraucht wird und...die A61 sieht mich so schnell nicht wieder!

 

Ach so vergessen habe ich noch die Baustellenraser die konstant 120 fahren...auch da wo keine Baustelle mehr ist, behindern sie den Verkehr und in der Baustelle gefährden sie sich und andere. Am besten gegrüsst sei hiermit übergens der Schwachmat, der mich in der Baustelle mit seinem Citroen C2 ohne Frontkennzeichen aus der Ecke Mönchengladbach geschnitten hat und mir den Rollsplit auf den Kotflügel und Fornscheibe geschmissen hat: Danke für die Steinschlagmacken! Hoffentlich bekommst du eines Tages genauso viele Punkte in Flensburg, du Ar...!

 

So musste mir meinen Frust mal von der Selle schreiben.


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