13.10.2011 13:19    |    maxl 909 maxl 909    |    Kommentare (54)

fahrschulefahrschule

Hallo zusammen :)

ich weiß ich hab lange nichts mehr von mir hören lassen, aber ihr wisst ja wie das ist :)

Arbeit, nebenbei noch nen Job, Technikerschule und ne hübsche Freundin um die man(n) sich gerne kümmert :)

 

Aber mein Co-Auto hat euch ja immer mal wieder den ein oder anderen Artikel des Täglichen Wahnsinns spendiert :)

Auch hat er mir mit seinem gestrigen Artikel endlich wieder die Perfekte Vorlage für einen Artikel gegeben der schon lange in meinem Kopf rumschwirrt.

 

Und zwar stelle ich mir schon lange die Frage ob Fahrschulautos nicht ein klitzekleines bisschen zu gut Ausgestattet sind?

 

Ich meine damit nicht, Sitzheizung, Klima, Navi, Softclose und was es sonst noch für Schrot technische Innovationen gibt, nein ich meine technische Helferlein die einem das Fahren erleichtern. PCD, Rückfahrkamera, Berganfahrhilfe, automatisch absenkbare Rückspiegel, ESP, ABS. zuviel Leistung, und evtl sogar die falsche Motorart? :confused:

 

Ich möchte nun mal ein kleines Beispiel aus meiner Fahrschulausbildung berichten.

Gefahren bin ich mit einem Golf Plus 2.0 TDI (PS weiß ich nicht 100% denke aber es waren locker 120PS).

So mir wurde eingeprügelt gelernt im Standgas anfahren, (ja kein Gasgeben du hast ja keinen Porsche) bei 2000 Touren schalten, die Umwelt wirds dir danken usw.

Überholen durfte ich überhaupt nicht, und wenn dann nur nen Traktor... Das man dabei zurück schaltet wurde einem auch nicht gesagt.

 

Als Vergleich, meine Ex machte bei einer anderen Fahrschule ihre Ausbildung bei ihr das gleiche!

 

Meine erste Fahrt (BF17) im Seat Leon 1M mit 1.6 Liter Maschine und 105PS war der Horror, an meiner ersten Fahrt hatte ich eig schon den Spaß verloren :(

 

 

Des weiteren hatte meine jetzige Freundin ein Fahrschulauto mit Berganfahrhilfe, PCD, ESP und auch ordentlich Leistung.

 

Ihr Auto das sie damals zu Ihrem 17ten bekommen hat hatte diese Extras nicht.

Das das Berg anfahren natürlich erst nach Übung klappte sollte klar sein. Schließlich war man es ja gewohnt das es die Elektrik regelt.

Ich möchte auch gleich sagen meine Freundin fährt sehr gut Auto ;) also hier bitte keine Kommentare von wegen sie ist zu blöd und bla bla bla...

 

 

 

Aber was genau möchte ich euch mit diesem Artikel sagen?

Ich finde das die Fahrschulautos viel zu viel technische Helfer haben.

in einer Führerscheinausbildung sollte meiner Meinung nach noch der Umgang mit einem "normalen" Fahrzeug gelehrt werden.

 

Keinen Über motorisierten Diesel, den man sehr schwer abwürgen kann! --> 75 Benzin PS sollten doch reichen.

 

Keine Berganfahr hilfe! --> Für was hat das Auto ne Handbremse?

 

Keine PDC! --> Wer ohne PiepPiep keine Übersicht über seinen Wagen hat sollte nicht fahren!

 

Kein ESP! --> Jeder sollte mal in kompetenter Begleitung in eine solche Situation kommen, da viele Autos die sich Fahranfänger kaufen sowas nicht besitzen. Die Anfänger dann jedoch absolut überrascht werden.

 

etc...

 

 

Wie denkt ihr darüber?

 

 

P.S.

Das Bild wurde von Wikipedia entnommenQuelle

Der Urheber des Bildes ist der User Usien


Kommentare: 54

13.10.2011 13:31    |    Goify Goify

Da bleibt faktisch nur noch Dacia übrig. Ob das ideal ist?


13.10.2011 13:32    |    setzen6 setzen6

Wo willst du da die Grenze ziehen?

ESP halte ich persönlich für Pflicht, ebenso wie ABS oder ne Servolenkung. Einfach weil es Sicherheitsaspekte sind, die heute jeder Fahrzeughersteller in Serie verbaut.

 

Wo ich dir Recht gebe, sind Parkhilfe, Tempomat oder ACC, Lane-Assist, Side-Assist und solche Spielereien.

Wer lernt heute denn noch was ein Schulterblick ist?


13.10.2011 13:32    |    kutjub kutjub

Das ist halt der Fortschritt.

 

Hast Du in der Fahrschule gelernt Zwischengas zu geben?

Hatte Dein Auto in der Fahrschule ne Servolenkung?

Hatte Dein FAhrzeug in der Fahrschule einen rechten Aussenspiegel (nur für Dich)?

 

Nicht?

 

Dann behaupte ich mal, dass Du in einem Technikwunder fahren gelernt hast.

 

Mein Fahrschulwagen hatte 55 PS aus einem Mörder-Saugdiesel.

 

(wenigstens brauchte ich kein Zwischengas geben, bei der Bundeswehr dann doch noch)

 

 

 

Grüße


13.10.2011 13:40    |    AustriaMI AustriaMI

Assistenzsysteme kann man abschalten, von daher sehe ich keine probleme


13.10.2011 13:41    |    Destructor Destructor

Ich habe in einem A3 1.9TDI meinen Führerschein gemacht.

Dabei sind wir auch überland gefahren, überholen durfte ich auch, aber auch nur LKW und Traktor.

Was will man auch sonst auf der Landstrasse überholen ohne die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu überschreiten?

 

Berganfahrhilfe finde ich übertrieben, die sollte man aber auch ausschalten können, PDC ist stand der Technik und hilft kein bisschen wenn man das Einparken nicht beherrscht, es schützt nur vor schlimmerem.

 

Ob Diesel oder Benziner ist eher ne wirtschaftliche Frage, müssten die alle mit Benzinern fahren könnte sich keiner mehr den Führerschein leisten. Ein moderner Benziner lässt sich übrigens leichter anfahren als ein Diesel mit Anfahrschwäche.

 

Das eine Umgewöhnung auf das neue Auto stattfinden muss wenn man den Schein dann hat ist vollkommen klar, man kann eigentlich immernoch nicht fahren ;)

Das fahren lernst du dann in den kommenden Monaten.

Das du das neue Auto dann abwürgst liegt weniger daran das es Anfahrschwach wäre, sondern daran das die Kupplung ganz wo anders greift, geht mir heute noch ab und zu wenn ich mit anderen Autos fahre beim ersten anfahren.

 

Ich seh da wirklich nichts bedenkliches.


13.10.2011 13:57    |    silverdreammachine silverdreammachine

Neulich gab es einen Blogartikel zu Hilfen und Assistenten im Auto...

auch dort habe ich kundgetan, daß ich davon nicht viel halte, da ich das Autofahren gerne "selbst in der Hand habe"- dementsprechend gebe ich dem Blogersteller hier auch recht, daß das alles in einem Fahrschulauto nichts zu suchen hat... wenn der Fahrschüler nachher nicht am Berg anfahren kann ohne die Anfahrhilfe, wenn er mit Licht und Scheibenwischer anschalten überfordert ist (weil das während der Fahrstunden ja die Assistenten übernommen haben), dann ist weder ihm noch den anderen Verkehrsteilnehmern geholfen...


13.10.2011 14:00    |    maxl 909 maxl 909

@kutjub

 

ja mein Fahrschulauto war auch eine "technik" Schüssel.

finde aber trotzdem das zumindest eine Gefahrenbremsung ohne ABS gemacht werden soll, schließlich gibt es immer noch solche Autos! Und Fahranfänger haben meist die etwas älteren Fahrzeuge wo sowas nicht an Bord ist


13.10.2011 14:06    |    Flanders80 Flanders80

Ich behaupte einfach mal, dass das ESP im Fahrschulauto kaum eingreift. Dazu fährt der Fahrschüler doch viel zu verhalten. Und wenn doch ein Kind auf die Straße läuft und ein schnelles Ausweichmanöver erforderlich ist, ist es wohl besser, wenn es doch an Bord ist.

 

Berganfahrhilfe und Parkpiepser sollten meiner Meinung auch eher nicht drin sein.


13.10.2011 14:11    |    Edroxx Edroxx

Also ich habe auch in einem leeren Bock gelernt, keine Einparkhilfe, keine Automatik für irgendwas, Diesel Handschalter, 110 PS Diesel, Servo & Klima das wars :) (Opel Astra irgendwas).

 

Ich habe auch heute noch einen Oldie von 1979 in der Garage stehen aber freue mich jeden Tag wenn ich in mein Auto steige, Licht & Scheibenwischer & Klima die Automatik gebe und einfach nur fahre und die Sicherheit durch ABS/ESP und ASR unterstützt wird.

 

Dadurch bin ich kein schlechterer Autofahrer geworden, das hat auch nichts mit "ohne könnte man es nicht" zu tun sondern ist einfach eine erleichterung.

 

Ich hacke ja auch kein Holz mehr um im Winter meinen Ofen zu befeuern oder hole mein Wasser aus dem Mühlenbach :D .. warum auch ?

 

 

 

Zitat:

Ich behaupte einfach mal, dass das ESP im Fahrschulauto kaum eingreift

In meinem ganzen Führerscheinleben (jetzt knapp 14 Jahre) habe ich überhaupt das eingreifen von ESP erst 2-3 mal erlebt .. und ich fahre normalerweise immer "sportliche" Autos (Otto Normal Sportler ;) ) ... ich finde das ganze wird etwas zu sehr aufgebauscht. Denn als es griff, war ich froh das es da war.


13.10.2011 14:23    |    frischluftfan1 frischluftfan1

Hallo,die Frage ist doch tatsächlich,wo man die Grenzen setzt.

PS bedeuten auch Sicherheit z.B bei Überholvorgängen.

Sollen Airbac und Sicherheitsgurte verschwinden.

Ob der Dacia die Lösung ist,wage ich zu bezweifeln. ESP und ABS

ist das Minimum an Technik.

Der Schulterblick wird immer noch geprüft und ist prüfungsrelevant.

:)


13.10.2011 14:52    |    pieb pieb

Zitat:

ich finde das ganze wird etwas zu sehr aufgebauscht. Denn als es griff, war ich froh das es da war

Es geht ja auch nicht darum das es im Alltag nichts hilft, sondern nur darum das man es auch ohne mal "gespürt" haben sollte...

 

Wenn ein Fahranfänger sich ein Auto mit allem Helferkrams leisten kann, ist ja auch alles gut - ich denke aber auch nicht das es die Regel ist.


13.10.2011 15:26    |    Edroxx Edroxx

Also wenn du ESP spürst dann ist es eh schon eine Situation die du normalerweise nie erreichst.

 

Um das in der Fahrschule zu simulieren muss man eigentlich schon auf ein ADAC Gelände oder ähnliches.


13.10.2011 15:28    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Also wenn du ESP spürst dann ist es eh schon eine Situation die du normalerweise nie erreichst.

Um das in der Fahrschule zu simulieren muss man eigentlich schon auf ein ADAC Gelände oder ähnliches.

bischen zackig abbiegen reicht vollkommen..., alles im Rahmen des legalen. Da brauchste doch kein Testgelände für :D:D


13.10.2011 15:38    |    Edroxx Edroxx

Ja dann regelt ESP vielleicht ein ganz klein wenig, aber nicht in dem Bereich wofür es eigentlich da ist ;) ... in dem Bereich wäre ein Fzg. ohne ESP auch höchstens etwas "gerutscht".

 

Mein letztes ESP Erlebnis war mit einem Golf GTD mit dem ich viel zu schnell durch eine Autobahn Ausfahrt geschossen bin .. der Wagen ist über alle 4 Räder gerutscht und das nicht nur ein paar Meter ;) ... das war ein echtes ESP Erlebniss "Holla die Waldfee" :D !

 

Für sowas braucht man dann schon ein abgesperrtes Gelände, ein paar Km/H hätten wohl auch gereicht und der Wagen wäre im Graben gelandet, ESP ist halt auch nur die letzte Rettung in der Not und nicht, wie oft dargestellt, ein immerwährendes System was permanent das Fzg. in der Spur hält weil dies weder der Fahrer noch das Fahrwerk könnte. Ein Auto ist ja kein Stealth Bomber :D.


13.10.2011 15:43    |    dodo32 dodo32

@edroxx: ich hatte mal nen Signum. Wollte von einer Landstraße links mit ca. 75 abbiegen :D. Das ESP hat den Anker geworfen dass die Karre fast stehengeblieben ist :D:D. Hat sich bei dem Modell auch nicht abschalten lassen. Keine Ahnung warum. Driften im Winter? Keine Chance. Da hättest so schnell werden müssen, dass man warscheinlich abgeflogen wäre...


13.10.2011 15:46    |    Edroxx Edroxx

Ja ich glaub dafür bin ich eh zu feige :D ... jedenfalls für alles was über "mit der Handbremse um die Kurve mit max. 20kmh" hinausgeht ;) ... das geht übrigens mit dem Golf ohne Probleme.

 

Mein Kollege (nagelneuer Golf 5) hat den Spaß auch mal gemacht, allerdings war er wohl etwas zu schnell und schon wurde aus dem nagelneuen Golf 5 ein Fall für den Schrottplatz. Schön die Laterne mittig in die Seite gezimmert :D ! Wahrscheinlich bin ich deswegen im Winter etwas zurückhaltender.


13.10.2011 15:51    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Wahrscheinlich bin ich deswegen im Winter etwas zurückhaltender.

jo, ich auch. Hab einen 3C Passat. Der hat so nen Knopp links über dem Lichtschalter. Kannste vergessen, das macht keinen Spass :(. Meine Dame hat nen 2er Golf, da zieh ich schon ab und an mal. Aber klar, alles im Rahmen des möglichen. Bordsteine und so :D

Mein erster war ein 77er Escort - Heckantrieb. Ich kann mich gut erinnern.., immer wenn der erste Schnee kam, war ich inner Karre und auf dem Weg zum nächsten Supermarktparkplatz bzw. Festplatz. Meine Mutter hat mich für verrückt erklärt - alle bleiben daheim aber Du gehst raus :rolleyes::D:D


13.10.2011 16:11    |    Rockport1911 Rockport1911

Ich hab die Fahrschule auf einem Skoda Octavia 2.0 TDI gemacht. Das einzige "Feature" war eine PDC vorne und hinten. Die hab Ich aber nur die ersten Mal benutzt, danach war sie nervig und es ging auch ohne. Der eckige Skoda ist ja gut über die Spiegel einzusehen gewesen.

Das Anfahren und schalten wurde durch den großen Diesel aber einfach gemacht. Manchmal hat der Motor sogar die angezogene Handbremse oder den 2. Gang über sich ergehen lassen.

Ich hab aber oft nebenbei zusammen mit meinem Vater auf dem Feldweg das anfahren und rangieren geübt. Hier saß Ich am Steuer des VW Fox 1.2 mit geschätzten 30 PS und 50 Nm Drehmoment :).

 

Was mir bei heutigen Fahrschulautos missfällt ist die Berganfahrhilfe. Man sollte die abschalten können, denn kein Fahrschüler wird diese im ersten Auto verbaut haben. Ich musste das Anfahren mit Handbremse bei uns im bergigen Vogtland oft genug üben und bin froh darüber, wenn Ich so manch anderen mit doppelter Motorleistung anfahren höre.


13.10.2011 16:21    |    Edroxx Edroxx

Ja das stimmt. Ich finde Berganfahrhilfe prinzipiell sehr praktisch aber jeder sollte es ohne lernen.

 

Gerade am Berg anfahren kann sehr schnell zu, wenn auch meist kleinen, Unfällen führen wenn man es nicht kann.


13.10.2011 16:28    |    Goify Goify

Es gibt Autos, bei denen man die Berganfahrhilfe nicht abschalten kann, da diese rein mechanisch funktioniert. Man kann sie nur durch Duppelkuppeln umgehen. Warum das jetzt aufwändig elektronisch simuliert wird, will ich nicht verstehen.


13.10.2011 17:54    |    oely001 oely001

Ist doch einfach eine Sache der Nachfrage: in einem popeligen Polo/Fiesta/Corsa will keiner mehr Fahrschule machen, da muß es mindestens ein schicker Golf/A3/Focus mit allen Schikanen und ordentlich Leistung sein.

 

Ich meine, der Spruch von wegen "man lernt nicht für die Prüfung, sondern für's Leben" ist auch irgendwo richtig. Wenn Du als ersten Wagen gleich einen neuen Golf (oder dieses weiße Ungetüm da oben ;) ) fährst, dann hat der eben einen Berganfahrassistenten serienmäßig; dann kann es Dir egal sein, wie das mit der Handbremse geht. Wenn nicht - Pech gehabt.


13.10.2011 17:56    |    Bernd 35 Bernd 35

Hallo, Themenstarter und mit-diskutierer,

ich habe meinen "Lappen" auf nem Käfer mit 34Ps gemacht,

Unübersichtlich, GUT abzuwürgen,

Beschleunigung am Berg : Fehlanzeige.

Ohne runterschalten kriegste nicht´mal nen Traktor überholt.

 

Heute brauche ich mit meinem 250Ps Auto ca. 10 L auf 100Km, von Fahrern des gleichen Typs höre ich Verbräuche von 13 und mehr; meine Bremsbeläge halten länger weil ich Pässe aus Gewohnheit im kleinen Gang runterfahre (trotz oder gerade wegen des DSG´s). Danke an gewisse "Kriegsveteranen" eine Generation vor mir:D

 

Ich kann dem Themenstarter nur Recht geben:

Arme Leute, die von Ihrem Fahrschullehrer mit seinem SUV mit Vollkasko-Fahrwerk und Getriebe und Motor durch die Stadt gequält werden haben keinerlei ÜBUNG im Überholen oder Einparken ohne Hilfen oder gar Fahren bei Eis und Schnee und man wundert sich, wiso so viele "totalverpeilte Muttis" und "telefonierende Hornochsen" rumfahren, die alles mögliche in Ihrer Karre anstellen, nur wie diese in groben Zügen funktioniert, wissen sie nicht von "Fahrzeugphysik" ganz zu schweigen....

 

Wenn ich (64) mich im Dezember wie ein Kind freue wenn der 1. schnee fällt, und ich kann mal wieder gefahrlos auf meinem Lieblingsparkplatz die Sau rauslassen, (Testen wie die Karre beim Ausbrechen reagiert ESP an/aus) schütteln diese Leute nur den Kopf. Biete ich an sie dürfen mal mitfahren winken sie ab: "Mein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand , A nach B usw.usw".

Mitdenken: Fehlanzeige !!!!!

 

(Meinen Oldie, eine sog. "Heckschleuder" habe ich jedoch nach einem DUMMEN FEHLER MEINERSEITS schon mal intuitiv abgefangen und den Graben mit immensen Kosten vermieden. )

 

Die Ausbildung gehört GRÜNDLICHST auf den Prüfstand UNTER MITBESTIMMUNG VON BERUFSKRAFTFAHRERN!!!!

(Fernfahrer, Taxifahrer, Einsatzwagenfahrer von Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagenfahrer, Instruktoren des ADAC oder ADV ect.)

 

Schon das Gefälle in der korrekten Überhol-PRAXIS welches eklatant zwischen Stadt und Land differiert, ist ein Beispiel von Vielen für gewisse Manko´s

 

Schildchen auswendig lernen genügt einfach nicht.

Hirn einschalten dagegen sehr.

Fahrschulfahrzeuge sollten abschaltbare Hilfen haben (Automatikgetriebe und Fahr / Einparkhilfen.)

 

Leute ohne große Praxis fahren oft Liefer- Leihfahrzeuge mit weit über 150 Spitze.....

 

"Berufs-Söhne" treten oft nach der Probezeit sogar ohne langsame Steigerung oder Sonderkurse Autos bis weit über 300Ps, von Vattern....

 

Jeder hat das RECHT auf Spaß, aber mit AUGENMAß und ÜBUNG, alles zu seiner Zeit; dann hab ich absolut nichts dagegen.

Ich brauche auch nicht noch mehr Regeln , oder ein Tempolimit; im Normalfalle fuhr ich mit meinem 10Ps Oldie und 96Ps Spielzeug-Oldie nie viel anders als mit meinem 250Ps Flitzer heute.

Nur unkonzentrierte Schlafmützen können mich heutzutage nicht mehr so nerven...(sie wollen nur von A nach B) SPARSAM... OHNE SPAß...) sollen sie ...

 

Bernd35


13.10.2011 17:57    |    PureVernunft PureVernunft

In meiner ersten Fahrstunde musste ich einen Opel Corsa C 1.2 nur mit der Kupplung am Berg halten, sodass er nicht zurückrutscht. Klar, bin ich ein paar Meter zurückgerutscht, hab die Karre gefühlte 20 mal abgewürgt, aber letztendlich hat's geklappt. Mit Fahrhilfen war da nix, außer Servo, ABS und Klimaautomatik.

 

Meine Fahrschule hat über vier Autos verfügt. Den Corsa, einen Audi A3 Sportback 1.9TDI, Ford Fiesta Diesel und einen Focus II Turnier TDCI.

Den Audi mochte ich nicht, beim Fiesta hat mich gestört, dass die Außenspiegel nicht elektrisch einstellbar waren. Im eigenen Fahrzeug ist das relativ wurst, aber im Fahrschulauto ist es schon wichtig, dass man nach dem Einsteigen in der normalen Fahrposition den rechten spiegel einstellen kann.

 

Letztlich bin ich dann beim Focus gelandet. Schönes Auto, hat mir viel Spaß gemacht und ich habe gelernt, mit dem Tempomat umzugehen. Lichtautomatik durfte ich nicht benutzen, Berganfahrhilfe gab's nicht und eingeparkt wurde auch ohne PDC. Die hat der Fahrlehrer nur ab und zu angemacht, nachdem ich eingeparkt hatte, um mir zu zeigen, dass noch eeewig viel Platz hinten ist. :D

Und ja, ich habe auch gelernt zum starken Beschleunigen zurückzuschalten.

 

Obwohl mein Fahrschulauto "relativ" nackt ausgestattet war, war es schon eine krasse Umgewöhnung, als ich dann meinen Clio mit 54PS und ohne jegliche Ausstattung gekauft habe. Als ich das erste mal während der Fahrt das Fenster gekurbelt hab, wär ich fast abgeflogen.


13.10.2011 18:01    |    BeXPerimental BeXPerimental

Es gibt durchaus ein "zu viel" im Fahrschulauto, und zwar sind das Automatiken die einem etwas abnehmen was man nie gelernt hat. Zum Beispiel Regen-, und Lichtautomatik, Fernlichtautomatik, Spurwechselwarnung, Spurhalteassistenten, Fernlichtautomatik...und die besagte Berganfahrhilfe.

 

Meine Fahrschulzeit ist jetzt auch schon etwas her, aber ich finde es ist am Anfang wichtig überhaupt ein Gefühl fürs Fahren und die Bewegung im Verkehr zu bekommen, und da ist es einfach wichtig dass das Auto einem die Sicherheit gibt, die man nicht durch die Routine hat. Immerhin muss man am Ende eine Prüfung damit schaffen, und wenn man nur damit beschäftigt ist die Maschine am laufen zu halten dann führt das nur zu zusätzlichem Frust.

 

Sowieso jedes Vehikel ist eine Umstellung, richtig Fahren lernt man eh nicht in der Fahrschule sondern erst in den ersten Jahren. Deswegen ist das begleitete Fahren ja auch eine nützliche Erfindung ;)


13.10.2011 18:10    |    Treplex Treplex

Ich habe meinen Lappen vor 6 Jahren auf einem Golf 4 mit 1.9L TDI und 110PS gemacht. ABS und ESP hatte er, Servo ist ja Standard aber sonst hatte der nix, nicht mal Klima oder ähnliches. Hat Spaß gemacht und ein 4er wurde dann auch mein erster. Bis auf den Motor gleiche Ausstattung, aber ich hatte den 1.4er und noch als Variant. Das war schon lustig beim Rückwärts ein parken wenn man plötzlich merkt das die Parklücke doch zu klein ist weil am Wagen ja noch ein 1/2 m mehr dranhängt :D

 

Aber ABS und ESP waren drin. Der Nachfolger hatte nur noch ABS und der jetzige hat außer BKV und Servo gar nichts mehr. Und muss sagen das ich auch nichts davon im letzten Winter vermisst hätte.

 

Mein Vorschlag: In Fahrschulautos gibt es einen Knopf, den drückt der Fahrlehrer und dann sind alle elektronischen Spielereien ausgeschaltet, bis auf die Servo und den BKV. Erst wenn der Fahrlehrer eingreift wird es wieder aktiviert oder halt von Hand. Das würde ich gut finden


13.10.2011 18:53    |    oely001 oely001

Wie es oben schon angeklungen ist: ESP ist nichts, was dem Fahrschüler unerlaubterweise das Fahren erleichtert und später bei mehr Fahrpraxis überflüssig wäre. ESP ist wie ein Airbag, und niemand würde verlangen, daß Fahrschulautos keine Airbags haben dürfen.

 

 

p.s.: Wenn beim Fahren das ESP eingreift, sollte ich danach überlegen, was ich als Fahrer gerade falsch gemacht habe.


13.10.2011 18:56    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Wenn beim Fahren das ESP eingreift, sollte ich danach überlegen, was ich als Fahrer gerade falsch gemacht habe.

Dazu muss man nicht zwangsläufig eine Fehler machen. Bei sportlicher Fahrweise ist das z.T. hinderlich oder einfach nur lästig :mad:


13.10.2011 19:00    |    oely001 oely001

@dodo32: Wir reden hier von öffentlichem Straßenverkehr, nicht von Rennsport. ;)


13.10.2011 19:00    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Wir reden hier von öffentlichem Straßenverkehr

ich auch..


13.10.2011 19:06    |    oely001 oely001

Wenn Du durch eine Kurve driftest und durch sensorische Reize auf die plötzliche Idee kommst, daß schnelles Anhalten eine gute Sache wäre, dann hast Du ein ziemliches Problem... Öffentlicher Straßenverkehr verlangt - auch wenn das nicht alle so sehen - nach einer Fahrweise mit ausreichenden Sicherheitsreserven.


13.10.2011 21:36    |    anntike anntike

Mein Ausbildungsfahrzeug war ein BMW 118d (143PS, als der im Eimer war, hab ich die zweite Prüfung mit dem 118d mit ~173PS gerockt :D)

Berganfahrhilfe gab's keine. Allerdings die Start-Stop-Automatik, die find ich etwas fehl am Platz, hatte den Gedanken lustigerweise die Tage. Aber das is ne Kleinigkeit...

Ich kann mich jetzt nicht beschweren, dass da irgendwelche Helferlein zu viel waren.

Vielleicht zu viel Power, aber was soll's, das gibt bspw. Sicherheit.

 

Ich find, Destructor hat's auch getroffen.


13.10.2011 21:54    |    leon93 leon93

Da kann ich ja auch mal erzählen ;) ... Ich bin in der Fahrschule einen VW Golf Plus 1.6 TDI (105 PS) gefahren. Der war maßlos untermotorisiert und ich bin von den 140 PS im A6 nun wirklich nicht verwöhnt. ;) Allerdings durften wir überholen, wenn wir wollten und es passte. Wir sollten auch auf der Landstraße ruhig 100 fahren. Auf der Autobahn durfte ich den Golf auch "ausfahren", gewaltige 185 km/h habe ich damit geschafft :D ...

Als ich dann BE (Auto mit Anhänger) gemacht habe, da bin ich einen A4 Avant 2.0 TDI multitronic (140 PS) gefahren. Der ging mit beladenem Hänger dagegen schon richtig ab.

 

Zu den Assistenzsystemen: Wir hatten in dem Golf Plus alles, was man sich so vorstellen kann. Parkassistent (sprich das Auto parkt komplett selbstständig ein) was wir natürlich nur seltenst benutzt haben ( ich glaube das hab ich nur einmal gemacht) dann hatten wir diesen absenkbaren Spiegel. Automatisch abblendbare Spiegel, Lichtautomatik, Regensensor usw. usw. ...

Der Motor war eigentlich zu schwach für meinen Geschmack, aber die Ausstattung war cool. :D

Nur als ich dann hinterher in unserem A6 gefahren bin, da fehlte einem dann dieser ganze Schnickschnack, nur PDC hinten, kein automatisch abblendbarer Spiegel, kein absenkbarer Spiegel ... das hat mir dann schon gefehlt.

Ich finde es so im Nachhinein wirklich blöd, dass viele in der Fahrschule mit den hochmodernen Autos konfrontiert werden, im Nachhinein bringt es nichts. Und viele haben bei weitem schlechtere Autos zur Verfügung als einen A6 und unser hat auch keine wirklich schlechte Ausstattung. ;)

 

Was ich hingegen absolut übertrieben finde. Eine Fahrschule hier hat einen Golf VI GTD (170 PS). Ich weiß von Fahrschülern die mit 220 km/h über die Autobahn gedonnert sind. Muss das sein? Beim ersten Mal Autobahn fahren? Was müssen die denn hinterher denken, wenn die in ihren 60 PS Polo steigen?

 

Nunja, ich bin auch etwas kritisch, was dieses Thema betrifft...

 

Gruß Leon


13.10.2011 21:55    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Ich weiß von Fahrschülern die mit 220 km/h über die Autobahn gedonnert sind. Muss das sein? Beim ersten Mal Autobahn fahren? Was müssen die denn hinterher denken, wenn die in ihren 60 PS Polo steigen?

Warum nicht? Ist ne Autobahn und der Fahrlehrer sitzt ja daneben. :)


13.10.2011 21:57    |    anntike anntike

@leon:

Absenkbarer Spiegel? Dass man bspw. beim Einparken den Spiegel einstellen kann, dass man den Boden sieht?


13.10.2011 21:58    |    leon93 leon93

Tja, wenn der daneben SMS schreibt (wie es auch bei uns oft der Fall war), dann bin ich mir nicht so sicher, ob das sein muss ;) ...

 

@anntike

Genau das ;) ...


13.10.2011 22:03    |    dodo32 dodo32

Zitat:

Tja, wenn der daneben SMS schreibt (wie es auch bei uns oft der Fall war), dann bin ich mir nicht so sicher, ob das sein muss ...

Ich hab auf nem Golf 2 mit Ladeluftkühler gelernt. Der ging schon ordentlich. Auf der AB auch Berg runter knapp über 190 mit Winterreifen und dem 160er Kleber im KI :D.

 

Darüber hinaus, passt nach der Fahrschule auch keiner mehr auf. Wenn der Fahrer sich nicht komplett daneben benimmt und dem Fahrlehrer gesunden Menschenverstand signalisiert, dann kann der auch mal wegsehen. Meine Güte..., war ja sicher nicht in der ersten Fahrstunde - bei mir zumindest nicht ;)


13.10.2011 22:04    |    anntike anntike

Und das hatte ein moderner A4 nicht?

Eyyo, das hat sogar mein '97er Mondeo. :D

 

Ich durfte mich auf der Autobahn leider nur auf dem Beschleunigungsstreifen austoben, hab aber auch nich weiter nachgefragt.

Nur beim Überholen immer "Mehr als 150 musst du jetzt aber nicht fahren."


13.10.2011 22:08    |    leon93 leon93

Tja, der A4 mit dem ich BE gemacht hab, der hatte nichtmals Lichtautomatik. Die hat unser A6 dann schon. Aber diesen Spiegelkram braucht man ja auch nur beim seitlichen Einparken, was ich sowieso nie mache ;) ...


13.10.2011 22:10    |    Matts.S Matts.S

Bin selbst Fahrlehrer und sehr froh über das Vorhandensein des ESP. Ihr glaubt ja nicht, wie oft so ein Fahrschulwagen auf den Grünstreifen oder sonstwohin gesteuert wird. Am besten natürlich wenn die Straße noch nass bzw. glatt ist.

 

Oder es hat geschneit: Mittags ist der ganze Schnee geschmolzen, nur in einer einzigen Kurve Deutschlands liegt am alleräußersten Rand noch ein Fetzen Schnee, ihr könnt sicher sein, der Schüler findet ihn und lenkt dabei noch ruckartig ein!

 

Als Fahrlehrer mußt du den Wagen vom Beifahrersitz aus mit der linken Hand blitzschnell wieder unter Kontrolle bringen, da kann etwas Unterstützung in Form eines elektronischen Stabilitätsprogramm verdammt hilfreich sein.


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