11.09.2009 13:43
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maxl 909
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Kommentare (89)
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Wie denkt ihr über die Situation die sich momentan in der Jugend breit macht?Hallo Blogleser,
ich habe es angekündigt als ich mit dem Blog schreiben begann, das ich nicht nur Themen rund ums Auto, Aktuelles oder was anderes sinnloses schrieben will, sondern mich auch etwas um wichtige Dinge kümmern möchte die kaum angesprochen, bzw. ignoriert werden.
Heute: Die Jugend die Zukunft Deutschland und wie es Berg ab geht....
Was mir immer wieder auffiel ist diese "neue" Jugend die die Zukunft unseres Landes sein soll lasst sich immer mehr gehen und verliert den Respekt vorm leben.
Ok viele denken sich jetzt was redet na der Maxl da drüber ist ja selbst noch in dieser Jugend...
JA das stimmt, leider
Ich schreibe hier nun einige Erfahrungen die mir selbst passiert sind... (und wie immer) nicht in der Großstadt sondern auf dem Lande, hier ist es oft genauso wie in der "Stadt"
Als Kind in der Grundschule mit vielen Freunden unterwegs... Kaum ging man auf eine höhere Schule, war man Außenseiter und ein Streber. Als Jugendlicher: Ohne Alkohol und Zigaretten warst du Außenseiter
Als ich mit der Schule fertig war, lachte man über mich da ich ne Lehrstelle hatte und nicht mehr so cool
Als ich das das erste Geld verdiente, mir treuere Klamotten leitete und schließlich noch 2 Autos hatte war ich, ihn den Augen der damaligen "Kumpels" die mittlerweile schon die 3te Lehre abgebrochen haben oder auf der Straße sitzen, das verwöhnt Bonzen Kind das zu viel verdient und es sich "raushängen" lässt, weil er gerne mit seinem Auto fährt.
Von all den anderen Sachen die nun Folgen habe ich mich weitest gehend ferngehalten.
Das Jugendliche Rauchen und Saufen ist allen klar, trotz Gesetze auch in aller Öffentlichkeit und keiner Macht was, und wenn man was sagt heißt es nur: Misch du dich doch ned ein, du hast ja keine Ahnung vom Leben. oder Halts Maul du Wi**er
Auch das Jugendliche zum EMO werden, angeblich nie Glücklich sind, sich Ritzen, von oben bis unten gepierct sind (das meist selbst tun), und sich anziehen wie Schl****, auch ist oft ein Unterscheiden von Jungs und Mädls nicht möglich. Naja ich kenn da einige die es nun wo sie älter sind, arbeiten und denken, bereuen es mitlerweile das sie ihren Körper verstummelt haben.
Die Musik von Aggro Berlin, Frauenarzt und Co. stellen die Mädchen als billigen Gebrauchsgegenstand hin und das schlimmste, sie selbst finden das noch cool und benehmen sich auch so! Beispiel gefällig? Als ich letztes Jahr an ner Ampel stand kamen 2 Mädls an mein Auto (höchstens 13, 14) qualmten mir schön ins Auto und sagten so ganz scheinheilig: Nimmst uns bissi mit wir belohnen dich dann auch mit nem schönen 3er? (Hey cool ich bekomm nen BMW geschenkt Hallo gehts noch? Fenster zu und weiter....
Drogen gehören bei vielen zum Alltag und sind ganz "normal".
So ich möchte hier vorerst mal beenden um eure Reaktion abzuwarten, und das ganze soll ja nicht den Rahmen sprengen.
Ich möchte mich im Nachhinein bei meinen Eltern und meiner Familien bedanken das ich nicht so viel durfte und ihnen nicht alles egal war, auch wenn ich es damals eher anderes gesehen hab, und mich aufgeregt hab das ich mit 15 um spätestens halb 11 zu hause sein musste. Aber jetzt sehe ich das ganze sehr Positiv!!!
Das Lied von Sido trifft die Situation der Jugend sehr gut, auch wenn er zu den Leuten gehört deren Musik ich eig. nicht mag so ist das ein Text der das Wahre sagt. |

wie die anderen am Netto herumlungern konnte.
)
Kommentare: 89
11.09.2009 13:45 |
andyrx
hallo
wir waren auch nicht besser in den 70 er und 80er Jahren...insofern mach ich mir da wenig Sorgen
mfg Andy
11.09.2009 13:47 |
maxl 909
Hi Andi schön dich hier zusehen.
Fühle mich geehrt das so ein "größer" Blogger wie du dich hier sehen lässt
Na wenn du meinst dann hoffen wir doch mal
11.09.2009 14:21 |
letzterlude
Moinsen,
ich schließe mich prinzipiell da Andy an, in meiner Jugend (bin Bj. 1972) sahen die "Erwachsenen" auch in so mancher Jugend(sub)kultur das Ende der zivilisierten Welt...
Die meisten Kids bekommen noch den richtigen "Dreh", zumal "anders" sein nicht gleich immer negativ zu bewerten ist... Mir ist ein weltoffener Jugendlicher mit Freude am Leben (meinetwegen auch mit grünen Haaren und Piercings) wesentlich lieber als ein verknöcherter spießiger Erbsenzähler, der mit seinen Frustrationen und Komplexen seinen verpassten Chancen nachtrauert...
Bedenklich ist meines Erachtens nur die mangelnde Bereitschaft etwas zu leisten (um sich etwas leisten zu können
), bei einigen "Patienten"...
Für so manchen scheint es en vogue zu sein sich schon in jungen Jahren in die "soziale Hängematte" zu legen und ihr Leben mit (il)legalen Drogen, TV & Internet zu verbringen... Meist sind das genau diejenigen, die dann über angebliche Ungerechtigkeiten meckern und ihre armselige Existenz bejammern...
P.S. : Im Prinzip sollte man aber ansonsten immer ein wenig "Kind" bleiben und das Leben unvoreingenommen genießen!
Gruß
vom Luden, der auch mit 37 "Lenzen" noch nicht wirklich erwachsen geworden ist...

11.09.2009 15:01 |
bebolus
Aber Ihr konntet in den 70ern immerhin noch zwischen gut und böse bzw. richtig und falsch unterscheiden..
viele heutige Jugendliche haben hingegen eine geringe Hemmschwelle Straftaten wie Körperverletzung oder auch Raub zu begehen.. einige würde ich sogar als "asozialen Müll" bezeichnen..
11.09.2009 15:03 |
andyrx
die asozialen Element gab es zuhauf auch in den Trabantenstädten der 70er Jahre und Brutalität oder Prügeleien die mehr als heftig waren auch damals
mfg Andy
11.09.2009 15:14 |
RedDragon220
Ganz ehrlich? Ich fürchte es wird schlimmer.
Wenn an heute mal durch ne Schule geht, kommt einem doch nur lauter "Gibst du jacke sonst ich messer du opfaaaaa" entgegen. Traurig aber wahr...
Aber sowas an der Ampel ist mir noch nie passiert...
11.09.2009 15:15 |
Dimon36
Das ist deine Meinung. Nun, mein Vater ist sehr offen mit mir und erzählt auch von seiner Jugend... und weißt du was? Die waren auch nicht besser, haben gekifft, gesoffen und sinnlos rumgef****, sind besoffen Auto gefahren und haben ihre Späße mit der Polizei getrieben, geklaut und geschlagen. Das klingt doch ganz nach der Jugend heute, oder? Das einzige das heute zunimmt ist einfach nur der Konsum von Drogen, wo ich dir Recht geben muss. Ich bin auch strikt gegen Drogen, habe aber auch einiges probiert. Muss jeder für sich entscheiden.
Das einzige worum man sich Sorgen machen müsste ist deine Rechtschreibung.
Das war meine Meinung!
11.09.2009 15:24 |
deluke
es war aber bestimmt nicht so mit Niveau-losigkeit geprägt wie es heute zugeht...
Ich stimme maxl zu, bin selber noch in der "jugend" mit 21 und tue auch vieles was man nicht als Idol nehmen sollte...
aber ich verliere nicht den "blick" dabei und lasse mich einfach tatenlos in den abgrund des Sumpfes dieser heutigen Situation und Umgang stürzen...
Ich tue das was dazu nötig ist ein ordentliches, glückliches leben jetzt und später führen zu können...
klar gehört zu meiner freizeit viel party, konsum und genuss aber anders wiederrum gehe ich den ganzen tag meiner Arbeit nach und versuche mich weiter zu bilden, das was ich tue besser zu machen usw usw usw..
ich meine damit dieses "hängen lassen"-"mir ist alles scheiß egal" -"wird schon werden"-einstellung
ich sehe keine Veränderungen sondern immer nur noch extremere Situationen, sowohl auf der Straße wie auch in den Medien, die mich auch nicht mehr mit dem kopf schütteln lassen, sondern einfach nur mit Hoffnungslosigkeit belegt was die Zukunft der nächsten Jugend und ihr sozial-verhalten mit sich bringt...
11.09.2009 15:33 |
TJWF
Naja, ich weiß nicht, was asozialer ist: 20-Jährige, die sich am Wochenende betrinken oder 50-Jährige "Damen und Herren", die beim örtlichen Weinfest beesoffen in der Ecke liegen. Das hat wohl weniger etwas mit dem Alter zu tun ...
11.09.2009 15:37 |
MagirusDeutzUlm
die jugend von heute ist nicht schlimmer oder besser als die jugend der früheren jahrzehnte.....!
lediglich ändern sich die zeiten und damit auch die jugend.....
in den 60'/70'ger jahren wurden halt elvis und co. von den eltern verteufelt und heute sinds halt bushido & co...
und ob die heutige jugend nun damit prahlt handyvideos von schlägereien zu haben, oder die jugend der 70'ger mit dachlatten auf polizisten eingeprügelt hat oder die jugend der 90' häuser besetzt und verwüstet hat bleibt sich wohl ziemlich gleich.....
11.09.2009 15:49 |
kronleuchter
Der Unterschied ist der, dass die Kiddies in den 70er, 80er Jahren zwar auch Sch..... gebaut haben, aber trotzdem materiell irgendwie abgesichert waren. Es gab erstens noch einen funktionierenden Sozialstaat und zweitens konnte jeder der einen Job wollte, auch entsprechend Arbeit finden.
Das funktioniert heute in der Form aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr. D.h. die Leute die heute einmal den Anschluss verloren haben, z.B. durch eine "sehr ausschweifende Jungend" werden anders als in früheren Zeiten, wohl überhaupt keinen Anschluss mehr im Erwerbsleben finden. Das Klima wird nunmal stetig rauer und damit steigt auch der Wettbewerbsdruck unter den Jungendlichen selbst.
Vorbildlich ist in meinen Augen die chinesische Jugend eingestellt. Arbeiten und Lernen sehr, sehr hart anstatt zu feieren oder sich zu verwirklichen. Dazu kommt ein enormer Aufstiegswille, den viele Jugendliche hierzulande vermissen lassen.
Erschreckend finde ich auch die Haltung vieler Pädagogen an den hiesigen Schulen/Hochschulen. So genannte "Kuschelpädagogen" lullen die Jugendlichen sowas von ein, so nach dem Motto "alle haben sich lieb" und im Berufsleben kommt dann der große Schock, dass es doch sowas wie Konkurrenzkampf gibt.
Kurz um, Deutschland hat fertig. Wer jung, flexibel, motiviert, weltoffen und gut ausgebildet ist, sollte möglichst schnell versuchen auszuwandern. Wollt ihr wirklich eure Kindern das Deutschland zumuten was wir kennen? Ich halte das für unverantwortlich.
11.09.2009 16:12 |
petrimucki
Hallo,
die Kinder sind ein Spiegelbild der Gesellschaft und vorallem ihrer Eltern, das oder die Problem auf die Politik, Schule usw schieben ist nicht ok.
Kinder brauchen Bezugspersonen, keine Eltern die sie mit 6 Monaten in eine Kinderkrippe abschieben. Kinder brauchen ein Zuhause, keine MC D. Tüte auf dem Mittagstisch.
Kinder brauchen Vorbilder, keine aus dem TV sonder aus Fleisch und Blut.
Kinder brauchen Regeln, die sie verstehen können.
Kinder brauchen Eltern, keine Versorger die nur dem Euro hinterher laufen.
Da könnte man noch viel mehr schreiben, aber man kann auch sich selbst so seine Gedanken machen.
Wenn heute Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen mit Niveau- losigkeit betitelt werden dann sollte man sich fragen woher das kommt! Wer lebt es ihnen vor ???
Wenn Kinder und Jugendliche den ganzen Tag vor der Glotze (Computer usw) dann sollte Eltern nicht über ihre Kinder jammern !! - Denn woher kommts ??
Wenn Familien mit mehreren Kinder als asozial bezeichnet werden, dann ist eine Gesellschaft krank. Sie "frisst" sich selbst, aus faulheit und gewinnsucht,. Wenn der z.B. Skiurlaub wichtiger ist als die Kinder, die die Zukunft bedeuten, dann läuft was verdammt falsch.
Das durchschnittliche deutsche Kind hat im Alter von 11 Jahren, ca. 8500 TV Morde gesehen. Da fragt man noch woher die Gewaltexzesse kommen ? Woher Amokläufer kommen ? Woher U-Bahn Schläger und Schupser kommen?
Es ist noch garnicht solange her, da gab es 3 Programme im TV und der einzigste TV-Mord geschah im Tatort um 21 Uhr und nicht nach dem Frühstücks TV so wie jetzt.
Es ist auch noch gar nicht solange her, das man mit einem Hauptschulabschluß eine gute Lehrstelle bekam - heute braucht man teilweise für handwerkliche Berufe eine Realschulabschluß.
Die Gesellschaft formt ihre Kinder, dazu gehörst auch DU !
Servus
Marco
PS: Alle die jetzt hier zu etwas schreiben, habt ihr selbst Kinder ?
11.09.2009 16:30 |
kronleuchter
Leider lässt sich die Zeit nicht mehr zurück drehen. Woher der Werteverfall der letzten 20 Jahre eigentlich kommt, weiß wohl niemand ganz genau. Obwohl das Privatfernsehen hier sicherlich einen großen Anteil haben dürfte...
Was mich auch immer wieder selbst erschreckt, ist die weit verbreitete Technikfeindlichkeit unter der heutigen Jugend. Jeder weiß doch wohl das Deutschland den Wohlstand nur durch einen gewissen Technologievorsprung gegenüber anderen Ländern erreicht hat...
Ich selber studiere technische Informatik und was ich deshalb so von anderen jungen Leuten an den Kopf geworfen bekomme, ist echt der Hammer. Ich denke aber es wäre in dieser Zeit sehr wichtig was zu studieren mit dem man auch "richtige Arbeit" findet wie z.B. Ingenieurwesen, Informatik, Chemie, Physik etc.
Na ja und wenn jemand eine Lehre macht, ist das sicher auch nicht verkehrt. Hauptsache es ist das richtige Gebiet, was einem liegt und später könnte man dann immer noch ein Studium draufsatteln. Gute Chancen sehe ich persönlich aber auch hier vor allem im technischen Bereich.
@petrimucki
Mit dem Kinderkriegen werde ich, bzw. meine Freundin noch warten müssen bis der Unistress vorbei ist und wir Deutschland wieder verlassen haben...
11.09.2009 16:43 |
Advolo
Also ich bin mittendrin (18 Jahre) und muss sagen, dass die Jugend da eher zweigeteilt ist.
Es gibt zwar die Leute die einen auf "Gangsta" machen, sich gehen lassen und für die das Leben
nebensächlich ist, aber das sind bei weitem nicht alle. Es gibt auf der anderen Seite auch noch
die Leute die mit dem Leben gut klar kommen, die im Leben etwas erreichen wollen und sich
auch dementsprechend verhalten. Aber klar möchte jeder mal Spaß haben und sich auf einer
Party mal richtig gehen lassen wollen. Wenn ich mich mit meinem Vater unterhalte muss ich sagen,
dass das früher wohl nicht anders war. Es gab immer die Gesellschaft, die sich wenig interessiert.
Es lässt sich aber unmöglich auf die gesamte Jugend verallgemeinern.
Schöne Grüße
Tim
11.09.2009 16:48 |
Ralf49124
....das haben in den 70ern unsere Eltern über uns auch gesagt !
Trotzdem ist aus dem Einen oder Anderen auch "was geworden" !
Wir waren auch keine Engel ! Sex´n Drugs & Rock´n Roll kannten wir auch.
Allerdings hatte man uns noch Werte beigebracht. Wir wären nie auf die Idee
gekommen, auf einem Parkplatz (Kirmes) an geparkten Fahrzeugen die Spiegel
abzutreten und den Lack zu verkratzen. Echt nicht...
http://www.ivz-online.de/.../...eschaedigt_Fast_5000_Euro_Schaden.html
Auch solcher grober Unfug wäre uns nicht wirklich in den Sinn gekommen:
http://www.ivz-online.de/.../..._Ibbenbueren_mit_Steinen_beworfen.html
Ralf
11.09.2009 16:57 |
BoyScout
Ohne die restlichen Kommentare gelesen zu haben:
Die Jugendlichen haben früher genau so gekifft, gesoffen und was weiß ich sonst noch gemacht, wie heute auch.
Es gab "Gammler", die offen das Nichtstun als Lebensinhalt propagierten.
Neu scheint mir eher die immer offenere Gewaltbereitschaft bei einigen jugendlichen und heranwachsenden. Genau so wie eine wachsende Respektlosigkeit.
Ob das jetzt mit Alkohol und "illegalen Drogen" zu tun hat bezweifele ich aber ganz stark.
Da würde ich eher mangelnde Perspektiven, fehlende Vorbilder, teilweise nicht vorhandene Jugendarbeit und die vermehrte Darstellung harter Gewalt und offener Sexualität im Fernseh-Tagesprogramm als einige der möglichen Ursachen ausmachen.
Hättest du in deinem Text nicht geschrieben, dass du selbst noch jung bist, hätte ich jetzt ernsthaft darauf getippt, dass du zur Fraktion der ewig norgelnden Rentner gehörst, die früher alles besser fanden.
11.09.2009 17:58 |
p-dae
Also jede Generation hat ihre Sturm und Drang Zeiten.
Was der Blogresteller meint, und wo ich Ihm auch voll Zustimmer, da einige meine (zT ehem.) Kumpels eine ähnlich geringe Hemmschwelle haben, ist die vermehrte Gewaltbereitschaft. Meines Erachtens gibt es viele Faktoren: mangelnde Vorbilder, assoziales Umfeld, mit Erziehung überforderte Eltern, Imponiergehabe. Gut diese Ursachen gibt es schon seit Menschengedenken, aber neu ist die positive Darstellung von Gewalt in den Medien, vor allem durch Filme und Musik (Bushido, Aggro Berlin, ect. (ok ich muss ruhig sein ich hörs auch ab und zu)). Dadruch dass die Hauptdarsteller als heroisch dargestellt werden, wollen sich viele desillusionierte Jugendliche mit diesen Gestallten identifizieren.
Verstärkend wirkt auch die äusserst lasche Gesetzgebung und die Tatsache das die Polizei nicht, wie beispielsweise in Amerika, einfach mal draufknüpeln darf. Ein Kumpel von mir (damals 15) hat mal im vollen Kopf 3 Polizisten vermöbelt. Also ich fands damals lustig, weil die sich nicht wirklich gewehrt haben (durften). Aus heutiger Sicht ist das unfaßbar. Aber sobald jemand nach härterem Durchgreifen oder härteren Strafen verlangt, wird er als Nazi diskreditiert und irgendwelche scheiss Althippies meinen sich wichtig zu tun in dem sie solche Erwägungen torpedieren. Der Bruder einer Ex (Türke) meinte mal, das größte Problem von uns Deutschen ist der Hitlerkomplex. Und irgendwie hat er recht.
Ich denke dass ein härteres Druchgreifen der Polizei und etwas mehr Selbstkontrolle der Medien von Vorteil wären, aber ungeachtet dessen - irgendwann kommt jeder zur Vernunft.
Hat doch bei uns auch geklappt
11.09.2009 18:03 |
CaptainFuture01
Ratet mal,von wann das ist.....
Greetz
Cap
11.09.2009 18:46 |
Stan73
Wenn die Jugend immer schlimmer geworden wäre, dann wäre sie ja vor 2000 Jahren absolut mustergültig gewesen. Und dem ist nicht so. Die Jugend war also schon immer schlimm und wird es immer bleiben.
Allerdings hat sich eins in den letzten 50 Jahren geändert: Der einfache Zugang zu Drogen und Medien mit gewalttätigem Inhalt, welche beide erheblichen Einfluß auf das Verhalten im Speziellen und die Entwicklung im Allgemeinen haben.
Auf der anderen Seite sind viele Eltern gerade über diese "neuen" Risiken heute besser denn je aufgeklärt und lenken dagegen.
Will sagen: Jeder negativen Entwicklung steht auch immer eine positive Kraft gegenüber. In Summe kommt am Ende das Gleiche heraus, heute wie auch vor 2000 Jahren: Es gibt Menschen mit guten und solche mit schlechten Manieren. Assis gab es schon immer und wird es immer geben. Und Menschen mit Werten ebenso.
Fazit: Entspannt euch und tut alles, um positiven Einfluß auf die Jungend zu nehmen. Dann passt das schon.
11.09.2009 19:11 |
notting
Meine Jugend ist noch nicht allzulange her, aber schon damals gab es folgende Tendenzen:
- Als ich in der 5. Klasse war, hatten die meisten meiner Klassenkameraden (mich eingeschlossen) großen Respekt dort den 10.-Klässlern (=höchste Klassenstufe der Schule, hier Realschule). Als wir in der 10. Klasse waren, haben wir davon nicht mehr viel gemerkt.
- Immer mehr Jugendliche, wo beide Elternteile aus finanziellen Gründen Vollzeit arbeiten _müssen_ -> weniger Zeit, in der jemand zu Hause ist, wenn die Jugendlichen dort sind (Ganztagsschulen gab's damals praktisch nicht, zumindest nicht hier in der Gegend, IMHO kompensiert die den Effekt etwas, da Hausaufgabenbetreuung).
- Schon damals waren viele sehr auf Markenklamotten aus (keine Ahnung, wie heftig das heute ist, mir persönlich ging das aber am Arsch vorbei, Hauptsache nicht zerrissen bzw. stark abgenutzt).
Allerdings treffe ich auch heute noch immer wieder mal positive Beispiele.
notting
11.09.2009 19:27 |
andyrx
den markantesten Unterschiede zwischen heute und damals sehe ich auf einer ganz anderen Ebene...die heutige Jugend ist so gut wie gar nicht politisch interessiert,die Jugend der 60/70 und 80er hingegen war bereit für linke Ideen (die sich dann im späteren Alter legten) auf die Strasse zu gehen oder auch Steine zu werfen....Atomkraft nein Danke oder Petting statt Pershing konnte noch einige Jugendliche erreichen heute ist das völlig weg....unabhängig von der Radikalität der Ansichten finde ich es bedrückend wenn junge Menschen sich nicht für Demokratie und auch für Politik in irgendeiner Form interessieren können....immerhin fusst darauf unsere soziale Ordnung,unsere Freiheit und der Wohlstand unserer Gesellschaft
mfg Andy
11.09.2009 19:32 |
notting
@andyrx: Z. B. der Nato-Gipfel samt Gängeleien seitens der Polizei gegenüber Demonstranten und die Gründung von Piratenparteien sin dwohl völlig an dir vorbeigegangen. Mach mal die Augen auf.
Und schau dir mal an, was unsere Politiker bzgl. unserer sozialen Ordnung, unserer Freiheit und der Wohlstand unserer Gesellschaft für schlechte Vorbilder sind...
notting
11.09.2009 19:33 |
p-dae
Da der Begriff "Lehrer" fällt grenze ich das Ganze mal auf die letzten 5000 Jahre ein, ansonsten:
jap selbst bei Tieren (von denn wir ja abstammen). Ich denke mal Assis gibts seit Erfindung des Sozialverhaltens vor 10000000 Jahren.
Ähnliches gilt für Drogen. Auch aus heutiger Sicht würde ich kein Problem sehen sofern einigermaßen verantwortungbewußt damit umgegangen wird.
11.09.2009 19:43 |
p-dae
nur weil dus das nicht mehr mitbekommst heißt das noch lange nicht, dass sich die Jugend nicht dafür interessiert
oh man wasn SCHEISS du von dir gibts!
Ich schliesse mich notting an
11.09.2009 19:47 |
andyrx
@p-dae
ich habe eine 19 jährige Tochter und ich sehe sehr wohl in ihrem Umfeld wenig Interesse am politischen Geschehen....im übrigen sind auch in den ansonsten sehr liberalen Blogs gewissen Umgangsformen zu wahren die auch für Dich gelten...
mfg Andy
MT-Moderation
11.09.2009 20:05 |
p-dae
@ andy
Sorry aber das musste sein, das Beschädung von Eigentum und das Verletzen Unschuldiger kann nicht als vorbildliches politisches Statment bezeichnet werden.
Zum politischen Interesse: heute gibt es eine ganze Menge politisch interessierter und auch engagierter junger Menschen. Und auch in, sag ich mal "assozielen" Kreisen, ist Politik häufiger ein Thema als man denken möchte. Das in den Endsechzigern das Politische Interesse allgemein sehr groß war, da gebe ich dir vollkommen Recht. Dies lag an vielen Faktoren, die es heut so nicht unbedingt gibt (Dritte Reich war noch nahe und dann gleich die große Koalition, der sinnlose Vietnamkrieg (zahllose junge Menschen wurden lediglich für einen Politische Überzeugung verheizt), der Kalte Krieg, Frauen diskriminierende Gesetze und Moralvorschriften, ect pp).
Heute geht es den Menschen gut, man hat jede Menge Freiheit und leidet keine Not, also macht es doch keinen Sinn auf die Straße zu gehen.
11.09.2009 20:07 |
andyrx
das habe ich völlig wertfrei aufgeschrieben,und nicht gutgeheissen....sollte zumindest nicht so verstanden werden,ich wollte damit ausdrücken das man dabei damals seitens der jugendlichen nicht zimperlich war um die eigene Position auszudrücken,heute ist nur oft gar keine Position mehr existent....
im übrigen war ich damals wie heute kein Anhänger linker Ideen und konnte dem nichts abgewinnen....aber da war damals einfach mehr Feuer und Flamme für politische Ideen bei den jugendlichen im Spiel als es heute ist.
mfg Andy
11.09.2009 20:26 |
p-dae
ja aber Gewalt ist kein gutes Argument. Da finde ich es besser keine politische Überzeugung zu haben als diese mit Gewalt durchzusetzen (Ausnahme natürlich wenn akut die Freiheit in Gefahr wäre, zB irgendjemand auf die Idee kommt das Demokratie doch nicht so toll ist und durch ne Diktatur ersetzt wird). Und sollte es zu solch einem Szenario kommen (Links und Rechts wird ja immer salonfähiger) bin ich sicher dass sich, sogar heute, das allgemeine politische Intersse explosionsartig ausbreiten und sich auch deine Tochter engagieren wird, denn die Freiheit will sich niemand nehmen lassen.
11.09.2009 20:27 |
kronleuchter
@andyrx
Täusch dich da mal nicht, auch bei der heutigen Jugend gibt es immer noch einige Leute die sich für Politik interessieren.
Jedoch glaube ich, dass sich die politische Auseinandersetzung ein wenig geändert hat. Junge Leute lassen sich heute nicht mehr so leicht in das plumpe "Links-Rechts Schema" zwängen und probieren eher, einen sachlichen Politikstil ohne viel Polemik zu pflegen.
Viel mehr Sorgen machen mir die vielen Jugendlichen, die sich für gar nix mehr interessieren. D.h. weder für Politik, noch für Kultur oder Wirtschaft. Das es mit diesen geistigen Voraussetzungen schwierig wird, eine der knappen Lehrstellen zu ergattern, dürfte auch klar sein. Das ist ein verdammter Teufelskreis aus dem viele nicht mehr rauskommen und der sich oft in Gewalt und/oder Drogenexzessen äußert. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe kein Verständnis für diese Leute. Nur muss es auch erlaubt sein, die Dinge beim Namen zu nennen.
11.09.2009 20:55 |
p-dae
@ kronleuchter
Das is auch meine Beobachtung, alles außer Fernsehn, Gewalt und Sex findet diese Klientel langweilig oder zu kompliziert. Schuld sind meiner Meinung nach eindeutig die Eltern. Ich kann mich an einige erinnern, die ausschliesslich vom Fernseher erzogen wurden und ihr Leben bis heute nicht im Griff haben.
11.09.2009 21:37 |
Hippie-Killer
Meiner Meinung nach ist die zweifelhafte Entwicklung der heutigen Jugend auf das fortscheitende auseinaderklaffen der Armutsschere in den jetzten Jahrzehnten zurückzuführen.
Besonders sozial schwächter gestellte Eltern neigen in meinen Augen dazu, ihren Sprösslingen alles durchgehen zu lassen. Quasi als Entschädigung dafür, dass man seinem Kind materiall nicht das bieten kann, was andere Eltern ihren Kinden bieten können.
Dass die wahren Bedürfnisse von Heranwachsenden ganz wo anders liegen, hat petrimucki ja schon sehr schön geschrieben.
Dass die Jugend auch früher schon geraucht, gekifft, gesoffen und sich daneben genommen hat, ist richtig. Allerdings hatte das vor 20 Jahren noch mit Rebellion zu tun - heute "dürfen" die das!
Deshalb schubst man heutzutage hald Rentern vor U-Bahnen oder sticht Ausländer ab, wenn man seine Eltern aus der Fassung bringen möchte...
MfG Johannes (der selber erst 21 ist)
11.09.2009 21:43 |
Kawasaki2008heizer
Ich bin auch grad in Dem Alter..
Die Jugend heute genießt ihr Leben mehr würd ich mal sagen ..
Feiern .. Alkohol SPaß haben was gibbet geileres...
11.09.2009 22:05 |
maxl 909
Oh das so viel Diskutiert wird hätte ich nicht gedacht finde ich nicht gedacht...
Was mich am Meisten stört wurde hier auch schon gesagt, das man immer weniger dafür tut um was zu verdienen.
Auch wird meiner Meinung nach weniger für die Schule und Bildung allgemein getan.
12.09.2009 04:08 |
drkbot
Naja, bin zwar nicht mehr der Jüngste, dennoch seh ich mich mit deutlich <25 als "Jugend" Deutschlands. Ich denke nicht, dass es immer schlimmer wird, sondern, dass man einfach alt wird und einem diese Dinge fremd vorkommen, da man sein damaliges Leben nur mit recht großer Distanz sieht und vorallem vieles vergessen hat. Ich kann mich jetzt schon nicht mehr an die Dinge mit 14 erinnern...
Das wir faul sind, kann ich nicht unterschreiben. Fahre bereits meinen 4. Neuwagen, schaffe Tag für Tag über 10Stunden am Stück und hoffe, dass es auch weiterhin so bleiben wird. Zum Argument ""Die Jugend von heute liebt den Luxus" bleibt mir nur zu sagen, dass es wohl keinen Menschen auf der Welt gibt, der Luxus verachtet
Jedoch gab es natürlich schon immer - und das in jeder Altersklasse - Schmarotzer, allerdings sind hier Kinder nicht ganz mit den Erwachsenen zu vergleichen, da diesen meißt noch die Rationalität und der Kausalitätszusammenhang einfach fehlt.
Schlechte Manieren sind in meinen Augen definitiv ein erziehungstechnisches Problem und nicht gesellschaftlicher Art. Und beim Widerspruch den Eltern gegenüber musste ich schon wirklich laut lachen. Wer hat seinen Eltern denn nicht in seiner Jugend widersprochen? Selbst wenn das Jemand jetzt hier posten würde, würd ich es ihm/ihr nicht glauben. Ob man die Meinung der Eltern akzeptiert und hinnimmt ist eine andere Sache als gar keinen Widerspruch zu äußern. Nur "hirnlosen" (mir fällt gerad kein passendes Wort ein, is spät und ich bin leicht angetrunken, also nichts für ungut) fehlt es an eigener Meinungsbildung - und diese kann gefährlich enden.
Ebenso denke ich, dass das Verhalten der Jugend nicht auf der sozialen Herkunft basiert, sondern vorrangig durch das Umfeld in der Schule geprägt wird. So wird die in Schulen teilweise fehlende politische Bildung ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft hinterlassen.
Im Großen und Ganzen schließe ich mich mal der Meinung von p-dae und Stan73 an.
Wünsche euch allen noch nen schönes WE
12.09.2009 09:56 |
notting
@drkbot: Selbstständig? AFAIK darf nämlich normalerweise nur bis zu 10h/Tag (Pausen nicht eingerechnet) gearbeitet werden.
notting
PS: Mein Beileid, dass du beim Neuwagen-Kauf immer so ins Klo gegriffen hast (<25 - 18 = <7 -> <7 / 4 = ich schätze mal ca. 1,5 Jahre/Neuwagen, also Wandlung unter Umständen noch möglich, OMG). Wg. >10h/Tag fällt ja die Möglichkeit mit dem ständigen Werksangehörigen-Fahrzeugwechsel flach.
12.09.2009 11:58 |
drkbot
Jepp, bin selbstständig. Je mehr ich arbeite, desto mehr hab ich am Ende in der Tasche, deshalb auch die 10h/6x die Woche. Solange genügend Aufträge und eigene Motivation vorhanden sind, geht das.
Die Fahrzeuge hab ich günstig eingekauft und fast ohne Verlust wieder an die frische Luft gesetzt. Teilweise sogar nach 5 Monaten, max. nach 10 Monaten.^^ Da sag mal einer, dass die Gesellschaft ökonomisch am Abgrund steht
12.09.2009 12:29 |
Cruiser-Benz
Genau hier versagen die Eltern jener Problemkinder und Halbgangster...
12.09.2009 18:44 |
Hippie-Killer
@drkbot: Darf man fragen was du arbeitest?
14.09.2009 14:16 |
där kapitän
Eltern können nicht die Freunde ihrer Kinder sein. Sie müssen führen.
Das geht schon mit kleinen, belanglosen Dingen wie das gemeinsame Sitzen beim Essen.
Das Vorgeben von Grenzen, was Werte sind.
Viele stellen ihre Kinder in die Ecke mit ner Spielekonsole und dem Fernsehprogramm von heute. Hinterher wundern sich alle, wie es so weit kommen konnte.
Kinder sind doch an sich ein Geschenk. Nur man muss was dafür tun (und ich meine nicht ausschließlich die Zeugung
).
Man baut was mit den Kindern im Garten, leitet sie an, weckt Interessen für Handwerk oder Musik (meine Mutter hat mich zum Klavierspielen gebracht z.B.) und dann kommt auch was zurück.
Ich kann immer nicht verstehen, warum man sich Kinder in die Welt setzt und dann lässt man sie so verkommen. Da kaufen sich Manche lieber alle zwei Jahre eine neue E-Klasse, als das verbrannte Geld in die Kinder zu stecken, z.B. für eine Privatschule.
Denn es kommt ja wieder zurück.
Ich bin meiner Mutter dankbar dafür, dass ich mit Liebe, aber mit notwendiger Strenge erzogen wurde.
Wenn ich mich heute in eine S-Bahn stelle und der Jugend zuhöre, da denkt man, man hat es nur noch mit Grenzdebilen zu tun. Und der andere Großteil hat schon Stöpsel im Ohr und jagt das eigene Hörvermögen zum Teufel.
Und einfach null Interesse an nichts. Sorry, sowas kenne ich nicht.
Sicher gibts auch Ausnahmen, aber was wir unseren Alt-68ern für Nachwuchs zu verdanken haben, geht gar nicht.
Ich habe lange in Portugal gelebt und gearbeitet und bin wieder in Deutschland, weil ich das Land trotzdem liebe.
Aber nicht, wenn ich sehe, wer meine Rente finanzieren soll (was ich schon zum Großteil selbst veranstalte).
cheerio