26.12.2011 12:00
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The golden Age
The golden Age Amerikanische Automobile aus den '20er und '30er Jahren.
Crème de la Chrome… … oder „Duesenberg Model J, Model SJ und Model SSJ“
History:
Friedrich, der sich inzwischen Fredrick oder Fred nannte und das „ü“ in seinem Nachnamen gegen ein amerika-freundlicheres „ue“ getauscht hatte, gründete 1897 zusammen mit seinem Bruder August „Augie“ eine Fahrradfabrik. Dort wurde auch ein eigenes motorisiertes Fahrrad entwickelt. Die Fahrradfabrik lief nicht gerade erfolgreich, schon 1903 mussten die Brüder Insolvenz anmelden. Bereits lange vor der Insolvenz ihrer Fabrik entwickelten die Brüder eine Affinität zum damals noch jungen Automobil und Fred optimierte Fahrzeuge des Autobauers Jefferey, für den er auch erfolgreich Rennen fuhr. Ab 1905 arbeiteten die Brüder für die Mason Motor Car Company in Des Moines, Iowa.
1913 gründeten Fred und August dann die Duesenberg Automobile & Motors Company, Inc. in der 915 Grand Avenue in Des Moines, Iowa, mit dem Ziel, Sportwagen zu bauen und schon 1914 belegte Edward Vernon „Eddie“ Rickenbacker den zehnten Platz beim 500 Meilen Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway in einem Duesenberg. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges beendeten die Brüder vorübergehend die Automobilproduktion und verlegten sich auf die Herstellung von Flug- und Bootsmotoren, die an die britischen und französischen Streitkräfte geliefert wurden. Nach dem Ende des Krieges nahm die Duesenberg Automobile & Motors Company, Inc. die Automobilproduktion wieder auf und schon 1920 stellte ein Duesenberg einen Geschwindigkeits- Weltrekord mit 156 mph (251 km/h) auf. 1921 gewann Jimmy Murphy den Großen Preis von Frankreich in Le Mans in einem Duesenberg.
1919 verkauften die Duesenberg Brüder ihre Fabriken in Minnesota und New Jersey an John Willys und zogen in eine neue Zentrale auf einem 17-Hektar (69.000 m²) großen Grundstück an der West Washington Street in Indianapolis. Ab 1921 entstand hier der erste Duesenberg PKW, das Model A.
Das Model A war, wie alle folgenden Duesenberg Fahrzeuge mit einer zukunftsweisenden Technik ausgestattet. Der vollständig von Fred Duesenberg entwickelte Wagen verfügte über hydraulisch betätigte Bremsen, oben liegende Nockenwellen und Vierventiltechnik. Das Model A war das seinerzeit stärkste und schnellste Auto, aber auch sehr teuer, die Preise begannen bei 6.500,- Dollar. Vom Modell A wurden in seiner Bauzeit von 1921 bis 1927 nur etwa 650 Fahrzeuge hergestellt, zu den Prominenten Besitzern dieses Autos gehörten die Schauspieler Tom Mix und Rudolph Valentino. 1925 wurde die Duesenberg Automobile & Motors Company, Inc. in Duesenberg Motors Corporation umbenannt.
Die Duesenberg Brüder waren weltklasse Ingenieure, aber eher unterdurchschnittliche Geschäftsleute und so erwarb Errett Lobban Cord, der bereits 1924 die Auburn Automobile Company übernommen hatte, das Unternehmen, behielt aber die Duesenbergs in leitenden Positionen und so konnten sich Fred und Augie auf die Konstruktion der fantastischen Autos konzentrieren während E.L.Cord sich um deren Vertrieb kümmerte.
Als 1937 die Muttergesellschaft Cord Corporation in Konkurs ging, bedeutete dies auch das Ende der Duesenberg Motors Corporation.
Fredrick und August Duesenberg sind auf dem Crown Hill Cemetery in Indianapolis, Indiana, beigesetzt.
Duesenberg Model J:
Als das Duesenberg Model J 1928 auf der New York Auto Show erstmals vorgestellt wurde, bekam die Öffentlichkeit das wohl schnellste, leistungsstärkste und modernste Auto weltweit präsentiert. Fred und August Duesenberg hatten wieder in die vollen gegriffen und ihr Model J mit allem was gut und teuer war ausgestattet. Der 420 cui (6.876 ccm) große Lycoming Straight Eight Reihenachtzylinder hatte den von Fred entwickelten Vierventil Zylinderkopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen und leistete 265 bhp bei 4.200 Umdrehungen pro Minute. Die Gemischaufbereitung übernahmen zwei Schebler Fallstrom-Vergaser. Der Motor konnte den schweren Wagen so auf eine Endgeschwindigkeit von über 115 mph (185 km/h) beschleunigen. Um das Auto sicher wieder verzögern zu können statteten die Brüder das Auto mit hydraulisch betätigten 16 Zoll Trommelbremsen an allen vier Rädern aus. Die Bremskraft konnte bequem vom Armaturenbrett aus reguliert werden. Die Duesenberg Motors Corporation lieferte das „Rolling Chassis“, also das Fahrgestell mit allen Komponenten samt Motor und Kühlergrill an sorgfältig ausgewählte Coach Builder wie Fleetwood, Bohman & Schwartz, Willoughby, LaGrande oder LeBaron, die die Fahrzeuge mit exklusiven Karosserien ausstatteten. Das „Rolling Chassis“ kostete mit Kotflügeln, Trittbrettern, Motor und Motorhaube, Armaturenbrett und vollständiger Ausrüstung 8.500,- US Dollar ab Indianapolis, Indiana
Spezifikationen Duesenberg Model J:
Hersteller: Duesenberg Motors Corporation Herstellungsland: United States of America - Indianapolis, Indiana Produktionszeitraum: 1928 bis 1937 Produktion: 487 Fahrzeuge Designer: Gordon Buehrig Coach Work: Union City, LeBaron, Barker, Willoughby, Derham, Judkins, Bohman & Schwartz, Fleetwood u.a.
Motor und Antrieb:
Motor: Lycoming Straight Eight Reihenachtzylinder, DOHC, 32 Ventile Hubraum: 420 cui (6.876 ccm) Leistung: 265 bhp (195 kW) @ 4.200 rpm Max. Drehmoment: 374 lb-ft (507 Nm) @ 2.000 rpm Gemischaufbereitung: 2 Schebler Fallstrom-Vergaser Kompression: 5,2 : 1
Antrieb: Rear Wheel Drive Getriebe: Warner 3 Gang Handschaltung
Fahrleistungen:
Top Speed: 116 mph (186,6 km/h) 0 – 60 mph (0 – 96 km/h): 13,1 Sekunden, abhängig vom Aufbau ¼ Meile: 19,1 Sekunden, abhängig vom Aufbau
Maße und Gewichte:
Leergewicht: 5.071 lbs (2.300 kg), abhängig vom Aufbau Radstand: 142,5 inches (3.620 mm) und 153,5 inches (3.898 mm) Länge: 211,5 inches (5.372 mm), abhängig vom Aufbau Breite: 72,6 inches (1.844 mm), abhängig vom Aufbau Höhe: 69,6 inches (1.768 mm), abhängig vom Aufbau
Duesenberg Coupé Simone Midnight Ghost:
Ein ganz besonderes und mythenumranktes Auto ist das Duesenberg Coupé Simone Midnight Ghost. Der französische Kosmetikindustrielle Gui de LaRouche beauftragte 1936 den amerikanischen Karosseriebetrieb Emmet-Armand Coachworks of America in Green Brier, Pennsylvania mit dem Bau eines besonderen Coupés auf Basis eines Duesenberg Typ J. Das Auto sollte ein Geschenk für die Geliebte LaRouche’s, Simone, werden.
Die Firma Emmet-Armand benötigte für den Bau des Wagens drei Jahre und so wurde das Coupé Simone erst zwei Jahre nach dem Ende der Duesenberg Motor Company fertig gestellt. 1939, Europa rüstete sich für den zweiten Weltkrieg, brachte Emmet das Auto nach Paris, und hier wird die Geschichte etwas wirr. Gui de LaRouche soll sich das Auto angeeignet und die Erbauer um das ihnen zustehende Geld geprellt haben. Emmet hat sich daraufhin den Wagen in einer Nacht und Nebel Aktion wieder zurückgeholt und in Sicherheit gebracht – genaue Angaben sind aber nicht zu finden.
Fakt ist, sofern es sich hier nicht um eine Urban Legend handelt, dass der Wagen unter mysteriösen Umständen 1940 in den Kriegswirren in Frankreich verschwand und nie wieder auftauchte.
Jahre nach Kriegsende wurden die Konstruktionszeichnungen des Coupé Simone in einer Scheune in der Nähe des LaRouche Anwesens gefunden und an Franklin Mint verkauft. Franklin Mint legte basierend auf diesen Bauplänen eine limitierte Serie des Coupé Simone Midnight Ghost in 1:24 auf.
Duesenberg Model SJ:
Das Model SJ basierte auf dem unveränderten Fahrgestell des Model J, auch wurde der von Fred Duesenberg konstruierte 420 cui (6.876 ccm) große Lycoming Straight Eight Reihenachtzylinder beibehalten, jetzt allerdings aufgeladen von einem Schweitzer-Cummins Kompressor. Dank dieser Aufladung leistete der Motor nun 320 bhp, das reichte um die großen und schweren Autos auf bis zu 155 mph (249,4 km/h) zu beschleunigen. Für den modifizierten Motor berechnete die Duesenberg Motors Corporation einen Aufpreis von glatten 1.000 Dollar. Das bedeutete, dass das Rolling Chassis des Model SJ im Tausch gegen 9.500,- US Dollar ab Indianapolis, Indiana an die Kunden abgegeben wurde.
Der Verkaufspreis für die kompletten Fahrzeuge der Duesenberg SJ Baureihe betrug 17.000,- bis weit über 20.000,- US $, je nach dem, wer den Aufbau fertigte, heute werden für diese Autos Preise von 660.000,- bis 3.000.000,- US $ erzielt – falls denn überhaupt einmal einer angeboten wird.
Spezifikationen Duesenberg Model SJ:
Hersteller: Duesenberg Motors Corporation Herstellungsland: United States of America - Indianapolis, Indiana Produktionszeitraum: 1932 bis 1937 Produktion: zusammen 36 Fahrzeuge Designer: Gordon Buehrig Coach Work: Derham, Holbrook, Le Baron, Murphy, Rollston & Company, LaGrande, Bohman & Schwartz, Brunn, Walker, Weymann, Willoughby u.a.
Motor und Antrieb:
Motor: Lycoming Straight Eight Reihenachtzylinder, DOHC, 32 Ventile Hubraum: 420 cui (6.876 ccm) Leistung: 320 bhp @ 4.750 rpm Max. Drehmoment: 388 lb-ft (526 Nm) Gemischaufbereitung: 2 Schebler Fallstrom-Vergaser Kompressoraufladung: Schweitzer-Cummins Supercharger Kompression: 5,2 : 1
Antrieb: Rear Wheel Drive Getriebe: Warner 3 Gang Handschaltung
Fahrleistungen:
Top Speed: bis zu 155 mph (249,4 km/h) 0 – 60 mph (0 – 96 km/h): 11,1 Sekunden, abhängig vom Aufbau ¼ Meile: 17,2 Sekunden, abhängig vom Aufbau
Maße und Gewichte:
Leergewicht: 4.812 lbs (2.183 kg), abhängig vom Aufbau Radstand: 142,5 inches (3.620 mm) und 153,5 inches (3.898 mm) Länge: 211,5 inches (5.372 mm), abhängig vom Aufbau Breite: 72,6 inches (1.844 mm), abhängig vom Aufbau Höhe: 69,6 inches (1.768 mm), abhängig vom Aufbau
Duesenberg Model SSJ:
Der erste der nur zweimal gebauten SSJ Roadster trug die Chassis Nummer 2594 J-563 und wurde an den Schauspieler Gary Cooper verkauft. Er schätzte sein „Spielzeug“ und behielt den Duesenberg für viele Jahre. Schließlich wurde es vom Auto-Enthusiasten Briggs Cunningham erworben und in seinem Museum in Florida ausgestellt. Nach seinem Tod wurde die Sammlung an seinen langjährigen Freund Miles Collier übergeben
Den zweiten je gebauten SSJ mit der Chassis Nummer 2595 J-567 bekam Clark Gable. Er besaß bereits einen anderen Duesenberg und hat den SSJ nie gekauft. Die Duesenberg Motors Corporation lieh dem Schauspieler das Auto für Werbezwecke. Beide Fahrzeuge wurden für den Meadow Brook Concours d'Elegance im Jahr 2003 vollständig restauriert.
Im Model SSJ kam der gleiche Motor wie im Model SJ zum Einsatz, jedoch konnten durch Änderungen am Ansaugtrakt, es kam jetzt ein so genanntes Ram Horn Intake zum Einsatz, der Verwendung von Stromberg- an Stelle der bisherigen Schebler-Vergaser und weiteren Optimierungen die Motorleistung auf 400 bhp gesteigert werden. So konnten Fahrleistungen verwirklicht werden, die seinerzeit weltweit kein anderes Fahrzeug erreichte.
Spezifikationen Duesenberg Model SSJ:
Hersteller: Duesenberg Motors Corporation Herstellungsland: United States of America - Indianapolis, Indiana Produktionszeitraum: 1936 Produktion: 2 Fahrzeuge Designer: Herb Newport Coach Work: LaGrande
Motor und Antrieb:
Motor: Lycoming Straight Eight Reihenachtzylinder, DOHC, 32 Ventile Hubraum: 420 cui (6.876 ccm) Leistung: 400 bhp (294,4 kW) @ 5.000 rpm Max. Drehmoment: n/a Gemischaufbereitung: 2 Stromberg Vergaser Kompressoraufladung: Schweitzer-Cummins Supercharger Kompression: 5,2 : 1
Antrieb: Rear Wheel Drive Getriebe: Warner 3 Gang Handschaltung
Fahrleistungen:
Top Speed: 160 mph (257 km/h) 0 – 60 mph (0 – 96 km/h): n/a ¼ Meile: n/a
Maße und Gewichte:
Leergewicht: 4.629 lbs (2.100 kg) Radstand: 125 inches (3.175 mm) Länge: n/a Breite: n/a Höhe: n/a
Trivia:
Etwa 50 der Rolling Chassis wurden nach Europa exportiert und von ausgewählten Karosseriebauern wie Hibbard & Darrin, Figoni, Carossier Franay, Kellner & Co, Letourneur et Marchand, Jacques Saoutchik, J. Gurney Nutting & Co, Barker & Co Ltd, Carozzeria Castagna, D'leteren Frérès, Hermann Graber und Van den Plas eingekleidet. Die europäischen Duesenbergs unterschieden sich optisch deutlich von ihren amerikanischen Geschwistern und die meisten der Fahrzeuge gingen in den Wirren des zweiten Weltkrieges verloren.
Zu den prominenten Duesenberg Model J und SJ Besitzern gehörten unter anderem Clark Gable, Gary Cooper (sie besaßen jeder auch einen der nur zweimal gebauten SSJ 125 inches Short-Wheelbase Convertibles), Al Capone, Greta Garbo, Howard Hughes, Mae West, Tyrone Power, James Cagney, Elisabeth Arden, die Marx Brothers, der Herzog von Windsor, der König von Spanien Alfonso XIII, die Königin Maria von Jugoslawien, die Familien Mars, Whitney und Wrigley und Victor Emmanuel III, König von Italien.
Der wahrscheinlich letzte Duesenberg wurde für den afro-amerikanischen Bürgerrechtler Father Devine gebaut. Das Auto wurde von J. Herbert Newport entworfen und bei Bohmann & Schwartz gebaut. Dieser Duesenberg fiel vollständig aus dem Rahmen, das Auto hatte einen Radstand von 178 inches (4.521 mm), eine Länge von 264 inches (6.706 mm), war 84 inches (2.134 mm) breit und wog 7.800 lbs (3.538 kg). Das Auto bot Platz für 10 Passagiere.
Duesenberg Model D:
Fred Duesenberg, der Sohn von August Duesenberg, gründete 1964 zusammen mit einigen Investoren in Indianapolis, Indiana die Duesenberg Corporation und Virgil M. Exner, der ehemalige Design Präsident der Chrysler Corporation, konnte als Designer gewonnen werden. Exner entwarf eine große Limousine, von der 1966 bei Carrozzeria Ghia in Turin, Italien, ein Prototyp gebaut wurde. Der Duesenberg Model D Sedan war ein beeindruckendes Fahrzeug. Das Auto hatte einen Radstand von 138 inches (3.505 mm), war 243 inches (6.172mm) lang und wog leer 6.000 lbs (2.722 kg). Die Motorhaube des Model D hatte alleine schon eine Länge von 80 inches (2.032 mm). In bereits 1965 erschienenen Werbeanzeigen zum Model D hieß es, dass der Wagen vollständig in Handarbeit, „in einer Präzision, die heute in Amerika unbekannt ist“ hergestellt werde und Sonderausstattungen „weder angeboten noch benötigt“ würden, da das Auto bereits „über jedes erdenkliche Ausstattungsdetail“ verfüge. Als Verkaufspreis für das Auto, von dem maximal 300 Exemplare pro Jahr gebaut werden sollten, wurden 19.500 Dollar, also das Doppelte des Preises eines Cadillac Series 75, veranschlagt. Nach der Vorstellung des Prototypen gingen zehn Bestellungen, unter anderem von Elvis Presley und Jerry Lewis, ein, gebaut wurde aber nicht ein einziges weiteres Fahrzeug, da sich die Duesenberg Corporation mit der breit angelegten Werbung und dem Bau des Prototypen bereits finanziell übernommen hatte und zahlungsunfähig war.
Grüsse Norske
Quellen: Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark „Standard Catalog of American Cars, 1805-1942“, Dennis Adler „Duesenberg“, Matt Delorenzo „American Dreams“, Histomobile.com, Conceptcarz.com, The Classic Cars Database, UltimateCarPage.com, Wikipedia |






































































































































































































































































































































Kommentare: 21
26.12.2011 13:08 |
mehrzehdes
absolut beeindruckende, sehr ästhetische fahrzeuge einer vergangenen zeit. fahren möcht man sie eher nicht, zumal das erlebnis viel zerstören würde. dafür sind heutige autos einfach zu gut.
26.12.2011 13:38 |
Andi2011
Wow was für ein super Feiertagsblog, danke dafür!
Ich habe besonders die tollen Bilder in Verbindung mit deinen Info`s sehr genoßen, ein Duesenberg ist einfach ein Kunstwerk mit wahnsinnig tollen Details - Klasse!!!
Grüße
Andi
26.12.2011 14:12 |
spechti
Danke für dieses humoristische Weihnachtshighlight!
Ich erhebe micht gerade jetzt erst wieder, nach 10 Minuten kugelnden Lachkrämpfen, vom Fußboden.
*tränenausdenaugenwisch*
@norske
Frohes Fest, mein Lieber!
Hast wieder mal ein schönes Thema mit schönen Bildern gebaut. Zusammen mit ihren günstigeren Geschwistern von Auburn und Cord stellen Duesenbergs einen ganz besonderen Mythos dar. Die Fahrzeuge sind von wesentlich höherer konstruktiver und gestalterischer Eleganz als die meisten Bugatti oder Rolls-Royce. Wenn man einmal live vor so einem Wagen steht, verschlägt es einem den Atem. Leider gibt es in Europa kaum welche zu sehen und man muß amerkanische Sammlungen und Museen abgrasen um welche zu studieren. Das Auburn-Cord-Duesenberg Museum in Auburn, Indiana sei hier jedem zu empfehlen!
26.12.2011 14:30 |
scion
Sehr schöner Artikel und viele schöne Fotos über Automobile, die in meiner Generation kaum jemand und in nachfolgenden Generationen vermutlich niemand mehr kennt. Reihenachtzylinder... was für Motoren ! Damals hatten noch die Ingenieure das Sagen, heute sind es die Kaufmänner
Schöne Restweihnachten noch und Guten Rutsch !
26.12.2011 15:13 |
oli
Stimme in den Lobgesang ein, Du hebst ständig den Standard für Infoblogs bei MT! Klasse - auch die Bilder sind ja mal ein echtes Highlight. Die Duesenberg gehören zu meinen Favouriten der 30er Jahre. Übrigens, das Monster von Father Devine ist auch kein wirklich schönes Auto - das ist dann schon zu gross. klick.
Lieb Gruss
Oli
26.12.2011 16:44 |
Rockport1911
Hier wäre wiedermal Jay Leno zu erwähnen. Er hat Duesenberg´s aus verschiedenen Epochen in seiner sammlung, und sogar das Chassis ohne Aufbau das oben zu sehen ist.
http://www.jaylenosgarage.com/video/categories/duesenberg/30501/
26.12.2011 18:26 |
norske
Erst einmal danke ich Euch für Eure Anerkennung und Euer Feedback.
Ich denke, so schnell werde ich einen solch umfangreichen Blog nicht mehr erstellen, allein das Einstellen der 325 Bilder hat jede Menge Zeit und Nerven gekostet, dem verd… Blogeditor sei Dank.
Letztendlich hat aber doch noch alles geklappt und der Eintrag, an dem mir übrigens selbst sehr viel gelegen hat, ist (fast) in der Form veröffentlicht, wie ich es mir vorgestellt habe.
Der nächste wird übrigens verhältnismäßig leichte Kost, eine Fingerübung so zu sagen, und hat nur ganz ganz entfernt mit Autos zu tun…
Grüsse
Norske
27.12.2011 01:29 |
peppar
Ich kriege meine Augen nicht mehr von dem "Simone Midnight Ghost" weg...
...was für ein Kunstwerk!
Ein wirklich toller Artikel...wow! Es macht wirklich Spaß, ins Staunen versetzt zu werden...!
Um welches Auto handelt es sich auf Bild 130 ff., den netten kleinen Silbernen..ich habe ein wenig den Überblick verloren...?
27.12.2011 06:54 |
norske
@ Peppar:
Heute morgen nur kurz: Der kleine Silberne ist kein Duesenberg, sondern ein Talbot-Lago T150-C-SS Teardrop Coupé mit Figoni-Falaschi Karosserie von 1937.
Grüsse
Norske
(282 mal aufgerufen)
27.12.2011 12:14 |
peppar
Irgendwie hat AOL doch leichte Probleme, wenn ich Deinen Blog und den damit aktuellen Artikel aufrufe ...fragt mich immer "Stop running this script?" ...
Mozilla lädt klaglos...gut so...
Danke für die Info bezüglich dem schnuckeligen Talbot...
27.12.2011 14:12 |
norske
You're welcome!
Grüsse
Franz
PS: 1997 gewann so ein Teardrop Coupé den Concours d'Elegance in Pebbles Beach…
13.01.2012 01:03 |
Harhir
Toller Bericht. Ja mit Duesenberg endete eine Aera des Automobilbaus. Es gibt eigentlich keine andere Marke mit solch einer Ausstrahlung und Eleganz. Sorry, aber da kann selbst Rolls und Bugatti nicht mithalten.
13.01.2012 13:29 |
norske
Besonders faszinierend finde ich, dass die Duesenbergs gegenüber ihren Mitbewerbern die meisten Innovationen hatten. Die Duesenbergs wurden schon hydraulisch gebremst und hatten eine DOHC Ventilsteuerung mit 4 Ventilen, als für die Premium-Konkurrenz in Europa noch Seilzugbremsen und OHV Standard war (okay, Bugatti hatte auch OHC Motoren). Die auch für heutige Maßstäbe unglaubliche Performance der Autos muss glaube ich nicht einmal besonders erwähnt werden.
Mal so am Rande: Zum auf den Bildern 249ff zu sehenden, sehr faszinierenden Duesenberg Model SJ Special Mormon Meteor hatte ich hier, zum Duesenberg Cummins Diesel Indy Racer hier und zu den kleinen Brüdern Auburn Speedster Boattail 851 und 852 hier mal was geschrieben.
Zu den aus gewissermaßen gleichem Haus kommenden Modellen von Cord kommt genauso noch etwas wie zum Duesenberg Twelve Cylinder…
Grüsse
Norske
13.01.2012 20:35 |
Bert Benz
Duesenbergs sind zweifellos faszinierende Automobile der damaligen absoluten Luxusklasse. Die eleganten individuellen Karossen wurden allerdings von spezialisierten Firmen gebaut, den coachbuilders.
DUESENBERG COACHBUILDERS
Manufacturers of custom bodies for Duesenberg automobiles
AMERICAN
Bohman and Schwartz
(Pasadena, California)
Brunn and Company
(New York, New York)
The Derham Body Company
(Rosemont, Pennsylvania)
Dietrich Inc.
(Detroit, Michigan)
Holbrook Company
(Hudson, New York)
J.B. Judkins Company
(Merrimac, Massachusetts)
LaGrande*
(Union City, Indiana)
LeBaron, Carrossiers
(New York, New York)
LeBaron-Detroit Company
(Detroit, Michigan)
Locke and Company
(New York, New York)
The Walter M. Murphy Company
(Pasadena, California)
The Rollston Body Company
(New York, New York)
A.H. Walker
(Indianapolis, Indiana)
Weymann American Body Company
(Indianapolis, Indiana)
The Willoughby Company
(Utica, New York)
*Duesenberg’s “house brand” – LaGrande was a trade name for special bodies built by the Union City Body Company
FOREIGN
Barker and Company, Ltd.
(England)
Castagna, Carrozzeria
(Milan, Italy)
D’Ieteren Freres
(Belgium)
Fernandez and Darrin
(France)
Figoni and Falaschi
(France)
Franay
(France)
Graber
(Switzerland)
J. Gurney Nutting and Company, Ltd.
(England)
Hibbard and Darrin
(France)
Quelle:
Auburn Cord Duesenberg Automobile Museum, Indiana USA
http://welcome.to/acd.museum
http://www.coachbuilt.com/
13.01.2012 21:05 |
norske
Schön, dass Du die Coachbuilder alle noch einmal separat aufführst, das wäre aber nicht wirklich nötig gewesen, da sie im Eingangsartikel schon in den jeweiligen Fahrzeugbeschreibungen und unter „Trivia“ genannt werden. In Deiner Auflistung fehlen unter „Foreign“ übrigens noch Van den Plas (Belgien) und Hermann Graber (Schweiz) – ist aber nicht schlimm, ich hatte sie ja unter „Trivia“ schon genannt…
Grüsse
Norske
16.01.2012 20:23 |
Hartgummifelge
Der Bentley oder auch der Bugatti Royale der Amerikaner..
Da kann man nur staunen, grosse Augen machen und wissen, das wird man sich nie leisten können. Man kann sich stattdessen darüber freuen, das es Leute gibt, die die Fahrzeuge erhalten und auch fahren, statt sie weg zu sperren..
30.01.2012 22:29 |
manni9999
Sehr schöne Bilder und auch sehr schöne Fahrzeuge.
Es macht einfach Spaß, sich das anzusehen.
Grüße
Manfred
04.02.2012 22:19 |
acid burn
Hey Norske.
Nein kannt ich noch nicht
Wahnsinnig tolle Sachen hast du da Zusammengetragen! Aber dennoch bleibe ich dabei - die Simone ist die schönste aller Düsis
Wär mal ein tolles Projekt für einen Nachbau^^
gruß,
acid
PS: Wie heißt denn der gelbe "Torpedoförmige" Wagen neben dem SJ? schaut auch toll aus
04.02.2012 22:34 |
norske
Bei dem gelben Auto handelt es sich um den Duesenberg Model SJ Special Mormon Meteor, mit dem Ab Jenkins, der spätere Bürgermeister von Salt Lake City, in den '30er Jahren mehrere Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt hat. Dem Mormon Meteor habe ich hier einen Beitrag gewidmet.
Grüsse
Norske
07.02.2012 11:22 |
xto007
Ich Möchte unbedingt so einen Koffer (hinten am Auto) das hat Klasse
Und toller Artikel
01.05.2012 21:00 |
Trackback
Kommentiert auf: Days of Thunder:
For the first time…
[...] Unternehmen
vor allem aus dem Transportbereich. Dazu gehörten unter anderem die Auburn Automobile Company, Lycoming Engines, Duesenberg Incorporated, New York Shipbuilding, Checker Cab, Stinson Aircraft Company und American Airways, die [...]
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