MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

01.11.2012 18:23    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (17)

Manchmal kommt es mir so vor als würde ich sie magisch Anziehen... oder sind einfach soviele von denen Unterwegs?

Wen ich meine? Die "blinden" Autofahrer... oder auch die Leichtsinnigen oder besser gesagt hirnlosen Autofahrer.

 

Ich fahre täglich 50km in die Arbeit. Davon ca 35km Autobahn und ca 10km Landstraße.

 

Und täglich sehe ich sie... morgens z.B... die Landstraße die in einem Tal liegt und sehr stark befahren ist... auch von LKW´s.

Heisst mit mehr als 80-90 kommt man in der Regel nicht voran... das weis man aber und kann eigentlich entsprechend viel Zeit einplanen.

 

Aber nein... ich sehe regelmäßig wie irgendwelche verrückten trotz sichtbaren Gegenverkehr überholen... nicht selten ist es dabei so knapp das ich mich Bremsbereit halte und mit einem Crash rechne. Zuletzt erst am Sonntag morgen um 5 Uhr... alles voller Schnee und Eis... der Fahrer des alten 3er wäre beim Überholen auch noch beinah von der Fahrbahn abgekommen.

Kann ich irgendwie absolut nicht verstehen!

 

Man kann doch genug Zeit einplanen um pünktlich anzukommen... und selbst wenn mal alles schief läuft... auf die paar Sekunden oder bestenfalls Minuten die man rausholt kommt es doch nun wirklich nicht an. Das steht in keiner Relation zum eigenen Leben.

 

 

 

 

 

 

Und dann gibt es da noch die lieben Leute die anscheinend keine Spiegel im Auto haben und blind durch die Gegend fahren.

Hatte ich heute wieder erlebt... ich wollte Nachhause und hatte es Ausnahmsweise mal eilig... am Tacho standen 240km/h alles relativ schön frei... hinter mir ein BMW der mit selbiger Geschindigkeit mit halben-Tacho-Abstand folgt (hat man selten!).

 

Und dann passiert es... ich fahre und denke mir nichts böses und ein alter Ford Fiesta der hinter einem LKW fährt zieht plötzlich auf meine Spur - ohne Blinker - ohne zu gucken.

 

Zum Glück passe ich höllisch auf wenn ich so schnell fahre da ich weis was für Nasen unterwegs sind...deshalb bin ich schon voll auf das Bremspedal gelatscht als ich gemerkt habe das der auf meine Spurt zieht.

 

Ja... was soll ich sagen... der Bremsassistent hat zugepackt... das ABS ratterte... die Rückleuchten blinkten und signalisierten dem Hintermann das ich eine Vollbremsung hinlege.

 

Dabei habe ich natürlich voll auf die Hupe geschlagen... ob ich diesem momment mehr Wut oder Angst verspürt hab weis ich garnicht mehr.

Hinterher hatte ich nur mit Sicherheit einen ungesunden Blutdruck und hab mich tierisch aufgeregt.

Es waren im Endeffekt 30-40cm die einen Crash verhindert haben...

 

 

 

 

Nachdem der Fiesta dann wieder die Spur wechselte bin ich natürlich erstmal direkt neben ihm gefahren und hab sinnloserweise durch geschlossene Scheiben geschrien und mir den "netten" Herren angeschaut.

 

Genauer gesagt waren es 2... der Fahrer... sah aus wie um die 40-45 Jahre alt... der Beifahrer ebenfalls...

Trotz erneuten Hupen das er wenigstens mal den Mumm hat mir in die Augen zu schauen tat weder er, noch sein Beifahrer dies...

 

Ich bin dann wieder weitergefahren, und habe damm lustigerweise im Rückspiegel noch gesehen wie sich der Herr im Fiesta vom Fahrer und Beifahrer des BMW´s hinter mir mahnende Zeigefinger anschauen durfte.

 

Grundsätzlich war das nicht das erste mal das mir Leute einfach auf die Überholspur ziehen...das passiert eigentlich regelmäßig...dabei fahre ich wenn es raufkommt vieleicht 3-4x im Monat Vollgas...der Rest 120-130 Tempomat.

 

Diesesmal war es aber wieder mal verdammt knapp... und ich verstehe bis heute nicht warum man nicht die Spiegel benutzt die ein jedes Auto hat. Es dauert keine Sekunde da kurz einen Blick reinzuwerfen... und mit "toten Winkel" kann man hier auch nicht Argumentieren... dafür gibt es zu einem den Schulterblick und zum anderen dürfte ich mit der oben genannten Geschwindigkeit nicht sonderliche lange im toten Winkel sein und beim Blick in den Spiegel sichtbar werden.

 

Mittlerweile hab ich ja schon regelrecht einen Blick dafür wenn jemand auf die Überholspur zieht oder gleich irgendeineinen Mist baut.

Bei 30Tkm im Jahr lernt man die Verhaltensmuster der Autofahrer verdammt gut kennen... meist kann ich so schon präventiv Handeln und Blockierbremsungen oder Ausweichmanöver verhindern.

 

Aber trozdem... so langsam bin auch ich dafür das sich Autofahrer regelmäig einem Test Unterziehen müssen... und zwar in jeder Alterklasse. Gibt da genug Rentner die besser fahren als die ängstliche Hausfrau am Steuer oder sonstwas...

 

So long... ich hab mein Dampf abgelassen... ich denke jeder von euch kennt das... ich könnt ja mal mit euren schlimmsten Erlebnissen kommentieren. ;)


30.09.2012 21:37    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , ,

Ja liebe Leute, morgen ist der 1.Oktober und für mich ist das Quasi diesesmal der "Stichtag" um mein Auto Winterfertig zu haben.

 

Gemacht wurde so einiges... und es gibt viel zu erzählen. ;)

 

Wer später bremst ist länger schnell!

Da ich mindestens 1x wöchentlich mein Auto einem kleinen "Check" unterziehe viel auf das die Bremsbeläge den Winter defenetiv nicht Überstehen werden.

 

Die sportliche Fahrweise in den letzten Wochen haben den Belägen sichtlich zu schaffen gegeben...

Da ich es in letzter Zeit immer wieder eilig hatte in die Arbeit zu kommen oder von dort wieder Nachhause fuhr ich oft mit Vollgas.

Da stand dann regelmäßig der Zeiger auf 240 oder sogar noch ein Stück weiter... da kommt es natürlich vor das man mal stark bremsen muss wenn einer auf die Linke-Spur zieht obwohl der LKW vor ihm noch 1km Entfernt ist.

 

Es waren noch gut 2mm Belag vorne und hinten ca 4mm... habe aber dennoch komplett alle gewechselt.

 

Diesesmal nicht Zuhause auf dem Privatparkplatz mit Wagenheber und Co sondern sehr viel angenehmer in einer Hobbywerkstatt in München.

 

Tolle Sache - muss ich schon sagen! Schlagschrauber und Bühne machen die ganze Arbeit sehr viel angenehmer als es Zuhause der Fall ist. Die Kosten waren mit 20€ auch wirklich Ok! Dafür gab es die Bühne für 1,5 Stunden, Schlagschrauber sowie den nötigen Bremskolbenrücksteller. - Und ganz nebenbei noch einen alten Freund getroffen dessen Vater die Werkstatt gehört.

 

 

 

Von O bis O

Oder genauer: Von Oktober bis Ostern... klingelts?

Genau... ich halte mich an die Regel das die Winterreifen von Oktober bis Ostern auf meine Karre kommen.

Da ich teilweise auch um 4 Uhr morgens 50km in die Arbeit fahre wo es teilweise schon seeeehr kalt ist - passt das umso mehr.

 

Also kamen neue Winterreifen auf den Vectra inklusive 4 neuer Felgen.

Neue Felgen waren eigentlich nicht geplant... nachdem ich mir die rechte Alufelge aber ziemlich kaputt gemacht hab bei einem Boardsteinkontakt infolge eines Ausweichmanövers und anschließender Fahrerflucht der linksblinkenden - nach rechts fahrenden Audi-Fahrerin - habe ich mein Tagesgeldkonto geplündert und davon die 4 Felgen inkl. Winterreifen gekauft.

 

Es sind - genau wie vorher - 17" Alufelgen... größere brauche ich nicht...

Die 17er passen recht gut von der Optik und die Reifen sind schon teuer genug in dieser Größe.

Zumal kosten mehr Zoll/Reifengröße auch gleichzeitig mehr Kraftstoff - Stichwort: Abrollumfang und Gewicht.

Klar - nur minmal...aber bei mehr als 30 000km im Jahr macht sich das schon bemerkbar.

 

 

 

 

Der Lack und das Streusalz...

Ok gut - Streusalz wird mein Auto erst in 6-12 Wochen sehen aber dennoch war das Wetter heute recht gut um den Lack optimal für den Winter vorzubereiten. 14° - keine Sonne, kein Wind und kein Regen...

 

Als erstes wurde die Kiste gründlichst gewaschen... neben der Lanze natürlich von Hand mit Schwamm und eimer... dannach nochmals ordentlich abgestrahlt damit auch der letzte Schmutz weg ist...

 

Zunächst habe ich kleine Flugroststellen auspoliert mit Meguiars Scratch 2.0... anschließend ging es ans Versiegeln... mit einem Produkt das ich heute zum ersten mal verwendet habe.

 

 

 

Dodo Juice... was für ein Name...

Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend - besser als mit dem TechWax von Meguiars das ich bisher verwendet habe.

Zur Standzeit berichte ich in ein paar Wochen erneut.

 

Verwendet habe ich genauer gesagt das "Dodo Juice Diamond White" in einem winzigen 30ml "Panel Pot".

Zuerst dachte ich ja die wollen mich verarschen als das Ding ankam... denn es ist verdammt klein.

 

Letztendlich lies es sich dann aber doch sehr gut verarbeiten - eigentlich besser als das TechWax von Meguiars das ich bisher verwendet habe... zudem roch es sehr angenehm nach Vanille.

 

Aufgetragen habe ich es natürlich in Teilflächen...z.B Motorhaube, Kotflügel usw...

Nach einer ablüftzeit von ca. 25 Minuten dann mit einem Microfasertuch auspoliert... ging wunderbar... alles super und der glanz ist wirklich toll.

Auch wenn das bei Silber Metallic irgendwie schwer ist da einen großen Unterschied zu sehen... da ist nun doch sichbar mehr "tiefe" und glanz.

 

Chemical Guys Wheelguard Wax-Felgenversiegelung

Diese Pampe hab ich mir auf die Felgen geschmiert - noch sind sie neu und dementsprechend möchte ich auch ihren Wert erhalten.

 

Orange war diese Pampe... ich glaube es ist das selbe Orange wie Celsi sein TT trägt. :D

Also eigentlich ein schönes Orange. :)

 

Die Konsistenz... wie Pudding... und es riecht... naja...chemisch...ihr könnt mich für bekloppt halten aber ich mag den Geruch von dem Zeug.

 

Die Verarbeitung ist recht simpel.... mehr oder weniger... man trägt das Zeug als dünnen Film auf die Felgen auf und lässt es 10-15Minuten ablüften - dann wird nachpoliert.

 

Ist halt etwas fummelig durch die ganzen Speichen und es geht ziemlich in die Beine... und wenn man sich dann wieder aufrichtet in den Kopf. ;)

 

Einen Unterschied konnte ich optisch nicht erkennen - die Felgen sind ja noch neu... wie der kommende Schmutz sich bei der nächsten Wäsche ablösen lässt... wird sich zeigen. Ich bin gespannt und werde auch hierzu wieder berichten.

 

 

 

 

Alles in allem war ich fast 5 Stunden beschäftigt bis ich komplett fertig war.

Die meiste Zeit hat das einwachsen beansprucht... und natürlich die Felgenversiegelung... der Rest ging dann doch im Vergleich schnell.

Am Ende wurden noch die schwarzen Kunststoffteile wie z.B bei den Nebelscheinwerfern oder der Heckeinsatz mit einem simplen Kunstoffauffrischer bearbeitet...die waren teilweise etwas weiß geoworden da sie etwas Wachs abbekommen haben.

 

Die Scheinwerfer wurden auch nochmal mit Meguiars Plast X etwas aufgerfrischt und anschließend auch mit dem Dodo Juice Wachs versiegelt.

 

Der Innenraum wurde natürlich auch gesäubert...wobei da eigentlich kaum Schmutz war... nur ein wenig auf den Fußmatten ansonsten war da nicht wirklich viel. Den Rest hat der Staubsauger erledigt und mein blauer Glibber der den Schmutz aus schwer erreichbaren Stellen holt - dazu berichte ich noch Seperat. ;)

 

So long - gute Fahrt und bis bald!


21.08.2012 16:04    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (73)

Heute habe ich folgendes in den Nachrichten mitbekommen...

 

Immer mehr PS trotz Benzinpreis-Rekord!

 

"Noch nie hatten in Deutschland neue Autos so hohe Motorisierungen" - sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research der Uni Duiseburg-Essen.

 

"Mit 323 PS hat Porsche die höchste Durchschnittsleistung in der Studie." Eine weitere Aussage heute in den Nachrichten.

 

Und noch einige andere lustige Aussagen...

 

Nur die halbe Warheit...

Denn was die netten Nachrichten nicht sagen ist die Tatsache das neben den Pferdestärken auch das Fahrzeuggewicht ansteigt.

 

In all den Jahren hat sich viel getan... ein Auto ist heute sehr viel sicherer als damals... bedingt durch die Karosserie und jede Menge Sicherheitstechnik die z.T nicht gerade wenig wiegt... man beachte alleine mal die ganzen Kabel die im Auto rumliegen...da kommen schon einige Kilo zusammen.

Ok - im Vergleich zum Fahrzeuggesamtgewicht ist das nicht viel... aber es summiert sich mit den ganzen Steuergeräten, Sensoren und sonstige Bauteile die durch die Technik schwerer werden.

 

 

Dicke Felgen und Reifen müssen es natürlich auch sein - man möchte doch "Cool" sein.

Und jeder der in der Schule aufgepasst hat weis, das dicke Schlappen mehr Abrollumfang haben und somit mehr Leistung benötig wird um z.B die gleichen Fahreigenschaften zu erreichen wie mit einem schlanken Reifen.

 

Außerdem wiegt so eine dicke Felge und ein breiter Reifen auch nicht gerade wieder... auch hier summiert sich das ganze wieder... hier machen 4 Felgen + Riefen schnell mal mehr als 100KG aus!

 

 

Mal ein kleiner Vergleich:

Ein Ascona B aus dem späten 70er Jahren wog ca 915KG - das war die damalige Mittelklasse von Opel.

Ein Insignia aus der heutigen Zeit hat da gerne mal 1,6 Tonnen auf den Rippen.

 

Ein alter BMW 3 E21 der ebenfalls aus den späten 70ern ist wog ca 1Tonne.

Der aktuelle 3er hingegen auch wie der Insignia ca 1,6 Tonnen.

 

Mit etwas Zusatzausstattung und dem Fahrer an Board sowie Kraftstoff im Tank ist man dann schnell mal bei 1,8 Tonnen... die natürlich bewegt werden wollen.

 

Und hier möchte man natürlich auch gefahrlos Überholen können...

Den schwächsten Motor den ich gefahren habe war ein 1.4 Liter Motor mit 60PS... diesen Motor bin ich einmal im Corsa B und im Astra F gefahren.

Im Corsa B konnte man damit sogar noch recht gut Überholen.

Im Astra F der nur 180KG mehr als der Corsa wog war das ganze nicht mehr möglich... die Kiste war so träge das war wirklich nur ein reines Stadtauto.

 

Außerdem darf man nicht vergessen das SUV´s im momment ja sehr in Mode sind... ob billig von Dacia oder teuer von Porsche.

Hier trifft dann alles zusammen... dicke, fette Reifen und Felgen... eine riesen Karosse und natürlich Sicherheitstechnik die man ja heutzutage in fast jedem Auto schon Serienmäßig hat.

 

Jetzt noch einen schweren Dieselmotor (der übrigens schwerer als ein Benzinmotor ist) und wir haben schnell die 2,5 Tonnen erreicht.

Da möchte man natürlich entsprechend eine hohe Motorleistung damit man im Falle des Falles aus noch Reserven hat... zumal ist es sparsame einen größeren Motor mit wenig Gas zu fahren als wenn ich einen schwachen Motor ordentlich Treten muss damit er die Kiste in Fahrt bekommt.

 

Meine persönliche Meinung ist... mit einem Leistungsgewicht von 1PS pro 10KG ist man gut bedient. Bei einem 2,5 Tonnen SUV wären das 250PS.

 

Wie ich auf dieses Leistungsgewicht komme?

Es fing an mit einem Corsa B Sport mit 82PS bei 800KG Fahrzeuggewicht... damit war ich immer sehr gut Unterwegs und konnte problemlos Überholen.

 

Mein derzeitiger Vectra C GTS wiegt ca 1,6 Tonnen mit einem 1.9CDTI mit 150PS Serie und 200PS im Sportmodus.

Mit den 150PS ist man auch hier sehr gut Unterwegs... aber im Sommer bei brütender Hitze und somit warmer Luft mit weniger Sauerstoff und laufender Klima schaltet man schon gerne mal auf die 200PS - vorallem wenn man Überholen möchte.

 

Fazit?

Die Presse/Nachrichten bringen mal wieder nur Schwachsinn - hauptsache das Programm ist gefüllt... dafür zeigt man dann auch gerne mal nur halbe Warheiten.

Das selbe ist auch bei vielen Dokumentationen der Fall die z.T sogar gekauft sind.


30.07.2012 02:09    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: , ,

Welche Erfahrung hast du mit Zweitaktöl im Kraftstoff?

Man liest es immer wieder... Die einen erzählen von ihren Mischverhältnissen und positiven Erfahrungen während die anderen sagen es ist unnötige Geldverschwendung.

 

Ich möchte hier ein wenig auf das Thema Zweitaktöl eingehen und meine Erfahrung dazu zu Wort bringen.

 

Was ist Zweitaktöl?

Zweitaktöl hat wie der Name eigentlich vermuten lässt, die Aufgabe einen Zweitaktmotor zu schmieren.

Dabei ist mir aufgefallen - viele denken das ein Zweitaktmotor wie ein Viertakt-Motor geschmiert wird... daher verstehen viele auch nicht den Sinn warum man Öl in den Kraftstoff mischen sollte.

 

Fakt ist aber, ein Zweitaktmotor wird durch den Kraftstoff welchem das Zweitaktöl zugemischt ist geschmiert... ohne das Öl im Kraftsoff würde der Motor sehr schnell einen Kolbenfresser erleiden.

 

Ein Zweitaktöl unterscheidet sich in seiner Basis nicht von einem Viertakt-Öl.

Je nach Additivierung des Grundöl´s wird daraus ein Zweitakt - oder ein Viertaktöl.

 

Da ein Zweitaktöl nun mit dem Kraftstoff zusammen verbrannt wird, muss es entsprechende Eigenschaften haben.

Es muss z.B möglichst Rückstandsfrei verbrennen damit der Motor nicht unnötig belastet wird.

Das ist bei Zweitaktöl in der Regel gegeben, ein normales Viertaktöl dagegen hat eine ganz andere Additivierung - wenn es verbrennt verbleiben Rückstände und die Verbrennung läuft nicht sauber - es gibt blauen Qualm aus dem Auspuff - bei einem guten Zweitaktöl ist das nicht der Fall - es verbrennt in der Regel "sauber".

 

Warum Zweitaktöl bei einem Viertakt-Motor?

Grundsätzlich sehen die Hersteller der Motoren nicht vor das man bei einem Viertakt-Motor das Zweitaktöl in den Kraftstoff beimischt.

 

Ein logischer Grund das Zweitaktöl dennoch beizumischen?

Den gibt es! - Denn die Kraftstoffqualität wird durch die Zugabe von Biotreibstoffen wie der Staat es vorsieht schlechter.

Im Benzin wird bis zu 10% Bioethanol beigemischt (Super Plus - bis zu 5%). - In den USA gibt es übrigens schon E15.

Beim Diesel wird ca bis zu 7-8% Biodiesel zugesetzt.

Diese Zugaben sollen Umweltentlastend sein - was aber nicht so wirklich der Fall ist... mehr dazu gibt es in diesem Artikel:

http://www.motor-talk.de/.../...sprit-schadet-der-umwelt-t4030585.html

 

Beim Benziner können durch den Ethanolanteil Dichtungen angegriffen werden oder diverse andere Schäden entstehen.

Bei dem Thema kann man sich streiten - der eine sagt der Schaden entstand durch das Ethanol - der andere sagt das Gegenteil.

 

Vorallem Fahrer von Oldtimern machen sich hier große Sorge um die Technik - so ein alter Motor war auch damals nicht wirklich für Ethanol vorgesehen. Die modernen Autos vertragen das in der Regel besser da die Hersteller nun ja Wissen was da für ein Treibstoff in den Motor kommt.

 

Für Fahrer von Dieselmotoren ist die ganze Sache noch kritischer zu sehen.

Bei einem Dieselmotor werden Beispielsweise die Injektoren sowie die Dieselpumpe über den Kraftstoff geschmiert.

2400Bar und mehr kann und muss so eine Common-Rail Dieselpumpe z.B leisten.

Der Pumpe wird also alles abverlangt - ist die Schmierung schlecht geht das sehr stark auf die Lebensdauer, und so eine Pumpe ist alles andere als günstig zu bekommen wenn sie dann defekt ist... bei älteren Fahrzeugen bedeutet das oft einen wirtschaftlichen Totalschaden.

 

Eine Beimischung von Zweitaktöl soll nun die Schmierfähigkeit von unserem Treibstoff verbessern und so für eine längere Lebensdauer des Motors und der Dieselpumpe sorgen.

 

Wann und wieviel?

Am besten füllt man das Zweitaktöl in den Tank bevor man das Auto tankt - so vermischt sich das ganze am besten.

In der Regel haben alle Zweitaktölkanister auch eine ablesbare Scala in ml und einen Art "Rüssel" zum ausziehen - somit kann man das ganze perfekt in den Tankstutzen füllen.

 

Wieviel?

Auch hier teilen sich die Meinugen stark - letztendlich kann man hier auch ein wenig experimentieren... jeder Motor reagiert anders.

Gängig sind Mischverhältnisse von 1:250 - 1:100 wobei letzteres schon das "maximum" darstellen sollte.

 

Ich persönlich gebe 500ml beim Volltanken in den Tank - darauf kommen dann ca 55Liter Diesel (60L-Tank).

Gefahren bin ich damit nun 3000KM - oder anders gesagt... 3 komplette Tanks...

 

Der Motor (ein 1.9CDTI - Z19DTH) lief auch vor der Zugabe einwandfrei... nur im kalten Zustand war er ein klein wenig lauter und "unruhig" - was beim Z19DTH aber eigentlich bekannt ist.

 

Der Stand aktuell: Er ist beim Kaltstart deutlich leiser als vorher - unruhig ist er garnicht mehr.

Am Verbrauch hat sich nichts geändert - an der Leistung ebenfalls nichts... das ist aber auch nicht Sinn der Sache...hier geht es um die Pflege der Fahrzeugkomponenten - nichts anderes.

 

Ruß oder blaue qualm ist auch nicht sichtbar - er läuft wie gewohnt aber etwas ruhiger.

Verwendet habe ich das Zweitaktöl von K-Classic im Kaufland welches 5,99€ gekostet hat [1L]

Macht 0,06€ pro Liter umgerechnet an Mehrkosten - ich werde es erstmal beibehalten da der Wagen damit wirklich ruhiger läuft und ich hoffe das mir der Motor weiterhin treue schwört...

 

Jetzt ist eure Erfahrung gefragt!


26.07.2012 22:14    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (84)

Wie ist eure Erfahrung mit DPD?

Hallo Leute, was ich heute erlebt habe... ich hätte durchdrehen können.

Vieleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrung... ich erzähle mal meine Geschichte.

 

Es fing alles an als ich mir letzte Woche am 17.07.2012 in der Bucht 2 neue Xenon-Brenner bestellt habe da meine aktuellen so langsam doch ins gelbliche gehen... drin waren Osram Xenarc...vermutlich seit der Auslieferung im Dezember 2006.

 

Eigentlich hätte ich die Brenner noch in der letzten Woche erwartet - habe sie immerhin direkt per PayPal bezahlt und der Verkäufer gab an er versendet 1-2 Tage nach Auktion.

 

Es kam aber nichts...

Am Sonntag dachte ich mir dann es müsste dann aber Montag - spätestens Dienstag bei mir sein.

Nachdem Montag auch nichts kam, schrieb ich dem Verkäufer am Dienstag Mittag eine Email...

 

Er teilte mir die Sendungsnummer mit und ich dachte ich seh schlecht:

25.07.2012 - 16:23Uhr - Obertraubling (DEPOT)

Zustellversuch nicht erfolgreich

 

Wie meinen!? Ich war den ganzen Tag Zuhause inkl. der restigen Familie...

Klingel funktioniert auch - konnte DHL doch am selben Tag seine Pakete bei uns abgeben.

 

Also direkt heute morgen um 8 Uhr im Depot in Obertraubling angerufen und gefragt was hier los ist und der Dame am Telefon klar gemacht das ich mir verarscht vorkomme.

 

Die freundliche Dame wiederholte aber nur was sowieso in dieser tollen Sendungsverfolgung stand...

Sie meinte dann sie ruft den Fahrer an und gibt ihm Bescheid das dieses Paket auf jeden Fall ankommt... ich blieb extra Zuhause und wartete...

 

Nachdem gegen 16 Uhr noch nichts da war schaute ich nochmals in die Sendungsverfolgung:

26.07.2012 - 15:33Uhr - Obertraubling (DEPOT)

Zustellversuch nicht erfolgreich

 

In dem momment als ich das las musste ich zuerst kurz lachen... dannach war in Stinksauer und wäre dieser Bote von DPD neben mir gestanden wäre er in ein paar Minuten mit gebrochener Nase im Krankenhaus!

 

Also wieder ein Anruf im Depot in Obertraubling... natürlich Stinksauer...

Und - wie schön... man drückt mich weg! Da wurde ich natürlich noch wütender und dachte mir ich bin im falschen Film... eigentlich sollte man solche Leute ja Anzeigen oder rechtlich das Handwerk legen... wie dreist ist sowas denn?

 

Also mit dem Handy (was dann gleich mal 42Ct pro Minute kostet!) angerufen - oh Wunder... man geht ran!

Ich hab dann versucht sachlich zu bleiben - hab der Dame aber klargemacht das ich Stinksauer bin und eine erklärung will was hier los ist...

Hin und her... "Der Fahrer war aber da - das sehen wir ja am GPS Tracking!! - Schön... umso schlimmer das er da war aber nicht klingelt und mir mein Paket bringt...

 

"Er hat ihnen aber letztes und diesesmal eine Karte hinterlassen."

"Ähm... nein... es wurde weder bei mir, noch bei Nachbarn geklingelt und es ist auch keine einzige Karte hier!"

"Ja hm...."

 

Tolle Antwort... nach langem hin und her bot sie mir dann an das Paket morgen wieder rauszuschicken - zum dritten mal...

Ich lehnte dankend ab und frage nach ob ich es persönlich abholen kann...am besten noch heute.

 

Man stimmte zu - sie wolle das Paket fertig machen ich kann es um 19 Uhr in Obertraubling abholen...

9€ Treibstoffkosten... dafür gäbe es bei DHL wohl Expressversand... und da kommt das Zeug wenigstens an...

 

Inmitten der Geschichte ist mir übrigens eingefallen das genau das damals schonmal passierte als ich ein Paket von DPD erwartet habe.

Damals kam es dann aber nach dem 2. Zustellversuch an - diesmal nicht...warum auch immer.

 

Meine einzige logische Erklärung ist das der Fahrer einfach zu faul war - Feierabend machen wollte und dachte sich:Der wird schon warten können...

 

Über Google hab ich dann herausgefunden das andere Leute ähnliche Erfahrung mit DPD gemacht haben... ich werde bei keinem Händler/Shop mehr kaufen die per DPD versenden.

 

Habt ihr ähnliche Erfahrung?


25.07.2012 02:24    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , , , ,

Jeder kennt es... früher oder später landet einmal was auf dem Sitz und meistens ist es natürlich irgendeine Flüssigkeit die dann unschöne Flecken hinterlässt.

 

Deutlich zu sehen sind die Flecken im vorderen Bereich des Sitzes. Kein Weltuntergang aber ich kann damit nicht Leben.

Bei mir wird die Karre auch beim ersten sichtbaren Staubkorn wieder sauber gemacht - ok ist vieleicht etwas übertrieben.

 

Aber ich bekomme regelmäßig Komplimente das mein Auto doch wie gerade geputzt aussieht. Im Endeffekt bekommt es im Schnitt 1x pro Woche eine Wäsche und Innenreinigung.

Aber genug dazu... es geht ja jetzt um den Sitz!

 

Nachdem ich ein paar Baumärkte und ATU besucht habe ist meine Wahl letztendlich auf den Nigrin Textil Reiniger gefallen mit der Tollen roten Plastikbürste auf dem Kopf. Das ganze hat 7,99€ gekostet und für 6,99€ ist der Reiniger auch ohne den Bürstenkopf zu haben.

 

Die Anwendung ist spielend leicht - laut Gebrauchsanweisung geht man wie folgt vor...

Zuerst schüttelt man die Dose - anschlienßend wird die zu behandelnde Fläche mit dem Mittel eingesprüht.

Nach 30 Sekunden einwirkzeit mit dem Bürstenkopf das Mittel einarbeiten.

Nach ca 1. Stunde trockenzeit Absaugen und das wars dann auch schon.

 

So weit so gut... also habe ich losgelegt und die Sitzfläche komplett eingesprüht um Farbunterschiede bei punktueller Behandlung zu vermeiden.

 

Dabei ist mir aufgefallen das der Schaum nur dann raus will wenn die Dose zumindest Waagerecht über den Sitz gehalten wird oder direkt Kopfüber... hat man sie senkrecht in der Hand kommt nichts raus... fand ich ein wenig störend.

 

Dazu hat das Zeug sehr penetrant in der Nase gebissen... ich hab dann beim Sprühen ordentlich Abstand genommen...

 

Nach den 30 Sekunden "Einwirkzeit" ist der Schaum dann auch größtenteils verschwunden - die Bürste macht jetzt eigentlich keinen Sinn mehr - ausser man hat großen, klebenden, eingetrockneten Schmutz auf der Sitzfläche...den würde ich aber eher vorher Entfernen.

 

Nachdem soweit alles geschehen war bin ich nochmal mit einem Mikrofastertuch drüber und dann hieß es warten bis es trocken ist...

 

In der Zeit habe ich die Lederflächen mit den Sonax-Lederpflegetüchtern behandelt - Bilder hierzu folgen noch.

 

Der Schaum vom Textilreiniger der teilweise natürlich auch auf die Lederwangen kam hat übrigens keine Auswirkungen gezeigt auf das Leder.

 

 

 

 

 

 

Das Ergebniss nach der Trockenzeit und Absaugen kann sich sehen lassen - die Flecken sind weg und der Sitz riecht wieder richtig angenehm aber nur sehr dezent.

Beim Einsteigen ins Auto hat man sogar einen leichten "Neuwagen-Duft" im Auto.

 

Aus meiner Sicht eine Kaufempfehlung - aber auf die Bürste kann man verzichten...


10.07.2012 20:41    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: , , , , ,

Habt ihr auch Rost an der besagten Stelle am/im Radlauf?

Autos rosten...

 

...das steht eigentlich ausser Frage - früher oder später erwischt es jedes Auto und irgendwo fängt die braune Pest an zu blühen.

Kein Wunder - ein Auto muss ja auch viel mitmachen... Steinschläge, Schmutz, Säuren, Teer, Feuchtigkeit, Hitze, eisige Temperaturen...

 

Entwas genervt war ich aber schon als ich vor kurzem an meinem Vectra C Baujahr 12/2006 den ersten Rost gefunden habe... ich habe den Wagen vor kurzem von oben bis unten mich Lackreiniger behandelt, ein paar Kratzer auspoliert und anschließend mit Wachs konserviert... und dabei so ziemlich jede Ecke des Autos gesehen und bei der gelegenheit nach Rost ausschau gehalten.

 

Dabei viel mir eine Rostblase an der Innenseite der Kante am Radlauf auf... war aber halb verdeckt durch die Rashausverkleidung... dahinter kam etwas unschönes zum Vorschein... Rost... auch auf der innenliegenden Kante zu spüren...

 

Also mal die Verkleidung etwas rausgehebelt und genauer angesehen...

 

Wie man sieht ist hier deutlich Rost der sich zu schaffen macht, etwa 10cm überhalb war nochmals eine ähnliche Stelle.

 

Wie das Zustande kommt?

Ich erkläre es mir so - die Plastikverkleidung vom Radhaus scheuert während der Fahr an dem Lack... so kann irgendwann das Wasser ans Blach was sich zwischen Plastik und Blech ja wunderbar hällt und so blüht es irgendwann... die Verzinkung, Lackierung und Grundierung hat hier wohl nicht geholfen...

 

Also.. Nasschleifpapiert...Fertan... Opel Starsilber Metallic - Lackstift und los gehts...

 

Beim abschleiffen wurde mir schnell klar - der Rost ist sogar UNTER der Grundierung! Wurde erst sichtbar als ich am Schleifen war... dabei ist mir dann auch aufgefallen das die Innenseite sich auch recht pickelig anfühlt...da bin ich aber diesesmal nicht richtig hingekommen.

 

Nachdem ich aussen dann endlich blankes Blech und keine Rostpickel mehr hatte hab ich erstmal Fertan aufgetragen und 48Stunden einwirken lassen.

Das Zeug sieht übrigens aus wie Balsamico-Essig und riecht lustigerweise auch fast genauso... es wird wenige Minuten nach dem Auftragen trocken und haftet dann gut am Blech und kann Arbeiten...

 

Nach 2 Tagen dann das ganze Abwaschen... dann hab ich Zinkspray angewendet und anschließend den Lackstift... nachdem alles trocken war nachpoliert da vom Schleifen auf ein paar Stellen angeschliffen wurden die Ok waren...war nach dem Polieren auch wieder Tip-Top...anschließend mit Wachs versiegelt und dannach noch WD40 in das Radhaus... denne rst jetzt hab ich gesehen das auch da der Rost schon anfängt zu Nagen...

 

Auf der anderen Seite hatte ich Sicherheitshalber auch mal nachgesehen - nicht ganz so schlimm aber man merkt auch hier tut sich langsam was... das Radhaus hinter der Verkleidung sah noch etwas schlimmer aus... da war der untere Bereich schon braun teilweise...

 

Im Klartext heisst das für mich... demnächst beide Reifen ab... Wagen aufbocken und dann nochmals die Innenkante Abschleifen und das Radhaus bearbeiten... ich weis zwar nicht ob ich den Wagen noch so lange Fahre das sich das im Endeffekt lohnt für mich... aber für mein Gewissen und für den eventuellen Käufer nach mir schadet es nicht.

 

Wäre ja auch Schade bei einem Wagen mit der Ausstattung wenn man ihn einfach verrosten lässt...

 

Jetzt sind unter anderem noch die Vectra und Signum Fahrer hier gefragt....schaut doch bei euch auch mal nach!

Habt ihr auch schon Rost an der besagten Stelle? Wie sieht es bei euch im Radhaus hinter der Verkleidung aus?


05.07.2012 22:52    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: , ,

Alles begann...

...an einem Donnerstag - der 15.03 diesen Jahres. Meinen Vectra hatte ich eine Woche vor diesen Datum gekauft, bis dorthin sollte er Aufbereitet, neuen TÜV, Wünschkennzeichen und eine Inspektion haben. Hörte sich alles gut an und ich freute mich da der Wagen einfach der Wahnsinn war/ist.

 

Es gibts nichts was er nicht hätte... so ziemlich alles Extras die es gab hat dieser Vectra C 1.9CDTI GTS drin.

Die Vorfreunde war groß...

 

 

Ich hatte mit Opel bisher immer gute Erfahrung gemacht - Angefangen mit einem Opel Corsa B, ein weiterer Corsa B, ein Astra F, ein Opel Omega B und nun...der Vectra...der sollte meine Meinung zu Opel aber ändern...

 

Der "Spaß" begann bei Abholung am 15.3... versprochen wurde wie oben erwähnt... Fahrzeug wird aufbereitet, Inspektion, TÜV, Wünschkennzeichen und 2 neue Reifen sollten hinten aufgezogen werden die im Kofferraum lagen.

 

Pustekuchen! Das Fahrzeug war nicht wie versprochen "aufbereitet"... die Griffmulden waren noch immer so zerkratzt wie bei der Probefahrt... aussen wurde vermutlich nichts gemacht ausser vieleicht eine Wäsche... innen wurde garnichts gemacht... zum Glück war er von Haus aus nicht wirklich schmutzig.

 

Wunschkennzeichen wurde auf vergessen...

 

Und... oh Wunder...die Reifen waren nicht aufgezogen... was eine Fahrt erstmal verhinderte denn die hinteren Reifen waren bei 1,6mm... ich riskiere da keine Punkte.

 

Zuerst wollte mich mein FOH auf morgen verströsten... nach hin und her hat es dann 30 Minuten gedauert und die Reifen waren aufgezogen.

 

 

Auf zur ersten Fahrt!

Endlich konnte ich meinen Vectra nun richtig fahren, ist eben doch etwas anderes wie eine Probefahrt.

Der Vectra ist mein erster Diesel in meinem Besitz - mir war aber bekannt wie man einen Diesel ordentlich fährt.

 

Also erstmal schön langsam warm gefahren... ca 30km auf der Landstraße und dabei bewundert wie sparsam er doch sein kann.

Der Wagen wurde übrigens vor übergabe Voll-getankt. Wenigstens das wurde nicht vergessen...

 

Nachdem der Wagen dann ordentlich warm gefahren war, hab ich ihn erstmal auf der Autobahn ausgefahren - die Neugierde wie schnell er ist war zu groß... der Vorbesitzer - welcher der Erstbesitzer ist und im besagten Opel-Haus arbeitet - hat den Wagen nur auf Langstrecken bewegt... das bestätigen 134000km auf der Uhr und ein Alter von 5Jahren. Natürlich lückenlos mit Serviceheft gepflegt...

 

Er rennt wie der Wind... ich war erstaunt wie Kraftvoll der Motor ist und wie sportlich der Vectra doch ist. Den stärksten Motor den ich persönlich besessen habe war der 2.2 Benziner mit 144PS im Omega B... der 1.9CDTI leistet 150PS 320NM und seit kurzem durch eine Steuergerätanpassung nun 200PS und 400NM im Sportmodus.

 

Bis ca 220 zieht er noch gut durch - ab dann wird es zäh... mit viel Anlauf sind aber sogar 250km/h lt. Tacho drin. Mehr als genug für mich - zumal in ihn meist nur mit 120-160 Tempomat fahre da ich auch fast nur Langstrecke fahre.

 

Die Bremsen durften gleich mal getestet werden - ein LKW zog raus als ich mit über 240 Sachen ankam... Bremsen sind gut...

Als die Bahn dann wieder frei war... und ich in den 5. zurückschaltete und Gas geben wollte passierte.... NICHTS!

 

Gaaanz langsam kletterte er noch ein paar km/h nach oben... aber ich merkte schon - der Turbo machte hier keinen Druck mehr... runter von der Autobahn zum nächsten Parkplatz.... Motor noch etwas laufen gelassen da er ja gerade ordentlich getreten wurde... Motor aus.... warten... in der Zeit habe ich mich im Motorraum umgesehen.... nichts zu sehen... kein Merkwürdiger Geruch, Ölstand ist perfekt... woran liegt?

 

Neustart des Motors - MKL ist immernoch an... also zurück zum FOH...der hat noch eine Stunde offen...aber... 30KM Landstraße ohne Turbo zurücklegen...

 

Dort angekommen schaute sich der Werkstattmeister alles an... genau jetzt ging der Turbo plötzlich wieder...alles lief einwandfrei.

Also wurde der Fehlercode ausgelesen -> Drallklappen!

 

War mir bekannt... und eigentlich ganz Recht - denn in den ersten 6 Monaten geht ja alles auf die Gewährleistung.

3 Stunden nach der Abholung also der erste Defekt... als Leihwagen gab es einen Astra Sports Tourer Turbo... gedauert hat die Reperatur ganze 2 Tage... es wurden die neuen - verbesserten - Drallklappen eingebaut.

 

Es ist noch nicht vorbei, nach Drallklappen folgt das Flexrohr!

Die Wochen darauf viel mir immer wieder ein penetranter Dieselgeruch im Auto auf...trotz geschlossener Fenster...

Nachdem der FOH mein Wagen startete war er selbst erstaunt wie sehr er "riecht" und fuhr direkt auf die Bühne damit.

 

Man konnte direkt sehen - das Flexrohr war undicht... ebenfalls wie die Drallklappen ein typisches Problem.

Es wurde komplett inkl. Hosenrohr ausgewechselt. Dauert: ca 3 Stunden + 1 Woche für das bestellen des Teils.

 

 

Es scharrt...

Warum soll der Karren auch mal rund laufen? Langsam dachte ich mir echt ich hab ein Montagsauto erwischt... es scharrte während der Fahrt und zum Teil beim bremsen sehr merkwürdig... was ich zuerst als Defekt vermutete waren dann aber nur die Bremsbeläge hinten welche auf der Innenseite fast blank waren.

 

Die Beläge vorne waren noch gut, dennoch habe ich gleich alle Beläge vorne wie hinten und die Bremsscheiben vorne gewechselt welche doch schon ziemliche Riefen hatten. Und da ja alles runter musste hab ich bei der gelegenheit direkt noch die Bremssättel lackiert.

 

Mittlerweile waren für vorne auch neue Reifen fällig - da merkte ich dann direkt mal das die Reifen für meinen Corsa von Semperit damals mit 50€ pro Stück doch sehr günstig waren... hier ging es mit ca 120€ los bei Markenreifen und reichte bis weit über 200€.

 

Und da der Zahnriemen eh bald fällig war (Km Stand war bei 138000) habe ich den gleich frühzeitig wechseln lassen um kein Risiko einzugehen.

Natürlich mit Wasserpumpe und bei der Gelegenheit gleich noch die beiden neuen Reifen aufziehen lassen - allerdings nicht bei "meinem" FOH sondern 20km Entfernt... der hatte mir einen guten Preis gemacht von 425€ für den Zahnriemenwechsel + 25€für den Reifenwechsel. Machte einen sehr netten und kompetenten Eindruck... wenn wieder Opel - dann bei ihm!

 

Rost!

Ja, kaum zu glauben... aber ich habe Rost gefunden bei einem Fahrzeug mit Baujahr 12/2006... und zwar an der Dachkante zur Frontscheibe hin.

Der FOH sah es sich an... die Scheibe war NICHT mehr Original... also wurde beim Scheibentausch der Lack an der Stelle abgeschlagen und nun blühte es... mein FOH machte Fotos und stellte einen Kulanzantrag... ich wunderte mich... ist es doch klar Eigenverschulden.

 

Trozdem, Opel stimmte zu und ich bekam eine neue Solar Reflect Windschutzscheibe und das Dach komplett neu lackiert.

Mit dazu wurde die 3. Bremsleuchte gewechselt welche ein defektes LED hatte und eine neue Dachantenne da die alte gebrochen war.

 

Endlich Ruhe?

Nachdem in Zwischenzeitlich auch mit mühevoller Handarbeit das Heck gecleant habe, den Wagen gereinigt, poliert und gewachst habe... merkte ich das etwas nicht stimmt. Das Zweimassenschwungrad war mir bekannt als übliches Problem... und ich hatte ein merkwürdiges klappert im Leerlauf wenn ich einkuppelte... und wenn ich dann noch Gas gegeben hab hat es beim abtouren noch deutlich geklappert.

 

Zuerst hatte ich meine Zweifel ob der FOH das als Defekt anerkennt... es gab noch kein Schlagen und auch sonst keine ungewöhnlichkeiten... nur das Geräusch... mir war aber klar das sich das ZMS auf kurz oder lang aber aufgeben wird.

Also einfach mal auf gut Glück versucht mit dem Hinweis das ich glaube es ist das ZMS...

 

Zuerst wurde mir gesagt das man schlecht das ZMS auf "Verdacht" tauschen kann... einen Tag später bekam ich dann aber einen Anruf das ein neues ZMS auf Garantie bestellt ist und in einer Woche wird es getauscht...den Termin dazu hatte ich heute!

 

Heute morgen um 8 Uhr abgegeben - als Leihwagen diesmal einen anderen Astra Sports Tourer Turbo - nagelneu... gute Ausstattung.

Mittag um 3 dann ein Anruf...der Wagen wird heute leider nicht fertig... beim Wechsel wurde entdeckt das der Simmerring am Getriebe minimal undicht ist - er ist bestellt, kommt morgen und wird direkt mitgewechselt.

 

Letzendlich weis ich nun nicht so Recht was ich denken soll... einerseits bin ich froh das die ganzen defekte in der Garantiezeit auftreten und ich keinen Cent bezahle... andererseits steht der Wagen bis jetzt im Schnitt alle 4 Wochen wieder in der Werkstatt. Ich habe seit dem Kauf gerade mal 12000km zurückgelegt....

 

Ich denke auch das jetzt bis auf die Lichtmaschine eigentlich alle "Schwachstellen" beseitigt sind... der Turbo könnte eventuell noch den Geist aufgeben...was dann aber eher Verschleiss ist...der macht aber bisher noch keine besorgnisseregende Geräusche.

 

Ich bin mal gespannt wie es weitergeht...


22.06.2012 12:29    |    Chris492 Chris492    |    Kommentare (10)

Hallo liebe Leser,

da mein Fahrzeug - ein Vectra C GTS 1.9CDTI - leider ein undichtes Flexrohr hat und merkwürdiges klappern bei der Kupplung ist er heute bei meinem Händler und wird auf Garantie repariert.

 

Als Leihwagen gab es diesmal einen Opel Meriva der neusten Generation... eine Fahrzeugart/klasse die ich bisher noch nicht gefahren bin.

 

Der erste Eindruck als ich ihn auf dem Parkplatz bewundern durfte war... klein... kleiner als der Meriva A... aber das täuscht... in wirklichkeit ist er länger, und auch breiter als der Meriva A.

 

Die Optik ist wie immer - Geschmacksache!

Rein optisch gefiel mir der Meriva A besser - vorallem das Heck. Die Front sieht aber deutlich moderner aus als beim Vorgänger.

 

Der Meriva ist ein Kompaktvan...er bietet relativ viel Platz für Gepäck und die Passagiere sitzen vorne wie hinten sehr angenehm. Fast wie auf dem Sofa Zuhause!

 

Das einsteigen war direkt der erste positive Eindruck... perfekte Höhe zum ein und Aussteigen... dazu noch eine tolle Rundumsicht...

Was für junge Leute angenehm ist - ist für ältere oder körperlich behinderte Autofahrer eine große Hilfe!

 

 

 

 

Das Cockpit wirkt im ersten momment etwas überladen und kompliziert... man findet sich aber nach wenigen Minuten gut zurecht.

Die Verarbeitung ist gut - hier wurden gute Materialien verwendet.

 

 

 

 

Wer suchet der findet! Denn der AUX-Eingang und der Zigarettenanzünder verstecken sich gaaaanz unten - unter der Mittelarmlehne.

Auch ein Getränkehalter ist dort zu finden der allerdings recht klein wirkt... passt wohl nur für schlanke Red-Bull Dosen.

 

 

 

 

Der Tacho ist übersichtlich - und hat etwas das anderen Modellen in der heutigen Zeit fehlt... die Anzeige der Kühlwassertemperatur... finde ich sehr wichtig um ungefähr zu Wissen wann der Motor Betriebstemperatur hat.

Es dauert aber immer etwas bis das der Fall ist - das Kühlwasser ist schneller warm als der Motor und das Öl.

 

Wie man an dem Drehzahlmesser sehen kann, handelt es sich um einen Diesel... der 1.7CDTI arbeitet hier und leistet 101PS.

Ausreichend - für Überholvorgänge aber etwas knapp! Wenn dann noch die Klima-Anlage angeschalten ist dann wird er recht träge und braucht deutlich länger.

 

Auch ist mir aufgefallen das der Diesel recht laut ist... das typische Diesel-Nageln ist auch bei warmen Motor teilweise sehr sehr laut... finde ich sehr ungewöhnlich... mein 1.9CDTI im Vectra nagelt schlimmstenfalls bei Kaltstart wenn es Kalt ist 30-60 Sekunden... der Meriva macht dies dauernd... vorallem bei Last - wenn man also fährt.

 

Sparsam ist er aber... reiner Stadtverkehr schlägt mit 7,1 Liter zubuche... das kann sich sehen lassen wenn man bedenkt das es Stop&Go Verkehr war.

 

 

 

 

 

Das Panorama-Dach ist mir erst später aufgefallen als ich mich fragte,

wofür wohl dieser Knopf da oben ist...

 

Also einfach mal gedrückt und schon ist die Stoffverkleidung nach hinten gefahren...

Hat eine tolle Wirkung so ein Dach, vorallem bei schönem Wetter...

 

Das Panorama-Dach zieht sich übrigens komplett von vorne bis nach hinten zum Kofferraum durch - logisch sonst wäre es kein Panorama-Dach... so haben auch die Beifahrer hinten etwas Ausblick.

 

Auch die Sprachsteuerung für das Mobiltelefon funktioniert einwandfrei - versteht meine Befehle und setzt diese um. Tolles System!

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Ein gelungener Minivan mit gewissen Vorzügen - für den lauten Diesel gibt es leider Punktabzug... dafür ist er aber sparsam und der Meriva hat einige nette Kleinigkeiten zu bieten - die Kosten aber natürlich bei Bestellung aufpreis!


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