24.09.2009 14:09
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der-Chaker
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Daewoo,
GM,
Kopie
Am Montag (21. September 2009) bereits hatte sich ein Daewoo Manager in seinem Büro das Leben genommen.
Wieso?
Nun, die ganze Geschichte betrifft die Entwicklung des Daewoo Lacetti-II, also des Chevrolet Cruze: Zwei ehemalige Daewoo Ingenieure, jetzt beim Russischen Autoimporteur und neuerdings Autobauer TagAZ tätig, sollen laut diesem Manager, 6000 Dokumente und Computer-Dateien über die Entwicklung dieses Fahrzeuges gestohlen haben.
Mit dem Zweck, so Daewoo, das man eben den Lacetti-II/Cruze in Russland kopiert. Dieser ehemalige Manager hat noch vor seinem Suizid in einem Schreiben angebliche Beweise abgeliefert, warum er unschuldig sein soll. (Wieso er sich aber denoch umbrachte ist noch unklar)
Nichtsdestotrotz wurden diese zwei ehemaligen Daewoo Ingenieure in Russland festgenommen, Ermittlungen in Russland und Süd-Korea sind gestartet worden und wie es aussieht, wird GM-Daewoo TagAZ demnächst vor Gericht ziehen.
Es wird jetzt schon davon gesprochen, das ein Erfolgreicher Prozess gegen TagAZ als Warnung gelten soll, wenn ein Russe mal auf die Idee kommen sollte demnächst von Opel (Geistiges)Eigentum zu entwenden.
Wenn genauere Hintergrund-Details auftauchen werde ich auch darüber hier ergänzend berichten. |


Kommentare: 2
24.09.2009 18:48 |
Nanoteilchen
Hallo. Nach Frankreich, USA und vorallem Japan jetzt auch Südkorea. Ich frage mich schon, wann es die ersten Selbstmordfälle bei den deutschen Fahrzeugherstellern auftauchen. Willkommen in der heutigen Leistungsgesellschaft.
Traurig sowas.
Elias
28.09.2009 00:50 |
checkyChan
In asiatischen Ländern ist eher die Ehre ein Motiv als der Erfolgsdruck. Man ist lieber tot als entehrt. Warum die Gesellschaft - kann man so etwas anfassen? - für Einzelschicksale, aus unterschiedlichen Motiven heraus, verantwortlich machen?
Mit der Verantwortung steigt natürlich auch der Druck. 