Ein kleiner News Artikel rund um Geelys neue Premiummarke Emgrand, genauer um den EC7, den neuesten Technischen Entwicklungen im Geely-Konzern, das Thema Volvo Übernahme und weiteres. weiterlesen
In Süd-Korea nun seit fast 2 Monaten erhältlich, startet auch in Europa der erste Flottenversuch des Kia Forte LPI Hybrid.
36 Fahrzeuge werden vorläufig eingesetzt, um eine Markttauglichkeit des Forte zu überprüfen. Laut Kia sollen diese 36 Fahrzeuge erstmal nur in Deutschland, Holland und Italien eingesetzt werden, da es in diesen Ländern die größte Verbreitung von LPG Tankstellen gibt.
Allerdings kann man eigentlich davon ausgehen, das der Forte Hybrid es wahrscheinlich nicht nach Europa schaffen wird, stattdessen wird sich die Technik in einer Form ohne den Autogas-Antrieb im Kia Cee'd wiederfinden, der als Serienreife Studie bereits auf der IAA 2009 zu sehen war.
Eckdaten des Cee'd Hybrid:
1.6l Benzinmotor (Hyundai Gamma, Atkinson-Zyklus) mit 114PS und ein 20PS Elektromotor. Gesamtsystemleistung rund 130PS (Mildhybrid bzw. Parallelhybrid, kann nicht rein elektrisch losfahren aber im Schubbetrieb oder bei konstanter Reisegeschwindigkeit schon). Kraftübertragung per CVT Getriebe mit Nasskupplungen. Lithium-Ionen Akkus mit 180V und 5,3Ah.
Höchstgeschwindigkeit: 185km/h, 0-100km/h in 11,8s, CO² Ausstoß bei 96g/100km. Genaue Verbrauchsangaben gibt es noch nicht aber sie sollen im Vergleich zu einem normalen Ceed zu rund 25% niedriger ausfallen.
Serienstart in Deutschland wahrscheinlich gegen Mitte 2010 und wie man sieht, technisch keine nennenswerte Unterschiede zum Forte LPI Hybrid, bis auf die besagte Autogas Optimierung, die entfällt.
Die Volksrepublik China wird am heutigen 1. Oktober 60 Jahre alt. Davon kann man halten was man will, für mich als Freund/Kenner/Fan der Chinesischen Kultur (nicht des Regimes!) ein ''interessanter Tag'', wenn ich das mal so sagen darf.
Wichtiger finde ich, das der neue HongQi HQE nun endlich als finale Kleinserienversion der breiten Masse vorgestellt wurde. Als Truppeninspektionsfahrzeug für den Vorsitzenden Hu Jintao sozusagen bei der Militärparade in der Verbotenen Stadt. weiterlesen
Hyundais Fortschritte und Entwicklungen der letzten Monate und Jahre sind schon enorm. Da wären der unzählige Male ausgezeichnete Hyundai Genesis und das Genesis Coupe auf einer neuen Heckantriebsplattform, die neuen Tau V8 Benzinmotoren, das erste Hybridfahrzeug, Made in South-Korea (Elantra LPI Hybrid), der neue i40 und ix35 z.B. stehen in den Startlöchern und jetzt kommen weitere Highlights bei der Equus Langversion im Januar 2010 in die Serienproduktion. weiterlesen
Am Montag (21. September 2009) bereits hatte sich ein Daewoo Manager in seinem Büro das Leben genommen.
Wieso?
Nun, die ganze Geschichte betrifft die Entwicklung des Daewoo Lacetti-II, also des Chevrolet Cruze: Zwei ehemalige Daewoo Ingenieure, jetzt beim Russischen Autoimporteur und neuerdings Autobauer TagAZ tätig, sollen laut diesem Manager, 6000 Dokumente und Computer-Dateien über die Entwicklung dieses Fahrzeuges gestohlen haben.
Mit dem Zweck, so Daewoo, das man eben den Lacetti-II/Cruze in Russland kopiert. Dieser ehemalige Manager hat noch vor seinem Suizid in einem Schreiben angebliche Beweise abgeliefert, warum er unschuldig sein soll. (Wieso er sich aber denoch umbrachte ist noch unklar)
Nichtsdestotrotz wurden diese zwei ehemaligen Daewoo Ingenieure in Russland festgenommen, Ermittlungen in Russland und Süd-Korea sind gestartet worden und wie es aussieht, wird GM-Daewoo TagAZ demnächst vor Gericht ziehen.
Es wird jetzt schon davon gesprochen, das ein Erfolgreicher Prozess gegen TagAZ als Warnung gelten soll, wenn ein Russe mal auf die Idee kommen sollte demnächst von Opel (Geistiges)Eigentum zu entwenden.
Wenn genauere Hintergrund-Details auftauchen werde ich auch darüber hier ergänzend berichten.
Der bereits als Fiat Panda Kopie verschriene Great Wall Peri bekommt nun endlich sein lang angekündigtes Schwestermodell, den Hover M1 zur Seite gestellt, der nicht nur in seiner Off-Road Optik erneut an einen Fiat Panda (Cross) erinnert, sondern mit seinem optionalen Allradantrieb auch tatsächlich ins Gelände kann.
Der Hover M1 rundet die vorläufig aus dem Hover H3 bestehende Serie von Geländefahrzeugen nach unten ab. Als Hover wurde bis vor kurzem der Hover H3 bezeichnet, jetzt dient sie bei Great Wall eben als eine Bezeichnung der Geländemodelle.
Bis auf eine Karosserie im Offroad-Look (inkl. Fahrwerkshöherlegung), eine abgeänderte Mittelkonsole und dem besagten Allradantrieb (der mithilfe von Magna entwickelt wurde) ist der Hover M1 beinahe identisch mit dem Peri. Was auch auf den von Toyota abgeschauten Motor zutrifft, der dennoch nicht 1:1 identisch mit dem Original sein soll.
Uruguay und Venezuala benutzen bereits seit über einem Jahr den Peri als Polizeifahrzeug. Beide Länder haben jetzt zusätzlich Bestellungen abgegeben, die den Hover M1 in beiden Ländern für den Einsatz in den jeweiligen Streitkräften vorsieht. 120 Fahrzeuge soll Uruguay bestellt haben, Venezuela dagegen nur 75. Mit Great Wall Fahrzeugen seien beide Länder bis jetzt sehr zufrieden.
Bereits über ein Jahr ist es her, das ich zuletzt im Brilliance Werk in Shenyang war und dort die Produktionsstätte der Brilliance und BMW Modelle besichtigen konnte.
Zusätzlich zu den 3 Produktionsstraßen die damals schon fleißig produzierten (1. Brilliance BS4 und BS6, 2. Busse und Nutzfahrzeuge von Jinbei und 3. BMW 3er und 5er, demnächst der BMW X1) und seit 2000 in Betrieb sind, ist seit rund einem 3/4 Jahr auch die Produktion des BS2, BS2 und BS2 Cross im 4. Abschnitt angelaufen.
Dazu einige Impressionen aus der autohome von der Produktion des BS2 und seinen Derivaten sowie der Fertigung des 1.8T Benzinmotors, der Gemeinschaftlich von Brilliance und der Aaachener Motorentwicklungsfirma FEV entwickelt wurde. Zu diesem werden sich demnächst noch kleinere Turbo-Benzinaggregate mit 1.2 und 1.5 Liter Hubraum gesellen.
Für die Produktion der neuen Dieselmotoren und der Doppelkupplungsgetriebe wird gerade ein weiterer Abschnitt der Fertigugnshallen dazugebaut.
Falls noch weitere Fragen da sein sollten, nur her damit. Dank meinem Freund der bei Brilliance in China tätig ist, habe ich einen größeren Einblick in die Produktion und Entwicklung. Ich hoffe das ich mit dem Background noch einiges an Fragen beantworten kann. Viel Spass aber schonmal mit dem Bildmaterial.
Und ganz obligatorisch noch der Hinweis zu den jeweiligen Artkeln zum BS2 sowie zum BS2 Cross und BS2 Sedan.
Seit Anfang September ist der neue 7 sitzige Kompaktvan von JAC, der in China auf den Namen Herui hört aber für die Exportmärkte schlicht MPV genannt wird, auf dem Markt.
Gestaltet wurde der MPV wie auch der kleinere A-Class oder der Plattform Bruder B-Class von Pininfarina und trägt somit ebenfalls das neue Markengesicht.
Bis zum Eintreffen der von JAC selbst entwickelten 1.6l und 2.0l Common-Rail Diesel im ersten Quartal 2010 werden zwei Direkteinspritzende Benzinmotoren in Mitsubishi Lizenz die einzigen Motorisierungen sein.
Zur Serienausstattung gehören ab der Basis 6 Airbags, ESP, BAS und TRC. Optional sind z.B. eine Klimaautomatik, ein Festplatten Navigationssystem, Ledersitze und auch Xenonlicht erhältlich.
Weitere Technische Daten, Infos und eine Verlinkung zur Homepage folgen noch.
Ob der Firmenname und das Logo nur rein Zufällig an die Malaiische Marke Proton erinneren, sei mal dahingestellt.
Proto Motors, 1994 von zwei ehemaligen SsangYong Mitarbeitern ins Leben gerufen und inzwischen im Besitz des Koreanischen Jaebol ''Oullim'' befindend, behauptet jedoch, das der mit dem Hyundai V6 der Delta Serie in diversen Leistungsstufen angebotene Mittelmotor-/Heckantriebssportwagen mit den ganz großen seiner Zunft, wie z.B. einem Lamborghini Gallardo, Ferrari F430 usw. mitspielen kann.
Der Spirra der ersten Generation hatte zwar einen größeren V8 Motor von Ford unter der Haube, optisch war er aber kein großer Wurf und erlangte keine besondere Popularität. Was evtl. auch an der Jahrelangen Verzögerung der Kleinserie wegen Geldmangel in Verbindung liegen kann.
Wirkliche bekanntheit erlangte Proto in diversen Rennserien, wo verschiedene Rennversionen vom ersten Spirra angeboten wurden und in Zukunft auch mit dem neuen Spirra fortgeführt wird. Sogar eine eigene Rennserie mit dem Titel ''Super 6000'' wird vorbereitet. Weiterhin werden bei Proto Langversionen diverser Koreanischer Fahrzeuge gefertigt, so wie z.B. vom Kia Carnival oder vom bisherigen Hyundai Equus.
Der neue Spirra soll es aber richten und wird erstmals auch Außerhalb Süd-Koreas angeboten, mit einer radikal neu gestalteten Carbon Karosserie, ohne aber radikal auszusehen. Das Aluminium Spaceframe und der Alu Subrahmen des Spirra, das komplett von Proto Motors selbsständig entwickelt wurde, wurde nur behutsam weiterentwickelt.
Brembo Bremsanlagen oder Fahrwerkskomponenten von Bilstein in unterschiedlichen Konfigurationen sind bei jeder Version dabei. Das Auto lässt sich zudem in jeder erdenklichen Farbe lackieren und mit jeder erdenklichen Lederfarbe bzw. Sorte im Innenraum beziehen. Auch die Leichtmetallfelgen können in unterschiedlichen Designs von Proto selbst gefertigt werden, ganz nach Kundenwunsch.
Der Spirra hat zusätzlich ein eigenes Computer-Interface auf Windows-Vista Basis, das sämtliche Funktionen wie die Klimatisierung, Radio, Navigation etc. übernimmt und auch als Schnittstelle für Abstimmung der Feder-Dämpfer Charakteristik, des Motors etc. übernimmt. (Hier kann man die Funktion animiert ansehen: Klick)
Vom Spirra, der pro Jahr nur ca. 100mal gebaut werden soll, werden vorerst nur drei Versionen angeboten. Der Produktionsstart der Handgefertigten Kleinserie war zwar bereits im Oktober 2008, die ersten Fahrzeuge wurden jedoch erst ab Mai ausgeliefert. Bislang sind es 88 Exemplare.
Der Spirra-S hat einen Roots Kompressor und leistet 406PS. 0-100km/h sollen in 4,8s absolviert sein und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305km/h. Gewicht: 1030kg. Preis: rund 100.000$
Der Spira Turbo hat wie der Name schon sagt einen Turbolader, leistet 507PS, beschleunigt auf 100km/h in 3.8s und erreicht 332km/h. Gewicht: 1050kg. Preis: 126.000$. Desweiteren soll der Motor eine Schmiedekurbelwelle, schärfere Nockenwellen sowie Beschichtete Kolben erhalten.
Neu ist die Version Spirra GT270, der in ähnlicher Form auch an Rennställe verkauft wird, der als Twin-Turbo ausgelegt ist, 600PS erreicht, nur 3.5s auf 100km/h braucht und ca. 340km/h erreichen soll. Mit fast genau einer Tonne Gewicht ist er zudem auch leichter als die ''Normalen Spirra''
In Planung ist das Spitzenmodell Spirra GT 460, der mit einem Roots Kompressor und Turbolader 700PS auf die Kurbelwelle bringen soll, in ca. 3s auf 100km/h beschleunigen und über 350km/h erreichen soll. Zudem soll er sogar weniger als eine Tonne wiegen und auch eine Keramik-Bremsanlage beherbergen.
Laut Proto Motors soll der Spirra auch bald seinen Weg nach Deutschland bzw. Europa finden. Wie und Wann (vorallem durch wen) ist jedoch noch unklar.
Hier geht es noch zur Webseite des Spirra für weitere Technische Details, Infos, Bilder etc. und zum Schluss noch zwei Videos zum Spira:
Für mich war es nun heute morgen wieder soweit, der neue wollte abgeholt werden. Zum Glück gab es morgentlich noch etwas Sonne und eine Pause für den Regen, also auch gleich ein paar Fotos geknipst.
Meinen Dicken habe ich ja schon mal vorgestellt:
Rexton-II 2.7l XVT in Space-Black metallic, mit beiger Lederausstattung, Anthrazit farbenem Interieur und zur Überraschung keine Carbonleisten wie angegeben, sondern schwarzes Ebenholz. Kann ich mit leben. Carbon sähe sowieso unpassend aus in der Farbkombi. Es ist ein Italienisches Modell, das auch TFL, CD-MP3 Radio etc. schon hat. Also eigentlich absolute Vollausstattung, vom Navi abgesehen, das ich nicht haben wollte.
Produktionsdatum im Januar 2009, mit 12km zu Beginn aber natürlich ohne EZ. Nach einer ausgiebigen Spritztour schrägstrich Heimreise sind es nunmehr 131km.
Der 5-Zylinder hat ordentlichen Druck und einen tollen Sound, die Mercedes Automatik schaltet butterweich, wie sie es sollte. Im Gegensatz zum Actyon fährt der Rexton sehr viel knackiger, obwohl beide einen Leiterrahmen haben. Doppelquerlenker vorne und Multilink hinten sei dank. Sitze sind Top und das Auto ist wunderbar leise. Ein echter Cruiser. Die Optik ist ja dank Italdesign auch massentauglicher als die anderen SsangYong, muss ich auch zugeben. Wie so oft eigentlich das am meisten unterschätzte Modell von SsangYong, wie ich finde. Wohl auch das Geheimnis der Beliebtheit in der EU, gerade in Italien mit dem neuen Kyron zusammen.
Wie der Actyon ist der Rexton ein Softlack-Bomber. Für einen Koreaner eher unüblich. Weiche Kunststoffe, ordentliche Verarbreitung, nette Chromdetails hier und da und die Ebenholzapplikationen sehen erstaunlich echt aus.
Bis ich mich für meinen Alltagsfahrzeug-Ersatz entschieden habe (Ende dieses jahres, anfang nächsten Jahres), werde ich den Rexton alleine nutzen und kann den Lexus wieder meinem Daddy zurückgeben. Die Anhängerkupplung wird demnächst noch nachgerüstet und ich fürchte mich jetzt schon vor dem Tag an dem meine Freundin anfängt den Wagen für ihren Hänger zu nutzen *brrrr* (Ist selbstständige Garten- und Landschaftbauerin). Und die Pferde wollen auch wieder einen Ausritt. Passt doch wunderbar.