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Carpirinha

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10.12.2009 17:03    |    touranfaq touranfaq    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , , , ,

Sind Produkte "Made in Germany" noch so gut wie ihr Ruf?

Hallo zusammen,

 

mich interessiert heute mal eure Meinung zu der Qualität von Produkten "Made in Germany" bzw. zu Produkten und Dienstleistungen deutscher Markenhersteller.

 

Ich sehe mich selbst als sehr anspruchsvollen Kunden bzw. Verbraucher. Deshalb war es für mich in der Vergangenheit oft selbstverständlich, dass ich bei Produkten für den Bedarf des täglichen Lebens zu Artikeln von deutschen Markenherstellern gegriffen habe, die sich mit dem Schriftzug "Made in Germany" geschmückt haben, da sich diese in der Vergangenheit durch hervorragende Qualiät und Zuverlässigkeit auszeichneten.

 

Deshalb fuhr ich früher VW, kaufte meine Rasierer von Braun und meine Handys von Siemens.

 

In den letzten 10-15 Jahren jedoch sind mir einige Produkte untergekommen, die mittlerweile erheblichen Zweifel daran aufkommen lassen, dass "Made in Germany" noch ein Garant für gute Qualität ist.

 

Angefangen haben diese Erlebnisse schon im Jahr 1995. Damals war ich stolzer Besitzer eines Siemens S3com (für die Generation iPhone sei angemerkt: Das war ein Handy, mit dem man tatsächlich nur telefonieren und SMS schreiben konnte), dem ersten wirklich bezahlbaren (und vernünftig bedienbaren) Handy für den "Massenmarkt". Die Freude über dieses Handy währte aber nur sehr kurz, denn innerhalb von nur einem Jahr durfte ich das Teil insgesamt viermal beim Hersteller einschicken, worauf ich jeweils ein Austauschgerät (mit neuer IMEI) bekam, das jedoch nach 2-3 Wochen wieder den gleichen Fehler aufwies wie das reklamierte Gerät. Nach dem Ablauf der Garantie holte ich mir dann ein gebrauchtes Panasonic EB-G300. Dessen Bedienung war zwar eine Qual, aber immerhin hielt das Gerät weitere drei Jahre, ich habe es danach immer noch funktionsfähig weiterverkauft.

 

Weiter ging es dann 1999: Ein neues Auto stand an, und nach zwei VW Polo (mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe) entschied ich mich für den damals sehr stylischen New Beetle. Ok, mir war klar dass er nicht "Made in Germany" war, aber ich dachte, bei VW kann man nicht viel falsch machen. Für diese Fahrlässigkeit wurde ich mit über 20 Werkstattbesuchen in 4 Jahren "belohnt", manche Sachen gingen dreimal kaputt (z.B. Entriegelung Tankklappe).

 

Schon ein wenig verunsichert, entschied ich mich 2003 trotzdem nochmal für einen VW, dieses Mal wirklich "Made in Germany", den Touran. Aber mit dem wurde es noch schlimmer: Über 35 Werkstattbesuche in 3 1/2 Jahren, dazu Reparaturkosten im vierstelligen Bereich. Damit war bei Autos das Thema "Made in Germany" erstmal abgehakt, denn seit 2007 fahre ich einen Corolla Verso, ohne größere Probleme.

 

Parallel zu den Erfahrungen mit den Fahrzeugen machte ich mit einer anderen deutschen "Traditionsmarke" schlechte Erfahrungen: Weil ich seit über 20 Jahren meine Rasierer von Braun kaufe, entschied ich mich 2004 für das damalige "Topmodell" Braun 8595 und berappte dafür über 200 Euro. Allerdings war die Rasur wesentlich schlechter als bei den alten 7000er-Modellen (die ich vorher hatte), und mittlerweile hat sich fast die komplette silberne Beschichtung des Rasierers aufgelöst. Nachdem ich dieses Dossier gelesen habe, wundert mich das mit der nachlassenden Qualität auch nicht mehr, denn an dem Rasierer ist so gut wie nichts mehr "Made in Germany". Als Nachfolger steht daher kein Braun mehr auf dem Programm, der nächste Rasierer wird ein Panasonic.

 

Die jüngsten Erfahrungen mit Produkten "Made in Germany" durfte ich mit einer Wetterstation von TFA Dostmann machen. Im März 2009 bestellt, musste das Gerät schon zum 2. Mal getauscht werden weil die Hintergrundbeleuchtung sich ca. 3 Wochen nach der ersten Inbetriebnahme verabschiedet. Jetzt bin ich gespannt, wie lange das mittlerweile 3. Gerät hält, bevor ich es wieder einschicken darf.

 

Mich würde interessieren, wie seht ihr das? Beobachtet ihr auch einen "Qualitätsverfall" bei Produkten "Made in Germany", oder habt ihr bessere Erfahrungen gemacht als ich?


04.08.2009 08:05    |    touranfaq touranfaq    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , , , ,

Sicherlich hat der ein oder andere schon den Film "23. Nichts ist so wie es scheint." gesehen, der sich unter anderem mit der Illuminati-Symbolik beschäftigt.

 

Eine zentrale Rolle in diesem Film spielt die Zahl "23", mit deren Hilfe immer wieder Bezüge zu den Illuminaten hergestellt werden. So auch bei VW, weil der Buchstabe "V" die römische 5 ist (Quersumme von 23) und der Buchstabe "W" der 23. des Alphabets ist.

 

Natürlich glaube ich nicht an solche Geschichten, aber ich hab spaßhalber mal gegoogled, welche Zusammenhänge man zwischen VW und der Zahl 23 (oder 5) herstellen kann und bin dabei auf interessante (und lustige) Dinge gestoßen:

 

  • Die Aufsichtsratssitzung zur Übernahme von Porsche und Wiedekings Abgang fand am 23.07.2009 (Quersumme 23!) statt.
  • Der europäische Gerichtshof hat am 23. Oktober 2007 über das VW-Gesetz getagt
  • Am 23. August 2008 fand in Wien ein Käfer-Treffen statt. Die Quersumme des Datums ergibt 23.
  • Am 23. März 2009 wurde der Touareg Hybrid angekündigt
  • Es gibt einen VW-Bus Typ 23
  • Und einen VW-Bus T5 (Quersumme von 23)
  • In der Autobild 23/2009 war ein Test des Golf VI gegen den Astra
  • Am 23. August 2009 findet das 3. VW/Audi-Meeting in Lupfig statt
  • Im August 2004 feierte VW den 23-millionsten Golf
  • Das VW/Audi-Team Mittelfranken feierte am 23. Juni 2006 ein internationales Treffen
  • Am 23. Februar 2009 ordnete VW wegen der Finanzkrise Kurzarbeit an
  • Im Jahr 2003 wurde die 5. Generation des Golf vorgestellt
  • Der Name "Piech" hat 5 Buchstaben, die Buchstabensumme ist 41, was die Quersumme 5 ergibt.
  • Die Aktionärsversammlung fand dieses Jahr am 23. April 2009 statt
  • Am 23. April 2008 wurde der Zwischenbericht für Q1/2008 herausgegeben
  • Am 23. Juli 2008 wurde der Halbjahresbericht für 2008 herausgegeben (gleiches gilt für das Jahr 2004)
  • Am 02.03.2009 wurde der Konzernabschluss für 2008 herausgegeben
  • Am 23. Dezember 2004 gab Audi die Veräußerung von Cosworth Technology bekannt.

 

Kennt ihr weitere (lustige) "Zufälle", in denen die Zahl 23 bei VW eine Rolle spielt? Dann immer her damit ;)