02.05.2011 10:15
|
touranfaq
|
Kommentare (73)
| Stichworte:
Benzin,
Diesel,
Elektroauto,
Hybrid,
Ölpreis,
Peak Oil,
Preis,
sparen,
Sprit
Hach, was waren die letzten Tage aufregend... die königliche Hochzeit , Krawalle zum 1. Mai , Osama bin Laden tot ... da geraten die tatsächlich wichtigen Nachrichten leicht in den Hintergrund.
Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob an der Peak Oil-Geschichte nun etwas dran ist oder nicht bzw. wann das golbale Ölfördermaximum überschritten sein wird.
Seit letzten Freitag ist es offiziell: Das globale Ölfördermaximum ist bereits seit 2006 überschritten, offiziell bestätigt durch die IEA.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass wir die Bemühungen um alternative Antriebe und Spritspartechnologien noch intensiver vorantreiben müssen, und dass der stets (vor allem von deutschen Herstellern) angepriesene Dieselmotor nicht die Zukunft sein kann...
Was denkt ihr darüber? Tun die Automobilkonzerne genug, um sich auf die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe einzustellen? Wie sieht eure persönliche, langfristige "Strategie" aus, um den immer teurer werdenden Kraftstoffen zu begegnen? |


Kommentare: 73
02.05.2011 10:41 |
Arnimon
Wer soll/kann diese Frage erschöpfend beantworten?
Man sollte meinen das der "Selbsterhaltungstrieb" der Automobilkonzerne schon dafür sorgen wird.
Letztendlich bleibt uns als "Ottonormalfahrer" ohnehin nichts anderes übrig als abzuwarten.
Meine persönliche Stategie ist die des Hinnehmenmüssens.
Ich bin finanziell nicht in der Lage andere Maßnahmen zu ergreifen.
02.05.2011 10:46 |
DoH86
Moin,
ich bin letztens Tesla Roadster gefahren und abgesehen, von der schlechten Innenraumverarbeitung, ist der Wagen echt okay! Der Wagen beschleunigt von 0-100 in unter 3 Sekunden und hat bei Höchstgeschwindigkeit eine Reichweite von 150km. Bei normaler Fahrweise schafft man 300km. Leider ist der Kofferraum recht klein, was zu Lasten der Alltagstauglichkeit geht. Das Aufladen per Hausstrom dauert leider 20h, aber mit Starkstrom ist es in 6h erledigt und das ist ganz human denke ich. Beim jetzigen Strompreis kostet eine "Tankfüllung" etwa 36€. Meiner Meinung nach sind E-Autos für unsere Zukunft am besten, wenn man die Art der Stromproduktion auf ökologische Erzeugung umstellt und die nötige Infrastruktur schafft.
Das mit den ganzen Hybridfahrzeugen bringt doch nichts. Opel ist da ja ganz clever mit seinem Opel Ampera... Der Wagen kostet ab 42.900€ und schafft dabei nur ~60km rein elektrisch. Danach geht's dann wie immer mit Verbrennungsmotor weiter. Wer kann und will sich denn das bitte leisten? Und was sind 60km heute?
Ich glaube die Autohersteller könnten mehr für die Umstellung tun, aber es gibt ja kein einheitliches Konzept. Der eine baut E-Motoren ein, der nächste forscht mit Wasserstoff und der dritte mit was weiß ich. Da fängt es schon an... Außerdem wer würde ich heute ein E-Auto kaufen, wenn er es nirgendwo laden kann?
Ich denke die Autohersteller halten das ganze Thema so lange flach, bis es zu spät ist. Allerdings sind E-Autos wohl noch nicht salonfähig, denn dazu müsste man seinen Alltag auch etwas der neuen Technologie anpassen und das würden wohl auch die wenigsten Menschen tun.
Ich bin gespannt was aus der Sache wird. Bei mir hat durch die Probefahrt im Tesla auf jeden Fall schon ein umdenken stattgefunden.
Hoffen wir das Volk, Autohersteller und Politik bei diesem Thema endlich mal an einem Strang ziehen.
Mal sehen, was die anderen hier so zu dem Thema sagen, ich finde es interessant ;-)
Gruß
DoH
02.05.2011 10:55 |
touranfaq
Persönliche Meinungen reichen mir schon
Naja, die Konzerne gehen aber ganz unterschiedlich an die Sache ran:
-Renault/Nissan setzt reinen Elektroantrieb
-Toyota fährt eher auf der Hybridschiene
-Deutsche Hersteller propagieren nach wie vor den Diesel
Eins ist meiner Meinung nach sicher: Mit dem Einzug der E-Mobilität wird sich die Rolle der Automobilhersteller drastisch ändern, denn die Leistungsfähigkeit eines Fahrzeugs wird dann kaum noch durch Know-How bei der Motorentechnologie bestimmt, sondern schlicht und einfach durch die Leistungsfähigkeit der Akkus. Vermutlich heißen die Top-Autohersteller im Jahr 2040 nicht mehr Toyota, GM, VW sondern Panasonic, BYD und Sanyo?
02.05.2011 11:02 |
Arnimon
Da enstehen wohl neue Abhängikeiten...?!
Meine Formulierungen waren auch eher spekulativer Natur.
02.05.2011 11:45 |
andyrx
jede dieser Meldung spielt den Rohstofflieferanten/Spekulanten in die Hände...also mehr davon
leider schaffen es die Ölkonzerne immer wieder den Löwenanteil des weltweiten wirtschaftlichen Wachstums für sich abzuzweigen und in ihre Bilanzen einfliessen zu lassen
mfg Andy
02.05.2011 11:54 |
Brunolp12
tja, denk mal drüber nach:
Du argumentierst doch bei jeder Gelegenheit dafür, diese Abhängigkeit möglichst unangetastet zu lassen und ja nicht über den Status Quo nachzudenken.
02.05.2011 11:59 |
Lewellyn
Man kann auf die exorbitanten Gewinne der Ölmultis schimpfen. Sollte dabei aber nicht übersehen, dass die Investitionen für die Erschließung neuer Ölfelder genauso exorbitant hoch sind.
Die Autokonzerne tun das, was die Kunden wünschen. Und der Kundenwunsch nach 900kg leichten Sparwundern ist bisher nicht sehr ausgeprägt.
02.05.2011 12:04 |
Brunolp12
darum bin ich happy, mit meinem Polo. Der Tank hält genauso lang wie bei dem Wagen, den ich vorher hatte. Bloß daß das Volumen 45 Liter statt 66 Liter ist. Der ganze Mist regt mich also nur noch zu 2/3 so viel auf...

02.05.2011 12:14 |
mingaa
Und deshalb setzen alle führenden Industrienationen, wie China, die USA, Japan und die EU auf die Erhöhung der Anteile der Biokraftstoffe.
02.05.2011 12:26 |
LSirion
@DoH86:
Wo hast denn du deine Infos zum Tesla her?
http://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster
02.05.2011 12:27 |
Destructor
Für mich liegt die Zukunft mittelfristig in Elektro Autos mit Range Extender.
Ein kleiner optimierter Motor der mit Biogas betrieben wird kann dann im Falle das die Akkus leer sind die Reichweite steigern.
Damit kann man reinen Elektro Antrieb für Kurzstrecke mit großer Reichweite bei dann immernoch hinnehmbaren Emissionen sowie ohne Ressourcenverbrauch ermöglichen.
Der Strom sollte dann aber nicht aus dem Kohle Kraftwerk kommen wie bei uns.
Solange diese Dinger in DE noch am Netz sind kannst du die CO2 Bilanz eine Elektro Autos vergessen.
Bei dem Wirkungsgrad der KKW, zusammen mit den Übertragungsverlusten und Speicherverlusten im Akku kannst du dann auch gleich nen alten Ami V8 fahren, da ist dann nicht mehr viel um.
02.05.2011 12:51 |
AndiFant
M.E. liegt die Zukunft in Methan ... das verträgt jedes Erdgas Auto, lässt sich in vorhandenen Reservoirs speichern ... und regenerativ aus Solar- oder Windstrom herstellen:
1.) Mit Elektrolyse wird Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt.
2.) Mit Hilfe des Sabatier Prozesses wird aus Wasserstoff (H2) und Kohlendioxid (CO2) Methan (CH4) erzeugt.
Die "Abfallprodukte" Wärme und Sauerstoff sollten natürlich genutzt werden, sonst ist der Wirkungsgrad gering ... aber immer noch höher, als bei der Herstellung von Methan aus Biomasse.
Das Auto kann also fast so bleiben wie es ist (Umstellung auf Erdgas), die Erzeugung des Erdgases muss regenerativ werden.
02.05.2011 12:57 |
Edroxx
Meine Strategie ? Das (über)nächste Auto wird ein GTI (reimt sich sogar
) ... solange der Sprit noch so "billig" ist noch schnell ausnutzen !
02.05.2011 13:04 |
Sunny_S
Die Automobilkonzerne werden mit ziemlicher Sicherheit ein Konzept in der Hand haben. Sonst geht das bei wirklicher Treibstoffknappheit ganz schnell in den Keller mit dem Konzern.
Nur warum sollte man das Konzept oder halt auch die fertigen Lösungen jetzt schon aus dem Schub holen, wenn man doch noch so viel Geld mit der alten Technik machen kann und vor allem, wenn man keine großartigen Investionen in die Hand nehmen muss um die alte Technik weiter zu verkaufen.
Der Kunde fordert irgendwas vom Hersteller ?
Seit ihr euch da sicher ?
Ich glaube, dass dieser Marketingspruch für BWLer im 1. Semester in Westeuropa, Japan, USA nicht mehr anwendbar ist (allenfalls China wird da noch größere Angebote haben). Es gibt doch vielleicht eins, zwei Hersteller die im Sinne des Kunden produzieren und das auch nur deshalb, weil sie sich da in einer Lücke bewegen in der sie gut Geld verdienen können. Ich zitiere da nur allzu gerne die Beschreibung eines Herstellers aus einer Autozeitung: "Renault Technik von gestern für den Markt von Morgen." (Wobei der Markt von morgen auch bald wieder gestern ist.) Und Ihr wisst sofort welchen Hersteller ich meine, den Geiz ist Geil Konkurrenten der deutschen Autoindustrie.
Mir fällt auf jeden Fall spontan kein Autohersteller ein, der ein Auto nach meinen Wünschen produziert und da reicht es eigentlich schon, auf die Qualität zu achten, oder aber um die Leidensfähigkeit zu erhöhen, auf den Preis.
Elektromobilität gut und gerne und ich bin auch auf jeden Fall dabei, wenn es so weit und auch bezahlbar ist, aber ich kann einfach nicht meine Mobilitätsbedürfnisse auf kurze Distanzen umstellen, allein schon deshalb, weil die Großeltern meiner zukünftigen Kinder 600 km weit weg wohnen und die mit Sicherheit niemals nicht mehr in ihrem Lebeb umziehen werden ... Also was ist das Beförderungskonzept für die 4 Köpfige Pendlerfamilie ? Die evtl. noch ausserhalb der Großstadt lebt, mit schlechter öffentlicher Anbindung, aber täglich in die Großstadt muss ?
Eine Frage hätte ich noch an alle die hier mitlesen: Wer hat denn schon mal ein Konzept für die fahrenden Lager auf der Autobahn aufgestellt, sobald wir auf Elektromobilität umsteigen ? Ich habe schon viel über PKWs gehört, gelesen und gesehen, aber über LKWs noch nicht. Oder ich bin in den falschen Ggegenden uterwegs ...
02.05.2011 13:05 |
Alter Verwalter
Ich habe auf Muskelantrieb mit E-Motorunterstützung umgestellt für die Frühling-Herbst-Saison. Das ist zwar auch nicht kostenlos/Ökoneutral, macht aber ungeheuer Spaß und spart das 4mal pro Woche Joggen gehen. Einfache Strecke wird bei 17km schneller als der ÖPNV zurückgelegt und Autos im Stau überhole ich auch des öfteren.
02.05.2011 13:10 |
tippino
Ottonormalfahrer bildet Fahrgemeinschaften, fahrt mit den öffentlichen.... Sprit sollte ruhig noch ein bischen teurer werden.... bis es alle begriffen haben, welchen Luxus wir verbrennen.
Ich fahre soweit es geht mit dem Bike, zur Arbeit, in der Freizeit....
und es macht sich bemerkbar, am Hintern und am Geldbeutel...
ansonsten: klagt nicht, handelt!
02.05.2011 13:28 |
Sunny_S
Wer klagt ? Ausser bei den Preisen ?
Alle auf der Welt sollten handeln. Mir fallen da 310 Mio. Einwohner eines Landes ein, dass selbst noch Ölreserven hat die es gar nicht anfasst, nämlich genau für die schlechten Zeiten.
Aber es ist schon wahr, jeder sollte sich jetzt schon Gedanken darüber machen, wie seine mobile zukunft aussieht. Und jeder sollte sein ganz persönliches Ziel stecken, aber, und das ist ziemlich sicher, die wenigsten werden es tun. Wir haben doch in Deutschland den Luxus, dass man uns melken kann. Bis wir mal anfangen uns aktiv zu ändern, wurden wir doch schon ausgetrocknet.
Sagen wir, die nächsten 30 Jahre geht es so weiter wie bisher, dann reicht es ja wenn wir mit der Änderung alle in ca. 25 Jahren anfangen, oder ?
02.05.2011 13:28 |
pinkisworld
ich sehe das nur als Theorie an.
Heisst es wird auch in 100Jahren noch Öl geben.
Aber dazu gibt es ja schon ewig Theorien
z.B. http://...challundrauch.blogspot.com/.../...-bestatigen-erdol-ist.html
Die Zukunft liegt in komplett anderen Antriebskonzepten, wie Plasmaantrieb oder Ionenantrieb, ... .
02.05.2011 13:48 |
GTI-2
Jetzt hört doch mal auf mit dem Hilfe der Brennstoff geht aus. Dann frag ich mich wieso der Verschi...ne Prinz bei seiner Hochzeit 5 (oder waren es mehr? ) Flugzeuge fliegen ließ wo 1 Flugzeug in 1ner Stunde mehr verbrennt wie ein Auto sein ganzes Leben!!!! Fangt mal da an. Oder auch in den anderen Ländern, EU ist NICHT das Problem!! Und geht mir wirklich gewalltig aufn Zeiger das immer zu hören. Wir haben die Sauberste Luft überhaupt und trotzdem sollen wir nochmal was tun? Nein Danke! Achja, wer da noch schreibt er sollte noch teurer werden das man mit dem Rad fährt, du bist auch nur ein Ego was? Was tun die Leute wo über 40 km zur Arbeit haben? Ja genau, ein Bus und Zug nehmen wo man 3 Stunden braucht um mal anzukommen, und ja die kommen ja immer so Pünktlich das man den Anschluss ja nie verpasst oder?

Entschuldigt das direkte Schreiben, ich bin normalerweise friedlich aber bei sowas hört sichs bei mir auf.
02.05.2011 13:54 |
Brunolp12
vor allem scheinst du nie über die tatsächlichen Zusammenhänge nachgedacht zu haben...
02.05.2011 13:55 |
nossinger
wenn die automobilhersteller zur jetztigen zeit schon auf e-autos(oder was auch immer sie erforschen) umstellen fällt ja einer der größten einnahmequellen weg. sowohl mineralölsteuer als auch der verkauf von neuwagen.. da sich kaum leute n e-auto kaufen werden wenn sie es nur daheim laden können (und das wahrscheinlich ja auch nur leute mit ner garage,bei den anderen siehts noch schlechter aus wenn das auto am straßenrand steht). um hierbei abhilfe zu schaffen müssten genug E-tankstellen öffentlich zur verfügung stehen.. das kostet geld die zu bauen und der staat wird meiner meinung nach n teufel tun und dies vorran treiben, wegen eben den verdammt hohen einnahmen der mineralölsteuer
02.05.2011 13:56 |
GTI-2
@Brunolp12
Ja dann leg mal los. Was willst du jetzt über Zusammenhänge sagen können bei dem was ich oben geschrieben habe?
02.05.2011 13:58 |
Brunolp12
wie soll man einem blinden die Farbe erklären?
Mach weiter so. Hab ich kein Problem mit und ein paar Jahr(zehnt)e geht das vermutlich auch noch...
02.05.2011 14:05 |
Sunny_S
das Konzepzt der E-Tankstelle ist aus den besagten Gründen sowies nicht gut. Wie willst du das umsetzen ? Nimm doch mal so ein Haus wo 10/20 familien drin wohnen. Man kann ja nicht behaupten, dass Leute die in solchen Häusern wohnen, nicht unbedingt zur klientel gehören, das müssen ja keine armen Leute sein, Mittelschicht reicht aus ... Aber wie willst du den genügend Stromanschlüsse zur Verfügung stellen ? Ich finde dieses Plugin Prinzip mit den Akkuwechselstellen äußerst genial. Du kaufst ein E-Auto least einen Akku und bezahlst dann hat die Ladungen. und wächselst nur die Akkus aus. Da ist dann auch gleich der anfälligste und teuerste Teil eines E-Autos in der Verantwortung von jemand anderem. Und die Autos werden billiger, weil du die Akkus nicht kaufen musst.
@GTI:
Du hast recht, ich unterschriebe das, ich kanns nämlich auch nicht verstehen, dass die uns was erzählen wollen. Diese Ökos. Manchmal fragt man sich ob die nachdenken. Ich muss jeden Tag 20 km in die "Großstadt", das ist nicht viel und ich bin nicht aufs Auto angewiesen aber meine Freundin muss 40 km in Taunus fahren in einen Ort in den es nur 1 Straße hinein gibt und 1 mal alle Mondphasen ein Bus hinfährt. Was soll die machen ? soll die laufen ? Mitm Fahrrad den Feldberg hochfahren ?
Sollen wir da hinziehen und ich muss dann jeden Tag 40 km (eine Strecke) mit'm im Anzug radeln ?
Und dann solche Sprüche ... Gesamtzusammenhänge:
Uns gegenüber wohnt ne Ökofamilie nit 6 Kindern in einem Öko Haus und vor der Tür steht ein alter T4 Diesel mit roter plakette und tropft Öl ins Trinkwasserschutzgebiet. Und dann haben se noch ein Atomkraft nein Danke Plakat da hängen. Ne lasst mal.
02.05.2011 14:09 |
touranfaq
Ähm, ich glaube, einige hier haben das Problem nicht verstanden:
Es geht hier nicht um "Öko-Gelaber", sondern um die (mittlerweile anerkannte) Tatsache, dass die Ölvorräte immer knapper werden bei steigendem, weltweiten Verbrauch. Wohin das den Öl- und damit den Benzin/Dieselpreis führen wird, kann sich jeder selbst ausmalen.
Natürlich kann man jetzt den Kopf in den Sand stecken und dieses Problem trotzig für inexistent erklären, allerdings ist eine solche Sichtweise nur bedingt konstruktiv
02.05.2011 14:12 |
onkel-howdy
nur soviel:
wir deutschen retten die welt.....und was macht der rest?!
ein umdenken ist sinnfrei solange 95% der welt den krempel zum fenster rauswirft. und genau aus dem grund wird es in ein paar jahrzehnten in noramerika ein neues entwicklungsland geben.
02.05.2011 14:16 |
Brunolp12
die Wahrscheinlichkeit, daß auch "der Rest der Welt" für Fragen wie diese sensibilisiert wird, die ist aber vermutlich umso größer, je näher das Problem kommt, je konkreter und wahrscheinlicher die Sache wird.
Es ist sicher kein Schaden, wenn wir zu dem Zeitpunkt schon einige Jahre voraus sind.
02.05.2011 14:26 |
FindusKitty
Uns selbst an die Nase fassen? Ja na klar! Das müssen wir (in Deutschland). Aber in einem hat GTI-2 recht, wieso immer nur wir? Es gibt auch andere Länder außer Deutschland auf der Welt, die sich einen feuchten Kehrricht scheren. Das finde ich nicht in Ordnung und wir sind mithin die einzigen, die dafür kräftig blechen dürfen.
Aber ja, sehr wohl müssen wir alternative Antriebe entwickeln. Die Zukunft sehe ich da ebenfalls im Gas (zumindest für eine Weile)! Dann geht die Sucherei irgendwann wieder los. Vom Elektroantrieb halte ich derzeit nichts. Mal angenommen, alle Autos würden über kurz oder lang durch Elektroanrtieb ersetzt. Woher kommt der Strom? Aus Windenergie? Aus einem Seekabel von Norwegen? Ich glaube eher nicht, dass der in Zukunft zu produzierende Strom für den Antrieb aller Autos reichen würde. Zudem ist die Herstellung solcher Batterien auch nicht gerade umweltverträglich.
Warum müssen denn immer Formel-1-Rennen stattfinden? Oder die oben schon erwähnte Flugschau während der Hochzeit? Warum müssen es denn immer V6, V8 oder V12-Motoren sein? Zugegeben, der Anteil dieser Motoren ist gering, zeigt aber, dass ein Umdenken in kraftstoffsparende Motoren (trotz Lupo, Smart und Co) noch nicht stattgefunden hat. Es muss immer protziger und pompöser werden, nur um aufzufallen, sein Ego zu stärken oder einfach nur aus Schönheit an der Sache.
Mein Portemonaie erlaubt mir den Kauf eines neuen Wagens mit etwa Hybridtechnik nicht. Als Berufspendler versuche ich so oder so sparsam zu fahren und es kostet mich eine Menge Geld. Wofür zahle ich noch einmal Mineralölsteuer? Ja richtig, für die Renten, nicht für die Umwelt. Die PKW-Maut steht quasi auch schon wieder vor der Tür! Wofür zahle ich noch einmal KFZ-Steuer (wofür sie ursprünglich gedacht war und sie heute überall missbraucht wird!)? Ja, richtig ...
02.05.2011 14:27 |
Sunny_S
Keiner steckt den Kopf in den Sand es fehlen im Moment nur bezahlbare Alternativen für den Otto Normalverbraucher.
Jahrezente lang wurden wir vom Öl abhängig gemacht, weil sich damit viel Geld verdienen lässt. Nun merken wir, dass es endlich ist und erkennen, dass wir Mobilitätsprobleme bekommen.
Ich denke jeder hat seine persönliche Grenze bis wohin er mit den Spritpreisen auch seine Gewohnheiten beibehalten kann Öko hin oder her, jeder wird sich spätestens dann anpassen, wenn es nicht mehr anders geht und das ist ein Grundprinzip in der Natur. Derjenige überlebt, der sich am besten an die Umgebung angepasst hat.
Aber dieses Forum soll ja auch nicht nach einer Lösung suchen. Die Frage war wohl eher nach den Persönlichen Änderungen die man Plant.
02.05.2011 14:31 |
Brunolp12
das kommt hauptsächlich daher, daß manche nach einer Ausrede suchen, bloß nicht umdenken zu müssen.
Wie/worüber man in anderen Ländern diskutiert und nachdenkt, das wissen diejenigen idR. garnicht:
"Was ich nicht weiss, das gibts nicht" -> also: nur wir machen uns solche Gedanken. Dies ist ebenso schlicht wie schlicht falsch.
02.05.2011 14:34 |
Sunny_S
@FindusKitty:
Ich glaube gar nicht, dass es bei den fahrzeugen immer größer und pompöser wird ...
Aber ist euch schon mal aufgefallen, wenn man die Fahrzeuge der letzten 20 Jahre vergleicht, dass die Kleinwagen gar nicht sparsamer geworden sind ? Mit nichten, die großen Fahrzeuge in der Mittelklasse, bzw. oberen Mittelklasse die sind sparsamer geworden. vergleiche ich meine Audi 100 (was ja ein A6 ist) von 92. mit einem A6 von heute, dann braucht der von heute ca. 3l weniger bei verhaltener Fahrweise. Vergleiche ich unseren alten Corsa mit einer Motorkonstruktion von 92 mit einem 1,2 er Corsa von heute, dann ist der Verbrauch annähernd gleich bei 6,5l Benzin.
Und bei den Dieseln, ist da der Verbrauch nicht sogar gestiegen ? Ich lasse mich hier korrigieren. Habe ja auch nicht die Fahrweisen betrachtet. Ich weiß dass ein Diesel heute wesentlich anders zu fahren ist, als noch vor 20 Jahren.
Was natürlich noch positiv auffällt sind Fahrzeuge in der Golf Klasse. Der Golf meines Opas von 92 brauchte 8 l unser neuer Civic (is doch Golf Klasse, oder ?) braucht jetzt 6,5 l.
02.05.2011 14:35 |
AustriaMI
Was für ein schwachsinniger Blog, immer das selbe Gelaber.
Tzzz Elektroautos, Tesla Roadster, tolle Zukunft, Schweine teuer, 0 Alltagsnutzen und 6h auf Starkstrom für einmal volltanken und 300km Reichweite, schwachsinnig. Da Zahl ich lieber an der Zapfsäule und bin in 5min weg (und kommt mich selbst bei steigendem spritpreis günstiger, wenn man sich den Preis eines teslas ansieht)
02.05.2011 14:40 |
touranfaq
Was ist daran schwachsinnig sich darüber Gedanken zu machen, wie die Mobilität in Zukunft aussieht?
Hast Du Dir mal ausgerechnet wie lange Du noch zahlen kannst, wenn Du Preissteigerungen der letzten Jahre hochrechnest?
02.05.2011 14:55 |
AustriaMI
Lange genug, wenn ich Tesla als momentan einzig vernünftiges e-Auto hernehme, naja der mini geht noch und dann noch einkalkuliere was er in der Anschaffung kostet + den Strom den man fürs danken zahlen muss und dann die opportunitätskosten durch die mind. 6 Stunden tanken und auch den wohlfahrtsverlust dadurch.........
Schwachsinnig deshalb da es zu nichts führt, außer nutzloses herum geredete und Spekulation. Der kleine Mann bekommt ja sowieso nie was mit, wer weiß wo wir momentan mit den ölreserven stehen. Ich gebe nichts mehr auf solche Berichte...........da sind einfach Zuviele Interessengruppen involviert.
02.05.2011 15:03 |
touranfaq
Gerade ja nicht mehr, das ist ja das interessante.
Jahrzehntelang wurde Peak Oil als "Spinnerei" abgetan, und plötzlich wird offen zugegeben, dass wir den künftigen Bedarf mit den aktuellen Reserven nicht decken können.
02.05.2011 15:19 |
Sunny_S
Das bekommen wir nicht erst jetzt mit, das wussten wir schon ne gnaze Weile >20 Jahre. Das habe ich schon in der Schule gelernt, dass das Öl nur noch 60 Jahre reicht. Komisch nur, dass das auch vor 20 Jahren war.
Aber da muss man auch keine Studie für anstellen. Schau doch nur nach Asien. Überleg dir mal, was passiert, wenn 1 Mrd. Inder und 1 Mrd. Chinesen anfangen Auto zu fahren und das mit der aktuellen Technik ?
02.05.2011 15:21 |
CopCar
- Und da haben wir´s doch wieder
02.05.2011 15:21 |
GTI-2
@Brunolp12
Das ist keine Ausrede sondern Tatsache. Und du sagst mir ich Überlege nicht? Du überlegst nicht. Was ist in E-Fahrzeugen? Batterien. Batterien haben einen Giftigen Inhalt, sind extrem Schwer ,was mehr Strom für den Antrieb benötigt und woher kommt der Strom? Natürlich von AKW´s weil wenn alle mit Strom fahren reicht das "natürliche" einfach nicht. Dann die Entsorgen der alten Batterien, dann durfst DU herhalten und dafür zahlen für die "tank"stellen.
Und Solange Öl da ist, zum SINNLOSEM Umherfliegen ist noch lange nicht Schluss
02.05.2011 15:38 |
CopCar
So siehts aus.
"Umdenken"?
Klar, gerne! Bietet mir eine Alternative zu meinem geräumigen, komfortablen Cruiser an, mit dem ich entspannt zur Arbeit komme, den ich am Baumarkt ordentlich beladen kann und der mich bequem an mein Urlaubsziel bringt (denn ich fliege nicht
).
Ach, Ihr habt nur halbgaren, nicht zuende gedachten, zu kleinen und meist idiotisch aussehenden Krempel anzubieten?
Tja dann später mal. Vielleicht.