MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

20.01.2014 11:40    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

In knapp zwei Wochen ist es wieder soweit: Bevor das Jahr richtig anfängt und sich Messetermin über Messetermin stapelt präsentiert euch die Bremen Classic Motorshow wieder mobile Schätze von anno dazumal. Unsere drei Gewinner stehen fest und freuen sich schon, für Euch vor Ort sein zu dürfen.

 

Der Start in die neue Saison, jedes Jahr aufs Neue wieder ein aufregender Moment. Gerne möchte man in Bremen an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen. Hierfür haben sich die Veranstalter ordentlich rein gekniet. Fachlich anspruchsvoll, qualitativ hochwertig und das alles ohne dabei die besondere Atmosphäre und die Besucher zu vergessen. Vom 31.1.-02.02.2014 treffen sich wieder mehr als 40.000 Enthusiasten in den Bremer Hallen. 603 Aussteller aus 12 Nationen, rund 42.000m² Ausstellungsfläche und zahlreiche Sonderschauen garantieren wieder für jeden Besucher ein spannendes Wochenende. Auch wenn diesmal die Fahrzeuge jedweder Art aus der Zeit des Wirtschaftswunders im Mittelpunkt stehen, sorgen u.a. auch der historische Motorsport und die Fahrzeugbörse mit ihren handverlesenen Fahrzeugen wieder für glänzende Augen. Die zahlreichen Sonderschauen mit ausgewählten Exponaten aus den frühen 50er bis späten 60er Jahren dürften auch bei eingefleischten Oldtimerfans noch für einen Überraschungsmoment sorgen.

 

Unsere drei glücklichen Gewinner für die Bremen Classic Motorshow stehen nun fest. Für Euch vor Ort sind:

 

 

Dormunder65, MB Dieselmaster und motorina

 

 

Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns schon auf Eure Berichte

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 17.01.2014. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


06.01.2014 15:32    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , ,

Ein Ort, um die Oldtimersaison zu beginnen, zum Schwelgen, Bummeln, aber auch zum Kaufen: Kenner wissen bereits, es ist wieder Zeit für die Bremen Classic Motorshow!

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar dreht sich diesmal Alles um die mobile Geschichte zur Zeit des deutschen Wirtschaftswunders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine spannende Zeit: Voller Entbehrungen, Erfindungsreichtum, Improvisation und Aufbruchsstimmung welche sich auch in den Ausstellungen widerspiegeln wird.

Die Bremen Classic Motorshow darf dieses Jahr neu entdeckt werden und bleibt somit auch für Stammgäste der Veranstaltung attraktiv. Um sich nicht zwischen den zahlreichen guten Ausstellern entscheiden zu müssen, wurde die Messe um eine weitere Halle und damit gleich 1500 m² Ausstellungsfläche vergrößert.

 

Ihren festen Platz behalten die Motorräder in der ÖVB-Arena. Auch hier gibt es allerdings eine Neuigkeit zu vermelden. Der PS.SPEICHER aus Einbeck (www.ps-speicher.de) ist der Kooperationspartner der kommenden Sonderschau.Diese spannt den Bogen von den Fahrrädern mit Hilfsmotor aus der Gründungszeit der beiden deutschen Staaten bis zu den motorradschnellen Kleinkrafträdern in der Mitte der 1960er Jahre. Gezeigt werden nicht nur Mopeds, sondern auch kleinere Maschinen der Adenauer-Zeit. Unter anderem zu sehen sind ein Meister-Fahrrad mit Lutz-Hilfsmotor von 1949 und eine DKW Hummel Super von 1961.

 

Weiterhin wird es auch wieder zahlreiche Einzelstücke wie den Kleinschnittger Spezial von 1954 und ähnlich seltene Exemplare live zum bestaunen geben.

 

Unterstützt wird die Messe natürlich auch dieses Jahr wieder von zahlreichen Oldtimer-Clubs. Die Interessengemeinschaft Wartburg-Trabant-Barkas e.V hat hierfür extra eine gesamtdeutsche Fahrschule auf die Beine gestellt. Der Porsche-Diesel-Club stellt sein Schulprojekt " Projekt Porsche Junior" vor. Wer jetzt noch mehr erfahren möchte guckt wie immer auf [url= www.classicmotorshow.de.]die Homepage der Messe[/url]

 

Und wer jetzt schon weiß, dass er als MOTOR-TALK-Reporter(in) zur Messe will, sichert sich gleich zwei der 3 x 2 Tagestickets für die Bremen Classic Motorshow.

 

Wenn Ihr Lust habt, zur Messe zu fahren und hinterher hier im Bremen Classic Motorshow Blog von Euren Erlebnissen zu berichten, dann bewerbt Euch HIER als MOTOR-TALK Reporter.

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 17. Januar 2014. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


29.01.2013 09:19    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (7)

In wenigen Tagen öffnen sich die Pforten der Messe Bremen und tausende Classic Car Fans haben wie jedes Jahr Anfang Februar die Chance, Old- und Youngtimer-Besonderheiten auf der Bremen Classic Motorshow zu bewundern – oder sogar zu kaufen. Wir haben 5 x 2 Tickets für die Oldtimermesse verlost. Heute verraten wir Euch, wer die glücklichen Gewinner sind.

 

Vom 1.-3. Februar findet die Auftakt-Veranstaltung des Oldtimer-Messejahres im hohen Norden statt: Die Bremen Classic Motorshow. Freunde von Classic Cars und Bikes dürfen sich auf eine Vielzahl alter Fahrzeuge und Raritäten freuen, die auf rund 40.000 Quadratmetern ausgestellt werden.

 

Wir hatten für die Bremen Classic Motorshow 5 x 2 Freikarten verlost. Diese MOTOR-TALKer hatten Glück und wurden aus der Lostrommel gezogen: cartman_x, Dortmunder 65, itspeed, KKrHB, MB Dieselmaster

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat per PN informiert.

 

Herzlichen Glückwunsch. Wir freuen uns auf Eure Berichte und Bilder, die Ihr im Anschluss der Messe hier im Bremen Classic Motorshow Blog für alle Daheimgebliebenen zur Verfügung stellt. Viel Vergnügen auf der Messe!

 

Hier bekommt Ihr mehr Infos, was Euch auf der Bremen Classic Motorshow erwartet.


09.01.2013 15:06    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , , ,

 

Jedes Jahr Anfang Februar treffen sich die Fans historischer Autos und Motorräder in der Messe Bremen zur ersten großen Oldtimer-Verkaufsmesse des Jahres. 2013 trifft sich die Szene von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Februar, zur Bremen Classic Motorshow. Wir verlosen 5x2 Tickets unter schreibfreudigen MOTOR-TALKern, die für die Community von der Messe berichten wollen.

 

Zu der bereits elften Auflage der Bremen Classic Motorshow werden mehr als 600 Aussteller aus zehn Nationen erwartet, um auf rund 40.000 Quadratmetern ihre großen und kleinen Schätze zu präsentieren. Drei Hallen sowie das Messeparkhaus sind den historischen Gefährten auf vier Rädern vorbehalten. Die meisten der Oldies können auch käuflich erworben werden.

 

Abgesehen von den vielen hochbetagten Oldtimern befinden sich in Halle 6 auf einer Sonderfläche junge Klassiker und damit Autos von großem Wertentwicklungspotenzial. Darunter ein originaler Opel Manta S 1.9 Berlinetta von 1977, ein VW Passat L Variant von 1974 aus der ersten Baureihe und ein Lancia Delta Integrale Evoluzione von 1992 mit jeweils unter 30.000 Kilometern Laufleistung.

 

Unverkäuflich hingegen sind die Fahrzeuge der diesjährigen Sonderschau. Sie widmet sich dem Motorsport der 70er- und 80er-Jahre. Zu sehen gibt es legendäre Autos wie der Ford Capri RS, ein Schnitzer-BMW 2002oder der originale Lancia Beta Montecarlo Turbo, in dem Hans Heyer 1980 die Deutsche Rennsport-Meisterschaft gewann. Keine geringere Motorsport-Legende als Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck wird übrigens auch die Bremen Classic Motorshow eröffnen.

 

In den Hallen 5 bis 7 stellen sich zahlreiche Old- und Youngtimerclubs vor und bieten Präsentationen rund um ihre Lieblingskarossen. Ihr trefft hier auf die Käfer-Fans und ihre „Brezelfenstervereinigung“, die Mercedes-Anhänger vom Verein der „Heckflossenfreunde“, einen Capri-Club, einen Lanz-Bulldog-Club und viele mehr.

 

Wir verlosen 5 x 2 Tickets für die Bremen Classic Motorshow.

Wenn Ihr Lust habt, zur Messe zu fahren und hinterher hier im Bremen Classic Motorshow Blog von Euren Erlebnissen zu berichten, dann bewerbt Euch HIER als MOTOR-TALK Reporter.

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 27. Januar 2013. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


06.02.2012 23:09    |    over30    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Persönliche Eindrücke von der Bremen Classic Motorshow 2012

Die Freude war gross, als ich die PN aus der Motor -Talk Werkstatt aus Berlin las: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, OVER30, Du hast gewonnen....

 

An dieser Stelle daher nochmals vielen Dank an das gesamte Motor -Talk- Team von mir und meiner Begleitung für die Eintrittskarten, und das daraus resultierende unvergessliche Erlebnis auf der Classic Motor Show in Bremen 2012.

Die Anreise am Freitagmorgen über die BAB A7 aus Richtung Göttingen kommend war zeitweise von schlechten Strassenverhältnissen durch Schneefall beeinträchtigt, aber auch das hält Enthusiasten bekanntlich nicht von ihrem Ziel ab.

Jedenfalls waren die Strassen doch recht heftig "gesalzen". Zum Beweis dafür hier unser eigentlich dunkler Mercedes nach der Fahrt Bremen und zurück.... Aus schwarz mach weiss....

 

 

 

In Bremen angekommen gestaltete sich die Parkplatzsuche erst noch einmal kompliziert, bis wir die meiner Meinung nach schlecht ausgeschilderten Parkplätze direkt am Messegelände gefunden hatten.

In diesem Zusammenhang muss jedoch erwähnt werden, dass das Parken selber überraschenderweise günstig war für die vielen Stunden die unser Auto dort stand.

Nachdem so das eigene Auto nun mit einem Parkplatz „versorgt“ war, konnten wir uns unbekümmert ins Messegetümmel stürzen.

 

Vor diesem Bericht jedoch eine kurze Zusammenfassung der Messe in Zahlen und Fakten, sozusagen als Einstieg ins Thema:

Die Messe findet seit dem Jahr 2004 einmal jährlich statt.

Die Besucherzahlen stiegen seit dieser Zeit von Jahr zu Jahr kontinuierlich von 25.000 Besuchern im Eröffnungsjahr bis zum Jahr 2011, in dem es bereits 40.500 Besucher waren.

Bleibt also mit Spannung das Besucherzahlenergebnis dieses Jahres abzuwarten.

Der stetige Anstieg der Besucher hat auch seinen guten Grund:

Nicht nur dass Bremen immer die erste Messe im neuen Jahr ist, und somit den Einstieg in die neu beginnende Old- und Youngtimersaison darstellt, - nein auch vielmehr wegen der herausragenden Qualität dieser kleinen, aber feinen Messe mit mittlerweile 580 Ausstellern aus 12 Nationen.

Eine derart fachlich anspruchsvolle Messe mit schöner Atmosphäre muss zwangsläufig die Liebhaber alter Automobile in grosser Zahl anlocken.

Bremen ist die Fachmesse nicht nur für Old- und Youngtimer Autos, sondern auch für die Zweirad-Enthusiasten sowie für Motorsportbegeisterte.

Umfangreiches Ersatzteilangebot und Hilfen für die Restaurierung runden zusammen mit einer Vielzahl an Zubehör und Literatur das Angebot um unser schönes Hobby ab.

 

 

Das herausragende Highlight der diesjährigen Messe war jedoch die Sonderausstellung der „Unberührten“ der Collection Schlumpf.

Gemeint sind damit noch völlig orginale, unrestaurierte Fahrzeuge, die das Musée Nationale de l' Automobile in Mulhouse als Leihgabe auf der diesjährigen Bremer Classic Motorshow ausstellte.

Zu sehen waren von diesen zehn Exponaten u.a. ein Voisin C7 Coach aus dem Jahr 1928, ein Hotchkiss AM 2 Torpédo aus dem Jahr 1927 sowie ein Ravel 9/12 HP Berline aus dem Jahr 1925.

 

 

 

 

 

 

Aber auch im Motorradbereich gab es unrestaurierte, fahrbereite „Schätzchen“ als alten Zeiten zu bewundern und zu bestaunen.

Mit dem entsprechenden Geldbeutel konnte man als besonderen Anreiz sogar einige Klassiker oder Youngtimer auf der Messe käuflich erwerben.

 

Aber nun zu den eigenen Impressionen:

In Halle 1 waren die Motorräder und die Motorradbörse untergebracht.

Für Autofreaks wie mich und meine Begleitung leider weniger interessant, daher begann unser Rundgang gleich mit Halle 2 bis 4, in der sich ein schier gigantischer Zubehörmarkt vor unseren staunenden Augen ausbreitete.

Wir hatten das Gefühl, das es kaum etwas an alten Ersatzteilen gibt, was es hier nicht zu kaufen gab.

Autoteile wie Chromzierleisten für die unterschiedlichsten Autotypen, Spiegel, alte Tachometer, Drehzahlmesser, Tankanzeigen, Dichtungen für Fenster und Türen, die unterschiedlichsten Arten von Schrauben, diverse Gummischläuche, Lenkräder, ja sogar Hauptbremszylinder und komplette Scheinwerfer usw. lenkten die Aufmerksamkeit von Suchenden auf sich.

Eine wahre Fundgrube für Besitzer alter Karossen, die auf der Suche nach einem bestimmten Orginalersatzteil sind.

Und wenn wir schon bei der Orginalität sind: Manche Stände boten darüberhinaus auch eine breite Palette von Autoradios aus der guten alten Zeit an, die zur authentischen Ausstattung eines Oldtimers ein unbedingtes „must have“ sind.

Als zweiter unübersehbarer Posten neben den Ersatzteilen dominierte natürlich die automobile Fachliteratur an den Verkaufsständen.

Angefangen von der Reparaturanleitung für Youngtimer über Hochglanzbildbände historischer Fahrzeuge gefolgt von alten, orginalen Verkaufsprospekten war dort alles zu finden, was das Sammlerherz begehrt.

Allerdings meines Erachtens auch zu Preisen, die nicht immer ganz so leicht zu schlucken waren.

So zum Beispiel bei manchen Emailleschildern, bei denen man sich fragen musste, ob der angesetzte hohe Preis nun wirklich das wahre Alter des guten Stückes ausdrückt, oder einfach den Versuch der Abzocke für ein Repro-Produkt darstellt.

Na, egal, wie auch immer, man konnte ja kaufen, musste zum Glück jedoch nicht …

Erwähnenswert sind natürlich auch noch die verschiedenen Zubehörlieferanten und Hersteller mit ihren vielen informativen Ständen.

Vom neuen Trailer über diverses ( Spezial- ) Werkzeug bis hin zu Pflege- und Konservierungsprodukten gab es für Old- und Youngtimerfans

reichlich zum Ansehen, Anfassen und sich vorführen lassen.

Interessant und für erwähnenswert halte ich auch den von mir geschätzten Altersdurchschnitt der Messebesucher.

Ohne repräsentativ urteilen zu können, bin ich der Meinung, dass dieser Altersdurchschnitt mindestens bei ca. 50 Jahren, wenn nicht sogar darüber lag.

Sicher waren unter den Messebesuchern auch einige sehr viel jüngere Menschen dabei, aber sie erschienen mir in der Minderheit zu sein.

Hochinteressant fände ich in diesem Zusammenhang auch eine Statistik darüber, wie hoch der weibliche Anteil der Messebesucher wohl war.

Wenn auch so einige Frauen zu entdecken waren, so war es doch wieder einmal gut zu beobachten, dass das Auto noch immer eine Männerdomäne ist.

Von den reinen Verkaufsständen ging es in Halle 5 und 6 zu den jungen Klassikern und dem Motorsport.

 

 

 

Hier fühlten sich mein Begleiter und ich uns gleich in unserem Element.

Mit großzügigem Platz zwischen den einzelnen Fahrzeugen standen dort die innen und aussen auf Hochglanz polierten „Schätzchen“ vergangener Tage, und warteten darauf bestaunt und fotografiert zu werden.

Die entsprechende Beleuchtung setzte diese Automobile noch zusätzlich ins rechte Licht, so dass man bei manchen Fahrzeugen vom blitzenden Chrom fast geblendet wurde.

 

 

Aber eine Augenweide war es natürlich doch!

Auffallend dominierend war dabei überall die Automarke Mercedes Benz.

Also Sterne und Embleme, die einen Stern enthielten, gab es bald an jeder Ecke und immer gleich gehäuft, also zu mehreren Exemplaren.

 

 

 

VW machte sich dagegen richtig rar, wenn man mal von dem Dauerbrenner VW- Käfer absieht, den es in wenigen Modellen und Baujahren zu sehen gab.

Es war auch auffällig dass viele Markenclubs und Vereine mit eigenen gut bestückten Ständen die Herzen der Besucher erfreut haben, was man von den Autoherstellern nicht gerade behaupten konnte.

Auch die vier Ringe des Audi`s fand man nicht besonders häufig an den ausgestellten Automobilen, bis in einer kleinen aber feinen Sonderschau des ACI ( Audi Club International ).

Dort wurde die Entwicklungsgeschichte der ausgestellten Fahrzeuge und des Herstellers Audi auch in regelmässigen Intervallen dem interessierten Publikum von einem Kommentator per Mikrofon und Lautsprecher vorgestellt.

Eine nette Abwechselung zu all den anderen „stumm“ ausgestellten Autos.

Wobei stumm zwar zutrifft, aber nicht gleichzusetzen ist mit informationslos, denn vor jedem Fahrzeug stand ein Schild, mit den wichtigsten Daten zu dem Auto.

Und manches Mal stand auf diesem Schild auch zusätzlich noch der Verkaufspreis, der bei manchen Fahrzeugen einen sechstelligen Wert erreichte, für den man auch locker eine Immobilie hätte erwerben können.

 

In diesem Zusammenhang hat mich persönlich als Fan und Besitzerin eines Opel Manta B der geforderte Preis von 12.000 Euro für einen 1979er Manta geschockt, der meiner Meinung nach nicht die Zustandsnote 1 nach der Einstufung/Bewertung nach Classic Data verdienen dürfte. Aber das sei nur am Rande erwähnt. Gut jedenfalls zu wissen, dass auch ein Manta noch im Wert steigen kann …:D ;)

 

 

 

 

Meinem zweiten persönlichen Traumauto aus meinen späten 70er Jahren bin ich in Bremen auch wieder begegnet: dem Porsche 914, oder auch früher nicht als Porsche galt, weil er von VW gebaut wurde. Es war die markante Form dieses Sportwagens, die mir damals und auch heute noch so gut gefiel.

So ein Fahrzeug bin ich zwar nie gefahren, aber er hat mir schon immer gefallen. Habe als Erinnerung gleich ein paar Fotos geschossen …..

 

 

 

 

 

 

 

Die zweite starke Gruppe von gezeigten Fahrzeugen stellte neben Mercedes Benz ganz sicher Porsche und BMW mit den entsprechenden Fahrzeugen dar.

Auch im Ausstellungsbereich historischer Rennsport dominierten Porsche und BMW Fahrzeuge.

Grell und auffällig bunt lackierte, mit Werbeaufschriften verzierte Rennboliden aus den 70er Jahren, darunter zwei Porsche, deren ausladende Heckflügel/ -Spoiler durchaus als Tisch für mehrere Personen hätte dienen können.

 

 

 

Interessant war auch der Blick in den Motorraum dieser Rennmaschinen: grosse offene Vergaser- „Tüten“ machten Lust darauf, diese Maschine mal zu hören, doch leider blieben die Motoren natürlich stumm.

Verstummen oder in Erstaunen ausbrechen konnte man auch bei manchen wirklichen „Exoten“ unter den ausgestellten Fahrzeugen, wie z.B. einem Jaguar XJS V12 Las Vegas aus dem Jahr 1982, von dem ganze zwei Exemplare gefertigt wurden, wovon eines in den Besitz von der Rock Sängerin Tina Turner ging.

 

 

 

Ich denke jedenfalls, dass jedes Auto nicht nur seine Liebhaber findet, sondern auch die gebührende Anerkennung, wenn es einen gewissen Status und Alter erreicht hat.

Wie die zeitlos schönen und eleganten Borgward Automobile, wie z.B. die Borgward Isabella TS Cabriolet, die auch in Bremen zu sehen war.

Man kann sie gar nicht alle aufzählen, die automobilen Zeitzeugen vergangener Jahre, die auf dieser Messe augestellt waren. Daher anbei auch ein paar schöne Fotos als visuelle Unterstützung zu meinen ganzen Beschreibungen.

 

Als nettes „Highlight“ und lustiger Hingucker am Rande dieser ganzen blitzblanken Karossen stach jedoch ein „echter Scheunenfund“ ins Auge des Besuchers. Ein altes Auto mit Patina, Rost und reichlich Staub, „garniert“ mit Stroh und Eiern von glücklichen Hühnern, stand als sozusagen als Eycatcher dort ganz allein redend für sich. „No comment...“, ein Kommentar erübrigte sich bei diesem Exponat.

 

 

 

Last but not least, muss die kleine Ecke mit alten Traktoren, Motorsägen und einigen wenigen, handverlesenen LKW`s erwähnt werden.

Längst in Vergessenheit geratene Namen von Schleppern wie Fendt oder Porsche standen dort als Exponate etwas abgelegen vom eigentlichen Trubel in der Ecke einer Halle und warteten auf ihre Fans.

Sowie auch die LKW`s, die in längst vergangenen Tagen die Güter von A nach B bewegten.

Namen wie Büssing GD, Typ NAG 650 , Baujahr 1939,

oder MAN 515 L1 aus dem Jahr 1958 waren dort zu lesen, und als Ausstellungsstück in ihrer imposanten Grösse zu betrachten.

Sicher ist diese Grösse nichts gemessen an den heutigen LKW`s, aber mit sehr einfacher Technik wurden schon damals die grössten Lasten bewegt und gefahren.

Fahrer und LKW mussten „eins“ sein, um sich dieser Herausforderung zu stellen und sie zu bewältigen. Ohne aufwändige technische Hilfsmittel -

sowie dies bei aller alten automobilen Technik der Fall ist.

Manchmal ist eine Technik „ohne alles“ doch wesentlich einfacher zu bedienen und zu reparieren als die neuen, voller Elektronik steckenden Fahrzeuge der heutigen Zeit.

Dazu habe ich auf der Messe einen schönen Spruch gefunden, den ich Euch hier nicht vorenthalten möchte:

Erst wenn der letzte Vergaser verschrottet, der letzte Unterbrecher verschmort und der letzte Gaszug gerissen ist, werdet ihr merken, dass man Elektronik nicht reparieren kann.

 

 

 

 

Na, ganz so drastisch wird es wohl nicht sein, aber der Spruch ist doch nett, oder?

Abschliessend möchte ich noch allgemein zu dieser Messe sagen, dass es als Besucher angenehm war durch die Hallen zu gehen. Die Gänge waren breit genug für die Besucherströme, und auch die Fahrzeuge waren vom Platz her so großzügig aufgestellt, dass man auch mal ein paar Meter zurück treten konnte, um ein Foto zu machen, ohne gleich an der Seite des nächsten Autos zu stehen.

Die Restauration war ebenfalls angenehm und überraschend preiswert.

Insgesamt haben daher mein Begleiter und ich also ein rundherum positiven Eindruck von dieser Messe mitgenommen und können daher sagen: Die Bremen Classic Motorshow ist unbedingt empfehlenswert, sicher auch im nächsten Jahr.

 

Liebe Grüße an alle MT`ler von

 

Over30


02.02.2012 14:49    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (2)

 

Morgen schon wird es im Norden wieder klassisch, wenn die Bremen Classic Motorshow zum 10. Mal ihre Gäste empfängt. Im Rahmen unserer Verlosung werden dann auch wieder Motor-Talker für die Daheimgebliebenen berichten.

 

Vom 3. bis zum 5. Februar wird es in der Freien Hansestadt wieder jede Menge Old- und Youngtimer sowie käufliche „Junge Klassiker“ aus dem Auto-, Motorrad-, und auch dem Motorsportbereich zu bestaunen geben.

 

Wir verlosten wieder Freikarten für Oldie-Interessierte, die Lust haben als Motor-Talk Reporter das 10-jährige Jubiläum zu besuchen und uns mit Fotos oder Videos und einem Text davon zu berichten.

 

Heute freuen wir uns die neuen Berichterstatter offiziell bekannt geben zu können. Auf die Veröffentlichung Eurer Erlebnisse und Beiträge hier im Bremen Classic Motorshow Blog sind wir schon jetzt gespannt!

 

 

And the winners are:

Je 2 Eintrittskarten erhalten folgende Motor-Talker: over30, jann01482, Hanseatenheuler und Merczeno

 

Wir gratulieren unseren glücklichen Gewinnern und natürlich der Bremen Classic Motorshow zum 10-jährigen Jubiläum!

 

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat per PN informiert.


23.12.2011 11:16    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (2)

Vom 3. bis 5. Februar 2012 findet die Bremen Classic Motorshow als traditionsgemäßer Start ins Messejahr statt. In diesem Jahr gibt es ein Jubiläum: Die Oldtimermesse im Norden Europas wird 10 Jahre alt. Wir verlosen 5x2 Tickets an MOTOR-TALK Reporter!

 

Auch in diesem Jahr setzt Bremen wieder früh im Jahr einen ersten Maßstab, wenn es ums motorisierte Altblech geht. Über 500 Aussteller aus 12 Nationen, überwiegend Clubs, Restaurierer und Händler, präsentieren an der Weser alles Mögliche rund um Oldtimer, Junge Klassiker, Automobile und Motorräder, Motorsport, Ersatzteile und Restaurierung.

 

Tradition in Bremen haben auch die Sonderschauen. Zum zehnjährigen Jubiläum haben die Macher der Bremen Classic Motorshow etwas ganz Besonderes ausgegraben: Die Sondershow 2012 heißt „Originale“. Die normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Leihgaben des Musée National de l´Automobile in Mulhouse wurden bereits in den 20er und 30er Jahren gefahren und später als Original eingelagert. Das bedeutet, diese ausgesuchten Exponate befinden sich im absoluten Originalzustand.

 

Gezeigt werden u.a. ein Voisin C7 C von 1928, Hotchkiss AM2 von 1927 oder ein Austro Daimler ADR 6 und ein Ravel 9HP von 1925. Eine parallele Show findet auch in der Motorrad-Halle 1 statt. Dort gibt es unrestaurierte, fahrbereite Exponate wie eine Victoria Bergmeister, eine Wanderer 500, eine Opel Motoclub oder auch eine Württembergia zu sehen.

 

Verdoppelt wurde die Fläche für die „jungen Klassiker“. Unrestaurierte Klassiker der späten 60er bis frühen 90er Jahre, mit lückenloser Historie und einer Laufleistung von bis zu 100.000 km, können hier nicht nur bewundert, sondern auch käuflich erworben werden – entsprechendes Kleingeld vorausgesetzt.

 

5x2 Freikarten zu gewinnen!

 

MOTOR-TALK hat wieder 5x2 Freikarten für die Bremen Classic Motorshow an Liebhaber automobiler Schätze abzugeben, die gerne knipsen und schreiben. Bewerbt Euch hier als MOTOR-TALK Reporter (ohne übliche Unterlagen;)), fahrt zur Bremen Classic und füllt dann hinterher hier den Blog mit Euren Berichten und Fotos, damit die daheimgebliebenen MOTOR-TALKer auch was davon haben!

 

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 26.01.2012. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


31.01.2011 09:39    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,

Bremen Classic Motorshow 2011Bremen Classic Motorshow 2011

Schon in wenigen Tagen ist es soweit: Die Messe Bremen öffnet ihre Pforten für einen Klassiker im wahrsten Sinne des Wortes: Die Bremen Classic Motorshow findet, wie jedes Jahr, Anfang Februar im hohen Norden des Landes statt, um viele interessante Schmuckstücke der automobilen Geschichte zu präsentieren.

 

Vom 04.-06. Februar 2011 heißt es von 9 bis 18 Uhr in den Messehallen in Bremen wieder: Klassiker aus Auto- und Motorrad-Welt bewundern, Fotos machen, Infos sammeln und vielleicht sogar endlich den ersehnten eigenen Oldtimer oder Youngtimer kaufen? Nicht ausgeschlossen, denn das neue Projekt „Junge Klassiker“, mit dem die Messe es schaffen möchte, das Schubladendenken in Sachen Oldtimer (älter als 30 Jahre), Youngtimer (älter als 20 Jahre) und Gebrauchtwagen aufzubrechen, macht es möglich, dass die entsprechenden Ausstellungsstücke mit extrem wenig gefahrenen Kilometern direkt auf der Messe den Besitzer wechseln können.

 

Wir hatten 4 x 2 Tageskarten unter schreibfreudigen MOTOR-TALKern verlost, die Lust haben, als MOTOR-TALK Reporter zur Messe zu fahren und für unsere Community im Anschluss hier im Bremen Classic Motorshow Blog von ihren Messeerlebnissen zu berichten.

 

Die Gewinner stehen nun fest! Folgende MOTOR-TALKer dürfen sich über 2 Freikarten freuen:

 

Dr Seltsam, n.claassen, 1stain und Steven_Astra_F

 

Ob auch unsere 4 MOTOR-TALK Reporter mit einem neuen alten Fahrzeug im Gepäck auf die Heimreise gehen, wissen wir zwar noch nicht ;), was wir aber wissen: Wir freuen uns auf Eure Berichte, Bilder und vielleicht sogar Videos!

 

Wir gratulieren Euch ganz herzlich und wünschen ganz viel Spaß auf der Messe!

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat per PN informiert.

 

Weitere Infos zur Messe findet Ihr auch hier.


05.01.2011 17:11    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

Das Jahr hat gerade erst begonnen, da mehren sich auch schon wieder die Ankündigungen der diesjährigen Automessen, auf die sich der Autoliebhaber in 2011 freuen darf. Den Auftakt macht in diesem Jahr, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Bremen Classic Motorshow – internationale Klassiker-Messe im Norden Europas, die vom 04. bis 06. Februar 2011 in den Bremer Messehallen stattfindet.

 

Für Fans von Oldtimern und Youngtimern aus Automobil-, Motorrad- und Motorsport-Bereich ist die Bremen Classic Motorshow definitiv ein Muss, denn 550 Aussteller aus 11 Nationen geben sich die Ehre, dem multinationalen Publikum ihre schönsten Stücke zu zeigen.

 

Diesjährige Sonderschau auf der Messe: Deutsche Sonderkarosserien 2011. Gezeigt werden dort rund ein Dutzend ganz besondere Klassiker abseits der Serienfertigung. Deutsche Traditionsmarken, die in kleiner Stückzahl mit Aufbauten von bedeutenden Karosseriebauunternehmen wie zum Beispiel Erdmann & Rossi oder Rometsch aus Berlin, Gläser aus Dresden, Autenrieth aus Darmstadt, Hebmüller aus Wuppertal oder Karmann aus Osnabrück veredelt wurden.

 

Mit dem Projekt „Junge Klassiker“ will die Messe in diesem Jahr den Versuch wagen, das Schubladendenken in Sachen Oldtimer (älter als 30 Jahre), Youngtimer (älter als 20 Jahre) und Gebrauchtwagen aufzubrechen. So werden Fahrzeuge aus den späten 60ern bis zu den frühen 90er Jahren ausgestellt, die nur durch sehr wenige Hände gegangen sind und extrem wenig Kilometer auf der Uhr haben. Bei wem jetzt schon die „Haben-Wollen“-Lämpchen aufleuchten, dem setzen wir mit folgender Info noch einen drauf: All diese Fahrzeuge werden käuflich zu erwerben sein! Wer auf eine solche Gelegenheit schon immer gewartet hat – nichts wie hin zur Messe. :D

 

Aber auch Fans von Motorrad-Klassikern kommen auf der Bremen Classic Motorshow natürlich mit einer Sonderschau auf ihre Kosten. Titel in diesem Jahr: Deutsche Motorräder mit Einbau-Motoren. Marken wie Imperia und Hercules sind ebenso dabei wie UT oder Tornax, ehemals Auto- und Motorradhersteller aus Wuppertal. In Bremen wird nun erstmals die konstruktive und unternehmerische Leistung dieser deutschen Konfektionsmarken aus dem gesamten 20. Jahrhundert gewürdigt.

 

Wenn Du Lust bekommen hast, als MOTOR-TALK Reporter bei der Bremen Classic Motorshow dabei zu sein, um im Anschluss den anderen MOTOR-TALKern von Deinen Erlebnissen auf der Messe hier im Bremen Classic Motorshow Blog zu berichten und Deine Bilder zu zeigen, dann bewirb Dich hier. Wir vergeben 4 x 2 Freikarten (Tagestickets).

 

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 26.01.2011. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


07.02.2010 00:09    |    der_deppen_daemel    |    Kommentare (9)

Hallo Ihr Leser!

 

Zuerst einmal, Danke an Motor-Talk dafür, dass ich zur Bremen Classic Motorshow gehen durfte. War ein toller Tag in Mitten von tausenden von anderen Besuchern mit einer Superstimmung! Mein Vater bedankt sich gleichermaßen :D

 

So, nun zum Bericht :)

 

Seit dem 05.02. geht die Bremen Classic. Der Auftakt der großen Oldtimermessen und Shows und es beginnt mit einem "Spektakel" welches gleichzeitig das diesjährige Motto darstellt:

 

-> 100 Jahre Alfa Romeo

 

Die Thematik ist natürlich schwerpunktmäßig in der Messe zu finden gewesen. Überall standen Alfa Romeos und andere Italiener... Sabbern und Staunen gleichzeitig. So viel Schönheit aber auch Technik sind etwas Besonderes :)

 

Nun, begonnen hat Tour durch die Messe in Halle 7 am Presseschalter :) Eine freundliche Dame gratulierte erst zum Gewinnen der Karten und händigte diese gleich aus. Und dann ging es rein - "Wirtschaftswunder". So oder so ähnlich könnte man die ersten Stände bezeichnen. Fahrzeuge, die einzelne Länder mobil gemacht haben waren hier zu finden... So ein Citroen Traction Avant (siehe ersten Bilder), Renault (leider Typenbezeichnung vergessen *grrr*) und Minis waren hier sofort zu finden. Alles schön an kleinen Ständen von den stolzen Besitzern beobachtet und auch eingerichtet konnte man diese Fahrzeuge begutachten.

 

Bei meinem Rundgang machte ich natürlich auch Fotos von landwirtschaftlichen Gerätschaften, allerdings sind die Bilder leider meinem "Qualitätsmanagement" zum Opfer gefallen - alles verwackelt und unscharf (nachschärfen brachte nichts - sind nu wech), die in der "Aufbauhalle" standen. Karmann Ghia, T1 Camper und Borgwards, Peugeot und natürlich meine Lieblingsmarke: Volvo.

 

Da ich mich mit Volvo besser aus kenne als mit Borgward, Fiat usw. sage ich mal welche Fahrzeuge da standen... Leider nur 2 Fahrzeuge des Bremer Volvo Clubs. Ein 780 Coupé (offiziell nicht in Deutschland angeboten wurden), welches von Bertone gezeichnet und in Italien zusammengebaut wurde (der einzige italienische Volvo) sowie ein P1800E (E = England -> Bauort -> von Jensen). Beides sehr schön und gut erhalten - aber sehr sehr selten und schwer ran zu kommen...

 

Im Durchgang geht es weiter durch die Mengen der Besucher (obwohl ich bereits um 9 Uhr da war und die Öffnung auch um 9 erfolgte, waren die Besucherzahlen so früh am Morgen schon recht hoch) vorbei am Stand der DAF Fans (wo ein "Berühren Erwünscht" Schild hängt), die ein Variomatik Fahrzeug durchtrennt haben um die Variomatik für alle verständlich zu präsentieren.

 

Einige schöne deutsche Youngtimer stehen in der selben Halle (Rekord, Monza, etc.) allerdings waren hier die meisten Stände doch sehr stark besucht... Leider habe ich nicht von allen Autos Bilder machen können - viel Publikum oder ignorante Menschen, die nicht darauf achten, dass man versucht ein Bild zu machen - typisch Messe halt ;)

 

In der nächsten Halle kamen die Alfa Romeos näher... Begrüßt wird man durch ein Scheunenfund (alter Opel Cabrio von ~1930), welches in Originalzustand den Eingang einsam bewacht. Durch die Türe in Halle 6 getreten, steht man vor 4 Fahrzeugen. Ein Austin Moke ("Geländemini") und 3 Alfa Romeos. Leider habe ich keine Typenbezeichnungen oder Namen (zumindest mir nicht bekannt) vorliegen. Herrlich schöne Fahrzeuge. Besonders das kleine blaue Coupé/Fastback. Den hätte ich, wie viele weitere Fahrzeuge der Messe, mir in die Tasche stecken können.

 

Linksherum ging meine Wanderung weiter. Da stand es: ein Fiat 8V - ein Fiat mit 1996 ccm V8 Motor. Bildhübsch. Die nächsten kleinen Sportler aus dem Süden Europas tauchten auf... Guilia Sprint, 500 Abarth, uvm. Triebwerke von Abarth und Maserati standen an den Gängen. Mir lief als ich einen Reihen-6-Zylinder sah, fast schon der Sabber aus dem Mund... Es war so hübsch, ich hätte fast den Motor angebetet :D Aber das solle später noch getoppt werden ;) Dieser Motor hatte eine super saubere Optik. 6 Ansaugtrichter. 3 Doppelvergaser (natürlich mit Solex Logo), 2 obenliegende Nockenwellen, alles verchromt und geputzt.

 

Ich würde vermuten, dass die Halle eher etwas mit Rennsport zu tun hatte, denn es waren auch einige Capri und Escort in Rennversionen da. Um dahin zu kommen, musste ein VWPorsche (914) passiert werden, dazu noch ein zerlegter V8 in einer Art "Explosionsaufbau" und ein 928er. Raubkatzen en Masse, ein alter Bremer Taxi (Ford von ca. 1930) und dann das, was ich schon sehnsüchtig erwartete zu sehen:

 

-> ein Triumph V8

 

Aus 2 Reihen-4-Zylinder "zusammengeschweisst" und von Triumphtechnikern als "großer Fehlentwurf" bezeichnet, thronte dieser Motor, gekoppelt an ein Schaltgetriebe mit Overdrive, in einer Halterung mit Kühler, Benzinkanister und Batterie. Ein Bedienpult (leider nicht mitfotografiert) ließ den Eigentümer diese Maschine ab und an anwerfen. Ein Sound, da bekomme ich jetzt noch eine Gänsehaut von!!! :eek: Direkt daneben stand der "Spenderwagen". Ein Triumph Stag mit Michelotti Front und Heck sowie Überrolbügel. Wunderschön, leider unverkäuflich.

 

Jetzt erfolgt ein Kontinentsprung, denn direkt hinter der "Triumph" Ecke, stehen 2 bullige US-Cars. Ein Chevrolet Pickup/Truck aus den 50ern sowie ein Camaro. Beides "Rattenscharf" und auch verkauft. Hätte ich bloss das Geld in dem Augenblick griffbereit gehabt... Am Stand der Auto Bild Klassik (doch ein wenig "fad" und "langweilig") stand ein kleiner einsamer Alfa Romeo "Kombi" (sehr klein und trotzdem schnell aussehend).

 

Dann ging es in die Haupthalle. Hier standen fast nur noch die teuren Fahrzeuge. An den Eingangstüren standen üblicherweise wieder Mercedes. Mercedes und BMW. Ein seltsames "Ding" erblickte ich "aus Versehen" und war doch recht angetan. Ein W123 T-Modell mit 190/300 SL Front (Kotflügel etc.) sowie Heck (Anleihen an die "Flossen"). Sah alles sehr professionell aus, allerdings würde ich sows nicht besitzen wollen... ;)

 

Irgendwas zog mich von dem Mercedes Stand weg. Mich hatte irgendwie irgendwas "in seinen Bann" gezogen... Ich wusste nicht was, bis ich plötzlich stand. Ich stand vor einem Lancia.

 

Lancia, eine Marke die ich ansonsten nicht wirklich mit "Mein Geschmack Erfüllend" bezeichnen würde aber irgendwas war an diesem Fahrzeug anders. War es die Farbe? Ein schönes Perlmut/Weiß/Silber welches die Farbe in Nuoncen veränderte? War es die Front mit der kleinen Lufthutze zur Versorgung des Motors? Die Scheinwerfer, die eine Klarheit haben, da sind meine Klarglasscheinwerfer nichts gegen? Oder waren es die 2 hinteren Scheibenwischer der fast senkrecht stehenden Heckscheibe? Nein, es waren nicht einzelne Punkte. Das gesamte Fahrzeug hat es mir angetan. Ein Lancia Flaminia Berlinetta. Italo-Luxus ;)

 

Aber halt, es waren noch weitere Fahrzeuge zu bewundern. 2 Alfa Romeo 8C - alt (mit einer herrlich großen und wunderschönen Form - geschätzte 5-6 Meter, die von den Proportionen 1a verteilt waren) sowie ein neuer, rassiger Sportflitzer von 2009 (8C Spider). Hier standen auch die heißen Italienerinnen... Aber es geht hier auch nicht um die Damen, richtig? :D

 

Alfa Romeo hatte seine Schätze aus dem hauseigenen Museum in Mailand nach Bremen verfrachtet und ausgestellt... Leider waren so viele Besucher hier, dass ich nicht ausreichend viel knipsen konnte :(

 

Irgendwann waren die Alfa Stände vorbei... Und es tauchten kleine sportliche "Briten" auf. Triumph, MG, Austin... Alles zu sehr guten Preisen... Bei meinem Vater kribbelten schon die Finger ;) Er wollte schon sehr lange ein Spitfire oder TR6 haben... Und hier standen sie nun. Fachsimpeln ohne Ende ;) Gefühlte 60 Minuten standen wir und sprachen nur über den Spitfire... Die Mengen drängten, also weiter gings.

 

Wieder entdeckte mein Auge etwas. Diesmal ein Amerikaner - ein Oldsmobile. Sah irgendwie aus, als sei es von einem anderen Stern ;) Es wirkte "fehl am Platze" aber eben dieses gefiel. Der Inbegriff von "Unweltunverträglichkeit". Großvolumiger V8, viel Detroit Steel und ganz wichtig: die weiß eingefärbten Buchstaben an den Reifen.

 

An verschiedenen Ständen standen Autos, die hatte mein Vater das letzte Mal vor ca. 30-40 Jahren gesehen. Alvis, Talbot, einige Jaguare, Landys, usw. Ich kann euch nur die Bilder nahe legen :)

 

Leider war meine Kamera nach 3 Sätzen Batterien (ich hatte so viele Bilder geschossen, dass diese förmlich "glühten") dermaßen ausgelastet, dass ich keine weiteren Bilder nehmen konnten. An sich ein Glück, denn nach der "Alfa Halle" gab es 2 Hallen voll mit Teilen sowie 2 Mit Motorrädern. Wer ein ganz bestimmtes und super seltenes Teilchen für ein in Kleinserie produziertes Fahrzeug sucht, er wird zu 100% hier genau DAS finden, was er sucht und braucht. Zwischen all dem "Trödel" und auch "verrosteten Schrott" fanden sich wirklich noch Schnäppchen, die man sehr lange sucht und benötigen könnte...

 

Mehr dazu gleich, zuerst geht es ins Parkhaus. Richtig gehört, ins Parkhaus. Die Classic Motorshow ist nicht nur in den Hallen vertreten, nein, Old- und Youngtimer kann man auch gleich kaufen und testen (bedingt). So standen komischer Weise SEHR viele W201er im Bestzustand auf dem Parkdeck. Mit Preisauszeichnungen (z.B. 300E 4-Matic in Blau mit 200tkm für 5.000€! Etwas "viel" für mein Geschmack) und in allen Zustandskategorien. Ein Ford Thunderbird der 1. Serie stand direkt neben einem Porsche... Ein Saab 96 mit 2-Takt Motor neben einem Jaguar. Hauptsächlich standen W123er Benzen und 911er herum aber es waren 2 Autos zwischen, wo mein Vater und ich aufmerksam wurden und sogar in Verkaufsgespräche kamen...

 

Das Eine war ein Volvo P544 (gemeinhin als "Buckelvolvo" bekannt) welches aus Schweden (Nordwest!) direkt nach Bremen ohne ein Zwischenfall gefahren wurde. In Rot, B18 (1,8l) Maschine und in Rot. Sehr guter Zustand. Es passten zwar nicht alle Spaltmaße, aber Volvo war damals nicht ganz auf "Perfektion" aus. 7.500€ wollte der Schwede dafür haben...

 

Das zweite war ein Austin 1300. Sieht in etwa so aus wie ein Mini mit 2 weiteren Türen und etwas "verlängert". Bekannt ist dieses Auto bei uns Zuhause als "Start you vicious bastard! Start!" (Link zu Youtube Video). Eigentlich ein "Haufen Schrott". Das Auto welches hier ausgestellt war, war jedoch in einem TOPP-Zustand. Ein Superpreis (habe den nicht mehr im Kopf) und mit lückenloser Historie. Wir wären fast schwach geworden...

 

Ein Morris Minor (der englische VW Käfer) stand ebenfalls hier. Im Bestzustand. Komplett restauriert. Mit Doppelvergaser an der 1l Maschine "geklatscht" und weiß lackiert. An und für sich: sehr gut. Einzig der Preis mit 17.000€ für ein Auto, welches max. 10.000€ wert ist... Das fanden ich und mein Vater überzogen und haben die Gedanken dann ein Auto auf dieser Messe zu kaufen leider verworfen.

 

Aus dem Parkdeck gingen wir wieder in die Hallen und schauten uns die Motorräder an. Ich bin kein Motorradexperte, aber was ich da sah, sah teuer, alt und vollrestauriert aus. 2-Takter, 4-Takter, 4 Zylinder, 1 Zylinder, 3 Zylinder, Vergaser, Einspritzer, wassergekühlt, luftgekühlt, Kette, Riemen, Antriebswelle, usw. usf. Ein Motorrad gefiel sogar mir... Eine Henderson. Es sah richtig alt aus. Da ich keine Daten etc. dazu habe, vermute ich mal aus der "Gründerzeit" der Motorräder. Ca. 1920 wenn nicht, dann sogar noch zwischen 1900 und 1910. Mit manuelle Zündverstellung, Handölpumpe, super schmale Reifen und eine schöne rote Lackierung mit Creme Felgen... Mmmmm Lecker!

 

Durch die Messe "gelangt" (bei den Besucherzahlen sollte man froh sein, wenn man heil daraus kommt :D) fand ich eher durch Zufall ein kleiner Stand. Unter einer Treppe gelegen. Mit starrten 4 Radkappen an. Volvo Radnarbenabdeckungen. Alter ca. 30 Jahren. Guter Preis, gleich mitgenommen :D Und fand ich das, was ich damals zu "Hecktrieblerzeiten" suchte: ein Endrohr der Volvo Tuner "Hausser". Und wie es der Zufall wollte, hatte der Verkäufer noch mehr... Und zwar nagelneu. Ich fand an diesem Stand nagelneue Endrohre von Hausser, die es seit ca. 10 Jahren nirgends zu kaufen gibt und hatte keinen Hecktriebler Volvo mehr... Was machen!? Tja... Die kommen woanders ran, aber das erst im Sommer... Guten Kurs gehabt und natürlich gekauft.

 

Eines sage ich hier jetzt:

 

Bremen Classic Motorshow 2011 - ICH BIN BEREIT!

 

Es war ein toller Tag den ich genossen habe. Luft mit Abgasen ohne G-Kat Reinigung. Dieselmotoren wie sie sein sollten - nämlich ohne Rußfilter und Turbolader mit Brikettruß ;) Den Geruch von Bleiersatz will ich nicht mehr missen...

 

Noch einmal bedanke ich mich hier an dieser Stelle bei der Werkstatt bei Motor-Talk für die Karten :)


21.01.2010 18:02    |    ClassicMotorshow    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Quelle: Messe Bremen / Jan RathkeQuelle: Messe Bremen / Jan RathkeAnfang Februar kommen Liebhaber von Classic Cars voll auf ihre Kosten: vom 5. bis 7. Februar 2010 öffnen sich die Bremer Messehallen und geben den Auftakt zur diesjährigen Oldtimer-Messesaison mit der 8. Bremen Classic Motorshow. Mehr als 36.000 Besucher kamen 2009 und auch in diesem Jahr wird mit einem entsprechenden Besucheransturm gerechnet, wenn rund 550 Aussteller aus 11 Nationen ihre außergewöhnlichen Exponate von Oldtimern und Youngtimern über Automobile und Motorräder bis hin zu den Themen Klassiker und Motorsport, Ersatzteile und Restaurierung präsentieren. Grund zum Feiern gibt es außerdem: Alfa Romeo feiert sein 100jähriges Bestehen, weswegen es sich das Alfa-Werksmuseum nicht nehmen lassen hat, die Bremen Classic Motorshow für den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten und für die Sonderschau "Bella Macchina" der traditionsreichen Automarke auszusuchen. Ein Hauch Italien zieht sich in diesem Jahr ohnehin durch die gesamte Messe: die Clubs wetteifern um den Preis für die schönste Clubpräsentation. Mit Dolche Vita und Bella Italia wird der Klassiker „Urlaub in Italien“ mit Sicherheit erlebbar gemacht.

 

Quelle: Messe Bremen / Jan RathkeQuelle: Messe Bremen / Jan RathkeWessen Herz eher beim Sound klassischer Motorräder höherschlägt, der ist ebenfalls gut aufgehoben auf der Bremen Classic Motorshow 2010: so wird u.a. die allererste MV Agusta zu bestaunen sein, eine Maschine mit 98 Kubik, die 1945 konstruiert wurde und als „Butter & Brot-Maschine“ 1946 auf den Markt kam. Eine echte Rarität, die man sich ebenfalls unbedingt auf der Messe ansehen sollte: die Ducati Imola 750, die mit ihren 250 Stundenkilometer Leistung schon einen WM-Titel holte und von der es nur noch 2 Stück gibt!

 

Abgerundet wird das Angebot durch eine private Fahrzeugbörse, einen Basar für Ersatzteile und natürlich die Präsenz der verschiedenster Händler, Clubs und Vereine.

 

Wenn Du Lust als, als MOTOR-TALK Reporter zur Bremen Classic Motorshow 2010 zu fahren, um im Anschluss den anderen MOTOR-TALKern von Deinen Messeerlebnissen hier im Blog zu berichten und Deine Messebilder zu zeigen, dann bewirb Dich HIER. Wir vergeben 2x2 Freikarten, also starte gleich durch!

 

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 01.02.2010. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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