MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

Breaker's Block

ein Querschnitt konfuser Gedanken

04.04.2012 14:14    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: ,

Es gibt ja Menschen die nicht bei Facebook online sind – angeblich! Weit schlimmer noch, es gibt Menschen die dort nicht mit mir befreundet sind – solls auch geben, ich bin immer wieder verwundert. Unglücklicherweise zählt hierzu eine große Gemeinde meiner Stammleser dieses Blogs. Ich mag euch alle sei an der Stelle gesagt und ich würde bestimmt auch eure Freundschaftanfrage annehmen, sofern wir uns den wirklich kennen, aber das alles führt hier gerade zu weit.

Was ich eigentlich damit sagen will: Im Alltag entdecke ich immer wieder seltsame Dinge, die zumindest ich gern mit meinen Mitmenschen – Freunden – teile. Ich will euch an dieser Stelle in diesem Blog einen wirklich kleinen Auszug aus solchen „Kuriositäten“ präsentieren :)

 

1- Alle Zeichen auf Grün

2- Ein Spielplatz der komplett umzäunt war, keine Baustelle weit und breit, kein Hinweis warum, weshalb, weswegen. Die Beraubung von Freizeitangeboten soll schon mit den frühen Kinderjahren anfangen

3- Diese Zahnbürste lag „oben drauf“ in der Dusche des Hotelzimmers. Ich leg meine Butter auch immer auf den Spülkasten…?

4- Begrüßung in einem „Bier- und Wohlfühlhotel“

5- „Selbstbedienung“ von Pflaumen in Plastebehälter, in der Kasse lag (Wechsel-)Geld, nirgends ein Mensch der die Käufer kontrollierte.

6- Und wenn wir schon beim Geld sind: Traust du dich danach zu greifen?

7- Warum stehen Pornos direkt neben Kinderfilmen?!?

8- Die Frauenquote Konsequent umgesetzt, als Mann fühl ich mich leicht diskriminiert.


11.01.2012 09:46    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , ,

Warnschild vor TreibsandWarnschild vor Treibsand

Was bisher geschah.

 

Ich wache wieder auf. Yippie yippie yeah, yippie yeah Krawall und Remmidemmi, liege mit den Augen gen Decke gerichtet auf dem Rücken. Das Schild mit der Aufschrift: „To be continued“ ist an der Betondecke getackert. Ich stehe auf. Das Zelt um mich herum, es erinnert an ein Tipi, im Zentrum brennt ein blaues Feuer, dicke Holzstangen halten den leuchtend grünen Stoff, neben mir steht ein weiteres Bett, die Laken zerrissen. Ich gehe hinaus.

 

Schnee um mich herum, überall, mein Dealer wäre erfreut. Ich genehmige mir eine Line. Eine große, kreisrunde, rund herum um das quadratische lila Iglu aus dem ich kam. Unter dem Schnee befindet sich noch mehr Schnee. Erstaunlich.

 

Es ist eisig kalt hier. Hätte mich das Dimensionsportal nicht an einen anderen, etwas wärmeren Ort bringen können? So mit netten jungen hübschen und willigen Damen? Selbst die komische Hexe ist auch nicht mehr aufzufinden. Verdammt. Nun steh ich hier, inmitten von Sand und noch mehr Sand und kenne meine Aufgabe nicht. Leichter macht das die ganze Angelegenheit natürlich nicht.

Die Welt wird größer, immer größer, das Blockhaus scheint Kilometer von mir entfernt zu sein, ich bewege mich darauf hinzu, doch bin gefangen im Sand, Treibsand. Verdammt. Inzwischen stecken meine Oberschenkel fest, ich werde weiter unablässig nach unten gezogen. Rings um mich herum gerät die Oberfläche in einen Sog, alles aber wirklich alles ziehe ich mit runter, umso mehr ich klammer, umso schlimmer scheint es zu werden.

 

Meine Füße spüren es etwas unter mir, versuche einen festen Tritt zu verschaffen, rutsche wieder weg und bin weiter gefangen. Ein Strudel entsteht, ich werde in die Mitte gezogen, mit einem „Plop“-Geräusch stecke ich fest. Gefangen zwischen zwei Glaskolben meine Füße baumeln im unteren, mein Oberkörper im oberen Bereich, mit Sand in der Hose, es gibt bessere Ausgangssituationen.

 

Ich sollte es objektiv betrachten: ich habe Sand in der Unterhose, ich stecke zwischen zwei Glaskolben fest, um mich herum befindet sich nur feiner Kies, es ist brütend heiß, es geht mir nicht schlecht außer das ich friere, ich kann mich mit viel Kraft in dieser schmalen Öffnung drehen. MacGyver hätte da was draus zaubern können ich hingegen nicht und zu allem Überfluss fängt es an zu regnen.

 

Regen? Toll, jetzt werde ich auch noch nass. Der Sand nimmt das Wasser auf, ich spüre wie es an meinem Bein herunterfließt, ich beginne zu rutschen bis ich fliege. Ich kann fliegen, ich wusste es immer, ich bin der König der Welt, die Luft sie strömt über mein Gesicht, meine Haare flattern im Wind, ich verfalle in ein Geschwindigkeitsrausch, schneller immer schneller, ich bin im völligen Delirium, der Boden kommt immer näher, denn Aufprall merke ich nicht.


07.12.2011 14:25    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: , , ,

MorgensonneMorgensonne

Ich ging entlang der Straße an einen hellen Sommertag. Die helle Sonne am Rand des Horizonts wärmte mich, ich war glücklich bis ich auf einmal auf dem großen Schneehaufen vor mir ausrutschte. Er war riesig, so groß, das die Mittagssonne es nicht schaffte an diesem herrlichen Frühlingstag den Schnee zu schmelzen.

 

Doch eigentlich beschäftigt mich, die kleine quirrliche Hexe. Sie tobte bei diesem anmutigen Herbstwetter über die Autobahnen, rannte zu einem kleinen Hexenberg, der von ihr selbst weg hüpfte. Es war schon ein skurriler Anblick, welche die endlose Krawatte der Hexe nicht besser machte. Doch da war es, ich sah einen Blitz, nur ein Wimpernschlag und mitten in der Morgenröte schnitten sich die Schemen der Hexe und deren Krawatte, eine kosmische Träne im Raum-Zeitgefüge öffnete ein Dimensionsportal und ich schritt mutig hinein.

 

Es war ein innerlich glühendes wunderbares Gefühl, fast als wenn man verliebt ist, es war als wenn mich jemand zerreist, wie tausend Nadelstiche die über meinen Leib einstechen, über jeden kleinen Quadratzentimeter, mehr und mehr überkam ich einem Rausch, es erfüllt mich, bis ich völlig entspannt war. Hinter mir, ich höre die Hexe, sie flucht beim durch die Gegend Kriechen sind ihre Fußknöchel gebrochen. Beide, offenbar ist sie mir gefolgt, vielleicht war es auch einfach nur die Krawatte, welche sich um meinen Fuß gebunden hatte und sie unfreiwillig mitzog.

 

Und während ich mich so umschau, die Gegend bewundere, vor mir sich ein riesiger Abgrund auftut, werde ich müde, kann gar nicht mehr weiter stehen, will weiter gehen, will weiter, will weit…

 

Ich wache auf und was erblicken meine müden Augen? Ein großes Schild mit der Aufschrift: To be continued


10.11.2010 13:33    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , ,


Eure Reaktion?

barbieworld2 barbieworld2

Kennt ihr das? Diese richtig peinlichen Lieder? Die wo man sich an den Kopf greift und am liebsten flüchten will? Genau so was muss im Auto gespielt werden. Jeder kennt diese peinlichen Lieder, jeder kennt den Text in und auswendig und es gibt nur wenige Arten der Reaktion.

 

Die 1. Reaktion:

Die betroffene Person die ignoriert es. Versucht das peinliche berührte Gefühl des Fremdschämens zu unterdrücken.

 

Die 2. Reaktion:

Ein plötzlich eintretender Lachanfall, z.B. um die Person auszulachen. (Gründe können abweichen).

 

Die 3. Reaktion:

Mitsingen und Spaß haben.

 

Ich für meinen Teil gehöre eindeutig zur letzteren Kategorie: Mitsingen und Spaß haben. Peinlich ist mir so was nie, warum auch? Weil man bei einem bekloppten Song mitsingt? Weil man den ganz laut im Auto hört, während man durch die Stadt fährt? Weil man einfach Spaß demonstriert? Peinlich find ich ehrlich gesagt alle, die den Spaß am Leben gegen das gewisse Spießertum eingetauscht haben.

 

Wie reagiert ihr?

 

Foto "barbieworld2" von irene_zs

Some rights reserved.

Quelle: www.piqs.de


05.11.2010 01:30    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: , , ,

Wisst ihr Kinder, das was ich euch heut erzähle, kommt euch sicher unglaublich vor, doch ich will, das ihr wisst wie ich eure Mutter traf.

 

So, oder so ähnlich beginnt fast jede Sendung von How i met your mother. Wer oder was ist überhaupt Himym? Nun das sind die 5 Charaktere Marshall Eriksen, Lily Aldrin, Ted Mosby, Robin Charles Scherbatsky Jr. und Barney Stinson (von links).

 

Und um was gehts? Wie eingangs schon geschrieben, beschreibt Ted seinen Kindern im Jahre 2030 wie er ihre Mutter traf. So einfach ist die gesamte Sendung. Der Zuschauer bekommt wie die Kinder erzählt, wie es dazu kam, dass er die Mutter von den beiden traf. Die Story ist teilweise konfus, es wird meist eine Situation gegeben und nach und nach erfährt der Zuschauer wie es zu dieser Situation kam, am Ende jeder Sendung ergibt sich dann ein Gesamtbild was meist anders ist als erwartet.

 

Was macht diese Sendung aus? Nun naja, Menschen die Two and a half men mögen, die sind bei Himym genau an der richtigen Adresse. Lasst mich kurzerhand die Charaktere beschreiben.

 

Marshall - Anwalt, bester Freund von Ted, seit dem Studium

Lily - Erzieherin, die Verlobte (und später auch Frau) von Marshall

Ted - Architekt, auf der Suche nach der perfekten Frau

Robin - Reporterin bei einem Lokalen Sender

Barney - "Badboy", der Weiberheld, Arbeit Unbekannt

 

Wer mit wem alles und wie mal zusammenkommt sprengt hier meinen Artikel, das könnt ihr auch bei wikipedia nachlesen, ich wollte euch sagen was nun diese Sendung aussmacht. Die Story ist fast eher schmückendes Beiwerk. Einige behaupten gar, Barney der Weiberheld sei der eigenliche Star. Zusammengefasst könnteman sagen, die Serie dreht sich um die Frage: Wie reiße ich am Besten heute eine Frau auf? Barney ist dabei der treibende Aspekt in der gesamten Serie. Er hat ständig neue Mädels und dessen Weisheiten sind mehr als berühmt (bekanntes Beispiel ist die Hot / Crazy Scale).

 

Die Weisheiten sind fast schon berühmt und berüchtigt. Einige die meinen MSN-Status sehen, sind es wohl auch schon gewöhnt dort einige Zitate aus dieser Sendung lesen zu dürfen. Die Serie hat einen eigenen Humor, meiner Meinung nach besser als von vergleichbaren Sendungen. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen, ich weiß ehrlich gesagt grade nicht was ich noch sagen will ^^

 

Bildquelle: www.entertainmentwallpaper.com


18.10.2010 18:45    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: , , , ,


20.00

Ich mache die letzten Comments bei MT mein Taxi dass mich zu Party fährt wird gleich kommen.

 

21.00

Nach ein bissl hin und her sind wir endlich auch auf der Party angekommen, nach dem Begrüßungsdrink war unser Gang direkt zur Bar: Happy Hour :).

 

21.05

Wir versuchen mit unserem Maß Bier den kleinen Bereich zu verlassen, die Secruity hält uns davon ab, wir müssen das Maß in einem „Bierzelt“ gestalteten Floor trinken, aus den Boxen dröhnt beste Bierzeltmusik… ich liebe sie :D

 

21.30

Das Maß ist alle, wir lassen uns Zeit, wollen das nächste Maß nicht sofort trinken

 

21.50

Wir entscheiden uns für das zweite Maß, gehen zur Theke und was passiert? Es waren keine Gläser mir da.

 

21.52

Ein Freund trinkt seine Fassbrause alle, ich erhalte sein Glas und kann mir noch ein Maß kaufen. Happy Hour genutzt :D

 

22.15

Ich will tanzen, nur tanzen, lass mich endlich tanzen. Meine Freunde gucken mich argwöhnisch an, denken ich bin betrunken… Scheiße ich will doch nur meinen Spaß… Lass mich tanzen.

 

23.30

Bierdurst. Tanzen trocknet die Kehle, ich brauch was Neues zum Trinken.

 

0.00

Nein Mann, ich will noch nicht gehen, ich will noch ein bisschen Tanzen. Komm schon Alter ist doch noch nicht so spät, lass uns noch ein bisschen Tanzen…Mein Fahrer will langsam nach Hause, es ist Donnerstag und er muss Freitag wieder raus… Ich begleite ihn zum Auto und hole meine Habseligkeiten heraus.

 

0.20

Ich stehe an der Garderobe und will meine gerade geholten Habseligkeiten abgeben. Für diese Party typisch: Das „Personal“ ist ausschließlich nicht bezahlte Studenten. Ergo: Sie sind alle bereits Sturzbetrunken. Es wird ein Kampf meine Tasche abzugeben, doch es gelingt.

 

~0.50 (um genau zu sein, weiß ich die Zeit nicht, meine Uhr hab ich mit abgegeben)

Allein tanzen macht auf die Dauer keinen Spaß, doch erstaunlicherweise gelang es, binnen nicht all zu langer Zeit jemanden zu finden mit dem ich tanzen konnte.

 

Die Zeit weiß ich schon lange nicht mehr

Ich brauch ein Bier, oder irgendwas das meine Kehle befeuchtet. Ich geh zur Bar. Links neben mir steht ein Gast, ich kenne ihn nicht. Es folgt ein interessantes Gespräch:

Er: Bist du ein Bruder?

Ich: :confused:

Er: schau mal, (er zeigte mir eine Stempelkarte) ich bin Bruder und du siehst auch aus wie ein Bruder.

Ich: Hm (ich hatte keine Ahnung was ich sagen sollte)

 

- der Barkeeper kam, er ergriff vor mir das Wort –

 

Er: 2 Bier für mich und meinen Bruder hier.

 

Es blieb mir nichts weiter übrig, als mich für das Bier zu bedanken. Er „nahm“ mich dann mit zu seinen Freunden und wir feierten gemeinsam weiter. So muss das sein :D

 

2.30 – nicht das ich das genau wüsste

Wir tanzten und auf einmal bekam ich einen Hut aufgesetzt, von wem? Keine Ahnung, doch ich behielt ihn noch den restlichen Abend :D

 

4.00 oder so:

Ich entschließe mich zu gehen. Verabschiede mich bei allen neuen „Freunden“, hole meine Sachen und gehe in kurzen Klamotten bei gefühlten -5°C und leichten Nieselregen 3km nach Hause.

 

4.30

Bin ich auch da schließlich zu Hause angekommen.


28.07.2010 08:10    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , ,

StoppschildStoppschild

Durch Zufall hab ich es gefunden, einfach so im Web mal eine Signatur gefolgt, diese wiederum hat in ein Forum geleitet, es war ein Comment markiert, und am Ende des dritten Posts dieses Threads fand ich dann den Link zu der Seite hier-ist-dein-schild.de.

 

Diese "Geschichte" ist mehr als nur lesenswert, erschrekt bitte nicht vor der Länge :)

 

Hier ist dein Schild, das Original:

 

Doofe Leute sollten Schilder tragen müssen, auf denen "ich bin doof"

steht. Auf diese Weise würde man sich nicht auf sie verlassen, oder?

Du würdest sie nix fragen. Es wäre wie "Tschuldigung, ich... äh,

vergiss es. Hab das Schild nicht gesehen."

 

Das ist wie bevor ich mit meiner Frau mitten im Umzug war. Unser Haus

war voll mit Kartons, und der Umzugslaster stand in der Einfahrt. Mein

Nachbar kommt rüber und fragt "Hey, du ziehst um?" - "Nö. Wir packen

nur ein oder zweimal die Woche unsere Klamotten ein, um zu sehen, wie

viele Kartons wir brauchen. Hier ist dein Schild."

 

Vor ein paar Monaten war ich mit nem Freund angeln. Wir zogen sein

Boot an Land, ich hob meinen Fang aus dem Boot. Da kommt dieser Idiot

von der Anlegestelle und fragt "Hey, hast du all die Fische gefangen?"

- "Nö. Ich hab sie überredet aufzugeben. Hier ist Dein Schild."

 

Ich hab eine dieser Tier-Dokus im Fernsehen gesehen. Da war ein Typ,

der nen Haifisch-Biss-sicheren Anzug erfunden hat. Und es gibt nur

einen Weg, sowas zu testen. "OK, Jimmy, du hast den Anzug an, sieht

gut aus...sie wollen, dass du in dieses Becken mit Haifischen

springst, und du erzählst uns hinterher, ob es weh tut, wenn sie dich

beißen." - "OK, aber halte mein Schild fest! Ich will's nicht

verlieren."

 

Als ich das letzte Mal nen Plattfuß hatte, fuhr ich zu ner Tankstelle.

Der Wärter kommt raus, wirft nen Blick auf meine Karre und fragt

"Reifen platt?" Ich konnte nicht widerstehen. Ich sagte "Nö. Ich fuhr

so rum, als die anderen drei sich plötzlich aufpumpten. Hier ist dein

Schild."

 

Wir versuchten letztes Jahr, unser Auto zu verkaufen. Ein Typ kam

rüber zum Haus und fuhr die Karre ne dreiviertel Stunde. Wir kommen

zurück zu Haus, er steigt aus, bückt sich, greift an den Auspuff und

sagt "scheiße, ist das heiß!" Siehst du? Hätte er sein Schild

getragen, hätte ich ihn abhalten können.

 

Ich hab gelernt, nen Sattelschlepper zu fahren. Ich verschätzte mich

bei der Höhe einer Brücke, verkeilte den LKW und konnte ihn nicht

wieder los kriegen, egal was ich auch versuchte. Über Funk hab ich

Hilfe angefordert. Dann kam ein Polizist und fing an, einen Bericht zu

schreiben. Er stellte die üblichen Fragen... ok... kein Problem. Ich

war mir schon sicher, dass er kein Schild bräuchte... bis er fragte

"also... ihr LKW hat sich verkeilt?" Ich konnte mir nicht helfen! Ich

sah ihn an, blickte zurück zum Sattelschlepper, dann zurück zu ihm und

sagte "Nein, ich liefere eine Brücke. Hier ist dein Schild."

 

Ich musste den einen Abend lange arbeiten, als ein Kollege reinschaute

und sagte "Du bist immer noch hier?" Ich antwortete "Nö. Ich bin vor

10 Minuten abgehauen. Hier ist dein Schild."

 

Neulich war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Intelligenterweise telefonierte

ich dabei, fuhr freihändig und wollte den Gang wechseln. Ich rutsche mit

dem Fahrrad weg und blieb mit der Hand in der Leitplanke hängen. Ich lag

dann da so lustig auf der Straße 'rum mit nem stylischen Blutfleck neben

mir auf dem Boden. Ich wollte grad aufstehen, als ein älterer Mann neben

mir hielt: "Sind sie hingefallen?" Trotz Schmerzen konnte ich es mir

einfach nicht verkneifen: "Nein, ich liege hier um mich zu sonnen!"

Verdammt, warum hast du dein Schild nicht dabei?

Quelle: www.hier-ist-dein-schild.de


27.07.2010 07:25    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: , , , ,

Samstagmorgen, Nachbars Katze sitzt vor dem Fenster und mault rum. Scheinbar will sie rein, vielleicht weiß sie auch einfach nur, dass sich hinter jedem offenen Fenster ein Mensch versteckt. Bei dem Versuch die Katze zu überhören scheitere ich kläglich. Ich geh zum Fenster, merke das es zu ist, geh wieder ins Bett, merke das die Katze nicht draußen sondern drin ist. Genauer gesagt, in mir drin.

 

Die ganze Geschichte erinnert mich an eine Begebenheit aus meiner noch jungen Vergangenheit. Studentenfeier in München, 2000l Freibier, freilich verteilt auf mehrere hundert Studenten, viel von dem Bier hatte ich nicht. Dennoch schaffte ich es am nächsten Morgen in einem mir unbekannten Bett aufzustehen, in einer mir unbekannten Wohnung zu erwachen, mit völliger Desorientierung wie ich dahin kam.

 

Auch wenn sich diese Geschichten sehr ähneln mach ich mal bei meiner Ersten weiter. Die Münchner Geschichte ist zu skurril als das sie mir hier geglaubt werden könnte, ohne dem Wissen, das mir so was wirklich immer passiert.

 

Ich steige aus dem Bett, zieh mich an und geh eine Etage zum Frühstück nach unten. Ich hab keinen Hunger, hab eigentlich nur Durst, aber auch den nicht so wirklich. Verpennt helfe ich den Spartanern der frühen Stunde durch meine Moralische Unterstützung, sowie einem strengen Blick, während ich es mir auf der Fensterbank bei geöffneten Fenster bequem mache. Draußen regnet es in Strömen, kalte Luft hilft dem armen Köpfchen zu neuem frischen Tatendrang. Oder anders gesagt, es war zumindest kalt.

 

Das Frühstück mit Koffeinhaltigen Kaltgetränke in Verbindung mit fester Nahrung brachte den erhofften Erfolg: Ich wollte wieder ins Bett. Dies ließ auch zum Glück nicht lange nach dem Frühstück auf sich warten, ich verließ den Ort der Nächtigung, fuhr nach Hause um dort weiter zu schlafen. Zumindest hatte ich das vor. Mit einem freundlichen Dauerklingeln an der Haustür wurde ich sogleich, keine 5min nachdem ich wieder im Bett lag, geweckt. Es war inzwischen Samstag 11.00. Das Versprechen über eine Wohnungsumzug sowie mein unpünktliches erscheinen um 10:30 wurde mir vorgeworfen. Den Drang die Tür zu zuschlagen konnte ich gerade noch widerstehen, vielleicht tat ich es auch, nur das ein Fuß im Weg war.

 

Als Projektmanager eingeteilt, koordinierte ich den wilden Haufen, nachdem ich es schaffte mich zu koordinieren. Die Mittagspizza verschob ich großzügig auf den Abend, meine Untertanen wollten dies wohl anders. Doch das Zuckerbrot gab es erst zum Abend. Punkt. Man nimmt was man kriegt, nur man kriegt nicht immer was man will. So isses halt.

 

Mit maulenden Männern und Weibsen haben wir es dann wirklich geschafft einen kompletten Haushalt binnen 7h 5km weiter zu transportieren und halbwegs einzurichten. Genauer gesagt, saßen wir alle auf unausgepackten Kisten, die Couch, der Wohnstubentisch und ein paar Stühle standen als einziges wie sie es sollte und die Beleuchtung war auf romantische 2 Stehlampen begrenzt. Perfekt wie wir Studenten gerne zu sagen pflegen.

 

Wir begannen mit einer kleinen Runde Poker, dessen Ende ihr oben in dem Pic seht. Den darauf folgenden Sonntag konnte ich übrigens komplett knicken. Mit Ausnahme das meine gesamte Wohnung nach Azeton (Nagellackentferner) gestunken hat.

 

Und die Moral von der Geschicht? Katzen hat man oder nicht. Oder anders gesagt: Dies ist eine Geschichte ohne Pointe. Doch ein Freund sagte bereits gestern zu mir: Solange wie nichts gegenteiliges bewiesen wird, glaube ich, dass dein Gehirn nur ein Salat aus Vollkornjoghurt ist, der erstaunlich gut funktioniert.

 

PS: wenn ich mal viel Spaß hab, dann erzähle ich euch die Münchner Geschichte...


12.07.2010 07:55    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: , ,

Wenn der Sommer ist im Lande, kommt die ganze Lumpenbande,

den kleinen Urlaubgag zu machen, da haben alle was zu Lachen.

 

Der Arbeitskollege ist im Urlaub, und schon erwecken die Schelme in uns. Wir müssen schließlich dafür sorgen, dass er gleich am ersten Tag wieder richtig schön Spaß bei der Arbeit hat – sofern er zum Arbeiten kommt natürlich :D

 

Optische Maus wird erst einmal mit Klebestreifen außer Kraft gesetzt, ja ok, der Trick ist alt, hat er auch ziemlich schnell durchschaut. Die vertauschten Tasten auf der Tastatur sind ihm auch viel zu schnell aufgefallen, wenigstens hat er sich über die „any key“ gefreut (Enter-Taste wo wir any key drauf geschrieben haben ;)). Um herauszufinden, dass die Strg-Taste nur wegen eines blockierten Kontaktes nicht funktioniert brauchte er aber ein bissl länger.

 

Ganz schwer zu finden war auch das falsch herum angesteckte CD-Laufwerk ^^ Das wir einen Aufkleber auf die LED vom Numblock (von innen) gemacht haben, mussten wir ihm aber sagen :D

 

Auf dem Bild seht ihr übrigens „seine“ Tastatur, die auf seinen Arbeitsplatz stand. Hach, Urlaub ist was feines ^^


07.07.2010 08:35    |    breakerxvii breakerxvii    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Neulich beim Tüv-Termin:

- Sie haben einen leichten Mangel

- Nein?!?

- Doch, eine Kennzeichenleuchte ist defekt

- --.-- 

 

Ohne dem Prädikat „ohne Mangel“ verließ ich dann die Dekra Prüfstelle. Zugegebenermaßen war mir die Glühbirne da hinten vollkommen Wurscht. Eine leuchtet noch, das Kennzeichen ist zu sehen, warum also der Wirbel? Nur weil da hinten eine Fassung mit nicht funktionierender Glühbirne ausgestattet ist? It’s not a bug, it’s a feature! Batterieentlastung! Spritsparmaßnahmen! Umweltentlastung! Ach die Leute haben doch keine Ahnung, ich beließ es also dabei.

 

In der folgenden Woche wurde ich insgesamt 5x (zur Verdeutlichung in Worten: fünf mal !!) von der Polizei zur allgemeinen Polizeikontrolle gebeten. Manche bemängelten das es hinten nicht alles so ausschaut wie es ausschauen sollte, gaben aber immer nur Verwarnungen. Gott sei Dank. Btw. einmal kam die Polizei sogar mit zu mir nach Hause, weil ich den Führerschein zu Hause liegen hatte und sie mich im System nicht fanden. Immer noch besser als was zu zahlen ^^

 

Zurück zur Glühbirne. Ich hab mich dann dazu durchgerungen ein son Teil zu erwerben. Schwupps schon hatte ich es, ich nahm mein spärliches Werkzeug – ein Feinschraubendreherset, ein großer Schraubendreher und mein Taschenmesser. Nach einem kleinen Kampf mit der Schraube drohte ich ihr dann auch noch:

 

- Schraube dreh dich von selbst auf!

- ...

- Ich weiß das du mich hören kannst!!

- ...

- Wie? Du willst also nicht hören oder wie?!? Ok, dann zieh ich nun härtere Mittel auf.

 

Ich fuhr zum nächsten Baumarkt um mal nach einem Werkzeugkoffer zu „schauen“. 10min später stand ich auf den Parkplatz des Baumarktes und hielt einen neuen Werkzeugkoffer in der Hand. Weitere 5min an meinem Auto und die Glühbirne war gewechselt.

 

Dennoch war dies wohl in Zusammenhang mit dem Werkzeugkoffer die teuerste Glühbirne meines Lebens. Ehe ihr über mein schlechtes Werkzeug lästert...es ist mein erster Werkzeugkoffer, ich finds toll. Der Rest ist mir egal ^^


Blogjünger

Background

Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

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The Creator

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6-Sterne Schokocrossi

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Nicht alles was man macht, macht Sinn. Nicht alles was Sinn macht, macht man.

 

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Comments and other Stuff

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.