Blog des Uhus

Was für mich den Reiz des Autofahrens ausmacht ...

03.03.2010 19:58    |    UHU1979 UHU1979    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo,

 

nachdem ich die Vorzüge des Allradantriebs ja bereits im Winter kennen und zu schätzen gelernt habe, stellte ich mich neulich einer neuen Erfahrung:

 

Panzer fahren

 

Beim Bund hat man mich nicht gelassen (Ich zahle trotzdem gern meine Steuern :rolleyes:), aber das Interesse, einmal ein tonnenschweres Kettenfahrzeug durchs Gelände zu bewegen, bestand nach wie vor. Und jetzt, da der Schnee weitestgehend weg ist, bietet es sich geradezu an, sich einmal durch den Schlamm zu wühlen. Das Gerücht, Brandenburg hat nur Sandboden, stimmt also nicht.

 

T-55 Bergepanzer

Die Daten sind beeindruckend: V12-Dieselmotor, 33 Liter Hubraum, 450 kW. Noch beeindruckender: Manuelles Schaltgetriebe. Die Kupplung erfordert Kraft, die Schaltung noch mehr und die Übersicht ist naturgemäß schlecht, Federungskomfort ist gleich null und die Sitze bieten keinerlei Seitenhalt.

Aber es macht Spaß, das Bedienen der Konstruktion aus den 1950er Jahren ist echte Handarbeit, die Instrumente rechts neben dem Fahrer, lenken mit zwei Lenkhebeln und das Geschaukel während der Fahrt. Vorwärts durch den Schlamm, der Fahrer sieht nur Pfützen vor sich (und die ein oder andere Fontäne bei deren Durchfahren) bei normaler Sitzposition. Interessant ist die gehobene Sitzposition, bei der sich der Kopf im Freien befindet: Einen besseren Blick hat man da aber auch nur nach vorn. Gut, dass es einen Kommandanten gibt, so ein Teil fährt man als Mannschaft.

Er war das leistungsstärkste Gerät, welches ich bisher fahren durfte.

 

BMP-1

Der schwimmfähige Schützenpanzer aus den 60-Jahren wird durch V6-Dieselmotor, welcher 225 KW leistet, angetrieben. Auch er hat ein manuelles Schaltgetriebe, wobei der Schalthebel am „Lenkstock“ sitz. Natürlich hat er kein Lenkrad, aber die Bedienung der Lenkung über das Lenkschwert ist ähnlich dem Bedienen eines Fzg. Überhaupt fährt er sich „fast“ wie ein normaler PKW, die Federung ist durch eine andere Aufhängung der Laufrollen deutlich besser als beim T55. Bei hoher Sitzposition ergibt sich richtiges Cabrio-Feeling.

 

 

Faszinierend, wie sich die Ungetüme durch das Gelände wühlen. Es zeigt sich wieder, ESP und andere Elektronik braucht man bei richtiger Hardware nicht. Da der Fahrer in einer echten Arbeitsumgebung sitzt, ist es nicht unbedingt leise, aber Klappern tun die Teile nicht, keine Kunststoffverkleidung, die abbricht und Garantie gegen Durchrostung ist auch nicht nötig.

 

Anmerkung:

Die Fzg. sehe ich in erster Linie im historischen Kontext, mit modernen Kriegsgeräten haben sie nicht mehr viel gemeinsam. Insgesamt diente der Event dem Spaß an schwerer Technik, von der zweifellos eine gewisse Faszination ausgeht. Eine Verherrlichung von Krieg, der NVA oder ähnlichem soll dies auf keinen Fall darstellen, zumal Kriege heute anders geführt werden.

 

Danke fürs Lesen.

Schöne Grüße,

 

der Uhu


Kommentare: 33

03.03.2010 20:40    |    Erwachsener Erwachsener

Tjaha.

 

Mit dem T-55 hatte ich damals auch und in Echt zu tun. Das Fahren war das einzige, was halbwegs Spaß machte. Der Rest des Wehrdienstes war, ehrlich gesagt, ein großer Haufen Sch...e, und ich war und bin immer noch heilfroh, daß mich ein privater Motorradunfall 1984 wehrdienstuntauglich machte.


03.03.2010 20:50    |    UHU1979 UHU1979

Das glaube ich dir sofort, dass der Wehrdienst in der NVA

Zitat:

ein großer Haufen Sch...e

war. Selbst meine Bundeswehrzeit sehe ich als verschwendete Lebenszeit ...


03.03.2010 20:55    |    renolvo renolvo

T55 leider nur mit schallgedämpftem Fahrspaß.:(

Die Ursprünglichen haben keinen.

Da hört man auch die 450 kW.

Und nachts sah man eine schöne spitze Stichflamme (wenn er genug Öl verbrannte).


03.03.2010 21:09    |    aufallenvieren aufallenvieren

Ich finde Panzer auch SUPER! Vor einigen Jahren hat die Bundeswehr hier mal auf einem ehemaligem Kasernengelände eine Vorführung mit sämtlichen BW Panzermodellen gemacht. Da bebt die Erde: Im wahrsten Sinne des Wortes!

Der Sound ist auch göttlich. Ein Bergepanzer mit zwei V8 Dieseln mit je 34 l Hubraum. Einfach gigantisch!

Leider war ich bei der Luftwaffe, das sind Panzer eher rar gesät.. :(

Wo hast die Panzerfahrstunde genommen?


03.03.2010 21:20    |    steel234 steel234

Und ich dürfte und darf den Panzer fahren :) Und habe einen Radpanzer als "Firmenwagen" :) Ist das nicht toll.

 

Aber den T55 und BMP wäre ich selber gerne gefahren, mal als Abwechslung zum Gepard (Leo 1 Fahrgestell) und Fuchs.


03.03.2010 21:42    |    tc258 tc258

Beeindruckend an dem Panzermotor aus den Fünfzigern fand ich die Konstruktion. Vierventilmotor mit je zwei obenliegenden Nockenwellen über Königswellen angesteuert mit Dieseldirekteinspritzung.

 

Grüße, tc


03.03.2010 21:46    |    UHU1979 UHU1979

@aa4: Ich wählte den Anbieter in Brandenburg zwischen Berlin und Frankfurt/Oder.

 

Swallerius lag also mit seiner Vermutung im anderen Artikel, wo mein Fzg. dreckig geworden ist, fast richtig. ;)

 

Beim Bund war ich bei der Artillerie (Stabsdienst), da war auch nichts mit Panzer ...


03.03.2010 22:20    |    Animal.Mother Animal.Mother

Ich war Zeitsoldat. War gut, möchte ich nicht missen. Zwar nicht beim Heer, sondern bei der fliegenden Gebirgsmarine Luftwaffe, aber ich hatte die Gelegenheit, mal in einem Schützenpanzer mitzufahren....volle Granate quer durchs Gelände eines Truppenübungsplatzes....

 

Huar, huar, huar, würde Tim Taylor jetzt grunzen, das war MÄNNLICH!:D Panzer sind archaisches Höllengerät. Wäre es in Deutschland erlaubt, würde ich einen fahren...im öffentlichen Straßenverkeher, versteht sich, das hätte ENORME Vorteile....:cool:

 

UHU, Du bist ein elender Etappenhengst....:D


03.03.2010 22:38    |    KKW 20 KKW 20

Zitat:

Wäre es in Deutschland erlaubt, würde ich einen fahren...im öffentlichen Straßenverkeher, versteht sich, das hätte ENORME Vorteile....:cool:

Ja, keine Staus, keine Parkplatzprobleme mehr.:) Schon 'ne tolle Sache so'n Panzer.:D


03.03.2010 23:15    |    Animal.Mother Animal.Mother

Wenn man sich entschließt, den vor sich Fahrenden nicht plattzufahren, ballert man einfach eine Granate James-Bond-mäßig in Richtung des Vordermanns...bumm...und weg...:D


03.03.2010 23:29    |    Black-Sushi Black-Sushi

Ich glaub da zieht dir auch keiner mehr knapp davor, denn die haben dann angst das du nicht mehr bremst :D


03.03.2010 23:33    |    Animal.Mother Animal.Mother

Und WENN ich bremse, hat der nachfolgende Verkehr das Nachsehen....:D


03.03.2010 23:48    |    Black-Sushi Black-Sushi

In anbetracht dieser Lage hast du weder verkehr vor , noch hinter dir , also freie Bahn mit Marzipan ^^


03.03.2010 23:52    |    Animal.Mother Animal.Mother

Ein Traum.:D


04.03.2010 09:06    |    RuedigerV8 RuedigerV8

Die Überschrift lautete zwar "Made in..."

aber es geht hier doch wohl eher um Fahrerlebnisse allgemein.

 

Ich habe beste Erfahrungen mit einer moderneren Generation gemacht:

 

Leopard 2, noch immer der Maßstab im Bereich eines heutigen Kampfpanzers.

 

Ein Panzer hat im wesentlichen 3 Anforderungen, Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit.

Verstärkt man eine Komponente, geht es zu Lasten der anderen. Es ist also eine Herausforderung, den richtigen Kompromiß zu finden.

 

Ein alter Tiger war für damalige Verhältnisse gut gepanzert und hatte auch eine gute Feuerkraft.

Aber er war zu langsam und unbeweglich.

In einem beweglich geführten Gefecht taugte er nicht.

 

Dieser Kompromiß ist beim Leopard 2 sehr gut gelöst.

Der Leopard 2 hatte zu "meiner Zeit" 56 Tonnen und 1500 PS aus 48 Liter V12 mit Bi-Turbo, dazu auch ein hervorragendes Automatik-Getriebe, mit dem man richtig rund um die Kurven fahren kann.

Der M1 mit seiner Turbine dagegen fährt eckig um die Kurve.

 

Ich hatte die Gelegenheit, den Leopard 2 unter allen möglichen Bedingungen zu bewegen, der reine Fun-Faktor im Gelände war sehr hoch.

Ich habe öfter versucht, die Grenzen kennenzulernen, man kann ihm einiges abverlangen.

Der Fahrer hat eine gemütliche Lederschale und eine Kopfstütze, der bequemste Platz im Panzer überhaupt, egal ob bei geöffneter oder geschlossener Fahrerluke.

 

Ich habe viele verschiedene gefahren, die Höchstgeschwindigkeiten laut Tacho lagen bei 78 - 100 km/h.

Die meisten gingen knapp 90.

Die 100 waren ein Ausreißer.

Da war die Drosselung defekt, der brachte laut Prüfstand 1836 PS...

 

Ohne an den eigentlichen Einsatzweck zu denken, macht es Riesenspaß, so ein Monstrum zu bewegen, egal unter welchen Geländebedingungen.

 

Ein interessantes Erlebnis waren auch schneebedeckte Straßen. Wenn man sieht, wie unter den Ketten der Schnee zu Eis wird und die Ketten dann durchdrehen...

 

Aber auch dafür gibt es natürlich eine Lösung:

Die Kettenpolster aus Gummi, die sonst die Straßen schonen, werden durch sogenannte "Schneegrreifer" aus stahl ersetzt, schon hat man wieder Traktion.

 

Die Bremswirkung ist trotz des Gewichts brachial, da die Ketten sehr große Auflageflächen besitzen.

Ab 30 wird mit einer verschleißfreien Wirbelstrombremse (Retarder) gebremst, darunter mit konventionellen Scheibenbremsen.

 

Wenden auf der Hochachse ist auch spektakulär, führt aber zu einem hohen Kettenpolsterverschleiß, weshalb ich fast immer darauf verzichtet habe.

Im Gelände sowieso nicht zu empfehlen, da man sich der Gefahr aussetzt, daß die Kette "geschmissen" wird.

 

Die Reichweite liegt in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Gelände zwischen 200 und 500 km, da der Tankinhalt 1170 Liter beträgt.

 

Wir haben sehr oft mit 20 Liter-Kanistern getankt, das dauert, wenn man da 50 einfüllen muß.

Das geht auch nie ohne Spritzer ab.

Wer das mal gemacht hat, kann sicher meine unter anderem aus dieser Situation resultierende Abneigung gegen Diesel-Kraftstoff nachvollziehen, die ich auch in meine Signatur aufgenommen habe.

Es ist nicht sehr angenehm, wenn Hände und Bekleidung nach Diesel stinken...

 

 

Alles in allem interessante Fahrerfahrungen, die einem neuen Horizonte eröffnen.

 

 

lg Rüdiger:-)



04.03.2010 10:10    |    andyrx andyrx

Panzer sind beeindruckender Maschinenbau,kraftvoll und dennoch relativ flink angesichts der Masse....das beeindruckt,der Zweck für den sie gemacht wurden ist halt weniger schön;)

 

mfg Andy


04.03.2010 10:42    |    simmu simmu

Servus,

 

was mich wundert, ist das die "Russen" doch so viel Dieseltechnik verbauen. Selbst in Kras oder Ural LKW wird Heizöl verdampft (:D). Wie wird das denn im tiefsten Sibieren gehandhabt? Diesel-Benzinmischungen oder wie wird die russiche Technik in der Weite der Tundra am Laufen gehalten?

 

G

simmu


04.03.2010 11:08    |    Lewellyn Lewellyn

Wie sangen schon die Dire Straits: "I want my MTW" :D

 

Wer sich für Panzer interessiert, in Munster (Niedersachsen) gibt es das deutsche Panzermuseum, das für zivile (ROFL) 5 Euro Eintritt einen üppigen Überblick über die Historie der weltweiten Panzerentwicklung gibt. Einige Modelle sind begehbar, wenn man denn reinpasst. :D

 

Die wesentlichen Panzer der Geschichte sind dort ausgestellt, teilweise mit Beschussspuren.

 

Ein Tiger ist auch heute noch beeindruckend gross und wie 5 Mann Besatzung in einen Panzer III gepasst haben, ist mir bis heute ein Rätsel.

 

Edit: Die russischen Panzer liefen schon immer mit Diesel. Auch im 2.WK, als die deutschen noch mit Maybach-Benzinern angetrieben wurden. Die Diesel sind einfach robuster und unanfälliger gegen Beschuss. Wenns arg kalt war, wurden sie eben nicht ausgemacht. Oder ein Feuerchen unter der Ölwanne entzündet. :cool:


04.03.2010 11:58    |    Emmet Br0wn Emmet Br0wn

Ich find solche Panzer auch immer wieder faszinierend und würde so was auch gerne mal machen! :)


04.03.2010 12:15    |    andyrx andyrx

das Panzermuseum in Munster hab ich schon besucht und viele Pics davon;)

 

sollte ich eventuell mal einen eigenen Artikel für schreiben;)

 

mfg Andy


04.03.2010 12:37    |    Lewellyn Lewellyn

Als ich da war, hatte ich noch keine Digicam. Mach mal. :)


04.03.2010 12:42    |    Erwachsener Erwachsener

@ simmu: Wie die Russen das im Winter machen? Ganz einfach, der klassische Ural 375/375D hat einen Benzinmotor.

 

Ansonsten gibt es natürlich Motor-Vorwärmer. Bei –50 °C in Ojmyakon kriegst du auch keinen Benziner kalt gestartet, da würde selbst Propan versagen (und das Motoröl hätte die Konsistenz von Leberwurst).

 

Apropos T-55: Dessen Vorwärmer ist ein technisch exotisches Teil. Eine Art doppelwandiger Zylinder mit Dieseleinspritzung und rhythmisch wandernder Flammfront, der Auspuff geht durch die Bodenpanzerung nach unten (und hat einen extra Verschluß). Das Ding muß genau nach Vorschrift mit Vorglühen und einer kurbelbetriebenen Hilfsluftpumpe gestartet werden, im Betrieb ist dann ein blubberndes Geräusch zu hören. Der Motor darf erst bei 60 °C Kühlmitteltemperatur gestartet werden, Kaltstart soll angeblich schwere Schäden nach sich ziehen.


04.03.2010 12:45    |    tino27 tino27

Munster war ich auch schon, aber noch mit analoger Kamera. :)

 

Meinen ersten Kontakt mit was gepanzertem hatte ich in der Lehre in Hoyerswerda. Eine Schwermaschinenfirma hatte einen BTR-80. Da dort viele Seen sind, kann man das Ding gut nutzen.

 

Später beim Bund hab in an einer 2-monatigen Übung teilgenommen. Also ne Lehrübung. Da ist einem so alles über den Weg gelaufen, was Rad und Kette hat. :D

 

Wüßte jetzt nichts, was ich nicht gesehen hab. Mal ein kleines Sammelsorium aus der Zeit. Viele Bilder und nur 3 MB. :)



04.03.2010 12:53    |    andyrx andyrx

moin

 

das war im Rahmen des Pfingstreffens des RX-7 Clubs in Uelzen--> dazu gehörte neben dem Besuch des Panzermuseums auch ein Besuch des Eisenbahnmuseums in Salzwedel;)

 

http://www.rx7-club-europe.de/pfingsttreffen2009.htm

 

mfg Andy


04.03.2010 12:56    |    tino27 tino27

Zitat:

Der gewünschte User wurde nicht gefunden. Möglicherweise bist du einem falschen Link gefolgt, oder der User existiert nicht mehr.

:confused:


04.03.2010 13:10    |    bstid20 bstid20

33 ltr Hubraum.... wieviel Nm hat wohl das gute stück??:D


04.03.2010 14:34    |    Dr Seltsam Dr Seltsam

Aufjedenfall sind die Dinger unverwüstlich, werden heute auch noch in einigen Kaputtnikstaaten eingesetzt ( Nordkorea ). Ins Gefecht will ich damit aber nicht ziehen, selbst mit 3-5 T-55 hat man wohl kaum eine Chance gegen einen Leo 2 oder Abrams mit entsprechender Besatzung.


04.03.2010 20:29    |    UHU1979 UHU1979

Danke für die tollen Berichte und Bilder. :)


04.03.2010 20:44    |    steel234 steel234

wie machen das die Russen im Winter? Kommt drauf an was für Winter, da ich selber aus RUS gebürtig komme, kenne ich da paar Sachen. Ich habe aber "nur" in Nowosibirsk gelebt, das ist Westsibirien, wo es noch relativ "mild" für russische Verhältnisse ist.

 

Bis -30° ist es alles noch im Rahmen, ab da beginnen die Problemchen, vor allem die Lagerschalen können durch Geleemäßiges Öl mit durchdrehen, geschweige denn dass man bei der kälte mit modernen Fahrzeugen immer das Problem hat, dass die überfetten und die Zündkerzen nass machen, dann springt nichts an. Die Batterien werden jeden Abend ausgebaut, heimgenommen und ans Ladegerät gesteckt und jeden Früh eingebaut. Man installiert elektrische Vorwärmung ala DEFA , nur selbstgebaut, in den Kühlkreislauf, und auch so ein Heizstab in die Ölwanne, damit Öl warm bleibt.

 

Am meisten hat mich aber ein Blogeintrag von einem Typ fasziniert. Er beschreibt, wie man 200 km nördlich von Ojmjakon im Dorf wohnt. Heftig. Bis -76°. Die wärmen die Ölwanne und die Achsen mit Lötlampen zuerst auf, bis das Öl fast kocht, erst dann auf den Kühler und dann kann man starten. Nur die ersten 5 km solte man mit wenig Lenkbewegungen fahren, weil sonst platzen die Reifen. Klar, dort gibts keine Mercedes oder VW, dort funzt nur GAZ oder UAZ. verständlich.


04.03.2010 20:56    |    Animal.Mother Animal.Mother

Der hier ist mein Liebling und dem Leo m.E. überlegen.:cool:



08.04.2010 23:35    |    waldemar93 waldemar93

Alte zeiten. :D

Aber was die Russen da an Sachen anliefern ist extrem. Erst vor 2 Wochen Doku gesehen, Amerika baute neuen Kampfjet kommte nicht an die alten Su's ran dann nochmal ein versuch war auch kaum besser(ich konnte vor lachen net mehr :D).

By the way es geht nix über den T-90. :cool:


09.07.2010 08:50    |    chromi79 chromi79

zur Vollständigkeit, falls jemand selber auch mal so einen Panzer fahren möchte:

 

www.panzerschule.de -> Panzerfahren in Steinhöfel/Berlin - hier gibts BMPs und T-55.

www.panzerfahrschule.de -> in Mahlwinkel bei Magdeburg - hier gibts BMPs, T-72, uns SPWs

www.panzerfun.de -> bei Osnabrück in Fürstenau - hier gibts den BMP

 

viel Spass


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