Blog des Uhus

Was für mich den Reiz des Autofahrens ausmacht ...

01.01.2010 22:52    |    UHU1979 UHU1979    |    Kommentare (68)    |   Stichworte: , ,

Alleen …

Hallo,

 

ein kontrovers diskutiertes Thema sind Alleen. Trotz rückläufiger Unfallzahlen sehen einige in ihnen eine vermeidbare Quelle tödlicher Unfälle, andere einen wesentlichen Teil der Kulturlandschaft. Mich interessiert eure Meinung, weshalb ich um eine Teilnahme an meiner kleinen Umfrage bitte.

 

 

Zitat:

Eine Allee im weiteren Sinn ist eine auf beiden Seiten von Bäumen begrenzte Straße oder ein solcher Weg.

 

Vorteile:

  • Schutz vor Sonne und Wind
  • Verbesserung der Orientierung bei Nebel und Dämmerung und des Einschätzens von Entfernungen
  • Kenntlich machen des Straßenverlaufes und Schutz vor Verwehungen im Winter
  • Verbesserung des Landschaftsbildes und dessen Ästhetik
  • Schaffung von zusätzlichen Biotopen und damit Erhöhung der Biodiversität
  • (zusätzliche) natürliche Bekämpfung von landwirtschaftlichen Schädlingen durch (baumbewohnende, insektenfressende, aber auch durch Greif-) Vögel.

 

Nachteile:

  • Gefährdung bei Sturm- und Schneebruch durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume
  • Erhöhung des Verletzungs- und Tötungsrisikos sowie Vergrößerung der Sachschäden bei Unfällen
  • Sichtbehinderung durch schnelle Wechsel zwischen Sonne und Schatten (flackern bei hoher Geschwindigkeit)
  • Laubfall kann vor allem bei plötzlich einsetzendem Regen zu einer extrem rutschigen Fahrbahn führen
  • Fallende Früchte, wie auch am Boden befindliche Früchte gefährden den Verkehr, wenn sie bei hoher Geschwindigkeit gegen die Windschutzscheibe prallen (mögliche Folgen: Beschädigungen, Sichteinschränkungen). Ferner haben Zweiräder nicht die nötige Eigenstabilität um halbwegs risikofrei über herumliegende Früchte fahren zu können (Sturzgefahr).

(gekürzt aus Wikipedia)

 

Einen weiteren Vorteil sehe ich auch unter dem Aspekt der Feinstaub- und CO2-Filterung.

 

Ich mag Alleen. Neben der herausragenden Ästhetik die sie besitzen sind die Straßen bzw. deren Verläufe historisch bedingt und Teil der kulturellen Landschaft. Und es ist Aufgabe jedes verantwortungsvollen Fzg.-Führers sich den Bedingungen der Straße anzupassen, wobei ich dazu nicht nur Verkehrsdichte und Witterung zähle, sondern auch den spezifischen Charakter der Straße.

Natürlich weiß ich, dass dies eine von der Realität auf deutschen Straßen abweichende Illusion ist, aber das Abholzen der Alleen beseitigt das Problem (nicht angepasste Fahrweise) genauso wenig.

 

Als Alternative zum Abholzen sollen teilweise Leitplanken die Unfallschwerpunkte entschärfen. Allerdings verengen diese – real und optisch – die Straße und verleihen gleichzeitig einen Tunneleffekt, der eher zum schneller fahren animiert.

 

Wie seht ihr das?

 

Auf eine rege Teilnahme an der Umfrage würde ich mich freuen.

 

 

Schöne Grüße,

der Uhu


Kommentare: 68

01.01.2010 23:03    |    Drahkke Drahkke

In den Fällen, wo Leitplanken die Straße verengen und einen Tunneleffekt erzeugen würden, wäre IMHO die sinnvollste Alternative ein Tempolimit, was dann natürlich auch kontrolliert werden sollte (durch mobile oder stationäre Geschwindigkeitsmeßanlagen).


01.01.2010 23:08    |    UHU1979 UHU1979

Zitat:

In den Fällen, wo ...

Also würdest du prinzipiell Leitplanken einem TL bevorzugen?


01.01.2010 23:08    |    19dawid89 19dawid89

ich habe noch nie gesehn das die in einer allee blitzen oder sowas. egal ob geschwindigkeitsbegrenzungen da sind fährt da doch eh jeder so schnell wie er selber möchte..


01.01.2010 23:12    |    andyrx andyrx

Ich halte Leitplanken für eine sinnvolle Lösung.....;)

 

 

abholzen ist nicht der richtige Weg,denn Alleen haben ihren Reiz und letztendlich springen Bäume nicht unvermittelt auf die Fahrbahn......die Probleme kommen nunmal vom Autofahrer;)

 

mfg Andy


01.01.2010 23:18    |    breakerxvii breakerxvii

Blitzer in Alleen? keine Seltenheit. Vor allem fies, wenn diese noch mit eine Art Tarnnetz ähnlich der von der Bundeswehr gedeckt sind. Kenne sogar einen Stationären Blitzer in eienr solchen Allee.

 

Allgemein bin ich dafür, wenn Leitplanken eingerichtet sind. Durch diese sind i.d.R. keine Geschwindigkeitsbegrenzungen nötig. Zumindest ist dies meine Erfahrung.


01.01.2010 23:19    |    swallerius swallerius

Ich mag Alleen. Hier in Luxemburg gibt es noch sehr viele. Fakt ist, dass an etwa jedem zweiten Baum Einschlagspuren von Autos zu sehen sind und teilweise sogar neu gepflanzte Bäume, plattgefahrene ersetzt haben. Auch liest man mind. zwei-, dreimal die Woche von einem Unfall Auto gegen Baum.

 

Trotzdem ist das Flair vor allem im Sommer unvergleichlich und es hat ja auch eine gewisse historische Note.

 

Hier ist es so, dass gefährliche Stellen (hier in der Region kommen auch noch starke Höhenunterschiede dazu) oftmals mit Leitplanken und/oder einem Limit von 70 gesichert sind.

Ich persönlich fahr der Situation angepasst, was heißt, dass man mit dem richtigen Auto auf trockener Straße im Sommer eine kurvige Allee auch mal mit 120 nehmen kann, aber auch bedeutet, das bei Nässe in Kurven (auch leichten) nie schneller als etwa 80 fahre - auch wenn mehr erlaubt ist, der Platz um ein etwaiges ausbrechendes Auto wieder einzufangen ist ungemein geringer.

 

Gruß

 

Simon


01.01.2010 23:19    |    UHU1979 UHU1979

Zitat:

ich habe noch nie gesehn das die in einer allee blitzen oder sowas.

Meine Mutter hat es vor Jahren mal in Mecklenburg in einer auf 50km/h limitierten Kurve "erwischt". Und auch bei uns gibt es eine stationäre Anlage in einer auf 60km/h limitierten Kurve (Zusätzlich zur Kurve kommt noch eine schlecht einsehbare Kreuzung hinzu). In diesem Fall empfinde ich es noch nicht einmal als Abzocke, wenn man die Polizeiberichte der letzen Monate bei uns liest - aber eine Umgehungsstraße ist geplant.

Allerdings sind dort nicht mehr die Bäume (bzw. Leitplanken) das Problem, eher der dichte (Gegen-)Verkehr. Vielleicht haben das TL und die Leitplanken ja etwas genutzt.


01.01.2010 23:24    |    Drahkke Drahkke

Leitplanken erachte ich nur dort als sinnvoll, wo sie baulich passen. Schließlich sollen sie ja ihrer Schutzfunktion gerecht werden und dazu benötigen sie einen gewissen Abstand zu den Bäumen.


01.01.2010 23:27    |    motorina motorina

Wunderschöne Alleen wurden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit abgeholzt... Sicherheit vor Naturschönheit ...

Die paar wenigen, die es noch gibt, sollte man auch so belassen - die stählernen Leitplanken passen nicht in das nostalgische Bild einer (hölzernen) Allee.

Angepasste und verantwortungsbewusste Fahrweise auf diesen wenigen Strassenabschnitten ist wohl keine allzu hohe Anforderung an die Verkehrsteilnehmer.

 

Grüsse,    motorina.


01.01.2010 23:32    |    Anni 1964 Anni 1964

Leben und Leben lassen, solch einen Frevel der Natur antun zu wollen, ist traurig.


01.01.2010 23:33    |    UHU1979 UHU1979

Motorina, eigentlich schreibst du genau meine Meinung auf, aber

 

Zitat:

Angepasste und verantwortungsbewusste Fahrweise auf diesen wenigen Starssenabschnitten ist wohl keine allzu hohe Anorderung an die Verkehrsteilnehmer.

genau dies scheint wohl zu oft (nicht bei jedem Unfall) doch ein Problem zu sein. :(


01.01.2010 23:39    |    Cruiser-Benz Cruiser-Benz

Alleen sind mittlerweile die einzigen Abschnitte im deutschen Straßennetz, wo Auto fahren noch Spaß macht.


01.01.2010 23:42    |    swallerius swallerius

Was ist mit Pässen und Serpentinen?


01.01.2010 23:45    |    UHU1979 UHU1979

Pässe und Serpentinen im deutschen Straßennetz?


01.01.2010 23:47    |    motorina motorina

Tja, @UHU, da hätte ich wohl besser schreiben sollen: "... ist eine allzu unerfüllbare Forderung an die Fahrer" ...


01.01.2010 23:50    |    KKW 20 KKW 20

Zitat:

Ich halte Leitplanken für eine sinnvolle Lösung.....;)

 

 

 

 

abholzen ist nicht der richtige Weg,denn Alleen haben ihren Reiz und letztendlich springen Bäume nicht unvermittelt auf die Fahrbahn......die Probleme kommen nunmal vom Autofahrer;)

 

 

mfg Andy

Sehe ich genauso.

 

Ich finde Alleen sehr schön, wäre äußerst Schade diese im Rahmen eines zweifelhaften Aktionismus einem vermeintlichen Sicherheitsgewinn zu opfern. Wenn die Sicherheit auf Alleen, zumindest geringfühig, erhöht werden soll, halte ich Leitplanken für sinnvoller als gleich ganze Kulturlandschaften zu entstellen.

 

Absolute Sicherheit wird es niemals geben entscheidend ist auch hier immer der Faktor Mensch und nicht etwa ein mit Fahrsicherheitssystemen vollgepacktes Vehikel oder ein Stück Blech, egal ob rund oder eckig, am Straßenrand.

 

Solange Menschen sich am Steuer ihres Fahrzeugs nicht verantwortlich, der Situation angepasst und vorallem vernünftig verhalten, wird es immer wieder auf den Straßen, egal welcher Art, zu Unfällen kommen.


02.01.2010 00:04    |    andyrx andyrx

Leitplanken sind sicher nicht schön und auch nicht überall denkbar,aber so mancher Unfallschwerpunkt könnte damit entschärft werden--->Baumunfälle sind derzeit leider für eine große Zahl besonders schwerer Unfälle zuständig und diese enden dann auch oft tödlich:o

 

mfg Andy


02.01.2010 00:07    |    breakerxvii breakerxvii

Ich seh noch einen weiteren Vorteil in Alleen, im Winder brauchen wir (fast) keine Schneezäune, zumindest habe ich nie erlebt, das in Alleen großartig Schnee liegt, wie auch wenn die Bäume die Straßen schützen?


02.01.2010 00:21    |    aufallenvieren aufallenvieren

Abholzen!

Alle anderen Dinge die sonst so an Strassen zu stehen sind müssen ja auch nachgeben wenn ein Auto dagegen fährt.

Schutz vor Sonne? Bei Tiefstehender Sonne wirken die Baumlücken wie Stroboskop Blitzer. Es wurde nachgewiesen das allein durch diesen Effekt Unfälle auf gerader Strecke geschehen, da das Gehirn dadurch beeinflusst wird.


02.01.2010 00:26    |    xRenox xRenox

Alleen müssen unbedingt erhalten werden, habt ihr ja alles schon genannt. Ich spreng ja auch nicht die Häuser am Straßenrand von ungeschlossenen Ortschaften weg. Wer gegen nen Baum fährt, hat meiner Meinung nach selbst schuld und sollte seine Fahrweise überdenken. Ist doch fast immer derselbe Typ Fahrer, riskante Fahrweise, Überholen wo es nicht geht, nachts auf dem Weg zur Disco mit Kumpels im Auto imponieren wollen usw. Die schönen alten Bäume können da am allerwenigsten für die Inkompetenz des Fahrers.


02.01.2010 00:34    |    _RGTech _RGTech

Beim Aufforsten, wenn ohnehin der eine oder andere Baum einem Unfall oder Altersschwäche zum Opfer fiel, mal etwas an Abstand zur Straße denken - und die Straßen in diesem Bereich nicht immer total verlottern lassen (oder wie hier geschehen, mit einem ganz tollen Straßenbelag mit eingepressten Kieseln oder sowas versehen, der stellenweise nach einem halben Jahr wieder radiert war!), sollte eigentlich keinem Straßenbauamt schwerfallen. Aber mit dem Denken haben die's ja nicht immer so.


02.01.2010 01:02    |    UHU1979 UHU1979

Zitat:

Beim Aufforsten, [...], mal etwas an Abstand zur Straße denken

Der Punkt wundert mich auch manchmal bei neu angelegter Bepflanzung.


02.01.2010 02:18    |    tiberius16 tiberius16

Zitat:

Ferner haben Zweiräder nicht die nötige Eigenstabilität um halbwegs risikofrei über herumliegende Früchte fahren zu können (Sturzgefahr).

Hmm, also zumindest bei meinen Mopeds war das eigentlich nie ein Problem, eher in Kurven der Matsch. Meist sind Obstbäume aber keine Alleenbäume...

 

Alleen sollten bestehen bleiben. Sie sind natürlich anspruchsvoller zu fahren, aber da sich Autofahrer auch auf gut ausgebauten schnur geraden Strecken wegwerfen, kann man machen was man will. Wer es nicht lernt, sein Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen muss halt entweder den Blitzer oder gar einen möglichen Unfall in Kauf nehmen. Aber Millionen von Bäumen wegen Unzulänglichkeiten von Fahrzeugführern abzuholzen wäre dann doch zuviel. Abgesehen davon: Wie weit müsste man dann ganze Wälder abholzen, damit der Sicherheitsabstand groß genug ist?


02.01.2010 04:33    |    Questor Questor

Wer gegen einen Alleebaum nietet, hat unter Garantie einen Fehler gemacht. Lasst diese Straßen so wie sie sind, Bäume springen nicht auf die Fahrbahn!


02.01.2010 04:39    |    meehster meehster

Eben. Oder wie ich immer sage: Ich finde, daß jeder Baum abgeholzt werden sollte, der mutwillig einen Verkehrsunfall verursacht. Ist doch gerecht, oder?


02.01.2010 09:49    |    Elderian Elderian

Heya,

 

ich fahre gerne durch Alleen! Klar, auch hier stehen gerade an denen gerne mal Kreuze am Straßenrand. Und wenn man sich den Straßenverlauf dann ansieht, kann man sich auch den Unfallhergang denken.

Leitplanken hätten ohne das Versetzen der Bäume wohl auch wenig Effekt und würden die Optik zerstören. Wie schon mehrmal hier erwähnt wurde: Keine Streckensicherungsmaßnahme kann das Hirn des Fahrers ersetzen.

 

Noch lieber mag ich hier in der Gegend Straßen, die mitten durch den Wald führen. Leider werden die dank der gefühlt immer häufiger vorkommenden Stürme auch seltener.... Also nicht die Straßen, nur der Baumbewuchs...

 

Elderian


02.01.2010 11:11    |    tiberius16 tiberius16

Zitat:

Keine Streckensicherungsmaßnahme kann das Hirn des Fahrers ersetzen.

100% agree. Ich würde sogar weiter gehen und sagen, ein eingeschaltetes Hirn ist die beste Streckensicherungs


02.01.2010 11:28    |    motorina motorina

Zitat:

Original geschrieben von tiberius16:

... ein eingeschaltetes Hirn ist die beste Streckensicherung

Kurz+prägnant formuliert, gefällt mir sehr gut ... gilt bei jeder Streckenführung und bei jeder Witterung.

Nur: Wo ist denn der Schalter:confused:??

Bzw.: Wie vermeidet man den Ausfall aufgrund Alzheimer/Demenz:confused:;)??

 

Grüsse,   motorina.


02.01.2010 11:30    |    UHU1979 UHU1979

Der Umfragezwischenstand ist ja bisher recht eindeutig, was sich auch in den bisher geposteten Kommentaren widerspiegelt.


02.01.2010 11:31    |    UHU1979 UHU1979

Zitat:

Nur: Wo ist denn der Schalter:confused:??

Wenn wir ehrlich sind, hat jeder unterschiedliche Tagesformen, was sich auch auf die Konzentration beim Autofahren niederschlägt ...:(


02.01.2010 11:39    |    motorina motorina

Das ist klar, @UHU.

Doch wenn man nicht immer bis zum Letzten alles ausreizt, dann hat man bei einer schlechten Tagesform noch (meist) die notwendigen "Reserven", um nicht irgendwo anzutatschen.

Die unterschiedlichen Tagesformen bemerkst du geradezu eklatant bei Rangieren eines Hängerzuges. Da fällt es deutlich auf, dass du an diesem Tag nicht gerade in Topform bist.


02.01.2010 11:45    |    UHU1979 UHU1979

Die Kunst / Erfahrung besteht halt darin, seine Tagesform einzuschätzen und seinen Fahrstil anzupassen.


02.01.2010 12:01    |    kc24 kc24

Es wird viel zu wenig getan, die Alleen zu erhalten, gerade hier in Brandenburg ... schade. Natürlich wird wieder das fehlende Geld vorgeschoben.

 

Mal sehen, inwieweit unsere Aktion da was bewirkt

http://brandenburg.nabu.de/naturschutz/gehoelzschutz/alleenschutz/

 

*ironie an*

Wer in einer Allee nicht fahren kann, der sollte seinen Führerschein abgeben!

Ausnahme: böse Bäume springen einem vors Auto ...

*ironie aus*


02.01.2010 12:03    |    swallerius swallerius

Zitat:

Pässe und Serpentinen im deutschen Straßennetz?

Ich kenne durchaus eingie Strecken, selbst hier im direkten Umland, mit so scharfen Kehren, dass man sie im zweiten Gang nehmen muss und Gefälle/Steigungen von über 12% auf eben jenen Strecken. Sind zwar keine Pässe, aber es macht schon Spaß.

Oder fahr mal in den Schwarzwald, da gibt es Strecken, die stehen einer Alpenstraße in fast nichts nach.

 

Gruß

 

Simon


02.01.2010 12:15    |    Cruiser-Benz Cruiser-Benz

Zitat:

Oder fahr mal in den Schwarzwald, da gibt es Strecken, die stehen einer Alpenstraße in fast nichts nach.

Stimmt, ist sogar meine Gegend hier unten... ;)

Aber klassische Serpentinen wie diese hier finden wir auf den allgemeinen deutschen Landstraßen wohl seltener. Alleen gefallen mir, da sie bei der Durchfahrt einen besonderen Reiz versprühen. Daher sollten wir sie unbedingt erhalten!


02.01.2010 12:19    |    KKW 20 KKW 20

Im Taunus kenne ich auch so ein paar Strecken mit Passtraßen- bzw. Serpentinencharakter. Da kommt man sich schon mal vor wie Colin McRae zu seinen besten Zeiten.

Wenn dann noch Schnee und Eis liegt mutiert das harmlose, kleine Straßenwägelchen mal ganz schnell zum Eisrennwagen wenn man für einen kurzen Moment nicht aufpasst.


02.01.2010 13:09    |    tigra2007 tigra2007

@ 19dawid89

 

zum Thema blitzer auf Landstrassen fällt mir ohne größeres überlegen die B158 ein,beliebte Strecke um schnell von Berlin nach Polen zu kommen,da kann man schon mal auf 120KM (hin und zurück)bei raserei 12-14 Blitzer einkalkulieren,nur stationäre,oft stehen auch noch mobile geräte/oder Laser mit grünen Männchen dahinter :) gerade am WE...

 

und spontan wären da noch die B96 und die B109 zu nennen,die im näheren Umfeld liegen,da sind auch einige,obwohl es auf der gesamten länge nich soviele Blitzer sind wie bei der B158 auf dem kurzen ende... :D


02.01.2010 14:32    |    emil2267 emil2267

alleen mit leitplanken,wie soll das denn aussehen,dann lieber abholzen oder besser bäume umsetzen

 

dann bin ich eher fürn tempolimit

 

is halt schon sch... gefährlich,denke dass leitplanken da auch net viel bringen,die gefahr kommt halt von oben,herabfallende äste oder grad auch laub im herbst in verbindung mit nasser fahrbahn,wenig sonne,die nach regen die strasse trocknet,da sollte man wenn man schon die bäume mit planken verbaut,dies zur gegenspur auch tun ?!


02.01.2010 15:18    |    Doc_Morris Doc_Morris

Hierzu mal folgendes:

 

§1 Grundregeln

 

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

 

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

 

 

§3 Geschwindigkeit

 

(1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann.

 

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsfluß behindern.

 

(2a) Die Fahrzeugführer müssen sich gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, daß eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

 

(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen

 

1.

 

innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge ... 50 km/h,

2.

 

außerhalb geschlossener Ortschaften

1.

 

für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen, für Personenkraftwagen mit Anhänger, für Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t mit Anhänger sowie für Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger ... 80 km/h,

2.

 

für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t, für alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t, sowie für Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen, ... 60 km/h,

3.

 

für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t ... 100km/h.

 

Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen (Zeichen 330.1) sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.

 

(4) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.

 

 

Ich denke, wer im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, hat quasi die STVO unterschrieben.

 

Und ansonsten ... wie heißt es so schön, "Wer nicht hören (oder besser --> denken) kann, der muß fühlen ..."

 

Man erwartet eigentlich von einem Menschen, das derjenige soweit denken kann, und die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs an die vorherrschenden Bedingungen und sein können anpasst. Tut er das nicht, macht es halt rumms. Trautig sind halt dann immer die Collateralschäden.


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