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26.06.2012 21:31    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: , ,

Wie sieht es aus - müßte der TÜV im Fall der Fälle zahlen oder nicht ?

tuevtuev

Hallo zusammen,

 

ab dem 1.7.2012 sollen ja neue Regeln bei der Dekra und dem TÜV Prüfung gelten. Näheres hierzu in diesem Artikel .

 

Ein Punkt, der mir besonders ins Auge gefallen ist, ist die zwar langsame, aber verpflichtende Probefahrt bei Neuwagen mit Zulassung ab dem 01.04.2012.

 

Die wirft bei mir eine Frage auf:

 

Wie sieht es denn versicherungsmäßig aus ? Meinen Wagen dürfen nur ich und meine Frau fahren, ansonsten besteht KEIN Versicherungsschutz. Eine private Haftpflichtversicherung greift NICHT für Personen, die einen geliehenen Wagen führen. Mache ich z.B. beim Autokauf eine Probefahrt und verursache einen Unfall, greift NICHT meine Privathaftpflicht, weil sie bei benzinbetriebenen Fahrzeugen nicht zum Tragen kommt. Welche Versicherung greift dann für den TÜV ? Würde der TÜV eine Art Vollkasko abschliessen, die für alle zu prüfenden Wagen greift ? Muss sich der TÜV dann schriftlich verpflichten, dass er für eventuelle Schäden komplett in Haftung geht ? ( Stichwort: "Der Kratzer am Einstieg war aber vorher nicht da" oder "der Faden in meinem Sitzbezug war aber vorher nicht gezogen" etc. ) Rollt dann die große Klagewelle gegen den TÜV ? OK - zugegeben, bei den Bagatellgeschichten kommt ja momentan auch niemand auf den TÜV zu, und da sitzen die Prüfer ja z.Z. auch im Auto und testen. Ich meine hier tatsächliche Schäden während der Probefahrt.

 

Hatte jemand schon einmal einen durch den Prüfer verursachten Schaden bei der bisherigen Regelung ? Ist z.B. beim Auffahren auf die Rampe ein Kratzer oder eine Delle verursacht worden ? Wer kam da für den Schaden auf ?

 

 

Macht der Mensch vom TÜV die Fahrt, oder sitzt er nur daneben ? Eigentlich WILL ich gar nicht, dass jemand anderes meinen Wagen fährt ... von der Versicherungsfrage ganz abgesehen. Wie sieht es aus ? Weiß jemand Bescheid wie es im Schadensfall bei der TÜV Probefahrt ausseen würde ?

 

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Gruss

E.


24.06.2012 21:49    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

nachdem ich jetzt schon viel Gutes vom SCG Pacific Blue Wash & Wax Shampoo gelesen habe, bat ich Lupus-Autopflege mir bei einer meiner Bestellungen eine Probe davon beizulegen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle.

 

 

Ich habe jetzt schon seit ein paar Wochen eine Chemical Guys Versiegelung auf meinem Wagen, deswegen bin ich mit Wash & Wax Shampoos vorsichtig und hatte von daher bisher keine Verwendung. Wahrscheinlich wäre es der Versiegelung nicht abträglich, aber ich nutze dafür lieber ein wachsfreies Shampoo in Form des DJ Born to be mild. Zum Glück gibt es da ja noch einen zweiten Wagen, der nicht so häufig gewaschen wird. Ein ideales Testobjekt für das SCG Shampoo, zumal auf diesem Wagen seit geraumer Zeit das Collinite 476 aufliegt. Lasst Euch nicht täuschen, auf den "Vorher" Bildern sieht es so aus als gäbe es kein Beading mehr, das gibt es aber noch - der Wagen war nur richtig dreckig. Kommen wir also zum Probanten:

 

Hersteller: Surf City Garage

Produktgruppe: Wash & Wax Shampoo

Farbe: ( Pacific ) Blue

Geruch: angenehm fruchtig ( ohne es definieren zu können )

Gebindegrößen: 237ml - 475ml - 950ml

Preise: 5,90 EUR - 9,90 EUR - 15,90 EUR

empfohlene Dosierung: ca. 40 ml auf 10Liter Wasser

 

In die Probedose passen knappe 20ml Shampoo, also habe ich den Inhalt in 5 Liter Wasser aufgelöst. Das Shampoo schäumt gut und ein "irgendwie" fruchtiger Geruch macht sich breit. Abkärchern und dann den Waschhandschuh ( Fix 40 ) eintauchen und loslegen. Da ich nur 5 Liter Shampoo/ Wasser Mischung zur Verfügung habe, hatte ich mir vorgenommen mit dem SCG nur das Dach und die Seite zu waschen. Die andere Seite wird dann von meinem eigentlichen Wash & Wax Shampoo - dem Stjärnagloss Körsbär - übernommen. Sehr schön, dann habe ich auch direkt einen A/B Vergleich.

 

Was kann das SCG ? Naja - es wäscht :-) Und das tut es gut. Der Dreck hat sich gut gelöst und der Handschuh gleitet ganz gut über den Lack. Auf keinen Fall ist es aber so flutschig wie das Dodo Juice Born to be mild. Aber das ist auch das "flutschigste" das ich kenne. Hier ein paar vorher / nachher Bilder. Gewaschen wurde übrigens mit de Fix40 Handschuh.

 

 

 

Die Schaumbildung ist in Ordnung - nur als Bemerkung für diejenigen die Wert darauf legen. Den Geruch würde ich als sehr angenehm bezeichnen, wobei mir jetzt gerade nicht einfallen will nach was es genau riecht.

 

 

In der Anwendung und dem Ergebnis gibt sich das SCG aber nichts im Vergleich zum Stjärnagloss Körsbar. Man kann sie sogar ganz gut in der Wirkung vergleichen. Ich finde das Waschresultat bei beiden vergleichbar und auch die Flutschigkeit ist ziemlich identisch. Man kann also dem SCG Pacific Blue bescheinigen, dass es ein gutes Shampoo ist - ich würde mich aber aufgrund des Preises trotzdem für das Körsbär entscheiden - es ist einfach günstiger bei gleicher Leistung.

 

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Gruss

E.


23.06.2012 19:57    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

die Ösis lachen über uns ? Die sicher nicht ganz ernst gemeinte Überschrift sollte man mit einem Augenzwinkern lesen. Warum ich trotzdem denke, dass es eine Möglichkeit gibt, dass dem doch so sein könnte?

Wahrscheinlich nicht wegen des Fußballs. Vermutlich schon eher wegen des Skiweitspringens, wo sie seit Jahren dem Rest der Welt "wegfliegen". Ganz sicher aber, wenn sie ihre Spritpreise mit unseren vergleichen ! Ich dachte ich sehe nicht Recht als ich während eines Kurztrips bei unseren Nachbarn einen Blick auf die Preistafel der Tankstelle geworfen habe. 1,41 EUR ?

Hatte ich vielleicht bei Diesel geschaut ? Nein - es waren wirklich 1,41 EUR ! Dieser Preis war noch nicht einmal der günstigste Kurs den ich an dieser Tanke gesehen habe. Am Tag vorher lag der Preis bei unglaublichen 1,39 EUR für den Liter Super. Leider hatte ich da keine Kamera dabei. Bei der Abreise waren es 1,40 EUR. Wenn hier zufällig ein User aus Österreich mitliest, würde mich mal interessieren wie hoch der Steueranteil dort aussieht im Gegensatz zu unseren Benzinpreisen on Deutschland. Und noch ein Frage hätte ich: "Wie hat sich der Spritpreis entwickelt seit dem bei Euch nur 1 x am Tag der Preis festgelegt werden darf ? Billiger ? Gleich geblieben ? Teurer geworden ? " Fragen über Fragen ...

 

Lang, lang ist´s her, dass ich den Tank aufgefüllt habe und unter 50 EUR geblieben bin ... ok, es war noch etwas drin, aber auch nicht mehr als nach einer normalen Arbeitswoche. Und da liege ich seit Monaten immer 56-65 EUR.

 

Ach ja, und noch etwas will ich Euch nicht vorenthalten. Ich habe dort auch meine Traumgarage gefunden. Leider konnte ich den Besitzer nicht überreden sie mir zu überlassen ;-) Ich habe mal ein paar Bilder angehängt. Traumhaft am Berg gelegen, mit großen Tageslichtfenstern und einer Breite von 4 Metern ! Geht es besser ??? Ich glaube nicht. Das musste ich einfach ablichten :-)

 

Und noch eine motor-esque Randnotiz:

 

Mir ist aufgefallen , dass in den österreichischen Auto / Motor / Sport Blättern die gleichen Vorlieben in den Redaktionen vorherrschen wie bei uns. Ich habe 5 oder 6 verschiedene Zeitungen gekauft und gelesen. Überall nur Audi, BMW, VW oder auch VW, BMW und Audi mit einem starkem Anteil von BMW, Audi und VW. Ich ging bisher davon aus, dass es noch die ein oder andere Automarke gibt. Irgendwie nervt diese Monokultur. Was auch auffällt ist, dass Motoren immer nur in der Kategorie "zieht gut weg" beurteilt werden. Dass es Hersteller gibt, die einen ganz anderen Ansatz verfolgen, scheint in Österreich genauso wenig vorstellbar wie in Deutschland. Es gibt eben Wagen die sind auf Gasfuß getrimmt, andere wiederum aufs cruisen ... naja, egal.

 

Zusammengefasst sieht es so aus:

 

Hammergarage - Hammerspritpreise - tolle Gegend - nette Leute :-)

 

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Gruss

E.


14.06.2012 23:41    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

heute hatte ich Gelegenheit aus beruflichen Gründen mit einem BMW 116d runde 800 KM zu fahren. Da wollte ich die Gelegenheit nutzen etwas zu meinen Erfahrungen und Eindrücken zu berichten. Zugegebener Maßen gehört der 1er nicht zu den Autos die zu meinen Favoriten gehören, dennoch will ich versuchen objektiv zu bleiben, wenngleich einiges natürlich subjektiv gefärbt sein wird, alleine schon deswegen weil einige Dinge mit dem persönlichen Geschmack zusammen hängen. Wer weiß vielleicht schafft es der 116 ja, mich von meiner bisherigen Meinung abzubringen. Ich wollte etwas über den Preis über den BMW Konfigurator herausfinden, der war aber gerade nicht aufrufbar. Deswegen habe ich es über mobile.de versucht und kam bei dem folgenden Fahrzeug, das der von mir gefahrenen Version entsprechend sollte, auf einen Preis zwischen 30.000 und 31.000 EUR, was aber nicht stimmen muss. Der Preis ist für mich interessant, weil ich im Vergleich sehen will, welche Autos man für dieses Geld bekommen könnte.

 

 

TECHNISCHE DATEN

Hubraum:1995 cm³

Leistung: 84 kW

Anzahl Sitzplätze:4

Anzahl der Türen:4/5 Türen

Kraftstoffverbr. komb.:* 4,5 l/100 km

Farbe: grau metallic

Leergewicht: 1835 KG

 

INNENAUSSTATTUNG

Einparkhilfe

El. Fensterheber

Klimatisierung (Klimaanlage)

Navigationssystem

Servolenkung

Zentralverriegelung

 

SICHERHEIT

ABS

Airbags (Front-, Seiten- und weitere Airbags)

ESP

El. Wegfahrsperre

 

Erster äußerer Eindruck:

 

Er gefällt mir nicht. Er sieht teilweise besser aus als die Vorgänger, besonders die Silhouette und das Heck. Beides fand ich bei den Vorgängern einfach katastrophal. Das neue Heck sieht zwar aus wie bei einem Polo, aber besser als vorher. Das WAS ich vorher ganz ansprechend fand, war die Front. Die ist beim jetzigen Modell aber optisch weniger ansprechend - alleine schon wegen den Scheinwerfern.

 

Erster innerer Eindruck:

 

mmmh ... was ist das denn für ein zerklüftetes Armaturenbrett ? Diese aufgesetzte Hutze über dem Tacho, die Linie dazu noch gebrochen von einem eher unmotiviert angebrachten Navi Display, das zudem nicht einfährt. Ein sehr oldschooliges CD / Radio, dass sehr breit aussieht. Mir ist das zu asymetrisch und durcheinander. Die Materialien sind ok, fassen sich gut an, aber ich finde durch die Art und Weise wie alles angeordnet ist, wird nicht der wertige Eindruck vermittelt, den es verdient hätte.

 

Setzen wir uns mal. Ok, man sitzt relativ tief, aber das ist wohl bei vielen BMWs so. Die Sitze machen aber auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Relativ fest mit gutem Seitenhalt. Dazu kommt aber später mehr.

 

Dann fahren wir mal eine Runde. Etwa 750-800 KM Aútobahn in 2 Etappen liegen heute vor mir. Der 1er hat eine Start-Stopp Funktion. Gang raus und Fuß von der Kupplung bedeutet Wagen aus, Fuß wieder auf die Kupplung -> der Wagen springt wieder an. Sehr praktisch. Die Kupplung selbst hat einen starken Widerstand und kommt sehr früh. Der Wagen hat dann gleich eine relativ starke Beschleunigung im Standgas. Die Start-Stopp Funktion hatte Toyota übrigens vor mehr als 13 Jahren schon. Anno 98 / 99 hat die aber irgendwie softer funktioniert. Jedes Mal wenn man beim BMW die Kupplung tritt, wackelt und vibriert der Schalthebel ordentlich, was irgendwie stört wenn man sehr schnell wieder den Gang einlegen will.

 

Eines muss man BMW lassen - die Motoren sind schon echt ganz sportlich. Das ist zwar ein Diesel, der untenrum sowieso besser kommt als ein Benziner, aber für die kleine Kiste ist das mit 84 kW und 2Liter schon ganz gut. Hier stellte ich schnell fest, dass man in dem Wagen irgendwie das Bedürfnis hat zügig zu fahren. Komisch. Es gibt Wagen, die haben mehr PS und dennoch cruised und gleitet man eher und ist so gar nicht in Versuchung geführt zu heizen. Im Saab 93 turbo, der immerhin auch 250 PS hat fährt man viel entspannter und gediegener. In meinem Volvo bin ich auch immer ganz entspannt unterwegs - dieses Gefühl kam im BMW nie auf. Immer wenn man es ruhiger anging hatte man das Gefühl zu langsam zu sein ... kurios !

 

Der Motor ist sicher der positivste Aspekt, der Verbrauch ist zudem recht moderat - wenn der BC stimmt, kann man den Wagen auf der AB bei Tempo 120 bestimmt mit 4,5 Liter bewegen. Fährt man übrigens 200, bemerkt man das nicht unbedingt - der Wagen ist ingesamt relativ frei von Wind oder Motorengeräuschen. Selbst bei hohem Tempo.

 

Raumangebot:

 

Kopffreiheit hatte ich genug, trotzdem kommt gleich das Gefühl auf, dass der Wagen nichts für Leute ist, die größer als 1,75m sind. Dieses Gefühl verstärkt sich, je länger die Fahrt dauert. Irgendwie finde ich keine bequeme Sitzposition. Nach den ersten 100-150 KM bin ich schon etwas genervt. Der Rücken und der Nacken sind nicht mehr so ganz entspannt. Die Beine sind auch schon etwas unrelaxed. Normalerweise winkle ich beim Fahren auf der AB öfter mal das linke Bein an, um es in eine andere Position zu bringen. Das geht hier nicht besonders gut, weil so wenig Platz ist. Auf dem Foto sieht man, dass ich die Armlehen und das Lenkrad fast mit dem Knie berühre, obwohl es noch nicht einmal im 45° Winkel gebeugt habe. Ich sage nur Polo Größe ;-)

 

Auf längeren Strecken legt man ja auch gerne den Ellebogen auf die Seitenarmlehne. Hier auch ? Nein. Die Dinger sind so klein, schmal und rund, dass man keine bequeme Position findet und man rutscht deswegen leicht ab. Das geht nur bei offenem Fenster, weil man nicht mit dem Ellbogen gegen die Scheibe stößt und mehr Platz hat. Die andere Armlehne in der auch die elektr. Fensterheber integriert sind, sind für mich aber zu niedrig angebracht, so dass sich hier auch keine bequeme Position finden läßt. Legen wir doch den rechten Arm auf ein Polster zwischen den Vordersitzen ab. Ja ? Nein ! Geht nicht, hier ist kein Polster, hier ist die Konsole und da wo man ein Polster vermuten würde, oder sich eines wünschen würde, ist keines ! Anstelle dessen gibt es hier ein Ablagefach. Bei meinem V50 gibt es dieses Fach auch, aber mit einem nach oben klappbaren Polster als Deckel.

 

Das Platzangebot hinten ist auch eher fragwürdig, wer hier lange Beine hat, hat wenig Spass.

 

Nach dem ich die erste Etappe von 350 kmH hinter mir hatte, war ich froh dass ich da war.

Bequem ist anders, obwohl ich auf dieser relativ kurzen Strecke 2-3 Mal angehalten hatte um mich mal zu strecken. Ganz ehrlich - der V50 lacht über so etwas, das steige ich nach dieser Strecke aus und bin frisch und entspannt. Als ich abends die ganze Strecke von 750 kmH hinter mir hatte, taten mir die Beine, der Nacken und der Rücken weh. Nicht extrem - aber so etwas war ich vom Volvo nicht gewohnt.

 

Ach ja noch etwas zur Ergometrie. Die elektrischen Fensterheber sind auch nur relativ verkrampft zu bedienen ( für mich ). Der Abstand zwischen Sitzlehne und den Knöpfen ist für mich zu kurz. Wenn ich den Arm flach auf der Armlehne liegen habe, stosse ich mit dem Ellbogen an der Rückenlehne an, und die Position der Knöpfe ist dann auf der Höhe des Handgelenks. Ich musste also immer die Hand um 90° nach unten abwinkeln um den elektrischen Fensterheber zu bedienen. Auch nicht so elegant gelöst.

 

Alles in allem kommt der Wagen bei mir nicht so gut weg, vielleicht bin ich auch einfach nur zu groß für den 1er.

 

Was mich nur fasziniert ist, dass der Wagen sich ja sehr gut verkauft. Ich frage mich immer wer denn bereit ist für einen Wagen in der Polo Klasse 30.000-40.000 EUR zu zahlen, je nach Ausstattung ???

 

Für dieses Geld bietet er mir einfach viel zu wenig. Deswegen kommen wir jetzt zu dem Äpfel / Birnen Vergleich. Da ich Volvo Fan bin, liegt es nahe einmal einen Vergleich aufzumachen, was ich bei Volvo für die ganz zu Anfang angesprochenen 30.000-31.000 EUR bekomme. Ich finde in Bezug auf die Wertigkeit der Materialien steht Volvo BMW oder Audi um NICHTS nach. Optik finde ich super und haptisch fühlt sich alles auch wertig an. Meiner Meinung nach, hat man hier ein sehr vergleichbaren Niveau. Nur dass mit Audi und Volvo vom Innendesign deutlich mehr zusagen als der BMW.

 

Nehmen wir also den Volvo V60 als Neufahrzeug und schauen auch in Mobile.de nach, unter Berücksichtigung der Features Navi, Metallic, Alus und Einparkhilfe. Heirbei kommt man unter anderem auf dieses Modell:

 

Volvo V60 DRIVe Kinetic

 

Hubraum:1560 cm³

Anzahl Sitzplätze:5

Anzahl der Türen:4/5 Türen

Kraftstoffverbr. komb.:* 4,5 l/100 km

Treibstoffart: Diesel

Herstellerfarbbezeichnung:saphir schwarz metallic

Farbe:Schwarz metallic

Innenausstattung:Stoff

 

Innenausstattung

 

Einparkhilfe

El. Fensterheber

Klimatisierung (Klimaautomatik)

Navigationssystem

Servolenkung

Sitzheizung

Tempomat

Zentralverriegelung

 

Außenausstattung

 

Leichtmetallfelgen

 

 

Sicherheit

 

ABS

Airbags (Front-, Seiten- und weitere Airbags)

ESP

El. Wegfahrsperre

Partikelfilter

 

Preis: 27.800 EUR (Brutto)

 

Damit liegen wir ca 2000-3000 UNTER dem BMW 166d und fahren einen größeren Wagen in der Passatklasse / C-Klasse, den ich von der Wertigkeit genauso hoch einschätze. Aber man bekommt einfach VIEL MEHR Auto für sein Geld.

 

NATÜRLICH gibt es auch andere Marken die Modelle haben die größer sind als der 116d und dazu noch günstiger. Aber einen Renault oder Hyundai i40 sind in einem anderen Qualitätssegment wie zB BMW oder Volvo ( oder auch AUDI ) für sich selbst beanspruchen.

 

Wie schon gesagt. ALLES ist Geschmackssache, vielleicht bin ich auch einfach nur zu groß für den Wagen. Er bleibt für mich ein Wagen, der sich mir einfach zu diesem Preis nicht erschliesst. Ein Polo mit einer besseren Innenausstattung für 30.000 EUR ...

 

und ja ...

 

Jeder Vergleich hinkt und ist so natürlich objektiv nicht machbar ;-)

 

Ach - und noch etwas. Der Sound der ANlage die im 116er steckt ist im Vergelich zu einer High Performance bei Volvo echt Müll. Zu wenige Boxen, wenn man die Lautstärke ganz ausreizt, dann klingt es einfach nicht mehr. Die High Performance kostet zwar auch extra, aber selbst WENN man die noch dazu nimmt ist man noch billiger als der 116d ;-)

 

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Gruss

E.


07.06.2012 20:13    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

bei einer der letzten Bestellungen bei Lupus wurde mir eine Probe des Surf City Garage Killer Chrome mitgeschickt. Leider habe ich an meinem Wagen keine Chromteile, so dass die Probe erst einmal einige Zeit im Regal liegen blieb. Die einzigen unlackierten Metallteile die ich am Wagen habe sind die Arme der Scheibenwischer, welche aber nicht verchromt sind, sondern einfach nur schwarz. Bzw. sie waren einmal einfach nur schwarz. Inzwischen sind sie von Wind und Wetter etwas angegriffen, angelaufen und fleckig. Das war mir schon lange ein Dorn im Auge. Die Bilder 2 + 3 dokumentieren den Zustand vor der Behandlung.

 

Das Killerchrome kam nicht in einer üblichen Probedose, sondern in einem schön vom Hersteller abgefüllten Promotütchen. Die Konsistenz ist in etwa wie sehr weiche Zahnpasta. Der Geruch geht in Richtung Kaugummi - also kein Vergleich zum übel riechenden NevrDull - das ja so das Standard Produkt für Chromteile zu sein scheint. Farblich liegt es irgendwo zwischen weiß und einem Stich hellrosa.

 

Verarbeitung:

 

Ich habe einen kleinen Tropfen auf ein altes Mikrofasertuch gegeben und damit mit leichtem Druck auf den Wischerarmen gerieben. Die Flecken gingen sofort weg und der Metallarm färbte sich wieder gleichmässig schwarz. Danach habe ich die Reste mit einem anderen Tuch abpoliert. Die Fotos habe ich ca. eine Stunde später gemacht, um zu vermeiden dass die Schwarzfärbung der Tatsache geschuldet wäre, dass die Arme noch feucht sind. So gesehen bin ich mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden, wenn das für einige Zeit so bleibt, würde ich glatt über den Erwerb nachdenken. Allerdings blieb noch etwas aus der Probetüte übrig. Das habe ich in eine alte Lupus-Probedose gefüllt, so dass ich bestimmt noch genug Killer Chrome für zwei Anwendungen habe. Mal sehen wie lange die Wirkung anhält oder ob die Flecken wieder kommen.

 

Wenn jemand also wie ich kein Chrom hat, aber sich auch über angelaufene Wischerarme ärgert - vielleicht ist das Killer Chrome eine Idee...

 

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Gruss

E.


07.06.2012 14:54    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

ich hatte vor geraumer Zeit ( ca. an Ostern diesen Jahres ) die Sommerreifen mit den Alufelgen des Renaults und den Radkappen meines V50 auf die Autos gezogen. Vorher hatte ich sowohl die Felgen als auch die Radkappen mit der Sonax Xtreme Felgenversiegelung nano behandelt. ( Test Teil 1 ) Wenn man der Werbung für die ganzen Versiegelungs- und Nano Produkte Glauben schenken darf, dann langt für die Wäsche einfach nur Wasser aus dem Hochdruckreiniger - und sauber ist die Felge.

 

So viel vorweg:

So einfach geht es nicht. Ehrlich gesagt hätte ich das auch kaum angenommen. Die Hoffnung die beim Auftragen eines solchen Produktes mitschwingt ist die, dass man die Felgen / Radkappen wenigstens ohne viel Aufwand und schrubben sauber bekommt.

 

Von den Alufelgen habe ich jetzt leider keine Bilder, aber ich gehe davon aus, dass das Ergebnis analog zu dem Ergebnis bei den Radkappen ist. Die Bilder sind oben in der Galerie beigefügt. Wie schon erwähnt, die Radkappen mit einfachem Absprühen sauber zu bekommen funktioniert nicht. Ich bin zu Testzwecken mit dem Finger über eine verschmutzte Stelle gestrichen. Der Schmutz ging mühelos herunter, was die Hoffnung weckte, dass man mit einem Handschuh bzw. einem Tuch ganz gute Ergebnisse erzielen können sollte, und zwar ohne großen Aufwand. Dann wäre ja wenigstens ein Teilerfolg erzielt worden.

 

Ich habe also in ein paar Liter Wasser etwas Chemical Guys Maxi Suds II Shampoo gegeben, und habe mich dann mit einem alten Mikrofasertuch an die Radkappen gemacht. Ich muss sagen, dass

der Schmutz sich wirklich leicht lösen läßt. Ich habe nur ein paar Minuten pro Radkappe gebraucht.

Die kleinen eingebrannten Punkte die auf den "Nachher-Fotos" vielleicht zu sehen sind, waren vor dem Auftrag der Versiegelung auch schon da, die hatte ich vorher nicht weg bekommen. Ich habe nicht großartig geschrubbt und auch nicht oberpenibel gearbeitet, sondern wollte eben nur mal

sehen ob der Schmutz leicht abgeht - auch ohne Bürste. Das hat gut geklappt.

 

Laut Hersteller soll der Effekt ca. 5 Wäschen überstehen. Wenn dem so ist, dann kann man nicht meckern, zumal es die Packung im Sonderangebot gab :-)

 

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Gruss

E.


04.06.2012 11:50    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo zusammen,

 

vor ca. 2 Wochen hatte ich ja zum Test das Chemical Guys - Extreme Top-Coat Sealant + 3x Carnauba mit einer Schicht aufgetragen . Verarbeitung war gut, Glanz auch ok. Jetzt nach 2 Wochen hatte es geregnet und ich dachte es wäre an der Zeit mal ein paar Bilder zu posten um zu sehen wie es sich nach 2 Wochen Beading-mäßig schlägt. Laut Hersteller läßt sich das Ergebnis verbessern, wenn man mehrere Schichten aufträgt. Das habe ich aus folgenden Gründen nicht gemacht:

 

1. ich hatte nur eine Probe, die für genau eine komplette Schicht gelangt hat

2. Mir ist ein Produkt das ich schichten muss zu aufwändig - bei Wachs gibt es auch nur eine Schicht

 

Direkt nach der Wäsche fand ich, dass das Wasser echt sehr gut abgeperlt ist. Die Beading Pics finde ich für 2 Wochen relativ enttäuschend. Die Perlen sind sehr flach und unregelmäßig.

 

 

EDIT:

 

aufgrund eines Kommentars, der berechtigterweise die Frage aufgeworfen hat, ob der Wagen frisch gewaschen war, hier eine Korrektur: Nein, er war nicht frisch gewaschen. Er wurde ca. 1-2 Wochen nicht gewaschen. Der Wagen war aber auch nicht sonderlich dreckig. Wie schon geschrieben ist das Beading ( oder eher Sheeting ) direkt nach der Wäsche gut gewesen, das betrifft aber eher das Ablaufverhalten des Wassers und NICHT die Perlen ( form ).

 

EDIT 2:

 

Nachdem ich heute den Wagen mit einer eher schwachen Dosierung Chemical Guys Maxi Suds II gewaschen hatte ( 25ml auf 12 Liter Wasser ) muss ich der Versiegelung eine verheerend schlechte Standzeit bescheinigen. Nach der Wäsche stand das Wasser regelrecht auf dem Blech. Keinerlei Sheeting mehr zu sehen. So etwas kenne ich eigentlich nur von Wagen OHNE Wachs oder Versiegelung, bzw. nach dem Strippen mit einem starken Shampoo. Da das Zeug erst ca. 2,5 Wochen drauf ist, hätte ich mehr erwartet.

 

Insgesamt kann man sagen: Daumen nach unten. Ein Produkt das eine noch schlechtere Standzeit hat als das Meguiars NXT Tech Wax, hat in der gehobenen Autopflege nichts verloren !

 

EDIT 3:

 

Ich muss den Punkt EDIT 2 revidieren. Nach dem es heute Nacht geregnet hatte, mußte ich morgens etwas kurioses feststellen. Die Perlenbildung war da, sie war sogar gut und stand anderen bisher genutzten Produkten in nichts nach. WARUM AUCH IMMER ... so etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Beim Waschen und abspülen lag das Wasser in einem großen Film auf dem Lack. An keiner Stelle ist der Wasserfilm aufgerissen oder abgeflossen. Ein Sheeting war definitiv nicht zu erkennen, nirgends ! Bei diesem Anblick musste ich davon ausgehen, dass keine Schutzschicht mehr vorhanden war. Wie man heute morgen aber gesehen hat, war sie doch vorhanden und für mich ist es ein absolutes Novum dass sich ein Produkt so verhält. Also Kommando zurück - und sorry für mein vernichtendes Urteil. So schlecht scheint das Produkt nicht zu sein. Ich werde das mal weiterverfolgen und beim nächsten regen bzw. der nächsten Wäsche schauen ob es sich weiterhin so kurios verhält.

 

Die Bilder 6,7 und 8 bestätigen das Kuriosum. Das war kein Regen, sondern Morgentau auf dem Lack, der vor 4-5 Tagen zuletzt gewaschen wurde. Wie gesagt - bei der Wäsche stand das Wasser wie ein einziger Film auf dem Lack, die Perlen und also auch die Versiegelungsschicht sind aber dennoch vorhanden ... STrAnGe bUt TruE

 

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Gruss

E.


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 29.02.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Volvo V50 T5 auf Atreus Felgen