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20.05.2013 22:11    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

heute geht es um einen etwas unerfreulichen Anlass, da ich eine Entdeckung gemacht habe die mir nicht so richtig gut gefällt. Ich hatte vor 1-2 Wochen den Wagen mal wieder gewachst und im Zuge dessen auch die Kunststoffteile außen mit dem KC PlastStar silikonfrei behandelt. Das hatte ich schon diverse Male zur Zufriedenheit angewendet. Direkt nach dem Wachsen hatte es geregnet und am nächsten Tag hatte ich etwas schmierige matte Stellen auf den Seitenscheiben und an den oberen Bereichen der Türen. Ein erster Verdacht fiel zwar schon auf das Plaststar, weil die Schmiererei genau da auftrat, wo ich auch das KC aufgetragen hatte. Die Fenstereinfassungen aus Gummi wurden behandelt. Sollte das KC durch den Regen angelöst oder ausgewaschen worden sein und dann am Fenster bzw. dem Lack heruntergelaufen sein ? Ich hatte dieses Mal nicht mit einem Tuch nachgerieben, das es ziemlich warm war und es so aussah, als wenn das KC komplett in den Kunststoff eingezogen gewesen wäre.

 

Zuerst habe ich den Wagen gewaschen und auch die Scheiben gereinigt. Danach fiel wieder Niederschlag, aber es gab keine auffälligen Schmierereien mehr. Gestern merkte ich, dass ich die Antenne vergessen hatte und habe sie dann kurzerhand nachbehandelt. Weil das Pad noch gesättigt war, bin ich noch einmal über die Fenstereinfassungen gegangen. Auch dieses Mal schien alles komplett eingezogen zu sein und ich habe auf das Nachwischen verzichtet. Natürlich hat es wieder geregnet, und was musste ich feststellen - es IST das KC - denn der Bereich um die Antenne ist total schmierig versifft, und auf den Scheiben und dem Lack wieder das gleiche.

 

Von nun an werde ich das KC Plaststar nach jeder Anwendung penibel trocken reiben und die Situation beobachten. Sollte es trotzdem wieder schmieren, würde die silikonfreie Variante für mich ausfallen. Da ich bisher diese Probleme nicht hatte, nehme ich stark an, dass es am nicht nachgewischten Zustand hing.

 

Hier ein paar Bilder - man beachte die matten Stellen um die Antenne:

 

 

Hier sieht man es besonders gut

 

 

Gruss

E.


19.05.2013 15:43    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

ich hatte vor kurzem einen Thread im Fahrzeugpflegeforum mit dem gleichen Thema aufgemacht, dort aber nicht direkt Bilder eingebunden. Ich hatte schlicht keine. Als ich Fotos nachreichen wollte, hatte ich diese dann falsch beschriftet. Deswegen hier nochmal ein kleiner Bericht. Vor 1-2 Wochen habe ich den Wagen neu gewachst ( ohne vorheriges Polieren ) und als Grundlage musste eine "händische" Runde Precleaner ( Poorboys Black Hole ) reichen. Der ganze Wagen wurde mit dem Zymöl Ebony gewachst, nur auf dem Dach habe ich eine Hälfte mit dem Ebony und die andere Seite mit dem 176 Fahrenheit 77% Carnauba Wachs gemacht. Mir fiel direkt nach dem Aúftrag nach einem kleinen Nieselregen ein Unterschied beim

Beading - sprich bei der Perlenbildung - auf.

 

Hier das Zymöl Ebony:

 

 

Hier das 176 Farenheit 77%:

 

 

Die Perlen beim Zymöl stehen ein klein wenig höher als beim Farenheit. Was hier besser gefällt ist eine rein subjektive Sache.

 

Hier nochmal eine Aufnahme in der Totalen - hier sieht man auf 2 Meter Abstand keinen Unterschied, auch was die Gleichmäßigkeit oder Abstände der Perlen betrifft:

 

 

Ein weiterer Unterschied ergab sich nach dem ersten Abkärchern vor der Wäsche. Dieses Mal erkannte man direkt eine größere Differenz. Vorgehensweise: Staubiger Lack wird abgekärchert vor dem Waschen. Die Seite mit dem Zymöl ergab ein zwar nicht schönes, aber dennoch erkennbares Perlenmuster. Das ist aber normal wenn der Wagen dreckig ist. Erstaunlich war die Seite mit dem Farenheit. Dort gab es gar kein erkennbares Beading, sondern eher einen gleichmäßigen Wasserfilm.

 

Wie das aussah kann man hier auf dem Bild gut erkennen. Links Zymöl, rechts 176 Farenheit:

 

 

Danach wurde der Wagen gewaschen. Ich habe einmal mit dem Dodo Juice Born to be mild und einmal mit dem Stärnagloss Körsbär gewaschen. Beide Male ergab sich NACH dem Kärchern NACH der Wäsche ein ziemlich identisches Bild. Auf der Seite mit dem Zymöl Ebony bildeten sich wie gewohnt Perlen, auf der Seite mit dem 176 Farenheit sah man wieder diesen Wasserfilm. Dieser riss aber innerhalb von 1 Minute auf, sodass man hier eine fast komplett trockene Fläche hatte, während die Zymöl Seite immer noch voll Perlen war. Das sah dann so aus:

 

 

Zum Abtrocknen war die Farenheit Seite praktischer, weil sie sich schneller und besser trocknen ließ. Ich habe für beide Seiten ein identisches Trockentuch genommen. Auf der Zymöl Seite war noch eindeutig mehr Wasser vorhanden. Hier mag dann jeder selbst entscheiden was ihm lieber ist.

 

Ich werde das ganze noch die nächsten Wochen beobachten und an dieser Stelle updaten. Danach habe ich hoffentlich eine Halle gefunden und kann die planmäßige Aufbereitung durchführen. Dann müssten ohnehin beide Wachse ( hoffentlich ) vor ihrem Standzeitende dran glauben.

 

Gruss

E.


11.05.2013 14:11    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

heute geht es um ein altbekanntes kleines Tool - die Bürste :) Genauer gesagt um eine Bürste von Colourlock, die im Normalfall für die Reinigung von Ledersitzen im Verbund mit dem Colourlock Lederreiniger mild oder Stark eingesetzt wird. Dafür hatte ich sie mir nicht geholt, sondern um mein Cockpit zu "schrubben". Bisher habe ich dafür immer Tücher oder eben Pinsel genommen ( mit den Pinseln kommt man besser in die Narbung als mit den Tüchern ). Mit der Bürste kommt man aber wesentlich schneller zum Ergebnis als mit den Pinseln. Eigentlich kann man dafür auch eine normale Rosshaar Bürste nehmen, die nicht zu hart ist, aber warum in den Baumarkt fahren, wenn das Internet doch gerade um die Ecke ist ;) Gesagt, getan, bestellt, geliefert, ausgepackt ... och das ist die Bürste? Na die ist aber klein. Wer eine Bürste im Format einer normalen Schuhbürste erwartet hat, der wird hier "enttäuscht". Ich würde sagen die Colourlockbürste kommt gerade mal auf 2/3 der Größe einer Schuhbürste. Das tut ja der Funktion keinen Abbruch, aber es war eben ein typischer Aha-Effekt, weil man auf den Bildern der Shops ja keinen Vergleich oder Maßstab hat. Die Borsten sind jedenfalls weich genug um sie an Leder, Polster oder Cockpit zu lassen. Für letzteres hatte ich sie bestellt.

 

In Zusammenarbeit mit einem 1:10 angesetzten APC kann man die größeren Flächen des Kunststoffs im Cockpit gut aufschäumen und hat genug mechanische Wirkung um die Verschmutzung von der Oberfläche zu lösen.

 

 

Die zu Anfang noch etwas belustigt wahrgenommene "Größe" der Bürste erweist sich in der Praxis als sehr praktisch. Man kommt besser an weniger gut zugängliche Stellen. Etwas aufpassen muss man, denn das Holz würde ggbf. auch kleine Macken im Lack hinterlassen, wenn der z.B. an den Einstiegen direkt an Kunststoff grenzt. Geil wäre eine Bürste in genau dieser Größe, vielleicht noch etwas dichter was die Borsten betrifft und einem Körper aus festem Gummi.

 

Eine millionenschwere Marktlücke ? ;)

 

Alles in allem nutze ich die Colourlock Bürste gerne für die Grundreinigung des Cockpits, denn gerade bei genarbtem Kunststoff kommt man wirklich in jede Pore damit.

 

 

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Gruss

E.


05.05.2013 17:29    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

normalerweise nutze ich bisher immer den Fix40 Waschhandschuh. Da es mir irgendwann zu blöd wurde den Handschuh jede Woche nach der Auto-Wäsche zu waschen und somit wirklich für 1-2 Trockentücher und einen Handschuh eine ganze Maschine anzuwerfen, habe ich mir irgendwann einen zweiten Fix40 zugelegt. Da ich mit 2-4 Trockentüchern und 2 Handschuhen die Maschine immer noch nicht voll habe, bot es sich an den sehr günstigen Lupus basic Wash Mitt auszuprobieren. Wenn er etwas taugt, dann kann ich ihn ja z.B. am Zweitwagen nutzen, wenn nicht dann wenigstens als 2. Handschuh für "untenrum". Außerdem wäre es interessant zu wissen ob das Ding für den Einsteiger

akzeptabel ist, denn meistens ist dort bei Empfehlungen das Budget etwas eingeschränkter und die Bereitschaft für einen Waschhandschuh 15-20 EUR auszugeben noch nicht so ausgepägt.

 

 

Wie schaut´s aus ? Kann das Teil was ? Nach dem auspacken war der erste Eindruck etwas zwiegespalten. Dünn, ziemlich dünn ist der Basic Wash Mitt. Die Fasern sind sehr kurz, aber trotzdem weich. Der Wash Mitt ist aber kein Vergleich zum Fix40 Handschuh. Aber kann man die beiden überhaupt vergleichen ? Schließlich kostet der Fix40 mit 16,50 EUR immerhin mehr als doppelt so viel.

 

 

 

Vor der ersten Wäsche würde ich folgendes sagen:

 

ICH würde den Fix40 auf jeden Fall vorziehen und den Basic Wash Mitt eher als Zweithandschuh für den Schwellerbereich wählen.

 

Für den Anfänger der auf keinen Fall mehr Geld ausgeben will ist das Teil OK. Allemal besser als die Kratzbürste in der SB Box. Von der Qualität ist der Basic Wash Mitt nicht besser als z.B als ein Mikrofaserschwamm , der wiederum nur die Hälfte kostet. Allerdings ist es hier eben die Frage ob man lieber mit Handschuh wäscht ( wie ich ), oder ob man einen Schwamm bevorzugt.

 

kommen wir zur Wäsche, wie macht er sich ?

 

Ich finde er gleitet schlechter über den Lack als der Fix40 ( der meine einzige Referenz ist ), und auch schlechter als der oben genannte Mikrofaserschwamm. Getestet wurde er mit dem Körsbär Wash n Wax Shampoo mit der normalen Dosierung auf 10 Liter. Es ist ok, aber es gibt hier bessere. Was auch auffällt ist, dass z.B. weggewaschene Pollenreste nicht in die Faser bzw. wie im Fix 40 in den Untiefen der langen Fasern versch´winden, sondern die gelben Pollenflecken bleiben auf der Oberfläche der Fasern. Somit verreibt man sie eher über den Lack. Hier ist dann ein gutes Auswaschen am Gritguard ( wenn vorhanden ) nötig. Aber selbst da bleit die Verfärbung sichtbar. Ach und noch etwas dass ich beobachten muss ist die Tatsache, dass der Handschuh nach der ersten Wäsche schon irgendwie etwas geknickt aussah. Das lag an dem Innenfutter, das qualitativ dem des Fix40 nicht das Wasser reichen kann. Es könnte Polyester sein und ich bin gespannt ob der Handschuh nach 50 Wäschen noch genau so gut aussieht wie der Fix 40. Wenn wir beim Innenleben sind, dann sei noch erwähnt, dass auch der Basic Wash Mitt in der Mitte abgenäht ist. Das ist bi den meisten Waschhandschuhen so, und verhindert so ein Verrutschen während des Waschens.

 

Fazit:

 

Zum Einstieg ist er o.k. und für den unteren Bereich auch - als 2. Handschuh. Wenn man aber bereit ist ein paar EUR mehr auszugeben, würde ich in jedem Fall zum Fix40 raten - es ist der klar bessere Handschuh. Wenn das Budget jedoch beschränkt ist kann man damit leben.

 

 

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Gruss

E.


05.05.2013 16:26    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo zusammen,

 

nach dem ich es schon lange einmal ausprobieren wollte und Lupus jetzt auch dankenswerter Weise Koch Chemie Produkte im Sortiment hat, habe ich mal eine Flasche mitbestellt. Die Möglichkeiten in der Anwendung dieses All Purpose Cleaners sind weit gesteckt und mit einer auch für private Benutzer akzeptablen Gebindegröße von einem Liter gut portioniert. Es gibt zwar auch andere APCs wie z.B. den Chemicak Guys Kiss Off im 473ml Gebinde, dieser ist aber deutlich teurer. Mit ca. 7 EUR für einen Liter ist das Koch Chemie Green Star eine wirklich günstige Alternative, zumal man den Reiniger - wie bei APCs im Allgemeinen üblich - je nach Anwendungsgebiet verdünnen kann. So - schauen wir mal was er kann. Billig und gut ? Was man schon mal sagen kann, dass es nicht so scharf oder unangenehm riecht wie mein Poorboys APC.

 

 

Ich hatte ( leider oder zum Glück ) kein komplett versifftes Auto zur Verfügung. Ich habe es 1:5 angemischt ( 50ml GreenStar zu 250ml dest. Wasser ) um damit den Kunststoff und das Gummi der Einstiege zu säubern und die Streben des Kühlergrills, sowie die Kunststoffgitter am vorderen Stoßfänger. Hier kann man sagen, dass es mit dem Pinsel verwendet wirklich super aufschäumt, und sauber ist auch alles geworden. Mehr habe ich noch nicht damit gemacht, aber ich finde es bis jetzt super und es ist unschlagbar günstig. 7 EUR für 1 Liter ist im Vergleich zu 16 EUR für einen Liter des Poorboys Worlds APCs wirklich sehr billig. Andere Mischungsverhältnisse oder Anwendungen wie z.B. hartnäckige Verschmutzungen oder Polster- bzw. Teppichreinigung konnte ich bisher nicht probieren.

 

Wenn es bei so etwas nicht komplett versagt, dann habe ich für mich den All Purpose Cleaner gefunden der von allen mir bekannten das beste Preis-Leistungsverhältnis hätte. Sobald hier weitere Erfahrungen dazu kommen würden, werden sie hier ge-updatet.

 

 

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Gruss

E.


14.04.2013 19:57    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

willkommen zum 3. Teil der Testreihe der 176 Farenheit Carnauba Wachse. Wer noch die Artikel davor nachlesen möchte kann hier TEIL 1 und TEIL 2 finden.

 

So - kommen wir nun zu den eigentlichen Testkandidaten, sozusagen den "Hochprozentern". Das 60% Tropic hatte ich in Teil 1 schon getestet, wobei es hier wegen der sehr niedrigen Temperaturen noch etwas schwierig mit dem Auftrag war. Um es kurz zusammenzufassen - die Schwierigkeiten kamen daher, dass keinem der 176 Farenheit Carnauba Wachse irgendwelche chemischen Zusatzstoffe und Weichmacher

zugemischt sind und man daher schlicht und einfach eine Temperatur von Mindestens 19-20° C zum idealen Auftrag benötigt, weil ein solch hoher Carnauba Anteil das Wachs einfach sehr hart macht. Unterstützend wird vom Hersteller dazu geraten, den Auftrag nicht per Pad, sondern per Hand vorzunehmen. Die Körperwärme sorgt hier zusätzlich für einen geschmeidigen Auftrag.

 

Der Hersteller hatte mir für Teil 2 deswegen auch probeweise ein Wachs mit 45% Carnauba Anteil angerührt um zu zeigen, dass es auch möglich ist unter 15° C ein gänzlich von Chemie freies Carnauba Wachs mit den Händen aufzutragen, was im Test sogar bei 6°C sehr gut funktioniert hat.

 

Da es jetzt endlich nach einem endlosen Winter mit 22 Grad Celsius und blauem Himmel die nötigen Temperaturen hat möchte ich nun an dieser Stelle den 3. Teil - und damit den eigentlich angestrebten Test - vornehmen. Wie schon beschrieben beinhaltet keines der 3 Wachse irgendwelche Chemie und ist damit quasi ein "Bio-Wachs". Hier noch einmal ein paar Angaben zu den Wachsen:

 

- Wachsauftrag soll auch in der Sonne möglich sein

- Lacktemperatur soll mindestens 19°-20° C, aber nicht wärmer als 55° C sein

- Empfohlene Auftragsmethode - per Hand, ohne Pad

- je höher der Carnauba Anteil des Wachses, desto wärmer sollte es beim Auftrag sein

- Ablüftzeit von 1 Stunde möglich bzw. unproblematisch, teilweise sogar nötig

- hinterläßt keine weißen Flecken auf Kunststoffteilen

- vor dem Auftragen ist es förderlich das Wachs am Vortag bei Zimmertemperatur zu lagern

 

Die Wachse kommen in einem weinroten Stoffsack und es gibt verschiedene Gebindegrößen.

Die 60% Wachse gibt es in 50gr, 125gr und 200gr Dosen. Die 65% und 77% Varianten sind in 200 gr Gebinden erhältlich.

 

176 Farenheit 60% Tropic Carnauba Wachs

 

 

176 Farenheit 65% Tropic Carnauba Wachs

 

176 Farenheit 77% Natur Carnauba Wachs

 

So, jetzt geht es ans Eingemachte. Der Wagen ist frisch gewaschen und wurde vor ein paar Wochen frisch poliert. Er hat schon eine Schicht 60 % Tropic und eine Schicht 45% Tropic hinter sich. Beim Waschen und auch anonsten hinterläßt das Wachs einen sehr weichen und glatten Lack. Hierauf wollte ich heute sowohl das 60er und das 65er Tropic, als auch das 77er Natur auflegen. Den Wagen habe ich dafür in der milden Sonne stehen lassen und auch das Wachs habe ich dort abgestellt um es aufzuwärmen. Das erwies sich als nötig, damit gerade das 65er und das 77er auf Temperatur kommen. Es stellte ich heraus, dass der Lack sich trotz der nicht zu heißen Sonnenstrahlen schnell ziemlich warm wird, ja sogar fast heiß. Ich habe leider kein Lacktemperaturmesser, aber ein ums andere Mal wurde mir schon etwas warm an der Hand. Was auffiel ist der merkliche Unterschied zwischen den 3 Wachsen was die Geschmeidigkeit beim Auftrag betrifft.

Gerade die Stufe von 60 auf 65% und dann noch mal auf 77% macht sich bemerkbar. Je höher der Carnauba Anteil, desto schwieriger wurde es. Zumindest ( oder selbst ) bei den heute vorhandenen 22 Grad. Bei allen dreien habe ich das Wachs mit der Hand ( ohne Pad ) aufgetragen. Bei diesen Temperaturen ging es eindeutig beim 60% Carnauba am besten, die anderen beiden können sogar noch etwas mehr Außentemperatur vertragen, aber es geht - wenn auch nicht so geschmeidig wie beim 60er. Ich habe es bei allen drei auch mit dem Schaumstoff-Pad probiert, fand das aber trotz der 22 Grad nicht ideal. Mit der Hand ging das schon besser. In der Sonne kann ich es mir aber beim besten Willen nicht vorstellen dass es noch wärmer sein sollte, denn sonst würde der Lack in der Sonne so heiß, dass man ihn nicht mehr mit der Hand anfassen kann. Idealerweise stelle ich mir für das 65er und das 77er vor, dass es irgendwo zwischen 25 und 30 Grad ist, und der Wagen kurz in der Sonne aufgewärmt wird und dann in den Schatten gefahren wird, wo er dann abkühlt auf Umgebungstemperatur. Ich habe mir eine Technik herausgearbeitet, die für mich und das Wachs gut funktioniert hat. Mit den Fingerspitzen fährt man durch die Dose und streicht seine Finger kurz am Lack ab. Das mache ich dann 3-4 Mal und verstreiche dann mit der Handfläche diese Stellen auf einer kleinen Fläche des Lacks. Mit dem 60er ging es sehr gut, mit dem 65er war es ok und mit dem 77er braucht es noch etwas höhere Temperaturen, aber es ging auch - wenn auch schwerer. Hier hätte ich das Wachs noch etwas länger in der Sonne stehen lassen sollen, bzw. die Temperatur hatte wärmer sein sollen.

 

Das Ablüften:

 

Die Wachse lüften nicht richtig ab - diesen Fakt muss man so hinnehmen. Nach 10-15 Minuten bei direkter Sonneneinstrahlung trocknet nichts ein, es fühlt sich an wie frisch aufgetragen. Das ist Absicht, bzw. liegt wohl auch daran, dass keine Zusätze verarbeitet sind, die ein Ablüften fördern. Empfohlen wird 1 Stunde. Ich muss aber gestehen, dass mir dass zu lange Zeit ist, in der sich Dreck und Staub auf dem Wachsfilm absetzen können, die dann vom Wachs schön festgehalten werden. Wenn jemand den Wagen nach dem Wachsen direkt in eine Garage fahren kann ( ohne Staub aufzuwirbeln ), mag das vielleicht gehen, aber selbst dann wäre mir dadurch das Kratzerrisiko zu hoch. Bei der Abnahme sollte man daher absolut fusselfreie Tücher nehmen, das frische Wachs wirkt sonst wie Kleber für Fusseln. Die Abnahme ist etwas hartnäckiger als bei anderen Wachsen, aber man kann damit leben. Man sollte nur ein paar Tücher mehr einkalkulieren, weil die Tücher sich eher zusetzen. Der Hersteller empfiehlt für die erste Abnahme Frottee und zum Auspolieren Mikrofaser. Mir ist Frottee aber nicht weich genug und zudem habe ich keine. So 6 Tücher braucht man schon, mehr schaden nicht. Die Wachse hinterlassen allesamt eine sehr schöne Glätte und einen schönen Glanz.

 

Kommen wir zum Fazit. Dieses ist nicht ganz einfach zu ziehen, denn die 176 Farenheit Wachse sind spezielle Wachse, die von der Verarbeitung einige Besonderheiten haben. Sie sind KEINE Anfängerwachse ! und sie sind keine Easy on, easy off Wachse. Man braucht etwas Erfahrung, und man muss sich auf diese Wachse einlassen ( wollen ). Man kauft hier keine Massenware. Wer etwas sehr spezielles will, und keinen Bock auf den SwizÖl Mainstream hat ( sorry ... Das konnte ich mir nicht verkneifen ), könnte hier ein interessantes Wachs finden. Man muss hier aber auf die Bedingungen eingehen, die das Wachs stellt. Man muss sich damit abfinden, dass man diese Wachse nicht mal eben so zu jeder Jahreszeit verarbeiten kann. Es gibt Begebenheiten die erfüllt sein müssen um mit diesem Wachs arbeiten zu könnnen. Außerhalb dieser Parameter wird dieses Wachs nicht funktionieren. Es ist wie mit dem Schneemann bauen. Hier muss man ja uch akzeptieren, dass das nicht im Sommer geht ;)

 

Mir fällt es schwer einen negativen Punkt zu finden, wenn ich weiß dass all das was ich gewohnungsbedürftig finde einfach der Tatsache geschuldet ist, dass die Wachse keinerlei Chemie beinhalten. Wer sich also damit anfreunden kann dass:

 

- Man die Wachse nur im Frühjahr / Sommer verwenden kann,

- man die Wachse am besten nur per Hand aufträgt,

- man eine Möglichkeit braucht im Warmen arbeiten zu können ohne dass der Lack zu heiß wird,

- man beim Abtrag etwas mehr Arbeit hat als bei anderen Wachsen,

 

der erhält hier sehr individuelle Wachse die eine wirklich tolle Glätte und eine schöne Tiefe zaubern.

Ich fände es super, wenn der Hersteller auch ein 45 % Carnauba Wachs anbieten würde. Dieses ( Demo Wachs ) fand ich auch bei niedrigen Temperaturen gut zu verarbeiten und es wäre damit genauso individuell wie die anderen Wachse aus dem 176 Farenheit Portfolio, es wäre aber nicht so speziell und eigen in der Verarbeitung. Das nur zur Probe hergestellte 45er und das 60er kann man schon zur Frühjahrsaufbereitung nutzen, zu den beiden 65er und 77er würde ich dann eher im Sommer greifen, dann spielen die Temperaturen einem eher in die Karten. Ich werde im Sommer garantiert noch das eine oder andere Mal zu den beiden letztgenannten greifen um hier noch einmal unter sommerlichen Bedingungen zu testen.

 

Gruss

E.

 

EDIT:

Beading nach 5 Wochen - 19.5.2013:

 

 

 

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14.04.2013 19:57    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

nachdem ich ja den Auftrag der ersten Probe in TEIL 1 etwas schwierig fand, wollte ich mir den Tipp des Herstellers zu Herzen nehmen und es auch mal mit dem Auftrag PER HAND versuchen. Hierzu sei noch angemerkt, dass es das gleich getestete 176 Farenheit Tropic 45% Wachs eigentlich im Portfolio von 176 Farenheit nicht gibt. Es wurde vom Inhaber der Manufaktur extra angerührt um den Beweis anzutreten, dass auch ein Wachs, dass auf jegliche Zugabe von Chemie verzichtet, trotzdem bei niedrigen Temperaturen gut verarbeiten lässt.

 

 

Heute ist der Erstauftrag exakt eine Woche her und wir hatten 6°C. Da sich ja so laut Herstellerangabe das 45% Carnaubawachs auch unter 15 Grad Celsius gut auftragen lassen soll, stand einem erneuten Versuch nichts im Wege. Los geht´s also zum ersten Waschen und Neuauftrag per Hand :) So sah der Wagen nach EINER (!) Woche und 450 KM schon wieder aus ! Ich hoffe so langsam wird das Wetter besser und das Salz auf den Straßen verschwindet.

 

Ausgangslage:

 

 

Mein Plan war folgender:

 

Normale Wäsche mit einem neutralen Shampoo ( Dodo Juice Born to be Mild ) und dann einfach das 45% Tropic auf die schon / noch bestehende Schicht des 60% Tropics draufzupacken. Natürlich per Hand.

Schließlich wollte ich hier nur das Handling bei diesen Temperaturen testen.

 

So sah der Wagen dann nach der Wäsche aus. Das 60% Tropic ist eine Woche drauf und überzeugt nach wie vor durch einen schönen, tiefen, warmen Glanz:

 

 

Der Auftrag des Tropic 45% per Hand auch bei 6°C hat gut geklappt. Das Wachs wird unter den Fingern schnell so weich, dass es sich gut auf den Lack auftragen lässt, auch wenn dieser bestimmt nicht die wünschenswerte Mindesttemperatur von 20°C hatte. Man muss nur aufpassen dass man nicht zu viel aufträgt, was mir nicht so ganz gelang, weil ich im Handauftrag noch etwas ungeübt bin. Zum einen verschwendet man das schöne Wachs, zum anderen wird der Abtrag schwerer, je mehr Wachs man aufträgt. Hier gilt ja immer: weniger ist mehr. Daran muss man sich aber per Hand gewöhnen. Der Abtrag war aber dafür dass ich relativ viel Wachs aufgetragen hatte o.k. Es ist zwar nicht das typische Staubwischen das man von anderen Wachsen kennt, aber ich hatte das Wachs auch nur 10-15 und nicht wie empfohlen eine Stunde ablüften lassen - mir war schlichtweg zu kalt. Man soll das Wachs laut Hersteller sogar stundenlang auf dem Lack lassen können, ohne dass es festtrocknet. Diese sehr lange Ablüftzeit ist beabsichtigt, damit das Wachs gut "in den Lack einziehen" kann. Dadurch ergibt sich dann zwangsläufig, dass man beim Abtrag etwas mehr "Arbeit" hat, was sich aber auch bei der in meinem Fall sehr kurzen Ablüftzeit wirklich in Grenzen hielt. Der Hersteller empfiehlt auch für den ersten Abtrag Baumwollfrotteetuch zu nehmen und erst zum auspolieren des Glanzes ein Mikrofasertuch. Da ich aber kein Freund von Frotteetüchern zur Autopflege bin und deswegen auch keines zur Hand hatte das mir weich genug erschien, nutze ich lieber wie gewöhnlich ein Microfasertuch. Lieber wische ich einmal mehr drüber und komme so aber zu einem Swirlfreien Ergebnis. Man muss aber auch sagen - bei 6° C hat auch das ein oder andere Wachs eine längere Ablüftzeit. Hier noch mal zwei Bilder des 176 Farenheit 45% Tropic:

 

 

Was bleibt unter dem Strich ?

 

- Auftrag des 45% Tropic per Hand klappt auch bei niedrigen Temperaturen sehr gut

- Glanz und Tiefe sind - ähnlich wie beim 60% Tropic - sehr schön und tief

- Abtrag gestaltet sich "etwas" zickiger - aber das ist an sich kein Problem

 

Und was macht man als Spielkind ? Man macht genau das von dem man abgeraten bekommt ;)

 

Ich habe natürlich noch Mal das 60% + 65% Tropic sowie das 77% Natur probiert und wollte auch das per Hand auftragen. Hierbei muss ich aber sagen dass es für alle drei mit 6° C wirklich noch zu kalt war, selbst wenn man es per Hand probiert. Der Hersteller meinte, dass das Wachs durch die Körpertemperatur zwar gut weich wird, sobald es dann aber Kontakt zur viel zu kühlen Lackoberfläche bekommt ist es für einen weichen und einfachen Auftrag zu kalt.

 

Und genau deswegen gibt es auch einen TEIL 3 , in dem man die Ergebnisse zu den "hochprozentigen" 176 Farenheit Carnauba Wachsen nachlesen kann. Wer noch mal in Teil 1 reinlesen möchte kann das HIER tun.

 

Update 1 - noch eine kleine Bemerkung. Ich habe ca. zwei Wochen nach dem Auftrag des 45% Tropics einen Adlerkothaufen vom Dach mit Hilfe von etwas Detailer entfernt. Die Lackoberfläche fühlte sich immer noch sehr glatt an und das Abwischen des Vogelkots klappte dadurch hervorragend.

 

Update 2 - Der Lack fühlt sich nach 3 Wochen immer extrem weich und glatt an. Der Glanz ist nach der Wäsche auch immer noch sehr schön. Hier ein Bild nach 3 Wochen:

 

 

 

 

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Gruss

E.


14.04.2013 19:57    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , , ,

Hallo zusammen,

 

heute geht es um ein exklusives Produkt, um ein Wachs das "made in Germany" ist und zu 100% ohne Zugabe von Chemie auskommt. Das Wachs kommt aus der Wachsmanufaktur 176° Farenheit.

 

Wichtig:

 

Der Blogbeitrag hat 3 Teile. Es ist wichtig dass hier mindestens noch Teil 2 gelesen wird um ein vollständig korrektes Bild des Wachses zu bekommen. Zu Teil 3 geht es HIER .

 

Darauf aufmerksam bin ich geworden durch einen Thread in dem ein User fragte ob jemand dieses Wachs kennt. Aufgrund der Formulierung hatte ich es erst für Werbung gehalten, was sich aber nach ein paar Fragen und Antworten als falsche Vermutung herausgestellt hat. Der User DiSchu hat dann aufgrund dessen Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen und bekam ein paar kleine Proben zur Verfügung gestellt wovon er mir eine Probe zugeschickt hatte mit der Frage ob ich es ausprobieren wollte. Gesagt getan !

 

Es gibt verschiedene Variationen der 176° Farenheit Wachse. Zum einen unterscheiden sie sich im Anteil des Carnaubas gemessen am Volumen, und zum anderen gibt es die Wachse mit dem Duft Tropic oder Natur. Die üblichen Carbaubaanteile liegen bei 60%, 65% und 77%. Mir lag eine Probe des 60%igen Tropics vor, welches sehr lecker nach Maracuja riecht. Bei den ersten Sonnenstrahlen habe ich den kleinen Clio aufbereitet und dabei kam dann auch die Probe des 60% Tropic zum Einsatz. Der Lack war mit Menzerna PF2500 poliert und danach mit einer Runde Poorbys Black Hole ordentlich geglättet worden. Das Wachs wurde mit einem normalen gelben Schaumstoff Pad aufgetragen. Die Außentemperatur lag bei ca 9° Celsius.

 

 

Die letzten beiden fettgedruckten Angaben sollten wichtig für den weiteren Verlauf werden.

 

Warum ? Der Wachsauftrag kam mir relativ schwergängig vor. Schwieriger als ich es von anderen Wachsen gewohnt war. Zuerst dachte ich, es sei vielleicht zu wenig Wachs auf dem Pad, weil die Probedose ja sehr klein war und man deswegen nur schwer mit dem Pad in die Dose kam. Als ich hier etwas großzügiger aufgetragen hatte, wurde der Auftrag aber nicht leichter. Zum Vergleich nahm ich das Chemical Guys Black Pearl Pete´s 53 zur Hand und stellte fest, dass der Auftrag hier wesentlich leichter von der Hand ging. Was war da los ? Ich habe nun den Wagen mit dem Farenheit 60% Tropic fertig gewachst und es mit Wizard of Gloss Blue Fox und Quick Slick Tüchern abgenommen. Abgelüftet hat es ca. 10-15 Minuten. Auffällig war, dass es gar nicht angetrocknet ist - vielleicht auch wegen der niedrigen Temperatur ? Das Abnehmen war ok, jedoch nicht wie das gewohnt trockene Staubwischen. Man musste hier schon ein-zwei Mal öfter drüber gehen um alle Wachsüberschüsse vom Lack zu bekommen. Ich nahm mir vor den Hersteller deswegen auf jeden Fall zu kontaktieren.

 

Erstes Fazit:

 

- es riecht sehr lecker und natürlich nach Maracuja

- ungewohnt schwerer Auftrag

- Abtrag war in Ordnung, aber auch etwas zickiger als gewöhnlich

- sehr schöner, tiefer, warmer Glanz

- Ich musste den Hersteller kontaktieren und wegen des Auftrags nachfragen.

 

Hier ein paar Bilder nach dem Auf- und Abtrag:

 

 

So - und hier kommt nun ein weiterer wichtiger Teil dieses Beitrages. Ich nahm also wie geplant Kontakt mit dem Hersteller per Mail auf. Daraus entstand ein sehr netter Austausch, in dessen Verlauf ich feststellen konnte, dass Herr Elberfeld ( Inhaber ) auch ein ziemlicher Enthusiast in Sachen Autopflege ist. Ach ja, eine logische Erklärung für den schweren Auftrag gab es auch. Es war einfach zu kalt für das Wachs !

 

Aufgrund des hohen Carnauba Anteils und der damit verbundenen Härte des Wachses empfiehlt der Hersteller es mit der Hand aufzutragen. Je höher der Carnauba Anteil, desto härter ist das Wachs und desto wärmer sollte die Lacktemperatur sein um das Wachs mühelos auftragen zu können. Wenn man das Wachs mit der Hand aufträgt, führen die 36°C Körperwärme dazu, dass das Wachs entsprechend geschmeidig wird. Hat der Lack dazu noch eine gewisse Temperatur, unterstützt es das geschmeidige Auftragen laut Angabe des Herstellers. Da brauche ich mich jetzt auch nicht zu wundern, dass mein Versuch die Probe des 60% Wachses bei 9° C mit einem Pad zu verarbeiten sich schwierig gestaltete. Den Beipackzettel mit den Tipps und Tricks der auch der ersten Probe von DiSchu beilag, hätte ich dann noch mal lesen sollen.

 

Hier dann noch nachträglich einige Fakten zu den Wachsen:

 

- Wachsauftrag soll auch in der Sonne möglich sein

- Lacktemperatur soll mindestens 19°-20° C, aber nicht wärmer als 55° C sein

- Empfohlene Auftragsmethode - per Hand, ohne Pad

- je höher der Carnauba Anteil des Wachses, desto wärmer sollte es beim Auftrag sein

- Ablüftzeit von 1 Stunde möglich bzw. unproblematisch, teilweise sogar nötig

- hinterläßt keine weißen Flecken auf Kunststoffteilen

 

Zum verwendeten Carnaubawachs an sich sagt der Hersteller folgendes:

 

Die Carnaubawachs-Mischung des Typs E - 903 beinhaltet 1. Wahl T1 nach Arzneibuch Qualität unter Verwendung von mehr oder weniger reinen Frucht und Pflanzen-Ölen um eine Verarbeitungskonsistenz sicher zu stellen. Der Duft z.B. Tropic setzt sich aus bis zu vier verschiedenen Frucht-, Pflanzen- und Parfumölen zusammen.

 

Aufgrund der Tatsache dass gar keine Chemie verwendet wird, müsse man sich beim Auftrag an einige Rahmenbedingungen halten, die Mutter Natur vorgibt. Dazu zählt die vorher schon genannte Umgebungs- und Lacktemperatur. Deswegen auch die generelle Empfehlung das Wachs mit der Hand aufzutragen. Der Verzicht auf Chemie führe auch dazu, dass das Carnaubawachs seinem Ruf gerecht wird, das härteste Wachs der Welt zu sein. Deswegen ist es auch kein "Allwetter-Wachs". Der oft genutzte Begriff des "Sommerwachses" bekommt hier eine tatsächliche Bedeutung ;)

 

Warum klappt es dann bei anderen Wachsen auch bei niederen Temperaturen ?

 

Die Erklärung von 176° Farenheit ist folgende - und hier wird Wert darauf gelegt, dass man dabei weder spezielle Anbieter meint, noch irgendeinem Anbieter etwas unterstellen möchte, es könnte eben nur eine Erklärung für die temperaturunabhängige Auftragskonsistenz einiger anderer Wachse sein:

 

Carnauba gibt es in hell gelber T1 ( 1. Wahl ) bis zu dunkel brauner ( fast schwarzer ) T4 Qualität . Es wird im Nord Osten Brasiliens geerntet und u.a. im hoch temperierten Wasserbad dort gereinigt und getrocknet . Auf der Reise in die westlichen Länder werden die unterschiedlichen Wachsqualitäten nochmals bearbeitet , z.B. gebleicht. Die Jod Zahl senkt sich dadurch und das Wachs wird heller und gleichzeitig steigt die Säurezahl an. In der Folge wird das Wachs verarbeitungsfreudiger. Das bedeutet, dass die Wachsaufbereitung schon Einfluß auf die Verarbeitungsqualität nimmt. Zusätzlich gäbe es dann noch mannigfaltige chemische Möglichkeiten um die Verarbeitungskonsistenz zu beeinflussen.

 

Ich bin weder Chemiker, noch kenne ich mich in der Raketenforschung besonders gut aus ... für mich als Laien klingt das aber plausibel - denn dass Carnauba als härtestes Wachs überhaupt gilt wußte ich schon. Und dass man es dann irgendwie bearbeiten muss um es weich zu bekommen scheint mir auch einleuchtend. Dass das nicht einfach unter Zugabe von Maracujasaft passiert, dürfte auch klar sein ;) Ich finde es durchaus sympathisch, dass ein Hersteller sagt: "Wenn man Natur pur will, dann gibt es eben bei der Verarbeitung Grenzen und Dinge die zu beachten sind. Am Ende zählt das Ergebnis auf dem Lack".

 

Wer mehr über den technischen Hintergrund der Wachsproduktion im Allgemeinen lesen will: KLICK

 

Zu guter Letzt bot mir Herr Elberfeld an eine 45% Mischung anzurühren um zu beweisen, dass es sehr wohl möglich ist, seine Wachse mit hohem Carnauba-Anteil ohne Zugabe jeglicher Chemie bei Temperaturen unter 15° C zu verarbeiten, so lange man sich an die Vorgabe hält es per Hand aufzutragen.

 

Das Angebot nahm ich natürlich gerne an, weil jetzt auch meine Neugier geweckt war. Ein paar Tage später flatterte mir ein Päckchen ins Haus in dem ich nicht nur das 45% Wachs vorfand, sondern auch noch jeweils eine "richtige" Dose des 60% Tropic, des 65% Tropic und des 77% Natur Wachses. Das ganze mit dem netten Verweis darauf, dass es bei den 125 gr. Dosen wesentlich einfacher wäre "die Finger reinzubekommen" als mit der 10ml Probedose. Abgesehen davon dass er damit natürlich Recht hat, fand ich es auch sehr nett.

 

Wie es mit den Wachsen weitergeht, könnt ihr dann in TEIL 2 lesen. Ach ja - natürlich hat es gleich am nächsten Tag geregnet. Ich muss sagen das 60% Tropic macht schon einmal ein sehr schönes Beading:

 

 

Wer wissen will wie es weitergeht ... hier geht´s zu Teil 2 des Tests . Den dritten Teil kann man HIER nachlesen.

 

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Gruss

E.


09.04.2013 22:06    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

kurz und schmerzlos. Das SBSD erzeugt einfach ein geiles Beading. 2 Wochen nach Auftrag.

Auch wenn es nur eine miese Handycam ist.

 

 

Gruss

E


06.04.2013 22:29    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

heute möchte ich kurz über ein Shampoo aus dem Hause Chemical Guys schreiben, dass zwar auch schon länger auf dem Markt ist, aber ich hatte mal wieder eine Probe davon bekommen und deswegen habe ich heute den Wagen damit gewaschen. Das CG Glossworkz ist hellblau und riecht ganz nett nach Melone (?). Die Flasche ist 473 ml gross, kostet ca 13 EUR und wird mit 15 ml auf 10 Liter Wasser dosiert. Es löst sich gut auf, die Schaumbildung hält sich in Grenzen.

 

 

Der Wagen war nicht sonderlich dreckig, aber ich war wieder einmal vom Beading des Sonax Brilliant Shine Detailer beim kärchern begeistert. Das Zeug beadet wie nur was ! Das Glossworkz flutscht ganz gut, das Wasser reisst gut auf, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es vom Shampoo oder vom Sonax Detailer kommt. Ich hatte 2-3 Liter mehr Wasser im Eimer, weil die Probe etwas mehr als 15 ml Shampoo beinhaltete. Was mir auffiel war, dass der Handschuh zwar ganz gut gleitet, es mir aber trotzdem irgendwie vorkam als wenn ich zu viel Wasser genommen hätte. Kann aber Einbildung gewesen sein. Sauber hat es auf jeden Fall gemacht, das weiße Moby Dick Trockentuch hatte keinerlei Dreckspuren nach dem Trocknen. Das Glossworkz soll einen stärkeren Glanz als andere CG Shampoos erzielen, was mir jetzt aber jetzt nicht direkt ins Auge gesprungen ist. Es ist ein gutes Shampoo, es tut alles was ein Shampoo soll. Es gibt jede Menge Shampoos und kann sagen, die meisten waschen wirklich zufriedenstellend. Es gibt wirklich nur minimale Unterschiede, und letztlich ist es eher eine subjektive Geschichte denn eine objektive. Wer Melone lieber riecht als Erdbeere nimmt das Glossworkz, oder eben umgekehrt. Ein Konkurrent des Glossworkz ( und auch des Mr. Pink ) ist z.B. das Dodo Juice Born to be Mild. Das steht dem Glossworkz in keinester Weise nach, ich finde es allerdings flutschiger als die beiden Chemical Guys Shampoos. Preislich geben sie sich gar nichts, wie ein kleiner Vergleich der Kosten pro Wäsche aufzeigt:

 

Chemical Guys Glossworkz:

Gebinde 473ml, Dosierung: 15 ml pro Wäsche, Preis 13 EUR -> 31,5 Wäschen -> ca. 42 Cent pro Wäsche

 

Chemical Guys Mr. Pink:

Gebinde 473ml, Dosierung: 25 ml pro Wäsche, Preis 8 EUR - > 19 Wäschen -> ca. 0,42 Cent pro Wäsche

 

Dodo Juice Born to be mild:

Gebinde 500ml, Dosierung: 10 ml pro Wäsche, Preis 21 EUR -> 50 Wäschen -> ca. 42 Cent pro Wäsche

 

HIER noch eine Übersicht mit anderen gängigen Shampoos.

 

Zusammengefasst kann mal sagen, dass das Glossworkz eines von vielen guten Autoshampoos ist, mit dessen Wahl man bestimmt keinen Fehler begeht, sich aber auch keinen entscheidenden Vorteil mitkauft.

Ein gutes Shampoo - nicht mehr, aber auch nicht weniger !

 

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Gruss

E


04.04.2013 19:54    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

heute geht es um das Meguiars Engine Dressing.

 

 

Ich hatte vor 2 Tagen das Meguiars Hyper Dressing in meinem Motorraum getestet und fand es ziemlich überzeugend. Ein sauberer Motorraum in 2 Minuten ohne großen Aufwand. Das Hyper Dressing gibt es nur für rund 100 EUR in der Gallone, das Engine Dressing für runde 15 EUR im 473 ml Gebinde für den Endkunden. Die Frage wäre nun, ob man hier als Hobbypfleger eine Sammelbestellung für das Hyper Dressing starten muss, oder ob es auch das Engine Dressing tut. Das ist zwar auf den Liter gerechnet teurer, allerdings reißt es ein vergleichsweise kleineres Loch in die Geldbörse was die "Einmal-Investition" betrifft. Das Meguiars Engine Dressing wird generell genauso wie das Hyper Dressing angewendet. D.h. den Motorraum kurz und grob vorreinigen und dann großzügig und gleichmäßig das Engine Dressing versprühen. Beide riechen ziemlich ähnlich - so in Richtung Chemo-Kaugummi. Im Gegensatz zum Hyperdressing - welches hellblau ist - hat das Engine Dressing eine weiße Farbe und ist generell flüssiger als das Hyperdressing. Das HD ist für eine Verdünnung bis zu einem Verhältnis 1:4 mit destilliertem Wasser vorgesehen. Ich habe das Engine Dressing für den ersten Versuch 1:1 mit Wasser gemischt, einfach um zu sehen ob man so auch zu einem guten Ergebnis kommt.

Auf diesem Weg käme man wenigstens auf ca. 1 Liter Dressing-Gemisch. Ich habe auch hier ca. 100 ml angesetzt - 50 ml Engine Dressing und 50 ml dest. Wasser. Ich habe es zudem umgefüllt, weil ich gelesen habe dass die Meguiars Flasche zum arbeiten nicht so der Knaller sein soll. Auf ein Nachwischen habe ich verzichtet. In Zukunft werde ich mir immer nur so viel mischen wie ich für die aktuelle Behandlung benötige. Den Rest des puren Mittels fülle ich dann in eine andere Flasche. So habe ich es mit dem Hyper Dressing auch gemacht.

 

So sah der Motorraum vor der Behandlung aus:

 

 

Und so sieht es aus, wenn 100 ml auf einen kleinen 60 PS Motor verteilt sind:

 

 

Nach ca. 1 Std Wartezeit sah der Motorraum wie folgt aus:

 

 

Ich finde das Engine Dressing braucht sich hinter dem Hyper Dressing nicht zu verstecken. Auch das 1:1 Strecken mit destilliertem Wasser schadet der Wirkung keinesfalls. Auf den ersten Blick ist es sogar fast noch ein wenig zu speckig für meinen Geschmack, aber es war auch erst 1 Stunde eingezogen. Man kann entweder noch etwas nachwischen oder einfach noch etwas warten, dann wird es noch matter. Aber so geht es auch vollkommen in Ordnung. Wer nun also nicht noch 2-3 Leute für eine Sammelbestellung des Hyper Dressings zusammenbekommt, der kann guten Gewissens auf das Engine Dressing zurückgreifen.

 

Edit:

Auf der Meguiars Flasche steht in der Anleitung, dass man das Engine Dressing auf den kühlen Motor

sprühen soll. Ich habe es auf den handwarmen Motor gesprüht, um die Restwärme für den Trockenvorgang zu nutzen. Hier muss jeder selbst entscheiden ob handwarm oder kalt/kühl. Aber VORSICHT ! NIE irgendetwas auf einen HEIßEN MOTOR SPRÜHEN !!! Schon gar keine kühle Flüssigkeit !

 

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Gruss

E.


04.04.2013 15:23    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , , ,

Hallo zusammen,

 

heute geht es ganz kurz um ein sehr cooles Tool. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine ganz normale Sprayflasche, entpuppt sich aufgrund der speziellen Mechanik bzw. Doppelhubs in beide Richtungen als wirklich cooles Gimmick. Die Flasche fasst 1 Liter ( es gibt auch eine 500 ml Version ),

hat ein Blickfeld um den Füllstand sehen zu können und verfügt über eine Skalierung in Mililiter und Pint. Die Flasche macht einen robusten Eindruck und hat einen guten Stand. Der wirkliche Gag ist aber wie gesagt die Möglichkeit, dass beim Ziehen am Hubhebel die Flüssigkeit ausgepumopt wird, und beim loslassen des Hebels ebenfalls. Mit einem Mal ziehen hat mal also den doppelten Flüssigkeitsausstoß.

 

Das hat zwei Vorteile:

 

Zum einen ermüdet die Hand nicht so schnell, wenn man schnell und häufig nacheinander pumpen muss - man arbeitet also entspannter, und zum anderen erreicht man ein gleichmäßiges Sprühbild.

Besonders angenehm macht sich das beim Arbeiten mit Lackknete bemerkbar - aus diesem Grund hatte ich mir die Kwazar Flasche auch zugelegt.

 

A pro pos Sprühbild - man kann die Düse mittels drehen von einem sehr konzentrierten Strahl bis hin zu extrem feinem Sprühnebel stufenlos einstellen. Hier habe ich den einzigen kleinen Kritikpunkt. Das feine Zerstäuben findet erst auf den "letzten Milimetern" statt. Vorher hat man ziemlich lange einen sich nicht verändernden Strahl. Hier würde ich mir einen fließenderen Übergang wünschen. Aber gut - man kann nicht alles haben. Insgesamt ist die Kwazar Mercury Flasche aber durchaus überzeugend.

 

 

 

EDIT:

 

Wer wie mit der Sprayflasche in der einen und der Knete in der anderen Hand knetet, dem sei zu der kleineren Flasche geraten. Die große ist gerade für den Dachbereich etwas schwer wenn sie voll ist und damit etwas unhandlich. Gerade beim Kneten ist man ja immer am Dauersprühen. Von der Funktion ist sie aber zum Kneten der Knaller - gerade wenn man den Sprühnebel sehr fein einstellt.

 

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Gruss

E.


04.04.2013 11:29    |    Elchtest2010 Elchtest2010    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , , ,

Hallo zusammen,

 

Lexol Vinylex ist eigentlich als Innenraumpflege bekannt. Da ich aber einige verschiedene Cockpitpflegen im Keller stehen habe, von denen ich derzeit das Auto Finess Spritz bevorzuge, dachte ich dass ich dem Lexol Vinylex mal ein anderes Anwendungsgebiet zukommen lasse und es einfach als Reifenspeck ausprobiere. Dafür habe ich zwar auch etwas anderes - aber das hält sich - und wenn sich das Lexol einigermaßen gut schlagen würde, könnte ich die Flasche wenigstens im Lauf der nächsten Wochen / Monate leer machen. So richtig zuversichtlich bin ich nicht, weil ich nicht davon ausgehe dass das Vinylex auf den Reifenflanken besonders lange durchhält, gerade wenn es regnen sollte. der Auftrag funktionierte sehr gut, da man bei der Lexol Flasche zwischen 2 Sprühmethoden wählen kann: Strahl und Nebel. Ich habe die Düse auf "Nebel" gestellt und damit großzügig die Reifenflanken eingesprüht. Ich habe darauf verzichtet nachzuwischen. Natürlich glänzt es direkt nach Auftrag megaspeckig. Am nächsten Morgen war es aber gut eingezogen und ich fand den Glanz erträglich ( siehe Fotos ). Es war nicht komplett matt - ich fand es aber o.k.

 

Ich werde jetzt Woche für Woche Bilder machen und als Update posten, damit man eine Übersicht darüber bekommt wie lange es hält und wie es farblich abbaut.

 

Finish am 4.4.2013:

 

 

Finish am 7.4.2013 nach einer Hochdruckreinigerwäsche

 

 

Update 10.4.2013:

Eine Woche ist um. Es liegen 500-600 KM Autobahn inklusive einer Hochdruckreinigerwäsche und ein bis zwei Regenfahrten auf der Autobahn hinter den Reifen nach dem Auftrag von Vinylex. Man merkt dass die Wirkung schon stark nachläßt. Es ist eben auch nicht für den Außenbereich gemacht, und schon gar nicht für die Reifen gedacht.

 

 

Und hier mal ein letztes Update vom 10.4.2013 - man sieht, dass nichts mehr von der Ursprungsfarbgebung vorhanden ist. Hätte man sich denken können, aber einen Versuch war es wert.

 

 

 

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Gruss

E.


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Mein Blog hat am 29.02.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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