Beatrice Boisblanc

Meine Spielzeuge, meine Träume...

16.11.2009 19:59    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Mercedes SLS


Wie gefällt euch der SLS?

Ich werde mir den SLS auf alle Fälle nicht nur ansehen, sondern auch erstmal fahren,

bevor ich mir zur Technik ein Urteil erlaube. Angemeldet habe ich mich beim Mercedes

Händler meines Vertrauens schon nach der allerersten Pressenotiz.

 

Die Optik gefällt mir sehr und die Flügeltüren finde ich ausgesprochen praktisch.

Bin gespannt, ob die "gullwings" auch in meiner Garage problemlos fliegen... :-)

 

Der Mercedes SLS ist natürlich kein Nachfolger des SLR - der immerhin mit einem

Verkaufspreis von 470.000 € fast dreimal so teuer war.

 

Dagegen ist der SLS mit einem Grundpreis von 180.000 € ein echtes "Schnäppchen".

Und ein kleines Häuschen gibt's - zumindest in unserer Gegend - dafür auch nicht.

 

Erst recht keines, das soooooo hübsch aussieht...


28.10.2009 18:06    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Porsche, Cayenne turbo, Beatrice Boisblanc

Ich hatte anfangs auch Angst, meinen 996 turbo in den Grenzbereich zu bringen, Vmax auf der einigermaßen leeren Autobahn war schon eher möglich. Als ich dann zum Cayenne turbo wechselte, gab es bei der Übernahme des Neuen das ganze Paket Testfahrten auf Porsches Übungsgelände, tief im Dreck wühlen und kleine Berge erklimmen, ganz schön und gut... aber dann: zunächst mit Testfahrer auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke, die sich aus den bösen Kurven aller Rennbahnen dieser Welt zusammensetzt.

 

Erstmal war mir nur schlecht, denn was der wilde Hund neben mir mit dem werkseigenen Cayenne turbo veranstaltete, war geradezu unvorstellbar. Nach vier Runden und einem offenen Beifahrer-Seitenfenster (das sich durch die Fliehkraft und einen gegen die Knöpfe gepressten Beifahrer von sebst öffnete, gerade noch rechtzeitig...) dann Fahrerwechsel und meine Frage, ob er denn sein Gefährt schon mal auf Dach gelegt hätte? Nein, noch nie.

 

Na gut, das war sein Fehler... denn jetzt traute ich mich erstmals über meine eigenen Grenzmarkierungen hinaus, erst vorsichtig, dann in Erinnerung an die Wahnsinnsrunden vorab, immer feuriger. Schnelle 90-Grad-Ecken nacheinander, mit heulenden Pneus quer durch die verrücktesten Kurven, alle Viere in der Luft auf der Kuppe - unglaublich, was der Cayenne alles kann! Wenn man sich traut, einfach draufzublieben.

 

Ich blieb... bis in der letzten Runde das Beifahrerfenster aufging und mein Nebensitzer freundlich um Pause bat, da er sonst sein Mittagessen loswerden würde... ich verstand das eine Art Ritterschlag und habe seitdem ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu meinem "großen Grauen".


20.10.2009 19:53    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (7)


Eine schnelle Schwester im Ferrari - wir fahren einfach schöner, oder?

Wobei ich mit der Kupplung auch ein wenig vorsichtiger wäre... :-)


18.10.2009 14:37    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Mercedes, McLaren, Roadster, SLR

Da steht er nun.... breit, ungeheuer breit, eine lange Schnauze, aggressive Sidepipes, scharfe Kiemen... und gleichzeitig so elegant, so unglaublich gut in Form, daß es mr fast die Sprache verschlägt. Was selten vorkommt und eben nur fast: "Oooooooh, ist deeeer schöööön"!

 

Zwei Sekunden später bin ich drin. Auch nur fast. Denn meine langen Beine passen einfach nicht gleich in den schmalen Tunnel über der Pedalerie. Also 'runter mit den Highheels und barfuß Gas und Bremse ertastet. Nicht allzuviel Platz für Großgewachsene. Dafür ist der Sitzkomfort bestens und die Materialqualität rundum vom Feinsten. "Mein" SLR schimmert silbern und trägt im Inneren das krasse Gegenteil von Understatement: knallrotes Leder und sündhaft teures Carbon. Genau meine Größenordnung...

 

Ein kleines Kläppchen oben am Schaltknauf noch hochgeklappt, den (roten) Startknopf gedrückt und schon wieder bin ich sprachlos. Diesmal vom Formel 1-Gedonner eines Monstermotors, dessen ungestüme Herde aus 630 furiosen Hengsten auf die Piste will. Sofort! Jetzt! Abflug! Ein großer Maybach bläst vorweg die Sindelfinger Straßen frei und ich habe dennoch keine Mühe dranzubleiben.

 

Kein Wunder, denn dieser unglaubliche Bolide macht es selbst mir nach einigen Kilometern leicht, wie Lady Godiva um Kurven zu zirkeln und lange Geraden entlangzudonnern. Abbremsen und auf mit dem Roadsterdach! Doch da sind eigentlich kräftige Männerhände gefragt, denn das Entriegeln klappt nur rein mechanisch, den Rest übernimmt hilfreiche Elektrik. Jetzt ist nur noch der Himmel zwischen mir und dieser himmlischen Maschine... mein Gott, was für ein Auto!


18.10.2009 14:34    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Bugatti, Veyron, 16.4, Molsheim, Beatrice Boisblanc


bugatti-in-fahrtbugatti-in-fahrt

Eigentlich konnte es alles gar nicht wahr sein... aber die Einladung ins französische Molsheim war echt, kein Zweifel. Gut, schnelle Autos haben mich schon immer fasziniert, aber das... eine Einladung in den Olymp, zu Zeus, dem Übervater aller Sportwagen, dem absoluten Hammer mit 1001 PS (die übrigens nicht einmal in das PS-Kästchen dieser Website gepaßt haben, deshalb dort nur 999...).

 

Dann ein süßes Schlößchen mit Kiesweg und Butler, dazu eine überaus putzige Mini-Rundstrecke rundherum und eine ehemalige Remise, die den "Verkaufsraum" beherbergt. Unaufgeregt, absolut angenehm, aufgeräumt... irgendwie so, wie man sich's immer gewünscht hat. Zuerst ein nettes Mittagessen, dann eine kleine Führung durch die piekfeine Manufaktur, die genausogut Chronometer bauen könnte. Und schließlich die kleine Andacht vor zwei nagelneuen Bugattis auf Kiesweg. Ich fühle mich wie kurz vor meiner Kommunion...

 

Die ersten Kilometer übernimmt der freundliche Bugatti-Testfahrer, erklärt die Vorzüge des Doppelkupplungsgetriebes, das die nicht enden wollenden Kraft-Ansprüche des 1001-PS-Motors endlich befriedigte. Die Flugzeugtechnik, die an vielen Stellen des Bugatti zum Einsatz kommen mußte, weil Herkömmliches sich bei 400 km/h in Schall und Rauch auflöste. Aber ich habe gar nicht zugehört... keine Sekunde. Denn beim Start dieses Motors bricht eine Klangorgie los, die keine Orgel dieser Welt eindruckvoller zustandebläst: eine Oper, gedonnert auf sechzehn Zylindern, getrieben von vier Turboladern. Unerhört. Ungeheuerlich. Unglaublich gut.

 

Was dann folgt, ist spektakulär. Und das genaue Gegenteil davon. Und das gleichzeitig. Wie aus der Kanone geschossen beschleunigt der Bugatti Veyron. Ohne Rucken, ohne Gebrüll. Und beschleunigt weiter... 200, 250, 300... und bremst ganz locker hinter einem Passat, der auf einer 130 km/h-beschränkten französischen nicht mit einem niedrig fliegenden Ufo gerechnet hat. Durchatmen, Abfahrt, Wendemanöver und ich bin an der Reihe.

 

Schlüsseldrehen, Startknopf drücken, Orgel an! Ohhhhhhh.... was für ein Sound! Schaltstufe vorwärts und das Dörfchen gleitet vorbei, Sightseeing mit 1001 PS, gar kein Problem. Dann auf die Autobahn, erst vorsichtiges Herantasten an das Monstrum im Rücken, dann der Ritt auf der Kanonenkugel... bei 368 km/h ist für mich erstmal Schluß und die Autobahn optisch so schmal wie ein Nadelöhr. Beim scharfen Bremsen schießt aus allen vier Radkästen schwarzer Rauch, der Heckspoiler stellt sich blitzschnell senkrecht.  Fast noch beeindruckender als Beschleunigen...

 

Nach knapp zwei Stunden gehts es zurück auf den Kiesweg, 1001 verrückte Gedanken im Kopf und 1,19 Millionen schwergewichtige Argumente dagegen. Soviel kostete der Bugatti-Traum auf Rädern damals, den Kaufvertrag hege ich heute noch.


18.10.2009 14:25    |    Beatrice Boisblanc Beatrice Boisblanc    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Audi R8, Beatrice Boisblanc


beas-r8-hinten-kleinbeas-r8-hinten-klein

Mein "kleines Schwarzes" fahre ich jetzt schon seit einigen Monaten und habe jedesmal noch Gänsehaut, sobald der Motor startet - der unglaubliche Sound aus acht Zylindern und fast viereinhalb Litern Hubraum donnert nach dem Starten noch einige Sekunden und verfällt dann in sonores Bollern. Durchaus noch unterhaltungsfreundlich und selbst bei hohen Geschwindigkeiten nie laut oder gar so aggressiv wie bei der italienischen Supersportwagen-Konkurrenz.

 

Die Lenkung ist sehr direkt, das Fahrwerk hart, aber auch auf langen Strecken nicht unbequem. Verarbeitung und Materialien sind Audi-typisch perfekt und sehr hochwertig (ich habe mir ein bißchen Carbon im Innenraum und den Sideblades geleistet...).

 

Das sequentielle Getriebe schaltet schnell, aber natürlich nicht so "unbemerkt" wie die aktuellen Doppelkupplungsteile. Aber der manchmal recht martialische Schaltruck gehört irgendwie zum Charakter meines Supersportlers und macht ihn nur noch attraktiver.

 

Da der wunderschöne Achtzylinder wie ein kostbares Geschmeide unter einer großen Glasscheibe bestaunt werden will (und nach dem Abstellen sogar noch mit vier kleinen weißen LEDs beleuchtet wird... ), bleiben ein paar Hundert Kilometer natürlich nicht ganz ohne Folgen - vor allem bei Dauerregen. Aber dann genügt ein kurzer Drüberwisch-Einsatz und alles ist wieder gut. Nur nach der Waschstraße herrschen Regenwald-Verhältnisse - doch nach einigen Minuten bläst der hitzige Hinterbänkler auch hier alles wieder frei.

 

Jetzt hoffe ich nur, daß ich mich an 420 PS nicht zu schnell gewöhne - und noch mehr haben will :-)


Blogautor


- Journalistin, Fotografin, Model

Beas Bilder...

Meine Bilder

Blogleser

  • Patriots
  • harrrys
  • himbeersahneschnitte
  • Beatrice Boisblanc
  • 252003
  • nord-speed
  • Biss Bissell
Mich eintragen

Besucher

Blog Ticker

Letzte Kommentare