17.01.2012 02:00
|
AstraBerlin30
|
Kommentare (4)
| Stichworte:
spurwechsel unfall drängeln
Hallo liebes Motor-Talk Forum
Ich fuhr mit meinem Fahrzeug, vom Kreisverkehr am Kottbusser Tor, in Berlin, in die Kottbusserstraße. Nur wenige Sekunden nach verlassen des Kreisverkehrs hielt eine vor mir fahrende Taxe an, um einen Fahgast aufzunehmen , somit blockierte es die von mir befahrene rechte, von zwei Spuren. So beschloss Ich natürlich den rechten Fahrstreifen zuwechseln. Nach einem blick in meinen Innenspiegel, sah ich ein Fahrzeug hinter mir, EBENFALLS auf der rechten Spur, ein weiterer blick in den linken Aussenspiegel zeigte mir, dass die linke Spur, eindeutig frei war (mit Schulterblick). Also setzte ich blinker links, und zog dementsprechend rüber... Plötzlich war besagter Hintermann (MB CLS AMG 476 PS) nicht mehr hinter mir, sondern gab Vollgas und wollte mich und die Taxe überholen, anstatt mir , weil er ja hinter mir war, das umfahren der Taxe zu ermöglichen. Folglich musste er abremsen weil ich bereits auf der linken Spur war, und ist mit seinem Fahrzeug, antstatt mir "einfach raufzufahren" auf die sogenannte bauliche Trennung der Fahrbahn /erhöhter Grünstreifen. Es kam zu keiner Kollision der Fahrzeuge an sich, er kam lediglich mit seiner vorderen, linken, überaus teuren AMG Felge an den Bordstein des Grünstreifens. Ich bin natürlich rechts rangefahren um nach ihm zusehen, er ist vollig ausgerastet und der Taxifahrer ist auch verschwunden. Somit keine Zeugen. Unfallgegner rief die Polizei... und jetzt kommt´s, der liebe Herr Wachtmeister gab mir die Schuld am drängeln des Unfallgegners, weil dieser meinte er wäre die ganze Zeit über auf der linken Spur gewesen... Habe der Ordnungwidrigkeitsanzeige widersprochen, das Verfahren ist in einem Monat.
FAZIT : Unfallgegner hat`nen Platten, ne kaputte Felge ( ca. 1000 euro) und sucht jetzt einen Schuldigen. Was meint ihr ??? |
Kommentare: 4
17.01.2012 05:03 |
1Schrat
Pech gehabt!
Wenn man einen Wagen mit eingebauter Vorfahrt zu nahe kommt, ist MANN/FRAU selbst Schuld! Keine Zeugen? Einfach mal eine Anzeige in der größten Bln.-Zeitung (nein nicht die Blödzeitung) aufgeben und warten was sich ergibt. Text: suche Unfallzeugen, Zeit und Datum nicht vergessen.
17.01.2012 09:09 |
bobbatz
Naja, rein rechtlich ist es so: Wer den Fahrstreifen wechseln will, muss eine Gefährdung anderer ausschließen können(Spiegelbeobachtung + Seitenblick). Wenn du deine Version nicht Untermauern kannst, wirst du wohl die Alleinschuld tragen. Selbst wenn du einen Zeugen findest, würde der "Rennfahrer" sehr warscheinlich nur eine Teilschuld bekommen.
Das ist, in der Tat, einfach Pech.
17.01.2012 11:30 |
inflexible0815
Vorweg: Was der "liebe Herr Wachtmeister" sagt, ist völlig uninteressant.
Falls noch nicht geschehen, nimm Dir am Besten einen Anwalt. Sollten keine Zeugen auffindbar sein, läuft es vor Gericht wahrscheinlich auf Aussage gegen Aussage hinaus. Du kannst nicht beweisen, daß die linke Spur zum Zeitpunkt Deines Spurwechsel frei war, der Unfallgegner kann nicht beweisen, daß Du ihn beim Überholvorgang behindert hast. Ich vermute mal, daß das Gericht in dem Fall auf Teilschuld 50:50 entscheiden wird.
Kleiner Tip für den nächsten Spuwechsel: ZUERST BLINKEN, dann Spiegel- und Schulterblick, dann (wenn möglich) Überholvorgang einleiten!
17.01.2012 20:50 |
AstraBerlin30
Ich habe ihn wiklich nicht geschnitten, er war
weit hinter mir, er wollte einfach ganz "Cool"
uns beide überholen, hat sich allerdings
ueberschaetzt und ist auf den Gruenstreifen,
ALSo : Taxe rechts, Ich rechts , "Rennfahrer"
AUCH RECHTS... in dieser folge...
Ok trotzdem bin ich Dankbar fuer eure Antworten.