andyrx

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18.08.2012 14:03    |    andyrx    |    Kommentare (96)    |   Stichworte: , , , , , ,

hat E10 Sprit Zukunft oder nicht..??

E10--> lieber Brot als Sprit..??E10--> lieber Brot als Sprit..??

Moin Motortalker

 

 

das Thema E10 ist eine never ending Story und hat bei allen beteiligten Institutionen für Stirnrunzeln und Sorgefalten gesorgt;)

 

jetzt scheinen die enorm gestiegenen Getreidepreise den Druck auf den Kraftstoff E10 zu erhöhen....politisch aber auch wirtschaftlich gibt es viel Gegenwind für E10

 

Zitat:

Verbraucherzentrale: E10 am Ende

Der Druck für ein E10-Verbot wächst: Umweltverbände unterstützen Entwicklungsminister Niebel bei seiner Forderung nach einer Abschaffung des Biosprits. Jetzt fordert auch Greenpeace wegen der hohen Getreidepreise ein sofortiges Aus für das Benzin in Deutschland. Für die Verbraucherzentrale hat sich das Thema E10 bereits erledigt.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband sieht die Einführung des Biosprits E10 in Deutschland als gescheitert an. "E10 hat nie funktioniert", sagte Verkehrsreferent Otmar Lell. Zunächst habe es die Politik nicht geschafft, Akzeptanz bei den Verbrauchern herzustellen, weil zum E10-Start 2011 Motorenschäden nicht ausgeschlossen werden konnten.

Quelle und ganzer Artikel-->http://www.n-tv.de/.../...cherzentrale-E10-am-Ende-article7000151.html

 

wenn man bedenkt das in den USA rund 40% der Maisernte zu Sprit wird durchaus nachvollziehbar....das hier viel Politik bezüglich der Getreidepreise und deren Entwicklung gemacht wird....Brot statt Sprit ist da nur eine Parole von vielen....:cool:

 

wie seht ihr das...??

 

Ist E10 bald am Ende oder kommt das doch noch in geordnetes Fahrwasser..??

 

Immerhin ist Preisunterschied an der Zapfsäule auf mittlerweile 4 Cent angestiegen....in Zeiten wo der Verbraucher genauer auf den Preis sieht sicherlich ein Argument:cool:

 

mfg Andy


Kommentare: 96

18.08.2012 14:14    |    Sunny Melon

Der Mensch ist sicher ein Gewohnheitstier,aber alles kann man Otto-Normalbürger auch nicht aufzwingen,solange man noch eine Wahl hat.

Nach meiner Meinung wird das Ende von E10 sicher schneller kommen wie viele denken,auch wenn ich überzeugter Dieselfahrer bin würde ich mir auch ein schnelles Ende dieses Kraftstoffs wünschen,dieser hilft keinem wirklich weiter...

 

LG & schönes WE

 

Sunny:)


18.08.2012 14:28    |    -.-David-.-

Ich lese schon länger in deinem interessanten Blog mit, und nun will ich mich auch mal zu Wort melden:)

 

Ich bin absolut gegen E10 und tanke natürlich weiterhin das normale Super.

4 Cent unterschied sind jetzt auch nicht die Welt. Vor allem da man laut ADAC ca. 2% Mehrverbrauch hat.

 

Rechenbeispiel bei meinem Suzuki Swift (Verbrauch lt. Hersteller: 4,9l):

 

Super E5:

realer Verbrauch: 5,5 l/100km, Preis: 1,69€/Liter ==> Kosten für 100km: 9,295€

Super E10:

angenommener Verbrauch: 5,61l/100km, Preis: 1,65€/Liter ==> Kosten für 100km: 9,257€

 

Ich habe also nicht pro Liter 4 Cent Ersparnis, wie die meisten vielleicht denken und deshalb E10 tanken,

sondern bei berücksichtigung des Mehrverbrauchs auf 100 Kilometer eine Ersparnis von 0,038€. In meinem Rechenbeispiel also nichtmal 1Cent pro Liter.

 

Für mich gilt ganz klar: Wegen so einer minimalen Ersparnis riskiere ich keine Schäden an meinem Auto (mal ganz abgesehen von den politischen Gründen, die gegen E10 sprechen).

 

Ich hoffe die Rechnung war einigermaßen Verständlich:D

 

MfG

David


18.08.2012 14:43    |    andyrx

zum Thema Mehrverbrauch durch E10 gab es hier mal eine Umfrage--> KLick ;)

 

mfg Andy


18.08.2012 15:07    |    Maurer-Porsche

Warum fordert Greenpeace nicht eine Halbierung des Fleischkonsums? Das wäre viel effektiver als das lächerliche Gefeilsche um 5% oder 10% Ethanol im Benzin. Als Synergieeffekt würden dann auch die Produktionszahlen für Medikamente zur Behandlung der Folgekrankheiten zurückgehen (Adipositas, Arteriosklerose, Diabetes, Herzinfarkt...), was weitere Ressourcen sparen würde.

 

Aber nein, Greenpeace steigt voll in dieses abgrunddumme Sommerloch-Thema ein. Sind wohl froh, daß sie überhaupt in den Medien erwähnt werden.

 

"Auf den Teller statt in den Tank" ist im Zusammenhang mit der E5/E10-Diskussion eine der dümmsten Parolen des Jahrzehnts.


18.08.2012 15:29    |    italeri1947

E10 war noch nie erforderlich und ist völlig inkonsequent - um ein wenig Umwelt zu "schonen", wird dafür ein viel größerer Teil zerstört.

 

Über Politik zu schimpfen, das habe ich nicht nötig und bringt sowieso nichts, deswegen halte ich mich damit zurück.

 

Aber ich vertrete die These, dass die E10-Geschichte ihrem Ende sich zuneigen wird und das auch tun sollte. Keiner hat diese Sorte gebraucht und fehlende Marktakzeptanz zeigt, dass dem so ist: Von meinen Freunden tankt niemand E10, ich selbst tanke es auch nicht.

 

Das E10 war nur ein Mittel, um an der Preisschraube zu drehen.


18.08.2012 16:11    |    Drahkke

Meiner Meinung nach hat E10 eine Zukunft. Warum auch nicht? Der Anstoß der derzeitigen öffentlichen Diskussion in den Medien soll doch nur von der Teppich-Affäre ablenken.


18.08.2012 16:16    |    dodo32

Ich würde sogar E85 tanken, wenn eine Tanke in der Nähe wäre die das Zeug verkauft. Meine Dame hat E10 auch schon getestet und meinte, der Wagen braucht mehr. Ich kann es zwar nicht so wirklich glauben muss es aber wohl hinnehmen.


18.08.2012 16:31    |    Daemonarch

Da im normalen Sprit auch bis zu E10 drin sein kann, und ich das Geld nicht kacken kann, greife ich zu E10... Ich spare an anderer Stelle...

 

Z.b. fahre ich nur noch die allernötigsten Strecken überhaupt mit dem Auto. Zur Arbeit (2x10km) gehts mittlerweile mit dem Rad.

Kleinere Einkäufe auch.


18.08.2012 16:45    |    Winherby

Warum auch nicht? Mein Freund Drahkke, ich hoffe, das war nur tiefschwarze Ironie. Das Dodo32 auch E85 tanken würde, ist glaubhaft.

Also ich kann nur hoffen, dass die Biospritpantscherei bald ein Ende hat. Dies gilt für den Alk im Benzin genauso, wie für die 7% Palmöl im Diesel. Die Umweltzerstörung nimmt gigantische Ausmaße an, gewaltige Flächen Regenwaldes werden/wurden platt gemacht zu Gunsten der Monokulturen von Mais, Weizen, Soja, Palmöl, usw.. Gifte aller Art werden eingesetzt, gewaltige Mengen kostbaren Trinkwassers dazu vergeudet, Millionen von Menschen leiden Hunger und sterben auch Hungers, weil sie sich das viel zu teuer gewordene Lebensmittel nicht mehr leisten können. Das alles nur damit hier in den reichen Industrieländern CO² im Promillebereich eingespart wird. Das alles propagiert von Schöngeistern mit nem dicken, fetten grünen Brett vorm Dummschädel!

 

https://www.regenwald.org/aktion/885?ref=nl&mt=1423

 

http://www.leopoldina.org/.../...nahme_Bioenergie_kurz_de_en_final.pdf

 

Wer wirklich interessiert ist liest sich die beiden Sachen mal durch. Die Studie ( 2. Link ) ist umfangreich, hier das entscheidende Zitat: >Die Akademie der deutschen Wissenschaften kommt in ihrer aktuellen Studie "Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen" zu dem Ergebnis, dass „Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann". Die Forscher fordern die Bundesregierung auf, die Energiepolitik der EU zu korrigieren.< So, jetzt schaun mer mal, ob es die Politiker in D und EU-Brüssel soviel Charakter haben, dass sie ihren eigenen Beschluss zurück nehmen. Ich kanns nur hoffen. Man muss sich das nur bildlich vorstellen, das sind Lebensmittel, die da im Tank landen und vom Motor verbrannt werden. Geht´s noch? Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in den Tank!!! Ich leiste meinen sinnvollen Umweltbeitrag durch Betrieb aller unserer 3 Familienautos mit LPG. Da spart man wirklich Geld, und jeder Liter LPG der im Motor von Autos verfahren wird, muss nicht sinnlos abgefackelt werden.


18.08.2012 16:50    |    Drahkke

Naja, ich habe Leute kennengelernt, die mit dem Umweltargument gegen E10 argumentiert, aber gleichzeitig an 7 (!) Tagen in der Woche Fleisch konsumiert haben und auf meine Vorhaltungen hinsichtlich der Umweltzerstörungen durch die Viehhaltung trotzdem nicht bereit waren, ihr Konsumverhalten zu verändern. Damit hatte ihr Ansinnen IMHO jegliche Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit verloren.


18.08.2012 16:51    |    norske

Ich frage mich gerade, wer wohl mehr Getreide vernichtet, was den Hungernden dieser Welt damit nicht zur Verfügung steht:

Die paar Prozent E10 Tanker oder die Masse derer, die E5 tanken?

 

Grüsse

Norske


18.08.2012 16:56    |    Drahkke

Das meiste Getreide, welches den Hungernden in der Welt nicht zur Verfügung steht, wird bei der Viehhaltung verbraucht, damit die wohlgenährten Einwohner der Industriestaaten an sieben Tagen in der Woche Fleisch auf den Tisch bekommen. Dagegen ist der Flächenverbrauch von Energiepflanzen Peanuts.


18.08.2012 17:06    |    dodo32

Zitat:

Das Dodo32 auch E85 tanken würde, ist glaubhaft.

Ja, das Zeug ist nämlich klopffester. ;)

 

Das Argument von Drahkke klingt plausibel. Gibt es da verlässliche Zahlen?


18.08.2012 17:11    |    Drahkke

18.08.2012 17:12    |    Winherby

Richtig ist, dass der viel zu hohe Fleischkonsum ebenfalls massive Umweltschädigung bewirkt. Die Glaubwürdigkeit der tgl. Fleisch essenden E10 Gegener leidet natürlich sehr. Vor Jahren schon, als die Wopper und Burger-Industrie aufkam, war das bereits ein heiss diskutiertes Thema. Doch man kann das nicht voneinander abhängig machen, so etwa wie: " Solange die alle täglich Fleisch essen, so lange tanke ich E 10 oder E85, oder irgendwas dazwischen. Norske hat auch Recht. Alles Ethanol muss aus dem Tank bleiben, genauso die zwanghaft beigemischten 7% Biodiesel aus Palmöl.


18.08.2012 17:13    |    Drahkke

Den Trinkalkohol sollten wir dabei auch nicht vergessen, denn der ist ebenfalls Teufelswerk.


18.08.2012 17:16    |    -.-David-.-

Zitat:

Ich frage mich gerade, wer wohl mehr Getreide vernichtet, was den Hungernden dieser Welt damit nicht zur Verfügung steht:

 

Die paar Prozent E10 Tanker oder die Masse derer, die E5 tanken?

Na klar die E5-tanker, aber wenn die zum E10 wechseln würden, wärs insgesamt noch mehr.

Um komplett Ethanolfrei zu tanken müsste man ja zu den sog. "Premiumkraftstoffen" wie Ultimat, V-Power, usw. greifen, weil in Super-Plus ist ja auch Ethanol drin, oder?. Und um das Geld für Ultimate, usw. rauszuballern bin ich dann doch zu sparsam.


18.08.2012 17:16    |    norske

@ Drahkke:

Schon klar, das war aber nicht die Frage. ;)

Nebenbei wäre es für die Hungernden der Welt wohl wesentlich sinnvoller, wenn sie ihre Nahrungsmittel selbst erzeugen könnten.

 

Grüsse

Norske


18.08.2012 17:17    |    dodo32

Die Fleischgeschichte stimmte auch schon vor geraumer Zeit nachdenklich. Man geht an den Kühlschrank, und macht sich ein Wurstbrot. Der Rattenschwanz der da drannhängt, den blendet man aus bzw. ich hatte lange Zeit überhaupt keine Vorstellung...


18.08.2012 17:18    |    Drahkke

@norske

Ja, das sehe ich auch so. Die 3. Welt hat auch eher ein Verteilungsproblem und weniger ein Produktionsproblem.


18.08.2012 17:23    |    norske

@ -.-David-.-:

Womit glaubst Du wird die erhöhte Klopffestigkeit der sogenannten Premium-Kraftstoffe erreicht?

 

@ Drahkke:

:D:D:D

Den Tabakanbau sollte man in dem Zuge auch gleich verbieten – wie viel Hunger stillendes Getreide man allein auf diesen Flächen aufbauen könnte… :D

 

Grüsse

Norske


18.08.2012 17:30    |    Fu90

Zitat:

Um komplett Ethanolfrei zu tanken müsste man ja zu den sog. "Premiumkraftstoffen" wie Ultimat, V-Power, usw. greifen,

@David:

Jeder Benzin-Kraftstoff hat eine Biogene Komponente von bis zu ca. 7,5 Prozent. Erst recht die "Premiumkraftstoffe"

 

 

@andyrx

 

Die Form der Umfrage ist leider etwas unglücklich gewählt (->Überschrift und die Fragestellung). Ich ich bin mir nicht sicher ob jeder das angewählt hat was er auch meinte. Habe mich selbst fast verklickt. ;)


18.08.2012 17:39    |    UTrulez

Ich tanke etwa 250l pro Monat. Schon immer ausschließlich E5. Eine E10-Abschaffung wird es aber nicht geben.

 

Täglich Fleisch zu fressen (primitives Wort, passt aber), ist schon etwas krank. Den Menschen geht es eben noch zu gut.


18.08.2012 17:47    |    -.-David-.-

Zitat:

@ -.-David-.-:

Womit glaubst Du wird die erhöhte Klopffestigkeit der sogenannten Premium-Kraftstoffe erreicht?

Zitat:

@David:

Jeder Benzin-Kraftstoff hat eine Biogene Komponente von bis zu ca. 7,5 Prozent. Erst recht die "Premiumkraftstoffe"

Ok, wenn aber im Premiumsprit noch mehr Ethanol drin ist als im Super E5, dann dürften ja Nicht-E10-freigegebene Autos z.B. auch kein Ultimate tanken, oder?


18.08.2012 17:49    |    Drahkke

Bei der biogenen Komponente muß es sich ja nicht zwingend um Ethanol handeln.


18.08.2012 17:49    |    Provaider

Informiert euch erst mal wiviel Prozent des Getreides in Deutschland für Ethanolproduktion genutzt wird, das sind einstellige Prozentzahlen, das merkt keiner am Preis wenn das nicht dafür verwendet wird. Teilweise kann man das Getreide nicht mal richtig essen weil es Sorten sind aus denen man kein Mehl macht(dafür aber Robuster und muss man nicht Spritzen und Düngen), die könnte man nur noch für Tierfutter nutzen.

 

Da ist alles nur Polemik und der Niebel soll mal lieber im eigen Haus kehren und nicht von etwas reden wovon er keine Ahnung hat.

die sollen mal lieber Spekulationen auf Nahrungsmittel unterbinden und ihre Reserven auf den Weltmarkt werfen. Die Kosten und Bürger nur Geld, jetzt verkaufen wo der Preis hoch ist und Somit ein Gewinn machen und den Preis drücken. Dann kann man wieder neue anlegen wenn wieder fette Kornjahre sind.


18.08.2012 17:51    |    Drahkke

Ich empfinde die vom Minister angestoßene Polemik-Debatte als unverantwortlich. Ist es denn so schwierig, den Laden in Berlin mal vernünftig auf Linie zu bekommen...? :eek:


18.08.2012 18:48    |    fabisk

Also ich sehe das auch so, dass e10 keinen Nutzen hat, sondern eher schadet. Andererseits stimmt es natürlich auch, dass 10Millonen e5 Tanker mehr Nahrungsmittel vernichten als 1Mill. e10 Tanker. Das Problem ist nicht das Ethanol, sondern wie es produziert wird! Würde man statt angebauter Lebensmittel Bio Abfälle zur ethanol Produktion nutzen, hätte sich das Problem erledigt, möglich währe es!

 

Es darf einfach nicht sein,dass wir wegen eines reinen Gewissens in der 3. Welt Nahrungsmittel für unser Auto produzieren, während die Menschen dort hungern!

 

Ich tanke auch e10,nur!! wegen des Preisunterschiedes und essse auch sehr gerne Fleisch! Hätte ich mehr Geld würde ich 100% fossilen Brennstoff tanken(oder würde ein elektro oder Gasauto Fahren), und Bio Fleisch, bzw. Fleischersatz essen, aber mittlerweile ist es leider schon so pervers geworden, dass die Zutaten für zB eine Gemüsesuppe viel teurer sind, als ein einfaches Mittagessen mit Fleisch, dass gibt einem Schon zu denken!!

 

Aber was kann man den heute noch mit reinem Gewissen und wenig geld kaufen?? Fisch?? führt zur überfischung der Meere, Eier, dadurch unterstützt man die Qualvolle Haltung der Hühner, bei Milchprodukten existiert das gleiche problem wie bei der Fleischproduktion (Futterherkunft),usw!!! Die Ganze Welt ist einfach krank und pervers, nicht nur bei Bio Sprit und Fleisch, sondern auch die Probleme bei der Herstellung von Kleidung, Elektrogeräten und anderen alltagsgegenständen, bei denen man sich überhaupt keine Gedanken macht, wie sie produziert werden!!!


18.08.2012 18:53    |    marcu90

E10 ist bald am Ende - wir benötigen viel mehr Alk im Benzin!

Nur leider gehört Deutschland zu den Ländern, welche E85 0 Beachtung schenken (wird halt nicht durch eine Lobby gestützt) und lieber krampfhaft an Wasserstoff und Batterien als zukünftigen Energielieferanten festhalten :rolleyes:


18.08.2012 19:20    |    Drahkke

Die E85-Lobby müßte aktiver werden.


18.08.2012 19:57    |    uwiausv

Rechnerei hin, Rechnerei her... Lebensmittel gehören nicht in den Tank! Es gibt auch Alternativen...


18.08.2012 20:05    |    marcu90

Wenn durch E10 auch nur ein Mensch hungern würde, würde ich das nicht tanken.

Wie oben schon geschrieben wurde: "Lebensmittel gehören nicht in den Tank" ist die mit abstand dämlichste, ja sogar dümmlichste Parole, die man hier - und in vielen anderen Foren - lesen kann :rolleyes:


18.08.2012 20:10    |    Reachstacker

Komische Diskussion... ;)

Uebern Tellerrand wird nur geschaut wenns in den eigenen Kram passt. Beispiele: Urwaelder, Fleischverbrauch und sonstiger religioeser Quatsch. :p

 

Tatsache ist das nur etwa 10% der Lebensmittel (in diesem Fall Getreide) International gehandelt werden, das heisst 90% des Verbrauchs muessen und werden im Verbraucherland erzeugt.

 

EU Ueberschuesse werden seit Jahrzehnten "verschenkt" das heisst das trotz Lebensmittel Geschenken viele Leute hungrig sind und auch hungrig bleiben werden, selbst wenn die Deutschen garnix mehr essen!!!

 

Weder Deutschland, noch die USA, Brasilien, Ukraine oder Canada koennen ihre Ernten verschenken. Es kostet naemlich Geld Getreide zu produzieren.

 

 

E10 am Ende? In Deutschland? Gut moeglich, im Rest der Welt ist E10 erst am Anfang.

 

E10 zum Schutz der Umwelt? Das ist eine sehr schlechte Begruendung seitens der EU/Bundesregierung. E10 dient eher dem Schutz von Menschen in Ballungsgebieten.

 

E10 ermoeglicht das entfernen von Blei** und weniger Smog in Ballungsgebieten. Darum wird es ja auch in den USA seit 1978 verkauft. Hier gibt es kein E5, es gibt keinen Sprit der nicht E10 ist...

Der Vorteil von E10 ist das es obendrein aus Einheimischer Produktion kommt und keine Devisen kostet.

 

Brasilien faehrt seit Jahren mit E25 - E100 (Alkohol) Das war nicht zum Schutz der Umwelt, sondern zum Schutz der Devisen von Brasilien, weil die hohen Oelpreise, nach der Krise von 73, Brasilien in den Ruin getrieben haben.

 

Es hat Jahre gedauert das Alkohol Programm in Brasilien aufzubauen. Es wird doch hier Niemand glauben das die Brasilianer die Alkohol Produktion einfach einstellen weil irgendein Deutscher ein schlechtes Gewissen hat???

 

Eine Einstellung der E10 Produktion in den USA ist auch kaum zu befuerchten... :o

 

 

 

Das die Welt besser dran waere wenn alle Deutschen Fahrrad fahren und nur noch Loewenzahn Salat essen gebe ich allerdings zu. :D

 

 

 

Gruss, Pete

 

 

 

** und dem anderen Chemieprodukt das auch nicht das Gelbe vom Ei war (hab den Namen vergessen)


18.08.2012 20:50    |    norske

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

[…]

Das die Welt besser dran waere wenn alle Deutschen Fahrrad fahren und nur noch Loewenzahn Salat essen gebe ich allerdings zu. :D

Pete,

wenn das hier Pflicht wird, dann komm ich zu Euch rüber und bring selbstverständlich meinen T-Bird mit… :D

 

Grüsse

Norske


18.08.2012 20:57    |    CaptainSlow

Ach, immer das rumhacken auf E10.

 

Zitat:

wenn man bedenkt das in den USA rund 40% der Maisernte zu Sprit wird durchaus nachvollziehbar....das hier viel Politik bezüglich der Getreidepreise und deren Entwicklung gemacht wird....Brot statt Sprit ist da nur eine Parole von vielen....:cool:

Und über 60% der weltweiten Maisernte wird für die Tiermast verwendet. Nichts vernichtet soviel Kalorien wie eben jene Tiermast. Um z.B. 1 Kalorie Rindfleisch zu bekommen braucht man 5-10 Kalorien aus Futter...oder anders ausgedrückt: Anstatt eine Person mit Fleisch satt zu machen, könnte man 5-10 Personen mit Getreide sättigen. Nun ist Fleischkonsum an und für sich nichts schlimmes in meinen Augen...schaut man sich aber die schiere Menge an, die die westlichen Industrieländer pro Person verzehren, dann erkennt man das Problem.

Wer auf Fleisch verzichtet, und damit meine ich einfach weniger Essen...z.B. nur am Wochenende und nicht jeden Tag in der Kantine, der gibt "Ackerfläche frei".Ich rede nicht von Komplettverzicht, ich esse ja auch Fleisch...aber nur rund 1/3 von dem, was der Durchschnittsdeutsche im Jahr verputzt. Es geht eher um die, die jeden Tag 2 Wurstbrite Essen, 7 mal die Woche Fleisch zum Mittagessen haben, dazu 2 mal die Woche zu McD fahren und bei gutem Wetter noch zwei mal die Woche grillen.

Gleichzeitig ist die Rinderhaltung mit all ihrem Methan eine der "Klimaschädlichsten" Industrien überhaupt. Nur scheint das auch nie irgendjemanden zu interessieren. Die Agraglobby (die immerhin einen großen Teil des EU-Haushaltes einstreicht) ist da wohl zu stark. Von den gigantischen Flächen abgeholzter Regenwälder für Rinderfarmen sprechen wir jetzt erstmal garnicht.

 

 

Davon ab ist es mit der ganzen Sache eh viel komplizierter. Die einfache Rechnung, daß weniger Leute verhungern wenn man auf X verzichtet ist auch nicht ganz richtig. Wenn wir anstatt den Mais im Auto zu verfeuern z.B. Afrika damit fluten, dann werden damit nochmehr dortige Bauern in die Armut getrieben, weil sie nicht mit den (oft subventionierten) Agrarerzeugnissen preislich mithalten können. So werden Länder und Gebiete in eine ewige Abhängigkeitsspriale getrieben und haben nie die Chance, sich irgendwie zu entwickeln. Hohe Armut und Arbeitslosigkeit ist die Folge.

 

Von daher:

 

Stumpfes rumschimpfen auf E10 halte ich für wenig konstruktiv und für nicht nötig, denn es gibt weit schlimmere und größere Probleme.

 

PS: Lustig fand ich übrigens die Argumentationskette: "E10 verbennt Nahrungsmittel nund muss abgeschafft werden. Ausserdem tankt das sowieso kaum einer". Wenn es eh kaum einer tankt...dann muss man es auch nicht abschaffen, da der Schaden dann im Gegensatz zu "nur" E5 tanken dann minimal ist.


18.08.2012 21:08    |    sukkubus

solange sowas

stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lebensmittelstudie-der-uni-stuttgart-die-grosse-verschwendung

 

möglich ist,

in der eu subventioniert 1000de tonnen weizen verklappt, bananen und tomaten vernichtet werden usw. usf. ist das argument, mit Exx werden nahrungsmittel vernichtet, sowohl scheinheilig als auch lächerlich.


18.08.2012 21:08    |    Drahkke

Wer mit dem Slogen "Lebensmittel gehören nicht in den Tank" hausieren geht, der sollte auch so konsequent sein und die Forderung "Lebensmittel gehören nicht in die Flasche" unterstützen...


18.08.2012 21:15    |    sukkubus

Zitat:

Wer mit dem Slogen "Lebensmittel gehören nicht in den Tank" hausieren geht, der sollte auch so konsequent sein und die Forderung "Lebensmittel gehören nicht in die Flasche" unterstützen...

auf den slogan kommt man wahrscheinlich nur, wenn man zuviel derartig veredelte 'lebensmittel in der flasche' konsumiert hat.:D


18.08.2012 21:16    |    bholmer

Das ganze erinnert mich so an meine Biodiesel-Experimente Ende der 90er Jahre. Ist allerdings etwas Offtopic:

Biodiesel war fast 10 Cent billiger, Verbrauch etwas höher, aber immerhin. Außerdem nachwachsender Rohstoff, CO2-neutral. Was will man mehr für das gute Gewissen. Ich war ziemlich überzeugt davon und bin mit meinem 1 Jahr alten Passat mit Herstellerfreigabe den Rapssprit ausschließlich gefahren. Was mir keiner gesagt hat, war. dass die Dichtungen der Einspritzpumpe nach 80000 km Biosprit denselbigen so am Motorblock heruntertropfen lassen würden. Immerhin ja nicht umweltschädlich...

Da da der Wagen über 3 Jahre alt war, keine Kulanz mehr, der Boschdienst sagte mir sogar, dass die Pumpe von Bosch keine Freigabe für Biosprit erhalten hatte.

Der Spaß hat mich also insgesamt etwa 1500 Euro gekostet (neue Pumpe, die Reparatur der alten hätte 800 gekostet). Bei gleichbleibendem Preisunterschied hätte ich midestens 160 000 km fahren müssen um die kaputte Pumpe wieder herauszuholen.

 

Seitdem hat sich meine Meinung zu zweifelhaften Kraftstoffen deutlich geändert. So ein Zeugs kommt mir nie wieder in den Tank.

Das hat mich auch von CNG und LPG abgehalten. Ich weiss zumindest jetzt, was von Aussagen oder Freigaben der Hersteller zu halten ist.

 

Da ich bei Diesel geblieben bin geht mich E10 nix an, in den 22 Jahre alten Golf2 meiner Frau kipp ich das sicher auch nicht rein.

 

Übrigens steht in der BDA meinest neuen Passat ausdrücklich, dass der nicht mit Biosprit gefahren werden darf. Soll angeblich am Partikelfilter liegen. Oder sind die Hersteller etwa vorsichtiger geworden mit ihren politisch motivierten Freigaben?

Aber nach Auslaufen der Steuerbefreiung ist Biodiesel sowieso fast überall vom Markt verschwunden.


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