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andyrx

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28.01.2012 11:17    |    andyrx andyrx    |    Kommentare (87)    |   Stichworte: , , , , , ,

in Deutschland kaum gefragt...in Deutschland kaum gefragt...

Moin

 

Politik und Medien werden nicht müden einen neuen Trend zu pushen und überall wird es propagiert....ÖKO ist in:eek:

 

...und dennoch sieht der deutsche Kunde das ganz anders;)

 

Zitat:

 

Trotz steigenden Umweltbewusstseins und einem ständig wachsenden Angebot der Fahrzeughersteller verlieren die Bundesbürger das Interesse an Autos mit alternativen Antrieben. 2011 lag der Anteil von Automobilen mit alternativem Antrieb an der Gesamtzahl der Neuzulassungen bei nur 0,82 Prozent, berichtet die "Welt".

 

+++

 

Stromer quasi nicht vorhanden

Vor allem das Echo der Deutschen auf rein batteriegetriebene Fahrzeuge ist gemessen an der öffentlichen Aufmerksamkeit im vergangenen Jahr ernüchternd. 2154 Stromer wurden 2011 in hierzulande zugelassen, dabei bietet inzwischen auch eine ganze Reihe von großen Autokonzernen die Stromer an. Zum Vergleich: Insgesamt wurden vergangenes Jahr 3,17 Mio. neue Pkws angemeldet.

 

+++

Erd- und Autogas fast abgemeldet

Bei anderen Varianten alternativer Antriebe steht es nicht besser aus. 6300 erdgasbetriebene Pkws wurden im vergangenen Jahr zugelassen, 2010 waren es 4982. Flüssiggasautos wollen sich die Deutschen gar immer seltener in die Garage stellen, die ohnehin homöopathische Nachfrage ist rückläufig. CAM-Chef Stefan Bratzel hat die Statistiken der vergangenen Jahre verglichen und in einer Studie zusammengefasst, die der Zeitung vorab vorliegt. Sein Fazit: "Seit 2008 haben sich die Neuwagenzulassungen von Erdgas- und Flüssiggas-Pkws mehr als halbiert."

Quelle und ganzer Artikel-->http://auto.t-online.de/.../index

 

eine für mich doch überraschende Meldung....schenkt man der Berichterstattung in den Medien Glauben sieht das ja alles ganz anders aus;)

 

wie kommt es..??

 

mfg Andy


Kommentare: 87

28.01.2012 11:29    |    Alteshaus21 Alteshaus21

Also bei unserem Golf V fahre ich mit Flüssiggas unschlagbar günstig :) hat zwar nur 75ps, um günstig zur Arbeit zu fahren, reicht das aber allemal. Und wenn es mal schneller sein muss, man hat ja auch noch nen Audi A6. Der macht dann zwar das gesparte Geld wieder zur nichte, aber, was solls :D


28.01.2012 11:36    |    Goify Goify

Ich frage mich immer, wann denn endlich die tollen Wagen kommen, die nur noch Strom brauchen und an jeder Ecke aufgeladen werden können. Sogar DAS ELEKTROAUTO, der up! hat einen Benzinmotor und nur einen E-Motor für den Scheibenwischer.

Die Hersteller versprechen seit mind. 15 Jahren, dass das E-Auto / Brensstoffzellenauto / Wasserstoff-Auto in drei Jahren serienreif ist. Na dann her damit und ab in die Verkaufsräume.

Ich habe bisher noch kein einziges "nachhaltiges" Auto gesehen, also kann ich auch keines kaufen.


28.01.2012 11:37    |    andyrx andyrx

ich denke mal das Gas Umbauten nach wie vor ein Thema sind nur eben diese Fahrzeuge selten als kompletter Neuwagen ab Werk verkauft werden;)

 

mfg Andy


28.01.2012 11:53    |    andis hp andis hp

Wenn die E-Autos mal einen ordentlichen Akku haben, lassen sie sich auch verkaufen.

Für ein Auto, das im Schnitt mal eben 100-140 km weit kommt, ist so ein Wagen einfach zu teuer.

So werden jetzt bei den Kleinwagen zwar mittlerweile unter 30.000 Euro aufgerufen, aber dann kommen monatlich noch die Leasinggebühren für die Akkus drauf.

Das rechnet sich einfach nicht.

Beispiel: Ein kleiner Handwerker bei uns in der Straße hatte vor zwei Jahren drei Dacia MCV (der kleine Kobi) für zusammen ca. 26.000 € gekauft. Die Autos werden von den Arbeitern gnadenlos geschrubbt. Der Vebrauch liegt bei ca. 8l Diesel pro 100km.

Er war vor kurzem bei Peugeot und Fiat um deren E-Autos zu betrachten und sich ausrechnen zu lassen wie der Unterhalt pro Monat ist. Statt der 3 Dacia könnte er nur ein E-Auto finanzieren. Es rechnet sich also nicht. Der Verbrauch ist zwar deutlich günstiger aber die sonstigen Kosten (Anschaffung, Leasing fürs Akku) sind eindeutig zu hoch.

 

Ich als durchschnittlicher Autofahrer sehe das genauso. Wenn die Anschaffungskosten nicht drastich sinken und die Reichweite nicht erhöht wird, bleibt das E-Auto für mich einfach nur Wunschdenken.

Ich kann mir als Privatperson mit einfachem Einkommen kein Auto leisten, das mindestens 30.000€ nur in der Anschaffung kostet. Dafür sind mit die Nachteile noch zu groß. Außerdem ist die Frage mit den Parkplätzen, selbst vor dem eigenen Haus, und die Stromversorgung nicht geklärt. Ich könnte selbst vor meinem Haus kein E-Auto mit Strom versorgen, da müsste ich das Stromkabel über den Bürgersteig verlegen. Und das ist ja wegen Unfallgefahr der Fußgänger nicht erlaubt.

Ich könnte hier noch einiges dazu schreiben, aber das wäre nix neues.

Unterm Strich: Ein E-Auto ist momentan nur was für Enthusiasten und Ultra-Umweltschützer die das Geld dafür haben!

 

Achso Gasumbauten: leider ist ein Gas-Umbau für mich nicht sinnvoll, da die Kosten von 2.500€ für mich zu hoch sind und die nächste Gas-Tanke ca. 20km entfernt liegt (Autogas). Bei den Erdgasautos ist das Problem noch größer: Eine Fahrt zu nächten Erdgas-Tanke kommt einer größeren Spazierfahrt gleich: Die nächste Erdgas-Tanke ist fast 35km entfernt. Und die liegt nicht auf meinem täglichen Weg zur Arbeit, sondern genau entgegengesetzt.

Bei der Neu-Anschaffung ist das Autogas- oder Erdgas-Auto auch deutlich teurer als ein normaler Wagen. Z.B. Fiat hat im letzten Jahr den Panda als Benziner für 7.500€ als Sonderedition angeboten, der Erdgaspanda lag trotzdem bei vergleichbarer Ausstattung noch bei einem Kaufpreis von ca. 13.000€. Und das bei fast identischer Leistung. Da fällt es logischerweise dem normalen Autofahrer nicht schwer sich zu entscheiden.

 

Und das sind die Probleme, die viele andere User Deutschlandweit auch haben. Nicht jeder hat die Auto-/Erdgas-Tanke direkt vor Haustür, oder eine Garage mit Stromanschluß.

 

Mfg

Andi


28.01.2012 11:56    |    dodo32 dodo32

Ich sag's ja immer: alle wollen zurück zur Natur, aber nicht zu Fuss. Oder besser: ohne den Umweg über den Geldbeutel. Dass das mit den Elektroautos nicht so einfach ist, hat sich wohl mittlerweile auch herumgesprochen. Auch ist davon auszugehen dass die Masse begriffen hat, nur weil etwas augenscheinlich emissionsfrei fährt, nicht zwangsläufig emissionsfrei ist. Eine Verlagerung sozusagen. Solange der Strom nicht ausschließlich aus erneuerbaren Quellen kommt ein Farce vor dem Herrn....


28.01.2012 11:59    |    X_FISH X_FISH

Natürlich gibt es kaum Neuzulassungen mehr - die große Abwrackwelle ist vorbei, die (scheinbaren) Vergünstigungen zu gering und der Käufer setzt auf das was ihm die Werbung weiterhin als günstig vorgibt:

 

Diesel.

 

Auch wenn man pro Tag nur ca. 10 km Kurzstrecken fährt, die Jahreslaufleistung inkl. Urlaub unter 15'000 km liegt und der Turbo häufig nicht mal richtig warm gefahren wird - dafür braucht er auch nicht mehr kalt gefahren werden...

 

Und dann gibt's noch solche Kasper wie mich: Neue Fahrzeuge? Nö. Brauch ich nicht. Gebraucht gibt's ja noch genug davon.

 

Grüße, Martin


28.01.2012 12:14    |    Goify Goify

Boah, diese Gebrauchtwagenkasper immer. Die machen die ganze Wirtschaft kaputt. ;):D

 

Ich habe mal den Taschenrechner bemüht und stellte fest, dass ein neues E-Auto, selbst wenn der Strom kostenlos wäre und ich es nicht versichern würde, sowie nie Wartungen und TÜV anfielen, teurer wäre, als wenn ich meinen einfach noch zehn weitere Jahre fahren würde.

 

Die Umweltbilanz ist ja bei jedem Auto negativ, allein schon wegen dem Verschleiß, egal was an Kraftstoff verwendet wird, aber bei E-Autos kommt ja neben den ganzen Umwandlungsverlusten noch die Herstellung und Verwertung der Batterie hinzu. Ich glaube fast, eine E-Auto ist genauso umweltfreundlich, wie ein E85-Fahrer oder jemand, der Biodiesel aus Südamerika verfährt.

 

Schade, dass von der Industrie keinerlei positive Impulse zu erwarten sind.


28.01.2012 12:21    |    RuedigerV8 RuedigerV8

Zum Thema Gas (LPG):

Zum einen gibt es ab Werk fast keine Angebote, zum anderen wird auch eine Umrüstung aufgrund des Downsizing-Wahns immer seltener möglich.

 

In der aktuellen Mercedes-Fahrzeugpalette sind derzeit nur noch umrüstbar:

 

- G 55 AMG

- S/CL 600

- S/CL 65 AMG

- C 63 AMG (Limo, Kombi, Coupé)

- SLS AMG

 

Das sind alles keine Fahrzeuge, bei denen eine Gasumrüstung üblich ist, aber sie haben zumindest noch Saugrohreinspritzung.

 

Alle anderen Mercedes haben Direkteinspritzung, da gibts derzeit keine Möglichkeit der Umrüstung.

 

Bei den anderen Herstellern sieht es ähnlich aus.

 

 

lg Rüdiger:-)


28.01.2012 12:25    |    andyrx andyrx

das nenn ich mal eine plausible Begründung bzw. Erklärung;)

 

mfg Andy


28.01.2012 12:31    |    Goify Goify

Danke für den Tipp, Ruediger. Ich spielte mal mit dem Gedanken, einen jungen Stern zu kaufen und vielleicht auf Gas umzurüsten, aber da bei mir V8 und V12 rausfallen, wird das wohl nix mit Gas.


28.01.2012 12:35    |    andyrx andyrx

Vor 2 Jahren hatte ich mal ein ähnliches Thema--> Klick

 

schaut man sich das 2 Jahre später an hat sich daran nichts geändert ausser dass das Thema ''Downsizing'' tatsächlich seinen Weg gemacht hat....alles andere wurde bis heute nicht angenommen;)

 

mfg Andy


28.01.2012 12:42    |    Lewellyn Lewellyn

Das Niedrighalten von LPG ist politisch gewollt.

Es gibt keine Förderung irgendeiner Art und die deutschen Premiumisten boten bisher nur vollkommen unzureichende Angebote.

 

Man konnte den alten Sharan tatsächlich ab Werk mit LPG bestellen. Allerdings nur mit dem alten 2.0-Liter Motor und den damit begrenzten Ausstattungsvarianten. Und auch nur auf Anfrage, nicht mal im Konfigurator.

 

Und solchen Statistiken wie oben glaube ich nur, wenn ich sie selbst gefälscht habe. :D

 

Beispiel: Unser Hyundai-Händler um die Ecke verkauft ca. 50% der neuen Benziner mit LPG. Und er verkauft viele. Aber, die sind natürlich nicht ab Werk sondern werden von ihm selber umgerüstet. Sind die in der "rückläufigen" Statistik enthalten? Eher nicht.

 

Das "Aussterben" der LPG-tauglichen Motoren der deutschen Hersteller wird von immer mehr gastauglichen Asiaten ersetzt. Und Dacia nicht zu vergessen, die ab Werk alle Modelle mit LPG anbieten.

 

Aber, ich will gar nicht zuviel Werbung machen. Wenn alle LPG fahren würden, wäre es nicht mehr so billig. ;)


28.01.2012 12:53    |    Wollschaaf Wollschaaf

Goify...das muss dich nicht dran hindern.

Die Kompressormotoren aus dem W204 sind z.B. umrüstbar.

Mit Baujahr ab 2007 (bis 2009?) würde ich die noch als "jungen Stern" bezeichnen. ;)


28.01.2012 13:57    |    andyrx andyrx

ein Gebrauchter der auf Gas umgerüstet wird...ist doch in der Energiebilanz eine gute Lösung...eigentlich fragwürdig warum das nicht gefördert wird durch Anreize..:o

 

mfg Andy


28.01.2012 14:01    |    Abantgarde3 Abantgarde3

Erst einmal sind die E-Autos hier auf dem Lande eher lästig, da man eine geringe Reichweite hat und die Fahrleistungen nicht einem Verbrennungsmotor trotzen können. Zudem möchte ich hören, was unter der Haube arbeitet und das futuristische Design ist echt was für die Müllhalde. Ich möchte mich doch nicht ein eine Raumkapsel setzen, sondern in ein Auto.... Die Hersteller sollten sich mit dem Design an normale Limousinen orientieren. Warum z.B. muss der Prius und Apera nur so hässlich sein? Ich kaufe mir nur Autos, die ich auch leiden mag! Und deswegen bin ich gezwungen, bei den Verbrennern zu bleiben ....


28.01.2012 14:31    |    RuedigerV8 RuedigerV8

@Golfy:

 

Du hast noch Chancen.

Die Umstellung auf die neuen Motoren ist bei Mercedes ein längerer Prozeß gewesen.

Meine Aussage bezog sich ja nur auf Neuwagen.

 

Bei den jungen Sternen finden sich noch einige Modelle, die keine Direkteinspritzung haben.

 

Im Zweifelsfall meldest Du Dich mit Deinen Wünschen und Vorstellungen mal im Gasforum von MT, da können wir (möglicherweise im Gegensatz zu manch ahnungslosen Verkäufern:D:D ) im Normalfall beantworten, welche Fahrzeuge umrüstbar sind.

 

 

lg Rüdiger:-)


28.01.2012 14:52    |    Goify Goify

Ich weiß, aber erst die Vierzylinder, die auch 7 Gänge bekamen, haben alle eine Direkteinspritzung und erst da wird es interessant. Zur Zeit fahre ich eh viel zu wenig, als das sich solch eine Investition jemals lohnen könnte. Falls dann noch nach 8 Jahren ein Defekt an der Gasanlage auftritt, war alles für die Katz. Sparen ja, aber nicht um jeden Preis.


28.01.2012 14:58    |    andyrx andyrx

Zitat:

Sparen ja, aber nicht um jeden Preis.

das dürfte den Kern treffen warum die Green Cars bei den Verkäufen keine Schnitte bekommen;)

 

mfg Andy


28.01.2012 15:02    |    oely001 oely001

LPG ist eigentlich nur eine Option, um alte Autos noch eine Weile wirtschaftlich/ölologisch betreiben zu können. Ob das bei Neuwagen soviel Sinn macht, weiß ich nicht, zudem moderne Direkteinspritzer-Benziner schon sehr sparsam sind (bzw. sein können, je nach Fahrweise).

 

Letztendlich ist es so, daß es ein paar "Spinner" mit ihren E-Autos gibt, einige, die auf den Geldbeutel achten, und dem großen Rest ist das Thema Umwelt letztendlich egal. Das ist sehr bedauerlich, weil die heute verkauften Autos werden noch mindestens zehn Jahre herumfahren, da kann in der Zeit der Sprit nahezu beliebig teurer oder das Umweltbewußtsein nahezu beliebig größer werden.


28.01.2012 16:18    |    Drahkke Drahkke

Warum sollte LPG keine Option für Neuwagen sein?


28.01.2012 17:38    |    oely001 oely001

Zitat:

Warum sollte LPG keine Option für Neuwagen sein?

Wenn ein Benziner schon so nicht viel verbraucht, dann lohnen sich die Zusatzkosten für die LPG-Anlage nicht, oder!?

 

Vom Umweltschutz her macht LPG nicht sehr viel Sinn, solange noch Öl und Kohle für die Gebäudeheizung und Stromerzeugung gebraucht wird. Könnte man Öl und Kohle vollständig durch Gas ersetzen, wäre das was anderes.


28.01.2012 18:12    |    CaptainSlow CaptainSlow

Zitat:

Aber, ich will gar nicht zuviel Werbung machen. Wenn alle LPG fahren würden, wäre es nicht mehr so billig.

Bin eh gespannt, was nach 2018 passiert, wenn die starken Steuerbegünstigungen für LPG auslaufen. :D

 

Zitat:

Wenn ein Benziner schon so nicht viel verbraucht, dann lohnen sich die Zusatzkosten für die LPG-Anlage nicht, oder!?

Naja, ganz grob überschlagen:

 

Sparsamer Benziner mit 5l/100km: 5*1,5€/l = 7,5€/100km

gleicher BEnziner mit LPG, 6l/100km: 6*0,8€/l = 4,8€/100km

Differenz pro 100km: 2,7€

Mehrpreis bei nem 4 Zylinder: Grob 2000€

Amortisationsstrecke: 74.000km

 

Sprich, irgendwo zwischen 75.000 und 100.000km wird es sich auch bei nem sparsamen Motor rechnen. Später als bei nem großen, aber immerhin. Und wer ein Auto kauft und weiß, daß er die teile eh erst mit 200.000 und mehr verkauft, bitte sehr.


30.01.2012 11:23    |    GaryK GaryK

Wenn sich der Benziner mit 5l Zufrieden geben würde ...

 

Passat 1.4 TSI auf Superbenzin: 7.2l. Bei 1.55€/l sind wir bei 11.2€/100km. Und auf 100.000 km runde 11.200€ Kraftstoffkosten.

 

Nebenbemerkung: Der 122PS Passat TSI ist laut Normverbrauch mit 6.1l angegeben, also in der Praxis mit den 7.2l rund 20% mehr wie laut NEFZ theoretisch erwartet.

 

Passat 1.4 TSI auf CNG: 5.3 kg auf 100km. Das Kilo zu 1€ sind 5.3€ auf 100km und damit 5300€ auf 100.000 km.

 

Passat auf LPG: 8.71l (nur 2 Treffer, aber passt auf 7.2 der Benziner +20% Zuschlag: 6,50€/100km und damit 6500€ auf 100.000 km. Der Umbau rechnet sich.

 

Diesel ist auch nicht wirklich billig: 6.74l im Mix. Bei aktuell 1.45€/l Diesel sind das 9.700€ auf 100.000 km plus Zuschläge bei Steuer und ggf. auch Versicherung. Benziner / CNG/LPGler sind häufig billiger.

 

Leider sind die Direkteinspritzer aktuell der Tod von LPG-ab-Werk. Die Vialle LPI für volumenstarke VW Modelle ist eine Ausnahme, der Aufwand um an Abgasgutachten zu kommen ist deutlich höher wie bei Saugrohreinbläsern.


30.01.2012 11:57    |    mhaas mhaas

In anderen EU Ländern werden Alternative Antriebe sehr viel mehr gefördert (England & Niederlande zum Beispiel), ich denke es hängt damit zusammen, denn in Deutschland werden diese Fahrzeuge dann wohl aus reiner Überzeugung gekauft :rolleyes:


30.01.2012 13:13    |    meehster meehster

Benziner, die real mit 5 Litern auskommen, gibt es nur sehr wenige. Unter 5 Litern bleibt von den aktuellen afaik nur der Daihatsu Cuore. Und nur knapp drüber schaffen auch nur Kleinstwagen - und Hybridautos.

 

Eine Vialle LPi habe ich übrigens in meinem Volvo drin. Für ausgewählte Direkteinspritzer gibt es von Vialle eine andere Anlage namens LPdi.

 

Zur Spritkostenrechnung gibt es zwei Faktoren, mit denen man rechnen kann: Zum Einen der Energieverbrauch pro Strecke (z.B. kWh/100 km, das gebe ich bei Effizienzvergleichen gern an) und zum Anderen der Energiepreis (z.B. cent/kWh). Letzterer beträgt derzeit in D etwa 8 Cent/kWh bei CNG, 11 Cent/kWh bei LPG, gut 14 Cent/kWh bei Diesel und gut 17 Cent/kWh bei Benzin.

 

Dann gibt es natürlich auch noch eine Vollkostenrechnung, wo dnn auch Dinge wie Anschaffung, Wartungsaufwand, eventuelle Umbaukosten, Steuern, Versicherung und eventuelles Reparaturkostenrisiko hineinfallen.

Und da es auch andere Sachen als die Kostenseite gibt, z.B. die geringe Reichweite bei CNG und reinen Elektroantrieben, ist es bei mir LPG geworden.


30.01.2012 21:34    |    JAMS-SL JAMS-SL

Einzig Gasfahrzeuge oder E-Mobile mit Rangeextender halte ich für sinnvoll! Reine E-Fahrzeuge sind erstens viel zu teuer und zweitens wird die Energie die sie später in ihrem aktiven Leben einsparen werden schon bei deren Produktion verblasen. :rolleyes:


31.01.2012 12:41    |    Ralfo1704 Ralfo1704

"Seit 2008 haben sich die Neuwagenzulassungen von Erdgas- und Flüssiggas-Pkws mehr als halbiert."

 

...dafür sind die Zulassungen der Flüssiggasfahrzeuge um 9% gestiegen. Der Grund- der Autogasmarkt ist fast ein reiner Umrüstmarkt...

 

http://www.autogas-journal.de/.../...-den-alternativen-weiter-aus.html

 

Man kann alles so interpretieren wie man möchte, auffällig ist dass die Hersteller in Deutschland wengier Neufahrzeuge anbieten als z.B. in Italien.

Vorführfahrzeuge für Probefahrten sucht man auch oft vergeblich bei den Händlern.


04.02.2012 14:25    |    orbit1 orbit1

Das mit den e-cars klärt sich von selbst, wenn china weiter den export für seltene erden auf null runterfährt, da wirds zeit für andere akkus!

ich selbst kauf keinen kleinstwagen für 30t€ um nach 100km ne steckdose zu suchen, dakauf ich als zweitwagen nen gebrauchten golf und gut ist!


04.02.2012 21:15    |    JAMS-SL JAMS-SL

Die seltenen Erden bekommt ihr doch eh nicht mehr lang aus China, Angie war ja deswegen extra in der Mongolei! :D


07.02.2012 13:46    |    WHornung WHornung

Naja Neuwagen sind doch in Deutschland fast nur noch Firmenschlampen und sehr wenig privat neu gekaufte.

 

In anderen Ländern sieht das ganz anders aus - dort wo die Privatleute ihr eigenes Geld ausgeben und die Autos frei wählen können sind Hybrid und Co hoch im Kurs - > 3 Mio verkaufte Prius sprechen ja für sich.

 

Audi hat ja teilweise bei Modellen weit über 90% Gewerbekundenanteil - das sind ja alles oft Käufer die gar keine Alternative wie einen neuen Lexus hybrid etc zur Wahl haben, weil der Fuhrparkmanager eben meist nur ein paar Allerwelts-Marken wie Audi, VW, BMW, Opel, Mercedes im Programm hat.


19.02.2012 10:18    |    TheDuke83 TheDuke83

Das mit dem Gas kann ich verstehen da viele Händler nur Autos mit LPG ab Werk anbieten die einen sehr Schwachen Motor haben.

Ich habe keine Lust einen Golf6 oder einen Octavia mit 105 PS durch die Gegend zu fahren. Da kann ich bei meinem Polo 9N3 bleiben mit 80 PS. Ist vom fahren her das gleiche.

 

Deshalb werden Autos gekauft mit mehr PS und dann umgerüstet. Auch wenn es dann immer Probleme geben könnte mit der Garantie oder Gewährleistung des Herstellers.

 

Aber ich möchte keine Werbung machen aber Opel macht es richtig die bieten den Astra mit 140PS LPG ab Werk an. Wenn die da noch ein bissel Werbung für machen würden würden sie das Ding auch verkaufen.

 

Ich hoffe das andere Hersteller nachziehen.

 

Wenn man jetzt umgerüstet Fahrzeuge in die Statistik mit einbeziehen würde sieht es ganz anders aus.

Es gibt nicht umsonst mehr als 6000 LPG Tankstellen.

 

MFG und einen Schönen Sonntag.


20.02.2012 21:09    |    Snuppy69 Snuppy69

Vier von fünf PKW mit alternativem Antrieb sind mit Autogas unterwegs!

 

Das geht aus den jetzt veröffentlichen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor. Die Flensburger Behörde zählte zum Stichtag 1. Januar 2012 exakt 42.927.647 zugelassene Autos, darunter 584.253 mit alternativen Antrieben. Autogas hat davon mit 456.252 den Löwenanteil, wogegen gerade einmal 4541 PKW mit Strom angetrieben werden. Damit hat Autogas einen Marktanteil von 78,1 Prozent bei den Alternativantrieben – 1,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

 

Um 37.593 Autos oder 9 Prozent erhöhte sich der Bestand an LPG-PKW in Deutschland binnen eines Jahres. Auf Platz zwei bei den Zulassungen alternativer Antriebe rangiert weiterhin Erdgas mit jetzt 74.853 Einheiten (+3.334 oder 4,7Prozent). Hybrid konnte um 27,9 Prozent auf 47.642 Fahrzeuge zulegen, bei den Stromern fand auf sehr niedrigem Niveau nahezu eine Verdoppelung statt.

 

Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden:

www.brennstoffspiegel.de/tankstellen.html?newsid=11531&ti...


22.02.2012 12:28    |    Dirk E. Dirk E.

Die haben beim LPG die Umrüstungen nicht mitgezählt, und das ist ja nunmal der weit überwiegende Teil. Ab Werk gibt es ja kaum etwas.


22.02.2012 17:04    |    där kapitän där kapitän

Ich fahre seit knapp fünf Jahren nun das zweite auf Flüssiggas umgerüstete Auto, und auch dieses ist auf Langlebigkeit gekauft. Immer noch wird man ungläubig angeguckt. Und immer noch scheint das die Leute nicht zu jucken. Es wird gemeckert, aber nichts getan.

Ich habe aktuell nur noch 44 km statt 216 km pro Tag an Arbeitsweg (doppelte Strecken bereits gezählt), weil ich einen Job in näherer Umgebung übernehmen darf.

Ich bräuchte noch nicht mal diesen Gasumbau. Aber durch Privatfahrten und weil ja keine Jahresfahrleistung, nur eine absolute Gesamtfahrleistung bis zur Amortisation fällig ist, lohnt es sich eben doch.

 

Sollen sich die Leute doch einen vom Pferd erzählen lassen, Kundenvieh wird von den Großen halt gebraucht, und durch traumhafte Leasingquoten wird es auch in Zukunft egal sein, was der Sprit kostet, weil es die Firma bezahlt.

Naja, bleibt für mich der Sprit eben günstig(er), dafür lässt man sich gerne u.A. auch bei MT belächeln :).

 

Es gibt übrigens einen Grund, warum ich den alten 125 PS Motor im Astra genommen habe und nicht den neueren, der mit 140 PS auch ab Werk angeboten wird: Hydrostößel statt Schlepphebel. Somit nicht alle 30.000 km (die ich bald drin habe seit Juli 11) das Ventilspiel kontrollieren lassen für 350 Euro.

Das kriegt man dann nämlich nicht mehr reingefahren. Sagt Opel natürlich nicht.

Und weil es eben dann nur Krücken auf Autogas gibt, brauche ich ab Werk nichts. 125 PS auf 1,1 Tonnen sind schon das Minimum an Spritzigkeit (für mich).

Aber da das Auto quasi Vollausstattung hat, dabei 4.300 Euro + 2.000 Euro für die Prins VSI, fällt die Vollkostenrechnung wieder besser aus. Alt, aber bezahlt.

 

Und wenn LPG 1,20 kosten sollte in 2018, dann liegt das immer noch unter den 2,35 für Benzin. Oder wird das nicht teurer? Eben.

 

cheerio


22.02.2012 17:38    |    TheDuke83 TheDuke83

Ein Mann ein Wort.

 

Aber ich habe denn Opel Typen gefragt ob durch die Gas Anlage die Inspektionen Teurer werden oder andere Mehrkosten auf mich zukommen die der Normale 1,4 nicht hat.

 

Seine Antwort war nein. Aber ich lasse es mir dann vom Jeweiligen Händler schriftlich geben und wenn die nicht wollen dann bleibe ich halt bei meinem Polo.

 

Bin auch schon am überlegen ob ich ihn nicht doch behalte und das Geld Spare und den kleinen Kaputt fahre. Dann verzichte ich auf Luxus in der Astra Golf oder Oktavia Klasse.

 

MFG


23.02.2012 09:24    |    meehster meehster

Ob Mehrkosten anfallen, kommt auf die Anlage an. Bei meiner kommen z.B. keine Wartungskosten dazu.

 

@ kapitän: Wenn ein Motor regelmäßiges Kontrollieren des Ventilspiels haben will, will er das mit oder ohne Gasanlage.


26.02.2012 18:24    |    Dr Seltsam Dr Seltsam

Ich fahr seit dem ersten Sprithoch von fast 1,50 € in 2008 ( seelige Zeiten :) ) auf Gas. Hab jetzt die 100.000 KM mit Gas voll, die Anlage schon lange wieder reingefahren und grad in heutigen Tagen freu ich mich drüber die Anlage zu haben.

 

Es werden auch immer mehr Gasautos, dass merkt man schon daran das man eigentlich überall ne Gaszapfsäule findet (Nachfrage bestimmte das Angebot). Nur aufer Fahrt in Saarland hatte ich Probleme, konnte erst auf der Rückfahrt bei Koblenz wieder tanken. Aber ansonsten, alles super. Auch wenn man irgendwo Gas fasst, man ist eigentlich nie alleine und mittlerweile fallen mir auch an immer mehr Fahrzeugen die kleinen schwarzen Rechtecke auf.

 

Ökonomisch is es natürlich logisch das für Gas weder vom Staat noch sonstwem Werbung gemacht wird. Die meisten Fahrzeuge werden bei kleinen privaten Firmen umgerüstet und gewartet, zudem zumeist alte Kisten deren Lebensspanne damit nochmal um ca mindestens 5 Jahre verlängert wird. Dazu gehen dem Staat satt Steuern verloren um so mehr Leute Gas fahren, quasi der ökonomische Alptraum für Staat und Industrie.

 

Keine Kohle für Mutti, keine Kohle für die großen Firmen in Sachen Wartung, keine Kohle für überteuerte Neuwagen.

 

Zum Glück aber wächst die Quote nur langsam und die raffgierige Bande sieht noch keinen Grund einzuschreiten aka Steuern und künstliche Mehrkosten draufzuschlagen. Meine Werkstatt meint jetzt das eventuell die Nockenwelle durch den Gasbetrieb kaputt geht, die Nockenköpfe werden wenn ich das richtig verstanden hab abgeschliffen und können dadurch die Ventile nicht mehr richtig bedienen.

 

Scheiss drauf sag ich :D Momentan merk ich noch nicht die Fehlzündungen die dann angeblich auftretten sollen und selbst wenn mir der Motor um die Ohren fliegt in 25.000 KM. Für 150 € gibts beim Türken meines vertrauens einen Tauschmotor, für 500 komplett kommt der in Fiesta rein samt Gasanlagentransplantation und dann auf die nächsten 120.000 KM :)

 

Ich führ hier ein "Sparbuch" in dem ich immer eintrage um wieviel € ich grad reicher geworden bin im Vergleich zu Benzin, zwar etwas Pi ma Daumen, aber selbst wenn ich 1000€ abziehe, die Umrüstkosten und den möglichen Motortausch hab ich schon heute satt Gewinn gemacht.


04.03.2012 21:56    |    Audi-gibt-Omega Audi-gibt-Omega

Da stimmt ja wieder mein Weltbild. Obgleich die LPGaser "nur" 1% Marktanteil haben, werden es dennoch ständig mehr und nicht weniger, wie die Äußerung vermuten lies.

@the Duke83 Wieso willst du denn

Zitat:

auf Luxus in der Astra Golf oder Oktavia Klasse

verzichten und lieber im Polo bleiben?

Ich verzichte eher auf den lieber auf den "Oktavia-Luxus" und fahre besser weiter in meiner "Leder-Sänfte" A6 - ist deutlich billiger ;)

Einen neuen Polo könnt ich mir derzeit gar nicht leisten und meinem Rücken auch nicht antun :D

Heut gerade wieder 200 uffa A10 gefahren - jeilet Jefühl so billig zu fliegen. "Kat Freibrennen"


05.03.2012 18:15    |    TheDuke83 TheDuke83

Audi ist mir zu teuer, Golf, Astra, Ford oder Oktavia ist noch bezahltbar.

Mehr oder Weniger.

Habe das gefühl das man heute mit der Technik die man kauft immer mehr Probleme hat und das einen die Händler im Stich lassen.

Kenne halt viele aus meinem Bekanntenkreis den es so geht. Klar die die Audi oder BMW fahren haben weniger Probleme aber die verdienen 3mal mehr als ich.


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