MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

17.11.2012 18:56    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: ,

Der Ford B-Max...(Mehrfachwahl erlaubt)

Der neuen Ford B-Max steht nun beim Händler und ist somit der fünfte Van, den Ford anbietet. Also nutzte ich die Gelegenheit, mal einen Blick auf den kleinen "Neuling" zu werfen und davon zu berichten.

Zunächst mal wirkt er alles andere als klein, der auf Fiesta-Basis aufbauende B-Max. Er steht da sehr selbstbewusst neben seinen größeren Konzernbrüdern und macht optisch auf mich einen guten Eindruck.

 

Ford spricht von rund 3tsd Vorbestellungen und das scheint einen guten Start zu versprechen, denn im Segment der Mini-Vans hat er nicht wirklich viele Gegner, erst recht keine mit den viel beworbenen Schiebetüren.

Die "fehlende" B-Säule ist in die Vordertür und Schiebetür integriert, dass merkt man vor allem, wenn man die Fahrertüre öffnet und erstmals erstaunt über die „Dicke“ der Türe ist und natürlich an der entstandenen großen Öffnung. Das ist schon nett gemacht und vereinfacht vor allem den Transport kleiner Kinder bestimmt. Dazu kommt eine klappbare Lehne des Beifahrersitzes, so dass der B-Max bei Bedarf auch mal bei Transportaufgaben eingesetzt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schiebetüren öffnen tatsächlich leichtgängig und ich habe sie von außen mit minimalem Kraftaufwand öffnen und schließen können. Sie vermitteln ein sattes Schließgeräusch und bieten wie alle Türen solide Öffner. Von innen sieht das schon anders aus, um die Türen von innen zu schließen muss man doch weit hinter sich fassen, das ist zumindest gewöhnungsbedürftig. Dafür sitzt man aber hinten wie vorn wirklich bequem und recht großzügig.

Auffallend ist der höhere Einstieg nach hinten, erinnert ein bisschen an die alte B-Klasse und gefällt bestimmt nicht jedem.

 

Ganz bestimmt nicht gefällt mir die Türmechanik unten in Wadenhöhe an den Schiebetüren! Ich kann mir vorstellen, dass man da mal in der Bewegung hängen bleibt und sich fies wehtut, da hätte eine einfache Abdeckung genügt um dieses Risiko zu senken. Der Innenraum bietet das mittlerweile aus der Focus/C-Max und Fiesta gewohnte Cockpitdesign, die Materialien in der hier ausgestellten Titanium Version fassen sich gut an und sind sauber eingearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den B-Max bekommt man in der Grundvariante Ambiente mit dem 95PS Saugbenziner und zusätzlichen sinnigen Extras wie Klimaanlage und Nebellampen für rund 18tsd Euro, die mittlere Ausstattungslinie Trend mit dem 100PS Ecoboost-Motor und ein paar netten Extras mehr kostet dann schon rund 20tsd Euro. Wer zur Topausstattung Titanium greift und noch ein paar Dinge wie das sehr schöne große Panoramadach oder das gehobene Media-Audiosystem mit dem neuen Ford-Sync dazu bestellt, kann auch 25tsd Euro ausgeben.

 

 

Der B-Max ist etwas kritisch betrachtet nicht perfekt und in der Preisklasse gibt es durchaus Alternativen für kleine Familien wie z.B. den Hyundai I30 Kombi, allerdings füllt er eine weitere Lücke im wachsenden Van Segment, bietet mit den Schiebetüren durchaus praktische Vorteile und baut die Fahrzeugpalette von Ford sinnvoll aus. Laut dem Verkäufer sind die bisherigen Altersgruppen der Interessenten sehr gemischt, von der kleinen Familie bis zum älteren Ehepaar. Was meint ihr?

 

Danke für`s lesen!


08.01.2012 17:08    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (81)    |   Stichworte: ,

Ein Kleinwagen auf der Autobahn provoziert Fahrer schnellerer Autos zu riskanten Manövern:

Tempolimit 100 km/h, ich fahre etwas schneller, die Autobahn ist recht leer, ich ziehe auf die linke Spur rüber um einen LKW zu überholen. Kurz vor dem Heck des LKW seh ich im rechten Augenwinkel einen Wagen, der direkt von der Auffahrt auf die linke Spur rüber zieht und dann sehr dicht hinter mir landet.

Es dauerte keine 3 Sekunden da kam schon das erste mal die Lichthupe... rechts neben mir ein großer LKW...keine Chance mal eben rechts rüber zu gehen, selbst mit Vollgas nicht. Da tritt der in die Bremse, zieht nach ganz rechts auf den Standstreifen rüber, am LKW vorbei ( der hupt aus allen Trompeten) und vor ihm wieder auf die linke Spur, landet direkt vor meiner Nase, zeigt mir im Spiegel den Mittelfinger und gibt Stoff...

 

Ich würde mich selbst mal als gelassenen Fahrer bezeichnen, ich nutze gern den Tempomat auf der AB und "schwimme" mit.

Klar geb ich auch mal Gas und ich geb zu, ich fahr auch schon mal etwa 20km/h mehr als erlaubt wenn es geht - und wenn es keine "Speedlimits" gibt, nutz ich auch mal die Höchstgeschwindigkeit aus...

 

Mein Arbeitsweg ist fast täglich gleich und führt mich wenige Kilometer durch die Stadt, dann auf die Autobahn und dann über ein Stück Landstrasse. Auf den Autobahnen die ich dabei hauptsächlich fahre, herscht auf der gesammten Strecke ein Tempolimit zwischen 80-120 Km/h.

Ich begegne, wie wohl viele von uns, eigentlich täglich dem gleichen Typus von Fahrern auf diesem Weg, es gibt zwei bis drei neuralgische Stellen wo man etwas aufpassen muss - das sind jeweils Auffahrten, bzw. Baustellen wo es schon mal eng werden kann...grundsätzlich also alles wie immer und überall.

 

 

Warum erzähle ich euch das?

 

Nun, vor kurzem haben meine Frau und ich aus organisatorischen Gründen den Wagen getauscht, ich fuhr fast zwei Wochen

den Fiat 500 und damit einen Kleinwagen um täglich zur Arbeit hin und zurück zu gelangen.

Klar hab ich den Kleinen auch schon mal auf der AB bewegt und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160km/h kann man das euch eigentlich problemlos.

 

 

 

Was mit in diesen Wochen aber besonders auffiel, war das Verhalten anderer Autofahrer auf der Autobahn gegenüber einem Kleinwagen:

 

Ich bin -zugegeben rein gefühlsmäßig- noch nie so häufig mit Fahrzeugen konfrontiert gewesen, die entweder durch den eh schon kleinen Kofferraum des 500er schneller auf den nächsten Vordermann aufschliessen wollten, weil sie mich schlichtweg als "nicht existent" betrachtet haben

 

oder

 

mir mittels Lichthupe und schneiden meiner Spur zu verstehen geben wollten: Du hast hier auf meiner Strasse nichts zu suchen!

 

In meinem Hauptauto hatte ich solche Gedanken noch nie in dieser Form. Meine Frau - die neben ihrem "Luigi" auch öfters größere (und wer meinen Blog kennt,dabei auch durchaus sehr potente) Autos bewegt, hat dieses Erleben ebenso und denkt mittlerweile auch deshalb sogar über einen Fahrzeugwechsel nach...

 

Was meint ihr, provozieren Kleinwagen oder Fahrzeuge mit wenig PS sogar noch gewisse Zeitgenossen zu besonders rücksichtslosen Manövern, nur weil es ein Kleinwagen ist?


01.11.2011 10:48    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: ,

Welche Note gebt ihr EUREM eigenen Grand/C-Max MK2 bisher insgesamt gesehen?

1802,10 Euro hat er mich seit Auslieferung im Mai bis heute gekostet - für Kraftstoff, Pflege, Versicherung usw. - da ist es Zeit für eine erste ausführliche Bilanz nach mittlerweile 10.000 Kilometern in meinem neuen Ford C-Max.

 

Wer vorab nähere Details zu Motor, Ausstattung usw. finden will, kann dies hier im Blog tun – Mein Max -VANtastisch Teil 1: Vorstellung meines neuen Ford C-Max

 

Ich werd euch meine bisherigen Erfahrungen vorstellen und dabei immer mal zusammengefasst Auszüge schreiben, was das C-Max MK2 Forum dazu sagt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit aller Meinungen:))!

 

Motor, Getriebe und Verbrauch:

 

Der Ecoboost-Benziner ist ein Muster an Laufkultur, extrem leise und durchzugsstark und harmoniert hervorragend mit der 6-Gang Schaltbox.

Gewöhnungsbedürftig ist anfänglich die (dezent in Pfeilform) Schaltempfehlungsanzeige, die ein sehr frühes Hochschalten nahe legt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man damit effizient unterwegs sein. Mein Durchschnittsverbrauch liegt laut „Spritmonitor“ aktuell bei 7,26 Litern (lt. BC immer bei 7,0 bis 7,1 Litern). Da kann man nicht meckern! Allerdings gibt es bei „Spritmonitor“ auch Werte um 9 Liter.Ich würde sagen, für ein Auto mit einem sehr spritzigen 150 PS Turbo-Benziner und um die 1,5 Tonnen Gewicht sind das sehr respektable Werte.

 

An die übervorsichtige Tankanzeige die selbst bei 0 Restkilometern (selbst ausprobiert) noch etwa 5 Liter im Tank behält – kann man sich gewöhnen, aber bei 55Litern Tankvolumen kann es auch nerven, wenn eine Warnlampe anspricht, man aber problemlos noch mindestens 150 Kilometer fahren kann.:rolleyes:

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Im C-Max Forum gibt es ein paar User, die über ein „Pfeifgeräusch“ (kein Turbopfeifen) vor allem im Teillastbereich berichtet haben. Dieses Phänomen tritt auch bei einigen Usern im Volvo Forum (baugleicher Motor) auf und dafür scheint es bisher keine Lösung oder logische Erklärung zu geben, vermutet wird häufig der Ansaugschlauch des Turbo.

Die Wahrnehmung dieses „Pfeifens“ ist bei den Betroffenen unterschiedlich, zwischen stört mich gar nicht bis extrem nervig.

 

Ansonsten werden die Ecoboost Motoren von den Besitzern im Forum jeweils als klasse Motoren beschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstattung, Verarbeitung:

 

Bei der Ausstattung meines Max funktioniert alles reibungslos und verrichtet seinen Dienst wie gewünscht. Besonders positiv fallen mir im Alltag folgende Extras auf:

 

·         Die Rückfahrkamera: in Ergänzung zu den Parkpiepsern ein Komfortextra im besten Sinne, denn die Kamera liefert selbst bei

Dunkelheit oder Regen sehr gute Bilder und „sieht“ einfach Dinge (z.B. die beliebten flachen „Pöller“ oder Fahrradständer).

 

·         Die elektrische Heckklappe: funktioniert im Alltag absolut tadellos und wunderbar und hat mir schon so manches mal Spaß

gemacht, wenn ich im Regen was aus dem Kofferraum holen musste, außerdem entfällt das einsauen der Finger

 

·         Die Xenonscheinwerfer mit Abbiegelicht: Ich hatte vorher noch nie Xenon im eigenen Auto und bin nach einem halben Jahr

immer noch begeistert – am besten nie mehr ohne Xenon

 

·         Der Einparkassistent: lenkt einen auf Wunsch tatsächlich in Parklücken, wo man selbst als erfahrener Autofahrer Mühe hätte

 

Es sind aber auch viele Kleinigkeiten, wie z.B. Der Clip zum feststecken des Parkscheins, die ausziehbare Mittelarmlehne, die Klapptische an den Vordersitzen, der zweite Innenspiegel oder auch der Tankverschluss ohne Hebel oder Deckel sie sich im Alltag bewähren und das Leben einfacher machen.

Ebenso wie die gegenläufigen Wischer, die ich mittlerweile als vorteilhafter empfinde als die übliche Lösung.

 

In vielen Autozeitschriften wurde immer wieder das Armaturenbrett als „verspielt“ und wenig intuitiv bezeichnet. Meine und auch die Erfahrungen der meisten User im Forum, sprechen da eine andere Sprache. Alles funktioniert sehr schnell und sitzt da wo es hingehört.

 

Verarbeitungstechnisch zeigt sich mein Max von der besten Seite. Es gibt kleine Details die schöner gemacht sein könnten, wie z.B. der Abschluss des Dachhimmels an der Frontscheibe, aber insgesamt gesehen ist alles stimmig. Die Spaltmaße sind klein, alles ist sauber eingepasst und die Flächen im Innenraum fassen sich angenehm an, knarren, klappern oder Quietsch-Geräusche sind ihm fremd.

 

Negativ finde ich, dass im Bereich der Ablage für den linken Fuß von Ford weder der Teppich entsprechend stärker ausgelegt wurde, noch selbst die originalen Fußmatten eine entsprechende Auflage bieten. Der Teppich dürfte an dieser Stelle wohl nach spätestens zwei Jahren durch sein – Abhilfe aus dem Zubehör von Ford gibt es nicht. Also bleibt lediglich andere Fußmatten zu erwerben, die eine entsprechende Auflagefläche bieten oder eine „do-it-yourself“ Lösung mittels selbst zurechtgeschnittenem Teppich , wie ich sie selbst auch gemacht hab - dank den hilfreichen Tipps aus dem Forum.:)

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Kritik gibt es im Forum an einer sehr trägen Außentemperaturanzeige, die sich oft erst nach Minuten aktualisiert. Hier soll(te) ein Update Abhilfe schaffen. Außerdem gibt/gab es einige Fälle von Standheizungen ohne Funktion.

 

Beim Ford/Sony-Navi bezieht sich Kritik vor allem auf die Navigationssoftware wärend die Soundanlagen an sich Lob kassieren.

Die Navi-Software ist nämlich entgegen der Aufschrift auf der SD Speicherkarte nicht aus dem Jahr 2011 sondern bereits aus 2009 und ein Update ist bisher nicht käuflich zu erwerben – eigentlich ein klarer Fall von Etikettenschwindel.

 

Das Navigationsgerät selbst wird von Einigen gerügt von Anderen gelobt, zusammenfassend könnte man vielleicht sagen: ein bekannter Disput zwischen den Befürwortern der jeweiligen mobilen oder eben der Festeinbau-Navilösung, ich für meinen Teil bin allerdings völlig zufrieden.

 

Kritisch zu sehen ist weiterhin trotz Überarbeitung die recht undurchsichtige Konfiguration des Max bei der Zusatzausstattung.

 

Die Verarbeitung des Max dagegen erfährt im Forum sehr viel Lob und Begeisterung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahren und der Alltag:

 

Die Alltagstauglichkeit im Bereich Platz ist mit den drei um/hoch/wegklappbaren Sitzen, die im Bedarfsfall auch ausgebaut werden können und dem großen Kofferraum mit der niedrigen Ladekante eigentlich für alle Eventualitäten gerüstet. Vom Familienurlaub bis zum Ikea-Einkauf kennt er bisher keine Hindernisse. Der Ausbau der Sitze ist anfangs fummelig und sie sind relativ schwer aus dem Wagen zu heben.

 

Unkomfortabel ist die veraltete Lösung, die Motorhaube mittels Stange zu halten (davon war Ford eigentlich schon weg).

Hinten eine elektrische Heckklappe und vorn nicht mal Dämpfer – hier bleibt nur das Warten auf den Zubehörmarkt.

 

Der Fahrkomfort des Max gehört dagegen mit Sicherheit zum Besten seiner Klasse. Das sehr gut gepolsterte und in der Hand liegende Lederlenkrad und die Lenkung selbst vermitteln Fahrspaß (man vergisst in einem Van zu sitzen) und das Fahrwerk liefert hohen Komfort, ist aber auch angenehm sportlich ohne dabei hart zu sein.

Die Van-typische hohe Sitzposition in Verbindung mit den wirklich guten Sitzen (incl. Lordosestütze) machen selbst mir als „Ich hab Rücken“ geplagtem Freude.

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Im Alltag braucht man sie halt manchmal: Die Bedienungsanleitung

...und diese ist ihren Namen nicht wert! Die wichtigsten Funktionen sind zwar erklärt, aber Bereiche mit diversen Unterfunktionen wie Soundanlage oder Navi sind in der Erklärung und Beschreibung einfach sträflich schlecht. Gott sei Dank kann man recht einfach das Eine oder Andere selbst rausfinden oder eben im Forum erfragen.

 

Die Foristen sind sich hier ansonsten bisher einig was Fahrverhalten, Bremsen, Sitze usw. angeht und hier kassiert der Max eine Menge Lob. Das Thema Platz, Ablagen, Sitze usw. wird ebenfalls sehr positiv bewertet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerplanmäßiges und Defekte:

 

Außerplanmäßige Werkstattaufenthalte verdankt mein Max bisher nur dem „original Ford Zubehör“, dass in meinem Fall in Form des Tagfahrlichts (TFL) von MS-Design daher kommt...

Dieses Zubehörteil ist nicht billig (mit Einbau und Lackierung 400-500Euro) aber Ford bietet keine andere Lösung an :mad:

Allerdings sind die verbauten LED Lichter bisher zweimal komplett ausgefallen, einmal wegen eingedrungener Feuchtigkeit und ein zweites Mal wegen Überhitzung. Tröstend ist dabei bisher nur, dass mein Ford-Händler, wie auch MS-Design sehr bemüht sind die Fehler abzustellen und jeweils ohne Umschweife getauscht wurde, der Leihwagen bereitstand usw. – ärgerlich ist es trotzdem.

 

Mein bisheriges Fazit:

 

Der Max ist eine komplette Neukonstruktion und ich hatte durchaus einkalkuliert, wegen der ein oder anderen Rückrufaktion (heute ja bei Neuerscheinungen fast üblich) oder kleineren Defekten mal in die Werkstatt zu müssen und wurde angenehm „Enttäuscht“.

 

Er bietet kaum Anlass zu ernsthafter Kritik – so darf es bleiben. Definitiv ist Ford hier ein sehr guter Wagen, mit gelungener Optik, guter Qualität und modernen Extras zu akzeptablen Preisen gelungen. Bisher definitiv eines der besten Alltagsautos die ich in über 20 Jahren gefahren bin.:D

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Ich sag mal über den Daumen gepeilt, > 90% der regelmäßigen Forenbesucher sind sehr zufrieden mit dem Kauf – an dieser Stelle auch mal ein Lob an das C-Max MK2 Forum:

 

- Jungs und Mädels - ihr seid echt klasse und es macht Spass in diesem Forum zu sein!

 

Bei 20.000 Kilometern steht die erste Durchsicht an, dann folgt Teil 3 von VANtastisch mein C-Max MK2... der dann aber wieder kürzer ausfällt - versprochen- aber man braucht ja erstmal eine ausführliche Basis.

 

Da ich mit Sicherheit nicht alles berücksichtigen konnte, dürft ihr natürlich noch gerne ergänzen, Meinungen und Kommentare beisteuern und speziell die Max-Fahrer auch gern bei der Umfrage mitmachen ...

 

 

 

Ich danke euch für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Randbemerkung:

Einige "Markenfetischisten" die nichts neben ihrem Blechle gut finden können, werden natürlich hier ohne weitere Begründung in einem Kommentar mit mangelhaft oder ungenügend abstimmen und sich dabei super fühlen, das war vorher klar aber - who cares of you :rolleyes:


05.10.2011 15:42    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte:

Mein Problem wurde ...

werkstatt8werkstatt8

Liebe Leser,

 

ich möchte heute gerne von euch wissen, welche Erfahrungen ihr bei euren Autos mit Garantie und Kulanzabwicklungen gemacht habt?

 

Ein Bekannter von mir war letztens stinksauer, weil sein Auto zwei Monate nach Ablauf der Garantie einen Schaden an einem Steuergerät hatte und der Austausch ca. 700 Euro kostete...der Kulanzantrag des Händlers wurde zuerst abgelehnt und nach erneuter Intervention des Händlers wurden dann 50% der Lohn und Materialkosten übernommen...der Wagen stand bis zur Klärung und Abwicklung fast drei Wochen in der Werkstatt.Ist das eine Ausnahme?

 

"Schwere" Fälle hatte ich bisher selbst eigentlich -danke an den Auto-Gott- nicht.

Alles was ich bisher an meinen Fahrzeugen hatte, war eher "Kleinkram" der bisher auch immer zur vollsten Zufriedenheit erledigt wurde - hab ich nur Glück gehabt?

 

Klar, es gibt eine Garantiezeit und Kulanz ist eben wie das Wort sagt, abhängig vom "kulanten" Verhalten des Autobauers oder Verkäufers oder...

 

Wie sieht das bei euch so aus, habt ihr Garantie.- oder Kulanzfälle bei euren Fahrzeugen erlebt und wie gingen sie aus?Seid ihr zufrieden mit der Reaktion eurer Werkstatt/Marke und der Abwicklung oder hattet ihr Ärger?


02.10.2011 16:16    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: ,

Der Fiat 500 - eine echte Alternative, wenn es um Kleinwagen geht

Ende 2009 war es, als meine Liebste mir offenbarte, das sie mit ihrem etwa 8 Monate alten Fiesta Titanium in nahezu Vollausstattung nicht warm wird...er sei ein super Auto, fahre toll usw., aber irgendwie .... hatte sie sich in den Fiat 500 verliebt (alle Logik meinerseits von wegen Wertverlust usw. half nix).

 

Der 500er gefiel mir optisch zwar auch sehr gut, ich hatte allerdings so meine Bedenken bezüglich Fiat und meiner eher negativen Erfahrungen bezüglich Qualität und Motoren....half aber auch nix, im Februar 2010 wurde gekauft und "Luigi" gehört seitem zu uns...und er hat ja auch durchaus eine schöne Geschichte:

 

...2004 stellte Fiat auf dem Genfer Automobilsalon eine Design Studie namens Fiat Trepiùno vor und sorgte für glänzende Augen... 2007 war es dann soweit, der 500er war endlich wieder kaufbar und war der Studie echt nah.

 

Lieferzeit um die 8-10 Monate sind bei Markteinführung normal und die geplante Stückzahl von 120tsd 500er jährlich muss schnell auf 200tsd nach oben korrigiert werden. Dazu kommt die Qual der Wahl, denn Fiat stellt So viele Möglichkeiten zur "Individualisierung" zur Verfügung, die einen interessierten Verzweifeln lassen können – aber muss man ja nicht kaufen!

 

Bei 11.400Euro beginnt aktuell der 500er in der einfachen „Pop“ Version mit dem 1,2 Liter 8V mit 69 PS. Der 1,4 Liter mit 16V mit 100 PS spurtet etwas schneller auf 100 bietet aber nicht wirklich einen Vorteil, der 69 PS Benziner ist als Motorisierung daher für uns absolut ausreichend für seinen Haupteinsatzort gewesen.

Ausstattungstechnisch kann man beim 500er neben diversen Sondermodellen, die durchaus oft attraktiven Gegenwert bieten, zwischen der „Pop“ „Lounge“ und „Sport“ Ausstattung wählen. Wir haben die fast komplette Ausstattung "Lounge" genommen, die mit Freisprecheinrichtung, USB, Soundsystem, Glasdach, Klima usw., sehr komplett ist - und fertig war er.

 

Ordentlichen Spass bringen natürlich die PS Starken Versionen Abarth mit 130 PS und der seltenere limitierte Abarth Esseesse mit 160 PS. Den Esseesse hat mein Schwiegervater in seinem Fuhrpark, eine echte kleine Rakete das Teil, geht ab wie Luzie, fährt sich dabei straff und sicher und macht einen höllen Lärm - der kleine Drecksack...;)

 

Diverse Sondermodelle mit ordentlich PS gibt es auch immer mal wieder wie z.B. den Abarth Tributo Ferrari mit 180 PS, von diversen Tuning Varianten, die es mittlerweile auf bis zu 250 PS bringen mal abgesehen.Einige davon sind schrecklich, andere Varianten sind durchaus gelungen wie man auf manchen Fotos sieht.

 

Erstaunlich ist, wie gut nutzbar der Innenraum für ein so kleines Auto ist, der Kofferraum bietet je nach Stellung der Rücksitze 185 bis 610 Liter und reicht damit locker aus, um auch mal etwas mehr zu transportieren – obwohl man natürlich weiß, dass dies nicht seine Hauptaufgabe ist, aber Buggy, der Einkauf ,Kind mit Kindersitz, eigentlich alles kein Problem.

 

Die Sicherheitsausstattung des 500er ist absolut auf der Höhe der Zeit: ABS, ESP, sechs Airbags, 5-Sterne im Euro-NCAP-Crashtest, Isofix usw. sind an Bord.

Was den Kleinen besonders ausmacht ist natürlich sein Design, es sorgt auch bei unserem 500er dafür, dass man immer wieder mal (auch wenn er nun schon 4 Jahre verkauft wird) angesprochen wird und oft begegnen einem 500er Fahrer die Grüßen.

 

Die Inspektion bei 30tsd Kilometern war nicht grad günstig, knapp 320 Euro hab ich bezahlt (ohne das was ausserhalb des Plans gemacht werden musste), happig für den kleinen Wagen, eine 20tsder Inspektion bei meinem C-Max kostet etwa 120 Euro...

 

Was ist in den letzten 35.000 Kilometern sonst an Defekten gewesen?

 

Schaltsack-Klipps gebrochen - Schaltsack auf Garantie erneuert.

Knieairbagabdeckung nicht passgenau - wurde neu verschraubt.

Abblendlicht vorn links defekt - rechts und links erneuert.....und das wars bisher.

 

Mein bisheriges Fazit:

Erwartet hatte ich (mit einigen Fiat Erfahrungen als Firmenfahrzeug) ausser dem tollen Design eher wenig, aber bisher gibt es nichts zu meckern, er erfüllt fleissig alle Aufgaben, die Extras sind gut und sinnvoll, die Verarbeitung ebenfalls überraschend gut, Klappergeräusche o.ä. sind ihm fremd, in einem meiner Blogs hat er meinen kleinen Vergleichstest mit dem baugleichen FORD KA für mich gewonnen...und er macht im Alltag einfach Laune, ja ich hab ihn irgendwie ganz lieb gewonnen...

 

und meine "Vorurteile" sind eigentlich verschwunden...

 

weiter so kleiner Luigi, auf die nächsten 35.000 Kilometer :D


05.08.2011 22:13    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: ,


Alte Autos sind Schrott

Ich bin im Netz neulich über ein typisches Schrottplatzbild gestolpert und irgendwie hat es mich fasziniert und ich habe nach weiteren Bildern (wild durcheinander ohne erkennbare Quelle) gesucht...

 

Ich finde manche dieser Bilder künstlerisch, manche machen mich auch nachdenklich, wie kurz das Leben eines Autos sein kann oder eben auch wie lang, welche Dinge wir mit unseren Autos so erleben, was den Weg zum Schrottplatz verursacht hat, war es ein Unfall, hat der Wagen einfach nur ausgedient, wobei diese Autos ihre Besitzer wohl begleitet haben, was sie wohl erzählen würden, wenn sie es könnten....

 

Schrottplätze, verlassene Autowracks, für manche von uns ein Ort um sich günstig mit Ersatzteilen zu versorgen, für andere eine Art Friedhof ...oder ist das alles viel zu poetisch und unsere Begleiter sind endlich doch nichts anderes als...Schrott?

 

Welche Gedanken habt ihr dabei?


27.07.2011 21:49    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (26)    |   Stichworte:

Ich entscheide mich eher für einen...

Nach grober Definition ist ein Van ein Fahrzeug mit 5-7 Sitzen, mit meist variablem Sitzkonzept.

Es gibt aber natürlich auch noch die sg. Hochdach-Kombis wie z.B. der Renault Kangoo, Mini-Vans, Kompakt-Vans usw.

 

Die ersten „richtigen“ Vans nach unserem heutigen Verständnis kamen recht spät nach Deutschland, wärend sie besonders in Amerika den Markt schon lange erobert hatten.

Der Renault Espace, der von Matra entwickelt wurde und kurzerhand von Renault, wegen finanzieller Probleme von Matra übernommen wurde und 1984 auf den deutschen Markt kam, war anfänglich mit vielen Fragezeichen versehen

- ob sich sowas in Deutschland verkauft???

 

Doch schnell wurden Vans zum Verkaufsschlager und andere Hersteller folgten. 1995 kamen Ford Galaxy und die baugleichen VW Sharan und Seat Alhambra dazu, Peugeot ging Kooperationen mit Fiat und Lancia ein und nicht zu vergessen hatte Chrysler mit dem Voyager einen gefragten Van im Angebot und so nahm die Entwicklung ihren Lauf und der Kombi hatte zunehmend Konkurenz.

 

Wenn man den Strategen diverser Automobilmarken glauben darf, wird sich der Markt für Vans und hier insbesondere für die kleineren Kompact-Vans wie Touran, C-Max, Mazda 5, Opel Zafira oder Renault Scenic und Weitere, in der nächsten Zeit deutlich steigern.

Kein Wunder, denn vermeintliche „Nachteile“ wie weniger agile Fahreigenschaften oder höherer Verbrauch werden mit jedem neuen Model kaum noch unterscheidbar zum Kombi und auch die Optik der modernen kompakten Vans ist zunehmend reizvoll.

 

 

Allerdings sind Kombis bei uns Deutschen weiterhin sehr beliebt und hoch im Kurs und die Hersteller schlafen auch hier nicht!

Sie reichen meist für die normale Durchschnittsfamilie aus um den Bedarf an Gepäck und Einkauf locker zu stemmen. Ausserdem haben die Kombis generell eine viel längere Tradition die in der Nachkriegszeit schon begann und von daher einen festen Stammkundenkreis.

 

 

Insbesondere auch in der oberen Mittelklasse bieten viele Kombis zwar nicht unbedingt den totalen Nutzwert aber dafür oft eine sehr ansprechende Optik und werden daher bevorzugt gekauft (geleast;) )

Ich habe mich nach zwei Kombis (Mondeo Turnier MK2 und 3) nach einiger Überlegung bei meinem Neuen für einen kompakten Van entschieden, neben der Optik und Ausstattung war für mich dabei ausschlaggebend, dass der Innenraum variabler ist und die Sitzposition und der Einstieg einfach bequemer sind.

Andererseits schlägt mein Herz auch durchaus weiterhin für Kombis, die Vielfallt des Marktes macht es einem heutzutage nicht leichter.

 

Um es umfragetechnisch etwas einfacher zu machen, fasse ich deshalb ganz ketzerisch mal alles unter den Begfriff Van was in diese Richtung geht, vom klassischen Espace, über die kompakten Vans, Hochdachkombis oder Mini-Vans bis ...

Beim Kombi ist es ja etwas einfacher. Die Fotos stellen natürlich auch nur eine kleine Auswahl da, genau wie meine Auflistung hier nur einen Bruchteil an Möglichkeiten abdeckt und deshalb dürft ihr natürlich gerne mit weiteren Modelvorschlägen und Fotos ergänzen :D

 

Was meint ihr, steht oder standet ihr vor der Wahl Kombi oder Van? Wo seht ihr Vor - und Nachteile?

Wofür habt ihr euch entschieden oder würdet euch entscheiden?


02.07.2011 22:48    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: ,

Welches IRON MAIDEN Album ist für dich die Nummer 1

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Iron Maiden, eine der größten Heavy Metal Bands der Welt!!!

 

1975 von Steve Harris ins Leben gerufen, beackern sie seit fast 35 Jahren die Konzerthallen dieser Welt, haben Millionen von Fans in fast jedem Land der Erde und weit über 80 Millionen Platten verkauft.

Sie sind neben Bands wie Saxon, Tygers of Pan Tang oder Angel Witch die Mitbegründer der NWoBHM und haben auf ewig einen Platz im Metal-Universum sicher.

 

Ich weiss es ist verdammt schwer für jeden Fan und auch unfair, gemein, eine bodenlose Frechheit sowieso ;)

aber ich will heute von euch wissen, welches Maiden Album ( keine Live-Platten, Singles oder Compilations) ist eure absolute Nummer EINS im Bandkatalog und warum?

 

Ist es IRON MAIDEN oder KILLERS, die berühmten ersten Alben oder doch eher PIECE OF MIND oder POWERSLAVE? Natürlich kann genauso für THE FINAL FRONTIER oder VIRTUALXI abgestimmt werden, die Reihenfolge geht chronologisch von 1-15

 

Also Metaler auf MT, kommt aus euren Löchern und lasst uns über das beste Maiden Album abstimmen und debatieren, die Songs rauskramen.... denn wenn es eine Band gibt, die eigentlich jeder Metal Fan mag dann ist es wohl Maiden!

 

Ich mache den Anfang, nach langem hin und her überlegen hab ich mich für "Piece of mind" entschieden. Warum? Weil darauf Songs wie "Flight of Icarus" oder "Revelations" sind, die mich nach den genialen ersten drei Alben vollends weggeblasen haben und einfach für Maiden stehen.Jetzt seid ihr dran!


12.06.2011 22:59    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (44)    |   Stichworte:

Könntet ihr eine so lockere Einstellung gegenüber Parkremplern und Blessuren haben

Spanier haben scheinbar eine völlig andere Vorstellung vom parken als Deutsche und eine wesentlich relaxtere Einstellung zu Beulen,Remplern und Kratzern.:D

 

Als wir in unserem Urlaub auf Ibiza so die eine oder andere Strasse entlang bummelten, viel mir schnell das Parkverhalten einiger Fahrzeuge auf. Da war nicht nur Stossstange an Stossstange dabei, sondern auch Stossstange auf anderer Stossstange...Dann vielen mir immer mehr Autos mit leichten bis mittelschweren Beulen und unzähligen Kratzern auf, dabei machte es keinen Unterschied ob olle Schrömmelkarre oder neuwertiger Wagen.

 

Ich hatte u.a. einen älteren Fiat Panda mit einigen Beulchen als Leihwagen, ich hätte auch einen GolfVI oder ähnliches haben können,dachte mir aber:Bei der Parkerei kostet mich das schnell eine Selbstbeteiligung.Der Verleiher des Panda sagte nicht schlimm wenn da welche dazu kommen. Der kostete auch nur 20 Euro am Tag und erledigte seinen Job richtig gut.Ausserdem fühlte ich mich damit irgendwie "einheimischer";)

 

Ich konnte den ein oder anderen leichten Parkrempler beim ein/ausparken beobachten,interressiert hat das niemanden, den Fahrer des jeweiligen Wagens am allerwenigsten.Also zückte ich immer wieder mal meine Kamera und machte mal ein paar Bilder von so einigen Exemplaren.Dazu kommen dann noch diverse Schäden durch Wind und Wetter (eine Insel halt) und auch der Rost wird hier wohl begünstigt.

 

Auch die ein oder andere nette Reparaturlösung gibt es zu beobachten,ob der Renault auf den Bildern mit der Radstellung der Hinterachse allerdings noch gradeaus fahren kann weiss ich auch nicht...aber irgendwie hat das alles auch was sehr sympathisches.

 

 

Mein erster Gedanke war eigentlich:

Ich wandere nach Ibiza aus und eröffne eine Smart Repair Station und werd ein reicher Mann.

 

Mein zweiter Gedanke war:

Keine Sau wird mit seinen Beulen und Macken zu mir kommen,weil es hier nämlich niemanden Interessiert.

 

Ich hatte eigentlich gar nicht so das Gefühl das die Spanier ähnlich im Verkehr unterwegs sind wie teilweise die Franzosen oder Italiener, da ging eigentlich alles fast ähnlich gesittet ab wie bei uns, nur parken scheint ein Problem zu sein.;)

 

Wenn ich an meinen Neuen denke und mir vorstelle, ich komme wieder und finde ihn mit ähnlichen Blessuren wie hier zu sehen wieder...ich kann mir nur schwer vorstellen damit zu leben.

Dummerweise hatte ich bei zwei Luxusexemplaren (Ein Hummer und eine Mercedes M) grad keine Kamera parat, beide ohne Spiegel an der Fahrerseite und mit heftigen Lackschäden jeweils an der Fahrerseite.

 

Die Lösung für uns deutsche Autoliebhaber wäre wohl nur zwei Autos zu haben. Einen zum fahren und Spass haben und pflegen und einen ollen zerbeulten Wagen um in die Stadt und zum einkaufen zu düsen.

 

Was meint ihr dazu, könntet ihr euch vorstellen so eine lockere Einstellung zu Schäden an eurem Auto zu haben wie die Spanier?

 


09.06.2011 01:22    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: ,

Welchen der beiden baugleichen Stadtflitzer würdet ihr wählen?

Der Fiat 500 gehört seit Februar 2010 zu uns und ist fast sowas wie ein kleines Familienmitglied.

Ja er hat einen Namen, meine Frau taufte ihn beim Kauf auf Luigi und so spricht sie auch mit ihm :)

 

Das liegt vor allem an seiner ansprechenden Form die meiner Meinung nach eine gelungene Variante des oft beschworenen Retrodesign darstellt. Nun hatte ich die Möglichkeit, den baugleichen Ford KA mal direkt zu vergleichen, da ich ihn als Leihwagen zur Verfügung gestellt bekommen habe.

 

Der KA wurde gute 12 Jahre, seit 1996 gebaut und war eine kleine Revolution als er auf den Markt kam, futuristisches Design innen wie aussen, klein, kompakt... ein beliebter Kleinwagen. Ähnlich dem Twingo und im Strassenbild oft vertreten.

Der Nachfolger ist seit 2009 auf dem Markt und Ford hat hier aus Kostengründen den Einkauf bei Fiat gewagt.

Der KA wie der 500er werden sogar im gleichen Werk in Polen vom Band geschoben, beide sind in vielen Dingen absolut baugleich (rund 80% Gleichteile) und identisch und doch unterscheiden sie sich – vor allem natürlich in der Optik!

 

Beide bieten Platz für vier Personen und vor allem vorn ein durchaus gutes Raumgefühl, hinten ist der Platz für Erwachsene auf Kurzstrecken ok, aber natürlich nicht langstreckentauglich, aber darauf zielen diese Autos ja auch nicht ab.

Das Kofferraumvolumen ist mit rund 220 Litern beim KA gegen die 185 Liter des 500 leicht im Vorteil. Bei beiden lässt sich die Rückbank geteilt umklappen und so ein ordentlicher Stauraum schaffen.

Ausflug mit Kind? In beiden kein Problem!

 

Aufgefallen ist mir sofort, dass sich der Kofferraum des KA nur über den Schlüssel öffnen lässt, der Fiat bietet das auch, aber eben auch die oft praktischere Öffnung per Drucktaster. Beide werden mt einem „altmodischen“ aber sehr praktikabelen Zuziehschlaufe geschlossen.

 

Fahrwerkstechnisch ist der KA dem Fiat 500 klar voraus, Ford baut einfach klasse Fahrwerke, da kann unser Luigi nicht mithalten, der hoppelt eher kartmäßig über die Strassen, wo der KA satt liegt.

 

Das gilt auch für die Lenkung. Wo der KA mit einer guten und gefühlvollen Lenkung für mich klar vor dem Fiat liegt. Der hat dafür die CITY Taste, die die Lenkung extrem leichtgängig macht und das Parken noch mal erleichtert, ein kleines Extra, dass ich im Alltag schätzen gelernt hab,auch in einem Kleinwagen.

 

Beide haben den gleichen 69 PS Benzinmotor von Fiat. Verbrauchstechnisch denke ich wird sich nicht viel tun, wir fahren den Italiener im Mittel mit 4,8-5,2 Litern, ein sehr guter Wert der den kleinen Tank zu keinem Hindernis macht.

 

Der Ford wirkt wohl auch aufgrund des besseren Fahrwerks auf mich aber etwas flotter, beide Motoren schlagen sich aber sehr wacker und vermitteln durchaus Fahrspass.

 

Der KA steht in der Ausstattungsvariante „Titanium“, also die höchste Aussattungslinie vor mir und beinhaltet Dinge wie Bordcomputer, elektrische Fensterheber und Spiegel oder lackierte Innenraumflächen.

Unser Fiat 500 ist in der „Lounge“ Ausstattung, die neben der „Sport“ Ausstattung ebenfalls die höchste Ausstattunglinie darstellt, aber klar besser ausgestattet. Da relativiert dich der günstigere Neupreis des KA schnell.

Ob Sonnendach, USB Schnittstelle, Sprachsteuerung, Alufelgen, Lederlenkrad und einige andere Dinge – alles an Bord und für den KA teilweise gar nicht bestellbar. Ausserdem hat der Fiat einen Knieairbag den Ford gar nicht anbietet.

 

ABER der wirkliche Unterschied der beiden kleinen Flitzer liegt natürlich im Design.

Unser Luigi ist voll auf dem Retrotrip und das merkt man ihm überall an, ob es die Türgriffe sind oder die lackierten Flächen im Innenraum, alles ist mit viel Liebe zum Detail in das Gesamtkonzept integriert und was mich sehr überrascht hat - deutlich besser verarbeitet als im KA!

Der wirkt an manchen Stellen eher "lieblos", nicht schlecht, aber im direkten Vergleich doch deutlich spürbar schlechter.

 

Der Ford macht optisch eher einen auf modernen Techniker, hat aber mit seiner Aussenoptik und dem Innenraumdesign durchaus auch seine Reize. Er wirkt eben moderner ich würde fast sagen agressiver, der Fiat ist der Kuschler den man am liebsten abends mit rein nehmen würde.

 

Mein Fazit:

Der Ford KA ist ein guter Stadtflitzer der in der Fahrdynamik einiges etwas besser kann als der Fiat 500. Der KA gefällt mir gut!

Allerdings würde ich ihn zu keiner Zeit gegen unseren 500er tauschen wollen, seine Optik ist einfach individueller und emotionaler.

 

Was sagt ihr, welchen von den Beiden würdet ihr vorziehen und warum?


15.05.2011 23:50    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: ,

Welches Bild ist euer Favorit? (Mehrfachwahl erlaubt)

Heute mal wieder ein etwas anderer Blogbeitrag von mir, der so gar nix mit Autos zu tun hat!

 

Da ich eigentlich gerne fotografiere, habe ich mir letztes Jahr eine neue Kamera gekauft und nutzte die Gelegenheit der Zoo-Jahreskarte um das ganze Jahr über immer wieder Bilder zu machen.

 

Dabei handelt es sich um eine digitale Spiegelreflexkamera Sony Alpha 230 mit einem 18-55mm und einem 55-200mm Objektiv.

Ein wie ich finde gutes Einstiegsmodell für einen Anfänger wie mich, in die Welt der digitalen Spiegelreflex.

 

2010 haben wir uns eine Jahrskarte für den Zoo gekauft, denn unsere Tochter ist total verrückt nach Tieren und der Zoo kombiniert für uns da mehrere gute Möglichkeiten: täglich geöffnet, schöne Spazierwege,großer Spielplatz und natürlich die Tiere.

Zoos haben sicher nicht nur Freunde,aber das will ich hier heute nicht diskutieren, mir geht es mehr um die Bilder.Somit boten die vielen Zoobesuche eine prima Möglichkeit für einen Anfänger etwas zu üben.

 

Die Bilder stammen aus dem Zoo in Duisburg, in Gelsenkirchen und dem Aquazoo in Düsseldorf und sind eine kleine Auswahl, mit denen ich mein neues Hobbie mal ein wenig laienhaft zum Ausdruck bringen will.

 

Ich hoffe sie gefallen euch und gern dürft ihr natürlich Komentare zu den Ergebnissen (seid nicht zu streng, ich übe noch ;) ) loswerden und auch voten!

 

PS: Die Jahreskarte 2011 ist schon gekauft :)


12.05.2011 22:08    |    Andi2011 Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte:

Überführungskosten sind für mich (Mehrfachwahl möglich)

Regt ihr euch beim Neuwagenkauf auch immer über die Überführungskosten auf?

Alle Autohersteller erheben diese "Gebühren" bei ihren Kunden und dann auch noch in völlig unterschiedlicher Höhe und mit teilweise mehr als fragwürdigen Argumenten.

 

Der größte Witz aber, dass nur in Deutschland die Überführungskosten (separat) erhoben werden! Stellt euch mal vor, ihr kommt zu eurem Bäcker und kauft zehn Brötchen und der veranschlagt nicht z.B. 2,50€ sondern 2,50€ +Transportkosten von unserer Großbäckerei macht zusammen....

 

Die Autobranche argumentiert, dass die Kosten halt notwendig seien weil damit ja schliesslich auch so Dinge wie Transportversicherungen abgedeckt sind oder die Reinigung vor Übergabe, der Fahrzeugbrief usw. ...so ist das also,

ich hab also aktuell 795 Euro für meinen Neuen an Überführungskosten bezahlt, damit ich den Wagen sauber und intakt mit Papieren übernehmen kann?

Kriegt denn z.B. der Niederländer seinen Ford mit Wachs, dreckig und ohne Papiere und wenn er vom Transporter fällt, hat er Pech gehabt? Oder sind die Kosten dort direkt im Preis des Fahrzeugs berechnet?

 

Komisch an der Sache ist ja auch, egal ob ich jetzt einen VW, Ford oder Porsche kaufe muss ich auch die gleichen Kosten bezahlen, wenn der Händler nur 2km vom Werk weg ist.

 

Aber stopp, selbst wenn ich ihn selbst im Werk abhole zahle ich bei vielen Herstellern dafür auch Geld, Audi verlangt aktuell soweit ich weiss etwa 400€ dafür, bei Porsche fast einen Tausender, unglaublich finde ich, wenn da z.B. keine Übernachtungskosten, Führung usw. drin sind.

Die Händler bestimmen dann auch noch selbst unterschiedliche Summen, die sich sogar inerhalb einer Stadt stark unterscheiden können.

 

Nun gibt es mittlerweile die ersten Politiker die sich neben dem ADAC anfangen, öffentlich über diese versteckten Kosten zu beklagen und Abhilfe fordern. Nach Ansicht des ADAC sind diese Kosten eigentlich rechtswidrig, denn das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und die Preisvergabeordnung schreiben eindeutig vor, dass alle anfallenden Kosten in den Endpreis eingerechnet sein müssen.

Kosten für eine Überführung sind ja ok, aber warum sie dann nicht direkt einheitlich und offen machen? Ich fänd es besser,wenn man die Kosten offenlegt und vereinheitlicht und direkt beim Kaufpreis ausweist und das unlautere zzgl.Überführungskosten weg lässt.

 

Wie ist es euch ergangen als ihr euren Wagen gekauft habt, was habt ihr für die Überführung bezahlt?Was haltet ihr davon?


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