04.05.2008 00:11
|
Swedecruiser
|
Kommentare (8)
Hallo zusammen,
Komisch dass alle Welt lauthals über die hohen Spritpreise klagt aber immer noch mit Bleifuß über die deutschen Autobahnen brettert. Es kann also nicht so schlimm sein, wie sie alle tun.
Aus eigener Erfahrung weiß ich bestens zu berichten, dass bereits ein geringfügiges Lupfen des Gaspedals den Verbrauch um satte 10 Prozent zu senken vermag. Aber mit der Vernunft ist das halt so eine Sache, wenn dem einen oder anderen ganz offensichtlich der Gasfuß durchgeht, durchs Bodenblech nämlich, sobald sich auf der BAB mal ein paar hundert Meter freie Strecke auftun.
Ein Liter Diesel für 1,37 Euro? Puh, aber von mir aus! Wenn der Literpreis auf der längst nach oben offenen Preisskala demnächst auf 1,50 Euro steht dann wird eben bei langen Touren nochmal um 9,13% vernünftiger gefahren. Täten das alle, müssten sich die Mineralölkonzerne ganz schnell etwas einfallen lassen. So hat eben nur Öko-Chip-Tuning und Clever Tanken Konjunktur, nicht aber Clever Fahren... Schade!
Viele Grüße, Michael |




Kommentare: 8
04.05.2008 01:26 |
-=TbMoD=-
da hat wohl einer die Preispolitik der Mineralölkonzerne nicht ganz kapiert ^^
04.05.2008 07:05 |
IAN@BTCC
Zumal nicht jeder die Zeit hat "Sprit zu sparen". Ich zahl lieber mehr und hab dafür mehr Zeit mit Familie etc.
P.S.: Und über 1,609€ den Liter hatte ich mich auch nicht beklagt, sondern grinsend die Karte gezückt.
04.05.2008 13:31 |
Gen.Golf.II
Mit steigenden Spritpreisen ist weniger auf der AB los.
Es hat zumindest für die die es sich leisten können, auch einen positiven Effekt.
Allerdings hat die Preispolitik der Mineralölkonzerne keinen großen Einfluss auf den Endverbraucherpreis.
Die Abzocker sitzen in Berlin.
04.05.2008 23:49 |
Benjamin2111
Naja, wie mans nimmt. Die bekommen auch nur einen festen Prozentsatz, der zwar deutlich zu hoch liegt, aber dennoch vom Nettopreis abhängt. Und mMn Sind über 104$ für das Barrel nicht gerechtfertigt. Die Konzerne fahren Milliardenumsätze, und der Spritpreis steigt immer weiter. Vor allem wird er immer willkürlicher. Am Donnerstag hier in Essen noch bei 1,369 für Diesel, gestern trotz neuem Rekordölpreis bei 1,289 an der gleichen Tanke. Irgendwie versteh ich das nicht ...
Nur muss ich euch recht geben, die in Berlin scheinen manchmal absichtlich einen Köpper vom Wickeltisch zu machen. Anstatt immer noch über die hirnverbrannte CO2-Steuer nachzudenken, oder weiter am CO2-Schnitt für den Konzern zu verharren, sollten sie einfach CO2-Höchstgrenzen für Neuzulassungen festsetzen. Z.B. dürfte ab 2012 in der EU kein PKW mehr neu zugelassen werden, der mehr als 250g CO2 pro Kilometer ausspuckt. Ab 2015 dann nur noch 220g usw. Bei 100g kann man dann aufhören, und ich bin mir sicher, dass dann plötzlich Konzepte in den nächsten 3 Jahren in Serie gehen, wo heute Termine von 2020 oder noch später im Gespräch sind.
Eine CO2-Steuer würde erstmal den Verbraucher in die Knie zwingen, aber der kann nichts dafür, dass es kein Auto in 5er, A6, E, V70, Modeo, Vectra-Größe gibt, das weniger als 100g Co2 emittiert. Und viele, so wie wir auch, brauchen den Platz. Ein Konzern-CO2-Schnitt macht Firmen wie Porsche kaputt, während Fiat sich ins Fäustchen lacht, weil sie Ferrari locker mit dem Punto und Panda wieder ausgleichen können. Gleiches für VW, die haben den Veyron und den Fox, den Murcielago und den Polo, den Continetal GT und den Fabia, ... DAS macht keinen Sinn!
16.06.2008 16:03 |
Pingback
Kommentiert auf: Ein Menschen Tag » Archive » Viel Psychologie wird dazu eingesetzt, um Menschen zum Töten zu bewegen - Warum Menschen töten
30.07.2008 14:11 |
Pannobile
Also da muß ich doch mal kurz einhaken:
Ich finde eben schon daß man den hohen Spritpreis auf der AB merkt. Bin selbst ziemlich oft schon sehr früh oder auch sehr spät, oftmals auch auf ABs auf denen immer noch recht wenig Verkehr herrscht (A92 zb) unterwegs. Und mir fällt auf daß die Leute viel langsamer fahren. Mein Tempo ist meist so zwischen 140 und 170, Tempomat und ich werde doch überraschend selten überholt.
Ich könnte locker schneller, meine Autos geben das her aber ich sehe es nicht ein pro Stunde ein paar wenige Minuten rauszuholen, dabei aber 20-30% mehr Sprit zu verbrennen.
naja nur meine 2 cents
27.08.2009 20:51 |
Driv3r4me
Deutschlands Autofahrer: A class of it's own ...
26.06.2011 19:26 |
Elchtest2010
HAllo,
ich denke wenn man vernünftig fährt, kann man noch echt Sprit sparen. Das ist zwar noch lange kein Argument für eine verlogene Politik, die ständig die ´Mineralölgesellschaften für die hohen Preise besonders vor Wochenende und / oder Ferien rügt, und dabei verschweigt, dass es ihnen komplett egal ist, ja sogar recht ist wenn der Preis konstant hoch ist weil sie daran ein Vielfaches der Mineralölgesaellschaften am Liter verdient.
Dennoch ist irgend wann ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr geht, weil man sehen muss dass manche Leute 25% ihres Gehaltes und mehr ausgeben, um überhaupt zur Arbeit zu kommen, weil die Bahninfrastruktur so mies ist, dass man doppelt so lange braucht, oder erst gar kein Verbindung vorhanden ist.
Ich versuche immer bei 2000 Umdr zu schalten und fahre selten mehr als Tempo 100 / 120, aber ich komme def. nicht unter 6,5 Liter im SOmmer und 6,7 im Winter mit meinem V50.
Da haben aber viele noch Potential, wenn ich mir die vielen Leute anschaue die 200 und mehr fahren
Gruss
E