22.01.2013 21:00
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16.01.2013 19:02
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Schneemobil
Ja ja, schon wieder ein Fiesta-Blog. Tut mir auch ein bisschen leid. Aber nur ein ganz kleines bisschen.
Dieser Winter ist ja mein erster Winter als Autofahrerin, alles kein Problem soweit. Heute wollte das Katmobil mal wieder ein wenig ausgeführt werden. Also "fix" das Schneemobil von der weißen Pracht befreit, die seit Freitag auf das Vehikel gefallen war und los ging es. Sehr zu meiner Beruhigung ist der Wagen sogar trotz ein paar Tagen Standzeit sofort angesprungen, sogar die Wischwasserdüsen sind relativ schnell wieder aufgetaut. Ein paar Kilometer später, nachdem ich von Bielefeld Zentrum zum einen Ende und dann zum anderen Ende, dann zurück nach Mitte, ging es an die Parkplatzsuche.
Und hier ist der Schnee Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil die Parkplätze gefühlt um die Hälfte schrumpfen. Dort wo sonst 5 Autos hintereinander stehen, stehen jetzt mit Glück noch drei Autos. Aber Glück im Unglück: direkt vor meiner Haustür wurde gerade ein Parkplatz frei! Also Blinker gesetzt, rechten Außenspiegel heruntergeklappt und rückwärts rein in die Lücke.
Hier wird der Schnee dann zum Segen: das Katmobil hat keine Servolenkung, aber auf Schnee und Schneematsch kann man Rangieren als wäre die Olle Lenkhilfe doch im Auto verbaut! Vorher habe ich Angst vor dem parken auf Schnee gehabt, jetzt bin ich am überlegen, ob es eine praktikable Möglichkeit gibt, auch im Sommer irgendwie Schnee im Auto mitzunehmen, den ich dann zum Parken unter mein Auto streuen kann.
Ich liebe parken auf Schnee! |
13.01.2013 14:10
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Gällivare
Damals, 2010, als ich für mich selbst und meinen Kopf eine Auszeit brauchte, ergab sich der Zufall, dass eine Freundin von mir in schwedisch Lappland, ganz oben, nördlich des Polarkreises, ein kleines Hotel leitete und mir dann anbot, einfach dort hoch zu kommen, das ganze als Praktikum laufen zu lassen und dort oben den Kopf ein wenig frei zu bekommen.
Gesagt getan, ein Flugticket gebucht und wenig später ging es auch schon los.
Jetzt, als ich mit dem iPad auf der Couch rumgammele, denk ich so bei mir: Würde der Fiesta diese lange Strecke unbeschadet hinter sich bringen können? Immerhin sind das pro Fahrt dann ja doch schon fast die Hälfte von dem, was die Fistel und ich insgesamt gemeinsam zurückgelegt haben.
Vielleicht fahren wir nächsten Sommer ja mal gemeinsam nach Fanø, das ist zwar nicht ganz Schweden, aber viel näher dran werden wir wohl gemeinsam nicht komme. |
11.01.2013 18:24
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5uperv1lla1n
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Die Frage stellte mir heute eine Arbeitskollegin. Und sie meinte das völlig ernst.
Vorweg: Wir unterhielten uns beiläufig darüber, was man denn mit einem Lotto-Gewinn anstellen würde. Sie meinte, sie hätte vor ein paar Jahren mal rund 2.700,00 Euronen gewonnen, wäre mit dem Geld mit ihrem Mann ein paar Tage im Berliner Adlon abgestiegen und der Rest, naja, der war irgendwann weg. Was ich denn mit dem Geld angestellt hätte, fragt sie. Ganz einfach: Ich würde in die Erhaltung meines Autos investieren.
Rostvorsorge, Rostbeseitigung, den Endtopf mit dem Loch richten lassen, die Luftfilter wechseln, Verschleißteile tauschen lassen, wenn es ersichtlich wäre, dass sie es sowieso bald hinter sich hätten. Mit dem Geld würde ich vielleicht auch den Innenraum komplett professionell reinigen lassen. Und selbst dann wäre wahrscheinlich noch Geld über, mit dem ich dem Auto beispielsweise einen Satz Alufelgen für die Sommerreifen spendieren könnte.
"Aber bei der alten Kiste bringt das doch überhaupt nichts mehr, Katharina! Von 2.700,00 € kriegst du auch locker einen neuen gebrauchten, vielleicht sogar mit TÜV!" sagt sie. Klar, für das Geld gibt es auch halbwegs ordentliche, jüngere gebrauchte als meinen Fiesta. Aber das wäre nicht das gleiche. Ich sage nicht, dass ich mein gesamtes Erspartes in die Fistel stecken würde, wenn es auf einen wirtschaftlichen Totalschaden hinaus läuft, dann würde ich mich auch von dem Wagen trennen - aber bislang ist das Auto technisch absolut i.O. Der Motor läuft wie eine eins, die Stoßdämpfer scheinen noch okay zu sein, in neue Reifen für Sommer und Winter habe ich nun auch schon investiert und ich habe den Wagen mit frischem TÜV übernommen. Nur optisch ist das Auto innen weniger schön, die Vorbesitzerinnen brauchten das Wägelchen scheinbar nur, um von A nach B zu kommen und haben sich nicht sehr gut darum gekümmert.
"In so einen Fiesta würde ich nicht so viel Geld investieren. Da hast du doch sicher jetzt schon immer Ärger mit!" An sich nicht, nein. Gut, es regnet rein, ich musste komplett neue Reifen kaufen für Winter und Sommer obwohl ich das Auto 8fach bereift gekauft hatte (hätte nicht sein müssen, war aber für meine Psyche und das Gefühl der Sicherheit ein wichtiger Faktor) und einen Außenspiegel hat es in der Waschstraße auch schon zerlegt, aber deswegen gleich die Flinte ins Korn schmeißen und das Auto dem Exportschickal überlassen vor dem ich es damals bewahrt habe? Der 1997er Fiesta ist bestimmt nicht eins der erhaltungswürdigsten Autos die es gibt, manche Menschen sprechen sogar von einem ausgesprochen hässlichen Auto. Aber ich hänge nunmal an diesem Wagen, meinem ersten Auto.
Wenn ich nach Feierabend auf dem Heimweg auf meinen an der Straße geparkten Fiesta zukomme, das kleine Auto mich schon von weitem mit seinen leicht zusammengekniffenen Augen anschaut, als wollte es sagen "Ist das meine Mutti, die da angetrippelt kommt? Ja, das ist meine Mutti! Hallo, Mutti!" (und ich bin mir sicher: Hätten die Scheibenwischer Dauerplus, es würde mir mit den Wischerblättern zuwinken!), ich im Vorbeigehen wieder sehe, was für einen niedlichen kleinen Hintern dieses Auto hat, dann bin ich richtig froh, dass ich dieses Vehikel mein eigen nennen darf. Ich möchte nicht, dass dieser Fiesta auf dem Schrottplatz landet, solange er noch fährt und niemandes Sicherheit gefährdet. Ich möchte auch nicht, dass dieser Fiesta für einen Spottpreis ins Ausland wandert und dort ein grausames Schicksal unter einem schlechten Halter erleiden muss. Dieser Fiesta hat es verdient, endlich mal von einer Frau richtig gehegt und gepflegt zu werden, im Gegenzug aber auch mal mit ordentlich Gas über Landstraßen und durch Kurven zu fetzen, was der Grip hergibt, mal nicht nur im Stop-and-Go durch den Stadtverkehr zu juckeln.
Ich möchte kein Auto, bei dem ich von weitem nicht unterscheiden kann, ob da ein Ka oder doch ein Fiesta steht, weil sich die Autos heute so unglaublich ähnlich sehen. Damit will ich nicht sagen, dass der 96er Fiesta mehr Charakter hätte als andere Autos heute, Modelle die Designpreise en masse abräumen, aber je mehr die alten Autos von den Straßen verschwinden, umso mehr verwischt sich die Optik der Modelle, die unterwegs sind.
Und auch wenn ich immer noch relativ häufig den MK4 sehe (in diesem Moment sogar direkt vor meiner Haustür ein MK 4 der Style Familie in grässlichem grün und ein sehr gut aussehender MK 3 stehen), je seltener sie werden, desto stärker wird der Wunsch, meine kleine Kiste so lange wie möglich auf der Straße zu behalten.
Für das Katmobil ist nicht zwangsläufig der Youngtimer-Status taxiert, aber nur wegen des mangelnden Luxus, wegen des belächelt werdens und der Sprüche von Besitzern der besser motorisierten und ausgestatteten Autos das Handtuch werfen und das Auto verkaufen und ein Allerweltsauto kaufen? Nein. Mein Auto bleibt solange mein Auto, bis mir das Fahrwerk unterm Hintern weggerostet ist!
I love my Fiesta! <3 |
10.01.2013 22:28
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5uperv1lla1n
09.01.2013 19:34
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5uperv1lla1n
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Oh Gott, Rost! D:
Heute dachte ich mir so "Ooooch, warst ja dieses Jahr noch gar nicht bei IKEA!", also nach der Arbeit rein ins Katmobil, ab auf'n Ossi bei Regen, wegen dem Fahrlehrer Fahrstunden absagen. Mir egal, ich kann ja im Regen Auto fahren. Allerdings spürt man schon auf dem Ostwestfalendamm die Nähe zu Gütersloh. Um mich rum überall Autos mit entsprechendem Kennzeichen (GT) und dem gefürchteten Gehirn-Toten Fahrstil. Aber das ist man hier ja gewöhnt, damit lernt man zu leben. Einfach Abstand halten, dann passiert einem nix, selbst wenn deren Autos plötzlich in Flammen aufgehen, einfach nur wegen der gehirnlosen Menschen hinter'm Steuer.
Beim Reinfahren ins Parkhaus dann auch endlich gemerkt, warum ich denn so schlecht gesehen habe: Die Brille saß nicht auf der Nase, sondern hatte sich in der Jackentasche verkrochen. Tja, shit happens. Allerdings fahre ich selbst halb-blind noch besser Auto als jeder Gütersloher. Egal. Wo kein Kläger, da kein Richter.
Rein zu IKEA, direkt in die Markthalle, zwei Paar Gardinen geschnappt, hier geguckt, da geguckt - in unter zehn Minuten wieder raus. Zurück zum Auto und denken "Is das Dreck?!" nur um dann festzustellen, dass plötzlich der hintere Radkasten rostet, leicht panisch nach Luft schnappen und wieder auf die Straße.
Und was ist dann? An jeder Ampel sind mir beim Anfahren die Reifen durchgedreht, an jeder einzelnen! Ich hab ja schon so'n bisschen nen Bleifuß, aber das ist mir ja noch nie passiert. Und dann? Dann wär mir so'n Arschloch mit seinem scheiß BMW beinahe ins Katmobil gefahren, weil er zu blöd ist, sich rechtzeitig einzuordnen und lustiges Fahrspurspringen veranstalten musste? Nee, nicht mit mir! Nicht mit meinem Auto!
Mannoooo, heute war nicht mein Tag zum Auto fahren. |
08.01.2013 18:44
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5uperv1lla1n
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07.01.2013 09:42
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5uperv1lla1n
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Der erste Tag wieder im Büro. Direkt als Urlaubsvertretung am Empfang sitzen dürfen. Eigentlich keinen Bock haben, weder auf die Vertretungsgeschichte noch auf die Arbeit generell.
Außerdem ist das halbe Büro leer, die StB's, die WP's und die Revisionsassi's sind in ganz Deutschland verstreut bei irgendwelchen Mandanten, der eine sehr wehleidige Kollege hat sich umgehend um 8 Uhr krankgemeldet.
Jetzt sitze ich hier, habe nicht wirklich viel zu tun - da fällt mir ein: Mein Katmobil braucht neues Öl! Eigentlich wäre der Ölwechsel schon im November fällig gewesen, aber da seit dem letzten Ölwechsel und jetzt nur etwa 7.500 km Laufleistung dazugekommen sind, versicherte man mir allerorten, es wäre nicht so schlimm, wenn der Ölwechsel nicht sofort erfolgt.
Als ich allerdings neulich nach Öl geschaut und einen Schluck nachgefüllt habe, stellte ich diesen hässlichen gelblichen Schlamm am Öldeckel fest. Warum? Nee, nicht weil die Zylinderkopfdichtung hin ist, sondern weil ich hauptsächlich Kurzstrecke fahre - bevor jetzt irgendjemand meine Paranoia bekräftigen möchte.
Ich hab jetzt, ganz aufgeregt, einen Termin bei ATU zum Ölwechsel vereinbart. Ja ja, ich weiß, ATU hat keinen super tollen Ruf, aber nen einfachen Ölwechsel werden die doch hinkriegen?! Werd ja dann sehen ob man mir direkt noch einen neuen Endtopf verkaufen möchte, weil der vom Fiesta ein kleines Loch hat. Richtig gespannt bin ich aber, ob man merkt, dass meine Kennzeichenbeleuchtung rechts kaputt ist. Da dürfte man mir ruhig eine neue Birne für anbieten.
Mal schauen, ob das Werkstatt/Service Nr. 3 wird, bei dem man mich nur wegen des fehlenden Y-Chromosoms für dumm verkaufen möchte.
Und jetzt, jetzt wird gearbeitet! |
06.01.2013 11:37
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5uperv1lla1n
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Genau diesen Satz musste ich der eigentlich guten (aber nervenden, weil kranken) Freundin sagen, als ich sie endlich bei jemand anderem abliefern konnte und sie ihr ganzes Geraffel aus dem Kofferraum holen wollte. Was tat die Neuwagenverwöhnte nämlich? Richtig, sie suchte nach einem kleinen Knopf, um die Heckklappe zu öffnen. Sie drückte auf dem Schlüsselloch herum, suchte unter dem Griff nach einem Hebel - aber sie fand: Nichts.
Was mache ich in der Zeit? Stehe da und lache sie aus während ich sie weitersuchen lasse. Ja richtig, ich beömmel mich. "Hömma! So geht das nicht! Ich muss da schon den Schlüssel reinstecken und das uffschließen!" sag ich, als ich mich wieder gefangen habe. Beim Z3 ihres ex war das natürlich ganz anders. Der hatte nämlich auch Sitzheizung und nen Sportknopf, Zentralverriegelung und so'n neumodischen Unsinn (der Wagen gehörte im Prinzip auch nicht ihm sondern der Bank, na ja, höhöhöhö).
Pfft. Sportknopf. Sowas braucht ein Fiesta nicht und ein Fiesta braucht auch keinen Knopf um den Kofferraum zu entriegeln. So! |
05.01.2013 11:18
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5uperv1lla1n
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Gerade bin ich beim Frühstück über diesen Thread mit dem Thema "Wer schneller fährt, steht länger still" gestolpert. Genau mein Thema.
Da ich ja frisch aus der Fahrschule komme, ist das ganze Regelwerk und die Dinge, die mein Fahrlehrer mir so eingebläut hat, noch ziemlich aktuell in meinem Gehirn abgespeichert.
Meiner einer rollt auch gerne an eine rote Ampel heran, schaltet Gang für Gang runter und verschwendet nicht die ganze Energie durch das komplette Abbremsen und das erneute Anfahren, wenn die Ampel wieder auf grün springt. Teilweise funktioniert das auch ganz gut und während die, die vorher noch mit Vollgas an mir vorbeigeballert sind, noch darauf warten, dass die Start-Stopp-Automatik ihr Auto wieder anspringen lässt, tippe ich ein wenig das Gaspedal an und fahre grinsend weiter; genau so wie Fahrlehrer Andreas es mir beigebracht hat. Wie oft haben wir das durchexerziert, dieses in den 2. schalten und die Kupplung gaaaaaaaaanz laaaaaangsaaaaaam kommen lassen, die Motorbremswirkung ausnutzen.
Das ganze natürlich nur, wenn der Verkehr es zulässt. Meine Güte, was hatte ich darüber schon Diskussionen mit einer Arbeitskollegin, die partout der Meinung ist, so wie ich das mache ist es falsch und ich könnte das ja alles gar nicht einschätzen, weil ich ja nun gerade ein halbes Jahr meinen Führerschein habe. Dass ich allerdings zwischen meiner ersten Anmeldung in der Fahrschule mit 18 und der zweiten Anmeldung fast zehn Jahre später, durchaus aktiv am Straßenverkehr teilgenommen und meine Beobachtungen und Erfahrungen gemacht habe, das vergisst die gute dann immer (ich bin schließlich Radfahrer, einer von denen, der auf die Verkehrsregeln achtet und so, ne).
Dieses "langsam an die Ampel ranrollen und hoffen, dass sie rechtzeitig umspringt" geht natürlich nicht im dichtesten Feierabendverkehr, aber selbst dann beobachte ich ab und an, dass es Autofahrer gibt, die genau so an eine Ampel heran fahren. Das spart schließlich Sprit, wenn auch nur marginal. Aber in Zeiten, in denen ich schon E10 für 1,72 € getankt habe (in den Sommerferien, die letzte Tankstelle vor der Autobahn, leider), rechnen sich auf Dauer sicher auch kleine Ersparnisse.
In Gütersloh, auf dem Gütersloher Ring, beispielsweise ist generell 70 km/h erlaubt. Die Ampeln sind aber so geschaltet, dass man bei 60 km/h die grüne Welle erwischt - es gibt auch an die 3 Mio. Hinweisschilder dazu. Trotzdem fahren immer wieder Schlaumeier (besonders die mit Kennzeichen aus Gütersloh, die schon durch den Geburtsort bedingt schlechte Autofahrer sind) mit überhöhter Geschwindigkeit - und stehen dann an der roten Ampel.
Also, ich bin für's Rollen und gegen die Vollbremsung, für die grüne Welle und gegen mit laufendem Motor vor der Ampel stehen. |
04.01.2013 20:59
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5uperv1lla1n
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Man ahnt es nicht, aber ich gehöre grundsätzlich erstmal zur Do-it-yourself-Fraktion und versuche, wenn möglich, mit meinen bescheidenen handwerklichen Fähigkeiten mein Hab und Gut selbst zu reparieren. Letzten Mittwoch habe ich zum Beispiel meine Heizung im Schlafzimmer selbst wieder instandgesetzt, nachdem es mein Vermieter nicht geschafft hat, mir einen Klempner zu schicken (stattdessen lag ein Heizkörperentlüftungsschlüssel mit Gruß im Briefkasten). Aber was soll's, ich bin schließlich eine gestandene Frau und es wär doch gelacht, wenn ich diesen dummen kleinen Metallstift nicht dazu hätte überreden können, wieder gangbar zu werden.
Jedenfalls war ich heute mal wieder im Baumarkt unterwegs. Da bin ich nicht sehr gerne; die Regale sind so hoch und ich bin so klein, die Gänge sind so lang und ich habe so kurze Beine und bin mit dem Orientierungssinn eines blinden Hundewelpen ausgestattet.
Also laufe ich Gang für Gang ab, auf der Suche nach dem mit dem Autozubehör (nicht, dass ich mir die ungefähre Ecke gemerkt hätte, als ich wenige Wochen zuvor dort war um Scheibenreiniger zu kaufen). Da gibt es alles, Badewannen, Blumen, Tapeten, Lampen, aber das Regal, das ich suche, ich finde es nicht. Wie denn auch, wenn ich blind genug bin, eine geschlagene Viertelstunde im Kreis drumherum zu laufen und immer in die falsche Richtung gucke?!
Irgendwann sehe ich im Augenwinkel grässliche Radzierblenden. Ich weiß, meine schwarzen Stahlfelgen mit leichtem Rost sind auch nicht sonderlich hübsch, aber immer noch besser als so billiges Plastik. Meh. Aber: Ich war in die richtige Richtung unterwegs und stehe schließlich vor einem unglaublich großen Sortiment an Pflegeartikeln rund um das geliebte Automobil.
Warum ich überhaupt dort war? Na, man hatte mir geraten, für die Stoßstangen des Katmobil Kunststoffpflege zu besorgen, das war praktisch meine Quest an diesem Tag.
Nach einigem Überlegen und Rechnens, was sich denn mengenmäßig bei welchem Preis am ehesten rechnet und lohnt, vor allem wenn man die Qualität nicht kennt, habe ich mich für "RS 1000 Kunststoff-Frisch" in einer praktischen Sprühdose entschieden (ohne FCKW?!), für schlappe 4,99 €. Na ja, was heißt ich habe mich entschieden? Viel eher habe ich die Dose runtergeschmissen und den Deckel kaputt gemacht, ein schlechtes Gewissen bekommen und wollte das so nicht wieder ins Regal stellen... Noch schnell eine blaue Parkscheibe eingepackt und weiter ging's zu den Motorölen.
Häh ja, wieder so ein Thema. Das Öl, das in meinem Fiesta-Handbuch drin steht ist ein anderes als das, was in meinem Fiesta drin ist. Es ist außerdem Zeit für den Ölwechsel und man sagte mir, es wäre günstiger, wenn ich nen Kanister Öl mitbringe, damit die Werkstatt nicht auf die Idee kommt das teuerste, syntetischste, superduperste Öl in mein Auto zu kippen und mir für einen kleinen Ölwechsel 150 € in Rechnung stellt.
Was nehmen also? Die kleine Ölflasche im Kofferraum ist auch ein anderes Öl (ich kann mir einfach nicht merken, was drin ist) und jeder sagt was anderes.
Fazit: Ich stehe im Baumarkt, habe schon was kaputt gemacht und bin komplett durcheinander, weil ich mich auf leerem Magen mit dem Ölwechsel beschäftige obwohl ich echt kurz vor einer Ohnmacht wegen Unterzuckerung stehe.
Ab zur Kasse, die Sachbeschädigung gestehen und die Sprühdose kaufen, schnell noch ein Snickers auf's Band werfen und zurück zum Auto.
Jetzt bin ich genau so schlau (oder dumm) wie vorher, aber der Tod durch Unterzuckerung ist abgewendet.
Vielleicht hat ja der ein oder andere MT'ler nen Tipp, welches Öl für mein Auto gut ist? |










