08.02.2011 14:59
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Biker771977
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Kommentare (17)
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3,
BL,
Mazda
08022011020
Hallo zusammen zu meinem Blog! In diesem möchte ich das Thema Normverbrauch ansprechen, welcher nach weitläufiger Meinung nicht zu erreichen ist. Ich bin zu diesem Thema anderer Meinung und möchte dies hier wenigstens zum Teil widerlegen.
Zunächst aber etwas zu meinem Fahrzeug. Ich bin seit Mai 2010 stolzer Besitzer eines Mazda 3 (BL) mit dem 1,6l-Benziner und 105 PS. Ausstattungstechnisch habe ich zum Activ-Plus gegriffen, da diese Ausstattung am besten zu meinen Bedürfnissen passt. Diese beinhaltet Tempomat, beheizte Sitze, Klimaautomatik, das RVM (Rear View Monitoring) und Sportsitze. Desweiteren sind DSC und TCS an Bord und der Wagen ist mit recht hübschen 17-Zoll-Alus mit 205/50-Bereifung bestückt. Momentan habe ich Winterreifen in der Grösse 195/60 auf 15-Zöllern montiert, diese habe ich per Einzelabnahme in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, da die Reifen noch ein Überbleibsel meines alten Honda Civic Sport gewesen sind, und erst 1000 km gelaufen waren, zu Schade um sie auf den Müll zu geben, so hat sich die Mühe mit einem Aufwand von cirka EUR 45,00 gerechnet. Normalerweise sind 195/65er vorgeschrieben. Die eigentliche Wunschfarbe meines 3-ers wäre eigentlich Arachneweiß-Metallic gewesen, war aber leider nicht lagernd, sodaß ich mich zu einem tritongrauen Modell entschieden habe, da lagernd gewesen.
So, nun aber zum eigentlichen Thema. Nachdem ich vor dem Kauf des Mazda 3 die Normverbräuche unter die Lupe genommen hatte (8,5 innerorts/5,3 außerorts/6,5 kombiniert), dachte ich mir daß da mindestens noch mit 1,5 - 2 Litern mehr zu rechnen wäre, jedoch merkte ich recht schnell nach der eigentlichen Einfahrphase, daß die deklarierten Werte recht genau sind und auf jeden Fall nachfahrbar sind. Natürlich hängt dies auch vom Streckenprofil und der Reifenkombinationen ab, jedoch konnte ich keine Unterschiede zwischen den genannten Sommer-/Winterreifendimensionen erkennen, welche den Verbrauch des Fahrzeuges nach oben treiben würden. Von meinem persönlichen Streckenprofil kann ich berichten, daß ich an der nördlichen kroatischen Adriaküste lebe (besser gesagt in Istrien) und jeden Tag 45 km ins Landesinnere zu meiner Arbeitsstätte fahre. Flachland sollte man meinen, doch weit gefehlt! Die Strecke führt von Pula erst mal 5 km mit cirka 5% Steigung nach Vodnjan (Tempo 80 - 5. Gang), wo dann weitere 25 km weitgehend eben nach Zminj führen (ebenfalls Tempo 80 - 5. Gang). In Zminj angekommen, folgt die Straße dann weitere 10 km durch ein Kurvengewirr mit Ber-und Tal nach Potpican, hier ist meist nur maximal Tempo 70 drin, stellenweise auch nur Tempo 30, also man bedient das Getriebe in den Stufen 2 oder 3 bis 5. Die letzten 5km nach Potpican führen dann bis zu 18 % bergab, man kann den Wagen komplet im 5. Gang runterrollen lassen, meist ohne bremsen zu müssen. Am Abend derselbe Weg wieder nach Pula zurück. Verblueffend ist, daß der kombinierte Verbrauch von 6,5 Litern bei eher zügiger Fahrweise (Tempo 90-120, 4. und 5. Gang) ebenfalls zu erreichen ist, als auch die minimalen 5,3l bei "Schneckentempo" und extrem vorausschauender Fahrweise.
Würde gerne an dieser Stelle mehr von Euch erfahren, ob Eure Fahrzeuge ebenfalls die Normverbräuche erreichen und ob es etwa noch Einsparpotenzial für das letzte Zehntel an Sprit gibt. Mit Einsparpotenzial meine ich jedoch nicht irgendwelche Magneten, welche an die Kraftstoffleitung geklemmt werden etc. Interessant wäre zu erfahren, ob etwaige Additive (z.B. Slick 50 für Motor und Getriebe) hilfreich sind, die Innenreibung der Motoren und Getriebe zu verringern und damit wiederum Treibstoff zu sparen, oder ob es besser ist, das Geld wenn schon nötig in Treibstoff zu investieren. Ebenfalls sind Meinungen gewünscht, ob diese Additive schädlich für den Motor sein können.
Eure Meinung ist gefragt! Bitte beachtet nichtsdestotrotz die Forums-Regeln und lasst jedem seine Meinung zum Thema, es sollte doch eine Diskusionsplattform sein und bleiben.
Mit Grüssen Euer Biker |
