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Smart Fortwo CDI wieder sparsamstes Auto
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Über smart GmbH
smart ist eine sehr junge Automarke. Sie hatte ihre Anfänge im Jahr 1993, als der Gründer der Schweizer Swatch-Gruppe, Nicolas G. Hayek, seine Vision eines kleinen, preisgünstigen Stadtflitzers für jedermann realisieren wollte. 1994 wurde das Unternehmen smart als Micro Compact Car AG in Biel als gemeinsame Tochtergesellschaft von Daimler-Benz und der SMH SA von Hayek gegründet. Der Name smart leitet sich ab aus S für Swatch, M für Mercedes und Art für Kunst. Des Weiteren bedeutet smart im Englischen so viel wie „klug“ oder „pfiffig“. Alle Namensbestandteile der smart-Modelle werden kleingeschrieben.
1995 wurden erste Design-Studien des smart city-coupés auf der IAA vorgestellt. Im Zuge der weiteren Entwicklung des ersten smarts kam es allerdings zu Streitigkeiten zwischen Daimler-Benz und Hayek, welche dazu führten, dass Hayek seine Anteile im November 1998 an Daimler-Benz verkaufte und aus dem Projekt ausstieg. Im gleichen Jahr kam das erste smart city-coupé als heckangetriebener, zweisitziger Kleinstwagen als Serienmodell auf den Markt. Es verfügte über eine 6-stufige Halbautomatik Gangschaltung und wurde – ganz ohne Kupplungspedal – über einen Joystick geschaltet. Für diese Lösung entschied sich smart aufgrund des Platzproblems im Fußraums des smarts. Ein smart Cabrio mit elektrisch zu öffnendem Stoffdach und herausnehmbaren Dachholmen kam 2 Jahre später heraus.
2002 wurde das Unternehmen in smart GmbH umfirmiert. Im gleichen Jahr kam auch das Spaßauto smart crossblade als auf 2000 Stück limitierte Kleinserie auf den Markt. Der smart crossblade hatte kein Dach und keine Windschutzscheibe. Anstelle von Türen war er mit Sicherheitsbügeln an den Seiten ausgestattet. Durch Wasserabläufe im Auto und neuartiger Anordnung der Innenraumelemente war er dennoch wetterfest und waschanlagentauglich. Durch einen stabilen Überrollbügel wurde die Insassensicherheit gewährleistet, so dass der smart crossblade als einziges vollständig offenes Fahrzeug über 25 km/h ohne Helm gefahren werden durfte.
Als im Jahr 2004 das viertürige, fünfsitzige Kleinwagenmodell smart forfour auf den Markt kam, wandelte man im gleichen Zug auch den Namen des smart city-coupés in smart fortwo um. Der smart forfour war ein Gemeinschaftsprojekt mit dem japanischen Automobilhersteller Mitsubishi. Der smart forfour teilte sich mit dem neuen Mitsubishi Colt ca. 40 % der Bauteile. Der smart forfour setze sich jedoch am Markt nicht durch, so dass die Produktion 2006 wieder eingestellt wurde. Auch der 2003 gelaunchte smart roadster konnte sich aufgrund seiner ungünstigen Preispolitik und wegen der verhältnismäßig schwachen Motorleistung nicht lange am Markt behaupten. Die Produktion des smart roadsters lief Ende 2005 wieder aus.
Der Unternehmenssitz von smart ist in Böblingen. Das smart Produktionswerk liegt im französischen Hambach, welches aus diesem Grund auch als „smartville“ bezeichnet wird. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation wurde die Vertriebsstruktur des smart 2005/2006 komplett umgestellt und die bis dahin eigenständigen „smart Center“ mit ihren charakteristischen gläsernen smart-Türmen geschlossen. Der Vertrieb wird seitdem von den Daimler-Niederlassungen und von autorisierten Autohäusern übernommen. Im Herbst 2006 wurden die Mitarbeiter der smart GmbH in die Daimler AG integriert. Zum Ende des Jahres 2006 wurde die smart GmbH aufgelöst. Smart ist heute eine Marke der Daimler AG.
Seit November 2009 wird die 2. Generation des Elektroautos smart fortwo electric drive mit einer hoch-effizienten Lithium-Ionen-Batterie und einer Reichweite von 135 km in smartville in Serie produziert. Im Dezember 2009 wurden die ersten 1000 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben.
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