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Skoda Fabia RS: Rasanter Tscheche
Sportlichkeit ist eher nicht das, was man mit Škoda verbindet. Das soll offenbar nicht so bleiben, denn nach Seat und VW darf nun auch der Fabia RS den potenten Kleinwagen geben. Er ist auch als Kombi erhältlich und dabei mehr oder weniger konkurrenzlos. Der Antriebsstrang des Fabia RS entspricht exakt jenem aus den Konzernbrüdern Seat Ibiza Cupra und VW Polo GTI. Unter der Haube arbeitet also der kleine Direktei...
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Skoda Fabia Scout jetzt auch als Schrägheck
Škoda bietet den Fabia Scout künftig nicht nur als Kombi, sondern auch als Limousine an. Beide Modelle tragen das Facelift-Gesicht der Kleinwagen-Baureihe. Konzeptionell bleibt der Bruder des VW Cross Polo unangetastet. Kennzeichen des Fabia Scout sind die spezifischen Stoßfänger im Offroad-Design mit runden Nebelscheinwerfern und optischem Unterfahrschutz an der Front sowie die seitliche Kunststoffbeplankung im ...
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Über Skoda Auto a.s.
Die tschechische Automobilmarke Škoda, die zu den ältesten Automarken der Welt gehört, hatte ihre Anfänge im Jahr 1895, als der Mechaniker Václav Laurin und der Buchhändler Vaclav Klement in Mladá Boleslav (heutiges Tschechien) mit der Produktion von Fahrrädern begannen. Bereits 1899 war die Firma Laurin & Klement der größte Fahrradhersteller des Landes. Noch im selben Jahr wurde mit der Motorradherstellung begonnen, ab 1905 dann mit der Automobilproduktion. Erstes Automobil war die Voiturette A, bereits 2 Jahre später bot man 9 verschiede Modelle an: vom kleinen V2-Zylinder PKW über einen 4-Zylinder Rennwagen bis hin zu Transportern und Omnibussen. Das Familienunternehmen wurde 1907 in eine AG umgewandelt und avancierte zum größten Automobilhersteller im Kaiserreich Österreich-Ungarn. Zur weiteren Steigerung der Markenbekanntheit nutzten Laurin & Klement den Motorsport. 1909 wurde der Konstrukteur und Rennfahrer Otto Hieronymus eingestellt, der zuvor bei Benz und Daimler gearbeitet hatte. Er entwickelte den Rennwagen Typ FCR, der bereits 130 km/h erreichte.
Während des Ersten Weltkriegs wurde auf die Rüstungsgüterproduktion umgestellt und erst 1919 konnte die Automobilproduktion wieder aufgenommen werden. 1925 kaufte das Maschinenbauunternehmen Škoda aus Pilsen das vom Krieg geschwächte Unternehmen auf. Zuerst wurden die Automobile mit 4-, 6- und 8-Zylindern noch unter dem Namen „Laurin & Klement – Škoda“, später dann aber unter dem Namen Škoda weitergebaut.
1930 wurde die Automobilproduktion aus dem Škoda-Konzern als eigenständige Automobil Aktiengesellschaft ausgegliedert. Die Fahrrad- und Motorradherstellung wurde komplett eingestellt. Mit den Modellen Škoda Popular, Rapid, Favorit und Superb schuf Škoda ab 1934 eine neue Generation von Fahrzeugen mit modernem Zentralrohrrahmen, OHV-Motoren und verbesserter Technik. Während des Zweiten Weltkriegs wurde jedoch die PKW-Herstelllung wieder eingestellt und es mussten Militärfahrzeuge für die deutsche Wehrmacht produziert werden.
Nach Kriegsende wurde Škoda 1945 verstaatlicht. Die Marke Škoda war bis Anfang der 90er Jahre eine edle und teure Marke in den Ostblockstaaten. Während sich allerdings der Frontantrieb bei der Konkurrenz zunehmend durchsetzte, setze man bei Škoda weiterhin auf den Heckantrieb, worunter die Wettbewerbsfähigkeit entschieden litt. 1987 präsentierte Škoda mit dem Škoda Favorit sein erstes frontangetriebenes Modell. Der Škoda Favorit fand in der Automobilwelt großen Anklang.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Škoda 1991 von Volkswagen übernommen und firmierte fortan unter dem Namen Škoda automobilova a.s. Škoda wurde neben VW, Audi und Seat die 4. Marke im Volkswagen-Konzern. Die Produktion erfolgte ab da gemeinsam. Während der Škoda Felicia der erste Škoda war, der unter technischer Beteiligung von VW gebaut wurde, war der Škoda Oktavia der erste „echte VW-Škoda“ und entwickelte sich zum großen Verkaufserfolg. Alle aktuellen Modelle Škodas basieren auf Plattformen Volkswagens. Die Namen mancher Modelle tauchten in der Modellgeschichte Škodas allerdings bereits in den 30er Jahren auf. So gab es schon 1936 einen Škoda Superb und 1959 schon einen Škoda Oktavia.
Das Logo der Marke war nach Übernahme durch Škoda zunächst ein Oval mit Škoda-Schriftzug. 1926 wurde erstmals der geflügelte Pfeil im Logo eingeführt, später der Škoda-Schriftzug ergänzend wieder aufgegriffen und die Farbe verändert.
1998 wurde aus Škoda automobilova a.s. die Aktiengesellschaft Škoda Auto a.s. Der Unternehmenssitz von Škoda Auto ist auch heute noch in Mladá Boleslav / Tschechien. Vorstandsvorsitzender ist seit Oktober 2007 Reinhard Jung, der vorherige Vorstand für Produktion und Logistik bei Volkswagen.
1977 gelang Škoda bei der Rallye Monte-Carlo ein Klassensieg, in der Tourenwagen-Europameisterschaft holte Škoda 1981 sogar der Markentitel. Der fortschrittliche Basismotor mit 1 Liter Hubraum konnte auch als Rennmotor überzeugen. Mit dem Škoda Fabia Super 2000 stieg Škoda 2008 wieder in den internationalen Rennsport ein.
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